Colombo (Sri Lanka) auf eigene Faust

Colombo, die Hauptstadt von Sri Lanka, ist eine dynamische Stadt, die eine faszinierende Mischung aus traditioneller Kultur und modernem urbanen Leben bietet. Viele Kreuzfahrtschiffe kommen im Rahmen von Asien Kreuzfahrten hierher. Als größtes Wirtschaftszentrum des Landes spielt Colombo eine zentrale Rolle im Handel, in der Politik und im kulturellen Leben Sri Lankas. Die Stadt liegt an der Westküste Sri Lankas und erstreckt sich entlang der Küste des Indischen Ozeans. Mit einer Bevölkerung von rund 750.000 Menschen (im städtischen Bereich) ist Colombo eine der bevölkerungsreichsten Städte des Landes. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Colombo war ein bedeutendes Handelszentrum, das von Arabern, Portugiesen, Holländern und Briten beherrscht wurde. Jede dieser Kolonialmächte hat ihre Spuren in der Architektur und Kultur der Stadt hinterlassen. Nach der Unabhängigkeit Sri Lankas im Jahr 1948 wurde Colombo zur offiziellen Hauptstadt, obwohl die Regierungssitze später in das benachbarte Sri Jayawardenepura Kotte verlegt wurden. Colombo ist bekannt für seine koloniale Architektur, mit gut erhaltenen Gebäuden aus der portugiesischen, holländischen und britischen Ära. Wichtige historische Gebäude sind das Old Parliament Building, die Wolvendaal Church und das Dutch Hospital. Die Stadt hat auch moderne Hochhäuser und Wolkenkratzer, die die Skyline prägen, wie das World Trade Center und das Lotus Tower, der höchste Turm in Südostasien. Colombo verfügt über viele grüne Oasen wie den Viharamahadevi Park und den Galle Face Green, eine große städtische Parkanlage am Meer, die bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist. Colombo ist eine Stadt voller Kontraste, in der historische und moderne Elemente harmonisch nebeneinander existieren.

Landausflüge in Colombo auf eigene Faust
Beira Lake in Colombo – Bild: Andromachos Dimitrokallis auf Pixabay

Die offizielle Währung in Colombo und ganz Sri Lanka ist die Sri-Lanka-Rupie, abgekürzt als LKR. Wechselstuben und Banken, die Fremdwährungen umtauschen, sind weit verbreitet in Colombo. Viele Hotels und größere Einkaufszentren bieten ebenfalls Wechselmöglichkeiten an. Englisch wird weit verbreitet verstanden und gesprochen, insbesondere in geschäftlichen und touristischen Bereichen. Es dient oft als Brückensprache zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen. In Colombo ist es daher relativ einfach, sich auf Englisch zu verständigen. Stand: Juni 2024

Colombo Cruise Terminal

Es gibt zwei mögliche Liegeplätze im weitläufigen Industriehafen von Colombo. Auf der Webseite der Sri Lanka Port Authority (slpa.lk) findet man vorab Informationen über den Liegeplatz des eigenen Kreuzfahrtschiffes.

MS Artania in Colombo
MS Artania in Colombo – Bild: Kavyia N M auf Unsplash

Das Colombo Cruise Terminal ist der Hauptliegeplatz in der Hauptstadt Sri Lankas. Es befindet sich nahe dem Stadtviertel Fort im Herzen der Stadt. Das Terminal ist günstig gelegen, so dass Kreuzfahrtpassagiere Colombo und die umliegenden Sehenswürdigkeiten problemlos erkunden können. Das Colombo Cruise Terminal ist mit Einrichtungen ausgestattet, die den Bedürfnissen von Passagieren und Kreuzfahrtschiffen gerecht werden. Dazu gehören Einwanderungs- und Zolleinrichtungen, Gepäckabfertigung, Sicherheitskontrollen, Wartebereiche und Geschäfte. Letztere sind in zehn kleinen Pavillons untergebracht.

Der zweite Liegeplatz ist der Ausweichliegeplatz in Colombo. Er befindet sich im Norden des weitläufigen Hafens. Der Bereich wird „Unity Container Terminal“ genannt. Dadurch wird deutlich, dass hier eigentlich Containerschiffe abgefertigt werden. Hier gibt es wenig touristische Infrastruktur. Die Landausflugsbusse stehen am Schiff und die lokalen Reiseleiter können ihre Kunden in der Nähe in Empfang nehmen.

Landausflüge in Colombo buchen

Für den Tag in Colombo werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine „Geld-zurück“-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 15 Tage vor dem Ausflugsdatum. Mit extra buchbarer Flex-Option sogar bis 60 Minuten vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Colombo findet man bei GetYourGuide*.

Mobil in Colombo (Sri Lanka) auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Colombo auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Colombo (ab Colombo Cruise Terminal):

  • Fort Stadtviertel: 1 km (zu Fuß)
  • Dutch Hospital Shopping Precinct: 1,1 km (zu Fuß)
  • Pettah Stadtviertel: 2,1 km (zu Fuß)
  • Galle Face Green: 2,3 km (zu Fuß)
  • St. Anthony’s Shrine, Kochchikade: 2,6 km
  • Jami Ul-Alfar Mosque: 3,4 km
  • Temple of Sri Kailawasanathan Swami Devasthanam Kovil: 4,6 km
  • Lotus Tower: 4,7 km
  • Gangaramaya-Tempel: 5,1 km
  • Colombo National Museum: 5,4 km
  • Independence Square: 6,3 km
  • Kelaniya Raja Maha Viharaya: 11,3 km
  • Mount Lavinia Beach: 13 km
  • Negombo Beach: 41,6 km
  • Kandy: 124 km
  • Galle: 148 km
Ziele für Landausflüge in Colombo
Ziele für Landausflüge in Colombo – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Colombo auf einen Blick: 1-Pettha, 2-Fort, 3-Galle Face Green, 4-Gangaramaya Temple, 5-Lotus Tower am Beira Lake, 6-Independence Square, 8-Colombo National Musuem/ Das Colombo Cruise Terminal (unten) ist der Hauptliegeplatz für Kreuzfahrtschiffe in der Stadt

Zu Fuß

Die zentralen Stadtviertel Fort und Pettah liegen in Hafennähe und sind vom Colombo Cruise Terminal aus bequem zu Fuß erreichbar. Allerdings haben Fußgänger in der Stadt einen schweren Stand.

Taxis

Es gibt in Colombo reguläre Taxis und Tuk Tuks. Beide warten im Hafen auf Kundschaft und sind in der Stadt leicht zu finden. Insbesondere die große Zahl der Tuk Tuks fällt sofort auf. Diese bieten auch Rundfahrten an. Die Fahrpreise werden verhandelt. Die regulären Taxis sind oft mit Taxametern ausgestattet. Da es keine Preisvorgaben gibt, können sich die Fahrpreise der verschiedenen Taxizentralen unterscheiden. Auch Festpreise können mit den Fahrern verhandelt werden. Man kann für ca. 120 Euro auch einen Fahrer für den Tag buchen.

Ein Tuk Tuk in Colombo
Ein Tuk Tuk in Colombo – Bild: Brian Kyed auf Unsplash

In der Hauptstadt kann man auch Taxi-Apps nutzen. Es gibt Uber und Grab. Die bekannteste App ist jedoch Pickme. Der Nutzen ist für Landausflüge in Colombo allerdings begrenzt.

Highlights für Landausflüge in Colombo auf eigene Faust

Sri Lanka liegt im Indischen Ozean. Die Insel ist durch die Palk-Straße von der Südspitze Indiens getrennt und misst etwa 445 Kilometer in Nord-Süd und 225 Kilometer in Ost-West. Sri Lanka zeichnet sich durch vielfältige Landschaften aus, darunter üppige Wälder, atemberaubende Strände, sanfte Hügel und Hochland. Die Hauptstadt Sri Lankas ist Colombo, gleichzeitig die größte Stadt des Landes. Das nahegelegene Sri Jayawardenepura Kotte dient als Verwaltungshauptstadt. Sri Lanka ist ein beliebtes Touristenziel, das für seine atemberaubende Naturschönheit, die historischen Stätten, seine Tierwelt und ein reiches kulturelles Erbe bekannt ist. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge in Colombo.

Landausflugsziele in Colombo

Colombo ist die größte Stadt und das kommerzielle Zentrum Sri Lankas. Diese lebendige Metropole liegt an der Westküste der Insel und ist bekannt für ihre Mischung aus modernen Hochhäusern und kolonialer Architektur. Colombo bietet eine Vielzahl von kulturellen, gastronomischen und Einkaufsmöglichkeiten sowie wichtige Sehenswürdigkeiten wie den Galle Face Green, den Gangaramaya-Tempel und den Pettah-Markt. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge in Colombo auf eigene Faust.

Kolonialviertel Fort in Colombo auf eigene Faust erkunden
Kolonialviertel Fort – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbLKolonialviertel Fort

Stadtviertel Fort: 1-Old Parliament Building, 2-Colombo Fort Old Lighthouse & Clock Tower, 3-Dutch Hospital Shopping Precinct, 4-Cargills & Millers Building, 5-President’s House, 6-World Trade Center Colombo, 7-Fort Railway Station

Stadtviertel Fort

Das Fort-Viertel ist das historische und kommerzielle Zentrum von Colombo. Ursprünglich ein portugiesisches und später niederländisches Fort, wurde es während der britischen Kolonialzeit zu einem wichtigen Handels- und Verwaltungszentrum ausgebaut. Heute beherbergt das Viertel eine Mischung aus kolonialer Architektur, modernen Hochhäusern und bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Das befindet sich in der Nähe des Kreuzfahrthafens von Colombo und kann gut auf eigene Faust erkundet werden.

Old Parliament Building: Ein beeindruckendes neoklassizistisches Gebäude, das früher das Parlament von Sri Lanka beherbergte. Es liegt in der Nähe des Galle Face Green und ist ein Symbol der kolonialen Vergangenheit des Landes.

Stadtviertel Fort
Stadtviertel Fort in Colombo – Bild: Vlada auf Unsplash

Colombo Fort Old Lighthouse & Clock Tower: Der 29 Meter hohe Turm wurde 1857 während der britischen Kolonialzeit errichtet. Ursprünglich als Leuchtturm gebaut, diente er später auch als Uhrturm. Der Leuchtturm war bis zum Bau des neuen Colombo Lighthouse 1952 in Betrieb. Die Uhr im Turm ist weiterhin funktionsfähig und ein wichtiger Zeitmesser für die Stadt.

Dutch Hospital Shopping Precinct: Ursprünglich im frühen 17. Jahrhundert von den Niederländern als Krankenhaus erbaut, ist das Dutch Hospital eines der ältesten Gebäude in Colombo. Das Gebäude zeichnet sich durch seine robuste Kolonialarchitektur aus, mit dicken Mauern, Arkadengängen und roten Ziegeldächern. Heute ist das Dutch Hospital ein elegantes Einkaufszentrum. Es bietet eine Vielzahl von Restaurants, Boutiquen und Cafés.

Cargills & Millers Building: Es wurde im frühen 20. Jahrhundert errichtet und diente ursprünglich als Hauptsitz der Cargills & Millers Handelsgesellschaften, die eine bedeutende Rolle im Handel während der britischen Kolonialzeit spielten. Es zeichnet sich durch seine beeindruckende rote Backsteinfassade und viktorianische Architektur aus, die den Stil der Kolonialzeit widerspiegelt. Heute beherbergt das Gebäude verschiedene Einzelhandelsgeschäfte, Büros und Restaurants.

Fort Railway Station: Der Hauptbahnhof von Colombo, ein belebter Verkehrsknotenpunkt, der Reisende in verschiedene Teile des Landes bringt. Die Architektur des Bahnhofs erinnert an die Kolonialzeit.

World Trade Center Colombo
World Trade Center Colombo – Bild: Imasha Fernando auf Unsplash

World Trade Center Colombo: Zwei Zwillingstürme, die als eines der höchsten Gebäude in Sri Lanka gelten und wichtige Geschäftszentren der Stadt beherbergen.

President’s House: Das President’s House in Colombo ist die offizielle Residenz des Präsidenten von Sri Lanka. Ursprünglich während der niederländischen Kolonialzeit erbaut und später von den Briten erweitert, zeichnet sich das President’s House durch seine koloniale Architektur aus. Es wurde im 19. Jahrhundert als Gouverneursresidenz genutzt und später zur Residenz des Präsidenten umgewandelt.

Stadtviertel Pettah

Pettah liegt östlich des Fort-Viertels und ist ebenfalls leicht auf eigene Faust zu erreichen. Es ist ein geschäftiges Handelszentrum mit zahlreichen Märkten, Geschäften und Straßenverkäufern. Die engen Gassen von Pettah sind mit Straßenmärkten gefüllt, auf denen alles verkauft wird: Von frischem Obst und Gemüse über Gewürze bis hin zu Kleidung und Elektronik. Dies ist ein großartiger Ort, um das lokale Leben und die Kultur zu erleben. In Pettah findet man zudem verschiedene religiöse Stätten, darunter hinduistische Tempel, buddhistische Tempel, Moscheen und Kirchen. Pettah ist ein Topziel für Landausflüge in Colombo.

Das Stadtviertel Pettah in Colombo auf eigene Faust erkunden
Das Stadtviertel Pettah in Colombo – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Ziele für Landausflüge in Pettah: 1-Pettah Market, 2-Jami Ul-Alfar Mosque, 3-Dutch Colonial Museum, 4-Wolvendaal Church, 5-Old Town Hall, 6-Khan Clock Tower

Pettah Market: Der Pettah Market ist ein weitläufiger, bunter und lebendiger Basar, der für seine Vielfalt an Waren bekannt ist, von frischem Obst und Gemüse über Gewürze bis hin zu Kleidung und Elektronik. Ein Labyrinth aus Gassen und Ständen, das einen authentischen Einblick in das lokale Leben und Handeln bietet.

Jami Ul-Alfar Mosque: Die „Rote Moschee“ ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und bekannt für ihre markante Architektur und die leuchtenden Farben Rot und Weiß. Das auffällige Erscheinungsbild der Moschee macht sie zu einem beliebten Motiv für Fotografen und Touristen.

Jami Ul-Alfar Mosque
Jami Ul-Alfar Mosque – Bild: Brian Kyed auf Unsplash

Dutch Museum: Das Museum befindet sich in der ehemaligen Residenz der niederländischen Gouverneure aus dem 17. Jahrhundert und bietet Einblicke in die niederländische Kolonialgeschichte Sri Lankas. Artefakte, Möbel und Dokumente aus der niederländischen Kolonialzeit kann man hier bewundern.

Wolvendaal Church: Diese Kirche wurde 1749 von den Niederländern erbaut und ist eines der ältesten noch in Gebrauch befindlichen Kirchengebäude in Sri Lanka. Die gut erhaltene niederländische Kolonialarchitektur und die historischen Grabsteine machen die Wolvendaal Church zu einem beliebten Ziel für Landausflüge in Colombo.

Old Town Hall: Ein historisches Gebäude, das heute ein Museum beherbergt und Artefakte aus der kolonialen und frühen modernen Geschichte Colombos ausstellt. Der architektonische Stil und die Sammlung historischer Artefakte machen die Old Town Hall zu einer beliebten Sehenswürdigkeit.

Landausflüge in Colombo (Sri Lanka) auf eigene Faust
Stadtviertel Pettah in Colombo – Bild: Kon Zografos auf Pixabay

Khan Clock Tower: Der Khan Clock Tower wurde im frühen 20. Jahrhundert von der wohlhabenden Khan Familie, prominenten muslimischen Geschäftsleuten, errichtet. Er kombiniert kolonialen und orientalischen Baustil und steht am Eingang des Pettah-Marktes. Der Khan Clock Tower ist vier Stockwerke hoch und aus Mauerwerk gebaut, mit einer auffälligen Uhr an der Spitze.

Sri Ponnambalam Vanesar Kovil: Dies ist bedeutender Hindu-Tempel der für seine Granitarchitektur und religiöse Bedeutung bekannt ist. Die beeindruckende Tempelstruktur und die spirituelle Atmosphäre lohnen einen Besuch.

Galle Face Green

Galle Face Green ist ein weitläufiger öffentlicher Park entlang der Küste in Colombo. Er wurde im Jahr 1859 von den Briten als eine Promenade angelegt. Damals war es ein viel größeres Gebiet, das für Pferderennen und Golf genutzt wurde. Der Park erstreckt sich heute über etwa 5 Hektar entlang der Küste des Indischen Ozeans, direkt neben dem Galle Face Hotel und in der Nähe des Fort Viertels. Es ist leicht zugänglich und ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Colombo. Galle Face Green dient als öffentlicher Erholungsraum und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Hier können Menschen spazieren gehen, joggen, Drachen steigen lassen, Picknicken oder einfach nur den Sonnenuntergang genießen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das Galle Face Hotel, ein historisches Hotel aus der Kolonialzeit, das direkt neben dem Park liegt und einen schönen Blick auf die Grünfläche und das Meer bietet.

Galle Face Green
Galle Face Green – Bild: Bestbauch auf Pixabay

Beira Lake

Der Beira Lake liegt im Zentrum von Colombo, in unmittelbarer Nähe zum Geschäftsviertel und den wichtigsten touristischen Attraktionen der Stadt. Er wurde während der niederländischen Kolonialzeit im 16. Jahrhundert künstlich angelegt, um den Hafen von Colombo zu schützen und als Wasserquelle für die Stadt zu dienen. Während der britischen Kolonialherrschaft wurde der Beira Lake erweitert und renoviert. Der Beira Lake erstreckt sich über eine Fläche von etwa 65 Hektar und ist von üppiger Vegetation und Wasserlilien umgeben. Er besteht aus zwei Hauptteilen, dem Nord- und dem Südteil, die durch eine schmale Wasserstraße verbunden sind. Entlang des Beira Lake befinden sich mehrere bekannte Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Colombo, darunter der Gangaramaya Tempel und der Lotus Tower.

Gangaramaya-Tempel

Der Gangaramaya-Tempel ist einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel und ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Colombo. Der Tempel ist nicht nur ein wichtiger religiöser Ort, sondern auch ein bedeutendes kulturelles und touristisches Zentrum. Der Gangaramaya-Tempel befindet sich im Herzen von Colombo, in unmittelbarer Nähe des Beira Lake. Er ist leicht zu erreichen und ein beliebter Ort für Touristen und Einheimische gleichermaßen.

Der Tempel wurde im 19. Jahrhundert gegründet und hat eine reiche Geschichte. Er verfügt über eine beeindruckende Architektur, die eine Mischung aus verschiedenen Stilen ist, darunter sri-lankische, thailändische, chinesische und indische Elemente. Das Hauptgebäude des Tempels ist von prächtigen Schnitzereien, Statuen und kunstvollen Verzierungen geprägt. Ein besonderes Merkmal des Tempels ist die Seema Malaka, eine schwimmende Kapelle, die sich auf dem Beira Lake befindet. Diese malerische Kapelle bietet einen ruhigen Ort für Meditation und spirituelle Reflexion.

Landausflüge in Colombo zum Gangaramaya Buddhist Temple
Gangaramaya Buddhist Temple – Bild: Jahzan Ahamed auf Unsplash

Lotus Tower

Der Lotus Tower, benannt nach seiner lotusähnlichen Form, wurde im Jahr 2019 fertiggestellt. Mit einer Höhe von 350 Metern ist er das höchste freistehende Gebäude Sri Lankas und eines der höchsten in Südasien. Die markante Struktur des Lotus Tower besteht aus einer schlanken zentralen Säule, die von drei Podesten umgeben ist. Die Spitze ist mit einer lotusblütenähnlichen Konstruktion gekrönt, die dem Turm sein charakteristisches Aussehen verleiht. Der Lotus Tower dient verschiedenen Zwecken, darunter Telekommunikation, Rundfunkübertragung und Tourismus. Er beherbergt Antennen für Rundfunk- und Mobilfunkdienste sowie Aussichtsplattformen und touristische Einrichtungen. Besucher können mit Aufzügen zur Aussichtsplattform aufsteigen, von der aus sie einen atemberaubenden Panoramablick auf Colombo und seine Umgebung genießen können.

Cinnamon Gardens

Cinnamon Gardens, auch bekannt als „Colombo 7“, ist ein gehobenes und historisch bedeutendes Viertel in Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas. Es ist bekannt für seine weitläufigen Grünflächen, eleganten Villen und wichtigen kulturellen und Bildungseinrichtungen. Das Gebiet wurde im 19. Jahrhundert während der britischen Kolonialzeit angelegt. Es war ursprünglich eine Zimtplantage, was dem Viertel seinen Namen gab. Hier sind einige der wichtigsten Merkmale und Sehenswürdigkeiten von Cinnamon Gardens:

Stadtviertel Cinnamon Gardens in Colombo
Stadtviertel Cinnamon Gardens in Colombo – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Das Stadtviertel Cinnamon Gardens: 1-Viharamahadevi Park, 2-Nationalmuseum, 3-Independence Memorial Hall, 4-Town Hall, 5-Royal Colombo Golf Club, 6-Colombo Racecourse, 7-Gangaramaya-Tempel, 8-Lotus Tower

Viharamahadevi Park: Der Viharamahadevi Park ist der größte und älteste Park in Colombo. Er wurde ursprünglich als Victoria Park zu Ehren der britischen Königin Victoria benannt. Der Park bietet weitläufige Rasenflächen, bunte Blumenbeete, einen See und zahlreiche Spielplätze. Es ist ein beliebter Ort für Spaziergänge, Picknicks und Freizeitaktivitäten.

Nationalmuseum von Colombo: Das Nationalmuseum ist das größte und bedeutendste Museum in Sri Lanka. Es wurde 1877 gegründet und beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Artefakten, die die Geschichte und Kultur des Landes von der prähistorischen Zeit bis zur Gegenwart darstellen. Dazu gehören antike Skulpturen, königliche Insignien und Kunstwerke.

Lotus Tower am Beira Lake in Colombo auf eigene Faust erleben
Lotus Tower am Beira Lake in Colombo – Bild: Rex Wholster–stock.adobe.com

Independence Memorial Hall: Dieses Monument wurde zur Erinnerung an die Unabhängigkeit Sri Lankas von der britischen Kolonialherrschaft im Jahr 1948 erbaut. Die Halle befindet sich im Unabhängigkeitsplatz und ist ein beeindruckendes Bauwerk, das im traditionellen Kandyan-Stil errichtet wurde. Der Platz ist ein beliebter Ort für feierliche Anlässe und nationale Zeremonien.

Town Hall von Colombo: Das im neoklassischen Stil erbaute Rathaus von Colombo ist ein markantes Gebäude, das als Sitz des Stadtrats dient. Es wurde 1928 erbaut und erinnert an das Capitol in Washington, D.C. Der angrenzende Viharamahadevi Park grenzt direkt an das Rathaus.

Royal Colombo Golf Club: Der älteste Golfclub in Sri Lanka und einer der ältesten in Asien. Der Royal Colombo Golf Club bietet einen malerischen 18-Loch-Platz und ist ein Zentrum für Golfenthusiasten in der Stadt.

Cinnamon Gardens Colombo
Cinnamon Gardens Colombo – Bild: Sadeep Jayashankha auf Unsplash

Colombo Racecourse: Ursprünglich eine Pferderennbahn, wurde das Gebiet renoviert und dient jetzt als multifunktionaler Veranstaltungsort. Es beherbergt Einkaufszentren, Restaurants und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen.

Cinnamon Gardens ist ein grünes, kulturell reiches und geschichtsträchtiges Viertel, das sowohl Einwohner als auch Besucher mit seiner Mischung aus historischen Sehenswürdigkeiten, Bildungsinstitutionen und Freizeitmöglichkeiten anzieht.

Landausflugsziele im Umland von Colombo

In der Umgebung von Colombo gibt es eine Vielzahl von Landausflugszielen und Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Gut 40 km nördlich von Colombo gelegen, ist der Negombo Beach ein beliebter Badeort mit breiten Sandstränden und einer entspannten Atmosphäre. Kandy liegt im zentralen Hochland Sri Lankas und ist das kulturelle und spirituelle Herz des Landes. Die Stadt ist berühmt für den Zahntempel (Sri Dalada Maligawa), in dem die heilige Zahnreliquie Buddhas aufbewahrt wird. Galle ist eine historische Hafenstadt an der Südwestküste Sri Lankas. Sie ist berühmt für ihr gut erhaltenes niederländisches Fort, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge im Umland von Colombo.

Landausflugsziele im Umland von Colombo
Landausflugsziele im Umland von Colombo – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Landausflugsziele im Umland von Colombo: 1-Kelaniya Raja Maha Viharaya, 2-Mount Lavinia Beach, 3-Nekombo Beach, 4-Kandy, 5-Galle, 6-Teeplantagen (Region), 7-Muthurajawela-Sumpf, 8-Fluss-Safari auf dem Madu Ganga, 9-Sigiriya

Kelaniya Raja Maha Viharaya

Der Kelaniya Raja Maha Viharaya ist ein bedeutender buddhistischer Tempel in Kelaniya, einem Vorort von Colombo. Dieser Tempel ist von großer religiöser und historischer Bedeutung und gilt als eine der heiligsten Stätten des Landes. Der Tempel hat eine lange und geschichtsträchtige Geschichte, die über 2.500 Jahre zurückreicht. Es wird angenommen, dass es ursprünglich zu Lebzeiten von Lord Buddha selbst gegründet wurde. Die heutige Tempelstruktur wurde jedoch im 18. Jahrhundert erbaut und seitdem mehrfach renoviert.

Der Kelaniya-Tempel wird als einer der 16 heiligen Orte in Sri Lanka verehrt, die als „Solosmasthana“ bekannt sind und im Theravada-Buddhismus von Bedeutung sind. Es ist ein Ort der Anbetung und Pilgerfahrt für Buddhisten und nimmt einen besonderen Platz im Herzen des sri-lankischen Volkes ein. Die Architektur des Tempels ist eine Mischung aus traditionellen srilankischen und südindischen Architekturstilen. Der Hauptstupa (Dagoba) ist ein herausragendes Merkmal und von kunstvoll geschnitzten Wänden und Säulen umgeben. Der Tempel ist für seine lebendigen und farbenfrohen Gemälde und Wandgemälde bekannt, die verschiedene buddhistische Geschichten und Themen darstellen. Der Tempelkomplex beherbergt einen Bodhi-Baum (Ficus religiosa), bekannt als Anandabodhi-Baum, der vermutlich aus einem Schößling des ursprünglichen Bodhi-Baums in Bodh Gaya, Indien, gewachsen ist, unter dem Buddha die Erleuchtung erlangte. Die Anwesenheit dieses Baumes trägt zur Heiligkeit des Tempels bei.

Traumstrände in Sri Lanka
Traumstrände in Sri Lanka – Bild: Pasja1000 auf Pixabay

Mount Lavinia Beach

Mount Lavinia Beach ist einer der beliebtesten Strände in Colombo. Es befindet sich in der Küstenstadt Mount Lavinia, die nur eine kurze Autofahrt vom Stadtzentrum von Colombo entfernt ist. Der Strand ist für seine landschaftliche Schönheit bekannt und bietet atemberaubende Ausblicke auf den Indischen Ozean. Der Sandstrand lädt zu gemütlichen Spaziergängen und Entspannung ein. Mount Lavinia ist auch für seine historische Bedeutung bekannt. Das in Strandnähe gelegene Mount Lavinia Hotel war während der britischen Kolonialzeit einst die Residenz des Gouverneurs. Es hat seinen kolonialen Charme bewahrt und ist ein beliebter Ort für Nachmittagstee und Abendessen.

Negombo Beach

Der Negombo Beach liegt in der Stadt Negombo, etwa 40 Kilometer nördlich von Colombo. Aufgrund der Nähe zum Flughafen ist es oft einer der ersten oder letzten Stopps für Touristen, die Sri Lanka besuchen. Der Strand verfügt über einen langen und breiten Sandstrand entlang des Indischen Ozeans. Es ist ein großartiger Ort für gemütliche Spaziergänge, zum Sonnenbaden und einfach zum Genießen der Strandatmosphäre. Neben dem Strand ist Negombo für seine Lagune bekannt, die landeinwärts vom Strand aus liegt. Die Lagune beherbergt eine Vielzahl von Vogelarten und ist ein beliebter Ort für Bootsfahrten und Vogelbeobachtungen.

Muthurajawela-Sumpfgebiet

Das Muthurajawela-Sumpfgebiet in Sri Lanka ist eines der größten und wichtigsten Feuchtgebiete der Insel Sri Lanka. Muthurajawela bedeutet auf Singhalesisch „Sumpf des königlichen Schatzes“. Das Sumpfgebiet liegt an der Südwestküste in der Nähe von Negombo und erstreckt sich über etwa 6.000 Hektar. Das Muthurajawela-Sumpfgebiet besteht aus einer Mischung aus Süßwasser- und Salzwasserumgebungen, was es unglaublich artenreich macht. Es ist die Heimat einer Vielzahl von Pflanzenarten, Vögeln, Fischen, Reptilien und Säugetieren, von denen einige endemisch oder vom Aussterben bedroht sind. Das Sumpfgebiet dient als wichtige Pufferzone gegen Küstenerosion und bietet verschiedene Ökosystemleistungen, darunter Hochwasserschutz, Grundwasserneubildung und Kohlenstoffbindung. Darüber hinaus unterstützt es die örtlichen Gemeinden durch Fischerei, Landwirtschaft und Tourismus. Im Rahmen von Landausflügen in Colombo kann man Bootsfahrten durch das Sumpfgebiet erleben.

Fischer in Nekombo bei Colombo
Fischer in Nekombo – Bild: Penny auf Pixabay

Fluss-Safari auf dem Madu Ganga

Eine Fluss-Safari auf dem Madu Ganga ist ein unvergessliches Erlebnis in Sri Lanka. Der Madu Ganga ist ein Fluss im Südwesten des Landes, der sich durch eine atemberaubende Landschaft aus Mangrovenwäldern, kleinen Inseln und Dörfern schlängelt. Während einer Fluss-Safari haben die Landausflügler die Möglichkeit, die reiche Tierwelt des Madu Ganga zu erleben, darunter verschiedene Vogelarten, Affen, Schlangen und Fische. Ein Höhepunkt der Madu Ganga Safari ist der Besuch der Cinnamon Island, wo Besucher den Prozess der Zimtproduktion kennenlernen können. Außerdem gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Haltestellen entlang des Flusses traditionelle Kräuter- und Gewürzgärten zu besuchen. Die Madu Ganga Fluss-Safari bietet eine entspannte Möglichkeit, die natürliche Schönheit und Kultur der Region zu entdecken und ist ein Muss für Naturliebhaber und Abenteuerlustige, die Sri Lanka besuchen.

Galle

Galle ist eine historische und malerische Stadt an der Südwestküste Sri Lankas und ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Colombo. Die Stadt ist bekannt für ihre gut erhaltene niederländische Kolonialarchitektur, die atemberaubenden Strände und eine lebendige Kulturszene. Das Galle Fort, auch bekannt als Galle Dutch Fort, ist das Wahrzeichen der Stadt. Es gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eines der am besten erhaltenen Beispiele einer befestigten Stadt, die von europäischen Kolonisten in Südasien erbaut wurde. Die Festung zeichnet sich durch ihre dicken Stadtmauern, Kopfsteinpflasterstraßen, Gebäude aus der Kolonialzeit und eine Reihe charmanter Boutiquen, Galerien und Cafés aus. Der Leuchtturm von Galle steht an der Südspitze der Festung und bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die Umgebung. Es ist ein großartiger Ort zum Fotografieren.

Galle
Galle in Sri Lanka – Bild: Lapping auf Pixabay

Galle verfügt über mehrere wunderschöne Strände, darunter Unawatuna Beach, der für seine halbmondförmige Küste und sein klares Wasser bekannt ist. Man kann am Strand entspannen, schwimmen oder Wassersportarten wie Schnorcheln und Tauchen nachgehen. Die Gewässer rund um Galle beherbergen vielfältige Meereslebewesen und sind daher ein beliebtes Ziel für Walbeobachtungs- und Delfinbeobachtungstouren.

Kandy

Kandy ist eine malerische Stadt im zentralen Teil Sri Lankas und wird oft als „Hügelhauptstadt“ des Landes bezeichnet. Kandys Kombination aus kulturellem Erbe, natürlicher Schönheit und historischer Bedeutung macht die Stadt zu einem Muss in Sri Lanka. Kandy bietet eine einzigartige Mischung aus Spiritualität, Geschichte und Naturwundern und ist daher bei Reisenden, die die Zentralregion der Insel erkunden, beliebt. Kandy gilt zudem als Tor zum malerischen Hügelland Sri Lankas, einschließlich der Teeanbauregion.

Der Zahntempel ist Kandys berühmteste und am meisten verehrte religiöse Stätte. Er beherbergt eine Reliquie, bei der es sich vermutlich um den Zahn von Lord Buddha handelt. Der Tempel ist ein wichtiger Wallfahrtsort und ein UNESCO-Weltkulturerbe. Besucher können Zeuge täglicher Rituale und Zeremonien werden. Der Kandy-See, auch bekannt als Bogambara-See, ist ein malerischer künstlicher See im Herzen der Stadt. Es ist ein großartiger Ort für einen gemütlichen Spaziergang und von seinem Ufer aus kann man eine wunderschöne Aussicht auf den Zahntempel genießen.

Kandy
Sri Dalada Maligawa (Zahntempel) in Kandy – Bild: Dezalb auf Pixabay

Der Botanische Garten Peradeniya liegt nur eine kurze Autofahrt von Kandy entfernt und ist für seine vielfältige Sammlung tropischer Pflanzen und Bäume bekannt. Es ist ein friedlicher und üppiger Ort zum Erkunden und seine Geschichte reicht bis in die Kolonialzeit zurück. Die Bahiravokanda Vihara-Buddha-Statue, eine riesige Buddha-Statue, thront auf einem Hügel mit Blick auf Kandy und ist eines der markanten Wahrzeichen der Stadt. Man kann zur Statue hinaufsteigen und einen Panoramablick auf Kandy genießen.

Ceylon Tee

Sri Lanka, früher bekannt als Ceylon, ist für seine Teeproduktion bekannt und Ceylon-Tee ist weltweit für seine Qualität und seinen Geschmack berühmt. Der Anbau und die Produktion von Tee spielen eine bedeutende Rolle in der Wirtschaft und Kultur des Landes. Mitte des 19. Jahrhunderts führten die Briten Tee nach Sri Lanka ein, als die Kaffeeernte durch eine verheerende Kaffeerostkrankheit ausgelöscht wurde. Seitdem floriert die Teeindustrie des Landes. Tee wird in verschiedenen Regionen Sri Lankas angebaut, wobei das zentrale Hochland am stärksten ausgeprägt ist. Zu den wichtigsten Teeanbaugebieten gehören Nuwara Eliya, Kandy, Dimbula, Uva und Sabaragamuwa. Jede Region produziert aufgrund der Höhen-, Klima- und Bodenunterschiede Tees mit unterschiedlichen Aromen und Eigenschaften. Sri Lanka produziert hauptsächlich schwarzen Tee.

Die Teeplantagen in Sri Lanka liegen oft an malerischen Hügeln und schaffen atemberaubende Landschaften. Einige der Plantagen sind für Touristen geöffnet, so dass Besucher die Teefelder erkunden, mehr über den Prozess der Teezubereitung erfahren und atemberaubende Ausblicke genießen können. Die Teeverkostung ist eine beliebte Aktivität für Touristen, die Teeanbaugebiete in Sri Lanka besuchen. Man kann verschiedene Teesorten probieren und lernen, die Unterschiede in Geschmack, Aroma und Stärke zu schätzen. Viele Plantagen bieten geführte Teeverkostungen an. An Bord und bei lokalen Anbietern gibt es entsprechende Landausflüge in Colombo.

Teeplantagen sind beliebte Ziele für Landausflüge in Colombo (Sri Lanka)
Auf Sri Lanka wird Tee angebaut – Bild: Jürgen Scheffler auf Pixabay

In Sri Lanka gibt es natürlich auch zahlreiche Teefabriken, in denen frisch gepflückte Teeblätter zum Aufbrühen zu Teeblättern verarbeitet werden. Besucher können diese Fabriken besichtigen, um die verschiedenen Phasen der Teeproduktion, einschließlich Welken, Rollen, Oxidation und Trocknen, mitzuerleben.

Sigiriya

Sigiriya, auch bekannt als der Löwenfelsen, ist eine antike Felsenfestung und Palastanlage in der Zentralprovinz von Sri Lanka. Sie liegt etwa 175 km nordöstlich der Hauptstadt Colombo und ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Sri Lankas. Eigentlich liegt diese Sehenswürdigkeit außerhalb der Reichweite für Landausflüge in Colombo. Manche Reedereien ermöglichen jedoch einen Besuch mit einem Charterflugzeug. Sigiriya wurde 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es ist ein herausragendes Beispiel für Stadtplanung und Wassertechnik der Antike.

Die Festung wurde im 5. Jahrhundert n. Chr. während der Herrschaft von König Kasyapa erbaut. Kasyapa war ein Usurpator, der seinen Vater ermordet und den Thron an sich gerissen hatte. Um sich gegen mögliche Racheakte zu schützen, ließ er Sigiriya zu einer uneinnehmbaren Festung ausbauen. Nach Kasyapas Tod im Jahr 495 n. Chr. wurde Sigiriya wieder zu einem buddhistischen Kloster, das es bis ins 14. Jahrhundert blieb. Sigiriya ist ein 200 Meter hoher Monolith aus magmatischem Gestein. Er ragt aus der flachen Landschaft heraus und ist schon von Weitem sichtbar.

Sigiriya Sri Lanka
Sigiriya – Bild: Poswiecie auf Pixabay

Der Zugang zum Gipfel führt über eine monumentale Treppe, die von zwei riesigen Löwenpfoten flankiert wird. Ursprünglich war die Treppe durch den offenen Rachen eines Löwen geführt, dessen Kopf jedoch im Laufe der Zeit zerstört wurde. Am Fuß des Felsens befinden sich kunstvoll angelegte Wassergärten, die zu den ältesten Landschaftsgärten der Welt gehören. Diese Gärten bestehen aus symmetrischen Becken, Brunnen, Terrassen und Wegen. An den Felswänden befinden sich gut erhaltene Fresken, die etwa 500 n. Chr. entstanden sind. Diese Fresken zeigen meist weibliche Figuren, deren Identität umstritten ist, aber sie werden oft als Wolkenmädchen bezeichnet. Entlang des Aufstiegs zum Gipfel gibt es eine polierte Spiegelwand, die einst so glatt war, dass der König sein eigenes Spiegelbild darin sehen konnte. Auf dieser Wand befinden sich auch antike Graffiti, die von Besuchern des 7. bis 11. Jahrhunderts hinterlassen wurden. Auf dem Gipfel des Felsens befand sich der Palast des Königs. Die Ruinen umfassen Grundmauern von Gebäuden, Wasserreservoirs und einen Thron.