Bonaire auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge auf Bonaire auf eigene Faust zusammengestellt. Bonaire ist das „B“ der niederländischen ABC Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) und ein beliebtes Ziel von Karibik Kreuzfahrten. Die karge und trockene Insel liegt vor der Küste von Venezuela und ist etwa 39 Kilometer lang und bis zu 11 Kilometer breit. Politisch ist Bonaire eine „Besondere Gemeinde“ der Niederlande. Abgesehen von den etwa 18.000 Einwohnern wird das Eiland auch von mehr als 10.000 Flamingos und zahllosen freilaufenden Eseln bewohnt. Die gemütliche kleine Hauptstadt Kralendijk und hat sehr viel Charme. Besonders schön sind die bunt bemalten Häuser im holländischen Kolonialstil. Wegen der attraktiven Unterwasserwelt kommen sehr viele Tauchfans aus aller Welt hierher.

Landausflüge auf Bonaire auf eigene Faust
Slave Huts – Bild: Alex Bennett auf Pixabay

Auf Bonaire wird Niederländisch und Englisch gesprochen. Wie auf Aruba und Curacao unterhalten sich die Menschen auf der Straße in Papiamento. Das ist ein sympathischer Mix vieler Sprachen. Der Währung auf der Insel ist der US-Dollar und nicht der Euro, wie man aufgrund der Nähe zu den Niederlanden vermuten könnte. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Tourism Corporation Bonaire. Stand: Mai 2023

Der Kreuzfahrthafen von Bonaire

In der kleinen Hauptstadt Kralendijk gibt es im Abstand von ca. 300 Metern zwei Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe. Diese werden in der Regel einfach North Pier und South Pier genannt. Von Deck aus kann man die kleine Hauptstadt und große Teile der Insel gut überblicken. Geht man auf die andere Schiffsseite, sieht man die vorgelagerte Insel Klein Bonaire, die Luftlinie nur gut 850 Meter entfernt ist.

Am Hafen
Bonaire Cruise Port – Bild: Bonaire Arts and Crafts Cruise Market

Der North Pier führt direkt zum Wilhelmina Park. Hier ist immer Markttag, wenn ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. Der große Bonaire Arts and Crafts Cruise Market zieht viele Landausflügler an.

Am South Pier befindet sich eine schöne kleine Mall, die passenderweise South Pier Mall genannt wird. Geht man von hier in nördlicher Richtung die knapp 300 Meter zum North Pier und zum Bonaire Arts and Crafts Cruise Market, passiert man viele kleine Stände, an denen Inseltouren und Wassertaxitickets angeboten werden. Wer nichts vorbereitet hat, wird hier vielleicht noch fündig.

Landausflüge auf Bonaire buchen

Für den Tag auf Bonaire werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine „Geld-zurück“-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 15 Tage vor dem Ausflugsdatum. Mit extra buchbarer Flex-Option sogar bis 60 Minuten vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge auf Bonaire findet man bei Viator*.

Mobil auf Bonaire auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf Bonaire auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Bonaire (ab Bonaire Cruise Port):

  • Washington-Slagbaai-Nationalpark (Besucherzentrum): 21,3 km
  • Sorobon Beach: 12,2 km
  • Donkey Sanctuary: 6,5 km
  • Pekelmeer Flamingo Sanctuary: 16,4 km
  • Mangrove Center Lac Bay: 7,5 km
  • Slave Huts: 12,6 km
  • Gotomeer Lagune (Flamingos): 18,3 km
  • 1000 Steps: 9,4 km
  • Seru Largu Aussichtspunkt: 6,5 km
  • Rincon: 18,5 km
Blick auf Kralendijk
Blick vom Schiff auf Kralendijk (links Fort Oranje) – Bild: Falco auf Pixabay

Zu Fuß

Kralendijk ist ein attraktives Städtchen. Hier kann man wunderbar bummeln und die Entfernungen sind kurz. Die meisten Geschäfte befinden sich in der Haupteinkaufsstraße Kaya Grandi. An der parallel verlaufenden Kaya J.N.E. Craane gibt es viel Gastronomie direkt am Meer.

Wassertaxis

Für die Fahrt nach Klein Bonaire gibt es Wassertaxis. Für die Fahrt zum No Name Beach an der Nordküste der kleinen Insel benötige die Wassertaxis ca. 25 Minuten. In der Nähe der Liegeplätze gibt es zumindest zwei Anbieter. Bitte einfach nach einer entsprechenden Werbung umschauen.

Schon länger am Markt ist die Firma Epic Water Taxi mit den beiden Schiffen „Kantika Di Amor“ und „Kantika Too“. Los geht es an der Bonaire Nautico Marina in der Kaya J.N.E Craane Nr. 24. Vom North Pier läuft man immer am Wasser entlang ca. 600 Meter in nördlicher Richtung. Es gibt mindestens mehrere Fahrten pro Tag. Für einen Roundtrip bezahlt man 25 US-Dollar. Wer möchte, kann das Wassertaxi vorab auf der Webseite des Anbieters reservieren.

Kralendijk auf einen Blick
Kralendijk auf einen Blick – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Kralendijk: 1-Bonaire Arts and Crafts Cruise Market, 2-South Pier Mall, 3-Fort Oranje, 4-Einkaufsstraße Kaya Grandi, 5-Kaya J. N. E. Craane (Waterfront mit viel Gastronomie), 6-Terramar Museum, 7-Divi Flamingo Beach Resort & Casino/ Die Liegeplätze der Kreuzfahrtschiffe liegen nebeneinander und werden North Pier und South Pier genannt/ Wassertaxis starten an der Bonaire Nautico Marina (oben)

Taxis

Taxis warten im Bereich des Bonaire Cruise Ports auf Fahrgäste und sind ein gutes Verkehrsmittel für den Tag auf Bonaire auf eigene Faust. Die Preise sind festgelegt und werden auf Schildern veröffentlicht. Aufgrund der geringen Entfernungen sind die Fahrpreise relativ niedrig. Hier einige Preisbeispiele:

  • North Tour: 25 US$ pro Person für 2 Stunden
  • South Tour: 25 US$ pro Person für 2 Stunden
  • Island Tour (North & South Tour): 50 US$ pro Person für 3,5 Stunden
  • Private Island Tour: 100 US$ pro Taxi bis 4 Personen
  • Eden Beach: Roundtrip 30 US $ pro Taxi (bis 4 Personen)
  • Sorobon Beach: Roundtrip 40 US $ pro Taxi (bis 4 Personen)
Buntes Treiben am Hafen
Buntes Treiben am Hafen – Bild: Bonaire Arts and Crafts Cruise Market

Mietwagen

Ein Mietwagen ist eine weitere gute Möglichkeit Bonaire auf eigene Faust zu erkunden. Die Straßenverhältnisse und die Beschilderung sind gut und es wird auf der rechten Seite gefahren. Allerdings muss man auf Ziegen und wilde Esel aufpassen.

Es gibt zahlreiche nationale und internationale Verleiher mit Büros in Kralendijk und am nur 3 Kilometer südlich gelegenen Flughafen. Man muss allerdings ein Stück laufen oder ein Taxi nehmen. Hertz hat zum Beispiel eine Niederlassung in der Nachbarschaft beim Divi Flaming Beach Resort. Die Adresse lautet: Hertz, J.A, 40 Julio A. Abraham Boulevard. Eine ausführliche Liste aller Anbieter findet man auf der Webseite der Touristeninformation.

Fahrräder, Roller etc.

Neben Autos, kann man auch Fahrräder, E-Bikes, Roller, Golfcarts und allerhand lustige Gefährte mieten. Die Entfernungen sind auf Bonaire gering, sodass man auch mit einem Roller gut klarkommt. Es gibt mehrere Anbieter in der kleinen Hauptstadt. Eine Liste findet man auf der Webseite der Touristeninformation.

Blick vom South Pier in Richtung Süden
Blick vom South Pier in Richtung Süden (oben links das Divi Flamingo Resort) – Bild: Falco auf Pixabay

Eine bekannte Firma in Hafennähe ist die Firma Scooters Bonaire (scootersbonaire.com). Hier gibt es sogar deutschsprachige Mitarbeiter. Die Firma verleiht Roller (auch Elektroroller) und Fahrräder (Mountainbikes und E-Bikes in verschiedenen Ausführungen). Golfcarts kann man zum Beispiel bei der Firma Bonaire Cruisers (bonairecruisers.com) mieten.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Bonaire

Bonaire ist eine kleine Insel, die man gut an einem Tag erkunden kann. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehören die Hauptstadt Kralendijk, die Unterwasserwelt, die Salt Pans und der Washington-Slagbaai-Nationalpark. Die Strände sind schön, aber in der Regel nicht feinsandig. Bitte Badeschuhe einpacken! Dies sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Bonaire auf eigene Faust.

Ziele für Landausflüge auf Bonaire
Ziele für Landausflüge auf Bonaire – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Bonaire (schwarze Ziffern): 1-Washington-Slagbaai-Nationalpark (Besucherzentrum), 2-Slave Huts, 3-Donkey Sanctuary, 4-Mangrove Center an der Lac Bay, 5-Goto Meer (Flamingos), 6-Flamingo Sanctuary in den Salzfeldern, 7-1000 Steps (bekannter Tauchplatz), 8-Willemstoren Lighthouse/ Beliebte Strände (blaue Ziffern): 1-Sorobon Beach, 2-No Name Beach auf der Insel Klein Bonaire

Es gibt für die Nationalparks eine sogenannte Nature Fee. Damit müssen sich Kreuzfahrtpassagiere aber nicht befassen. Für den Washington-Slagbaai-Nationalpark zahlt man 10 US-Dollar Eintritt. Ab 2024 ist auch 10 US-Dollar für den National Marine Park zu entrichten. Es gibt dann auch noch eine Entry Tax für jeden Touristen, der Bonaire besucht. Darum kümmern sich bisher die Reedereien.

Kralendijk

In der winzigen Hauptstadt Kralendijk kann man auch vor oder nach einem Landausflug auf Bonaire noch ein wenig bummeln und sich an den bunten Gebäuden im niederländischen Kolonialstil erfreuen. Die Wege sind kurz. Die Hauptniederlassung von Tourism Bonaire ist einen Steinwurf vom North Pier entfernt an der Kaya Grandi Nr. 2. Die Kaya Grandi ist zugleich die Haupteinkaufsstraße. Viele Geschäfte, Bars und Restaurants werben um Kundschaft. Insbesondere an der Waterfront (Kaya J. N. E. Craane) nördlich des Hafens findet man zudem zahlreiche Restaurants und Cafés mit Meerblick. Sehenswürdigkeiten gibt es in Kralendijk wenige. Eine Besichtigung lohnt das kleine Fort Oranje, das die Niederländer im 17. Jahrhundert zum Schutz des Hafens errichtet haben. Es befindet sich zwischen den beiden Liegeplätzen für Kreuzfahrtschiffe. Das kleine oder feine Terramar Museum informiert über die Geschichte der Insel. Klein aber fein ist auch die richtige Beschreibung für das kostenlose Bonaire Museum of Natural History.

Landausflüge auf Bonaire zum Nationalpark
Im Nationalpark Tourism Corporation Bonaire/ Photo Credits: Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Aussichtspunkt Seru Largu

Seru Largu ist ein Hügel mit einem schön Gipfelkreuz, der einen atemberaubenden Panoramablick auf die umliegende Landschaft bietet. Von hier aus kann man das türkisfarbene Meer, die farbenfrohen Gebäude von Kralendijk und die weite Natur der Insel sehen. Der Seru Largu ist oft Ziel von Landausflügen auf Bonaire. Der Gipfel ist auch mit einem Auto oder einem Bus erreichbar.

Sklavenhütten und Salzpfannen

Die Sklavenhütten sind historische Bauwerke an der Südküste von Bonaire. Diese Hütten spielten im 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle in der Salzindustrie der Insel. Die Sklavenhütten waren kleine, einfache Gebäude aus Korallenstein und Lehm. Sie dienten als Unterschlupf für die versklavten Menschen, die in den nahegelegenen Salzpfannen arbeiteten. Die Hütten boten den Sklaven während ihrer langen und anstrengenden Arbeitstage in der prallen Sonne eine einfache Unterkunft. Informationstafeln und Ausstellungen geben Auskunft über den historischen Kontext und das Leben der versklavten Personen. Die seltsamen roten Pyramiden sind übrigens Markierungen für die vorbeifahrenden Schiffe.

Die riesigen Salzpfannen von Bonaire wurden zur Salzproduktion genutzt, die damals ein wichtiger Wirtschaftszweig der Insel war. Noch heute wird Salz produziert. Flamingos haben sich in diesem Gebiet angesiedelt. Dazu unter mehr.

Das Salz auf Bonaire
Die Salzberge sieht man bereits von Deck aus – Bild: Alex Bennett auf Pixabay

Klein Bonaire

Klein Bonaire ist eine kleine unbewohnte Insel direkt vor der Hauptstadt Kralendijk. Die Landausflügler kommen wegen der unberührten Strände, dem glasklaren Wasser und den fantastischen Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten hierher. Die Wassertaxis benötigen nur ca. 25 Minuten für die Überfahrt. Ideal für einen Tag auf Bonaire auf eigene Faust.

Die Gewässer rund um Klein Bonaire sind für ihre hervorragende Sicht bekannt. Der beliebteste Strand an der Nordküste von Klein-Bonaire hat keinen Namen und wird deshalb No Name Beach genannt. Hierher fahren die Wassertaxis. Es gibt auf der Insel keine Einrichtungen oder Dienstleistungen. Man kann nichts kaufen oder mieten. Besucher sollten ihre eigenen Strandutensilien mitbringen. Wasser und Sonnenmilch sind besonders wichtig. Der No Name Beach wird durch üppige Büsche begrenzt. Hier findet man vielleicht etwas Schatten.

Flamingos

Flamingos sind auf Bonaire beheimatet und können in verschiedenen Gegenden gesichtet werden, insbesondere im südlichen und nördlichen Teil der Insel. Die Flamingos von Bonaire sind amerikanische Flamingos (Phoenicopterus ruber), die für ihre leuchtend rosa Federn und langen, schlanken Beine bekannt sind. Diese anmutigen Vögel bieten einen bemerkenswerten Anblick, wenn sie durch das flache Wasser waten und mit ihren einzigartigen gebogenen Schnäbeln Nahrung filtern.

In Bonaire auf eigene Faust eine Inseltour im Süden
Inseltour im Süden – Bild: Teun de Jager auf Pixabay

Pekelmeer Flamingo Sanctuary

Das Pekelmeer Flamingo Sanctuary im südlichen Teil von Bonaire ist ein ausgewiesenes Schutzgebiet, in dem sich Flamingos in großer Zahl versammeln. Dieser Salzsee dient ihnen als Lebensraum und Brutstätte. Das Brackwasser des Pekelmeer bietet den Flamingos eine ideale Umgebung, da es reich an Algen und Garnelen ist, die ihre Nahrung bilden.

Gotomeer

Viele Flamingos kann man auch im Gotomeer sehen. Es handelt sich um eine große Brackwasserzone im nördlichen Teil der Insel, in der Nähe des Washington-Slagbaai-Nationalparks. Das Gotomeer ist für seine landschaftliche Schönheit, seine vielfältige Vogelwelt und seine ruhige Atmosphäre bekannt und Ziel vieler Landausflüge auf Bonaire.

Rincon (Kaktus Likör)

Rincon ist eine charmante und historische Stadt auf der Insel Bonaire in der Karibik. Sie liegt im nördlichen Teil der Insel und gilt als älteste Siedlung auf Bonaire mit einem reichen kulturellen Erbe. Naturliebhabern dient Rincon als Tor zur rauen und malerischen Nordregion der Insel. Der nahegelegene Nationalpark Washington-Slagbaai bietet Wanderwege, wunderschöne Landschaften und Möglichkeiten, Wildtiere zu beobachten. Auch die The Cadushy Distillery lockt viele Besucher von Rincon an. Hier wird u.a. Likör aus Kakteen hergestellt.

Landausflüge auf Bonaire mit einem Taxi
Mit dem Kajak durch die Mangroven der Lac Bay – Bild: Tourism Corporation Bonaire/ Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Lac Bay Lagune

Die Lac Bay, auch bekannt als Lac Bay Lagoon oder Lac Bay Pekelmeer, ist eine ausgedehnte flache Bucht auf der Ostseite von Bonaire. Es ist ein wichtiges Naturgebiet mit vielfältigen Ökosystemen, darunter Mangroven, Seegraswiesen und Korallenriffe. Die Mangrovenwälder dienen als wichtige Brutstätten für Meereslebewesen. Sie bieten Lebensraum und Schutz für Jungfische, Vögel und andere Meeresorganismen. Die Erkundung der Mangroven mit dem Kajak oder Stand-Up-Paddleboard ist eine beliebte Aktivität, bei der Besucher die einzigartige Flora und Fauna dieses Ökosystems aus nächster Nähe beobachten können.

Die Lac Bay ist zudem für die hervorragenden Bedingungen zum Windsurfen und Kiteboarden bekannt. Das flache und ruhige Wasser der Bucht in Kombination mit den konstanten Passatwinden machen sie zu einem idealen Ort sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Wassersportler. Der Sorobon Beach ist einer der schönsten Strände der Insel.

Bonaire National Marine Park

Der Bonaire National Marine Park ist ein geschütztes Meeresgebiet rund um die Insel Bonaire. Er wurde 1979 gegründet und war einer der ersten Meeresparks der Welt. Der Marine Park ist bekannt für sein außergewöhnlich klares Wasser und die vielfältige Unterwasserwelt, was ihn zu einem Paradies für Schnorchler und Taucher macht. Eine Broschüre haben wir hier hinterlegt.

Tauchen vom Strand aus
Tauchen vom Strand aus Tourism Corporation Bonaire/Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Der Marine Park hat eine Fläche von etwa 2.700 Hektar und erstreckt sich von der Hochwassermarke bis zu einer Tiefe von 60 Metern. Dazu gehören die Saumriffe entlang der Küste von Bonaire sowie Klein Bonaire. Eines der einzigartigen Merkmale des Bonaire National Marine Park ist seine Zugänglichkeit zum Tauchen an Land. Entlang der Küste von Bonaire gibt es zahlreiche leicht zugängliche Tauchplätze, an denen Besucher direkt vom Ufer aus ins Wasser gehen können. Diese Orte sind mit gelben Steinen markiert und bieten ein bequemes und intensives Taucherlebnis. Zu den beliebten Schnorchelplätzen für Landausflüge auf Bonaire gehören Klein Bonaire, Lac Bay, Andrea I und II, Bari Reef und 1000 Steps.

Washington-Slagbaai-Nationalpark

Der Washington-Slagbaai-Nationalpark ist der älteste Nationalpark in der niederländischen Karibik und erstreckt sich über einen erheblichen Teil des nördlichen Endes der Insel. Der Park ist für seine vielfältigen Ökosysteme bekannt, darunter Trockenwälder, mit Kakteen bewachsene Hügel, felsige Küsten und unberührte Strände. Es umfasst etwa 5.400 Hektar Land- und Meeresfläche und bietet Schutz für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten. Am Eingang zum Nationalpark nördlich der Stadt Rincon gibt es ein informatives Besucherzentrum. Hier gibt es Karten und Informationsmaterial. Der Eintritt für Kreuzfahrturlauber liegt bei 10 US-Dollar.

Die Straßen im Nationalpark sind nicht befestigt, weshalb wir einen Wagen mit Allradantrieb empfehlen würden. Besser noch ist ein geführter Landausflug. Man kann mit einem Auto durch den Park fahren und entweder der gelben Route (35 km) oder der grünen Route (25 km) folgen. Aber auch Wanderer und Mountainbiker kommen auf ihre Kosten. Das gilt auch für Schnorchler und Taucher. Für die Vogelbeobachtung wurden eigens zwei Aussichtstürme errichtet. Der Nationalpark ist auch Ziel vieler Landausflüge auf Bonaire. Beliebtes Ziel sind die Flamingos im Salzsee Gotomeer am Rand des Nationalparks.

Besucherzentrum des Nationalparks
Besucherzentrum des Washington-Slagbaai-Nationalpark – Bild: Konstanze Staud auf Pixabay

Der Park bietet mehrere Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Küstenbuchten Boka Slagbaai und Boka Chikitu, wo man die Kraft der Wellen beobachten kann, die gegen die schroffen Klippen schlagen. Darüber hinaus gibt es im Park mehrere historische Stätten, darunter Plantagenruinen, die Einblicke in die Vergangenheit Bonaires bieten.

Donkey Sanctuary

Ein weiteres schönes Ziel südlich der Hauptstadt ist das Donkey Sanctuary (donkeysanctuary.org). In der Zufluchtsstätte für die frei auf der Insel lebenden Esel werden mehr als 600 Tiere beherbergt und versorgt. Darunter sowohl Jungtiere als auch ältere Esel. Man kann sogar einen Esel „adoptieren“. Ein schönes Landausflugsziel für Tierfreunde. Der Eintritt liegt bei 9 US-Dollar für Erwachsene. Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte.

Die Strände

Viele Strände auf Bonaire sind relativ schmal und voller Korallen (Badeschuhe!). Aber sie sind sauber und nur selten überfüllt. Wer einen schönen Sandstrand sucht, wird mit dem Sorobon Beach und dem No Name Beach auf Klein Bonare sehr zufrieden sein. Diese beiden Strände sind unserer Meinung nach die beiden schönsten Strände für den Tag auf Bonaire auf eigene Faust.

Sorobon Beach
Sorobon Beach – Bild: Sorobon Beach Resort

Sorobon Beach

Sorobon Beach ist ein wunderschöner Strand an der Ostküste der Insel, in der Nähe des Lac Bay-Gebiets. Er ist für seinen makellosen weißen Sand, das kristallklare, türkisfarbene Wasser und die ruhige, flache Lagune bekannt. Eine der Hauptattraktionen von Sorobon Beach ist seine Eignung zum Windsurfen. Die sanften Winde und das flache Wasser der Lagune machen sie zu einem idealen Ort sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Windsurfer. Am Strand befindet sich auch die berühmte Jibe City, ein Windsurfzentrum, das Ausrüstungsverleih, Unterricht und andere Annehmlichkeiten für Windsurfbegeisterte bietet.

Neben Windsurfen ist Sorobon Beach ein beliebtes Ziel zum Sonnenbaden, Schwimmen und Schnorcheln. Das klare Wasser ermöglicht eine hervorragende Sicht und macht es zu einem großartigen Ort, um die lebendige Unterwasserwelt und die Korallenriffe zu erkunden, für die Bonaire berühmt ist. Der Strand ist von Mangroven umgeben, die zur natürlichen Schönheit beitragen und Lebensraum für verschiedene Vogelarten bieten.

No Name Beach

Der No Name Beach befindet sich im Norden der kleinen Insel Klein Bonaire und ist für seinen weichen weißen Sand, das kristallklare türkisfarbene Wasser und die reiche Unterwasserwelt bekannt. Der Strand bietet den perfekten Rahmen zum Sonnenbaden, Picknicken und Genießen der Natur. Das ruhige und flache Wasser macht es zu einem idealen Ort für Schnorchler. In den Gewässern rund um den Strand können oft bunte tropische Fische, Meeresschildkröten und andere Meeresbewohner gesichtet werden.

No Name Beach
No Name Beach – Bild: Tourism Corporation Bonaire

Da Klein Bonaire eine unbewohnte Insel ist, gibt es am No Name Beach keine Einrichtungen oder Annehmlichkeiten. Besuchern wird empfohlen, ihre eigene Schnorchelausrüstung, Essen, Wasser und andere Vorräte mitzubringen. Der Strand wird durch üppige Büsche begrenzt, die etwas Schatten spenden. Wassertaxis fahren von Kralendijk in ca. 25 Minuten zum No Name Beach.

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