Bonaire auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge auf Bonaire auf eigene Faust zusammengestellt. Bonaire ist das „B“ der niederländischen ABC Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) und ein beliebtes Ziel von Karibik Kreuzfahrten. Die recht karge und trockene Insel liegt vor der Küste von Venezuela und ist etwa 39 Kilometer lang und bis zu 11 Kilometer breit. Politisch ist Bonaire eine „Besondere Gemeinde“ der Niederlande. Abgesehen von den etwa 18.000 Einwohnern wird das Eiland auch von mehr als 10.000 Flamingos und zahllosen freilaufenden Eseln bewohnt. Die gemütliche kleine Hauptstadt Kralendijk und hat sehr viel Charme. Besonders schön sind die bunt bemalten Häuser im holländischen Kolonialstil. Wegen der attraktiven Unterwasserwelt kommen sehr viele Tauchfans aus aller Welt hierher.

Landausflüge auf Bonaire auf eigene Faust
Blick auf den Hafen – Bild: Tourism Corporation Bonaire/ Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Auf Bonaire wird Niederländisch und Englisch gesprochen. Wie auf Aruba und Curacao unterhalten sich die Menschen auf der Straße in Papiamento. Das ist ein sympathischer Mix vieler Sprachen. Der Währung auf der Insel ist der US Dollar und nicht der Euro, wie man aufgrund der Nähe zu den Niederlanden vermuten könnte. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Tourism Corporation Bonaire. Stand: Mai 2020

Der Kreuzfahrthafen von Bonaire

In der kleinen Hauptstadt Kralendijk (Korallendeich) gibt es im Abstand von 300 Metern zwei Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe. Diese werden einfach North Pier (Town‘s Pier) und South Pier (Cruisehavn) genannt. Hier können auch große Kreuzfahrtschiffe direkt anlegen, so dass nicht getendert werde muss. Die Landausflügler können über die Gangway direkt an Land und in die Hauptstadt hinein laufen.

Der North Pier führt direkt zum Wilhelmina Park. Hier ist immer Markttag wenn ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. Der große Bonaire Arts and Crafts Cruise Market zieht viele Landausflügler an. An Ständen bieten lokale Veranstalter auch Inselrundfahrten oder Bootsausflüge an. Am South Pier befindet sich eine schöne kleine Mall, die passenderweise South Pier Mall genannt wird.

Bonaire Cruise Port
Buntes Treiben am Hafen – Bild: Bonaire Arts and Crafts Cruise Market

Von Deck aus kann man die kleine Hauptstadt und große Teile der Insel gut überblicken. Geht man auf die andere Schiffsseite, sieht man die vorgelagerte Insel Klein Bonaire, die Luftlinie nur gut 850 Meter entfernt ist.

Mobil auf Bonaire auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf Bonaire auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Hier eine Entfernungsangaben.

  • Washington-Slagbaai-Nationalpark (Besucherzentrum): 21,3 km
  • Sorobon Beach: 12,2 km
  • Donkey Sanctuary: 6,5 km
  • Pekelmeer Flamingo Sanctuary: 16,4 km
  • Mangrove Center: 7,5 km
  • Slave Huts: 12,6 km
  • Botanischer Garten: 8,4 km
  • Gotomeer Salzwasser Lagune (Flamingos): 18,3 km
  • 1000 Steps: 9,4 km

Zu Fuß

Kralendijk ist ein attraktives kleines Städtchen. Hier kann man wunderbar bummeln. Die Entfernungen sind kurz. Die meisten Geschäfte befinden sich in der Haupteinkaufsstraße Kaya Grandi ein kurzes Stück nördlich der beiden Cruise Piers. An der parallel verlaufenden Kaya J.N.E. Craane gibt es viel Gastronomie direkt am Meer.

Stadt und Hafen
Stadt und Hafen auf einen Blick – Royal Caribbean

Man kann sogar zwei Strände zu Fuß erreichen. Beide liegen kurz hinter dem South Pier (Richtung Flughafen). Der kleine Chachacha Beach befindet sich nur einen Steinwurf vom südlichen Liegeplatz entfernt. Läuft man von hier aus 250 Meter weiter in Richtung Süden, erreicht man den schönen Flamingo Beach am Divi Flamingo Beach Resort.

Taxis

Taxis warten im Bereich des Hafens auf Fahrgäste. Die Preise sind festgelegt und werden auf Schildern veröffentlicht. Aufgrund der geringen Entfernungen sind die Preise relativ niedrig. Hier einige Preisbeispiele:

  • Northern Tour: 25 US$ pro Person für 2 Stunden
  • Southern Tour: 25 US$ pro Person für 2 Stunden
  • Island Tour: 40 US$ pro Person für 3,5 Stunden
  • Private Insel Tour: 100 US$ pro Taxi bis 4 Personen
  • Eden Beach, Spice Beach Club oder Coco Beach Club: Roundtrip 20 US $ pro Taxi
  • Sorobon Beach: Roundtrip 40 US $ pro Taxi bis 4 Personen

Wassertaxis

Für die Fahrt nach Klein-Bonaire gibt es Wassertaxen. In der Nähe der Liegeplätze gibt es zumindest zwei Anbieter. Bitte einfach nach einer entsprechenden Werbung umschauen.

Landausflüge in Bonaire mit einem Wassertaxi
Wassertaxi nach Klein Bonaire – Bild: Tegeler

Schon länger am Markt ist die Firma Epic Water Taxi mit den beiden Schiffen „Kantika Di Amor“ und „Kantika Too“. Los geht es an der Bonaire Nautico Marina in der Kaya J.N.E Craane Nr. 24. Vom North Pier läuft man immer am Wasser entlang ca. 600 Meter in nördlicher Richtung. Es gibt mindestens drei Fahrten pro Tag. Wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen auch mehr. Für einen Roundtrip bezahlt man 20 US Dollar. Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte. Weitere Informationen findet man auf der Webseite der Firma

Mietwagen

Ein Mietwagen ist eine gute Möglichkeit, Bonaire auf eigene Faust zu erkunden. Die Straßenverhältnisse und die Beschilderung sind gut und es wird – wie bei uns – auf der rechten Seite gefahren. Allerdings muss man auf Ziegen und wilde Esel aufpassen.

Es gibt zahlreiche nationale und internationale Verleiher mit Büros unweit des Hafens und am nur 3 Kilometer südlich gelegenen Flughafen. Ein ausführliche Liste aller Anbieter findet man auf der Webseite der Touristeninformation (Link s. oben).

Wassertaxis auf Klein Bonaire
Wassertaxis auf Klein Bonaire – Bild: Epic Water Taxi

Fahrräder, Roller etc.

Neben Autos kann man auch Fahrräder, E-Bikes, Roller und allerhand lustige Gefährte mieten. Die Entfernungen sind auf Bonaire so gering, so dass man auch mit einem Roller oder Fahrrad gut klar kommt. Es gibt mehrere Anbieter in der kleinen Hauptstadt. Eine Liste findet man auf der Webseite der Touristeninformation. Eine bekannte Firma in Hafennähe ist die Firma Scooters Bonaire. Hier gibt es sogar deutschsprachige Mitarbeiter.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Bonaire

Bonaire ist eine kleine Insel, die man gut an einem Tag erkunden kann. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten für Landausflügler gehören die Hauptstadt Kralendijk, die Unterwasserwelt und der Washington-Slagbaai-Nationalpark. Die Strände sind schön aber in der Regel nicht feinsandig. Badeschuhe einpacken!

In der Hauptstadt
In der Hauptstadt – Bild: Tourism Corporation Bonaire

Kralendijk

In der winzigen Hauptstadt Kralendijk kann man auch vor oder nach einem Landausflug noch ein wenig bummeln und sich an den bunten Gebäuden im niederländischen Kolonialstil erfreuen. Die Wege sind kurz. Die Hauptniederlassung von Tourism Bonaire ist einen Steinwurf vom Cruise Port entfernt an der Kaya Grandi Nr. 2.Viele Geschäfte, Bars und Restaurants werben um Kundschaft. Insbesondere an der Waterfront nördlich des Hafens findet man zahlreiche Restaurants und Cafés mit Meerblick.

Sehenswürdigkeiten gibt es in Kralendijk wenige. Eine Besichtigung lohnt das kleine Fort Oranje, das die Niederländer im 17. Jahrhundert zum Schutz des Hafens errichtet haben. Es befindet sich zwischen den beiden Liegeplätzen. Das kleine oder feine Terramar Museum informiert über die Geschichte der Insel. Klein aber fein ist auch die richtige Beschreibung für das kostenlose Bonaire Museum of Natural History.

Washington-Slagbaai-Nationalpark

Der Washington-Slagbaai-Nationalpark befindet sich im Nordwesten von Bonaire und umfasst das Land einer ehemaligen Plantage. Es handelt sich um den ältesten und größten Nationalpark der niederländischen Antillen mit einer Fläche von 4.286 Hektar. Das entspricht ca. 20 Prozent der Inselfläche. Zuständig ist die auf Bonaire für alle Nationalparks verantwortliche Stichting Nationale Parken Bonaire Stinapa. Eine Broschüre der Nationalparkverwaltung kann hier heruntergeladen werden.

Im Nationalpark
Im Nationalpark – Bild: Tourism Corporation Bonaire/ Photo Credits: Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Der Washington-Slagbaai-Nationalpark besticht durch seine bizarre und felsige Landschaft aus Dünen, Strand, Hügeln, Mangroven, Kakteen, Salzseen und bizarren Fofoti-Bäumen. Zu den hier lebenden Tierarten zählen Papageien, Leguane, Meeresschildkröten und Flamingos. Insgesamt wurden 130 Vogelarten gezählt.

Am Eingang zum Nationalpark nördlich der Stadt Rincon gibt es ein informatives Besucherzentrum. Die Straßen sind nicht befestigt, weshalb wir einen Wagen mit Allradantrieb empfehlen würden. Man kann mit einem Auto durch den Park fahren und entweder der gelben Route (35 km) oder der grünen Route (25 km) folgen. Aber auch Wanderer und Mountainbiker kommen auf ihre Kosten. Das gilt auch für Schnorchler und Taucher. Für die Vogelbeobachtung wurden eigens zwei Aussichtstürme errichtet. Der Nationalpark ist auch Ziel vieler Landausflüge auf Bonaire. Beliebtes Ziel sind die Flamingos im Salzsee Gotomeer.

Slave Huts
Sklavenhütten – Bild: Tourism Corporation Bonaire/ Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Salt Pans, Sklaven und Flamingos

Ein Landausflug durch den Inselsüden sollte immer auch den Besuch der natürlichen Bassins der Salzwasserverdunstung einschließen, die hier riesige Flächen beanspruchen. Die strahlend weißen Salzberge glitzern in der Sonne und man sieht sie bereits vom Kreuzfahrtschiff. Meersalz ist übrigens auch ein schönes Mitbringsel von Bonaire. Die Sklaven, die früher hier schuften mussten, wohnten während der Woche in dekorativen kleinen Hütten aus Stein. Diese wurden restauriert und erinnern heute an das harte Los der Menschen. Die seltsamen Pyramiden sind Markierungen für die Schiffe.

Inmitten der Salzbecken befindet sich auch das Schutzgebiet für die Flamingos (Pekelmeer Flamingo Sanctuary). Zehntausend Tiere haben hier einen geschützten Lebensraum. Zur Futtersuche fliegen die Vögel häufig nach Venezuela, das nur ca. 50 Kilometer entfernt ist. Auch andere Vogelarten haben sind hier angesiedelt. Viele Flamingos leben auch am Gotomeer im Washington-Slagbaai-Nationalpark im Norden der Insel.

Ganz um Süden von Bonaire steht das Willemstoren Lighthouse von 1837. Der rot-weiße Leuchtturm hat eine Aussichtsplattform.

Freilebende Flamingos
Freilebende Flamingos – Bild: Tourism Corporation Bonaire/ Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Donkey Sanctuary

Ein weiteres schönes Ziel südlich der Hauptstadt ist das Donkey Sanctuary. In der Zufluchtsstätte für die frei auf der Insel lebenden Esel werden mehr als 600 Tiere beherbergt und versorgt. Darunter sowohl Jungtiere also auch ältere Esel. Man kann sogar eines der Tiere „adoptieren“. Ein schönes Landausflugsziel für Tierfreunde. Der Eintritt liegt bei 9 US Dollar für Erwachsene. Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte.

Bonaire Botanical Garden

Auf der trockenen und wüstenähnlichen Insel Bonaire gibt es einen kleinen Botanischen Garten mit der für die Insel typischen Pflanzenwelt. Er befindet sich an der Straße nach Rincon, gut 8 Kilometer vom Hafen entfernt. Der Garten wird von einem kenntnisreichen Einheimischen betrieben, der die Besucher auch herumführt. Für Gärtner und Pflanzenfreunde ein sehr lohnenswerter interessanter Zwischenstopp. Der Eintritt beträgt 10 US Dollar.

Bonaire auf eigene Faust
Bonaire auf einen Blick – Princess Cruises

Rincon

Neben der Hauptstadt ist Rincon die einzige Stadt auf Bonaire. Der Ort wurde bereits im 16. Jahrhundert von Spaniern gegründet und liegt an der Straße zum Washington-Slagbaai-Nationalpark. Noch heute leben hier die Nachfahren von Sklaven, die für die Arbeit auf den Plantagen und Salzfeldern auf die Insel verschleppt worden waren. Während der Woche lebten die Sklaven in den kleine Häusern (s. oben), die heute eine Sehenswürdigkeit sind.

Heute ist Rincon ein entspannter kleiner Ort. Wer möchte, kann hier für eine Stunde eine Pause einlegen und die Ludovicus Bertrandus Kerk besichtigen. In der erst 2010 gegründeten Cadushy Distillery (cadushy.com) in der Nähe wird i.a. Rum und Wodka aus Kakteen erzeugt. Besichtigungen sind möglich. Interessant sind auch Zäune aus Kakteen, mit der die Einwohner ihre Grundstücke schützen. Trotzdem laufen Esel und Ziegen durch den Ort.

Mit dem Kajak durch die Mangroven
Mit dem Kajak durch die Mangroven – Bild: Tourism Corporation Bonaire/ Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Lagune Lac Bay

Die 3,9 Kilometer lange und 3 Kilometer breite Lagune im Süden von Bonaire ist ein fragiles Ökosystem. Hier lebt u.a. die Grüne Meeresschildkröte und die Große Fechterschnecke. Letztere ist eine der größten Schneckenarten überhaupt.

Die Lagune ist zum Meer hin durch ein Barriereriff geschützt. Der komplette nördliche Rand der Lagune besteht aus ausgedehnten Mangrovenwäldern, die im Rahmen des Bonaires National Marine Parks streng geschützt sind. Geführte Kajaktouren mit Schnorchelstopps sind aber erlaubt und beliebt. Ausgangspunkt ist das Mangrove Center.

Im Süden der Lagune befindet sich auf einer Halbinsel der Sorobon Beach, der zu den schönsten Stränden auf Bonaire gezählt wird. Bei Windsurfern ist dieser Ort ebenfalls sehr beliebt.

Tauchen vom Strand aus
Tauchen vom Strand aus – Bild: Tourism Corporation Bonaire/Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Klein Bonaire

Knapp einen Kilometer vor der Küste (ein Stück nördlich der Hauptstadt) liegt die unbewohnte Insel Klein Bonaire. Man kann mit einem Wassertaxi von Kralendijk aus in gut 20 Minuten übersetzen. Die kleine Insel ist Teil des Bonaire Marine Parks und ein beliebtes Ziel für Taucher und Schnorchler. Der No Name Beach ist ein knapp dreihundert Meter langer Sandstrand auf Klein-Bonaire. Ein toller Platz für Sonnenanbeter und Schnorchler. Aber es gibt es keine Infrastruktur und keinen Schatten. Ohne Getränke, Badeschuhe und Sonnenschutz wird es ein harter Tag. Dafür ist der Sand herrlich und das Schnorchelrevier fantastisch.

Bonaire Marine Park

Für Taucher gehen im Bonaire National Marine Park Träume in Erfüllung. Die Insel gehört zu den besten Tauchrevieren weltweit. Fast überall kann man direkt vom Strand aus tauchen. Schnorcheln sowieso. Entsprechende Einstiegsstellen sind durch gelbe Steine markiert. Dive Operators werden auf der Webseite der Touristeninformation (s. Link oben) aufgeführt.

Um diesen Schatz zu schützen, hat man bereits 1979 den Bonaire National Marine Park gegründet. Der Schutz der die Insel umgebenen Korallenriffe wird sehr ernst genommen. Wer auf der Insel Tauchen oder Schnorcheln will, muss Eintritt bezahlen. Tauch- und Schnorchelplaketten gibt es bei den Tauchschulen. Landausflügler von den Kreuzfahrtschiffen brauchen keine Gebühr zahlen, es sei denn, sie möchten mit Geräten tauchen. Selbst das Sammeln von Muscheln ist nicht gestattet. Mit beim Abbrechen von Korallen erwischt wird, hat ein ernstes Problem. Ab das sollte in der heutigen Zeit ohnehin tabu sein.

Tauchen und Schnocheln auf Bonaire
Taucherparadies Bonaire – Bild: Tourism Corporation Bonaire/Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Die nationale Nationalparkverwaltung STINAPA (Link s. oben) hat folgende Informationsbroschüre veröffentlicht, auf der 63 Dive Sites vermerkt sind. Diese wurden nummeriert, mit Namen versehen und befinden sich überwiegend im Westen von Bonaire. EinNur 2 ausgewiesene Tauchgründe befinden sich in Lac Bay an der Ostküste. Zusätzlich gibt es rund um Klein Bonaire weitere 23 Tauchgründe, die mit Buchstaben gekennzeichnet sind. Das Meer ist unglaublich klar und erlaubt eine Sicht von bis zu 40 Metern.

Die Strände

Die Strände auf Bonaire sind relativ schmal und voller Korallen (Badeschuhe!). Aber sie sind sauber und nur selten überfüllt. Sehr gut schwimmen kann man an den Stränden entlang der Westküste und auf der vorgelagerten Insel Klein-Bonaire. An der Ostküste ist die See oft rau und es gibt gefährliche Strömungen. Auf der Webseite der Touristeninformation (Link s. oben) gibt es eine Karte mit Informationen zu allen Stränden.

Für einen Tag auf Bonaire auf eigene Faust sind natürlich insbesondere die Strände interessant, die man vom Hafen aus zu Fuß oder mit einem Taxi schnell und bequem erreichen kann. Wer nach einem Landausflug nochmal schnell ins Wasser springen möchte, kann den steinigen Chachacha Beach beim South Pier nutzen. Der Strand ist klein, aber es gibt noch eine kleine Seebrücke und dass seichte Wasser soll auch für Familien geeignet sein. Schnorcheln geht natürlich auch.

Coco Beach Club
Coco Beach Club Bonaire (cocobeachbonaire.com)

Circa 250 Meter weiter südlich vom South Pier befindet sich der Flamingo Beach beim Divi Flamingo Beach Resort & Casino. Neben dem schönen Strand gibt es eine Seebrücke und Gastronomie im Hotel. Liegen und Sonnenschirme kann man gegen eine Gebühr mieten.

Für alle weiteren Strände benötigt man ein Verkehrsmittel. Zum Beispiel ein Taxi oder ein Wassertaxi.

Der No Name Beach auf Klein Bonire ist ein wunderschöner Sandstrand. Mit einem Wassertaxi kommt man von Kralendijk in gut 20 Minuten hierher. Der Strand bietet weder Infrastruktur noch Schatten. Dafür ist die Unterwasserwelt wunderschön. Mit etwas Glück sieht man Meeresschildkröten und etwas größere Fische.

Circa 2,3 Kilometer nördlich vom Northern Pier gibt es mit dem Eden Beach ein weiteres beliebtes Ziel für Landausflügler. Ein Roundtrip mit einem Taxi kostet 20 US$ . Der Strand bietet schönen Sand und schattige Palmen. Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden. Essen und Trinken (und Musik) gibt es zum Beispiel im Spice Beach Club oder am Coco Beach Club. Beide Beach Clubs sind keine hundert Meter voneinander entfernt. Ebenfalls vor Ort ist das elegante Harbour Village Bonaire Hotel. Der Strandabschnitt beim Hotel ist nicht öffentlich. Kreuzfahrer können einen einen Day Pass erwerben und so Hotelgäste für wenige Stunden werden. Preise und Verfügbarkeit unbedingt vorab beim Hotel erfragen.

Strandtag auf Klein-Bonaire – Bild: Bild: Tourism Corporation Bonaire/Bonphoto, Clecio Mayrink, Alcides Falange, Abi Smigel Mullens, Lorenzo Mittiga

Mit gut 12 Kilometern etwas weiter entfernt ist der beliebte Sorobon Beach an der geschützten Lac Bay. Für eine Taxi mit bis zu 4 Fahrgästen zahlt man 40 US$ Roundtrip. Die Lagune wird durch das Riff geschützt, so dass das Wasser seicht und warm ist. Sehr schön ist der Abschnitt beim Sorobon Beach Resort. Liegen und Sonnenschutz können gemietet werden. Schnorchler finden über einen Steg einen guten Einstieg. Der Strand ist auch ein Zentrum der Wintersurfer und Kite Surfer.

Der Te Amo Beach ist ein richtiger Sandstrand mit feinem weißen Sand. Er befindet sich 3 Kilometer südlich vom Hafen in unmittelbarer Nähe des Flughafens von Bonaire. Infrastruktur gibt es hier (abgesehen von Food-Trucks) nicht.

Eine Reihe schöner Strände finden Sie auf dem Gelände des Washington Slagbaai National Parks. Zum Beispiel die Playa Funchi und Boca Slagbaai, die auch sehr gut zum Tauchen und Schnorcheln geeignet sind.

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