Da Nang auf eigene Faust – Landausflüge für Kreuzfahrer

Landausflüge in Da Nang individuell planen – die besten Tipps für Kreuzfahrtgäste

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Da Nang auf eigene Faust zusammengestellt. Die Millionenstadt Da Nang ist die größte Stadt Zentralvietnams und ein bedeutender Kreuzfahrthafen. Die moderne Küstenstadt verbindet lange Sandstrände, buddhistische Tempel und spektakuläre Sehenswürdigkeiten. Besonders beliebt sind der My Khe Beach, die Marble Mountains mit ihren Höhlen und Pagoden sowie die berühmte Drachenbrücke, die am Wochenende Feuer und Wasser speit. Darüber hinaus ist Da Nang ein idealer Ausgangspunkt für Landausflüge in die Umgebung. Nur etwa 36 km südlich liegt die UNESCO-Welterbestadt Hoi An. Ebenfalls sehr gefragt sind die Ba Na Hills mit der berühmten Golden Bridge und einer der längsten Seilbahnen der Welt. Manche Kreuzfahrtschiffe nutzen alternativ den rund 50 Kilometer entfernten Hafen von Chan May. Weitere Informationen findet man auf der Webseite des Danang Department of Tourism. Letzte Aktualisierung: Juli 2026

Unsere Hafenportraits für Ihre Landausflüge in Asien auf eigene Faust: Busan, Bangkok, Chan May, Colombo, Ha Long, Hambantota, Hongkong, Kaohsiung, Keelung (Taipeh), Kobe, Koh Samui, Langkawi, Nha Trang, Osaka, Penang, Phu My (Saigon), Phuket, Phu Quoc, Port Klang (Kuala Lumpur), Shanghai, Singapur, Tokio, Yokohama
Landausflüge in Da Nang auf eigene Faust
Love Bridge am Han River, Da Nang – Bild: Minh Trí Nguyễn auf Pixabay

Kurz & knapp für Kreuzfahrer

Da Nang ist die drittgrößte Stadt Vietnams und ein beliebtes Kreuzfahrtziel. Von hier aus lassen sich sowohl die Stadt selbst als auch die Highlights Zentralvietnams erkunden. Hier sind die wichtigsten Informationen für Kreuzfahrer auf einen Blick.

📍 Liegeplatz: Tien Sa Port, auf der Halbinsel Son Tra gelegen
🏙️ Stadtzentrum: ca. 10 km entfernt
🏖️ Nächster Strand: My Khe Beach (ca. 11 km)
✨ Highlights in Da Nang: Marble Mountains, My Khe Beach, Drachenbrücke, Linh Ung Pagode (Lady Buddha), Han Market, Kathedrale, Museum für Cham-Skulpturen
✨ Highlights im Umland: Hoi An (Altstadt), Ba Na Hills & Golden Bridge, My Son Tempelstadt, Hai-Van-Pass
🗺️ Fortbewegung: Shuttlebusse, organisierte Landausflüge, Taxis oder private Fahrer
⏱️ Ideal für Erstbesucher: Hoi An oder die Ba Na Hills; alternativ Da Nang mit Marble Mountains, My Khe Beach und Drachenbrücke
💶 Gut zu wissen: Zahlungsmittel ist der Vietnamesische Dong (VND); Amtssprache ist Vietnamesisch. In touristischen Bereichen kommt man teilweise mit Englisch zurecht.
📶 Internet: Kostenloses WLAN gibt es häufig in Restaurants und Cafés. Regionale Asien-eSIM, z. B. von GigSky oder Airalo.

👉 Fazit: Da Nang selbst bietet mit Stränden, Brücken und der Lady Buddha bereits einiges für einen entspannten Landausflug. Wer mehr Zeit hat, kombiniert die Stadt mit einem Ausflug nach Hoi An oder zu den Ba Na Hills mit der Golden Bridge.

Kreuzfahrthafen Da Nang

Da Nang ist ein beliebter Kreuzfahrthafen in Zentralvietnam. Kreuzfahrtschiffe legen im Industriehafen Tien Sa Port am Fuße der gebirgigen Son-Tra-Halbinsel an. Der Liegeplatz befindet sich rund 10 km vom Stadtzentrum entfernt.

Kreuzfahrtschiffe im Industriehafen
Kreuzfahrtschiffe im Industriehafen von Da Nang – Bild: Da Nang Port

Direkt am Schiff gibt es kaum touristische Infrastruktur und kein Cruise Terminal. Die Kreuzfahrtschiffe machen an einem Pier fest, der überwiegend von Frachtschiffen genutzt wird. Taxis warten in der Regel direkt am Schiff und zusätzlich am etwa 650 Meter entfernten Hafenausgang. Die Reedereien bieten oft einen Shuttlebus an.

Landausflüge in Da Nang buchen

Für den Tag in Da Nang werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Da Nang findet man bei GetYourGuide* oder bei Klook*.

Mobilität in Da Nang auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Da Nang auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Da Nang (ab Hafenausgang).

  • Lady Buddha: 9 km
  • Da Nang Kathedrale: 10,4 km
  • My Khe Beach: 10,9 km
  • Cham Museum: 11,2 km
  • Ban Co Peak (Halbinsel Son Tra): 14,4 km
  • Marble Mountains: 18,1 km
  • Hai-Van-Pass: 35,7 km
  • Altstadt von Hoi An: 36 km
  • Vergnügungspark Ba Na Hills: 44,8 km
  • Tempelstadt My Son: 55,6 km
  • Kaiserstadt Hue: 102 km

Zu Fuß unterwegs

Das Kreuzfahrtschiff liegt in einem abgelegenen Industriehafen. Hier kann man zu Fuß wenig ausrichten. Nur der Tien Sa Strand ist zu Fuß erreichbar. Man läuft ca. 750 Meter. Dieser Strand gehört einem Beach Club, sodass man Eintritt zahlen oder etwas verzehren muss. Wir empfehlen, vorher die Bewertungen zu lesen.

Shuttlebusse

AIDA Cruises bietet einen kostenpflichtigen Shuttlebus ins Zentrum von Da Nang an. Informationen dazu bekommt man an Bord. Der Preis liegt üblicherweise zwischen 10 € und 15 € pro Person. Die Busse hielten zuletzt oft an einem Parkplatz am Fuße der Drachenbrücke. Hier befindet sich auch das Da Nang Museum of Cham Sculpture. Manchmal wählen Reedereien auch die Parkplätze großer Shopping-Malls als sicheren und leicht wiederzufindenden Treffpunkt. Das Vincom Plaza liegt ebenfalls sehr zentral auf der östlichen Flussseite.

Taxis, Grab & Co

Am ca. 650 Meter entfernten Hafentor warten in der Regel Taxis. Empfehlenswert sind die Fahrzeuge der beiden großen und zuverlässigen Taxiunternehmen Mai Linh Taxi (grüne Fahrzeuge) und Vinasun Taxi (weiße Fahrzeuge mit roten und grünen Streifen). Beim Einsteigen sollte man darauf achten, dass der Fahrer das Taxameter einschaltet. Pauschalpreise fallen häufig deutlich höher aus. Die Fahrt ins Stadtzentrum kostet in der Regel weniger als 10 Euro. Viele Taxifahrer bieten auch Touren an. Sie warten dann an jeder Sehenswürdigkeit auf dem Parkplatz. Einen privaten Fahrer für den gesamten Tag zu mieten, ist für Kreuzfahrer in Da Nang unserer Meinung nach die entspannteste und sicherste Methode. Entsprechende Angebote findet man auch bei GetYourGuide* oder bei Klook*

Mai Linh Taxi in Da Nang
Mai Linh Taxi – Bild: Edwin Petrus auf Unsplash

Die gute Option ist Ridehailing mit „Grab“. Die App Grab ist das südostasiatische Gegenstück zu Uber und die absolut sicherste Option, um Festpreise zu garantieren. Man lädt die App vorab herunter und registriert sich am besten mit Kreditkarte. Regionale Asien-eSIM, z. B. von GigSky oder Airalo, sorgen für eine gute Internetverbindung. Die Fahrer warten direkt hinter der Schranke an der Hauptstraße. Der Vorteil: Der Preis steht vor der Buchung auf den Cent genau fest. Es gibt kein Nachverhandeln und keine Sprachbarrieren, da das Ziel in der App eingegeben wird. Mit der Funktion „Grab Rent“ kann man in Vietnam sogar einen Fahrer stundenweise buchen.

Unser Tourenvorschlag: Tien Sa Port → Linh Ung Pagode (ca. 45 Min.) → Drachenbrücke (Fotostopp) → Marble Mountains (ca. 1,5 Std.) → Hoi An (2 bis 3 Std.) → Tien Sa Port. Für diese Tagestour sollte man etwa sieben Stunden einplanen und zur Sicherheit spätestens zwei Stunden vor dem „Alle Mann an Bord“ wieder am Hafen sein.

Da Nang auf eigene Faust: Die besten Highlights für Kreuzfahrtgäste

Da Nang ist eine Millionenstadt an der Mündung des Han River in Zentralvietnam. Die Stadt war einst Teil des Champa-Reiches. Archäologische Funde belegen eine frühe Besiedlung. Im 19. Jahrhundert eroberten die Franzosen die Stadt und nannten sie Tourane. Während des Vietnamkrieges war Da Nang ein strategischer US-Stützpunkt. Die Da Nang Air Base gehörte zu den größten Luftwaffenstützpunkten. Nach dem Krieg erlebte Da Nang einen Wiederaufbau. Der Tourismus an den schönen Stränden treibt die Entwicklung stark voran. Kreuzfahrtpassagiere finden in Da Nang und im Umland viele lohnenswerte Landausflugsziele. Tagesausflüge zu den UNESCO-Welterbestätten Hoi An, My Son und Hue sind möglich. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge in Da Nang auf eigene Faust.

Ho An ist am Abend mit den berühmten Laternen
Ho An ist am Abend besonders schön – Bild: NguyenDo auf Pixabay

Orientierung für Kreuzfahrer

Da Nang bietet lange Sandstrände, buddhistische Tempel und moderne Sehenswürdigkeiten. Hinzu kommen einige der bekanntesten Ausflugsziele Zentralvietnams. Damit die Orientierung leichter fällt, haben wir die wichtigsten Landausflugsziele nach Interessen geordnet.

🏯 Erstbesucher: Hoi An, Marble Mountains, Lady Buddha, My Khe Beach
🛕 Tempel & Kultur: Lady Buddha, Marble Mountains, My Son, Hoi An
🏛️ Geschichte: Cham Museum, Dragon Bridge, Hoi An, Kaiserstadt Hue
🏖️ Strände: My Khe Beach, Man Thai Beach
🌿 Natur & Aussicht: Son-Tra-Halbinsel, Marble Mountains, Ba Na Hills, Hai-Van-Pass
🛍️ Shopping & Märkte: Han Market, Con Market, Hoi An Night Market

Landausflüge in Da Nang

Da Nang ist eine Millionenstadt mit vielen lohnenswerten Highlights und endlosen Stränden. Der Kreuzfahrthafen befindet sich auf der gebirgigen und dicht bewaldeten Halbinsel Son Tra. Hier leben die Rotschenkligen Kleideraffen, eine der seltensten Primatenarten Vietnams. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Linh-Ung-Pagode mit ihrer 67 Meter hohen Lady-Buddha-Statue. Das Stadtzentrum am Han River liegt etwa 10 km vom Hafen entfernt. Hier befinden sich unter anderem der Han Market, die rosafarbene Kathedrale und die berühmte Drachenbrücke. Von dort sind es nur wenige Kilometer bis zum langen My Khe Beach. Am südlichen Stadtrand ziehen die Marble Mountains mit ihren Höhlen, Tempeln und Aussichtspunkten viele Landausflügler an. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge in Da Nang auf eigene Faust.

Karte der Landausflugsziele in Da Nang auf einen Blick
Karte der Landausflugsziele in Da Nang – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Landausflugsziele in Da Nang: 1. Lady Buddha, 2. Ban Co Peak, 3. Tien Sa Beach, 4. Dragon Bridge, 5. My Khe Beach, 6. Da Nang Museum of Cham, 7. Kathedrale und Markthalle

Son Tra Halbinsel

Die Son Tra Halbinsel (auch bekannt als Monkey Mountain) ist ein dicht bewaldetes Naturschutzgebiet, das direkt nordöstlich an den Kreuzfahrthafen Tien Sa grenzt. Hier gibt es steile Berge, tropischen Dschungel, Tempel und spektakuläre Panoramablicke. Die Hauptattraktion ist eine 67 Meter hohe, schneeweiße Lady Buddha Statue. Die dazugehörige Tempelanlage ist wunderschön bepflanzt und kostet keinen Eintritt. Da die Tempelanlage ein aktiver religiöser Ort ist, müssen Schultern und Knie bedeckt sein. In den Wäldern lebt der seltene und farbenprächtige Rotschenklige Kleideraffe. Vor allem rund um die Tempel trifft man zudem auf sehr zutrauliche (aber diebische!) Makaken. Der Gipfel Ban Co bietet auf knapp 700 Metern Höhe eine spektakuläre Rundumsicht. Berühmt ist dort die Bronzestatue von zwei Gottheiten, die Schach spielen.

Da der Hafen Tien Sa direkt am Fuße der Halbinsel liegt, erreicht man die Lady Buddha Statue mit dem Taxi in nur 10 bis 15 Minuten. Sie eignet sich ideal als allererster oder letzter Stopp eines Ausflugstages. Transport-Wahl: Für die Fahrt zur Lady Buddha reicht ein normales Taxi oder ein Grab-Auto völlig aus. Für die steilen und engen Straßen ganz hinauf zu den Gipfeln mietet man sich am besten einen privaten Fahrer mit Allradantrieb.

Lady Buddha
Lady Buddha – Bild: Quang Hong auf Unsplash

Zentrum von Da Nang

Da Nang hat keine klassische „Altstadt“ wie Hoi An, aber das Gebiet am Han River ist das historische und wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Da der AIDA-Shuttlebus meist direkt am Fluss nahe der Drachenbrücke und dem Cham-Museum hält, ist dies auch der ideale Start- und Endpunkt für einen Stadtbummel. Wer Da Nang auf eigene Faust erkunden möchte, kann alle wichtigen Sehenswürdigkeiten im Zentrum gut miteinander verbinden.

Das Da Nang Museum of Cham Sculpture ist in einem historischen Kolonialgebäude direkt am Flussufer untergebracht. Es beherbergt die weltweit größte Sammlung von jahrhundertealten Steinskulpturen der Cham-Kultur. Das war eine hinduistisch geprägte Hochkultur, die Zentral- und Südvietnam über ein Jahrtausend lang dominierte. Das Museum kostet umgerechnet ca. 2 Euro Eintritt und man bekommt einen Audioguide. Insgesamt würden wir hier 45 bis 60 Minuten einplanen. Das absolute Wahrzeichen der Stadt ist die Drachenbrücke direkt nebenan. Man steht hier direkt am Kopf des monumentalen, gelben Drachen, der sich über den Han-Fluss spannt. Ein perfektes Fotomotiv. Die spektakuläre Feuer- und Wassershow der Drachenbrücke findet jeden Freitag, Samstag und Sonntag sowie an offiziellen vietnamesischen Feiertagen pünktlich um 21:00 Uhr statt.

Das nächste Ziel ist die rosafarbene Kathedrale von Da Nang. Man läuft von der Drachenbrücke ca. 1 km. Die im Jahr 1923 erbaute, leuchtend rosa Kathedrale im französischen Kolonialstil wird von den Einheimischen wegen der Wetterfahne auf der Turmspitze auch „Hahnen-Kirche“ genannt. Der ruhige Innenhof bietet einen tollen Kontrast zum wuseligen Stadtverkehr. Von der Kathedrale geht es weiter durch die lebendigen Einkaufsstraßen entlang des Han River zum Han Market. Das ist ein riesiger, zweistöckiger Markt. Im Erdgeschoss findet man exotische Früchte, Gewürze und Streetfood. Hier könnte man einen vietnamesischen Kaffee probieren. Im oberen Stockwerk gibt es Kleidung, Schuhe und Souvenirs.

Dragonbridge Da nang
Dragonbridge – Bild: Quang Nguyen vinh auf Pixabay

My Khe Beach

Der My Khe Beach ist der bekannteste Strand von Da Nang und gehört zu den beliebtesten Landausflugszielen der Stadt. Der mehrere Kilometer lange Sandstrand beginnt südlich der Son-Tra-Halbinsel und zieht sich fast bis zu den Marble Mountains. Vom Kreuzfahrthafen fährt man je nach Verkehr etwa 20 bis 30 Minuten. Wer mit dem Shuttlebus oder Taxi ins Stadtzentrum fährt, kann den Strand problemlos mit einem Stadtbummel verbinden.

Der feine, helle Sandstrand fällt flach ins Meer ab und eignet sich gut zum Baden. Entlang der Strandpromenade gibt es zahlreiche Hotels, Cafés und Restaurants. Liegen und Sonnenschirme können an vielen Strandabschnitten gemietet werden. Die Mietpreise sind im internationalen Vergleich extrem günstig und liegen oft bei unter 2 Euro. Nur die Cabanas und Daybeds in den Beachclubs sind etwas teurer. Duschen und Toiletten sind ebenfalls vorhanden. Bei ruhiger See ist der My Khe Beach auch für Familien gut geeignet. In den Wintermonaten können Wind, Wellen und starke Strömungen das Baden jedoch erschweren. Warnflaggen informieren über die aktuellen Bedingungen. Rettungsschwimmer sind an den wichtigsten Strandabschnitten im Einsatz.

Unser Tipp: Der My Khe Beach lässt sich sehr gut mit den Marble Mountains oder einem Stadtbummel durch Da Nang kombinieren. Wer einen entspannten Strandtag verbringen möchte, findet entlang der Promenade zahlreiche Restaurants, in denen man vietnamesische Spezialitäten oder frische Meeresfrüchte genießen kann.

My Khe Beach in Da Nang
My Khe Beach – Bild: Phuc le auf Unsplash

Marmorberge

Die Marble Mountains (Marmorberge) gehören zu den bekanntesten Landausflugszielen in Da Nang. Die fünf markanten Kalkstein- und Marmorhügel ragen weithin sichtbar aus der flachen Küstenebene empor. Sie sind nach den fünf Elementen der chinesischen Philosophie benannt: Metall, Holz, Wasser, Feuer und Erde. Der größte und bekannteste Berg ist der Wasserberg. Hier befinden sich mehrere buddhistische Pagoden, Tempel, Höhlen und Aussichtspunkte. Nachdem man den Berg wieder verlassen hat, sollte man unbedingt auch die separate Am-Phu-Höhle besuchen. Sie symbolisiert in der buddhistischen Vorstellung den Weg durch Hölle und Himmel. Der untere Teil ist düster, kühl und mit teils schaurigen Skulpturen ausgestattet, die die Bestrafung von Sünden darstellen. Ein steiler, heller Treppenaufgang führt schließlich symbolisch hinauf in den „Himmel“.

Besucher erreichen den Wasserberg entweder über 156 Steinstufen oder bequem mit einem gläsernen Aufzug. Anschließend führen gut ausgebaute Wege und Treppen zu Tempeln, Aussichtspunkten und mehreren sehenswerten Höhlen. Für den Eintritt, den Aufzug und die Am-Phu-Höhle sollte man etwas Bargeld dabeihaben, da die Gebühren in der Regel bar bezahlt werden. Da es sich um eine heilige buddhistische Stätte handelt, müssen Schultern und Knie bedeckt sein. Direkt am Fuße der Marble Mountains haben sich zahlreiche Steinmetzbetriebe angesiedelt. Heute werden dort überwiegend Skulpturen aus Marmor verkauft, der aus Naturschutzgründen meist nicht mehr aus den Marmorbergen selbst stammt.

Für den Besuch würden wir etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Vom Kreuzfahrthafen Da Nang beträgt die Fahrzeit je nach Verkehr nur etwa 30 bis 40 Minuten. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da trotz Aufzug noch einige Treppen zu bewältigen sind. Die Marble Mountains lassen sich sehr gut mit dem My Khe Beach, einem Stadtbummel durch Da Nang oder einem Ausflug nach Hoi An kombinieren.

Ba Na Hills & Golden Bridge

Die Ba Na Hills sind ein vietnamesisches Disneyland auf 1.500 Metern Höhe, das für seine ikonische Brücke weltberühmt ist. Es handelt sich um eine goldene Fußgängerbrücke, die scheinbar von zwei gigantischen Steinhänden gehalten wird. Man erreicht den Park ausschließlich über eine der längsten und am höchsten durchgehenden Einseilbahnen der Welt. Die Fahrt dauert rund 20 Minuten. Ein weiteres Highlight ist das French Village. Es handelt sich um eine Nachbildung einer mittelalterlichen französischen Stadt mit Kathedrale, Schloss und Kopfsteinpflaster. Der Fantasy Park ist eine weitere Besonderheit. Da auf der Bergspitze der Platz begrenzt ist, wurde der Großteil dieses riesigen Vergnügungsparks unter die Erde in den Berg gebaut. Besonders beliebt ist die rasante Sommerrodelbahn (Alpine Coaster).

Landausflüge in Da Nang zu den Ba Na Hills
Goldene Brücke auf den Ba Na Hills – Bild: Filipe Freitas auf Unsplash

Bis zur Talstation der Seilbahn fährt man je nach Verkehr etwa 60 bis 90 Minuten. Aufgrund der langen Anfahrt und der teilweise unberechenbaren Wartezeiten an den Seilbahnen empfehlen wir Kreuzfahrern, diesen Ausflug bevorzugt über die Reederei zu buchen. Reedereien haben für ihre Gruppen meist reservierte Zeitfenster oder bevorzugten Seilbahnzugang, was Wartezeiten reduziert. In den Bergen herrscht ein völlig anderes Mikroklima als an der Küste. Nicht selten ziehen innerhalb weniger Minuten Nebel oder Regen auf. Wir würden eine leichte Jacke einpacken, auch wenn es am Hafen gerade sehr heiß ist.

Hai-Van-Pass (Wolkenpass)

Der Hai-Van-Pass (Wolkenpass) zählt zu den schönsten Küstenstraßen Vietnams und gilt als natürliche Trennlinie zwischen Nord- und Südvietnam. Er befindet sich vom Hafen aus gesehen direkt auf der anderen Seite der weiten Bucht von Da Nang. Eine rund 21 km lange Passstraße führt durch die Berge und erreicht eine Höhe von etwa 500 Metern. Von den zahlreichen Aussichtspunkten bieten sich beeindruckende Ausblicke. Auf dem Pass befinden sich außerdem die historischen Reste eines alten Festungstores aus der Nguyễn-Dynastie sowie Bunker aus dem Vietnamkrieg. Der Hai-Van-Pass liegt etwa auf halber Strecke zwischen Chan May Port und Da Nang. Die meisten Landausflüge überqueren den Pass auf dem Weg nach Hoi An. Im Jahre 2005 wurde ein Tunnel gebaut, der die alte Passstraße entlastet. Heute sind auf dem Wolkenpass fast nur noch Touristen und Motorradfahrer unterwegs. 

Laternen in der Altstadt von Hoi An
Laternen in der Altstadt von Hoi An – Bild: Thomas G. auf Pixabay

Historische Altstadt von Hoi An

Hoi An gehört zu den beliebtesten Landausflugszielen in Zentralvietnam. Die historische Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und begeistert mit ihren gut erhaltenen Handelshäusern, chinesischen Versammlungshallen, Tempeln und den zahlreichen bunten Laternen. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert war Hoi An einer der wichtigsten Handelshäfen Südostasiens. Heute laden autofreie Gassen, kleine Cafés, Restaurants und viele Geschäfte zum Bummeln ein. Das bekannteste Wahrzeichen ist die über 400 Jahre alte Japanische Brücke. Die Stadt ist auch bekannt für maßgeschneiderte Kleidung. Dafür reicht die Zeit auf einer Asien Kreuzfahrt aber leider nicht aus.

Vom Hafen in Da Nang fährt man je nach Verkehr etwa eine Stunde nach Hoi An. Viele organisierte Landausflüge verbinden den Besuch der Ruinenstadt My Son oder der Marmorberge. Wer Hoi An auf eigene Faust mit einem privaten Fahrer besucht, sollte für die Altstadt mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. Besonders stimmungsvoll ist bei entsprechenden Liegezeiten ein Besuch am späten Nachmittag oder in den Abendstunden, wenn tausende Laternen die Altstadt in ein warmes Licht tauchen.

Kaiserstadt Hue

Hue ist die ehemalige Kaiserstadt Vietnams und eines der beliebtesten Landausflugsziele in Zentralvietnam. Von 1802 bis 1945 war sie die Hauptstadt der Nguyễn-Dynastie. Das Wahrzeichen der Stadt ist die gewaltige Zitadelle mit der Kaiserstadt und der Purpurnen Verbotenen Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Darüber hinaus zählen die Thien-Mu-Pagode und die prunkvollen Kaisergräber zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Der Parfümfluss prägt das Stadtbild und verbindet viele der historischen Bauwerke miteinander.

Die alte Kaiserstadt Hue
Die alte Kaiserstadt Hue – Bild: Toàn Nguyễn Thế auf Pixabay

Da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten über das Stadtgebiet verteilt sind, empfiehlt sich ein organisierter Landausflug oder ein privater Fahrer. Die Ausflugsbusse der Reedereien benötigen etwa 3 Stunden pro Richtung. Aufgrund der langen Anfahrt sollte man für einen Landausflug einen ganzen Tag einplanen. Die meisten Kreuzfahrer besuchen die Kaiserstadt und kombinieren diese mit der Thien-Mu-Pagode oder einem der kaiserlichen Mausoleen. Auch eine Bootsfahrt auf dem Parfümfluss gehört in der Regel zum Programm.

Ruinenstadt My Son

My Son gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Vietnams und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zwischen dem 4. und 13. Jahrhundert entstand hier das religiöse und politische Zentrum des Cham-Reiches. Ursprünglich standen im Tal mehr als 70 hinduistische Tempel und Türme aus roten Ziegeln. Viele Bauwerke wurden im Vietnamkrieg schwer beschädigt. Dennoch vermitteln die erhaltenen Tempelruinen bis heute einen guten Eindruck von der einstigen Bedeutung dieser historischen Anlage.

Vom Hafen in Da Nang fährt man je nach Verkehr etwa zwei Stunden nach My Son. Aufgrund der langen Anreise wird der Besuch häufig mit einem Besuch in Hoi An kombiniert. Für die Besichtigung der Tempelanlage sollte man etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Da die Wege überwiegend eben sind und ein kostenloser Shuttlebus vom Besucherzentrum zur Ausgrabungsstätte verkehrt, lässt sich My Son gut erkunden. Wegen der hohen Temperaturen empfiehlt sich eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz.

Fazit: Landausflüge in Da Nang auf eigene Faust

Da Nang und die Umgebung bieten eine außergewöhnlich große Vielfalt an Ausflugszielen – von Stränden über Tempel bis zu einer der spektakulärsten Seilbahnen der Welt. Da man in Vietnam als Kreuzfahrer keinen Mietwagen nutzen kann, empfiehlt sich für die eigene Ausflugsplanung ein Taxi, eine Grab-Fahrt oder – für einen ganzen Tag mit mehreren Stopps – ein privater Fahrer.

Wer nur wenig Zeit hat oder zum ersten Mal in Da Nang ist, kombiniert am besten die Lady Buddha-Statue, die Drachenbrücke und einen Stopp am My Khe Beach – alles liegt nah beieinander und lässt sich in wenigen Stunden erleben. Bei einer längeren Liegezeit lohnt sich ein ganzer Tag mit privatem Fahrer nach Hoi An, idealerweise mit einem Zwischenstopp an den Marble Mountains auf dem Rückweg. Für die Ba Na Hills empfehlen wir dagegen, wie oben beschrieben, einen organisierten Landausflug über die Reederei zu buchen, um Wartezeiten an der Seilbahn und Verspätungsrisiken zu vermeiden. Wer Hue oder My Son besuchen möchte, sollte aufgrund der langen Anfahrt einen ganzen Tag einplanen und diesen Ausflug am besten ebenfalls organisiert oder mit einem erfahrenen privaten Fahrer angehen.

Unser Tipp: Wenn die Liegezeit es zulässt, würden wir Hoi An immer auf den späten Nachmittag legen. Sobald die Dämmerung einsetzt und die Laternen die Altstadt in warmes Licht tauchen, zeigt sich einer der schönsten Orte Zentralvietnams von seiner eindrucksvollsten Seite.

Petra auf Antigua

Petra Tegeler ist Kreuzfahrtexpertin seit über 20 Jahren und teilt ihre Erfahrungen aus mehr als 200 Häfen weltweit.

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-/Werbelinks. Wenn Sie bei uns buchen, bekommen wir einen kleinen Dankeschön-Bonus. Dieser hat keinen Einfluss auf den Preis, den Sie zahlen, und hilft uns, diese Website zu betreiben.