Ajaccio auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Ajaccio auf eigene Faust zusammengestellt. Ajaccio ist die Hauptstadt Korsikas und ein beliebtes Ziel von Mittelmeer Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer. Die kleine Stadt mit ihren ca. 70.000 Einwohnern liegt in herrlicher Lage direkt an der gleichnamigen Meeresbucht an der Südwestküste Korsikas und wird durch eine zerklüftete Bergkette geschützt. Die alte korsische Stadt besteht aus einer attraktiven Mischung von großzügigen öffentlichen Anlagen, baumbestandenen Boulevards und schmalen Gassen. Auf Schritt und Tritt begegnet den Landausflüglern Napoleon Bonaparte, der 1769 hier geboren wurde und auf den die Bevölkerung noch immer stolz ist. Viele Sehenswürdigkeiten von Ajaccio haben einen Bezug zu dem berühmten Sohn der Stadt. Im Umland locken viele schöne Strände und Naturschönheiten die Urlauber von den Kreuzfahrtschiffen an.

Landausflüge in Ajaccio auf eigene Faust
Napoleon ist in Ajaccio allgegenwärtig – Bild: Office de Tourisme du Pays d’Ajaccio

Landausflüge in Ajaccio bieten die Gelegenheit, die viertgrößte Mittelmeerinsel kennenzulernen, die ein Teil Frankreichs ist. Die Landeswährung ist natürlich der Euro. Die Menschen sprechen meist nur französisch. Selbst wenn doch hier und da jemand Englisch oder gar Deutsch versteht, gibt die Person das meistens nicht zu erkennen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Weitere Informationen findet man auf der Webseite des Office de Tourisme du Pays d’Ajaccio. Stand: August 2020

Der Kreuzfahrthafen von Ajaccio

Kreuzfahrtschiffe machen innenstadtnah an einem langen Pier (Mole Croisiere) unmittelbar nördlich der exklusiven Tino Rossi Marina fest. Hier ist Platz für ein großes Kreuzfahrtschiff. Kleine Kreuzfahrtschiffe können auch direkt nebenan an einem Pier anlegen, der eigentlich für die Fähren nach Toulon vorgesehen ist. Sind zwei große Kreuzfahrtschiffe angekündigt, muss eines tendern.

Blick auf Hafen und Stadt
Blick auf Hafen und Stadt – Bild: Port de Plaisance TINO-ROSSI

Das moderne Kreuzfahrt-Terminal „Terminal Maritime et Routier d’Ajaccio“ hat viele große Fensterflächen, so dass man aus dem Kreuzfahrt-Terminal heraus sehr schöne Fotos vom Schiff machen kann. Im Inneren des auch von Fährpassagieren genutzten Terminals, erwarten die Landausflügler ein Café, einige Geschäfte, die Touristeninformation, ein Taxischalter, mehrere Schalter der Fährgesellschaften und kostenloses Internet. Nicht wenige gehen einfach am Terminal vorbei in die Stadt.

Mobil in Ajaccio auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Ajaccio auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt:

Zu Fuß

Das moderne Kreuzfahrt-Terminal liegt nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt. Hier kann man sich bequem zu Fuß fortbewegen. Die Touristeninformation hat ihr Büro in der Boulevard du Roi Jérôme Nr. 3 und am Hafen. Auf der Karte von Royal Caribbean sind neben dem Kreuzfahrt-Terminal die Kathedrale (A), das Maison Bonaparte (B), das Rathaus (C), die Place Foche (D), die Place de Gaulle (E) und das Palais Fesch (F) markiert.

Ajaccio auf eigene Faust
Ajaccio auf einen Blick – Karte: Royal Caribbean International

Stadtrundfahrten

Sehr angenehm ist eine geführte Rundfahrt mit einer kleinen Bimmelbahn, die auf zwei Routen unterwegs ist. Der Fahrpreis beträgt 8 Euro für die innerstädtische Route und 11 Euro für Fahrt durch Stadt und Umland. Über das Audiosystem bekommt man während der Fahrt auch Informationen in deutscher Sprache.

Alternativ gibt es auch eine Stadtrundfahrt mit einem der gelben Doppeldeckerbusse von Ajaccio Vision. Auch hier stehen zwei Routen für 9 Euro (55 Minuten) bzw. 11 Euro (90 Minuten) zur Auswahl.

Beide Anbieter starten an der Place Foche, nur wenige Gehminuten vom Schiff entfernt. Tickets für die gelben Busse kann man im Hafen oder vorab auch über GetYourGuide* (s. am Ende dieser Seite) reservieren. Die Bimmelbahn verkauft Fahrkarten nur vor Ort.

Öffentliche Busse

Der öffentliche Bus der Linie 5 wird als „La Navette des Plages“ (der Strandshuttle) verkauft. Er fährt von der Place de Gaulle die Küste entlang in westlicher Richtung bis zum Landausflugsziel Pointe de la Parata am Ende der Route des Sanguinaires (D 111). Auf der gut zehn Kilometer langen Strecke gibt es Haltestellen an vielen beliebten Stränden, die wir unten kurz beschrieben haben. Zum Beispiel an der Plage Trottel, an der Plage Barbicaja, mehrere Haltestellen entlang des Strandes von Marinella (Ariadne, Palm Beach, Marinella) und eine Haltestelle an der Plage de Terre Sacré.

Der Sightseeing-Bus im Hafen
Der Sightseeing-Bus im Hafen – Bild: Ajaccio Vision

Die Haltestellen in Ajaccio sind in der Avenue du Dr. Barthélémy Ramaroni und in der Avenue Eugene Macchini, die den Place de Gaulle links und rechts begrenzen. Grob alle 40 Minuten fährt ein Bus. Einen Routenplan mit Abfahrtszeiten haben wir hier hinterlegt. Wir würden sicherheitshalber vorab auf der Webseite nachsehen.

Das Ticket kostet im Bus 3 Euro. Man kann es auch per SMS kaufen und zahlt nur 2 Euro. Aktuelle Informationen gibt es auf der Webseite der regionalen Busgesellschaft Muvistrada. Die gibt es leider nur in französischer Sprache und war zuletzt unter häufig wechselnden Internetadressen erreichbar. Wir haben den Link zuletzt im August 2020 erneuert. Sollte dieser Link wieder tot sein, bitten wir um Entschuldigung.

Fahrräder und Motorroller

Wenn es nicht zu heiß ist, kann man Ajaccio und das Umland gut mit dem Fahrrad, E-Bike oder Roller erkunden. Zum Beispiel entlang der Route des Sanguinaires (D 111) nach Pointe de la Parata. Entlang der Strecke von Bus Nr. 5 also. Fahrräder, Roller oder E-Bikes können bei LSP 2 Routes (lsp2roues.com) auf dem Boulevard Sampiero 13 gemietet werden. Wir würden vorab reservieren.

Mietwagen

Mit dem Mietwagen lässt sich die Region bequem und flexibel erkunden. Man sollte aber bedenken, das Korsika sehr gebirgig ist. Die Landstraßen sind abseits der großen Straßen oft schmal und kurvenreich. Dazu kommen viele Radsportler.

Am Flughafen Aéroport d’Ajaccio-Napoléon Bonaparte haben zum Beispiel Sixt und Hertz Niederlassungen. Ein Beispiel für einen Anbieter in Ajaccio ist die Firma Rent A Car (rentacar.fr). Zum Stadtbüro dieses Verleihers am Cour Napoleon Nr. 52 kann man laufen. Die Firma Rent A Car ist ein französisches Unternehmen mit Niederlassungen im ganzen Land.

Taxipreise für Süd-Korsika
Taxipreise für Süd-Korsika

Taxis

Es gibt am Hafen Taxis, wobei die Zahl nicht so groß ist wie in vielen anderen Häfen. Man findet auch kleine Schilder mit Festpreisen oder Taxitouren. Die Wagen sind mit Taxametern ausgestattet, die den Fahrpreis (s. Tabelle oben) bestimmen. Man muss damit rechnen, dass die Fahrer nur Französisch sprechen. Wer gerne eine Taxitour machen möchte und mit den Fahrern nicht klar kommt, kann sich auch an die Touristeninformation wenden.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Ajaccio

Ajaccio ist ein schönes Ziel für Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer. Man bummelt durch die schöne Altstadt, wandelt auf den Spuren Napoleons, geht an den Strand oder macht einen Landausflug ins landschaftlich reizvolle Umland. Dies sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Ajaccio. Eine Karte der Stadt und der Region haben wir hier hinterlegt.

Üppige Natur rund um Ajaccio
Üppige Natur rund um Ajaccio – Bild: MSC Cruises

Stadtbummel in Ajaccio

Ajaccio zeigt sich elegant und mit viel französischem Flair. Es gibt großzügig angelegte Boulevards und enge Gassen, die von eleganten Restaurants und Cafés gesäumt werden. Hier kann man sehr schön bummeln. Die Entfernungen sind gering. Ideal für einen Tag in Ajaccio auf eigene Faust.

Maison Bonaparte

In der Rue Saint-Charles befindet sich das Maison Bonaparte, das Geburtshaus des Kaisers. Die Familie Bonaparte bewohnte bis 1793 die ersten beiden Stockwerke. In den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde hier das Musée National de la Maison Bonaparte eingerichtet. Der Eintritt liegt bei sieben Euro. Einen Audioguide gibt es gratis dazu.

Museum Fesch

Mit dem Museum Fesch in der Rue Cardinal Fesch 50-52 verfügt Ajaccio über eine der bedeutendsten Sammlungen von Werken italienischer Meister vom 14. bis zum 18. Jahrhundert. Das berühmteste Exponat ist die „Jungfrau mit Kind“ von Sandro Botticelli. Das Museum Fesch ist in einem herrlichen Palast im Zentrum der Stadt untergebracht. Gründer der Sammlung war Kardinal Joseph Fesch, ein Onkel Napoleons.

Der Eintritt liegt bei 8 Euro und beinhaltet auch den Zugang zur Chapelle Impériale, die sich in einem Flügel des Palastes befindet und 1857 von Napoleon III eingerichtet wurde. Hier sind zum Beispiel die Eltern Napoleons begraben. Das Museum Fesch liegt wie gesagt an der Rue Cardinal Fesch. Diese ist zugleich eine der wichtigsten Einkaufsstraße von Ajaccio.

Korsische Wurstspezialitäten auf dem Markt
Korsische Wurstspezialitäten auf dem Markt – Bild: Tegeler

Kathedrale von Ajaccio

Die kleine Kathedrale von Ajaccio mit ihrer orangefarbenen Fassade ist leider oft geschlossen. Wenn man Glück hat und zum richtigen Zeitpunkt da ist, kann man direkt hinter dem Eingang auf der rechten Seite das kaiserliche Taufbecken bewundern. Hier wurde der kleine Napoleon am 21. Juli 1771 zusammen mit seiner Schwester getauft.

Monument commémoratif de Napoléon 1er

Am Stadtrand befindet sich die große Place d’Austerlitz mit einer großen Statue von Napoleon Bonaparte, die auf einer monumentalen pyramidenförmigen Treppe steht. Die Bronzestatue stammt auf dem Jahre 1938. Direkt neben der Statue befindet sich eine Höhle, in der der kleine Napoleon wohl gerne gespielt hat.

Das Ausländerviertel

Der Stadtviertel zwischen der Place de Gaulle und der Place d’Austerlitz wird auch als Ausländerviertel bezeichnet. Hier entsand im 19. Jahrhundert ein touristisches Viertel, insbesondere für wohlhabende Touristen aus Deutschland, England und der Schweiz. Entlang der Straße Cour Grandval befinden sich elegante Villen und exklusive Hotelbauten aus der Zeit der Belle Epoque.

In der Kathedrale wurde Napoleon getauft
In der Kathedrale wurde Napoleon getauft – Bild: Office de Tourisme du Pays d’Ajaccio

Markt in Ajaccio

Im Sommer ist täglich Markttag auf der Place Foch direkt am Hafen. Hier gibt es all die Zutaten, die man in der korsischen Küche benötigt. Darunter lokalen Ziegenkäse, regionale Käsesorten, korsische Wurst, Oliven oder Kastanienmehl. Esskastanien waren auf der armen Insel lange ein Grundnahrungsmittel. Am Rand der Place Foch ist der Fischmarkt in der Halle aux Poissons untergebracht.

Naporama

Napoleon ist in Ajaccio wirklich überall. Es gibt sogar einen Ort, in dem seine Schlachten und Szenen aus seinem Leben mit Playmobil-Figuren nachgestellt wurden. Zu den beliebtesten Dioramen gehört die Schlacht bei Marengo, die Schlacht bei den Pyramiden oder die Belagerung von Toulon. Das Playmobil Naporama befindet sich in der Rue Forcioli Conti 13 direkt bei der Zitadelle. Der Eintritt liegt bei 3 Euro. Kinder unter zehn Jahren haben freien Eintritt.

Busrundfahrt am Pointe de Parata
Busrundfahrt am Pointe de Parata – Bild: Ajaccio Vision

Pointe de la Parata

In westlicher Richtung gelangt man über die Straße D111 (Route des Sanguinaires) vorbei an vielen schönen Strände zu einer Halbinsel. An deren Ende gibt es einen kleinen Berg mit einem alten genuesischen Wachturm aus dem 16. Jahrhundert. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf den Archipel der Îles Sanguinaires. Die vier kleinen Inseln waren früher Versteck der Piraten. Auch Leprakranke wurden hierher verbannt. Heute dienen die Inseln seltenen Tier- und Pflanzenarten als Refugium und viele Seevögel haben hier ihre Brutplätze. Der Name „Blutinseln“ stammt wohl von dem roten Gestein, das in der Sonne rot leuchtet. Die Halbinsel und die vorgelagerte Inselgruppe sind als Grand Site de France Îles Sanguinaires-pointe de la Parata geschützt. Als Grand Site de France werden besondere Naturschätze Frankreichs bezeichnet.

Am Fuße der Halbinsel gibt es einen großen gebührenpflichtigen Parkplatz. Von hier kann man Bootsfahrten zu den Îles Sanguinaires (geht auch direkt ab Ajaccio) oder Wanderungen zum Pointe de la Parata unternehmen. Der beliebteste Wanderweg führt eine Stunde um die Halbinsel herum bis zu dem alten genuesischen Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert.

Blick auf die Iles Sanguinaires
Blick auf die Iles Sanguinaires – Bild: Tegeler

Schildkrötenpark A Cupulatta

Ein beliebtes Landausflugsziel ca. 20 Kilometer vor den Toren der Stadt ist der Schildkrötenpark A Cupulatta bei Vero im Gravona-Tal. Hier werden Wasserschildkröten gezüchtet. Gut 170 verschiedene Arten können im Park bestaunt werden. Insgesamt mehr als 3.000 Tiere. A Cupulatta ist bekannt für seine erfolgreiche Nachzucht seltener Arten. Es gibt sogar einige Exemplare der riesigen Galapagos- und Seychellenschildkröten. Der Park kann von März bis September besucht werden. Im Winter befinden sich die Schildkröten bekanntlich im Winterschlaf.

Prunelli Schlucht

Ein schönes Ziel für Landausflüge in Ajaccio ist die Prunelli-Schlucht (Gorges de Prunelli) beim Stausee Lac de Tolla. Meistens handelt es sich bei den Landausflügen um Panoramafahrten, bei den man die Gelegenheit hat, etwas von der wilden Gebirgslandschaft Korsikas zu sehen.

Der künstliche Lac de Tolla ist ein Stausee in wunderschönem Bergpanorama der durch Stauung des Flusses Prunelli entstanden ist. Nördlich des Staudammes hat sich der Fluss tief in das Gestein gegraben und die Gorges du Prunelli gebildet. Eine wunderschöne Landschaft, die Rahmen von Landausflügen meistens durchfahren (mit Fotostopps) wird. Kombiniert wird der Landausflug oft mit einem Besuch eines Gasthauses, in dem man typisch korsische Spezialitäten probieren kann.

Schildkrötenpark A Cupulatta bei Vero
Schildkrötenpark A Cupulatta bei Vero – Bild: MSC Cruises

Calanques de Piana

Etwa 70 Kilometer nördlich von Ajaccio sind die Calanques de Piana ein weiteres Ziel von Landausflügen in Ajaccio. Es handelt sich um bizarre Felsformationen aus rötlichem Granitgestein direkt am Meer. Auf korsisch wird das Weltnaturerbe der UNESCO Calanche de Piana genannt. Durch Verwitterung sind verschiedene so genannte Tafoni entstanden. Zum Beispiel ein Herz, ein Hundekopf oder ein Bischof. Durch das Gebiet führt eine vielbefahrene schmale Straße. Am besten kann man die Felsformationen über verschiedene Spazierwege zu Fuß erleben.

Zum Weltnaturerbe gehören neben den Calanques de Piana auch die Girolata Bucht und der Naturpark La Scandola, die beide ein kurzes Stück weiter nördlich liegen. Von der kleinen Ortschaft Porto aus werden auch Bootsfahrten in das Gebiet angeboten. Es gibt zudem Bootsfahrten ab Ajaccio, die aber für Landausflügler zeitlich nicht machbar sein dürften.

Die Strände

Wer in Ajaccio einige Stunden am Strand verbringen möchte, braucht nicht in die Ferne zu schweifen. Zwei Strände sind sogar zu Fuß erreichbar. Weitere liegen an der Küste zwischen Ajaccio und dem Pointe de la Parata und können zum Beispiel mit einem Bus erreicht werden.

Bequem zu Fuß erreichbar ist der Stadtstrand Plage de Saint-Francois unterhalb der Citadelle Miollis und entlang der alten Stadtmauer. Vom Kreuzfahrtschiff geht man ca. 600 Meter bis hierher. Über eine Treppe gelangt man vom Boulevard Lantivy zum Strand. Liegen und Sonnenschirme gibt es nicht. Man legt einfach das Handtuch auf den Sand. Das Wasser ist glasklar. Wir würden Badeschuhe mitnehmen, da hier und da Felsen unter Wasser liegen.

Baden mit Blick auf die Îles Sanguinaires
Baden mit Blick auf die Îles Sanguinaires – Bild: Office de Tourisme du Pays d’Ajaccio

Geht ein man gut einen Kilometer weiter die Küste entlang, stößt man auf die schöne und breite Plage Trottel. Vom Hafen sind es auch nur 1,6 Kilometer bis hierher. Das kann man ebenfalls noch zu Fuß schaffen. Es ist ein feiner Kiesstrand unterhalb der Promenade. Das Wasser ist ebenfalls sehr klar mit einigen Felsen im Wasser.

Zahlreiche weitere Strände findet man wie gesagt an der Route des Sanguinaires (D111) zwischen Ajaccio und dem Pointe de la Parata. Das ist die Strecke von Bus Nr. 5 (s. oben). Zu nennen sind z.B. die kinderfreundliche Plage de Terre Sacré und der feinsandige Strand von Barbicaja. Der beliebteste Strand ist wohl die sichelförmige Plage de l’Ariadne. Diese wird (von der Straße aus betrachtet) am rechten Rand vom Marinella Restaurant und am linken Rand vom Restaurant L‘Ariadne Plage begrenzt. Etwa in der Mitte befindet sich das Palm Beach Hotel. Weitere Restaurants säumen den Strand, an dem es auch Liegen und Sonnenschirme gibt.

Wer ein Verkehrsmittel hat, könnte den 13,5 Kilometer entfernten Traumstrand Plage Capo di Feno ansteuern. Dies ist eine breite Bucht mit schönem Sand und glasklarem Wasser. Es gibt drei Parkplätze und einige Strandbars, die Liegestühle und Sonnenschirme vermieten. Die Plage Capo di Feno ist auch beliebt bei Einheimischen und Surfern. Es gibt zudem einen FKK-Bereich.

Auf der anderen Seite der Bucht von Ajaccio ist der Urlaubsort Porticcio mit seinem langen Sandstrand ein beliebtes Ziel für Strandurlauber. Es gibt viele Hotels, Restaurants und Campingplätze. Pendelboote fahren über die Bucht und verbinden Porticcio und Ajaccio. Die Fahrt dauert 20 Minuten.

Landausflüge in Ajaccio buchen

Viele lokale Veranstalter bieten ihre Aktivitäten bei dem Marktführer an. Das Angebot ist nur für Landausflügler konzipiert. Hier findet man u.a. Tickets ohne Anstehen für berühmte Attraktionen, Führungen mit lokalen Guides, kulinarische Touren und vieles mehr. Eine Auswahl gibt es unten. Wenn man auf eines der Angebote klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit dem Gesamtprogramm für diesen Hafen.

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