Hier haben wir Informationen für Landausflüge auf St. Maarten auf eigene Faust zusammengestellt. Die Insel St. Martin ist zweigeteilt: Der Süden gehört als Sint Maarten zum Königreich der Niederlande, der Norden als Saint-Martin zu Frankreich. Während Saint-Martin Teil der EU ist, gehört Sint Maarten nicht zur Europäischen Union. Grenzkontrollen gibt es zwischen beiden Inselhälften nicht, dafür verschiedene Währungen. Die Währung von Sint Maarten ist der Karibische Gulden (US-Dollar werden fast überall akzeptiert). In der französischen Hälfte wird mit dem Euro bezahlt. Im englischsprachigen Raum wird Sint Maarten meist als St. Maarten bezeichnet. Die Hauptstadt Philipsburg ist vor allem für ihre zahlreichen Duty-Free-Geschäfte bekannt. St. Martin ist eine schöne Insel mit vielen Buchten, Bergen, Lagunen und zahlreichen Stränden. Die Starts und Landungen der Flugzeuge machen den weltberühmten Maho Beach zu einer einzigartigen Attraktion. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des St. Maarten Tourism Bureau. Letzte Aktualisierung: August 2026
Kurz & knapp für Kreuzfahrer
Wer St. Maarten auf eigene Faust entdecken möchte, findet hier die wichtigsten Informationen für Kreuzfahrer auf einen Blick.
📍 Liegeplatz: St. Maarten Cruise Terminal / A.C. Wathey Pier in Philipsburg
🚶♂️ Entfernung ins Stadtzentrum: ca. 1,5 km zu Fuß, alternativ gibt es Wassertaxis
🏖️ Nächster Strand: Great Bay Beach in Philipsburg, ca. 1,5 km vom Hafen entfernt
✈️ Berühmtester Strand: Maho Beach mit den tief fliegenden Flugzeugen
✨ Highlights in Philipsburg: Front Street, Boardwalk, Great Bay Beach, Shopping
✨ Highlights im Umland: Maho Beach, Orient Beach, Marigot, Rockland Estate, Segeltörns, Pinel Island, Grand Case, Mullet Bay Beach
🗺️ Fortbewegung: Philipsburg zu Fuß; sonst Taxis, Mietwagen oder Landausflüge
⏱️ Ideal für Erstbesucher: Maho Beach, Orient Beach, Philipsburg, Inselrundfahrten
💶 Gut zu wissen: Englisch ist weit verbreitet und US-Dollar werden fast überall akzeptiert. In Saint-Martin wird Französisch gesprochen und mit Euro bezahlt.
📶 Internet: WLAN in Cafés, Restaurants und Beachclubs; an Land eSIM, z. B. GigSky oder Simbye; in Saint-Martin gilt die EU-Roaming-Verordnung.
👉 Unsere Einschätzung: Bei einem ersten Besuch würden wir den berühmten Maho Beach mit einer kleinen Inselrundfahrt durch den niederländischen und französischen Teil von St. Martin verbinden. Philipsburg mit Boardwalk, Front Street und Great Bay Beach kann man gut vor oder nach einem Landausflug erkunden. Wer lieber einen entspannten Strandtag verbringen möchte, findet mit Orient Beach, Mullet Bay Beach und Great Bay Beach mehrere gute Möglichkeiten.
Kreuzfahrthafen St. Maarten
Kreuzfahrtschiffe legen am St. Maarten Cruise Terminal in Philipsburg an. Dies ist einer der größten und modernsten Kreuzfahrthäfen der Karibik. Hier machen auch die Kreuzfahrtschiffe von AIDA Cruises und TUI Cruises (Mein Schiff) fest. Es gibt einen sehr langen Pier, an dem bis zu vier Kreuzfahrtschiffe festmachen können, zwei auf jeder Seite. Für die Giganten der Oasis-Klasse von Royal Caribbean wurde vor gut zehn Jahren ein zweiter langer Pier gebaut. Heute gibt es Kapazitäten für sechs große Kreuzfahrtschiffe am Tag.

Die Kreuzfahrer laufen von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe direkt in ein großes Open Air Terminal (Harbour Point Village) mit zahlreichen Geschäften, Restaurants, einem Büro der Touristeninformation, einem Anleger für Wassertaxis sowie Parkplätzen für Taxis, Mietwagen und Landausflugsbusse. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann einen kostenlosen Trolley von den weiter hinten liegenden Schiffen zum Harbour Point Village nehmen.
Landausflüge auf St. Maarten buchen
Für den Tag in Philipsburg auf St. Maarten werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.
Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge auf St. Maarten findet man bei GetYourGuide* oder bei Viator*.
Mobilität auf St. Maarten auf eigene Faust
Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf St. Maarten auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab hier einige Entfernungen zu beliebten Landausflugszielen auf Sint Maarten.
- Yoda Guy Movie Exhibit: 1,4 km
- Sint Maarten Courthouse: 1,8 km
- Rockland Estate (Zip-Line): 5 km
- Parotte Ville Bird Park: 5,4 km
- Topper’s Rhum Distillery: 8,5 km
- Orient Beach: 11,7 km
- Marigot: 12 km
- Maho Beach (Flugzeuge): 13,7 km
- Grand Case: 14,1 km
- Mullet Bay Beach: 14,5 km
Karte des Hafens mit der Hauptstadt: Philipsburg ist ca. 1,5 km vom Hafen entfernt. Es gibt eine regelmäßige Wassertaxiverbindung. Die Dr. A.C. Wathey Cruise Facility ist ein großes Open Air Terminal mit Geschäften, Gastronomie, Touristeninformation und Taxistand.
Zu Fuß unterwegs
Vom Hafen geht man ca. 1,5 km bis nach Philipsburg mit seinen guten Einkaufsmöglichkeiten und dem schönen Great Bay Beach. Das kann man gut zu Fuß bewältigen. Der Weg ist einfach zu finden und sicher.
Wassertaxi in die Stadt
Große Wassertaxis verbinden den Hafen mit Philipsburg. Die Fahrt dauert weniger als 10 Minuten. Die Wassertaxis machen am Captain Hodge Pier gegenüber dem Cyrus Wathey Square fest. Man ist also gleich mitten in der Stadt mit ihren Einkaufsmöglichkeiten und dem schönen Great Bay Beach. Ein Tagesticket für beliebig viele Fahrten kostet 7 US-Dollar. Während der kurzen Fahrt sorgen die Mitarbeiter für Stimmung und verkaufen kühle Getränke.
Taxis, Uber & Co
Taxis sind das wichtigste Transportmittel für den Tag auf St. Maarten auf eigene Faust. Alle Taxis werden von der Regierung reguliert und arbeiten mit festen Preisen, die im Hafen auf Schildern veröffentlicht werden. Mitarbeiter in schwarzen Hosen und orangefarbenen Hemden organisieren den Betrieb. Weitere Informationen findet man auf der Webseite der Dutch St. Maarten Taxi Association oder bei Visit St. Maarten.
Es werden Strandtransfers und Inseltouren angeboten. Neben der Entfernung oder der Dauer ist dabei die Personenzahl maßgeblich. Hier haben wir einige wichtige Taxitarife für beliebte Besucherstrecken zusammengestellt. Die genannten Preise gelten pro Taxi für ein oder zwei Fahrgäste. Bei drei bis fünf Fahrgästen wird für jede weitere Person der erste Preis in Klammern berechnet, ab sechs Fahrgästen gilt der zweite Preis pro Person.
- Philipsburg: $ 10 ($ 5 / $ 5)
- Maho Beach (Flugzeuge): $ 20 ($ 9 / $ 8)
- Rockland Estate (Rainforest Adventure): $ 12 ($ 5 / $ 5)
- Simpson Bay (Kim Sha Beach, Simpson Bay Beach area): $ 18 ($ 7 / $ 7)
- Orient Bay Beach: $ 25 ($ 10 / $9)
Wer mehr von der Insel sehen möchte, kann auch eine der angebotenen Inseltouren buchen. Was diese genau beinhalten, sollte man vor Ort besprechen. Man findet auf der Webseite aber auch Karten mit der Route und den geplanten Stopps. Auch hier ist die Personenzahl für die Bestimmung des Fahrpreises maßgeblich:
- City to City Sightseeing (2,5 Stunden): Bei 2 Fahrgästen zahlt man insgesamt 105 US-Dollar. Mit jedem weiteren Fahrgast sinkt der Fahrpreis pro Person etwas. Ab 5 Personen zahlt jeder 32 US-Dollar und ab 8 Personen nur noch 24 US-Dollar.
- Circle Island Tour (4 Stunden): Bei bis zu 4 Fahrgästen kostet die Tour 205 US-Dollar. Mit jedem weiteren Fahrgast sinkt der Fahrpreis pro Person etwas. Ab 7 Personen zahlt jeder Fahrgast nur 38 US-Dollar.
- Island Sightseeing (3 Stunden): Bei 2 Fahrgästen kostet diese Tour 125 US-Dollar. Mit jedem weiteren Fahrgast sinkt der Fahrpreis pro Person etwas. Ab 5 Personen zahlt jeder nur noch 37 US-Dollar und ab 8 Personen nur 27 US-Dollar.
- Customized Roundtrip Transfer (bis 6 Stunden). Bei 1-6 Fahrgästen kostet diese Tour 305 US-Dollar. Mit jedem weiteren Fahrgast sinkt der Fahrpreis pro Person etwas. Bei 7-9 Personen zahlt jeder nur noch 50 US-Dollar und ab 10 Personen nur 45 US-Dollar. Die Tour kann man individuell gestalten.
Uber, Lyft und Bolt sind auf St. Maarten nicht verfügbar. Als Alternative gibt es die offizielle SXM Taxi App, über die sich lizenzierte Taxis ähnlich wie bei Uber buchen lassen.
Mietwagen auf St. Maarten
Die Insel ist mit rund 87 Quadratkilometern sehr kompakt und lässt sich an einem Tag umrunden. Für das Autofahren (sowohl im holländischen als auch im französischen Teil) reicht ein ganz normaler deutscher Führerschein völlig aus. Auf der gesamten Insel gilt Rechtsverkehr wie in Deutschland. Die Straßen rund um Philipsburg sind am Nachmittag extrem stauanfällig. Bitte unbedingt ausreichend Zeit für die Rückfahrt zum Hafen einplanen. Kurz vor dem Hafen befindet sich eine Tankstelle. Das ist praktisch, wenn der Mietwagen vor der Rückgabe noch einmal vollgetankt werden muss. An den Full-Service-Zapfsäulen übernimmt ein Mitarbeiter das Tanken.
Direkt auf dem Hafengelände (und in der nahen Umgebung) gibt es mehrere Autovermietungen. Darunter Sixt, Hertz oder Coastal Car Rental. Weitere Vermieter haben zwar kein festes Büro, bieten aber einen Hafenservice an. Das gilt zum Beispiel für Rodael Car Rental, Travel Rent A Car oder StarLite Car Rental. Wir empfehlen, vorab die Bewertungen zu prüfen. An Tagen mit mehreren großen Kreuzfahrtschiffen würden wir uns nicht darauf verlassen, spontan noch einen Mietwagen zu bekommen.
Unser Tipp: Wir würden das Auto vorab über ein deutsches Vergleichsportal mieten und Vollkasko ohne Selbstbeteiligung auswählen. Bei dieser Variante blockiert der Vermieter am Hafen trotzdem die Kaution auf der Kreditkarte. Wenn etwas passiert, zahlt man den Schaden vor Ort und das deutsche Portal erstattet das Geld nach der Rückkehr.
Öffentliche Busse
Busse sind das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel auf der Insel. Es handelt sich um Kleinbusse in Privatbesitz, die als Busse verkehren und von der örtlichen Regierung reguliert werden. Diese Busse sind an ihren Nummernschildern mit der Aufschrift „Bus“ zu erkennen. Das Ziel steht auf einem Schild hinter der Frontscheibe. Da steht dann zum Beispiel „Maho Beach“ oder „Marigot“. Wegen des starken Verkehrs am Nachmittag sollte man für die Rückfahrt zum Schiff allerdings viel Zeit einplanen. Wer knapp mit der Liegezeit kalkuliert, sollte den öffentlichen Bus nicht nutzen.
Die Buslinie 2 (Philipsburg nach Maho/Cupecoy/Mullet Bay) startet offiziell am zentralen Platz Emmaplein in Philipsburg. Nachdem die Busse am Emmaplein losgefahren sind, biegen sie direkt in die Back Street (Achterstraat) ein und durchqueren diese. Man muss also nicht zwingend zum Startplatz laufen. Man kann sich einfach an die Back Street stellen und einen herannahenden Minivan mit dem Schild „Maho“ oder „Mullet Bay“ per Handzeichen heranwinken. Die Fahrt kostet 2 US-Dollar. Für die Rückfahrt vom Maho Beach stellt man sich bei der Sunset Bar and Grill an die Beacon Hill Road. Wenn ein weißer Minivan mit einem Schild „Philipsburg“ in der Windschutzscheibe kommt, winkt man deutlich. Ist ein Platz frei, hält der Fahrer an.
Fahrräder & Scooter
Bei Dutchie’s E-Cycle gibt es sportliche E-Bikes für einen Tag auf Sint Maarten auf eigene Faust. Das Unternehmen befindet sich direkt außerhalb des Hafens und gehört einem kanadischen Ehepaar, das nach Sint Maarten ausgewandert ist. Für 4 Stunden zahlt man 68 US-Dollar. Auch Scooter können direkt am Cruise Terminal gemietet werden. Aber Vorsicht! Es gibt viel Verkehr und keine Fahrradwege.
Highlights für Landausflüge auf St. Maarten auf eigene Faust
Auf St. Maarten stehen mehr als 30 wunderschöne Strände zur Auswahl. Klassische Sehenswürdigkeiten sucht man dagegen fast vergeblich. Die Hauptattraktionen sind die herrlichen Strände, das türkisblaue Meer, vielfältige Wassersportmöglichkeiten und die zollfreien Einkaufsmöglichkeiten in Philipsburg. Wer mag, findet außerdem zahlreiche Casinos. Die französische Inselhälfte rund um Marigot wirkt etwas ruhiger und gediegener. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge auf St. Maarten auf eigene Faust.
Karte der Landausflugsziele auf St. Maarten und St. Martin: 1. Philipsburg, 2. Maho Beach (Jet Blast Area), 3. Mullet Bay Beach, 4. Marigot, 5. Pic Paradis, 6. Orient Beach, 7. Pinel Island, 8. Rockland Estate Eco-Park, 9. Parotte Ville Bird Park, 10. Topper’s Rhum, 11. Grand Case
Orientierung für Kreuzfahrer
St. Maarten ist eine kleine Insel und viele Sehenswürdigkeiten lassen sich an einem Hafentag gut miteinander verbinden. Allerdings kann es besonders am Nachmittag rund um Philipsburg und Simpson Bay zu langen Staus kommen. Bei weiter entfernten Zielen würden wir deshalb immer ausreichend Zeit für die Rückfahrt zum Schiff einplanen.
⭐ Für Erstbesucher: Bei einem ersten Besuch würden wir den berühmten Maho Beach mit einer kleinen Inselrundfahrt verbinden. Dabei kann man zum Beispiel über Marigot in den französischen Teil fahren und einen weiteren Stopp am Orient Beach einbauen. Philipsburg lässt sich anschließend noch gut zu Fuß erkunden, wenn genügend Zeit bleibt.
🏖️ Für Strandfans: Der Great Bay Beach liegt direkt in Philipsburg und ist vom Kreuzfahrthafen zu Fuß oder mit dem Wassertaxi erreichbar. Für einen längeren Strandtag würden wir eher den Mullet Bay Beach oder Orient Beach wählen. Am Maho Beach stehen für die meisten Besucher die landenden Flugzeuge und weniger das Baden im Mittelpunkt.
✈️ Maho Beach: Wer die tief über den Strand fliegenden Flugzeuge einmal selbst erleben möchte, sollte vorher einen Blick auf die erwarteten Ankunftszeiten werfen. Vom Hafen kann man mit Taxi, Mietwagen oder öffentlichem Minibus zum Maho Beach fahren. Wegen möglicher Staus würden wir für die Rückfahrt zum Schiff viel Zeit einplanen.
🚕 Inselrundfahrt: Eine Rundfahrt ist eine gute Möglichkeit, beide Inselhälften kennenzulernen. Typische Stopps sind Maho Beach, Marigot und Orient Beach. Mit einem Taxi oder Mietwagen kann man die Route individuell gestalten, sollte aber nicht versuchen, zu viele Ziele in einen Hafentag zu packen.
⛵ Meer & kleine Inseln: Bootstouren und Segeltörns sind eine schöne Alternative zur Rundfahrt über Land. Ziele sind unter anderem Tintamarre, Creole Rock und Pinel Island. Für weiter entfernte Ziele würden wir einen organisierten Ausflug wählen, damit die Rückfahrt zum Schiff abgesichert ist.
Philipsburg
Philipsburg, die Hauptstadt von Sint Maarten, liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen der Great Bay und einer Salzwasserlagune. Die Nähe zum Hafen macht die Hauptstadt zu einem besonders einfachen Landausflugsziel. Die Stadt ist ein weltweit bekanntes Duty-Free-Paradies und verfügt mit dem Great Bay Beach über einen wunderschönen Strand.
Karte von Philipsburg: 1. Great Bay Beach, 2. Front Street (Voorstraat), 3. Courthouse, 4. Old Street (Urige Straße), 5. Sint Maarten Museum, 6. Yoda Guy Movie Exhibit, 7. Backstreet (Achterstraat), 8. Pier der Wassertaxis
Philipsburg ist übersichtlich aufgebaut. Erst kommt der schöne Strand, der von einer langen Promenade (Boardwalk) gesäumt wird. Entlang der Promenade reihen sich farbenfrohe Bars, Cafés und Restaurants aneinander. Parallel zum Boardwalk verläuft mit der Front Street die Haupteinkaufsstraße von Philipsburg. Hier gibt es viele Duty-Free-Geschäfte, die zum Beispiel Schmuck oder Parfüm verkaufen. Wer ein bestimmtes Produkt sucht und das Preisniveau in Deutschland kennt, kann hier durchaus ein Schnäppchen machen. Parallel zur Front Street verläuft die Back Street (Achterstraat). Hier gibt es hauptsächlich lokalen Handel und Gastronomie. Die Old Street ist eine malerische Verbindung der beiden Einkaufsstraßen. Ein beliebtes Mitbringsel ist der berühmte Guavaberry-Likör.
Der Great Bay Beach ist für Kreuzfahrtgäste der am einfachsten erreichbare Strand auf St. Maarten. Er liegt direkt vor der Strandpromenade (Boardwalk) von Philipsburg und bietet feinen Sand sowie einen tollen Blick auf die im Hafen liegenden Schiffe. Der Strand ist gesäumt von Restaurants und Bars, die Liegen und Sonnenschirme vermieten. Fast alle Bars bieten Kombi-Pakete an. Ein Set (2 Liegen, 1 Sonnenschirm) kostet meist zwischen 20 und 30 US-Dollar.. Ein Set (2 Liegen, 1 Sonnenschirm) kostet meist zwischen 20 und 30 US-Dollar. In diesem Preis sind fast immer einige Freigetränke sowie der WLAN-Zugang der jeweiligen Bar enthalten. Unser Tipp: Einfach ein paar Minuten die Promenade entlanglaufen und die Angebote der einzelnen Bars vergleichen.
Klassische Sehenswürdigkeiten gibt es in Philipsburg nur wenige. Am westlichen Ende der Front Street befindet sich das historische Courthouse. Mit seiner markanten Kuppel ist es eines der Wahrzeichen der Stadt. Es diente früher als Gefängnis und als Postamt. Heute beherbergt es das Gericht. Die Sint Maarten National Heritage Foundation & Museum ist ein kleines Heimatmuseum mit Keramik, Fotos & Exponaten der Arawak.
Ein besonderes Highlight ist die Yoda Guy Movie Exhibit. Nick Maley, ein britischer Maskenbildner, arbeitete an Filmen wie Star Wars und wurde als Yoda Guy bekannt. Die Ausstellung zeigt Originalrequisiten und Erinnerungsstücke. Außerdem gibt es Anekdoten aus seiner Karriere. Maley ist oft selbst vor Ort und erzählt gerne Geschichten über die Filmproduktion. Das macht den Besuch interaktiv. Für Fans von Star Wars und Science-Fiction ist die Ausstellung besonders interessant. Der Eintritt liegt bei 10 US-Dollar.
Maho Beach
Der schöne Maho Beach liegt direkt in der Einflugschneise des Princess Juliana Airport und ist das Topziel für Landausflüge auf St. Maarten. An der berühmten Sunset Bar & Grill informiert ein Surfboard über die Ankunftszeiten der Flugzeuge. Die großen Langstreckenjets aus Europa und Nordamerika landen meist zwischen 11 und 15 Uhr. Während man entspannt am Strand oder in einer der Bars sitzt, gleiten die Maschinen nur wenige Meter über die Köpfe der Besucher hinweg. Die Flugzeuge setzen unmittelbar hinter dem Strand auf und fliegen dabei teilweise in nur etwa zehn Metern Höhe über den Sand. Für uns ist das immer wieder ein unglaubliches Erlebnis und eine der außergewöhnlichsten Attraktionen der Insel.
Der Maho Beach ist überraschend klein. Wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, wird es hier schnell voll. Der Sand fällt sehr steil ins Wasser ab und es gibt oft eine starke Brandung mit hohen Wellen. Zum gemütlichen Schwimmen oder für Familien mit kleinen Kindern ist der Strand weniger geeignet. Zudem gibt es keinen natürlichen Schatten durch Palmen. Liegen und Schirme kann man vor Ort mieten (ca. 35 US-Dollar).

Am Strand spürt man bei einer Landung nur einen kurzen, angenehmen Windstoß. Völlig anders sieht es bei den startenden Flugzeugen aus! Wenn eine große Maschine auf der Startbahn steht, die Bremsen hält und die Triebwerke auf Startleistung bringt, entsteht am Strand regelmäßig ein heftiger Sandsturm. In diesem Moment fliegt am Strand alles davon. Sonnenschirme müssen bei großen Starts per Hand festgehalten oder kurzzeitig geschlossen werden. Auch Handtücher, Basecaps, Sonnenbrillen und leere Becher fliegen bei einem Start sofort ins Meer, wenn man sie nicht festhält. Der aufgewirbelte Sand kriecht in jede Ritze. Smartphone und Kameraausrüstung sollte man während eines Abflugs unbedingt in einer geschlossenen Tasche verwahren.
Vom Kreuzfahrthafen benötigt man mit dem Taxi je nach Verkehr etwa 30 Minuten. Besonders am Nachmittag kann es rund um Simpson Bay zu langen Staus kommen. Für die Rückfahrt zum Schiff würden wir deshalb großzügig Zeit einplanen. Günstiger erreicht man den Maho Beach mit den öffentlichen Minibussen ab Philipsburg. Die Anreise haben wir oben im Kapitel „Öffentliche Busse“ beschrieben.
Wenn man genug Flugzeuge gesehen hat, könnte man eine Bucht weiterziehen und einige ruhige Stunden am Mullet Bay Beach verbringen. Die Entfernung beträgt nur gut einen Kilometer.
Rockland Estate
Das Rockland Estate (Rainforest Adventures) ist ein Abenteuerpark auf dem Gelände einer ehemaligen Plantage aus dem 18. Jahrhundert. Bekannt ist der Park vor allem für den „Flying Dutchman“. Die Zipline hat eine Neigung von 42 Grad und wird vom Betreiber als steilste ihrer Art weltweit beworben. Der Park bietet verschiedene Attraktionen, die man einzeln oder als Paket buchen kann. Entsprechende Angebote gibt es auch an Bord. Dies sind die wichtigsten Attraktionen im Rockland Estate:
- Soualiga Sky Explorer: Ein Sessellift bringt die Besucher in etwa 20 bis 25 Minuten auf den 340 Meter hohen Sentry Hill, einen der höchsten Punkte der Insel. Oben gibt es Holzstege mit einem schönen 360-Grad-Panoramablick über St. Maarten und die Nachbarinseln.
- The Flying Dutchman ist die Hauptattraktion des Parks. Gesichert in einem Gurtsitz rast man mit bis zu 90 km/h über mehr als 800 Meter ins Tal. Die rasante Fahrt dauert rund 45 Sekunden.
- Schooner Ride: Das ist eine Reifenrutsche an der Mittelstation, bei der man in großen Gummireifen eine Kurvenbahn hinabsaust.
- Emilio Wilson Museum: Ein kleines, aber sehr sehenswertes Museum im restaurierten Plantagenhaus an der Basisstation, das die Geschichte der Sklaverei auf der Insel beleuchtet.
Der Park liegt im Inselinneren und ist vom Kreuzfahrthafen in Philipsburg in etwa 25 bis 30 Minuten erreichbar. An Tagen mit mehreren Kreuzfahrtschiffen buchen die Reedereien oft große Kontingente, sodass es an den Sesselliften und Ziplines zu längeren Wartezeiten kommen kann. Wer seine Tickets vorab über die offizielle Webseite von Rainforest Adventures bucht, spart sich zumindest das Anstehen an der Kasse. Das Rockland Estate ist vor allem für Kreuzfahrer interessant, die Ziplines und andere aktive Landausflüge mögen. Wer nur die Aussicht genießen möchte, kann auch mit dem Soualiga Sky Explorer auf den Sentry Hill fahren.
Parotte Ville Bird Park
Der Parotte Ville Bird Park ist ein schönes Landausflugsziel für Vogelfreunde und Familien. Der Park ist kein riesiger Zoo, sondern eine liebevoll geführte Freiflug-Voliere. Das Besondere hier ist der direkte Kontakt zu den Tieren. Beim Einlass erhält man eine kleine Schale mit Vogelfutter. Sobald man die Voliere betritt, kommen Dutzende bunte Papageien und Sittiche angeflogen. Sie landen auf den Armen, Schultern oder sogar auf dem Kopf der Besucher, um aus der Futterschale zu fressen. Neben den Vögeln gibt es einen kleinen Garten mit lokalen Heilpflanzen sowie ein kleines Museum zur Natur- und Kulturgeschichte der Insel.
Der Eintritt kostet aktuell 15 US-Dollar für Erwachsene und 7 US-Dollar für Kinder. Der Park akzeptiert vor Ort nur Bargeld (US-Dollar). Die meisten Kreuzfahrer verbringen dort etwa eine Stunde. Der Parotte Ville Bird Park liegt im Landesinneren (nahe Belvedere), etwa 15 bis 20 Minuten Fahrtzeit vom Kreuzfahrthafen in Philipsburg entfernt. Am schönsten ist ein Besuch direkt zur Öffnung um 9.30 Uhr. Dann sind die Vögel besonders aktiv und hungrig. Der Besuch lässt sich gut mit einer Inselrundfahrt kombinieren.
Topper’s Rhum
Die Topper’s Rhum Distillery in Cole Bay nahe der Simpson Bay ist ein interessantes Landausflugsziel für Rumfreunde. Die kleine Destillerie vereint Produktion, Geschmackslabor, Abfüllung, Restaurant und Verkostungsbereich unter einem Dach. Bei den angebotenen Führungen kann man einen Blick hinter die Kulissen der Rumherstellung werfen.
Die Standard-Tour (Topper’s Rhum Lovers Tour) dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden. Erwachsene zahlen 33 US-Dollar und reservieren auf der Webseite ein Zeitfenster. Während der Führung erhält man einen Blick hinter die Kulissen der rund 600 Quadratmeter großen Destillerie. Von der Fermentation und Destillation bis zum Aroma-Labor und der Abfüllung findet alles hier statt. Anschließend kann man an der sogenannten Rhum Tap verschiedene Sorten probieren – von klassischen Rums bis zu aromatisierten Varianten mit Kokosnuss, Kaffee oder Banane. Wer möchte, kann danach noch im Restaurant essen oder ein Eis probieren.
Die Einflugschneise des Flughafens liegt nur rund 10 bis 15 Autominuten weiter westlich. Es bietet sich an, erst die Rum-Brennerei zu besuchen und danach zu den Flugzeugen am Maho Beach zu fahren.

Marigot
Marigot ist die Hauptstadt des französischen Inselteils Saint-Martin. Die schöne kleine Stadt liegt an der Baie de Marigot. Für einen Aufenthalt würden wir etwa zwei Stunden einplanen. Starten könnte man mit dem Fort St. Louis. Man kann mit dem Taxi oder einem Mietwagen bis zum oberen Parkplatz am Fuße der Treppen fahren. Von dort sind es nur etwa 10 Minuten steiler Stufenaufstieg bis zu den Ruinen. Oben hat man einen herrlichen 360-Grad-Blick über die Bucht von Marigot, die Lagune und die Nachbarinsel Anguilla. Der Eintritt ist kostenlos.
Danach geht man wieder hinunter zum Hafenbecken. Direkt an der Uferpromenade befindet sich der Marigot Market. Hier reihen sich bunte kreolische Holzhütten aneinander. Lokale Händler verkaufen inseltypische Gewürze, Kunsthandwerk und den beliebten „Rhum Arrangé“ (aromatisierten Rum). Danach könnte man ein wenig durch die Straßen rund um die Rue du Général de Gaulle oder an der Marina Port La Royale bummeln. Es gibt einige französische Bäckereien, in denen man bei einem Café au Lait und einem frischen Croissant eine Pause machen kann.
Pinel Island
Nördlich vom Orient Beach befindet sich die kleine Insel Pinel Island. Am bewirtschafteten Hauptstrand gibt es Liegen mit Schirmen und zwei Strandrestaurants. Wer die Insel erkunden möchte, kann auf kleinen Wegen zu weiteren Buchten und Aussichtspunkten wandern. Dafür empfehlen sich feste Schuhe. Die Atmosphäre ist entspannt und sehr französisch. Man fühlt sich ein wenig wie in Südfrankreich.
Man kommt nur mit dem Boot nach Pinel Island. Regelmäßige Fähren fahren vom Anleger in Cul-de-Sac ab. Die Überfahrt dauert nur wenige Minuten und kostet 12 US-Dollar. Beim Restaurant Yellow Beach zahlt man für zwei Liegestühle und einen Schirm 25 US-Dollar. In der ersten Reihe auch deutlich mehr. Die Kellner gehen herum und bedienen die Gäste am Liegestuhl. Mittags werden frische Hummer serviert, die in Käfigen im Meer gehalten werden. Das ist schön für Gourmets, aber leider nichts für Tierfreunde. Das Wasser zwischen Cul-de-Sac und Pinel Island ist sehr flach und ruhig und eignet sich hervorragend zum Schnorcheln.
Grand Case: Gourmetdorf mit Strand
Grand Case ist ein ehemaliges Fischerdorf an der Nordwestküste des französischen Inselteils und besonders für seine vielen Restaurants bekannt. Entlang der Küste gibt es außerdem einen schönen Sandstrand mit ruhigem Wasser. Wer an einem Kreuzfahrttag gutes Essen mit einigen Stunden am Strand verbinden möchte, findet hier beides direkt nebeneinander.
Entlang der Hauptstraße (Boulevard de Grand Case) findet man sowohl einfache kreolische Grillrestaurants als auch gehobene französische Restaurants. Besonders bekannt sind die sogenannten „Lolos“ im Ortskern, darunter „Sky’s the Limit“ und „Talk of the Town“. Hier wird auf halbierten Ölfässern gegrillt. Ein großer Teller mit Rippchen, Hähnchen oder Fisch, Reis und Beilagen kostet etwa 12 bis 15 US-Dollar. Die Lolos sind eine unkomplizierte Möglichkeit für ein Mittagessen während des Landausflugs. Direkt daneben gibt es gehobene französische Restaurants, deren Terrassen teilweise auf Stelzen über dem Wasser liegen.
Der Grand Case Beach zieht sich direkt hinter den Restaurants an der gesamten Bucht entlang. Das Meer ist hier meist ruhig und glasklar und hat nur wenig Wellengang. Es gibt mehrere Strandclubs, bei denen man Liegen und Schirme mieten kann. Ein Set mit zwei Liegen und einem Sonnenschirm kostet meist zwischen 25 und 35 US-Dollar.
Grand Case liegt im Nordwesten der Insel. Mit dem Taxi oder Mietwagen dauert die Fahrt vom Kreuzfahrthafen in Philipsburg je nach Verkehr etwa 30 bis 40 Minuten. Mit einem Mietwagen nutzt man am besten den großen, bewachten und kostenpflichtigen Zentralparkplatz am Ortseingang. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zur Uferpromenade. Grand Case liegt an der verkehrsanfälligen Nord-Süd-Achse der Insel. Wir würden für den Rückweg ab 15:00 Uhr mindestens zwei Stunden vor dem „Alle an Bord“-Zeitpunkt losfahren.
Orient Beach: Einer der schönsten Strände
Der Orient Bay Beach (Plage de la Baie Orientale) ist der bekannteste und längste Strand auf St. Martin. Er liegt im Nordosten der französischen Inselhälfte und erstreckt sich über mehr als 2 km. Entlang des hellen Sandstrandes gibt es zahlreiche Strandclubs und ein großes Wassersportangebot. Vor Ort werden unter anderem Jetski, Parasailing, Windsurfen und Bananaboot-Fahrten angeboten. Das Wasser ist meist klar und eignet sich gut zum Schwimmen. Bei stärkerem Wind können allerdings Wellen und Strömungen auftreten.
Entlang des Strandes gibt es zahlreiche Strandclubs wie Kontiki, Coco Beach oder Waikiki. Je nach Strandclub kostet ein Set mit zwei Liegen und einem Sonnenschirm zwischen 25 und 40 US-Dollar. Die vorderste Reihe direkt am Wasser ist meistens etwas teurer. Toiletten, Duschen und WLAN der Restaurants sind dann inklusive.
Oben ohne ist am gesamten Strand für Frauen absolut normal und akzeptiert. Am äußersten südlichen Ende des Strandes (in der Nähe des ehemaligen Club Orient) befindet sich ein offizieller FKK-Strandabschnitt. Je weiter man nach Norden zu den großen Strandclubs geht, desto eher gilt die normale Bekleidungspflicht (Badekleidung).
Mit dem Taxi oder Mietwagen dauert die Fahrt vom Kreuzfahrthafen in Philipsburg etwa 20 bis 25 Minuten bei freier Strecke. Am Hafen stehen unzählige Sammeltaxis bereit, die die Orient Bay direkt ansteuern. Am Strand selbst stehen am Nachmittag auch immer genügend freie Taxis für den Rückweg bereit.
Action und Abenteuer auf St. Maarten
Auf St. Maarten gibt es neben klassischen Strandtagen einige außergewöhnliche Aktivitäten, die sich gut mit den Liegezeiten der Kreuzfahrtschiffe vereinbaren lassen.
Bootsausflüge
Ein besonderer Landausflug auf St. Maarten ist das Segeln auf ehemaligen America’s-Cup-Rennyachten. Hier fährt man nicht einfach nur mit, sondern wird Teil der Crew. Nach einer kurzen Einweisung übernimmt jeder Gast eine Aufgabe an Bord, zum Beispiel das Bedienen der Winschen als „Grinder“ oder das Trimmen der Segel. Anschließend wird ein Rennen gegen eine zweite Yacht in den Gewässern vor Philipsburg ausgetragen. Segelkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Startpunkt ist die Bobby’s Marina in Philipsburg, nur wenige Minuten vom Kreuzfahrthafen entfernt.
Es gibt natürlich noch weitere Bootstouren auf St. Maarten. Zwei Varianten sind für Landausflüge ebenfalls beliebt. Bei einer Rhino Ride Tour steuert man ein eigenes 2-Personen-Schlauchboot mit Außenbordmotor. In einer geführten Gruppe fährt man durch die Simpson-Bay-Lagune und entlang der Küste bis zu einem Schnorchel-Stopp am Creole Rock. Eine actionreiche Tour, die besonders bei Kreuzfahrern beliebt ist. Wer es entspannter mag, bucht einen Platz auf einem großen Segel-Katamaran. Diese Touren bieten meist ein All-Inclusive-Paket und verbinden mehrere Bade- und Schnorchelstopps.
Per ATV über St. Maarten
Mit einem Quad oder Side-by-Side (UTV) kann man die Insel im Rahmen einer geführten Tour erkunden. In einer kleinen Kolonne fährt man quer über die Insel und vorbei am Maho Beach, durch Marigot und hinauf auf die Aussichtspunkte der Insel. Man benötigt einen gültigen PKW-Führerschein (Klasse B) und sollte eine Sonnenbrille sowie ein Tuch (Bandana) gegen den aufgewirbelten Staub im Gesicht mitnehmen.
Mit Pferden ins Meer
Auf St. Maarten werden auch geführte Ausritte angeboten, bei denen man am Ende mit den Pferden ins Meer reitet. Die bekannteste Ranch ist die Seaside Nature Park Ranch in Cay Bay nahe Philipsburg. Man reitet in einer geführten Gruppe im Schritttempo durch die Landschaft entlang der Küste. Zum Abschluss werden die Pferde abgesattelt oder mit speziellen Sätteln ausgerüstet und man reitet mit ihnen ins Wasser. Die Pferde sind an solche Touren und den Umgang mit Urlaubern gewöhnt.
Weitere Kreuzfahrthäfen in der Karibik
Weitere Hafenportraits für Landausflüge in der Karibik auf eigene Faust: Antigua, Aruba, Barbados, Belize, Bonaire, Cartagena, Colon, Costa Maya, Cozumel, Curacao, Dominica, Falmouth, Grand Cayman, Grenada, Guadeloupe, La Romana, Martinique, Montego Bay, Nassau, Ocho Rios, Puerto Limon, Puerto Plata, Roatan, Samana, San Juan (Puerto Rico), St. Kitts, St. Lucia, St. Thomas, St. Vincent, Tortola
Fazit: Landausflüge auf St. Maarten auf eigene Faust
Bei einem ersten Besuch auf St. Maarten würden wir den Maho Beach mit einer kleinen Inselrundfahrt verbinden. Dabei kann man zum Beispiel Marigot und den Orient Beach einbauen und so auch den französischen Teil der Insel kennenlernen. Philipsburg lässt sich gut vor oder nach dem eigentlichen Landausflug erkunden.
Wer lieber einen Strandtag verbringen möchte, kann mit dem Taxi zum Mullet Bay Beach oder Orient Beach fahren. Der Great Bay Beach ist besonders praktisch, wenn man Strand und Philipsburg miteinander verbinden möchte. Viele Ziele kann man auf St. Maarten gut auf eigene Faust erreichen. Wegen der teilweise erheblichen Verkehrsprobleme würden wir für die Rückfahrt zum Kreuzfahrthafen aber immer ausreichend Zeit einplanen.
Petra Tegeler ist Kreuzfahrtexpertin seit über 20 Jahren und teilt ihre Erfahrungen aus mehr als 200 Häfen weltweit.
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