St. Maarten auf eigene Faust

Landausflüge auf St. Maarten auf eigene Faust

St. Maarten im Überblick – Carnival Cruise Lines

Hier haben wir Informationen für Landausflüge auf St. Maarten auf eigene Faust zusammengestellt. Die niederländische Inselhälfte mit der kleinen Hauptstadt Philipsburg ist eine der meistbesuchten Ziele von Karibik Kreuzfahrten. Nicht selten liegen gleich mehrere große Kreuzfahrtschiffe im großen Hafen. Die Landausflügler gehen einkaufen oder suchen sich einen der Traumstrände aus. Philipsburg gilt als die vielleicht die beste Einkaufszone der Karibik. Wie bereits angedeutet, umfasst das niederländische St. Maarten (oder Sint Maarten) nur die untere Hälfte der ca. 14 mal 13 Kilometer großen Insel. Die nördliche (etwas größere) Hälfte heißt Saint-Martin und ist französisch mit der Hauptstadt Marigot. Hier befindet man sich in der Eurozone und kann mit Euro bezahlen. St. Maarten (oder Sint Maarten) ist ein autonomes Land innerhalb des Königreiches der Niederlande. Hier wird mit Antillen-Gulden bezahlt. Die Landausflügler zahlen meisten mit US Dollar. Hier in der Karibik haben die Niederlande und Frankreich also eine gemeinsame Grenze. Diese ist das Ergebnis zahlreicher Kriege zwischen den europäischen Großmächten des 17. Jahrhunderts. Die Inselbewohner sind stolz auf ihre nahezu 350 Jahre alte Geschichte friedvollen Zusammenlebens. Der Grenzübertritt ist problemlos. Kontrollen gibt es nicht. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des St. Maarten Tourism Bureaus.

Transport auf St. Maarten auf eigene Faust

Kreuzfahrtschiffe laufen den A.C. Wathey Pier in Philipsburg an. Dieser ist einer größten und modernsten Kreuzfahrthäfen der Karibik. Es gibt zwei lange Piere an denen mehrere der größten Kreuzfahrtschiffe festmachen können. Während der Hauptsaison (ca. Mitte Dezember bis Mitte April) liegen fast täglich mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Die Urlauber laufen von den Liegeplätzen direkt in ein kleines Hafendorf mit zahlreichen Geschäften, Restaurants, einem Büro der Touristeninformation, einem Anleger für Wassertaxen sowie Parkplätzen für Taxen, Mietwagen und Ausflugsbusse.

Der Hafen

Der Hafen – Bild: Port St. Maarten

Zu Fuß

Vom Hafen sind es ca. 1,5 Kilometer bis ins Zentrum von Philipsstadt, die man gut zu Fuß bewältigen kann. Der Weg ist einfach zu finden und sicher. Man kann sich an die Mitreisenden orientieren.

Wassertaxen

Alternativ verbinden bequeme Wassertaxen Hafen und Stadt. Ein Tagesticket für beliebig viele Fahrten kostet 7 US Dollar, eine Fahrt 5 US Dollar. Die Kunden, die ein Tagesticket kaufen, bekommen ein Armband als Nachweis für die Zahlung.

Taxen

Taxen sind ein gutes Transportmittel für Kreuzfahrer, die St. Maarten auf eigene Faust erkunden möchten. Alle Taxen werden von der Regierung reguliert und arbeiten mit festen Preisen, die auf Schildern am Hafen veröffentlicht werden. Die Insel wurde in Zonen eingeteilt. Die Zone und die Zahl der Fahrgäste bestimmen den Fahrpreis. Mitarbeiter in schwarzen Hosen und orangefarbenen Hemden organisieren den Betrieb.

Preise auf einen Blick - Die Fahrpreise werden derzeit überarbeitet und vermutlich etwas steigen

Preise auf einen Blick – Die Fahrpreise werden derzeit überarbeitet

Weitere Informationen findet man auf der Webseite der Dutch St. Maarten Taxi Association. Derzeit (August 2018) wird die Preisliste überarbeitet. Vermutlich werden sich die Fahrpreise in Kürze leicht verändern.

Dazu werden auch Inseltouren angeboten. Auch hier ist die Personenzahl maßgeblich für den Preis. Die dreistündige Circle Island Tour kostet für 1 oder 2 Personen 90 US Dollar. Wenn die Dispatcher eine Gruppe von 8 oder mehr Fahrgästen zusammenstellen können, zahlt jeder nur noch 25 US Dollar.

Mietwagen

Auf der Insel herrscht Rechtsverkehr. Zudem ist keine lokale Fahrerlaubnis erforderlich. Das spricht für einen Mietwagen. Diverse Mietwagenverleiher sind direkt am Hafen vertreten. Zum Beispiel die Firmen Hertz (hertz.sxmrentacar.com) und Coastal Car Rental (coastal.sx). Weitere Anbieter haben Büros am Flughafen. Die Insel ist dicht besiedelt und der Verkehr kann sehr dicht sein. Bitte unbedingt frühzeitig den Rückweg zum Hafen antreten.

Blick über den Hafen in Richtung Philipsburg

Blick über den Hafen in Richtung Philipsburg – Bild: Port of St. Maarten

Öffentliche Busse

Es gibt auf St. Maarten ein öffentliches Busnetz. Die Minibusse für 12 bis 14 Fahrgäste werden wie in Nassau Jitneys genannt. Los geht es am Clem Labega Square in Philipsburg. Es gibt insgesamt sieben Routen, von denen insbesondere die Route 1 (nach Marigot) und die Route 2 (Mullet Bay) für Landausflügler interessant sein könnte. Beiden Fahrten kosten 2 US Dollar.

Landausflüge auf St. Maarten buchen

St. Maarten ist eine relativ sichere und übersichtliche Insel. Wer jedoch keine Lust hat, sich um Urlaub mit Busfahrplänen oder lokalen Taxifahrern herumzuschlagen, kann aus einem großen Angebot an organisierten Landausflügen wählen. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Beispielhaft fügen wir hier das Landausflugsprogramm der beliebten Reederei MSC Kreuzfahrten für St. Maarten bei. Andere Reedereien haben ein mehr oder weniger ähnliches Programm. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Angebote lokaler Veranstalter kann man bequem auf der Buchungsplattform von Viator vergleichen und sicher buchen. Angebote von GetYourGuide gibt es am Ende dieser Seite.

Highlights für Landausflüge auf St. Maarten

St. Maarten ist eine lebendige und geschäftige Urlaubsinsel. Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne stören das Urlaubserlebnis nicht. Die Hauptattraktionen sind die wunderbaren Strände, die Wassersportmöglichkeiten und die Einkaufsmöglichkeiten von Philipsburg. Wer sich dafür interessiert, findet auch Kasinos. Die französische Hälfte mit der Hauptstadt Marigot ist ein wenig ruhiger und gediegener.

Die Insel im Überblick

Die Insel im Überblick – Royal Caribbean

Am 6. September 2017 wurde die Insel von dem verheerenden Hurrikan Irma getroffen und verwüstet. Bereits drei Monate später öffnete der Hafen wieder. Man wird aber noch für längere Zeit hier und da Zerstörungen sehen.

Philipsburg

Philipsburg liegt auf einem schmalen Landstreifen zwischen der Grootbaai und dem Great Salt Pond, dessen Salz einst die holländische Westindische Handelskompanie auf die Insel lockte. Der Aufbau der Stadt ist ebenso einfach wie genial. Vorne befindet sich ein sehr schöner Strand (Great Bay Beach). Dieser wird begrenzt durch den Boardwalk mit zahlreichen Bars, Cafés und Restaurants. Und dahinter liegt dann schon die Hauptgeschäftsstraßen um die Frontstreet und die Backstreet. Man kann also einen Stadtbummel hervorragend mit ein paar Stunden am Strand verbinden. Die Geschäfte führen Kleidung, Schmuck, Uhren oder Spirituosen bekannter Marken, die zollfrei verkauft werden. Wer ein bestimmtes Produkt sucht und das Preisniveau in Deutschland kennt, soll Schnäppchen machen können. Wenn man mit einem Wassertaxi in die Stadt fährt, kann man am Captain Hodges Pier in der Mitte des Strandes aussteigen.

Philipsburg auf einen Blick

Philipsburg auf einen Blick – Royal Caribbean International

Die Strände

St. Maarten ist ein idealer Hafen für einen schönen Tag am Strand. Über 30 wunderschöne Strände mit einer Länge von insgesamt ca. 16 Kilometern stehen zur Auswahl. Hier einige Übersicht der beliebtesten Strände:

Great Bay Beach

Der Great Bay Beach von Philipsburg ist für Kreuzfahrer einfach zu erreichen. Zum Beispiel mit einem Wassertaxi oder sogar zu Fuß. Ideal für alle, die einen Landausflug auf St. Maarten auf eigene Faust planen. Angeblich ist der Strand nach Hurrikan Irma nicht mehr so breit, so dass es voller werden kann. Wir gehen aber davon aus, dass die Inselregierung dafür eine Lösung finden wird. Das Geschäftszentrum befindet sich direkt hinter der Strandpromenade. Die Kinder spielen am Strand, die Männer sitzen in einer der Strandbars und die Frauen genießen die große Auswahl in den zahlreichen Geschäften.

Maho Beach

Der schöne Maho Beach liegt direkt in der Einflugschneise des Princess Juliana Airport. Zur Freude der vielen Besucher sind die Ankunftszeiten der Jets auf einem Surfboard an der Strandbar vermerkt. Man sein Bier trinken, während über den Köpfen der Leute am Strand die Jets zum Landeanflug ansetzen. Die Maschinen setzen direkt hinter dem Strand auf und haben über dem Sand vielleicht noch eine Höhe von 10 Metern. Ein unglaubliches Spektakel und eine Touristenattraktion der Insel. Wenn man es nicht selber gesehen hat, kann man es kaum glauben.

Flugzeug landet über dem Maho Beach

Flugzeug landet über dem Maho Beach – Bild: Tegeler

Mullet Bay Beach

Dieser sehr schöne Strand befindet sich vom Maho Beach aus gesehen eine Bucht weiter. Man kann Liegen und Schirme mieten oder den Schatten einer Palme suchen. Zwei Strandbars sorgen für gutes Essen und Trinken. In einer Viertelstunde kann man den Maho Beach zu Fuß erreichen.

Orient Bay Beach

Zu den schönsten Stränden der französischen Inselhälfte gehört die lange Baie Orientale (Orient Bay). Hier kann man auch Liegen und Sonnenschirme ausleihen. Im Preis enthalten ist meistens ein Becher Rum Punch. Am Strand gibt es eine Bar und ein beliebtes Restaurant.

Pinel Island

Nördlich vom Orient Bay Beach befindet sich die kleine Insel Pinel Island, die man von der Ortschaft Cul de Sac mit einem Wassertaxi erreichen kann. Am bewirtschafteten Hauptstrand gibt es Liegen mit Schirmen und zwei Strandrestaurants. Wer sich die Füße vertreten möchte, kann ein wenige über die Insel wandern.

Orient Bay Beach

Orient Bay Beach – Bild: Tegeler

Marigot

Marigot ist die Hauptstadt des französischen Inselteils St. Martin. Die schöne kleine Stadt liegt an der Baie de Marigot. Die wenigen alten Stadthäuser mit schmiedeeisernen Balkonen und die Lagerhäuser am Hafen wurden restauriert und wimmeln nun von Kunden und Badegästen, die sich bei einem Drink vom Strandleben erholen. Auf dem Boulevard de France an der Bucht befinden sich der Marktplatz und das Fremdenverkehrsbüro. In der Nähe liegt das Musee Saint-Martin für einheimische und Kolonialgeschichte. Von der Ruine von Fort Saint-Louis, der Verteidigungsanlage der Stadt, hat man eine prächtige Aussicht auf die Nachbarinsel Anguilla.

Nördlich von Marigot findet man eine ursprünglichere Landschaft, obwohl auch hier überall moderne Villen stehen. Kurz vor dem Gipfel des Pic du Paradis bietet ein Aussichtspunkt einen schönen Blick auf die Insel. Östlich hinter dem Flughafen wird die Landschaft erstaunlich karg. In vielen Buchten stehen jedoch Hotels. Die ehemalige Hauptstadt Orleans, eine Siedlung aus dem 17. Jahrhundert, besteht nur aus einigen Villen und Geschäften.

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