Dominica auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge auf Dominica auf eigene Faust zusammengestellt. Die Insel liegt zwischen den beiden französischen Inseln Guadeloupe und Martinique. Mit der Dominikanischen Republik hat Dominica also nichts zu tun. Mit Karibik Kreuzfahrten umso mehr. Der Inselstaat in den Kleinen Antillen ist ein gutes Beispiel für die Vielfalt der karibischen Inselwelt. Dominica trägt den Beinamen „The Nature Island“ völlig zu Recht. Riesige Regenwälder bedecken diese bergige und ursprüngliche Karibikinsel, die einst aus heute längst erloschenen Vulkanen geformt wurde. Tiefe Süßwasserseen, heiße Schwefelquellen und imposante Wasserfälle geben Dominica streckenweise ein geradezu urgeschichtliches Antlitz. Kein Wunder also, dass hier Teile der Erfolgsfilme „Pirates of the Caribbean“ mit Johnny Depp gedreht wurden.

Landausflüge auf Dominica auf eigene Faust
Anlegen am Roseau Cruise Ship Berth – Bild: Tegeler

Dominica ist ca. 49 Kilometer lang und etwa 23 Kilometer breit. Von den gut 70.000 Einwohnern leben ca. 16.000 in der kleinen Hauptstadt Roseau. Fast 87 Prozent der Bevölkerung sind Nachfahren von afrikanischen Sklaven. Ein kleiner Teil der Bevölkerung stammt sogar von den Ureinwohnern der Karibik ab. Die Amtssprache ist Englisch. Im Alltag sprechen die Menschen aber überwiegend Antillen-Kreolisch (Patois). Dominica ist seit 1978 unabhängig von Großbritannien und ist Mitglied des Commonwealth of Nations. Die Landeswährung ist der Ostkaribische Dollar (XCD), der im Verhältnis von 1 US Dollar gleich 2,7 XCD an den US Dollar gekoppelt ist. Auf der Insel wird die Abkürzung EC$ verwendet. Mit US Dollar kommt man als Tourist gut klar. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Discover Dominica Authority. Stand: Dezember 2021

Der Kreuzfahrthafen von Dominica

Für Kreuzfahrtschiffe gibt es drei mögliche Liegeplätze auf Dominica. Große Kreuzfahrtschiffe laufen die Hauptstadt Roseau an. Hier gibt es mit dem Roseau Cruise Ship Berth und dem Woodbridge Bay Deep Water Harbour zwei Liegeplätze. Kleine Kreuzfahrtschiffe und Segel-Kreuzfahrtschiffe können zudem auch den Cabrits Cruise Ship Berth im Nordwesten der Insel nutzen. Ganz selten ankert hier auch mal ein größeres Kreuzfahrtschiff und setzt die Urlauber mit Tendern ab.

Beide Häfen auf einen Blick
Beide Häfen auf einen Blick – Bild: Dominica Air & Sea Ports Authority

Auf der Webseite der Dominica Air & Sea Ports Authority gibt es unter dem Menüpunkt „Maritime“ einen Cruiseship Schedule. Wenn man dann auf den Namen des eigenen Kreuzfahrtschiffes klickt, wird der Liegeplatz und die Liegezeit angezeigt. Hauptliegeplatz ist der Roseau Cruise Ship Berth.

Roseau Cruise Ship Berth

Der Roseau Cruise Ship Berth befindet sich im Zentrum der kleinen Hauptstadt. Ein großes Kreuzfahrtschiff kann hier anlegen. Die Urlauber laufen über die Pier direkt in die kleine Hauptstadt. Ein Kreuzfahrt-Terminal gibt es nicht. Am Ende der Pier gibt es ein kleines Museum (The Dominica Museum) und ein Büro der Touristeninformation. Taxifahrer und Tourguides warten in unmittelbarer Nähe auf Fahrgäste.

Woodbridge Bay Deep Water Harbour

Der Woodbridge Bay Deep Water Harbour liegt ca. 2 Kilometer weiter nördlich und ist ebenfalls für ein großes Kreuzfahrtschiff ausgelegt. Eigentlich ist dies der Industriehafen Dominicas, der nebenbei auch von Kreuzfahrtschiffen genutzt wird. Nach dem Verlassen der Gangway befindet man sich in dem abgesperrten Hafenareal. Hier warten Busse auf die Urlauber, die an Bord einen organisierten Landausflug gebucht haben. In einer großen Halle gibt es zahlreiche Stände mit Souvenirs und allerlei Kunstgewerbe. Ein Stand der Touristeninformation steht für Fragen bereit. Taxis und private Ausflugsanbieter warten ca. 150 Meter weiter hinter dem Hafenausgang. Es gibt einen markierten Fußweg in Richtung Zentrum (ca. 20 Minuten) und meistens auch einen günstigen Shuttlebus.

Der Industriehafen dient als Ausweichmöglichkeit
Der Industriehafen – Bild: Dominica Air & Sea Ports Authority

Mobil auf Dominica auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf Dominica auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt.

Zu Fuß

Die Landausflugsziele in der kleinen Hauptstadt Roseau kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Direkt am Fuß des Roseau Cruise Ship Berth gibt es eine detaillierte Karte. Die Entfernungen sind in der kleinen Stadt nicht besonders groß. Bis zum Botanischen Garten geht man etwa einen Kilometer. Allerdings ist der Trail (Jack‘s Walk Trail) zum Aussichtspunkt Morne Bruce teilweise steil und rutschig.

Roseau auf einen Blick
Roseau auf einen Blick – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

1-Botanischer Garten, 2-Morne Bruce Viewpoint, 3-Markt, 4-The Dominica Museum beim Roseau Cruise Ship Berth / Den Morne Bruce Aussichtspunkt erreicht man vom Botanischen Garten aus über Jack’s Trail (Schwarze Linie)

Bimmelbahn

An Bord kann man in der Regel Rundfahrten mit einer Bimmelbahn buchen, die sich Hibiskus Trolley Train nennt. Die Rundfahrten dauern meisten 90 Minuten und beinhalten einen Rundgang im botanischen Garten. Weitere Stopps sind an der katholischen Kirche und am Roseau River vorgesehen. Die Fahrkarten werden über die Reedereien verkauft.

Taxis

Taxis sind das wichtigste Verkehrsmittel für alle Landausflügler, die Dominica auf eigene Faust erkunden möchten. Zahlreiche Fahrer warten am Hafenausgang auf Kundschaft. Die meisten Taxis sind Kleinbusse. Die Fahrpreise sind günstig und sollten vorab vereinbart werden. Es geht weniger um den Transport von A nach B als um mehrstündige Inselrundfahrten oder Strandtransfers. Pro Stunde muss man mit einem Preis von durchschnittlich ca. 25 bis 35 US Dollar rechnen. Die Fahrer sind in der Regel gute Fremdenführer. Viele von ihnen haben als Statisten bei den Dreharbeiten der „Fluch der Karibik“ Filme mitgewirkt und zeigen gerne die Drehorte.

Dominica auf eigene Faust mit einem Taxi
Inselrundfahrt – Bild: Tegeler

Mietwagen

Das Straßennetz ist zwar gut ausgebaut, trotzdem ist dies wohl keine Destination für einen Mietwagen. Dominica ist sehr gebirgig und in der kleinen Hauptstadt gibt es praktisch nur lokale Autovermieter. Wer trotzdem Bedarf hat, findet auf der Webseite der Touristeninformation eine Liste möglicher Anbieter.

Landausflüge auf Dominica buchen

Für den Tag in Dominica werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es oben*. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge auf Dominica findet man bei Viator*.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Dominica

Uns erinnert die Landschaft Dominicas etwas an Madeira. Nur tropisch und mit mit dichten Regenwäldern überzogen. Überall geht es steil bergauf und bergab. Ebenen gibt es so gut wie gar nicht. Dementsprechend sind Landausflüge auf Dominica auf eigene Faust fast immer Ausflüge in die Natur. Viele Sehenswürdigkeiten liegen in den drei Nationalparks Dominicas. Insbesondere Morne Trois Pitons Nationalpark ist häufiges Ziel von Landausflügen. Er wurde bereits 1975 rund um die drei Vulkangipfel Morne Anglaise, Morne Watt und Morne Micotrin gegründet und ist seit 1997 Weltnaturerbe der UNESCO. Hier befinden sich zahlreiche beliebte Natursehenswürdigkeiten. Darunter die Schlucht Titou Gorge, die Wasserfälle Trafalgar Falls und Middleham Falls, der Emerald Pool, der Boiling Lake oder der Freshwater Lake.

Ziele für Landausflüge auf Dominica auf einen Blick
Dominica auf einen Blick – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Ziele für Landausflüge auf Dominica: 1-Titou Gorge Schlucht, 2-Trafalgar Falls, 3-Middleham Falls, 4-Boiling Lake, 5-Valley of Desolation, 6-Emerald Pool, 7-Champagne Reef, 8-Mero Beach, 9-Spanny Falls, 10-Jacko Falls, 11-Kalinago Village / Die Kreuzfahrtschiffe laufen meistens die Hauptstadt an. Unten der Roseau Cruise Ship Berth und darüber der Industriehafen Woodbridge Bay Deep Water Harbour als Ausweichliegeplatz.

Hauptstadt Roseau

Die kleine Hauptstadt Roseau liegt im Südosten Dominicas, bei der Mündung des gleichnamigen Flusses. Es gibt einige schöne Gebäude, aber insgesamt wirkt die kleine Stadt ärmlich. Die Insel wurde in den letzten Jahrzehnten immer wieder von Hurrikans getroffen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Zuletzt richtete Hurrikan Maria schwerste Schäden an. Das war im Herbst 2017. Eine Erinnerung an einen Hurrikan aus dem Jahre 1979 ist ein total zerstörter Schulbus im Botanischen Garten. Noch heute liegt eine dicker Baum auf dem Bus. Damals ist aber niemand zu Schaden gekommen. Sogar der Baum hat überlebt.

Die katholische Kirche (Roseau ist Bischofssitz), Fort Young (heute ein Hotel) und der Botanische Garten sind die Sehenswürdigkeiten dieser einst wohlhabenden Stadt, die zugleich Zentrum des Sklavenhandels war. Der einstige Sklavenmarkt Old Market hinter dem Dominica Museum am Roseau Cruise Ship Berth ist heute ein Umschlagplatz für Kunsthandwerk und Souvenirs. Auf dem Farmers Market an der Mündung des Roseau Rivers wird täglich außer Sonntags mit Früchten, Gemüse, Fleisch und Gewürzen gehandelt.

Blick auf Roseau und Morne Bruce
Blick von Deck auf Roseau und den Morne Bruce (Bildmitte) – Bild: Richard Todd from Pixabay

Am Stadtrand befindet sich ein recht schöner Botanischer Garten, der aber natürlich unter den vielen Stürmen gelitten hat. Hier haben die Kolonialherren auf einem ehemaligen Zuckerrohrfeld ausprobiert, was man auf der Insel anbauen könnte. Das Ergebnis: Hier wächst alles! Man könnte sogar einen Besenstiel in die Erde rammen. Vom Botanischen Garten aus kann man über den teilweise recht steilen Jack‘s Walk Trail den Hausberg Morne Bruce erreichen. Vom Aussichtspunkt auf dem Hügel hat man einen tollen Blick über Roseau und das Kreuzfahrtschiff. Das weiße Kreuz (Morne Bruce Cross) auf dem Berg sieht man bereits von Deck aus.

Titou Gorge

Titou Gorge ist eine mit Wasser gefüllte, steile Schlucht, durch die man schwimmend kleine Wasserfälle erreicht. Die nur ca. 60 Meter lange Schlucht ist einer der Drehorte von Fluch der Karibik mit Johnny Depp.

An einem Parkplatz ziehen sich die Landausflügler um. Ab jetzt sind Badesachen (und Badeschuhe) angesagt. Auch Kameras sollte man besser im Bus lassen. Wer eine wasserdichte Kamera besitzt, sollte diese natürlich mitnehmen. Sonst gibt es leider keine Fotos von dem Abenteuer im Dschungel Dominicas. Mit Schwimmhilfen, die aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben sind, geht es los. Leider ist das Wasser ziemlich kalt und es kostet einige Überwindung. So mancher Landausflügler scheitert bereits an den Wassertemperaturen.

Blick vom Morne Bruce Viewpoint
Blick vom Morne Bruce Viewpoint – Bild: Falco from Pixabay

Die Schlucht ist vielleicht 1,5 Meter breit und geschätzt 10 Meter hoch. Mal schwimmend, mal watend geht es vorwärts. Am Ende der Schlucht befinden sich die Wasserfälle. Diese kann man erklimmen und auch hinter einen der Wasserfälle gelangen. Danach springen die Teilnehmer in den Pool der Wasserfälle und waten (schwimmen) den Weg wieder zurück. Ein tolles Erlebnis, das aber etwas Mut und Überwindung kostet.

Trafalgar Falls

Die Trafalgar Falls gehören zu den meistbesuchten Zielen für den Tag auf Dominica auf eigene Faust. Es handelt sich um zwei Wasserfälle, die Vater und Mutter genannt werden. Vom Besucherzentrum erreicht man die Wasserfälle nach einem kurzen Spaziergang. Die beiden Wasserfälle sind ein imponierender Anblick. Sehr schön ist, dass man sie von einer hölzernen Besucherplattform aus beide gleichzeitig sehen kann. Auch hier kann in dem Pool, den die Wasserfälle ausgewaschen haben, baden. Leider sind die bemoosten Felsen etwas rutschig. Die Trafalgar Falls dienen auch der Stromversorgung.

Emerald Pool

Der Emerald Pool ist ein kleiner See, der durch einen Wasserfall ausgewaschen wurde. Wer möchte, kann in dem natürlich Becken baden. Erreichbar ist der Emerald Pool durch einen gut ausgebauten Dschungelpfad. Dies ist wohl das beliebteste Ziel für Landausflüge auf Dominica. Wenn zwei Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, kann es deshalb am Emerald Pool recht voll werden.

Landausflüge auf Dominica zu den Trafalgar Falls
Grüne Hölle bei den Trafalgar Falls – Bild: Tegeler

Middleham Falls

Hier muss man ebenfalls die Wanderschuhe schnüren. Mit festen Schuhen (ohne geht es nicht!) erreicht man den Wasserfall nach etwa sechs Kilometern, für die man eine gute Stunde (ca. 75 Minuten) benötigt. Der Weg ist leicht zu finden und an den entscheidenden Stellen gut ausgeschildert. Es gibt aber über Stock und Stein durch dichten Wald. Eine gewisse Fitness und Trittfestigkeit ist auf jeden Fall hilfreich, da 300 Höhenmeter überwunden werden müssen.

Der Middleham Wasserfall ist mit einer Fallhöhe von über 60 Metern der höchste Wasserfall auf Dominica. Am Boden hat sich einer kleiner See (Pool) gebildet, in dem man auch baden kann. Meistens beginnt die Wanderung beim Besucherzentrum des Nationalparks in Laudat.

Jacko Falls

Die Jacko Falls und nach einem Häuptling der Kalinago benannt. Der Vorteil dieses schönen Wasserfalls ist seine leichte Erreichbarkeit. Eine Plattform ist sogar für Rollstuhlfahrer machbar. Ganz in der Nähe befinden sich noch die Spanny Falls. Wer Wasserfälle mag, kann hier problemlos beide Fälle besuchen.

Dichter Regenwald auf Dominica
Dichter Regenwald auf Dominica – Bild: Tegeler

Boiling Lake

Der Boiling Lake gilt als die zweitgrößte Thermalquelle der Welt. Der See ist ca. 60 Meter breit und genauso tief. Am Ufer hat das Wasser eine Temperatur von ca. 90 Grad. In der Mitte des Sees brodelt und siedet es sogar. Der See ist Ziel dreistündiger Wanderungen, die bei dem Dorf Laudat beginnen und durch das Valley of Desolation führen. Für Kreuzfahrer kommt dieses Ziel nur bei entsprechend langen Liegezeiten in Frage.

Heiße Quellen

Auf der vom Vulkanismus geprägten Insel gibt es viele heiße Schwefelquellen und Schlammbecken, die von Grundstücksbesitzern (die Quellen sind in Privatbesitz) teilweise zu schönen kleinen Natur-Spas ausgebaut worden sind. Bekannt für seine heißen Quellen ist das kleine Dorf Wotten Waven, das knapp 8 Kilometer vom Hafen entfernt in den Bergen liegt. Hier befinden sich auch die bekannten Sulphur Springs. Die Einheimischen baden seit jeher in den Quellen. Und da es auf Dominica bekanntermaßen auffällig viele sehr alte Menschen gibt, wird gerne der Bezug zum Baden in den heißen Schwefelquellen hergestellt. Meistens gibt es verschiedene Becken mit unterschiedlichen Temperaturen sowie Schlammbecken.

Kalinago Barana Aute

An der Atlantikküste Dominicas befindet sich das Kalinago Barana Aute (Kalinago Dorf am Meer) südlich des Douglas-Charles Airport. Auf Dominica nennen sich die Kariben Kalinago. Man erfährt viel über das Leben und die Kultur der Menschen. Zum Beispiel über die Bauweise der Häuser, das Handwerk oder das Essen. Wenn man Glück hat, kann man dabei sein, wenn der Stamm einen Gummibaum in einen Einbaum verwandelt.

Im Reservat der Kariben
Bei den Kalinago – Bild: Tegeler

Die Flüsse

Dominica hat angeblich mehr als 300 Flüsse. Bei Kreuzfahrern beliebt sind Bootsfahrten auf dem Indian River, dem breitesten und tiefsten Fluss Dominicas. Auf dem Indian River geht die Fahrt durch dichte Mangrovenwälder und Kanäle. Schlingpflanzen und Bromelien hängen von den Ästen und Bäumen herunter. Der Layou River ist der längste Fluss Dominicas. Bei im River Tubing lassen sich die Urlauber in speziellen Schlauchreifen den Fluss hinunter treiben.

Champagne Reef

Der bekannteste Strand der Insel ist der Champagne Beach bei der Ortschaft Pointe Michel südlich von Roseau. Auf den ersten Blick ist der Strand voller Steine und alles andere als attraktiv. Die aufsteigende Bläschen im Meer, das so genannte Champagner Riff, sorgt jedoch für ein besonderes Bade- und Schnorchelerlebnis. Mit einem Schorchelguide hat man mehr davon. Es gibt eine Beachbar und einer Möglichkeit zum umziehen. Das kann sich aber nach jedem Hurrikan wieder ändern. Zum Verweilen ist der Strand wegen der vielen Steine eher nicht geeignet.

Mero Beach

Der Mero Beach befindet sich gut 19 Kilometer nördlich von Roseau und wohl die beste Wahl für Landausflügler die ein paar Stunden am Strand verbringen möchten. Der Sand ist etwas dunkler als man das von anderen Karibikinseln kennt. Das tut dem Strandvergnügen jedoch keinen Abbruch. Man kann Liegen und Schirme mieten und bei den Bars erfrischende Getränke oder etwas zu essen kaufen.

Erinnerung an einen Hurrikan
Erinnerung an einen Hurrikan im Botanischen Garten – Bild: Tegeler

Whale Watching

Vor Dominica kann man insbesondere in den Monaten November bis März die gewaltigen Pottwale erleben. Das größte Raubtier der Erde jagt in den tiefen Gewässern rund um Dominica Riesenkraken und an Tintenfische. Meistens handelt es sich um Weibchen mit ihren Jungtieren. Mit Unterwassermikrofonen versuchen die Guides die Klicklaute der Pottwale zu orten, die man bis zu 7 Kilometer weit hören kann. Natürlich ist es immer Glücksache ob man Pottwale zu Gesicht bekommt oder nicht. Delfine gibt es aber fast immer.

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