Singapur auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Singapur auf eigene Faust zusammengetragen. Der Stadtstaat liegt auf einer etwa 42 Kilometer breiten und 23 Kilometer langen Insel an der Südspitze der Malaiischen Halbinsel. Die etwa 5,6 Millionen Einwohner Singapurs kommen mehrheitlich aus China, Malaysia oder Indien und leben in einer der reichsten und teuersten Städte der Welt. Es gibt noch weit mehr Superlative. Singapur gehört zu den zehn meistbesuchten Orten weltweit. Mehr als 17 Millionen Touristen kommen Jahr für Jahr um die vielen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Viele im Rahmen von Südostasien Kreuzfahrten. Der riesige Containerhafen, den man vom Kreuzfahrtschiff gut erkennen kann, ist nach Shanghai der zweiwichtigste Containerumschlagplatz der Welt.

Landausflüge in Singapur auf eigene Faust
Schöner Blick auf das Marina Bay Sands – Bild: Tegeler

Die frühere britische Kronkolonie ist seit 1965 unabhängig und auffallend sauber. Es gibt strenge Gesetze, die rigoros durchgesetzt werden. Die Landeswährung ist der Singapur-Dollar. Ein Singapur-Dollar entspricht derzeit 66 Euro-Cent. Als Abkürzungen werden SGD und S$ verwendet. Weitere Informationen liefert Visit Singapur, die offizielle Webseite des Singapore Tourism Board, die es auch in einer deutschsprachigen Version gibt. Für einen ersten Überblick und als Stadtplan hier die Routenkarte des Big Bus. (Stand: Februar 2020).

Der Kreuzfahrthafen von Singapur

Kreuzfahrtschiffe machen an einem von insgesamt zwei Kreuzfahrthäfen fest, deren Lage auf der Karte eingezeichnet ist. Das ältere Singapore Cruise Centre (Nr. 2 auf der Karte) liegt direkt am Übergang zur Insel Sentosa. Die Gondeln der Seilbahn nach Sentosa Island fahren über die hier liegenden Kreuzfahrtschiffe. Neuer und noch moderner ist das Marina Bay Cruise Centre (Nr. 1 auf der Karte), an dem auch die größten Kreuzfahrtschiffe anlegen können. Beide Cruise Terminals sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.

AIDAbella am Singapore Cruise Center
AIDAbella am Singapore Cruise Center – Bild: Tegeler

Singapore Cruise Centre

Dies ist der erste und heute etwas ältere Hafen für Kreuzfahrtschiffe in Singapur. Er wurde 2012 modernisiert und wird auch von Fähren genutzt. Hier machen heute in der Regel die mittelgroßen Kreuzfahrtschiffe fest. Zum Beispiel AIDAbella oder AIDAvita. Zwei Kreuzfahrtschiffe können gleichzeitig anlegen. Wie bereits erwähnt, liegt der Hafen zwischen der Urlaubsinsel Sentosa und der Stadt. Das Stadtzentrum ist ca. 4,5 Kilometer entfernt.

Durch eine Passagierbrücke und die Immigration erreicht man das Einkaufszentrum HarbourFront Centre. Dies ist ein kleines Einkaufszentrum mit U-Bahnanschluss (Station HabourFront an der Northeast Line). Hier gibt es WLAN und Geldautomaten (ATM). Nebenan ist die große VivoCity Shopping Mall. Eine Seilbahn fährt hinüber zur Insel Sentosa. Natürlich gibt es am HarbourFront Centre auch einen Taxistand.

Marina Bay Cruise Centre Singapore (MBCCS)

Das neue Marina Bay Cruise Centre befindet sich in Sichtweite des Marina Bay Sands Hotels und der Gardens by the Bay. Der elegante Neubau verfügt über einen langen Pier an dem links und rechts zwei sehr große Kreuzfahrtschiffe nebeneinander anlegen können. In diesem Kreuzfahrthafen machen heute die meisten Kreuzfahrtschiffe fest.

Blick vom Marina Bay Sands zum Marina Bay Cruise Centre
Blick vom Marina Bay Sands zum Marina Bay Cruise Centre – Bild: Tegeler

Die ankommenden Urlauber laufen über einen überdachten Weg in ein modernes zweistöckiges Kreuzfahrt-Terminal mit allem Komfort. Es gibt WLAN, Geldautomaten, eine Touristeninformation und etwas Gastronomie. Man kann das Gepäck deponieren und am CruiseFly-Schalter Flughafentransfers buchen. Vor dem Cruise Terminal warten Taxen. Der öffentliche Bus der Linie 402 fährt von Level 1 des Terminals in Richtung Zentrum. Der Fahrpreis liegt bei 1,40 bis 2 S$. Passendes Bargeld ist nötig, da die Fahrer nicht wechseln können. Die Metrostation „Marina South Pier“ an der North South Line ist ca. 600 Meter entfernt. Der Weg ist meist überdacht und für die meisten Landausflügler wohl gut zu schaffen.

Landausflüge in Singapur buchen

Für den Tag in Singapur werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es oben. Die gebuchten Landausflüge können bis 15 Tage vorher ohne Angabe von Gründen kostenfrei storniert werden. Zu dem gibt es eine Geld-zurück-Garantie für den Fall, dass das Kreuzfahrtschiff einen Hafen nicht anlaufen kann. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge folgen am Ende dieser Seite.

Mobil in Singapur auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Singapur auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt.

Zu Fuß

Das heiße und schwüle Singapur ist für Fußgänger nicht ideal. Es ist ratsam, möglichst auf längere Fußmärsche unter freiem Himmel zu verzichten.

Vom Singapore Cruise Centre kann man das HabourFront Centre und die benachbarte VivoCity Mall zu Fuß erreichen, ohne das man sich der schwülen Hitze aussetzen muss. Letztere ist das derzeit größte Einkaufszentrum in der Stadt.

Singapur auf eigene Faust mit der Metro
In der Metro – Bild: Tegeler

Die Metro

Die Metro (MRT – Mass Rapid Transit) ist in Singapur ein sauberes, schnelles und klimatisiertes Fortbewegungsmittel. Ideal zur Gestaltung des Tages in Singapur auf eigene Faust. Beide Kreuzfahrt-Terminals sind an das Metronetz angeschlossen. Vom Marina Bay Cruise Centre muss man zwar einige hundert Meter zur Station „Marina South Pier“ laufen, aber das ist gut zu bewältigen. Hier eine Übersicht über das Metro-Netz in Singapur.

Man kann an Automaten Einzelfahrscheine kaufen. Dafür benötigt man idealerweise Kleingeld in Landeswährung. Wenn man vermutlich öfter fahren wird, lohnt sich der Kauf einer Tages- oder Zweitageskarte. Diese nennt sich Singapore Tourist Pass und kostet für einen Tag 10 SGD und für zwei Tage 16 SGD. Als Pfand für die aufladbare Karte werden nochmal 10 SGD berechnet, die bei Rückgabe der Karte erstattet werden. Der Singapore Tourist Pass gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Der Begriff Tourist Pass täuscht ein wenig. Es geht wirklich nur um öffentliche Verkehrsmittel.

Leider kann man den Singapore Tourist Pass nur an TransitLink Verkaufsstellen bestimmter U-Bahnhöfe kaufen. Diese sind: Orchard, City Hall, Raffles Place, Bayfront, Tanjong Pagar, HarbourFront, Chinatown, Farrer Park, Changi Airport, Bugis, Lavender, Jurong East, Kranji, Woodlands, Ang Mo Kio.

Garden by the Bay
Garden by the Bay am Abend – Bild: Tegeler

Wer am Singapore Cruise Centre liegt, kann also direkt an der Station HabourFront eine Karte erwerben. Morgens kommt es allerdings zu gewissen Wartezeiten, wenn viele Gäste vom Schiff eine Tages- oder Zweitageskarte kaufen möchten. Häufig ist nur ein Schalter geöffnet. Wer am Marina Bay Cruise Centre ankommt, muss leider erst zwei Stationen fahren, bis an der Station „Raffles Place“ eine TransitLink Verkaufsstelle zur Verfügung steht. Noch relativ neu ist der „Automated STP Kiosk“. Auch an diesen Automaten kann man den Singapore Tourist Pass kaufen und mit Kredtitkarte zahlen. Einen solchen Automaten wird es bald auch an der HarbourFront MRT Station geben.

Öffentliche Busse

Das öffentliche Busnetz ist in Singapur fast genauso gut ausgebaut wie die U-Bahn. Man kann die Busse mit dem Singapore Tourist Pass nutzen. Wenn man an eine Haltestelle steht, muss man trotzdem kurz winken, damit der Bus auch anhält. Beim Einsteigen und beim Aussteigen hält man die Karte vor ein Lesegerät. Genauso, wie man in der Metro vor dem Einsteigen und nach dem Aussteigen mit dem Singapore Tourist Pass durch die Schranken geht. Einzelfahrscheine müssen in Bussen passend bezahlt werden.

Taxen

Es gibt in Singapur unzählige Taxen. Auch wenn es verschiedene Taxigesellschaften und Taxitypen gibt, ist das Taxifahren in der Stadt sicher und günstig. Es gibt sehr viele Taxistände, so dass die meisten Kunden ihr Taxi an einem solchen besteigen. Man kann allerdings auch telefonisch (6-DIAL CAB/ 6342-5222) und per Handzeichen Taxen bestellen. Wer öfter mit einem Taxi fahren möchte, kann auch eine App nutzen. Die Touristeninformation empfiehlt die in Asien sehr verbreitete App Grab Taxi (grab.com). Ein asiatisches Uber.

Das Marina Bay Sands ist das beliebteste Ziel für Landausflüge in Singapur
Auf dem Marina Bay Sands – Bild: Tegeler

Der Fahrpreis wird von einem Taxameter berechnet. Ist das eingeschaltet, ist alles gut. Der Basispreis beträgt 3 S$ . Alle 385 Meter kommen 0,20 S$ dazu. Zuschläge werden z.B. während der Rushhour, in der Nacht oder für Fahrten zum Flughafen erhoben. Kreditkartenzahlung ist in der Regel möglich. Wer nicht genug Bargeld hat, sollte sicherheitshalber vorab fragen.

Stadtrundfahrten

Natürlich kann man Singapur auch auf Stadtrundfahrten erkunden. Diese werden heute im Rahmen von Hop-on Hop-off Touren durchgeführt. Die Busse fahren auf festgelegten Runden durch die Stadt und die Passagiere können an jeder Haltestelle aussteigen und mit einem der nachfolgenden Busse weiterfahren. Während der Fahrt kann man über Kopfhörer Informationen bekommen. Auch in deutscher Sprache. Es gibt mehrere Anbieter, darunter auch die aus anderen Häfen bekannten Anbieter City Sightseeing und Big Bus Tours. Alle Anbieter haben zudem noch verschiedene Routen im Programm, aus denen man auswählen und zwischen denen man wechseln kann. Leider sind die Kreuzfahrthäfen bisher nicht angebunden. Tickets findet man zum Beispiel bei GetYourGuide* (am Ende dieser Seite).

Highlights für Landausflüge in Singapur

Singapurs Geschichte begann erst ab 1818, als der Brite Sir Thomas Stamford Bingley Raffles hier an den Ufern des Singapore Rivers einen Handelsplatz und eine Militärbasis der britischen Ostindien-Kompanie errichtete. Die Grundstruktur der Stadt geht noch heute auf die Pläne des Stadtgründers zurück. In den letzten zehn Jahren kamen mächtige Prestigebauten dazu, die man sich teilweise auch in Städten wie Dubai vorstellen könnte.

Marina Bay Sands

Das 2010 eröffnete Marina Bay Sands Hotel ist das auffälligste Gebäude der Stadt. Drei Hoteltürme mit jeweils 55 Stockwerken und oben drauf eine Plattform, die an ein riesiges Surfbrett erinnert. Auf der Plattform gibt es einen 146 Meter langen Pool, der aber natürlich den Hotelgästen vorbehalten ist. Als Tourist kann man hinauffahren zum Sands SkyPark und für 26 SGD die unglaubliche Aussicht genießen. Aber auch als Fotomotiv ist das milliardenschwere Bauwerk sehr beliebt. Am Abend gibt es zudem eine tolle Licht- und Wassershow. Am Marina Bay Sands Hotel befindet sich Metrostation „Bayfront“.

Gardens by the Bay

Direkt hinter dem Marina Bay Sands Hotel wurden die Gardens by the Bay errichtet. Ein sehenswerter tropischer Park mit vielen tropischen Blumen und Bäumen. Besonders auffällig ist die so genannten Super Trees. Es handelt sich um künstliche Bäume, die eigentlich begrünte Stahlgerüste sind und abends sehr schön leuchten. Über einen Skyway (OCBC Skyway) kann man gegen eine Gebühr in luftiger Höhe zwischen den Super Trees spazieren gehen. Ebenfalls sehr auffällig sind der Cloud Forest und der Flower Dome, zwei riesige Gewächshäuser, für die extra Eintritt gezahlt werden muss. Auch die Gardens by the Bay können über die Metrostation „Bayfront“ bequem erreicht werden.

Botanischer Garten

Die Singapore Botanic Gardens wurden 2015 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Das knapp 75 Hektar große Areal entstand bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts und wird jährlich von mehr als 4 Millionen Menschen besucht. Der Eintritt in die grüne Oase in der Großstadt ist kostenfrei. Ein Teil des Botanischen Gartens ist der herrliche National Orchid Garden mit der größten Orchideen-Ausstellung der Welt. Hier zahlt man 5 SGD Eintritt. Die nächstgelegene Metro-Station heißt „Botanic Gardens“.

Abendstimmung
Abendstimmung – Bild: Tegeler

Singapore River Cruises

Eine Bootsfahrt auf dem Singapore River ist ein schönes Erlebnis. Man fährt in historischen Bumboats (heute mit Elektroantrieb) und genießt die Ausblicke auf die historischen Quays und Brücken. Die etwa halbstündige Fahrt kostet 25 SGD.

Am Flussufer wurden im 19. Jahrhundert die Segelboote entladen. Heute sind Clark Quay, Boat Quay oder Robertson Quay die Ausgehviertel der Stadt mit zahllosen Kneipen und Restaurants. Hinter der Esplanade Bridge steht der Merlion, eines der Wahrzeichen der Stadt. Das Fabelwesen aus Meerjungfrau (Mermaid) und Löwe (Lion) steht dort, wo der Singapore River in die künstlich angelegte Marina Bay mündet. Hier kommen die modernen Sehenswürdigkeiten der Stadt ins Blickfeld. Das gewaltige Marina Bay Sands Hotel, die Gardens by the Bay, das Riesenrad, das futuristische ArtScience Museum und die Wolkenkratzer des Finanzdistrikts. Vom Wasser aus wirkt die Kulisse noch beeindruckender.

Ethnische Viertel

Raffles Town Plan sah vor, dass jede Bevölkerungsgruppe eigene Stadtteile zugewiesen bekam, die man noch heute in Singapur findet. Wer möchte, kann noch heute das Viertel der britischen Kolonialherren ebenso besichtigen, wie die Viertel der Chinesen, Inder und Moslems.

Historische Brück über den Singapore River
Historische Brücke über den Singapore River – Bild: Tegeler

Das koloniale Singapur

Singapur war fast ein Jahrhundert britische Kronkolonie. Das Zentrum des britischen Singapur kann man im Heritage District rund um den Empress Place südlich von Fort Canning bestaunen. Sitz der Kolonialverwaltung war das beeindruckende Empress Place Building direkt am Fluss. Heute ist hier ein Museum unterbracht. Am Empress Place stehen darüber hinaus die Victoria Memorial Hall mit dem markanten Uhrturm und das Old Parliament House. Auch der neoklassizistische Prunkbau des Old Supreme Court gleich gegenüber ist sehenswert und bietet einen schönen Kontrast zum New Supreme Court des Stararchitekten Sir Norman Foster. Eine Menge Fotomotive also.

Unmittelbar neben dem Empress Place befindet sich eine große Grünfläche. Irgendwo mussten die englischen Kolonialherren schließlich Cricket spielen. Direkt am Pandang, wie die Grünfläche genannt wird, befindet sich die Clubhäuser des Singapore Cricket Club und des Singapore Recreation Club. Ein Stück hinter dem Padang befindet sich das berühmte Raffles Hotel an der Beach Road. Es ist eines der besten Hotels der Welt. Ein weiteres traditionsreiches britische Hotel ist das Fullerton Hotel.

Das berühmte Raffles-Hotel wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Kolonialstil erbaut und nach dem Gründer Singapurs benannt. Wenige Jahrzehnte später entstand an der Bar des Hotels der bekannte. Cocktail Singapore Sling. An der berühmten Long Bar des Luxushotels kann auch ein Tourist einen Cocktail genießen. Dazu gibt es Erdnüsse, deren Schalen man traditionsgemäß einfach auf den Boden wirft. Mitreisende haben für zwei Singapore Sling und einen Sack Erdnüsse 75,35 S$ bezahlt.

Chinatown
Chinatown – Bild: Tegeler

Chinatown

Ein beliebtes Ziel für Touristen ist die Chinatown rund um die Pagoda Street südlich des Singapore River im Schatten der Wolkenkratzer des Central Business District. Das Viertel entstand ab ca. 1820 und erstreckt sich über 2 Quadratkilometer. Vieles wurde hier in den letzten Jahren renoviert und restauriert. In viele der traditionellen Shop-Houses (unten das Geschäft, oben die Wohnung) sind mittlerweile schicke Geschäfte und Galerien eingezogen. Aber in der Chinatown findet man auch das älteste Gotteshaus der Hindus in Singapur (Sri Mariamman Temple) und einige Moscheen.

Islamisches Viertel

In dem Stadtviertel Kampong Glam rund um die Arab Street leben die islamischen Einwohner Singapurs. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Viertels sind die Moschee Masjid Sultan, die als das schönste islamische Gotteshaus Singapurs gilt und die ehemalige Residenz des Sultans Istana Kampong Glam. Der Palast wurde 1830 für den Sohn des von den Briten eingesetzten Sultans Ali Iskandar Shah errichtet. Heute beherbergt er das Malay Heritage Centre. Auch dieses islamische Viertel ist ein Paradies für Shoppingfreunde. In den restaurierten Geschäften gibt es insbesondere sehr schöne Stoffe und Teppiche.

Little India

Auch das Viertel der Inder im Norden des Stadtzentrums ist einen Besuch wert. In den Straßen und Gassen von Little India an beiden Seiten der Serangoon Road taucht man in eine andere Welt ein. Garküchen, Straßenhändler und Marktstände prägen das Bild. Es gibt aber auch moderne Malls mit indischen Waren. Zum Beispiel The Verge oder die Little India Arcade in der Nähe der U-Bahn Haltestelle „Little India“. Besonders sehenswerte hinduistische Temple sind der Sri Veeramaliamman Temple und der Srinavasa Perumal Temple der Serangoon Road.

Boat Quay am Singapore River
Boat Quay am Singapore River – Bild: Tegeler

Orchard Road

Die berühmte Orchard Road mit ihren Einkaufszentren ist die Hauptgeschäftsstraße Singapurs und kann durchaus mit der Fifth Avenue in New York mithalten. Es gibt nichts was es hier nicht gibt. Angesichts der warmen Temperaturen ist es sehr angenehm, dass der Boulevard mit Bäumen gesäumt ist. Viele Malls und Warenhäuser sind durch Unterführungen oder überdachte Wege miteinander verbunden. Für einen Stadtbummel sollte man sich unbedingt Zeit nehmen. Auch in den Vierteln beiderseits der Orchard Road gibt es einiges zu entdecken.

Singapore Flyer

Singapur hat wie London ein Super-Riesenrad. Der Singapore Flyer (singaporeflyer.com) befindet unweit des historischen Zentrums an einer Flussbiegung. Mit einer Höhe von unglaublichen 165 Metern ist es das zweitgrößte Riesenrad der Welt. Von oben bietet sich ein toller Blick über den Stadtstaat Singapur und die vorgelagerten Inseln. Tickets gibt es ab 33 SGB. Die nächstgelegene Metrostation ist „Promenade“. Von hier muss man ca. 700 Meter laufen.

Sentosa Island

Sentosa Island ist die Hotel-, Strand- und Spaßinsel Singapurs. Auch für die Einheimischen, weshalb es an Wochenenden ziemlich voll werden kann. Auf der Insel gibt es schöne Hotels, Golfanlagen und zahlreiche Vergnügungsparks, wie zum Beispiel die Underwater World and Dolphin Lagoon, das Sentosa 4D Magix Kino oder den Butterfly Park and Insect Kingdom. An drei künstlich angelegten Stränden (Palawan Beach, Siloso Beach oder Tanjong Beach) kann man in der Sonne liegen. Das erste Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jon Un fang im Capella Hotel auf Sentosa Island statt.

River Cruises auf dem Singapore River
River Cruises auf dem Singapore River – Bild: Tegeler

Durch eine Seilbahn, eine Einschienenbahn und den Boardwalk ist die Insel mit dem Festland verbunden. Urlauber der am Singapore Cruise Center liegenden Kreuzfahrtschiffe haben hier einen gewissen Vorteil. Die Seilbahn verläuft über dem Deck. Die Station an Land ist nicht weit.

Singapore Zoo

Natürlich gibt es in einer Weltstadt wie Singapur auch einen Zoo. Ein sehr schöne und mit 26 Hektar vor allem auch eine sehr große tropische Anlage. Es gibt insgesamt elf Zonen, in denen die Lebensräume der jeweiligen Tierarten nachgestellt werden. Man sieht erfreulich wenige Zäune und Käfige. Der Zoo erstreckt sich am Ufer des Upper Seletar Reservoirs im Zentrum der Insel und damit relativ weit entfernt von den beiden Cruise Terminals. Man kann mit der MRT North South Line (Rote Linie) zur Station Khatib fahren und dann in den Mandai Khatib Shuttle umsteigen. Die Busfahrt dauert ca. eine Viertelstunde und kostet 1 S$. Es sind auch andere Metrostationen möglich. Dann muss man aber einen regulären Bus nehmen. Der Eintritt liegt bei 35 S$.

Hawker Centre

Die lokalen Essensmärkte oder Food Courts werden Hawker Centre genannt. Hier kann man für relativ kleines Geld sehr gut essen. Angeblich gibt es mehr als 100 Hawker Centres in Singapur. Hierher hat die Stadt schon vor Jahrzehnten die vielen Garküchen verbannt um Sauberkeit und Hygiene zu fördern. Und die wird heute permanent kontrolliert. Ein Stand mit einem A auf der Speisekarte, hat besonders gut abgeschnitten.

Die Skyline der Bürotürme
Die Skyline der Bürotürme – Bild: Tegeler

Die Tische sind oft sehr gut belegt und die Plätze nummeriert. Wenn man einen freien Platz gefunden hat, ist es üblich, diesen zu reservieren. Zum Beispiel in dem man die mitgebrachten Servietten auf den Platz legt. Dann sucht man sich einen Stand aus. Manchmal liefern die Stände das Essen zum Platz. Deshalb sollte man sich die Nummer des Platzes merken.

Wer auf die Licht- und Wassershow am Marina Bay Sands wartet, könnte Lau Pa Sat Food Centre aufsuchen, das in der Nähe in einem historischen achteckigen Gebäude untergebracht ist. Die nächstgelegene Metrostation heißt „Telok Ayer Station“. Die Marina Bay ist etwa einen Kilometer entfernt.

Weitere Kreuzfahrtausflüge lokaler Anbieter

Lokale Veranstalter bieten ihre Ausflüge bevorzugt bei diesem Marktführer an. Das Angebot ist riesig und nicht nur für Landausflügler konzipiert. Hier findet man u.a. Tickets ohne Anstehen für berühmte Attraktionen, Führungen mit lokalen Guides, kulinarische Touren und vieles mehr. Eine Auswahl gibt es unten. Wenn man auf eines der Angebote klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit dem Gesamtprogramm für diesen Hafen.

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