Marseille auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Marseille auf eigene Faust zusammengestellt. Die Landausflügler können sich auf einen Besuch der zweitgrößten Stadt Frankreichs freuen. Marseille ist auch das Tor zur Provence und ein beliebtes Ziel von Mittelmeer Kreuzfahrten. Früher war Marseille eine verrufene Hafenstadt. Schmutzig, kriminell und mit tödlichen Bandenkriegen. Das Bild ist noch heute weit verbreitet. Doch weit gefehlt. Heute präsentiert sich die Hafenstadt am Mittelmeer dem Besucher aufgeräumt und freundlich. Der rechteckige Vieux Port – der alte Hafen – wurde umgebaut und strahlt im Sonnenlicht. An der Stirnseite, wo bis vor kurzem noch eine vierspurige Straße war, schlängeln sich die Autos heute auf zwei schmalen Fahrbahnen. Der Rest gehört den Fußgängern. Lediglich der morgendliche Fischmarkt durfte bleiben. Auch das alte Panier-Viertel, ein Labyrinth von Gassen, Treppen und bunten Häusern, erstrahlt in neuem Glanz. Die „Marseillaise“, die heutige französische Nationalhymne, wurde das erste Mal von 500 Revolutionären aus Marseille gesungen, die man 1792 nach Paris geschickt hatte. Die Touristeninformation hat ihr Büro wenige Meter vom Vieux Port entfernt in der Rue la Canebière Nr. 11. Weitere Informationen für die Planung der Landausflüge in Marseille findet man auf der Webseite Marseille Turisme. (Stand: November 2019)

Landausflüge in Marseille auf eigene Faust
Blick auf Marseille – Bild: MSC Kreuzfahrten

Der Kreuzfahrthafen von Marseille

Das Marseille Provence Cruise Terminal (croisiere-mpct.com) ist die Nummer 1 in Frankreich und einer der größten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeerraum. Im Jahre 2018 zählte man 1,8 Millionen Passagiere und 513 Anläufe. Damit ist man die Nummer 4 in Europa. Eine Karte des Hafens kann hier heruntergeladen werden.

Die große Mehrheit aller Kreuzfahrtschiffe macht an der Môle Léon Gourret fest, die sich circa 8 Kilometer westlich vom Stadtzentrum im weitläufigen Hafen der Stadt befindet. An der langen und breiten Mole können mehrere große Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig festmachen. Es gibt insgesamt vier große und moderne Kreuzfahrt-Terminals ( A bis D) mit einer Grundfläche von 6.000 bis 9.000 m² und zwei kleine Terminals (E und F). Zu den Dienstleistungen gehören Imbissstand, Provenzalischer Markt, Fremdenverkehrsbüro, Geldautomaten und Check-in-Schalter. Unweit der Cruise Terminals gibt es viele Parkplätze für Kreuzfahrer, die in Marseille an Bord gehen. Diese können über die Webseite des Hafens gebucht werden.

Nur kleine und meist exklusive Kreuzfahrtenschiffe mit einer Länge von unter 200 Metern laufen Port de la Joliette in der Nähe des Stadtzentrums an.

Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Marseille
Blick auf den Hafen – Bild: Marseille Provence Cruise Terminal (MPCT)

Mobil in Marseille auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Marseille auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt:

Zu Fuß

Im alten Zentrum rund um den Vieux Port kann man sich gut zu Fuß fortbewegen. Eine Karte der Touristeninformation haben wir hier hinterlegt. Diese veröffentlicht auch folgende Routenvorschläge für eine Stadterkundung.

Shuttlebusse

Da der Kreuzfahrthafen weit außerhalb liegt, dürften alle Reedereien ihren Gästen einen Shuttlebus anbieten. Bei AIDA Cruises kostete das Tagesticket zuletzt 9,99 Euro pro Person. Bei unserem letzten Besuch, hielten die Busse beim Kaufhaus Galeries Lafayette Marseille Bourse unweit des Vieux Port und der Hauptgeschäftsstraße La Canabiere. Das kann sich aber auch mal ändern.

Marseille auf eigene Faust mit dem Shuttlebus der Reederei
Der Shuttlebus wartet schon – Bild: Tegeler

Es gibt (fast immer) auch einen kostenlosen Shuttlebus des Hafens! Der rote Punkt hinter dem Kreisverkehr (s. Karte unten) markiert die gut ausgeschilderte und überdachte Haltestelle. Der Weg wird zusätzlich durch eine grüne Linie am Boden markiert. Man läuft je nach Liegeplatz ca. 500 Meter bis 900 Meter. Etwa alle zwanzig Minuten fährt ein Bus bis Joilette Centre Ville und verlässt dabei das Hafengelände nicht! Die Endstation ist bei der modernen Mall Le Terrasses du Port. An der benachbarten Place de la Joilette gibt es eine Metrostation und Busverbindungen. Man kann aber auch einfach loslaufen. Die Cathédrale La Major und das Panierviertel sind nur wenige hundert Meter entfernt. Bis zum Museum MuCEM sind es gut einen Kilometer.

Es gibt neben den Shuttlebussen der Reedereien und des Hafens noch eine dritte Möglichkeit. Man kann von der Haltestelle „Littoral Gourret“ am Hafenausgang mit einem öffentlichen Bus in die Stadt fahren. Zur Haltestelle läuft man je nach Liegeplatz bis zu 1,5 Kilometer. Ein öffentlicher Bus der Linie 35 fährt bis zur Endstation an der Place de la Joliette. Das ist in etwa da, wo auch der kostenlose Hafenshuttle ankommt. Die Fahrt dauert ca. 15 Minuten und es gibt drei bis vier Verbindungen pro Stunde. Im Bus bezahlt, kostet die Fahrkarte 2 Euro.

Öffentliche Verkehrsmittel

In Marseille gibt es ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu gehören Busse, Metro, Straßenbahn und Fähren. Zuständig ist die regionale Verkehrsgesellschaft RTM. Die Fahrkarten gelten jeweils für eine Stunde und Richtung. Fahrkarten für den Bus kann man direkt beim Fahrer für 2 Euro erwerben. Am Automaten ist es etwas billiger. Es gibt dann auch ein Tickets für zwei Fahrten und Zehnerkarten. Zudem werden Gruppenkarten für 4 Personen und Tagestickets verkauft.

Môle Léon Gourret Marseille
Kreuzfahrtterminals Môle Léon Gourret Marseille

Fährpläne und weitere Informationen zu den Fahrpreisen findet man bei der regionalen Verkehrsgesellschaft RTM. Eine nützliche Buslinie ist die Linie 60, die vom Museum MuCEM bis zur Basilika Notre-Dame de la Garde fährt. Ein Weg der wegen der Steigungen zu Fuß recht anstrengend ist. Bus 55 fährt von der Place de la Joliette in Richtung Vieux Port.

Die Verkehrsgesellschaft RTM betreibt in Marseille auch eine Metro und ein Straßenbahnnetz. Insbesondere die Metro ist auch in Marseille ein schnelles und zuverlässiges Verkehrsmittel. Es gibt derzeit zwei Linien und 28 Stationen. Die Haltestellen Joilette (nach einem Bustransfer) und Vieux Port (Hotel de Ville) sind für Kreuzfahrer besonders interessant.

Stadtrundfahrten

Wer nicht gerne viel läuft oder nicht so gut zu Fuß ist, wird sich vielleicht für eine Stadtrundfahrt interessieren. Die kleine Bimmelbahn Petit Train Touristique (petit-train-marseille.com) fährt alle 30 Minuten vom Quai du Port Nr. 176 durch die Stadt. Ein günstiger und bequemer Weg der Stadterkundung. Das Bähnchen fährt zum Beispiel auch den Berg hinauf zur Basilika Notre-Dame de la Garde. Hier eine Broschüre des Anbieters. Tickets gibt es vor Ort.

Eine ebenfalls beliebte Alternative sind die Hop-on Hop-off Stadtrundfahrten der Firma Colorbus Marseille (colorbus.fr). Der Name dieses Anbieters hat sich in den letzten Jahren mehrfach geändert. Jetzt also Colorbus. Es gibt aber weiterhin zwei verschiedene Routen. Ungewöhnlich ist, dass es Tickets für jede der beiden Routen und ein Kombi-Ticket für beide Routen gibt. Für Kreuzfahrer möglicherweise interessant, ist ein Ticket für beide Routen plus Shuttlebus vom Hafen ins Zentrum für 29 Euro. Hier eine Information des Anbieters. Die Haltestelle Nummer 1 und ein Büro gibt es am Vieux Port. Genauer gesagt, am Quai du Port Nr. 82, ganz in der Nähe des Rathauses (Hotel de Ville). Tickets gibt es vorab zum Beispiel bei GetYourGuide*.

Auf einen Blick
Auf einen Blick – Royal Caribbean

Sehenswürdigkeiten auf der Karte: 1-Vieux Port, 2-Notre-Dame de la Garde, 3-Abtei Saint-Victor de Marseille, 4-Ehemaliges Armenhospiz Vieille Charité

Fähren und Wassertaxis

Am Kopfende des Vieux Port, an der von See aus gesehen linken Ecke, befindet sich der Pier des Frioul If Express. Hier kann man kleine Fähren zu den Frioul-Inseln vor der Küste nehmen. Besonders bekannt ist natürlich Île d’If mit dem Château d’If und dem Gefängnis, das aus dem Buch „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas bekannt geworden ist.

Bootsausflüge zur Île d’If und zum Nationalpark Calanques bietet die Firma Croisières Marseille Calanques an. Los geht es ebenfalls am Kopfende des Vieux Port, diesmal aber in der rechten Ecke. Genauer gesagt, an der Ecke Quai du Port und Quai des Belges.

In der Hafenstadt Marseille gibt es noch andere Anbieter. Weitere Informationen findet man auf der Webseite der Touristeninformation.

Taxen

Im Hafen warten zahlreiche Taxen auf Kundschaft. Wenn man zur Haltestelle der kostenlosen Shuttlebusse geht, kommt man einer langen Taxischlange vorbei. Im Verhältnis zur Passagierzahl an diesem Tag, war die Zahl der Taxen allerdings nicht besonders groß. Wer sicherheitshalber ein Taxi vorbestellen möchte, kann die App von Taxi Radio Marseille (taximarseille.com) nutzen. Dieser Verbund zählt 550 Taxen, die auch am Flughafen und Hafen vertreten sind. Die Fahrpreise werden durch das Taxameter ermittelt. Die Fahrt vom Hafen in die Stadt kostet angeblich ca. 25 Euro. Auf der Webseite werden aber auch Rundfahrten angeboten. Beispielhaft werden folgende Rundfahrten genannt:

  • Marseille (2 Stunden): 99 Euro
  • Cassis oder Aix en Provence (3 Stunden): 180 Euro
  • Avignon (5 Stunden): 350 Euro
Fischmarkt am Vieux Port
Fischmarkt am Vieux Port – Bild: Tegeler

Mit Bus und Bahn ins Umland

Viele Orte in der Provence kann man mit dem Zug oder mit Bussen vom Busbahnhof der Stadt aus erreichen. Ein beliebtes Landausflugsziel ist z. B. die gut 30 Kilometer entfernte Stadt Aix-en-Provence. Am Vieux Port kann man die Metro M1 Richtung „La Rose“ nehmen. Nur 2 Stationen später ist man am Hauptbahnhof (Saint Charles). Direkt daneben befindet sich der Busbahnhof Gare Routiere. Die Busse sind leicht zu finden. Das Ticket kann beim Fahrer bezahlt werden. Die Fahrzeit nach Aix-en-Provence beträgt gut 30 Minuten. Weitere Informationen findet man auf dieser Webseite.

Man kann natürlich auch mit dem Zug fahren. Bis zum Bahnhof Avignon TGV fährt man auch nur eine halbe Stunde. Infos gibt es auf der Webseite der französische Bahn SNCF (sncf.com). Von dem modernen TGV-Bahnhof kann man einen Shuttle ins Zentrum von Avignon nehmen. Dieser fährt zum Gare D’Avignon Centre. Dann ist man Mitten in der Stadt.

Landausflüge in Marseille buchen

Wer keine Lust hat, sich im Urlaub mit Fahrplänen oder lokalen Taxifahrern herumzuschlagen, kann aus einem großen Angebot an organisierten Landausflügen wählen. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Beispielhaft fügen wir hier das Landausflugsprogramm der beliebten italienischen Reederei MSC Cruises bei. Andere Reedereien haben ein mehr oder weniger ähnliches Programm. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Landausflüge mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Weitere Angebote von GetYourGuide* gibt es am Ende dieser Seite.

Highlights für Landausflüge in Marseille

Die zweitgrößte Stadt Frankreichs ist ein schönes Ziel für Landausflüge. Zum Programm der meisten Landausflügler gehören sowohl ein Bummel entlang den Kais am Alten Hafen (Vieux Port) als auch der Spaziergang entlang der alten Prachtstraße Le Canebière sowie der Blick hoch oben von der Kirche Notre-Dame-de-la-Garde auf das Straßengewirr. Wer möchte, kann ein Glas des hier erfundenen Pastis probieren, bevor die Entdeckungstour entlang der Küstenstraße Corniche mit vielen kleinen Buchten und Badestränden geht. Der konservative Oberbürgermeister Jean-Claude Gaudin hat in seiner langen Amtszeit die Infrastruktur verbessert und mit der Einweihung der Straßenbahn im Jahre 2007 neue Wege durch die Stadt geschaffen.

Die Stadt vom Meer aus
Die Stadt vom Meer aus – Bild: MSC Kreuzfahrten

Vieux Port und Le Panier

Der Vieux Port war viele Jahrhunderte der Hafen und das wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Heute liegen im Hafenbecken Fischerboote und immer mehr Jachten. 2013 wurde der Bereich rund um die alten Hafen gründlich modernisiert. Heute der Vieux Port das kulturelle Herz der Stadt. Wer möchte, kann sich in eines der zahlreichen Restaurants setzen und eine Bouillabaisse kosten. Mit einer Fähre kann man das Hafenbecken überqueren. Los geht es vor dem alten Rathaus am Quai du Port.

Hinter dem Rathaus befindet sich die Altstadt „Le Panier“ von Marseille mit ihren engen Gassen. Auch hier wurde in den vergangenen Jahren viel renoviert. Sehenswert in diesem Teil der Stadt sind die Kathedrale von Marseille (Cathédrale de la Major) und das ehemalige Armenhospiz Vieille Charité aus dem 17. Jahrhundert. Es dient heute als Museums- und Kulturzentrum. Es gibt unter anderem ein Museum für Mittelmeerarchäologie.

MuCEM und J4

Marseille war, wie bereits erwähnt, im Jahre 2013 Kulturhauptstadt Europas. Als Hauptattraktion wurden die spektakulären Bauten der beiden neuen Museen auf dem ehemaligen Pier J4 geplant. Wie ein riesiger Würfel liegt das von Rudy Ricciotti konzipierte Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeerraums, MuCEM, am Eingang des Vieux Port. Dagegen wirkt der benachbarte hakenförmige Bau der Villa Mediterranee mit seinem frei schwebenden Vordach deutlich bulliger. Gegenüber bietet das Museum „Regards de Provence“ in der ehemaligen Quarantänestation interessante Einblicke in die Geschichte der Einwanderung. Die neuen Museen schaffen eine Verbindung zwischen dem Alten Hafen und den verwaisten Dockanlagen von La Joliette. Und sie integrieren die bisher verloren zwischen Schnellstraße und Hafen stehende, monumentale Cathedrale de la Major de Marseille. Die Umgestaltung der Docks mit ihren riesigen Lagerhallen ist Teil von Euroméditerranée, dem größten urbanen Sanierungsprojekt Europas, bei dem auf 480 Hektar Fläche Bürohäuser, Wohnquartiere und Kultureinrichtungen entstehen.

Notre Dame de la Garde im Gegenlicht
Notre Dame de la Garde im Gegenlicht (vom Vieux Port aus gehen) – Bild: Tegeler

La Canebière

Die berühmte Flaniermeile der Stadt mit ihren herrschaftlichen Häusern und eleganten Palais beginnt am Kopfende des Vieux Port. Auch heute noch reihen sich zahlreiche Cafés, Grandhotels und Geschäfte entlang der großen Marseiller Verkehrsader. Doch nur ein paar Meter abseits, am Marché des Capucins, betritt man eine andere Welt. Auf dem Lebensmittelmarkt preisen überwiegend arabische und afrikanische Händler ihre Waren an.

Notre Dame de la Garde

Die Basilika Notre-Dame de la Garde liegt auf 154 Meter hohen Kalkfelsen. Man sieht die Basilika bereits vom 8 Kilometer entfernten Kreuzfahrtschiff. Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf Marseille, den Vieux Port und die umliegenden Berge.

Chateau d’lf

Etwa stündlich fahren Motorboote vom Quai des Belges zu dieser Kalksteininsel mit der berühmten Festung. Hier wird der Graf von Monte Christo lebendig, dessen Geschichte Alexandre Dumas hierher verlegt hat. Wer den gruseligen Kerker gesehen hat, kann das Schicksal des Edmond Dantès nachvollziehen. Wer möchte kann mit einer Fähre weiterfahren zu den vier Inseln des Frioul-Archipels. Diese dienten in früheren Jahrhunderten als Quarantänestation.

Blick auf Chateau d’lf
Blick auf Chateau d’lf (von Notre Dame de la Garde) – Bild: Tegeler

La Corniche

Am der wunderschönen Küstenstraße Corniche befindet sich das Château Borély aus dem 17. Jahrhundert mit seinem bezaubernden botanischen Garten. Hier an der Küste von Süd-Marseille gibt es auch Strände, wie man auf der Karte der Touristeninformation gut erkennen kann.

Hinter den schönen Stränden der Corniche und ganz in der Nähe des Stadions erblickt man die Cité radieuse, ein Wohnhochhaus, das von Le Corbusier zwischen 1947 und 1952 als kleine, autarke Stadt konzipiert wurde. Der Wohnblock steht auf 17 Betonstelzenpaaren, mit acht Doppelstockwerken und 337 Wohnungen, mit Läden und Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergarten, Schule, Bar, Kino und Theater. Die genaue Adresse ist Boulevard Michelet 280.

Les Calanques

Zwischen Marseille und Cassis erstreckt sich der Nationalpark Calanques und lädt zu Wanderungen mit Badestopp ein. Die zerklüfteten weißen Kalksteinformation und fjordähnlichen Buchten mit dem blausten Wasser des ganzen Mittelmeers sind ein Naturparadies vor den Toren der Metropole Marseille. Vom Vieux Port in Marseille starten Ausflugsboote zu Mini-Kreuzfahrten durch die Calanques. Vom 1. Juni bis 30. September gelten wegen der Brandgefahr strenge Zugangsregelungen.

Weitere Kreuzfahrtausflüge lokaler Anbieter

Viele lokale Veranstalter bieten ihre Aktivitäten bei GetYourGuide* an. Das Angebot ist riesig und nicht nur für Landausflügler konzipiert. Hier findet man u.a. Tickets ohne Anstehen für berühmte Attraktionen, Führungen mit lokalen Guides, kulinarische Touren und vieles mehr. Eine Auswahl gibt es unten. Wenn man auf eines der Angebote klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit dem Gesamtprogramm für diesen Hafen.