Marseille auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Marseille auf eigene Faust zusammengestellt. Die Landausflügler können sich auf einen Besuch der zweitgrößten Stadt Frankreichs freuen. Marseille ist auch das Tor zur Provence und ein beliebtes Ziel von Mittelmeer Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer. Früher war Marseille eine verrufene Hafenstadt. Schmutzig, kriminell und mit tödlichen Bandenkriegen. Das Bild ist noch heute weit verbreitet. Doch weit gefehlt. Heute präsentiert sich die Hafenstadt am Mittelmeer dem Besucher aufgeräumt und freundlich. Der rechteckige Vieux Port – der alte Hafen – wurde umgebaut und strahlt im Sonnenlicht. An der Stirnseite, wo bis vor einigen Jahren noch eine vierspurige Straße war, schlängeln sich die Autos heute auf zwei schmalen Fahrbahnen. Der Rest gehört den Fußgängern. Lediglich der morgendliche Fischmarkt durfte bleiben. Auch das alte Panier-Viertel, ein Labyrinth von Gassen, Treppen und bunten Häusern, erstrahlt in neuem Glanz.

Landausflüge in Marseille auf eigene Faust
Blick vom Vieux Port zur Basilika Notre Dame de la Garde – Bild: MSC Cruises

Die „Marseillaise“, die heutige französische Nationalhymne, wurde das erste Mal von 500 Revolutionären aus Marseille gesungen, die man 1792 nach Paris geschickt hatte. Die Touristeninformation hat ihr Büro wenige Meter vom Vieux Port entfernt in der Rue la Canebière Nr. 11. Weitere Informationen findet man auf der Webseite Marseille Turisme. Stand: November 2020

Der Kreuzfahrthafen von Marseille

Das Marseille Provence Cruise Terminal ist einer der größten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeerraum. Eine Karte des Hafens kann hier heruntergeladen werden. Fast alle Kreuzfahrtschiffe machen an der Môle Léon Gourret fest. Diese befindet sich ca. 7 Kilometer westlich vom Stadtzentrum im weitläufigen Industriehafen von Marseille. An der langen und breiten Mole können bis zu sechs große Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig abgefertigt werden. Dafür stehen vier große Kreuzfahrt-Terminals ( A bis D) mit einer Grundfläche von 6.000 bis 9.000 m² und zwei kleine Terminals (E und F) bereit. Zu den Dienstleistungen in den Cruise Terminals gehören Imbissstand, Provenzalischer Markt, Fremdenverkehrsbüro, Geldautomaten und Check-in-Schalter. Vor den Terminals gibt es Parkplätze für Landausflugsbusse und Taxis. Zudem können Urlauber, die in Marseille an Bord gehen, auf der Webseite des Hafens Parkplätze buchen.

Kreuzfahrtschiffe in Marseille
Blick auf den Hafen – Bild: Marseille Provence Cruise Terminal (MPCT)

Nur kleine und meist exklusive Kreuzfahrtenschiffe mit einer Länge von unter 200 Metern laufen den Port de la Joliette in der Nähe des Stadtzentrums an.

Mobil in Marseille auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Marseille auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt:

Zu Fuß

Die Entfernung zum Stadtzentrum ist für Fußgänger zu groß. Hier benötigt man einen Shuttlebus oder ein Taxi.

Im Zentrum von Marseille angekommen, kann man sich gut zu Fuß fortbewegen. Einen Stadtplan haben wir hier hinterlegt. Die Touristeninformation hat vier Routenvorschläge für eine Stadterkundung zu Fuß ausgearbeitet.

Shuttlebus am Marseille Cruise Terminal
Mit dem Shuttlebus ins Zentrum – Bild: Tegeler

Shuttlebusse

Da der Kreuzfahrthafen weit außerhalb liegt, dürften alle Reedereien ihren Gästen einen Shuttlebus anbieten. Bei AIDA Cruises kostete das Tagesticket zuletzt 9,99 Euro pro Person. Die Busse halten beim Kaufhaus Galeries Lafayette Marseille Bourse unweit des Vieux Port und der Hauptgeschäftsstraße La Canabiere. Das kann sich natürlich auch mal ändern. Man wird aber auf jeden Fall an einem zentralen Punkt abgesetzt.

Es gibt zudem (fast immer) auch einen kostenlosen Shuttlebus des Hafens! Der rote Punkt hinter dem Kreisverkehr (s. Karte unten) markiert die gut ausgeschilderte und überdachte Haltestelle. Der Weg wird zusätzlich durch eine grüne Linie am Boden markiert. Man läuft je nach Liegeplatz ca. 500 Meter bis 900 Meter. Etwa alle zwanzig Minuten fährt ein Bus bis Joilette Centre Ville und verlässt dabei das Hafengelände nicht! Die Endstation ist bei der modernen Mall Le Terrasses du Port. An der benachbarten Place de la Joilette gibt es eine Metrostation und Busverbindungen. Man kann aber auch einfach loslaufen. Die Cathédrale La Major und das Panierviertel sind nur wenige hundert Meter entfernt. Bis zum Museum MuCEM geht man gut einen Kilometer.

Öffentliche Verkehrsmittel

In Marseille gibt es ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu gehören Busse, Metro, Straßenbahn und Fähren. Zuständig ist die regionale Verkehrsgesellschaft RTM. Die Fahrkarten gelten jeweils für eine Stunde und Richtung. Fahrkarten für den Bus kann man für 2 Euro direkt beim Fahrer erwerben. Am Automaten ist es etwas billiger. Es gibt dann auch ein Tickets für zwei Fahrten und Zehnerkarten. Zudem werden Gruppenkarten für 4 Personen und Tagestickets verkauft. Fährpläne und weitere Informationen zu den Fahrpreisen findet man auf der Webseite der regionalen Verkehrsgesellschaft RTM.

Marseille auf eigene Faust
Kreuzfahrtterminals Môle Léon Gourret Marseille

Wer möchte, kann von der Haltestelle „Littoral Gourret“ am Hafenausgang mit einem öffentlichen Bus in die Stadt fahren. Zur Haltestelle läuft man je nach Liegeplatz bis zu 1,5 Kilometer. Ein öffentlicher Bus der Linie 35 fährt von hier bis zur Endstation an der Place de la Joliette. Das ist in etwa da, wo auch der kostenlose Hafenshuttle ankommt. Die Fahrt dauert ca. 15 Minuten und es gibt drei bis vier Verbindungen pro Stunde.

Eine nützliche Buslinie ist zudem die Linie 60, die vom Museum MuCEM bis zur Basilika Notre-Dame de la Garde fährt. Ein Weg der wegen der Steigungen zu Fuß recht anstrengend ist. Bus 55 fährt von der Place de la Joliette in Richtung Vieux Port.

Die Verkehrsgesellschaft RTM betreibt in Marseille auch eine Metro und ein Straßenbahnnetz. Insbesondere die Metro ist auch in Marseille ein schnelles und zuverlässiges Verkehrsmittel. Es gibt derzeit aber nur zwei Linien und 28 Stationen. Die Haltestellen Joilette (nach einem Bustransfer) und Vieux Port (Hotel de Ville) sind für Kreuzfahrer besonders interessant.

Auf einen Blick
Auf einen Blick – Royal Caribbean

Sehenswürdigkeiten auf der Karte: 1-Vieux Port, 2-Notre-Dame de la Garde, 3-Abtei Saint-Victor de Marseille, 4-Ehemaliges Armenhospiz Vieille Charité im Panier-Viertel

Stadtrundfahrten

Wer nicht gerne viel läuft oder nicht so gut zu Fuß ist, wird sich vielleicht für eine Stadtrundfahrt interessieren. Die kleine Bimmelbahn Petit Train Touristique fährt alle 30 Minuten vom Quai du Port Nr. 174 durch die Stadt. Ein günstiger und bequemer Weg der Stadterkundung. Das Bähnchen fährt zum Beispiel auch den Berg hinauf zur Basilika Notre-Dame de la Garde. Eine andere Route führt durch das Panierviertel. Tickets gibt es vor Ort für 8 Euro.

Eine ebenfalls beliebte Alternative sind die Stadtrundfahrten der Firma Colorbus Marseille. Der Name dieses Anbieters hat sich in den letzten Jahren mehrfach geändert. Jetzt also Colorbus. Es gibt aber weiterhin zwei verschiedene Routen. Ungewöhnlich ist, dass es Tickets für jede der beiden Routen und ein Kombi-Ticket für beide Routen gibt. Die Haltestelle Nummer 1 und ein Büro gibt es am Vieux Port. Genauer gesagt, am Quai du Port Nr. 76, ganz in der Nähe des Rathauses (Hotel de Ville).

Fähren und Wassertaxis

Am Kopfende des Vieux Port befindet sich der Pier des Frioul If Express. Hier kann man kleine Fähren zu den Frioul-Inseln vor der Küste nehmen. Besonders bekannt ist natürlich Île d’If, die durch das Buch „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas bekannt geworden ist.

Fischmarkt am Vieux Port
Fischmarkt am Vieux Port – Bild: Tegeler

Bootsausflüge zur Île d’If und zum Nationalpark Calanques bietet die Firma Croisières Marseille Calanques an. Los geht es ebenfalls am Kopfende des Vieux Port. Genauer gesagt, an der Ecke Quai du Port und Quai des Belges. In der Hafenstadt Marseille gibt es noch andere Anbieter. Weitere Informationen zu den Fähren findet man zudem auf der Webseite der Touristeninformation.

Eine kleine Fähre überquert den Vieux Port. Los geh es schräg gegenüber vom Hotel de Ville. Diese kleine Fähre könnte für die Landausflügler interessant sein, die zur Notre Dame de la Garde laufen möchten. Vom Anleger auf der anderen Seite geht man noch 1,2 Kilometer (bergauf).

Taxis

Im Hafen warten zahlreiche Taxis auf Kundschaft. Wenn mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, können die Taxis trotzdem knapp werden. Es gibt in Marseille zwei Taxizentralen mit insgesamt über 1.500 Taxis. Ein Verbund heißt Les Taxis Marseillais (lestaxismarseillais.fr) und die zweite Taxizentrale Taxi Radio Marseille (taximarseille.com).

Die Fahrpreise werden durch das Taxameter ermittelt. Der gültige Tarif muss auf einem Schild in der Heckscheibe veröffentlicht werden. Die Fahrt vom Hafen in die Stadt kostet angeblich ca. 25 bis 30 Euro. Auf der Webseite von Taxi Radio Marseille werden auch Rundfahrten angeboten. Beispielhaft werden folgende Rundfahrten genannt:

Blick von Notre Dame de la Garde
Blick von Notre Dame de la Garde – Bild: Tegeler
  • Marseille (2 Stunden): 99 Euro
  • Cassis oder Aix en Provence (3 Stunden): 180 Euro
  • Avignon (5 Stunden): 350 Euro

Mit Bus und Bahn ins Umland

Viele Orte in der Provence kann man mit dem Zug oder mit Bussen vom Busbahnhof der Stadt aus erreichen. Ein beliebtes Landausflugsziel ist z. B. die gut 30 Kilometer entfernte Stadt Aix-en-Provence. Am Vieux Port kann man die Metro M1 Richtung „La Rose“ nehmen. Nur 2 Stationen später ist man am Hauptbahnhof (Saint Charles). Direkt daneben befindet sich der Busbahnhof Gare Routiere. Die Busse sind leicht zu finden. Das Ticket kann beim Fahrer bezahlt werden. Die Fahrzeit nach Aix-en-Provence beträgt gut 30 Minuten.

Man kann natürlich auch mit dem Zug fahren. Bis zum Bahnhof Avignon TGV fährt man auch nur eine halbe Stunde. Infos gibt es auf der Webseite der französische Bahn SNCF (sncf.com). Von dem modernen TGV-Bahnhof, der weit außerhalb liegt, kann man einen Shuttle ins Zentrum von Avignon nehmen. Dieser fährt zum Gare D’Avignon Centre. Dann ist man Mitten in der Stadt.

Landausflüge in Marseille buchen

Für den Tag in Marseille werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es oben. Die gebuchten Landausflüge können bis 15 Tage vorher ohne Angabe von Gründen kostenfrei storniert werden. Zu dem gibt es eine Geld-zurück-Garantie für den Fall, dass das Kreuzfahrtschiff einen Hafen nicht anlaufen kann. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge folgen am Ende dieser Seite.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Marseille

Die zweitgrößte Stadt Frankreichs ist ein schönes Ziel für Mittelmeer Kreuzfahrten. Bei manchen Reedereien kann man hier auch zusteigen und die Kreuzfahrt in Marseille beginnen. Rund um den alten Hafen (Vieux Port) und im angrenzenden Altstadtviertel Le Panier liegt die Wiege der ältesten Stadt Frankreichs. Von hier sieht man bereits die Basilika Notre Dame de la Garde auf einer 161 m hohen Anhöhe. Marseille hat sich in den letzten Jahren mächtig herausgeputzt. Zeuge dieser Entwicklung ist zum Beispiel das neue Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers MuCEM. Im Umland von Marseille locken die Provence und die Calanques viele Landausflügler an. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge in Marseille.

Die Stadt vom Meer aus
Die Stadt vom Meer aus – Bild: MSC Cruises

Vieux Port

Der Vieux Port (Alter Hafen) entstand bereits in der Antike war über Jahrhunderte das wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Heute liegen im Hafenbecken Fischerboote und immer mehr Jachten. 2013 wurde der Bereich rund um die alten Hafen gründlich modernisiert. Heute der Vieux Port das kulturelle Herz der Stadt. Aber immer noch verkaufen die Fischer ihren Fang am Kopfende des Vieux Port. Wer möchte, kann sich in eines der zahlreichen Restaurants setzen und eine Bouillabaisse kosten. Mit einer Fähre kann man das Hafenbecken überqueren. Los geht es vor dem alten Rathaus am Quai du Port. Die Fahrt kostet 50 Cent und ist ein schönes Erlebnis.

Viertel Le Panier

Hinter dem Rathaus Hotel de Ville am Quai du Port beginnt die Altstadt Le Panier mit ihren engen steilen Gassen auf einem kleinen Hügel. Auch im ältesten Teil der Stadt wurde in den vergangenen Jahren viel saniert und renoviert. Hier kann man herrlich bummeln. Sehenswert in diesem Teil der Stadt sind die Kathedrale von Marseille (Cathédrale de la Major) und das ehemalige Armenhospiz Vieille Charité aus dem 17. Jahrhundert. Es dient heute als Museums- und Kulturzentrum.

Vieille Charité

Die Vieille Charité entstand ab 1671 als Armenhaus inmitten des Panier-Viertels. Um einen rechteckigen Innenhof mit einer barocken Kapelle erstreckt sich eine dreigeschossige Aradengalerie. Das historische Gebäude wurde saniert und dient heute als Museum und Veranstaltungsort für Konzerte und Ausstellungen.

Landausflüge in Marseille mit der Bimmelbahn
Fahrt mit der Bimmelbahn – Bild: Tegeler

Cathédrale de la Major

Am Rand der Altstadt und fast direkt am Meer entstand ab 1852 die mächtige Cathédrale de la Major auf den Grundmauern einer Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Die riesige Kathedrale von Marseille ist weithin sichtbar. Besonders der streifenweise Wechsel von hellem und dunklem Stein ist sehr auffällig. Vom Vorplatz der Kathedrale hat man einen schönen Blick.

MuCEM

Das MuCEM (Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers) wurde im Juni 2013 von Francois Hollande eröffnet. Das Prestigeprojekt, welches anlässlich der Ernennung der Stadt als Kulturhauptstadt Europas 2013 gebaut wurde, ist das erste Musée National außerhalb von Paris und kostete 190 Millionen Euro. Wie ein riesiger Würfel liegt das von Rudy Ricciotti konzipierte Museum am Eingang des Vieux Port. Eine Fußgängerbrücke verbindet das Dach des MuCEM mit dem benachbarten Fort St. Jean. Neben dem neuen Museum entstand der hakenförmige Bau des Kongresszentrums Villa Mediterranee mit seinem frei schwebenden Vordach.

Das neue Museum schafft eine Verbindung zwischen dem Alten Hafen und den verwaisten Dockanlagen von La Joliette. Und es integriert die bisher verloren zwischen Schnellstraße und Hafen stehende, monumentale Cathedrale de la Major de Marseille. Die Umgestaltung der Docks mit ihren riesigen Lagerhallen ist Teil von Euroméditerranée, dem größten urbanen Sanierungsprojekt Europas, bei dem auf 480 Hektar Fläche Bürohäuser, Wohnquartiere und Kultureinrichtungen entstehen.

Notre Dame de la Garde thront über der Stadt
Notre Dame de la Garde thront über der Stadt – Bild: Tegeler

Die Canebière

Die berühmte Flaniermeile der Stadt mit ihren herrschaftlichen Häusern und eleganten Palais beginnt am Kopfende des Vieux Port. Auch heute noch reihen sich zahlreiche Cafés, Grandhotels und Geschäfte entlang der großen Marseiller Verkehrsader. Die Canebière ist die Haupteinkaufsstraße von Marseille.

Notre Dame de la Garde

Die Basilika Notre-Dame de la Garde liegt auf 161 Meter hohen Kalkfelsen. Man sieht die Basilika bereits vom 8 Kilometer entfernten Kreuzfahrthafen. Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf Marseille, den Vieux Port und die umliegenden Inseln und Berge. Kein Wunder, dass die Basilika eines der beliebtesten Ziele für Landausflüge in Marseille ist.

Notre Dame de la Garde wird in der Stadt La Bonne Mère (die gute Mutter) genannt und ist das Wahrzeichen von Marseille. Der heutige Bau entstand ab 1853 an der Stelle einer mittelalterlichen Kapelle und einer Festung. Man erreicht das Gotteshaus vom Vieux Port aus zu Fuß, mit der Bimmelbahn oder mit einem Bus der Linie 60.

Landausflüge nach Aix-en-Provence
Landausflüge nach Aix-en-Provence – Bild: MSC Cruises

Chateau d’lf

Etwa stündlich fahren Motorboote vom Quai des Belges zu dieser Kalksteininsel mit der berühmten Festung. Hier wird der Graf von Monte Christo lebendig, dessen Geschichte Alexandre Dumas hierher verlegt hat. Wer den gruseligen Kerker gesehen hat, kann das Schicksal des Edmond Dantès nachvollziehen. Wer möchte kann mit einer Fähre weiterfahren zu den vier Inseln des Frioul-Archipels. Diese dienten in früheren Jahrhunderten als Quarantänestation.

Port des Vallon des Auffes

Der Port des Vallon des Auffes ist ein malerischer kleiner Fischereihafen mit zahlreichen Restaurants im Süden von Marseille. So richtig lebhaft wird es hier erst am Abend. Aber auch tagsüber lohnt der malerische Ort einen Besuch. Es gibt sogar eine Bademöglichkeit.

Cité radieuse von Le Corbusier

Hinter den schönen Stränden der Corniche von Marseille und ganz in der Nähe des Stadions Stade Vélodrome erblickt man die Cité radieuse, ein Wohnhochhaus, das von Le Corbusier zwischen 1947 und 1952 als kleine, autarke Stadt konzipiert wurde. Der Wohnblock steht auf 17 Betonstelzenpaaren, mit acht Doppelstockwerken und 337 Wohnungen, mit Läden und Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergarten, Schule, Bar, Kino und Theater. Das Ganze wirkt fast wie ein riesiges Kreuzfahrtschiff, das hier dauerhaft fest gemacht hat. Die genaue Adresse ist Boulevard Michelet 280.

Les Calanques
Les Calanques – Bild: MSC Cruises

Parc Nationale des Calanques

Zwischen Marseille und Cassis erstreckt sich der Nationalpark Calanques und lädt zu Wanderungen mit Badestopp ein. Die zerklüfteten weißen Kalksteinformation und fjordähnlichen Buchten mit dem blauesten Wasser des ganzen Mittelmeers sind ein Naturparadies vor den Toren der Metropole Marseille. Vom Vieux Port in Marseille starten Ausflugsboote zu Mini-Kreuzfahrten durch die Calanques. Vom 1. Juni bis 30. September gelten wegen der Brandgefahr strenge Zugangsregelungen. Nach einer Wanderung könnten man Cassis besuchen. Der kleine Küstenort mit seinem malerischen Hafen und den engen Gassen ist ebenfalls ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Marseille.

Weitere Kreuzfahrtausflüge lokaler Anbieter

Lokale Veranstalter bieten ihre Ausflüge bevorzugt bei diesem Marktführer an. Das Angebot ist riesig und nicht nur für Landausflügler konzipiert. Hier findet man u.a. Tickets ohne Anstehen für berühmte Attraktionen, Führungen mit lokalen Guides, kulinarische Touren und vieles mehr. Eine Auswahl gibt es unten. Wenn man auf eines der Angebote klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit dem Gesamtprogramm für diesen Hafen.

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