Laem Chabang auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Laem Chabang auf eigene Faust zusammengestellt. Die bedeutende Hafenstadt am Golf von Thailand hat etwa 75.000 Einwohner und liegt nur wenige Kilometer nördlich des Urlaubsortes Pattaya. Laem Chabang wird häufig im Rahmen von Südostasien-Kreuzfahrten angelaufen. AIDA Cruises nutzt den größten Hafen Thailands sogar als Start-/Zielhafen. Die beliebtesten Ziele für Landausflüge in Laem Chabang auf eigene Faust sind die thailändische Hauptstadt Bangkok, die ehemalige siamesische Hauptstadt Ayutthaya und die Touristenhochburg Pattaya. Bangkok ist eine der meistbesuchten Städte der Welt. Wie viele asiatische Großstädte ist auch die thailändische Hauptstadt eine faszinierende Mischung aus traditioneller Kultur und moderner Metropole. Mehr als 400 buddhistische Tempel sind über das Stadtgebiet verstreut. Die Hauptschlagader Bangkoks ist der breite Fluss Chao Phraya. Die Stadt wurde erst 1782 gegründet, war aber im Gegensatz zu Singapur oder Kuala Lumpur niemals Kolonialstadt. Thailand war immer ein unabhängiges Königreich. Der Baht ist die Landeswährung Thailands. Ein Euro entspricht derzeit 36,25 Baht. Die offizielle Abkürzung ist THB. Weitere Informationen findet man auf der Webseite der Tourism Authority of Thailand. Stand: Februar 2021

Landausflüge in Laem Chabang auf eigene Faust
Liegender Buddha im Wat Pho – Bild: Tegeler

Der Kreuzfahrthafen von Laem Chabang

Kreuzfahrtschiffe machen im großen Containerhafen der Stadt Laem Chabang fest. Der Industriehafen wurde 1991 fertiggestellt und ist der größte Überseehafen Thailands. Hier gibt es auch ein modernes Passagierterminal und mehrere Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe.

Die Kreuzfahrtschiffe, die in Laem Chabang einen Passagierwechsel vornehmen, liegen in jedem Fall direkt am Passagierterminal. Andere Kreuzfahrtschiffe machen auch weiter vorne zwischen den Containerschiffen fest. Hier gibt es dann direkt an der Pier keine Infrastruktur. Landausflugsbusse, Taxis und private Veranstalter können aber auch hier direkt zum Schiff fahren.

Passagierterminal in Laem Chabang
Passagierterminal in Laem Chabang – Bild: Tegeler

In dem großen Passagierterminal gibt es einige Souvenirgeschäfte. Zudem kann man Bargeld in Landeswährung tauschen. Einen Geldautomaten (ATM) haben wir nicht gesehen. Vor dem Gebäude gibt es ausreichend Parkplätze für Landausflugsbusse und Taxis. Private Veranstalter können die Gäste direkt am Passagierterminal abholen.

Mobil in Laem Chabang auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Laem Chabang auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt:

Zu Fuß

Es gibt in dem weitläufigen Hafen leider nichts, was man zu Fuß erreichen könnte. Das ungewohnte feuchtheiße Klima macht Fußgängern zudem das Leben schwer.

Shuttlebusse

Im Passagierterminal wird von einem privaten Unternehmen ein Shuttle-Service nach Pattaya angeboten. Der Fahrpreis lag zuletzt bei 12 Euro pro Person.

Laem Chabang auf eigene Faust
Taxi-Angebote im Terminal – Bild: Tegeler

Für alle Landausflügler, die Bangkok auf eigene Faust erkunden möchten, bieten viele Reedereien u.a. einen einfachen Stadttransfer an. Die Fahrzeit liegt bei ca. 2 Stunden pro Strecke. Die Urlauber werden in der Regel an einer großen Mall im Stadtzentrum (z.B. Central World Plaza) abgesetzt und können die freie Zeit bis zur Abfahrt selber gestalten. Versorgt mit einem Stadtplan und Tipps zu Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung.

Taxis

Im Passagierterminal in Laem Chabang warten Taxifahrer, die Transfers zum Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi, nach Bangkok und zu Zielen in der Umgebung anbieten. Die Preise werden auf Schildern veröffentlicht. Hier einige Preisbeispiele für ein Taxi mit 4 Personen. Der Fahrpreis für einen Kleinbus mit 5 bis 8 Fahrgästen steht in Klammern dahinter.

  • Bangkok (Hin- und Rückfahrt): 4.500 Baht (5.400 Baht)
  • Pattaya (Hin- und Rückfahrt): 1.800 Baht (2.400 Baht)
  • Flughafen (Einfache Fahrt): 2.250 Baht (2.850 Baht)

Mit einer Limousine benötigt man ca. 1,5 Stunden bis zum Flughafen. Die Fahrt nach Bangkok dauert mindestens zwei Stunden. Bei ungünstigen Verkehrsverhältnissen auch länger.

Mein Schiff 3 in Laem Chabang
Blick von AIDAbella auf die Mein Schiff 3 in Laem Chabang – Bild: Tegeler

In Bangkok gibt es angeblich mehr als 100.000 Taxis in den unterschiedlichsten Farben. Die Taxis sind mit Taxametern ausgerüstet und recht günstig. Es gibt einen Grundpreis und einen Kilometerpreis. Dazu kommen eventuell Gebühren für die Benutzung von Expressways. Leider versuchen viele Fahrer die Touristen zu übervorteilen und Festpreise zu verhandeln. Wir würden gar nicht erst einsteigen, wenn der Fahrer das Taxameter nicht einschalten will. Umwege kann man letztlich nicht verhindern. Unter dem Strich sind die Fahrpreise für uns Europäer immer noch sehr günstig. Entscheidend ist das Taxameter. Tuk-Tuks sind heute im Prinzip reine Touristenfahrzeuge und teurer als Taxis. Die Fahrpreise werden mit den Fahrern vereinbart. Man ist dem Smog ausgesetzt und der manchmal riskanten Fahrweise der Fahrer.

Öffentliche Verkehrsmittel

In Laem Chabang spielen öffentliche Verkehrsmittel für Landausflüge keine Rolle. In Bangkok könnte man ein etwas unübersichtliches System aus Hochbahnen (Sky-Train), U-Bahnen (begrenzt), Busse und Boote nutzen, was auf Landausflügler mit wenig Zeit ein wenig abschreckend wirkt.

Der BTS Skytrain ist eine Hochbahn mit zwei Linien und sehr günstigen Tarifen. Die Züge sind modern und sauber. Die Klimaanlage sehr kalt eingestellt, so dass ein Tuch sehr nützlich ist. Man kann sich mit dem BTS Skytrain günstig und vor allem staufrei fortbewegen. Viele Sehenswürdigkeiten liegen allerdings nicht an den beiden Routen, so dass man wieder in ein Taxi oder Tuk-Tuk umsteigen muss. Es gibt allerdings eine SkyTrain-Verbindung zum Flughafen.

Tuk-Tuks in Bangkok
Tuk-Tuks in Bangkok – Bild: Tegeler

Ebenfalls ist einem frühen Ausbaustadium ist die Metro (MRT). Es gibt leider nur zwei Linien. Für Landausflügler interessant ist die blaue Linie. Weitere Stationen und Linien befinden sich im Planungsstadium und sollen in den kommenden Jahren entstehen.

Das öffentliche Busnetz wird überwiegend mit klapprigen und uralten Bussen betrieben und deshalb auch keine große Hilfe. Im Gegensatz zu den Chao Phraya Express Booten, die im Linienverkehr auf dem Chao Phraya unterwegs sind. Es gibt verschiedene Linien, die durch verschiedenfarbige Flaggen gekennzeichnet sind. Wir habe gute Erfahrungen mit der Orange Express Line gemacht. Der Fahrpreis ist mit 15 Baht sehr niedrig. Wer Bangkok mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden möchte, findet hier weitere Informationen.

Fahrer und Transfers

Ideal für einen Tag in Bangkok auf eigene Faust ist ein Fahrer mit Guide. Ein organisierter Landausflug also, den man an Bord oder bei lokalen Anbietern buchen kann. Der Fahrer fährt die Sehenswürdigkeiten direkt an und kümmert sich um einen Parkplatz für den Wagen. Der Guide zeigt einem die Sehenswürdigkeiten und organisiert den Treffpunkt mit dem Fahrer. Manchmal überquert man den Fluss mit einem Boot (Wat Arun) und trifft den Fahrer auf der anderen Seite wieder. Wenn man an einem Tag einige wichtige Tempel und den Königspalast sehen möchte, ist das unserer Meinung nach der beste Weg.

Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi
Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi – Bild: Tegeler

Anreise und Transfer

Der internationale Flughafen Bangkok Suvarnabhumi (BKK) ist circa 100 Kilometer vom Hafen in Laem Chabang entfernt. Die Transferzeit beträgt ca. 90 Minuten. Die Metropole Bangkok liegt vom Hafen aus gesehen noch etwa 30 Kilometer hinter dem Flughafen. Die Fahrt nach Bangkok dauert meistens etwa 2 Stunden.

Wer den Flug in Eigenregie gebucht hat, könnte die Angebote von Transferdienstleistern interessant finden. Hier gibt es Angebote, die auf Kreuzfahrer zugeschnitten sind. Wir haben mit Euron Transfers gute Erfahrungen gemacht. Hier kann man Transfers mit einer Stadtbesichtigung verbinden. Ein gut gelegenes Hotel für eine Vorübernachtung ist Chatrium Hotel Riverside Bangkok.

Landausflüge in Laem Chabang buchen

Für den Tag in Laem Chabang werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es oben. Die gebuchten Landausflüge können bis 15 Tage vorher ohne Angabe von Gründen kostenfrei storniert werden. Zu dem gibt es eine Geld-zurück-Garantie für den Fall, dass das Kreuzfahrtschiff einen Hafen nicht anlaufen kann. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge folgen am Ende dieser Seite.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Laem Chabang

Die meisten Landausflügler fahren wohl nach Bangkok. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der riesige Königspalast und die vielen Tempel und Pagoden. Viele Sehenswürdigkeiten Bangkoks liegen an den Ufern des breiten Flusses Chao Phraya, den man mit Fähren überqueren kann.

Wer Bangkok schon kennt, könnte nach Ayutthaya fahren. Die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Siam ist heute eine Ruinenstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Die Transferzeit beträgt hier allerdings bereits ca. drei Stunden pro Strecke. Den kürzesten Weg hat man nach Pattaya. Die Stadt ist eines der Urlaubszentren Thailands, genießt aber wegen des Sextourismus zurecht einen schlechten Ruf. Es gibt aber auch hier einige lohnenswerte Landausflugsziele und zudem einige recht schöne Inseln vor der Küste. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge in Laem Chabang auf eigene Faust.

Fähre nach Wat Arun
Fähre nach Wat Arun – Bild: Tegeler

Bangkok

Wer zum ersten Mal in Bangkok ist, wird vermutlich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten genießen wollen. Leider wirkt die Riesenstadt sehr unübersichtlich. Einen Stadtplan haben wir hier hinterleget. Es gibt nicht ein Zentrum, wie man das von europäischen Großstädten gewohnt ist. In einer Flussbiegung liegt die Altstadt rund um den riesigen Königspalast und die berühmten Tempel Wat Po und Wat Arun. Auch die Khao San Road befindet sich hier. Südlich der Altstadt erstreckt sich die Chinatown rund um die Yaowarat Road. Ganz in der Nähe lockt der Tempel Wat Traimit viele Besucher an. Rund um die Silom Road, die Sukhumvit Road und am Siam Square breitet sich das moderne Bangkok mit riesigen Shoppingcentern, modernen Hotels und Wolkenkratzern aus.

Vor allem der Königspalast und die wunderbaren Tempel locken viele Landausflügler an. Mit einem unglaublichen Aufwand an Material (insbesondere Blattgold) werden die Buddha-Statuen gepflegt und in Ordnung gehalten. Aber auch eine Bootstour auf dem Chao Phraya gehört zu den beliebtesten Aktivitäten in der thailändischen Hauptstadt, in der man auch beim zehnten Besuch noch viel Neues sehen und erleben kann. Dies sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Bangkok.

Der Königspalast in Bangkok
Der Königspalast in Bangkok – Bild: Tegeler

Königspalast und Wat Phra Kaeo

Der riesige Grand Palace (Königspalast) ist ein Muss für jeden Besucher Bangkoks. Auch wenn die Königsfamilie seit vielen Jahren nicht mehr hier residiert. Palast und Tempel liegen hinter hohen weißen Mauern in dem alten königlichen Bezirk der Stadt. Der Eintritt für Ausländer beträgt 500 Baht. Der Königspalast ist eine Mischung aus traditionellen und europäischen Stilelementen. Eine Besichtigung setzt ordentliche Kleidung voraus. Ärmellose Blusen, kurze Hosen oder offene Sandalen werden nicht gerne gesehen. Nicht ganz leicht im heißen und schwülen Bangkok.

Der Wat Phra Kaeo auf dem Gelände des Palastes ist der bedeutendste Tempel Thailands und gilt als einer der schönsten buddhistischen Sakralbauten weltweit. Der nur 75 Zentimeter hohe Smaragd-Buddha ist das Nationalheiligtum Thailands. Die Statue ist in Wirklichkeit aus Jade und wurde im 15. Jahrhundert im Norden des Landes entdeckt. Der König persönlich legt dem Smaragd-Buddha dreimal jährlich eine neue Robe an.

Der goldene Buddha im Wat Traimit
Der goldene Buddha im Wat Traimit – Bild: Tegeler

Buddhistische Tempel

In Bangkok gibt es mehr als 400 buddhistische Tempel, die man in der Regel kostenlos besichtigen kann. Nur bei den Hauptsehenswürdigkeiten wird ein geringes Eintrittsgeld verlangt. Die Tempel sind nach ihrer Bedeutung klassifiziert. Der Wat Phra Kaeo mit dem berühmten Smaragd-Buddha im Grand Palace (s.oben) ist der wichtigste Tempel und der einzige königliche Tempel der Sonderklasse. Zu den wichtigsten Heiligtümern außerhalb der Palastmauern zählen einige königliche Tempel erster Klasse.

Zu den meistbesuchten Tempeln gehören Wat Pho mit der 46 Meter langen Statue eines liegenden Buddha und Wat Arun (Tempel der Morgenröte) mit dem 79 Meter hohen und reich verzierten Turm. Wat Arun ist eines der Wahrzeichen Bangkoks. Über steile Treppen erreicht man die Aussichtsplattformen und genießt einen traumhaften Blick über die ganze Stadt. Wir haben noch Wat Traimit besucht, den Tempel des goldenen Buddha. Der 700 Jahre alte Buddha wurde aus Gold gefertigt, was aus Sicherheitsgründen lange durch einen Gipsmantel verschleiert wurde. Nach dem Besuch des Wat Traimit bietet sich ein kleiner Rundgang in der Chinatown Bangkoks an, die direkt nebenan liegt. Schließlich führen viele Landausflüge in Bangkok zum Wat Saket (Golden Mount) auf dem Gipfel eines künstlichen Hügels.

Blick auf Wat Arun von der Fähre
Blick auf Wat Arun von der Fähre – Bild: Tegeler

Khao San Road

In den 1980er-Jahren war das Viertel Banglamphu nördlich des königlichen Bezirks ein Geheimtipp bei Rucksacktouristen. An der berühmten Khao San Road stehen Cafés, Souvenirläden, Restaurants, Gästehäuser und Hotels dicht an dicht. Hier ist man auch heute noch voll auf Traveller eingerichtet. Abends verwandelt sich die Flaniermeile in ein Lichtermeer aus grellbunten Neonreklamen. Dann ist die Khao San Road Einkaufsstraße und Fressmeile zugleich. Wer ein Hotelzimmer in der Nähe gebucht hat, kann am Abend einen Spaziergang über diese Straße machen. Ansonsten ist die Khao San Road unserer Meinung nach kein besonderes Highlight.

Siam Square

Am Siam Square schlägt das pulsierende Herz des modernen Bangkok, das sich östlich des alten Stadtkerns ausbreitet. Hier findet man riesige Einkaufszentren, Hochhäuser und auch sonst alle Attribute einer modernen Großstadt. Auf dem Dach einiger Hochhäuser gibt es übrigens spektakuläre Bars. Das Warenangebot am Siam Square ist überwältigend und zieht auch Studenten der nahen Universität an.

Chinatown und Indisches Viertel

Wie überall in Südostasien gibt es auch in Bangkok eine Chinatown und ein Indisches Viertel. In Phahurat befindet sich das Viertel der Inder. In den unzähligen Läden kann man edle Stoffe und farbenfrohe indische Kleidung ansehen und natürlich auch kaufen. Bangkoks Chinatown liegt östlich von Phahurat und zählt zu den lebhaftesten Vierteln der Stadt. Wie in jeder Chinatown gibt es auch hier zahllose Geschäfte und Garküchen. Wer möchte, kann hier die riesigen Jackfrüchte probieren. Bangkoks Chinatown ist aber auch bekannt für die vielen Juwelierläden.

Chinatown Bangkok
Chinatown Bangkok – Bild: Tegeler

National Museum

Das National Museum lohnt einen Besuch. Auch wenn man wenig Zeit hat. Das größte Museum Südostasiens ist in einem alten Palast untergebracht. Die Ausstellungsstücke spiegeln die lange Geschichte Thailands wieder. Besonders beeindruckend fanden wir das lebensgroße Modell eines Kriegselefanten. Kostenlose Führungen erhöhen den Nutzen des Besuchs.

Jim Thompson House

Auch das Jim Thompson House können wir empfehlen. In einem Komplex aus mehreren traditionellen thailändischen Häusern, die Thompson in Bangkok wieder aufbauen ließ, wird der Nachlass des Unternehmers ausgestellt. Thompson war Architekt und Geheimdienstler und kam nach dem 2. Weltkrieg nach Thailand. Er machte die thailändische Seide weltberühmt. Es gibt in Bangkok auch ein Jim Thompson Outlet.

Bangkoks Kanäle

Bangkok ist eine Wasserstadt und wurde früher sogar „Venedig des Ostens“ genannt. Viele Kanäle (Thai Klongs) wurden bereits im 19. Jahrhunderts zugeschüttet und durch moderne Straßen ersetzt. Der König wollte das Land und die Hauptstadt modernisieren. Wie es früher überall in Bangkok aussah, kann man in Thonburi am Westufer des Chao Phraya erleben. Hier sind Boote immer noch das Transportmittel Nummer Eins. Ein Bootsausflug führt vorbei an traditionellen Holzhäusern, Tempeln und schwimmenden Märkten vorbei. In Thonburi befindet sich auch – direkt am Noi Canal – das Königliche Barkenmuseum.

Landausflüge in Bangkok mit der Fähre
Fähre auf dem Chao Phraya – Bild: Tegeler

Ayutthaya

Etwa 80 Kilometer nördlich der heutigen thailändischen Hauptstadt liegt eine ihrer Vorgängerinnen. Ayutthaya war bis zur Zerstörung durch eine burmesische Armee im Jahre 1767 die Hauptstadt des gleichnamigen siamesischen Königreichs und gehörte heute zum Weltkulturerbe der UNESCO. In der sehr beeindruckenden Ruinenstadt kann man heute die Ruinen von Tempeln und Palästen besichtigen. Besonders beeindruckend ist der ehemalige königliche Tempel Wat Phra Si Sanphet mit den drei markanten Chedi. In Ayutthaya kann man problemlos einen ganzen Tag verbringen. Leider ist die Fahrzeit relativ lang. Mit drei Stunden pro Strecke sollte man rechnen.

Pattaya

Die Touristenhochburg Pattaya ist vielen als Zentrum des Sextourismus bekannt. Die Pattaya Walking Street zählt zu den berüchtigtsten Straßen Thailands. Trotzdem ist Stadt aufgrund ihrer Nähe zum Hafen (25 Kilometer) nicht zu Unrecht ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Laem Chabang auf eigene Faust.

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehört die Prasat-Sut-Ja-Tum-Tempelanlage. Das Heiligtum der Wahrheit (englisch: Sanctuary of Truth) stammt aus den 1980er-Jahren und ist bis heute nicht fertig. Der Tempel mit seinen aufwändigen Schnitzarbeiten ist der größte hölzerne Gebäudekomplex Thailands.

Wat Phra Si Sanphet in Ayutthaya
Wat Phra Si Sanphet in Ayutthaya – Bild: Tegeler

Ein schönes Fotomotiv ist zudem der goldene Big Buddha von Pattaya. Die 18 Meter hohe Statue steht auf dem Phra-Tamnak-Hügel und bietet einen herrlichen Blick über die Stadt und die Küste. Größe spielt auch beim so genannten Buddha-Berg eine Rolle. Hier wurde ein riesiges Buddha-Bild in den Felsen gebrannt und später vergoldet. Der Berg heißt Khao Chi Chan und das Buddha-Bild wird sogar als größtes Buddha-Bildnis überhaupt gehandelt. Ebenfalls ein schönes Fotomotiv.

Die Strände von Pattaya sind bestenfalls durchschnittlich. Da haben die vorgelagerten Inseln mehr zu bieten. Beliebt sind Landausflüge zur Badeinsel Koh Larn, die manchmal auch einfach Koh Lan genannt wird. Hier kann man einige schöne Stunden am Strand verbringen. Die Überfahrt mit der Fähre von Pattaya dauert nur eine halbe Stunde.

Gartenfreunde werden einen Besuch des Botanischen Gartens Nong Nooch nicht bereuen. Eine der größten botanischen Gärten Asiens liegt allerdings bereits etwa 20 Kilometer außerhalb von Pattaya. Leider gibt es auch Attraktionen mit Tieren wie Elefantenreiten oder Bilder mit Tieren.

Weitere Kreuzfahrtausflüge lokaler Anbieter

Lokale Veranstalter bieten ihre Ausflüge bevorzugt bei diesem Marktführer an. Das Angebot ist riesig und nicht nur für Landausflügler konzipiert. Hier findet man u.a. Tickets ohne Anstehen für berühmte Attraktionen, Führungen mit lokalen Guides, kulinarische Touren und vieles mehr. Eine Auswahl gibt es unten. Wenn man auf eines der Angebote klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit dem Gesamtprogramm für diesen Hafen.

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