Kopenhagen auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Kopenhagen auf eigene Faust zusammengestellt. Die dänische Hauptstadt ist für viele Landausflügler Liebe auf den ersten Blick und ein Traumziel vieler Ostsee Kreuzfahrten. Die wunderschönen Kupferdächer und Turmspitzen, die historischen Bauwerke und zahlreichen kleinen Plätze und Gassen, strahlen Wärme und Gastfreundschaft aus. Die berühmte kleine Meerjungfrau empfängt die Besucher der Stadt bereits am Hafen. Die prachtvollen Schlösser Amalienborg und Christiansborg scheinen nur auf Landausflügler zu warten, ebenso wie das lebhafte Hafenviertel Nyhavn.

Landausflüge in Kopenhagen auf eigene Faust
Bunte Fassaden am Nyhavn – Bild: Tegeler

Kopenhagen ist eine alte Stadt und das spürt man. Die Befestigungsmauern um die Indre By, wie die Altstadt auf Dänisch heißt, wurden erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts beseitigt. Das ist der Grund für die vielen schmalen Gassen im Stadtzentrum. Die Fußgängerzone Strøget wurde bereits 1962 für den Autoverkehr gesperrt. Sie verbindet Kongens Nytorv (des Königs Neumarkt) mit dem Rathausplatz im Zentrum der Stadt. Zwischen diesen beiden Plätzen liegt das alte Kopenhagen mit zahlreichen Geschäften und Restaurants. In Kopenhagen leben ca. 600.000 Menschen. Dänemark gehört zu EU, hat aber nach wie vor eine eigene Währung. Die Landeswährung sind Dänische Kronen (DKK). Eine Krone entspricht 13 Cent. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite von Visit Kopenhagen. (Stand: Januar 2020)

Der Kreuzfahrthafen von Kopenhagen

Kopenhagen ist ein bedeutender Kreuzfahrthafen im Ostseeraum. Die Kreuzfahrtschiffe verteilen sich auf drei Hafenbereiche. Langeliniekaj (Kai 190 bis 199), Nordre Toldbod (Kai 177) und Oceankaj (Kai 330 bis 334). Informationen über den genauen Liegeplatz des eigenen Kreuzfahrtschiffes findet man auf der Webseite des Copenhagen Malmö Port.

Die große Mehrheit der Landausflügler wird entweder am Langeliniekaj oder am Oceankaj ankommen. Am Langeliniekaj machen große Kreuzfahrtschiffe fest, die in Kopenhafen keinen Passagierwechsel vornehmen. Zum Beispiel die meisten Schiffe von AIDA Cruises oder TUI Cruises. Wenn ein (teilweiser) Passagierwechsel stattfindet, liegen die Kreuzfahrtschiffe meistens am Oceankaj. Ausnahmen bestätigen die Regel. Bei Costa Kreuzfahrten, MSC Kreuzfahrten und den großen amerikanischen Reedereien kann man Ostsee Kreuzfahrten auch in Kopenhagen beginnen. Die Schiffe dieser Reedereien liegen deshalb oft an den drei neuen Kreuzfahrt-Terminals am Oceankaj.

MSC Musica am Oceankaj
MSC Musica am Oceankaj – Bild: Tegeler

Nur sehr kleine (Luxus-)Kreuzfahrtschiffe machen in Nordre Tolbod fest. Der Freihafen (Freeport) hat nach der Eröffnung der neuen Anlagen (Oceankaj) als Kreuzfahrthafen weitgehend ausgedient.

Oceankaj Cruise Terminal

Das neue Oceankaj Cruise Terminal (englisch: Ocean Quay) im Nordhafen der Stadt wurde 2014 in Betrieb genommen und wickelt heute mehr als die Hälfte der Kreuzfahrtschiffe ab. Es gibt vier Liegeplätze und drei moderne (baugleiche) Kreuzfahrt-Terminals mit allem Komfort hintereinander. Leider liegt dieser Hafen relativ weit außerhalb. Bis nach Kongens Nytorv sind es zum Beispiel 7 Kilometer. Ein Transportmittel ist deshalb zwingend notwendig, wenn man Kopenhagen auf eigene Faust erkunden möchte.

Langelinie Cruise Terminal

Viele Kreuzfahrtschiffe nutzen aber nach wie vor auch den zentrumsnahen Langeliniekaj in Sichtweite der kleinen Meerjungfrau. Wer mit AIDA Cruises oder TUI Cruises nach Kopenhagen kommt, liegt mit einiger Wahrscheinlichkeit hier. Aber dank der Rubrik „Ships in Port“ auf der Webseite des Hafens (Link s. oben) muss das ja keine Überraschung mehr sein.

AIDA am Langelinie Pier
AIDA am Langeliniekaj – Bild: Thomas Høyrup Christensen/Copenhagen Media Center

Am Langeliniekaj gibt es kein Kreuzfahrt-Terminal. Dafür findet man Stände der Kopenhagener Touristeninformation. Eine „Welcome Crew“ verteilt Stadtpläne mit vielen Tipps. Direkt am Langelinienkaj gibt es ein Designer Outlet und mehrere Bushaltestellen. Die berühmte kleine Meerjungfrau ist nur wenige hundert Meter vom Liegeplatz der Kreuzfahrtschiffe entfernt.

Mobil in Kopenhagen auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Kopenhagen auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt.

Dabei wird oft der königliche Neumarkt (Kongens Nytorv) erwähnt. Dieser Platz ist zum Beispiel mit der U-Bahn gut erreichbar. Er verbindet die Fußgängerzone Strøget, die einmal quer durch die Altstadt (Imre By) verläuft, mit dem bei Touristen sehr beliebten Nyhavn Kanal.

Zu Fuß

Wenn man am Langeliniekaj ankommt, kann man Kopenhagen durchaus zu Fuß erkunden. Vorausgesetzt man ist einigermaßen gut zu Fuß. Der Pier ist 750 Meter lang. Wenn man weiter hinten liegt, muss man also erst einmal den Pier ablaufen. Hier einige Entfernungsangaben, gemessen von der Mitte des Langeliniekajs.

  • Kleine Meerjungfrau: 850 Meter
  • Schloss Amalienborg: 1,9 Kilometer
  • Nyhavn: 2,5 Kilometer
  • Rathausplatz: 3,7 Kilometer

Der neue Kreuzfahrthafen Oceankaj im Nordhafen ist leider für Fußgänger zu weit draußen. Von Terminal 1 bis Schloss Amalienborg sind es bereits sechs Kilometer.

Rund um Langelinie
Rund um Langelinie
A (Kleine Meerjungfrau), B (Amalienborg Schloß), Stern: Das Kastell (Kastellet)

Shuttlebusse

Alle Reedereien bieten ihren Gästen üblicherweise kostenpflichtige Shuttlebusse an. Ob das der Fall ist und welche Kosten anfallen, erfährt man meistens erst an Bord. Wenn das Schiff am Oceankaj liegt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß.

Meistens werden 8 bis 12 Euro für ein Tagesticket verlangt. Ein möglicher Endpunkt der Shuttlebusse ist der Platz Kongens Nytorf am Ende des Nyhavns.

Stadtrundfahrten

Immer eine beliebte Alternative sind Stadtrundfahrten. Es gibt in Kopenhagen mehrere Anbieter von so genannten Hop-on Hop-off Touren zu Land und zu Wasser. Ein bekannter Anbieter ist die skandinavische Firma Strömma (stromma.com), die Kanaltouren und Busrundfahrten auf drei Routen anbietet. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen an roten Bus-Route, die drei reguläre Stopps am Langeliniekaj beinhaltet. Hier können Landausflügler also direkt zusteigen. Wer am Oceankaj startet, wird erst mit einem Shuttlebus von Strömma zum Stopp Nr. 5 bei der Kleinen Meerjungfrau gefahren und kann hier in die rote Linie umsteigen. Der Shuttle ist im Fahrpreis enthalten.

Strömma bietet auch eine Kanaltour zu Wasser an. Los geht es zum Beispiel am Nyhavn-Kanal. Man kann aber an allen der derzeit sieben Haltestellen zusteigen. Zum Beispiel bei der Kleinen Meerjungfrau oder in Christianshavn. Während der Sommersaison funktionieren die flachen Kanalboote wie ein Hop-on Hop-off Bus. Man kann überall aussteigen und mit einem der nachfolgenden Boote weiterfahren. Hier ein Routenplan der Bus- und Kanaltouren von Strömma. Wer möchte, kann ein Kombiticket für Bus und Boot erwerben.

Es gibt natürlich noch weitere Anbieter von Stadtrundfahren mit Bussen und Booten. Hier sind zum Beispiel City Sightseeing oder Red Sightseeing zu nennen. Bei den Kanaltouren haben sich die blauen Boote von Netto Badene (havnerundfart.dk) als günstige Alternative zu Strömma etabliert.

Kopenhagen auf eigene Faust mit öffentlichen Bussen
Blick von der Bushaltestelle in Richtung Terminal 1 (Oceankaj) – Bild: Tegeler

Öffentliche Busse

Öffentliche Verkehrsmittel sind an den beiden wichtigen Kreuzfahrthäfen eine interessante Alternative. Zuständig ist die Verkehrsgesellschaft DOT. Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Kopenhagen kann man auf der Webseite Rejseplanen.dk planen. Die jetzt folgenden Angaben stammen von der Touristeninformation:

An der Straße Oceanvej (fast direkt vor Terminal 1) befindet sich eine Bushaltestelle. Die Busse 25 und 27 fahren Richtung Innenstadt. Bus 27 fährt etwa zehn Minuten bis zum Østerport Bahnhof. Von hier fahren S-Bahnen, U-Bahnen und Busse in kurzen Abständen ins Stadtzentrum. Man könnte zum Beispiel die U-Bahn M3 nehmen. Das ist eine Ringlinie mit der man in kurzer Zeit zum Kongens Nytorf oder zum Rathausplatz fahren kann. Beide Plätze begrenzen die Altstadt von Kopenhagen. Bus 25 fährt in etwa 30 Minuten bis zum Bahnhof Nørreport. Auch hier gibt es einen U-Bahnanschluss. Fahrkarten kann man in einem Kiosk oder bei den Fahrern kaufen. Man benötigt ein 2-Zonenticket für 24 DKK. Bus, Metro und S-Bahn können mit einem Ticket genutzt werden.

Wer am Langeliniekaj ankommt, könnte gut einen Kilometer zur Metrostation am Bahnhof Østerport laufen und von der dort mit der Metro M3 (Ringlinie) zwei Stationen weiter bis Kongens Nytorv fahren. Der Weg zum Bahnhof kann man natürlich auch mit einem Bus überbrücken. Es gibt mehrere Bushaltestellen entlang des langen Piers. Ein 2-Zonen-Ticket für 24 DKK reicht aus.

Der Gefion-Brunnen
Der Gefion-Brunnen – Bild: Tegeler

Hafenbusse

In einer Wasserstadt wie Kopenhagen gehören auch Hafenbusse zum Netz der öffentlichen Verkehrsmittel. Die nördlichste Station Nordre Tolbod befindet sich wenige hundert Meter südlich der Kleinen Meerjungfrau. Die blaugelben Hafenbusse fahren über mehrere Stationen bis Det Kongelige Bibliotek bei Schloss Christiansborg. Eine Haltestelle ist direkt am Nyhavn. Die Hafenbusse können mit einem normalen Busticket genutzt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Verkehrsgesellschaft DOT (Link s. oben).

Taxen

Wer möchte, kann am Langeliniekaj ein Taxi zum Kongens Nytorv nehmen. Nach Angaben der Touristeninformation liegt die Gebühr bei 150 DKK (175 DKK am Wochenende). Wenn man das Taxi am Oceankaj nimmt, kann man 100 DKK hinzurechnen.

Ein bekanntes Taxiunternehmen ist die Firma Taxa 4×35 (taxa.dk) mit angeblich mehr als tausend Taxen. Auf der Webseite findet man auch Angaben zu den Taxameterpreisen. Man kann ein Taxi auch für eine gewisse Zeit mieten. Eine Stunde inkl. 20 Kilometer kosten z.B. 499 DKK.

In der Fahrradstadt Kopenhagen gibt zudem zahlreiche Fahrradtaxis.

Fahrräder

Überall im Stadtgebiet kann man sich Fahrräder ausleihen. Informationen dazu gibt es auf der Webseite Bycyklen (bycyklen.dk). Eine Alternative ist die Firma Donkey Republic (donkey.bike) mit vielen Verleih-Stationen in der Stadt und an den beiden großen Kreuzfahrthäfen. Auf der Webseite von Donkey Republic findet man zudem viele Tipps zum Fahrradfahren in Kopenhagen. Die Stadt gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte der Welt. Geführte Fahrradtouren und Leihfahrräder findet man zudem bei Baja Bikes*.

Landausflüge in Kopenhagen buchen

Wer keine Lust hat, sich um Urlaub mit Fahrplänen oder Taxifahrern herumzuschlagen, kann aus einem großen Angebot an organisierten Landausflügen wählen. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Beispielhaft fügen wir hier das Landausflugsprogramm der bekannten italienischen Reederei MSC Kreuzfahrten für Kopenhagen bei. Andere Reedereien haben ein mehr oder weniger ähnliches Programm. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Viele lokale Veranstalter bieten ihre Aktivitäten bei GetYourGuide* an. Das Angebot ist riesig und nicht nur für Landausflügler konzipiert. Hier findet man u.a. Tickets ohne Anstehen für berühmte Attraktionen, Führungen mit lokalen Guides, kulinarische Touren und vieles mehr. Eine Auswahl gibt es oben. Weitere Angebote von Viator* folgen am Ende dieser Seite.

Highlights für Landausflüge in Kopenhagen

Jedes Kreuzfahrtschiff, das die Langeliniekaj anläuft, muss an Kopenhagens weltbekanntem Wahrzeichen vorbei. Sie basiert auf Märchenfigur von Hans Christian Andersen und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Edvard Eriksen gestaltet. Aber die dänische Hauptstadt hat natürlich noch mehr zu bieten. Viel mehr! Kopenhagen ist eine Traumstadt, die man gut zu Fuß und/oder mit dem Fahrrad erkunden kann. Hier einige Highlights für Landausflüge in Kopenhagen.

Nyhavn

Der Nyhavn (neuer Hafen) zählt dank der vielen Restaurants und Kneipen zu den touristischen Hauptattraktionen Kopenhagens. Die Front aus farbenfrohen alten Kontoren im Norden des Nyhavn ist ein beliebtes Fotomotiv und in fast jedem Kreuzfahrtprospekt zu finden. Am Nyhavn kann man auch zu den beliebten Kanaltouren starten.

Auf einen Blick
Auf einen Blick – Royal Caribbean

Sehenswürdigkeiten auf der Karte: C-Schloß Rosenborg, D-Nationalmuseum, E-Tivoli, F-Carlsberg Museum

Schloss Amalienborg

Auf halbem Wege zwischen Nyhavn und dem Kreuzfahrtpier Langelinie liegt Schloss Amalienborg. Das Schloß ist die Residenz der dänischen Königin und ein eleganter Palast aus dem 18. Jahrhundert. Die Innenräume können teilweise besichtigt werden. Täglich um 11.30 Uhr marschiert die Königliche Wache (Den Kongelige Livgarde) von ihrer Kaserne bei Schloss Rosenborg durch die Stadt zum Schloss Amalienborg. Am Schloss Amalienborg findet dann um 12 Uhr der Wachwechsel statt. An der Bredgade kann man den Vorbeimarsch der Wache gut beobachten. Wenn Musik dabei ist, dürfte die Königin zuhause sein.

Schloss Rosenborg

Umgeben von schönen Parks und Gärten ist Schloss Rosenborg (kongernessamling.dk). Es wurde bereits im 19. Jahrhundert in ein Museum umgewandelt und beherbergt heute die königliche Sammlung und die dänischen Kronjuwelen.

Die Kleine Meerjungfrau ist selten alleine
Die Kleine Meerjungfrau ist selten alleine – Bild: Tegeler

Rathausplatz und Strøget

Blickfang am weitläufigen Rathausplatz ist natürlich das zwischen 1892 und 1905 errichtete Rathaus, das seinem Pendant im italienischen Siena nachempfunden wurde. Der große Platz im Zentrum der ist Treffpunkt und zentraler Versammlungsort der Stadt.

Strøget, die älteste Fußgängerzone der Welt, führt vom Rathausplatz bis Kongens Nytorv (des Königs Neumarkt). Ein Bummel über die Flaniermeile der Stadt und ihre Nebenstraßen lohnt sich. Klassische dänische Marken sind seit vielen Jahren mit eigenen Läden vertreten. Interessant sind auch die zwei großen Kaufhäuser der Stadt: Illum und Magasin du Nord. Illums Bolighus (illumsbolighus.com) ist ein wunderschönes Kaufhaus mit einer prächtigen Innenausstattung, die von einer beeindruckenden Glaskuppel gekrönt wird. Das altehrwürdige Kaufhaus Magasin du Nord (magasin.dk) gilt als das größte Kaufhaus Skandinaviens. Außerdem liegen einige der Museen und sehenswerte Bauten und Plätze an der Route. Zum Beispiel das Rathaus, die Hauptgebäude der Universität oder das königliche Theater.

Ein weiteres sehenswertes Baudenkmal Kopenhagens liegt ein Stück weiter nördlich in einer Nebenstraße der Strøget. Der Runde Turm wurde 1642 im Auftrag König Christians IV. als Observatorium direkt neben der Dreifaltigkeitskirche errichtet. Im Inneren führt ein spiralförmiger, stufenloser Aufgang zu einer Aussichtsplattform, die einen schönen Blick über Kopenhagen gewährt.

Botanischer Garten – Bild: Tegeler

Beliebte Museen

Die dänische Hauptstadt hat auch für Museumsbesucher und Kunstinteressierte eine Menge zu bieten. In der Nähe des Rathausplatzes befindet sich die Ny Carlsberg Glyptotek (glyptoteket.com). Diese zählt zu den bedeutendsten Museen für antike Kunst in ganz Skandinavien. Neben antiken Skulpturen verfügt das Museum auch über moderne Skulpturen von Auguste Rodin und Edgar Degas.

Zwischen Tivoli und Schloss Christiansborg ist das dänische Nationalmuseum (natmus.dk) in dem ehemaligen Prinzenpalais untergebracht. Weitere Außenstellen sind über das ganze Land verteilt. Thema des Museums ist die Kulturgeschichte Dänemarks von der Vor- und Frühgeschichte bis heute.

Tivoli Gärten

Die hinter dem Rathausplatz gelegenen Tivoli Gärten (tivoli.dk) sind nach der kleinen Meerjungfrau sicherlich die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Dutzende von Karussells und andere Fahrgeschäfte ziehen seit 1843 die Besucher magisch an. Tivoli ist aber auch eine weitläufige Parklandschaft und eine der grünen Lungen Kopenhagens. Hier finden im Sommer regelmäßig Konzerte statt. Nirgendwo in Kopenhagen gibt es mehr Restaurants. Eine chinesische Pagode und der Nachbau eines indischen Palastes sind weitere Highlights des Parks.

Amalienborg Kopenhagen
Schloss Amalienborg – Bild: Tegeler

Christianshavn

Das Viertel Christianshavn zählt zu den urigsten von ganz Kopenhagen. Es wurde unter König Christian IV. ab 1619 nach dem Vorbild Amsterdams angelegt und mit einem Kanalsystem ausgestattet. Da es von Zerstörungen verschont blieb, sind Teile der historischen Bebauung erhalten. Aber auch die moderne neue königliche Oper liegt in diesem Viertel, das man zum Beispiel gut mit einem der blaugelben Hafenbusse erreichen kann. Es gibt aber auch U-Bahn Station mit dem Namen Christanshavn.

Weltweit bekannt wurde Christianshavn durch die 1970 von Hippies gegründete Freistadt Christiania. Diese ist eine einzigartige Erscheinung in Kopenhagen. Hippies etablierten auf einem verlassenen Kasernengelände eine Gemeinschaft, da nach Ihren Regeln zusammenlebt und dem alternativen Lebensstil frönt. Heute hat sich Christiania zu einer der wichtigsten Touristenattraktionen Kopenhagens gemausert.

Carlsberg Brauerei

Bierfreunde möchten vielleicht die Carlsberg Brauerei (visitcarlsberg.com) besichtigen. Es gibt einen Brand Store und ein Visitors Centre, das jedoch derzeit temporär wegen Modernisierung geschlossen ist.

Die Frederikskirche
Die Frederikskirche (Marmorkirche) – Bild: Tegeler

Gastronomie

Eine landestypische Spezialität ist Smørrebrød. Es handelt sich im Prinzip um fantasievoll und reich belegte Brote, die in Geschäften oder Fleischereien „Auf die Hand“ verkauft werden.

Zwei besondere Orte für Liebhaber guten Essens sind die Markthalle Torvehallerne (torvehallernekbh.dk) und der Street Food Markt Reffen. Die Markthalle liegt bei der Metrostation Nørreport einen Block südlich des Botanischen Gartens. Der Street Food Markt Reffen (reffen.dk), der allerdings nur im Sommerhalbjahr geöffnet hat, hat den Street Food Markt in der ehemaligen Papierfabrik abgelöst, der noch in vielen Reiseführern zu finden ist.

Weitere Kreuzfahrtausflüge lokaler Anbieter

Viele lokale Veranstalter bieten ihre Aktivitäten bei Viator* an. Die Tiefpreisgarantie, eine 24-Stunden-Stornierungsfrist und zahllose Kundenbewertungen helfen bei der Auswahl und geben Sicherheit bei der Buchung.

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