St. Lucia auf eigene Faust

Landausflüge auf St. Lucia auf eigene Faust
St. Lucia im Überblick – Carnival Cruise Lines

Hier haben wir Informationen für Landausflüge auf St. Lucia auf eigene Faust zusammengestellt. Das beliebte Ziel von Karibik Kreuzfahrten liegt in der östlichen Karibik südlich von Martinique und nördlich von St. Vincent. Knapp 150 Kilometer südöstlich befindet sich Barbados. Die Hauptstadt des 43 Kilometer langen und bis zu 23 Kilometer breiten Inselstaates ist die kleine Stadt Castries an der Westküste. Das Wahrzeichen von St. Lucia sind die Pitons, zwei markante Vulkankegel an der Südwestküste. Hier befindet sich auch der Vulkan La Soufriere mit dampfenden Schwefelquellen und brodelnden Schlammtümpeln, in denen sich das eruptive Innenleben von Mutter Natur offenbart. Das Inselinnere ist bergig und grün. Der Mount Gimmie ist mit 950 Meter die höchste Erhebung. Bis zur Unabhängigkeit am 22. Dezember 1979 war St. Lucia über 150 Jahre britische Kolonie. Davor war die Geschichte der Insel eine Folge von Konflikten, Eroberungen und Rückeroberungen. Im 17. und 18. Jahrhundert rangen Engländer und Franzosen mehrmals um die strategisch bedeutsame Insel, bis die Engländer sich schließlich durchsetzten. Die Franzosen hinterließen bis heute die Ortsnamen, die Religion (die meisten Einwohner sind katholisch) und die kreolische Küche. Die Amtssprache ist Englisch und die Landeswährung der Ostkaribische Dollar (CXD, EC$), der im Verhältnis von 1 US Dollar gleich 2,7 XCD an den US Dollar gekoppelt ist. Mit US Dollar kommt man im Land gut klar. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des St. Lucia Tourist Board. (Stand: September 2019)

Kreuzfahrtschiffe in Castries
Kreuzfahrtschiffe in Castries – Bild: Saint Lucia Media Center

Der Kreuzfahrthafen von St. Lucia

Kreuzfahrtschiffe laufen den Hafen der Hauptstadt Castries an. Hafen und Stadt liegen gut geschützt ganz am Ende einer tiefen Bucht. Die Kreuzfahrtschiffe laufen in die Bucht ein und machen an einem der beiden Kreuzfahrthäfen fest. Zwischen den beiden Kreuzfahrthäfen, die vis-à-vis auf beiden Seiten der Bucht liegen, pendeln Wassertaxen.

Kreuzfahrtschiffe werden bekanntlich immer größer. Es kann sein, dass die ganz großen Pötte außerhalb der Bucht ankern und die Urlauber mit Tendern an Land fahren. Kleine Kreuzfahrtschiffe können auch im Industriehafen links neben dem La Place Carenage Terminal festmachen. Das Bild oben zeigt den Hafen vollbesetzt. Das ist aber eher die Ausnahme.

La Place Carenage Terminal

Eigentlich heißt der Liegeplatz wohl Queen Elisabeth II Dock und das Einkaufszentrum am Pier La Place Carenage. Aber das ist unwichtig. Dieser Hafen befindet sich in unmittelbarer Nähe des Zentrums der kleinen Inselmetropole Castries. Das Kreuzfahrtterminal ist wie gesagt in erster Linie ein Einkaufszentrum. Dazu gehören in der Karibik natürlich auch immer zahlreiche Duty-free Geschäfte. Im ersten Stock liegt das beliebte Chef Robby’s Caribbean Pirates Restaurant mit einer schönen Veranda. Hier gibt es auch WLAN.

Carnival Kreuzfahrtschiff in Pointe Seraphine
Carnival Kreuzfahrtschiff in Pointe Seraphine – Bild: Saint Lucia Media Center

Die Touristeninformation ist mit einem großen achteckigen Stand vertreten. Die blaue Stahlkonstruktion mit den Monitoren darüber ist leicht zu entdecken. Rund um den Stand haben wir Taxifahrer mit laminierten Preisinformationen gesehen. Wer St. Lucia auf eigene Faust erkunden möchte, könnte hier noch eine Inselrundfahrt oder einen Strandtransfer buchen.

Pointe Seraphine Terminal

Der Hafen Pointe Seraphine auf der anderen Seite der Bucht ist neuer, größer und moderner. Ein Open Air Terminal, das wie ein kleines Dorf mit verschiedenen Gebäuden und Außenbereichen gestaltet wurde. Die Zahl der Duty-free Geschäfte, Restaurants und Bars ist deutlich größer als im anderen Hafen.

Vom Kreuzfahrtschiff gelangt man in die Haupthalle, in der die Touristeninformation einen großen Stand betreibt. In der Nähe gibt es kleine Holzgebäude in denen Ausflüge oder Mietwagen (St. Lucia National und Guys Car Rental) angeboten werden. Wenn wir uns richtig erinnern, gab es auch Angebote für Taucher. Wer ein Taxi sucht, findet eine „Taxi Dispatch Area“ in der Nähe des Busparkplatzes. Hier ist die Courtesy Taxi Cooperative zuständig.

Mobil in St. Lucia auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf St. Lucia auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt:

Castries auf einen Blick
Castries auf einen Blick – Royal Caribbean International

zu Fuß

Die wenigen Sehenswürdigkeiten von Castries wie die Kathedrale, der Derek Walcott Square oder der Craft Market sind nur wenige Meter vom Hafen La Place Carenage entfernt und können auch in einer Stunde nach einem Landausflug noch erkundet werden. Die Wege sind kurz. Castries ist eine kleine Hauptstadt. Im eigentlichen Stadtgebiet leben weniger als 4.000 Menschen. Von Pointe Seraphine nimmt man für 2 US Dollar ein Wassertaxi oder läuft ca. 20 Minuten am Wasser entlang ins Zentrum.

Taxen

Taxen sind ein gutes Verkehrsmittel für alle, die St. Lucia auf eigene Faust erkunden möchten. Zahlreiche Taxen sind an beiden Kreuzfahrt-Terminals vertreten. Die Fahrpreise sind festgelegt. Man bucht ein Taxi für eine bestimmte Strecke, eine Rundfahrt von der Stange oder eine individuelle Tour. In Pointe Seraphine ist die Courtesy Taxi Cooperative (Link s. oben) vertreten. Hier die Preise für einige beispielhafte Touren und Strandtransfers:

  • Reduit Beach Roundtrip: 14 US Dollar ab 10 Personen; 50 US Dollar für bis zu 3 Personen
  • Pigeon Point Beach Roundtrip: 20 US Dollar ab 10 Personen; 60 US Dollar für bis zu 3 Personen
  • Kleine Inseltour (weniger als 2 Stunden): 120 US Dollar für 2 bis 3 Personen
  • Große Inseltour (vier Stunden): 160 US Dollar für 2 bis 2 Personen
  • Rain Forest Sky Rides (zwei Stunden): 60 US Dollar pro Person

Mietwagen

Seit der Jahrtausendwende hat man auf St. Lucia viel in Straßen und Brücken investiert. Die einst abenteuerlichen Verkehrsverbindungen auf der bergigen Insel haben sich seither verbessert. Leider muss man sich aber auch hier auf den Linksverkehr einstellen. Man benötigt eine lokale Fahrerlaubnis, die man für umgerechnet 20 US Dollar zum Beispiel beim Verleiher bekommt. Angeblich kann man diese Gebühr umgehen, wenn an einen internationalen Führerschein besitzt und diesen bei der Einreise abstempeln lässt. Ob das im Kreuzfahrt-Terminal möglich ist bleibt fraglich. Die meisten Autoverleiher haben ein Mindestalter von 25 Jahren.

Ein Überblick
Ein Überblick – Royal Caribbean

Guy’s Car Rental (guyscarrental.com) und St. Lucia National Car Rental (slunationalcarrental.com) haben derzeit ein Büro in Pointe Seraphine. Hertz ist am John Compton Highway Nr. 57 ansässig. Das ist an der Straße zum Flughafen ca. 500 Meter nördlich von Pointe Seraphine. Am nahen Castries-Vigie Airport gibt es noch Niederlassungen von Sixt und Avis. Das Unternehmen Drive-A-Matic (drivestlucia.com) holt die Kunden kostenlos am Hafen ab.

Öffentliche Busse

Mit ein wenig Abenteuerlust kann man auf St. Lucia (an Werktagen) auch mit dem Bus fahren. Der Busbahnhof ist ganz in der Nähe der Kreuzfahrtterminals. Die Minibusse haben meistens 14 Sitze und sich an einem ein M auf dem Nummernschild zu erkennen. Der Zielort steht auf einem Schild hinter der Windschutzscheibe. Die Fahrpreise sind günstig. Die Fahrer der privaten Busse nehmen natürlich auch US Dollar. Bezahlt wird beim Aussteigen.

Es gibt derzeit acht verschiedene Routen. Die Route 1A könnte für Urlauber interessant sein. Sie führt von den Castries Bus Stops zu den Touristenzentren im Nordwesten. Die Haltestellen sind Choc Roundabout, Rodney Bay Bus Stop, Choc Bridge Bus Stop, Beausejor Stadium Bus Stop, Gros Islet Bus Stop und die Endhaltestelle Cas en Bas Bus Stop.

Es gibt in Castries mehrere „Busbahnhöfe“, die dicht beieinander hinter dem Castries Central Market liegen. Wir würden die Reisepläne auf jeden Fall vorab mit der Touristeninformation besprechen.

Landausflüge auf St. Lucia buchen

Es ist nicht jedermanns Sache, sich auf einer karibischen Insel auf eigene Faust zu bewegen. Insbesondere die Angst vor Kriminellen ist nicht ganz unbegründet, auch wenn man das Risiko durch die allgemein bekannten Vorsichtsmaßnahmen stark begrenzen kann. Bequemer und sicherer erscheinen organisierte Landausflüge. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Beispielhaft fügen wir hier das Landausflugsprogramm der beliebten deutschen Reederei AIDA Cruises für St. Lucia bei. Da ist wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Andere Reedereien haben ein mehr oder weniger ähnliches Programm. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Diese kann man bequem und sicher zum Beispiel bei Viator* (s. oben) oder rent-a-guide* buchen. Meist deutschsprachige Landausflüge von Meine Landausflüge* gibt es ganz unten am Ende dieser Seite. Hier ist eine Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie im Preis der Landausflüge enthalten.

Highlights für Landausflüge auf St. Lucia

St. Lucia gleicht einem grünen Wassertropfen im blauen Meer der Karibik. Der bergige Insel ist mit dichter Vegetation überzogen. Die kleine Hauptstadt Castries hat weniger als 4.000 Einwohner und liegt an der Karibikküste der Insel. Auf dieser Inselseite befinden sich auch die meisten Strände und Natursehenswürdigkeiten. Das Wahrzeichen von St. Lucia sind die erloschenen Vulkane Gros Piton und den Petit Piton südlich der Stadt Soufriere.

Landausflüge in St. Lucia zum Morne Fortune
Blick vom Morne Fortune – Bild: Simon Dannhauer–stock.adobe.com

Castries

Die nach dem Marechal de Castries, einem französischen Marineminister, benannte Inselhauptstadt entstand um 1760 an dem natürlichen Hafen und breitete sich auf die umliegenden Anhöhen aus. Da Castries mehrmals niederbrannte (zuletzt 1948), sind zwischen den Bürohäusern aus Beton und Glas nur wenige Bauten aus der Kolonialzeit erhalten.

Am Derek Walcott Square im Zentrum steht noch eine Reihe alter Häuser. Der Literaturnobelpreisträger Derek Walcott ist der berühmteste Sohn der Insel. Die katholische Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis schräg gegenüber wurde 1897 errichtet. In der Mitte steht ein 400 Jahre alter Samaan Baum (Regenbaum), der als Wahrzeichen von Castries gilt.

Wenige Schritte vom La Place Carenage Terminal entfernt, beginnt der betriebsame Castries Central Market, der sich über die ursprüngliche Begrenzung der Markthalle hinaus die ganze Jeremie Street entlang zieht. Bei Google Maps erkennt man den Markt an seinem roten Dach.

Morne Fortune

Vom Gipfel des Morne Fortune aus hat man einen traumhaften Panoramaausblick über die Stadt, den Hafen und die umliegende Berglandschaft. Das historische Government House hat einen besonders vorteilhaften Platz am Hang. Fort Charlotte, ebenfalls an der Bergseite, war eine französische Festung, die 1764 als Citadelle du Morne Fortune begonnen wurde. 20 Jahre später wurde sie von den neuen britischen Herrschern fertiggestellt.

Aerial Tram und Canopy sind beliebte Landausflüge auf St. Lucia
Aerial Tram – Bild: Rainforest Adventures

Rainforest Adventures

Die Firma Rainforest Adventures, die man aus mehreren Häfen der Karibik kennt, ist auch auf St. Lucia vertreten. Vom Hafen fährt man etwa eine halbe Stunde zu dem Gelände an der Ostküste der Insel. Zu den Angeboten gehören eine Arial Tram und eine Canopy-Tour, die häufig auch im Rahmen von organisierten Landausflügen von den Reedereien angeboten werden. Die Aerial Tram ist eine Art Seilbahn, die eine Stunde lang in luftiger Höhe durch den Wald gleitet und einen schönen Blick auf den Wald bieten soll. Hinter dem Wort Canopy verbirgt sich eine Seilrutsche. Die Angebote machen durchaus Spaß, sind aber nicht ganz billig.

Der touristische Nordwesten

Viele Landausflügler streben zu den Strände im Nordwesten der Insel. Der etwa 15 Kilometer lange Abschnitt von der Hauptstadt Castries bis nach Pigeon Island ist die beliebteste Urlaubsregion von St. Lucia. Hier gibt es einige schöne Strände, die z.B. mit einem Taxi schnell und günstig erreichbar sind. Insbesondere der Reduit Beach und der Pigeon Island Beach haben es den Landausflüglern angetan.

Der Vigie Beach ist von den Häfen aus sogar zu Fuß erreichbar. Man läuft von Pointe Seraphine aus knapp zwei Kilometer. Müsste man nicht die Landebahn des Flughafens umrunden, wäre der Weg noch kürzer. Wir würden uns aus Sicherheitsgründen in der Nähe des Hotels aufhalten. Wer längeren Zeit am Strand verbringen möchte, findet auf der Insel deutlich bessere Alternativen. Das gilt zum Beispiel für die schöne Choc Bay, die ca. 6 Kilometer nördlich von Pointe Seraphine liegt. Hier gibt es relativ viele Schattenplätze. Liegen können gemietet werden. Toiletten und Außenduschen findet man bei einem kleinen Restaurant. Umkleidekabinen gibt es nicht.

Reduit Beach an der Rodney Bay ist Ziel viele Landausflüge auf St. Lucia
Reduit Beach – Bild: magicbones–stock.adobe.com

Fährt man einige Kilometer weiter die Küste entlang in Richtung Norden, erreicht man den Reduit Beach an der Rodney Bay. Dieser etwa 1 Kilometer lange Traumstrand lockt mit weißem Korallensand sowie zahllosen Hotels, Restaurants und Wassersportmöglichkeiten. Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden, Duschen und Toiletten sind vorhanden. Leider gibt es relativ viele Strandverkäufer.

An der Nordseite wird die Rodney Bay durch die Halbinsel Pigeon Island mit Fort Rodney und dem schönen Pigeon Island Beach begrenzt. Pigeon Island wurde vor 200 Jahren während der napoleonischen Kriege auf Veranlassung des englischen Admirals Rodney befestigt und ist seit 1979 als Nationalpark ausgewiesen. Markierte Wege führen an Unterkünften und Geschützstellungen vorbei zu einem Museum und einem Restaurant. Hier kann man schön spazieren gehen. Der Pigeon Island Beach mit dem Hotel Sandals Grande Resort & Spa ist einer der schönsten Strände der Insel.

Die Karibikküste südlich von Castries

Südlich von Castries ist der La Toc Beach der nächstgelegene schöne Strand. Vom Hafen La Place Carenage sind es weniger als drei Kilometer hierher. Aufgrund der Steigungen sollte man sich ein Taxi gönnen. Am Strand gibt es ein großes Hotel (Sandals Regency).

Einige Kilometer weiter südlich erreicht man die wunderbare Marigot Bay. Diese ist eine schmale Bucht mit Palmen bestandenem Steilufer. Früher versteckten sich hier Piraten in dem hurrikansicheren Hafen. Später haben sich in der Bucht Engländer und Franzosen bekämpft. Einige Cafés haben sich an der Straße zur Bucht angesiedelt, während man am Strand selbst zwischen verschiedenen Bars wählen kann.

Marigot Bay
Marigot Bay – Bild: Saint Lucia Media Center

Ein gutes Stück weiter südlich – umgeben von hohen Bergen – schmiegt sich die Ortschaft Soufriere an die Küste. Die Stadt ist wegen des Vulkans, der berühmten Pitons und der schönen Diamond Botanical Gardens ein Ziel vieler Landausflüge auf St. Lucia. Strände hat Soufriere auch zu bieten. Jedenfalls ganz in der Nähe. Weniger Kilometer nördlich liegt die wunderschöne Anse Chastanet mit dunklen Sand. Von hier kann an zu Fuß die sehr ursprüngliche Anse Miman erreichen. Wenige Kilometer südlich und direkt zwischen den beiden Pitons, befindet sich der Sugar Beach. Nach der in der Nähe gelegenen Ortschaft wird der Strand auch Jalousie Beach genannt. Ein Traumstand in einer Traumlage. Der früher schwarze Sand wurde künstlich aufgeschüttet und ist ist heute hell.

Soufriere, der Vulkan und die Pitons und mehr

In der Nähe der einstigen Inselhauptstadt Soufriere ragen die beiden fast 800 Meter hohen Pitons auf. Die Bergkuppen aus Lavagestein bilden den Mittelpunkt der Pitons Management Area, eines 3.000 Hektar großen Areals, das eine Vielfalt von Ökosystemen beherbergt und UNESCO-Naturerbe ist. Die beiden Vulkankegel Petit Piton (743 m) und Gros Piton (770 m) erinnern an Zuckerhüte und sind die Wahrzeichen von St. Lucia. In den unteren und mittleren Lagen um die Pitons wuchern tropische bzw. subtropische Regenwälder, die in der Höhe in Trockenwald übergehen.

Jeep-Tour zu den Pitons
Inseltour eines lokalen Veranstalters – Bild: Saint Lucia Media Center

Zu dem Schutzgebiet gehört das urzeitliche Kraterfeld von Sulphur Springs. Die schwefelhaltigen heißen Quellen, die hier aus dem Boden sprudeln, sind eine Touristenattraktion. In riesigen Lettern weist ein Schild am Straßenrand den Weg zum einzigen „Drive-in-Volcano“ der Karibik. An eine Mondlandschaft erinnern die Schwefelquellen, überall brodelt und blubbert es. Aus den Schlammlöchern quillt gelber, stinkender Dampf.

Soufriere ist auch wegen der Diamond Botanical Gardens (diamondstlucia.com) ein beliebtes Ziel von Landausflügen. Hier gibt es einen wunderschönen Garten, mehrere Mineralbäder und einen malerischen Wasserfall. Wer Wasserfälle mag, findet ca. 2,5 Kilometer weiter in den Bergen noch den Toraille Waterfall. Es gibt Umkleidekabinen. Damit man kann sich unter dem Wasserfall fotografieren lassen kann. Der Spaß kostet 3 US Dollar Eintritt.

Sportliche Landausflügler können in der Nähe den Tet Paul Nature Trail (tetpaulnaturetrail.com) in Angriff nehmen. Für eine Runde benötigt man 45 bis 60 Minuten. Unterwegs hat man einen wunderschönen Blick auf die Pitons.

Weitere Kreuzfahrtausflüge lokaler Anbieter

Landausflüge mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es bei Meine Landausflüge*.