St. Lucia auf eigene Faust – Landausflüge für Kreuzfahrer

Landausflüge auf St. Lucia individuell planen – die besten Tipps für Kreuzfahrtgäste

Hier finden Sie praktische Informationen für Landausflüge auf St. Lucia auf eigene Faust. Die grüne und gebirgige Karibikinsel liegt zwischen St. Vincent und Martinique und zählt zu den beliebtesten Kreuzfahrtzielen der Region. Kreuzfahrtschiffe laufen die Hauptstadt Castries an der Westküste der Insel an. An der Westküste befinden sich auch die meisten Strände und Sehenswürdigkeiten. Die Vulkankegel „Deux Pitons“ sind das Wahrzeichen von St. Lucia und eine der bekanntesten Natursehenswürdigkeiten der Karibik. Bis zur Unabhängigkeit 1979 war St. Lucia über 150 Jahre lang eine britische Kolonie. Im 17. und 18. Jahrhundert rangen Engländer und Franzosen um die strategisch bedeutsame Insel, bis die Engländer sich im Jahre 1814 schließlich durchsetzten. Die Franzosen hinterließen bis heute die Ortsnamen, den katholischen Glauben und die kreolische Küche. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des St. Lucia Tourist Board. Letzte Aktualisierung: Juni 2026

Weitere Hafenportraits für Landausflüge in der Karibik auf eigene Faust: Antigua, Aruba, Barbados, Belize, Bonaire, Cartagena, Colon, Costa Maya, Cozumel, Curacao, Dominica, Falmouth, Grand Cayman, Grenada, Guadeloupe, La Romana, Martinique, Montego Bay, Nassau, Ocho Rios, Puerto Limon, Puerto Plata, Roatan, Samana, Puerto Rico, St. Kitts, St. Maarten, St. Thomas, St. Vincent, Tortola
Landausflüge auf St. Lucia auf eigene Faust
St. Lucia liegt im Inselbogen der Kleinen Antillen – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Kurz & knapp für Kreuzfahrer

📍 Liegeplatz: St. Lucia Cruise Port in Castries
🚶‍♂️ Entfernung ins Stadtzentrum: Je nach Liegeplatz etwa 400 Meter bis 1,5 km
🏖️ Nächster Strand: Vigie Beach (ca. 3 km)
✨ Highlights in Castries: Castries Market, Derek Walcott Square, Kathedrale
✨ Highlights im Umland: Pitons, Sulphur Springs, Botanischer Garten, Marigot Bay, Pigeon Island National Landmark, Regenwald und Wasserfälle, Aussichtspunkte
🗺️ Fortbewegung: Taxis und organisierte Landausflüge dominieren
⏱️ Ideal für: Naturerlebnisse, Inselrundfahrten, Katamaranfahrten und Strandtage
💶 Gut zu wissen: Amtssprache ist Englisch; gezahlt wird mit dem Ostkaribischen Dollar (XCD), US-Dollar werden fast überall akzeptiert
📶 Internet: WLAN im Hafenterminal und in vielen Cafés; eSIMs (z. B. Airalo, GigSky oder Simbye) funktionieren zuverlässig

👉 Fazit: St. Lucia gehört zu den spektakulärsten Kreuzfahrtzielen der Karibik. Die Insel begeistert mit üppigem Regenwald, traumhaften Buchten und den berühmten Pitons. Für Erstbesucher sind eine Inselrundfahrt zu den Pitons und den Sulphur Springs oder ein entspannter Strandtag an der Rodney Bay die beliebtesten Optionen.

Kreuzfahrthafen St. Lucia

Kreuzfahrtschiffe laufen den St. Lucia Cruise Port in der Hauptstadt Castries an. Hier machen auch die Kreuzfahrtschiffe von AIDA Cruises und TUI Cruises fest. Der Hafen wird von der Global Ports Holding betrieben und derzeit umfassend modernisiert.

Pointe Seraphine Cruise Terminal Shopping
Pointe Seraphine Cruise Terminal Shopping – Bild: Tegeler

Das Pointe Seraphine Cruise Terminal ist der wichtigste Kreuzfahrtterminal der Insel. Derzeit können hier zwei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig festmachen. Im Rahmen der laufenden Ausbauarbeiten werden die Liegeplätze erweitert, sodass künftig auch die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt abgefertigt werden können. Zudem werden die Einkaufs- und Marktbereiche modernisiert. Geplant ist außerdem der Bau eines großen Hotels in Hafennähe.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens befindet sich das La Place Carenage Cruise Terminal. Hier legen bislang vor allem kleinere und mittelgroße Kreuzfahrtschiffe an. Auch dieser Bereich wird derzeit modernisiert und die Liegekapazitäten werden erweitert. Die als Vendor’s Arcade bekannte Marktzone wird renoviert und teilweise bereits wieder genutzt.

Besonders interessant für Kreuzfahrtgäste ist die neue, knapp einen Kilometer lange Uferpromenade, die beide Terminals miteinander verbindet. Nach ihrer Fertigstellung wird sie den Passagieren des Pointe Seraphine Cruise Terminals einen komfortablen Fußweg in die Innenstadt von Castries ermöglichen.

Blick hinüber zu den Kreuzfahrtschiffen in Pointe Seraphine
Blick hinüber zu den Kreuzfahrtschiffen in Pointe Seraphine – Bild: Tegeler

Zwischen beiden Terminals pendeln regelmäßig kleine Wassertaxis, sodass man sich den Fußweg um das Hafenbecken herum sparen kann, falls das eigene Schiff am weiter entfernten Pointe Seraphine Terminal anlegt.

Landausflüge auf St. Lucia buchen

Für den Tag auf St. Lucia werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge auf St. Lucia findet man bei GetYourGuide* oder bei Viator*.

Mobilität auf St. Lucia auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf St. Lucia auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf St. Lucia (ab Pointe Seraphine Cruise Terminal):

  • Castries City View Point: 4,3 km
  • Reduit Beach: 9,8 km
  • Marigot Bay: 13,3 km
  • Pigeon Island: 13,6 km
  • Rainforest Adventures St. Lucia: 14,5 km
  • Diamond Botanical Gardens: 42,5 km
  • Sulphur Springs: 45 km
  • Petit Piton: 45,7 km
  • Tet Paul Nature Trail: 47,2 km
  • Gros Piton: 52,4 km
Landausflugsziele in Castries
Karte der Landausflugsziele in Castries – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Landausflugsziele in und um Castries: 1. Derek Walcott Square, 2. Kathedrale, 3. Castries Market, 4. Castries City View Point auf dem Morne Fortune, 5. Vigie Beach.

Die Liegeplätze der Kreuzfahrtschiffe sind durch entsprechende Piktogramme markiert. Oben das Pointe Seraphine Cruise Terminal, unten das La Place Carenage Cruise Terminal.

Castries zu Fuß

Wer möchte, kann die Hauptstadt von St. Lucia bequem zu Fuß erkunden. Die wenigen Sehenswürdigkeiten sind nur wenige Meter vom La Place Carenage Cruise Terminal entfernt und können auch in einer Stunde vor oder nach einem Landausflug noch erkundet werden. Vom Pointe Seraphine Terminal läuft man ca. 1,5 km am Wasser entlang oder nimmt ein Wassertaxi. Castries ist eine kleine Hauptstadt und die Wege sind kurz.

Wassertaxis

Wassertaxis verbinden die beiden Cruise Terminals. Dieser Service wird im Pointe Seraphine Terminal mit Klappschildern beworben und kostet 6 US-Dollar für das Retourticket. Der Pier befindet sich in der Nähe des beliebten St. Lucia Sign und ist unter „Hippo downtown ferry“ auch bei Google Maps verzeichnet.

Taxis, Uber & Co

Nach Angaben des St. Lucia Cruise Port sind Holiday Taxi, Courtesy Taxi, Southern Taxi und National Taxi staatlich anerkannte Genossenschaften, die exklusiv an den Terminals Pointe Seraphine und La Place Carenage operieren. Diese lizenzierten Taxis sind an blauen „TX“-Kennzeichen zu erkennen und bieten feste Preise für Transfers sowie maßgeschneiderte Landausflüge an. In Pointe Seraphine ist die Courtesy Taxi Cooperative vertreten. Die Genossenschaft veröffentlicht feste Preise für Strandtransfers und Inselrundfahrten.

  • Reduit Beach Roundtrip: 14 US-Dollar pro Person (Sammeltransport ab 10 Pers.)
  • Reduit Beach Roundtrip: 50 US-Dollar für 2-3 Personen
  • Pigeon Point Beach Roundtrip: 20 US-Dollar (Sammeltransport ab 10 Pers.)
  • Pigeon Point Beach Roundtrip: 60 US-Dollar für 2-3 Personen
  • Lucian Jumper Tour (weniger als 2 Stunden): 50 US-Dollar pro Person
  • Island Exposures Tour (vier Stunden): 80 US-Dollar pro Person
  • Rain Forest Sky Rides (zwei Stunden): 100 US-Dollar pro Person
AIDAperla am Pointe Seraphine Cruise Terminal
AIDAperla am Pointe Seraphine Cruise Terminal – Bild: Tegeler

Uber ist auf St. Lucia verfügbar, arbeitet jedoch ausschließlich mit staatlich lizenzierten Taxifahrern zusammen. Für Kreuzfahrer ist der Dienst nur eingeschränkt nutzbar, da die Taxi-Genossenschaften an den Kreuzfahrthäfen exklusive Rechte besitzen. Gleiches gilt für lokale Fahrdienst-Apps wie Horizon Rides oder Allez, deren Fahrer die Hafengelände in der Regel nicht anfahren dürfen.

Mietwagen

Nur wenige Landausflügler erkunden St. Lucia mit einem Mietwagen. Die Insel ist sehr bergig und die Beschilderung häufig unzureichend. Für die Fahrt von Castries nach Soufrière benötigt man bereits 1,5 Stunden. Dazu kommt der Linksverkehr. Da sind Taxis bequemer und zeitsparender. Sixt und Guy’s Car Rental sind sogar im Pointe Seraphine Cruise Terminal vertreten. Am nahen George F. L. Charles Airport gibt es weitere Niederlassungen internationaler Verleiher, darunter Hertz und Avis. Da die Flughafengebäude vom Hafen aus gesehen auf der anderen Seite der Landebahn liegen, beträgt der Weg gut 2 km.

Busfahren wie die Locals

Minibusse sind neben Autos das Hauptverkehrsmittel der Einheimischen auf St. Lucia. Die Minibusse haben grüne Nummernschilder und die Autonummer beginnt mit einem M. Es gibt feste Routen, aber keine festen Fahrpläne. Die Busse fahren ab, wenn sie voll sind. Die Zielorte stehen oben an der Windschutzscheibe. Es gibt einen großen Busbahnhof hinter dem Castries Market. Aber die ganze Hauptstadt Castries ist voll von Haltestellen und Minibussen. Für Kurzstrecken zahlt man beim Fahrer 2–3 XC-Dollar (ca. 1 US-Dollar). Für Langstrecken (z. B. Castries–Soufrière) ca. 8–10 XCD (3–4 US-Dollar). Wer ein authentisches lokales Erlebnis sucht, könnte sich darauf einlassen. Es gibt viele Busse in Richtung Rodney Bay und Gros Islet. Zum Beispiel die Linie 1A. Für Fahrten in den bergigen Süden (Soufrière/Pitons) ist er wegen zu hoher Zeitrisiken absolut ungeeignet.

Blick vom Schiff auf die Hauptstadt Castries
Blick vom Schiff auf die Hauptstadt Castries – Bild: Tegeler

Hibiscus Trolley Train

Auch in Castries (St. Lucia) gibt es seit einiger Zeit einen Hibiscus Trolley Train. Die geführte Tour dauert insgesamt etwa 1,5 Stunden und startet meist direkt am Shopping-Komplex des Pointe Seraphine Cruise Terminals. Die Fahrt geht durch Castries und beinhaltet einen Stopp am zentralen Platz der Stadt. Bei dieser Gelegenheit kann man auch die Kathedrale besichtigen. Dann geht es in Richtung Flughafen zum Vigie-Beach, wo ein kurzer Badestopp auf dem Programm steht. Die Touren werden meistens über die Reedereien vermarktet und sind mit ca. 50 Euro recht teuer. Empfehlen kann man die Bimmelbahn für Kreuzfahrer, die schlecht zu Fuß sind, Familien mit kleineren Kindern oder Kreuzfahrer, die nur ein kurzes, entspanntes Programm suchen. Die Rückmeldungen von Kreuzfahrern fallen gemischt aus.

St. Lucia auf eigene Faust: Die besten Highlights für Kreuzfahrtgäste

St. Lucia gleicht einem grünen Wassertropfen im blauen Meer der Karibik. Die bergige Insel ist von üppigem Regenwald und dichter Vegetation bedeckt. Die Hauptstadt Castries liegt an der Karibikküste im Nordwesten der Insel. An der Westküste befinden sich auch die meisten Strände, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten Attraktionen zählen die beiden erloschenen Vulkankegel Gros Piton und Petit Piton bei Soufrière, die als Wahrzeichen von St. Lucia gelten. Ganz anders präsentiert sich die wilde Atlantikküste im Osten der Insel. Sie ist touristisch deutlich weniger erschlossen und wegen der starken Brandung sowie gefährlicher Strömungen meist nicht zum Baden geeignet. Dies sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf St. Lucia auf eigene Faust.

Landausflugsziele auf St. Lucia
Karte der Landausflugsziele auf St. Lucia – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Ziele für Landausflüge auf St. Lucia: 1. Castries City Viewpoint auf dem Morne Fortune, 2. Pigeon Island, 3. Reduit Beach, 4. Vigie Beach, 5. Rainforest Adventures (Zip-Line, Arial Tram), 6. Marigot Bay, 7. Anse la Raye, 8. Gros Piton, 9. Petit Piton, 10. Sulphur Springs, 11. Diamond Botanical Gardens, 12. Sugar Beach, 13. Anse Chastanet Beach, 14. Toraille Wasserfall, 15. Tet Paul Nature Trail

Castries – Ein Bummel durch die Hauptstadt

Die nach dem französischen Marineminister Marquis de Castries benannte Inselhauptstadt entstand um 1760 am natürlichen Hafen und breitete sich später auf die umliegenden Hügel aus. Da Castries mehrmals niederbrannte (zuletzt 1948), sind zwischen den Bürohäusern aus Beton und Glas nur wenige Bauten aus der Kolonialzeit erhalten.

Am Derek Walcott Square im Zentrum von Castries gibt es noch eine Reihe alter Häuser. In der Mitte des Platzes steht ein mehrere hundert Jahre alter Regenbaum (Samanea saman), der als Wahrzeichen von Castries gilt. Die katholische Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis an der Nordseite des Platzes wurde 1897 errichtet und lohnt eine Besichtigung. Die Holzdecke und die Bleiglasfenster sind wunderschön. Viele Malereien in der wichtigsten Kirche der Insel stammen von Sir Dunstan St. Omer. Der bekannteste Künstler St. Lucias entwarf zudem die heutige Nationalflagge.

Derek-Walcott-Square
Derek-Walcott-Square mit dem Regenbaum und der Kathedrale – Bild: Falco from Pixabay

Nur wenige Schritte vom La Place Carenage Terminal entfernt beginnt der betriebsame Castries Central Market, der sich über die ursprüngliche Begrenzung der Markthalle hinaus die ganze Jeremie Street entlangzieht. Bei Google Maps erkennt man den historischen Markt an seinem roten Dach. An Samstagen herrscht hier ein besonders reges Treiben. Dann kommen die Bauern in die Hauptstadt, um ihre Erzeugnisse zu vermarkten.

Für die Besichtigung des Derek Walcott Square, der Kathedrale und des Marktes sollte man etwa ein bis zwei Stunden einplanen. Dafür reicht die Zeit vor oder nach einem Landausflug in der Regel aus.

Castries City Viewpoint

Auf dem Hügel Morne Fortune gibt es eine Aussichtsplattform, die einen herrlichen Blick über Castries und die Kreuzfahrtschiffe ermöglicht. Hier kann man ein schönes Foto machen und die Aussicht genießen. Das historische Government House auf der anderen Straßenseite hat einen besonders vorteilhaften Platz am Hang. Hier residiert der Generalgouverneur von St. Lucia, der den englischen König auf der Insel vertritt. Es handelt sich um ein elegantes, weißes Gebäude im viktorianischen Stil. Durch das Tor kann man ein Foto machen und auch den schönen Garten bewundern. Aber Vorsicht beim Überqueren der Straße. Es gibt relativ viel Verkehr und man sieht die Autos auf der kurvigen Straße erst spät.

Blick vom Castries City View Point auf das St. Lucia Cruise Terminal
Blick vom Castries City View Point auf das St. Lucia Cruise Terminal – Bild: Tegeler

Pigeon Island

Ganz im Norden von St. Lucia befindet sich die kleine Insel Pigeon Island, die seit 1972 mit dem Festland verbunden ist. Das Material für die Landbrücke stammt von den Baggerarbeiten an der Rodney Bay Marina. Pigeon Island ist seit 1979 Nationalpark und war in der Kolonialzeit für die Inselverteidigung sehr bedeutsam. Die nördliche Nachbarinsel Martinique ist schließlich französisch. Von hier konnte man die Aktivitäten der französischen Flotte auf Martinique im Auge behalten.

Heute kann man sehr schön über die Insel wandern, die ehemaligen militärischen Anlagen besichtigen und die herrliche Aussicht genießen. Den etwa 15- bis 20-minütigen Fußweg hinauf zur alten britischen Festung Fort Rodney werden viele schaffen. Der Weg ist zwar am Ende steil, bietet aber oben an den historischen Kanonen einen fantastischen Panoramablick. Wer noch höher hinaus will, kann den zweiten Gipfel (Signal Peak) erklimmen. Dieser Pfad ist jedoch unbefestigt und nicht ganz einfach. Hier braucht man auf jeden Fall festes Schuhwerk.

Innerhalb des geschützten Parkgeländes gibt es zwei wunderschöne Sandstrände mit klarem Wasser. Strandliegen und Sonnenschirme bekommt direkt vor Ort für jeweils ca. 5 US-Dollar. Da die Strände im Nationalpark keine offiziellen Eigennamen tragen, werden sie von Reisenden meist schlicht als Pigeon Island Beach #1 und Pigeon Island Beach #2 genannt. So findet man sich auch bei Google Maps.

Blick von Pigeon Island auf St. Lucia auf den gleichnamigen Strand
Pigeon Island auf St. Lucia – Bild: iStock.com/Tom Meaker

Der Park ist täglich von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 16:15 Uhr) und kostet 10 US-Dollar Eintritt. Wer auf eigene Faust mit einem Taxi anreist, sollte sich am Haupteingang des Nationalparks (National Trust Gate) absetzen lassen. Am Pigeon Island Public Beach davor gibt es eine sehr aufdringliche Szene an Strandverkäufern. Diesen Strand sollte man möglichst meiden.

Entlang der West Coast Road

Die West Coast Road zieht sich an der Karibikküste St. Lucias entlang. Viele Landausflugsbusse folgen dieser Route von Castries in Richtung Soufrière. Einige der bekanntesten Landausflugsziele befinden sich dort. Darunter die Pitons, die Sulphur Springs, die Diamond Falls Botanical Gardens, der Sugar Beach oder der Têt Paul Nature Trail. Es gibt also viele Gründe, über diese Straße in Richtung Süden zu fahren.

Die Straße ist kurvenreich und folgt den Hügeln der Insel. Es geht oft bergauf und bergab. Manchmal fallen steile Hänge direkt ins Meer. Der Straßenzustand ist nicht überall gleich gut. Man kommt an schönen Fischerdörfern wie Anse-la-Raye und Canaries vorbei. Und auch die wunderschöne Marigot Bay liegt an der Route. Wenn man dann oberhalb von Soufrière den ersten Aussichtspunkt mit Blick auf die Pitons erreicht, hat man bereits ca. 90 Minuten Busfahrt hinter sich und viel gesehen. Wer die kurvenreiche Busfahrt vermeiden möchte, kann die Pitons alternativ mit einem Katamaran ansteuern und die spektakuläre Küstenlandschaft vom Meer aus erleben.

Blick auf die Marigot Bay
Blick auf die Marigot Bay – Bild: Tegeler

Marigot Bay

Die malerische Marigot Bay mit palmenbestandem Steilufer und Mangrovenwäldern am Ende gilt als eine der schönsten Buchten der Karibik. Früher versteckten sich Piraten in dem sicheren Naturhafen. Heute liegen hier viele elegante Yachten. Zudem haben sich zahlreiche Cafés und Restaurants angesiedelt. Hotels und Ferienwohnungen gibt es natürlich auch. Viele lokale Anbieter bieten Katamaran- oder Speedboot-Touren direkt ab dem Kreuzfahrtpier an. Diese Touren kombinieren die Einfahrt in die wunderschöne Marigot Bay oft mit einem Badestopp und der Weiterfahrt zu den berühmten Piton-Bergen im Süden.

An der nördlichen Küste der Marigot Bay findet man einen schönen Palmenstrand, der wie eine schmale Landzunge in die Bucht hineinragt. Das Wasser in der Bucht ist jedoch wegen der vielen Yachten und der Mangroven nicht so klar, wie man das in der Karibik erwartet. Man kann übrigens nicht zu Fuß zum Strand laufen. Am Steg der Marina pendelt ununterbrochen eine kleine Personenfähre (Wassertaxi).

Die Pitons

Die beiden spitzen Vulkankegel Gros Piton und Petit Piton sind das Wahrzeichen von St. Lucia. Sie befinden sich bei Soufrière im Südwesten der Insel und sind ein Topziel für Landausflüge auf St. Lucia. Die Pitons sind das Highlight vieler Bustouren und Bootsausflüge. Es gibt einen schönen Wanderweg (Têt Paul Nature Trail) und mit dem Sugar Beach einen schönen Strand, der zwischen den beiden Vulkankegeln liegt. Diese beiden Highlights beschreiben wir separat.

Landausflüge auf St. Lucia zu den Pitons
Soufrière und die Pitons – vielleicht der schönste Blick der Karibik – Bild: Tegeler

Der Gros Piton ist 798 Meter hoch, der kleinere Petit Piton erreicht immerhin 743 Meter. Die beiden Vulkankegel sind unverwechselbar. Sie bestehen aus erodierten Lavadomen, die vor langer Zeit wuchsen. Geothermische Aktivität prägt die Umgebung, man findet dort heiße Quellen und zudem Schlammbäder. Die UNESCO ernannte die Pitons und ihr Schutzgebiet 2004 zum Weltnaturerbe. Wanderwege führen auf den Gros Piton. Den Petit Piton zu besteigen, braucht dagegen Kletterkenntnisse, weil es technisch anspruchsvoller ist.

Es gibt zahlreiche schöne Aussichtspunkte. Einen guten Blick hat man zum Beispiel vom Boot aus. Auch eine Wanderung auf dem Têt Paul Nature Trail bietet viele schöne Fotomotive. Die meisten Fotos werden jedoch auf der West Coast Road kurz vor Soufrière gemacht. Hier gibt es mehrere Restaurants (The Beacon, Treetop Restaurant and Bar) und den Mirador Pitons Santa Lucia. Der Blick auf die Stadt Soufrière und die beiden Vulkankegel im Hintergrund gehört zu den schönsten Ansichten der Karibik. Alleine dafür lohnt sich die lange Anfahrt (ca. 75 Minuten) über die West Coast Road.

Sulphur Springs (Drive-in-Volcano)

Die Sulphur Springs bei Soufrière gelten als der weltweit einzige „Drive-in-Vulkan“ und zählen zu den bekanntesten Attraktionen von St. Lucia. Besucher fahren direkt in ein geothermisch aktives Kraterfeld, in dem kochender Schlamm blubbert und heiße Schwefeldämpfe aufsteigen. Der Geruch nach faulen Eiern gehört zum Erlebnis dazu. Die Tickets können vor Ort am Informationszentrum bar oder per Kreditkarte bezahlt werden. Für eine Tour und das Schlammbad zahlt man 15 US-Dollar.

Wer möchte, kann nach der Besichtigung noch ein Schlammbad nehmen. Dem von Mineralien schwarz gefärbten Schlamm wird eine medizinische Wirkung nachgesagt. Er sammelt sich in Becken unterhalb der Quellen und ist hier bereits auf etwa 45 Grad abgekühlt. Die Besucher reiben den gesamten Körper (und das Gesicht) mit dem bereitstehenden, cremigen grauen Vulkanschlamm ein. Das ist gesund und ideal für ein Erinnerungsfoto. Vulkanschlamm färbt helle Textilien dauerhaft ein und lässt sich kaum noch auswaschen. Wir würden deshalb schon von Zuhause alte Badesachen mitnehmen.

Direkt nebenan befinden sich die Superman Waterfalls. Vom Haupteingang des Drive-in-Vulkans fährt man weniger als 3 Minuten bis zum Startpunkt des Trails. Man wandert etwa 30 bis 45 Minuten, bis man die Wasserfälle erreicht. Hier wurden Szenen des Films Superman II mit Christopher Reeve gedreht. In einer bekannten Szene pflückt Superman an den Wasserfällen Blumen für Lois Lane. Mit ca. 25 USD pro Person gehört der Eintritt zu den teureren auf der Insel. Ein lokaler Guide führt die Urlauber über den Pfad.

Têt Paul Nature Trail

Der Têt Paul Nature Trail ist einer der schönsten Wanderwege St. Lucias. Der Weg wird oft als Treppe zum Himmel bezeichnet, weil man bereits nach kurzer Gehzeit spektakuläre Ausblicke auf die beiden Pitons genießt. Man wandert ca. 45 Minuten durch das Areal des UNESCO-Weltnaturerbes und genießt immer wieder tolle Blicke auf die Pitons. An klaren Tagen reicht der Blick bis zur Nachbarinsel Martinique.

Der Weg ist leicht bis moderat und für fast alle Altersgruppen und Fitnesslevel machbar. Gute Turnschuhe oder feste Trekkingsandalen sind völlig ausreichend. Es gibt zwar einige steile Holz- und Naturstufen zu erklimmen, diese sind aber gut gesichert. Der Eintritt liegt bei 10 US-Dollar. Die Guides erklären während der Wanderung die Pflanzen und Kräuter am Wegesrand. Da der Têt Paul Trail sehr zeiteffizient ist, lässt er sich hervorragend mit den benachbarten Sulphur Springs (Schlammbäder) oder den Diamond Botanical Gardens kombinieren.

Eingang zum Wanderweg Tet Paul Trail auf St. Lucia
Eingang zum Wanderweg – Bild: Tet Paul Nature Trail

Diamond Botanical Gardens

Soufrière ist auch wegen der Diamond Botanical Gardens and Waterfall ein beliebtes Ziel für Landausflüge auf St. Lucia. Hier gibt es auf dem Gelände einer ehemaligen Plantage einen wunderschönen botanischen Garten, mehrere Mineralbäder (Badehaus und Pools) und einen malerischen Wasserfall. Durch die Mineralablagerungen (Schwefel, Kupfer, Magnesium, Eisen) wechselt die Felswand hinter dem Wasserfall ständig ihre Farbe und schimmert mal grün, mal gelb oder tiefviolett. In dem tropischen Garten haben wir Kolibris beobachtet.

Der Diamond Botanical Garden ist im Gegensatz zu den meisten Dschungel-Trails der Insel extrem leicht zu begehen. Die Wege sind flach, breit, gepflastert und wunderschön angelegt. Der Garten ist damit auch perfekt für Kreuzfahrer geeignet, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind. Der Eintritt in den Garten (inklusive Wasserfall) beträgt 7 US-Dollar für Erwachsene und 3,50 US-Dollar für Kinder.

Die historischen Mineralbäder wurden ursprünglich 1784 für die Truppen des französischen Königs Ludwig XVI. erbaut. Für die öffentlichen Außenbecken zahlt man ca. 6 US-Dollar extra pro Person. Auch hier sollte man ein altes Handtuch und alte Badebekleidung mitbringen. Das mineralreiche Wasser färbt helle Stoffe dauerhaft gelb-bräunlich. Zudem sollte man Schmuck (besonders Silber) vor dem Baden ablegen, da er sonst sofort anläuft.

Der Wasserfall in den Diamond Botanical Gardens
Der Wasserfall in den Diamond Falls Botanical Gardens – Bild: Tegeler

Rainforest Adventure (Zipline & Aerial Tram)

Rainforest Adventures, vielen Kreuzfahrern bereits aus anderen Karibikhäfen bekannt, betreibt auch auf St. Lucia einen Abenteuerpark im Regenwald. Vom Hafen fährt man etwa eine halbe Stunde. Zu den Angeboten der Firma an der Ostküste von St. Lucia gehören eine Baumwipfel-Seilbahn (Aerial Tram) und mehrere Seilrutschen (Ziplines). Das Unternehmen bietet drei Ticket-Optionen an: Die Adrenaline Canopy Tour (2 Stunden) umfasst Ziplining auf acht Bahnen, die Aerial Tram Tour (ca. 1,5 Stunden) ist eine entspannte Gondelfahrt durch die Baumwipfel und die Ultimate Three Tour (ca. 3,5 bis 4 Stunden) kombiniert beides mit einer geführten Wanderung. Weitere Informationen findet man auf der Website von Rainforest Adventures.

Der Park ist bei Kreuzfahrern sehr beliebt und die Kapazitäten (besonders für die Gondeln) sind stark limitiert. Wir würden das Ticket entweder direkt über die Reederei oder vorab online auf der offiziellen Website von Rainforest Adventures buchen. Spontane Tickets am Eingang sind an Kreuzfahrttagen fast nie verfügbar. Da die Ultimate Three Tour inklusive Einweisung fast 4 Stunden dauert, sollte man für den gesamten Landausflug (inklusive Transfers) gut 5 bis 6 Stunden Gesamtzeit einplanen.

Die schönsten Strände

Die schönen Strände der Insel befinden sich an der ruhigen Westküste. Viele Landausflügler streben zu den Stränden nördlich von Castries. Der etwa 15 km lange Abschnitt von der Hauptstadt Castries bis nach Pigeon Island ist die beliebteste Urlaubsregion von St. Lucia. Hier gibt es einige schöne Strände, die z. B. mit einem Taxi schnell und günstig erreichbar sind. Zu nennen sind hier im Wesentlichen der Vigie Beach, der Reduit Beach und die schönen kleinen Strände im Pigeon Island Nationalpark. Letztere haben wir oben bereits beschrieben.

Strandtag am Reduit Beach
Strandtag am Reduit Beach – Bild: Tegeler

Rund um Soufrière und unweit der berühmten Pitons im Südwesten der Insel gibt es weitere schöne Strände. Wenige Kilometer nördlich von Soufrière liegt zum Beispiel die wunderschöne Anse Chastanet mit dunklem Sand. Von hier kann man zu Fuß die sehr ursprüngliche Anse Miman erreichen. Wenige Kilometer südlich und direkt zwischen den beiden Pitons befindet sich der Sugar Beach. Nach der in der Nähe gelegenen Ortschaft wird der Strand auch Jalousie Beach genannt. Ein Traumstrand in einer Traumlage und wird oft im Rahmen von Katamarantouren besucht. Der ehemals schwarze Sand wurde künstlich aufgeschüttet und ist heute hell.

Vigie Beach – Ideal für kurze Stopps

Der Vigie Beach ist von den beiden St. Lucia Cruise Terminals aus sogar zu Fuß erreichbar. Ideal für einen Strandtag auf St. Lucia auf eigene Faust. Vom Pointe Seraphine Cruise Terminal läuft man knapp 2 km. Müsste man nicht die Landebahn des Flughafens umrunden, wäre der Weg noch kürzer. Wir würden uns aus Sicherheitsgründen in der Nähe von Jackie’s Exquisite Bar am linken Rand des Strandes aufhalten. Hier gibt es etwas zu essen und zu trinken und man kann auch Liegestühle mit Sonnenschirmen mieten. Bitte immer dort aufhalten, wo viele andere Kreuzfahrer sind. Am Vigie Beach werden immer mal wieder Landausflügler ausgeraubt, die sich an den einsameren Abschnitten aufhalten.

Am Vigie Beach in Castries
Am Vigie Beach in Castries – Bild: Tegeler

Reduit Beach – Der bekannteste Strand

Dieser etwa 1 km lange Hauptstrand von St. Lucia ist das Zentrum des Inseltourismus und lockt mit weißem Korallensand, klarem Wasser sowie guten Hotels, Restaurants und zahllosen Wassersportmöglichkeiten. Wir waren mit AIDA Cruises hier und wurden bei Spinnakers Beach Bar and Carvery abgesetzt. Hier konnte man Liegestühle und Sonnenschirme mieten. Leider gibt es relativ viele Strandverkäufer und man kann ein Bier direkt am Liegestuhl kaufen. In der Spinnakers Beach Bar wartete sogar eine Frau, die den Landausflüglern den Weg zur Toilette gezeigt hat und so ein Trinkgeld verdienen wollte. Am nördlichen Ende des Strandes befindet sich der Splash Island Waterpark (saintluciawaterpark.com), der vielleicht für Familien mit Kindern interessant ist. Man kann auch ein Ticket für eine Stunde erwerben. Eine Stunde klettern, springen und rutschen kostet 15 US-Dollar.

Sugar Beach – Zwischen den Pitons baden

Zwischen den beiden Pitons an der Südwestküste der Insel liegt der schöne Sugar Beach. Viele Landausflügler kommen im Rahmen eines Bootsausfluges hierher. Mit dem Bus ist der Strand nicht so leicht erreichbar. Vom Parkplatz läuft man ca. 15 bis 20 Minuten über das Gelände des Luxushotels (Sugar Beach, A Viceroy Resort) zum öffentlichen Strandabschnitt. Der heute helle Sand wurde künstlich aufgeschüttet. Die Sonnenliegen des Hotels nehmen einen großen Raum ein und sind sehr teuer. Viele Landausflügler halten sich in der Nähe des Jalousie Dock auf, wo der Katamaran festmacht. Mit dem Jalousie Grill gibt es ein schönes Strandrestaurant. Zwischen dem Jalousie Dock und dem hoch aufragenden Petit Piton kann man gut schnorcheln.

Blick vom Reduit Beach in Richtung Pigeon Island
Blick vom Reduit Beach in Richtung Pigeon Island – Bild: Tegeler

Anse Chastanet – Schnorchelparadies in St. Lucia

Die Anse Chastanet liegt an der Südwestküste St. Lucias, ca. 2 km nördlich von Soufrière. Dieser Strand ist bekannt für sein ruhiges Ambiente und erstklassiges Schnorcheln. Es gibt ein gut markiertes Riff vor der Küste. Die Anse Chastanet ist ein dunkler Sandstrand mit vielen Palmen. Es gibt Boutique-Hotels und Strandrestaurants. Sehenswert ist das außergewöhnliche Jade Mountain Resort mit seiner Höhe und den vielen Aussichtsterrassen.

Fazit: Landausflüge auf St. Lucia auf eigene Faust

St. Lucia gehört zu den abwechslungsreichsten Kreuzfahrtzielen der Karibik und lässt sich grundsätzlich gut individuell erkunden. Besonders die Gegend rund um Castries und entlang der Nordwestküste bis zum Pigeon Island National Park ist mit dem Taxi schnell und unkompliziert erreichbar. Auch kurze Strandbesuche oder ein Bummel durch die Hauptstadt lassen sich problemlos auf eigene Faust organisieren. Die eigentlichen Highlights der Insel liegen jedoch im Süden rund um Soufrière: die berühmten Pitons, der „Drive-in-Vulkan“ Sulphur Springs, die Diamond Botanical Gardens sowie zahlreiche Aussichtspunkte entlang der West Coast Road. Diese Region ist landschaftlich spektakulär, erfordert aber mehr Fahrzeit und Planung. Viele Kreuzfahrer kombinieren daher eine organisierte Inselrundfahrt oder einen Katamaran-Ausflug mit einzelnen Stopps.

Petra auf Antigua

Petra Tegeler ist Kreuzfahrtexpertin seit über 20 Jahren und teilt ihre Erfahrungen aus mehr als 200 Häfen weltweit.

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-/Werbelinks. Wenn Sie bei uns buchen, bekommen wir einen kleinen Dankeschön-Bonus. Dieser hat keinen Einfluss auf den Preis, den Sie zahlen, und hilft uns, diese Website zu betreiben.