Lissabon auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Lissabon auf eigene Faust zusammengestellt. Die Hauptstadt Portugals hat gut 500.000 Einwohner und ist das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Kreuzfahrtschiffe fahren, zum Beispiel im Rahmen von Mittelmeer Kreuzfahrten mit einem Abstecher in den Atlantik, in die breite Mündung des Flusses Tejo hinein. Jetzt ist es Zeit, an Deck oder auf den Balkon zu gehen. Besser an Deck, dann kann man nach beiden Seiten schauen. Das Kreuzfahrtschiff passiert den an Backbord liegenden Torre de Belem und kurz danach das Kloster Mosteiro dos Jerónimos mit seiner prachtvollen, dem Wasser zugekehrten Fassade. Auf der Backbordseite sieht man die 110 Meter hohe Christusstatue Cristo Rei am Südufer. Jetzt geht der Blick unweigerlich in die Höhe, wenn das Kreuzfahrtschiff unter der Hängebrücke Ponte 25 de Abril hindurch gleitet. Dann hat man einen herrlichen Blick über die Stadt, die sich an der Backbordseite erstreckt.

Landausflüge in Lissabon auf eigene Faust
Torre de Belem – Bild: Flensshot auf Pixabay

Wenig später, kurz nachdem das Kreuzfahrtschiff den großen Platz Praça do Comércio passiert hat, legt es im historischen Stadtteil Alfama an. Die Stadt Lissabon wird von ihren Fans – und davon gibt es viele – als eine der schönsten Europas gepriesen. Weitere Information über das Kreuzfahrtziel Lissabon gibt es auf der Webseite von Turismo de Lisboa. Stand: November 2022

Der Kreuzfahrthafen von Lissabon

Kreuzfahrtschiffe machen heute im Altstadtviertel Alfama fest. Hier gibt es zwei Lissabon Cruise Terminals und eine Kailänge von knapp 1,5 Kilometern. Vier Kreuzfahrtschiffe können zeitgleich festmachen. Auch dieser Kreuzfahrthafen wird von der Global Ports Holding betrieben, wie man schon an der typischen Webseite des Hafens erkennen kann.

Landausflüge in Lissabon auf eigene Faust
Blick vom Miradouro das Portas do Sol auf das neue Terminal – Bild: Cruise Europe

Ende 2017 wurde am Jardim do Tabaco Quay ein modernes neues Cruise Terminal in Betrieb genommen. Das elegante, dreistöckige Gebäude verfügt über eine Nutzfläche von 13.800 Quadratmetern. Auch die größten Kreuzfahrtschiffe können hier bequem und mit allem Komfort abgefertigt werden. Man fühlt sich fast ein wenig wie in einem Flughafen. Etwa 500 Meter flussaufwärts, befindet sich das ältere Santa Apolónia Cruise Terminal mit Metroanschluss auf der anderen Straßenseite.

Beide Cruise Terminals sind mit allem Komfort ausgestattet. Zu den Einrichtungen gehören Free Wi-Fi, Touristeninformation, Duty-free-Shops, Taxistand, Stadtrundfahrten und Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die Metrostation Santa Apolónia (Blaue Linie) befindet sich in unmittelbarer Nähe des gleichnamigen Terminals.

Früher machten die Kreuzfahrtschiffe direkt am Fuß der berühmten Hängebrücke fest. Die älteren Kreuzfahrt-Terminals wurden aber zuletzt immer weniger genutzt. Gut so, denn das Terminal Alcantara (TPA) und das Terminal da Rocha (TPR) liegen für Urlauber, die Lissabon auf eigene Faust erkunden möchten, deutlich ungünstiger.

Lisbon Cruise Terminal
Lage des Hafens – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Auf der Karte: U-Metrostation, T-Cruise Terminal, 1-Castelo de São Jorge, 2-Praça do Comércio

Mobil in Lissabon auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Lissabon auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt:

Zu Fuß

Kreuzfahrtschiffe machen zentrumsnah im Altstadtbezirk Alfama fest. Man kann deshalb Lissabon auf eigene Faust zu Fuß erkunden. Es sind allerdings insbesondere in der Alfama einige Steigungen zu überwinden. Die Reichweite erhöht sich, wenn man öffentliche Verkehrsmittel nutzt.

Miradouro de Santa Luzia
Blick vom Miradouro de Santa Luzia – Bild: Administração do Porto de Lisboa

Öffentlicher Nahverkehr

Es gibt in Lissabon ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu gehören hauptsächlich Busse, die Metro und die Straßenbahn. Hinzu kommen noch einige Besonderheiten, wie die historischen Personenaufzüge (Elevadores) und einige Standseilbahnen (Funicular). Wer möchte, kann auch die Fähren über den Tejo hinzurechnen und Nahverkehrszüge gibt es dann auch noch. Hier ein Überblick über das Nahverkehrsnetz. Das Unternehmen Metropolitano de Lisboa kümmert sich um die Metro. Alle anderen oberirdischen Verkehrsmittel (Busse, Straßenbahnen, Seilbahnen und die Elevadores) befinden sich unter Kontrolle der Firma Carris. Die Fähren über den Tejo werden von der Firma TTSL Transtejo Soflusa betrieben. CP Urbanos de Lisboa ist zuständig für die Regionalzüge (S-Bahnen), die z.B. nach Sintra oder Cascais fahren.

Die Tickets werden die meisten Landausflügler an den Automaten in den Metrostationen erwerben. In unmittelbarer Hafennähe befindet sich zum Beispiel die Metrostation „Santa Apolonia“ an der blauen Linie. Der Einzelfahrtschein kostet 1,50 Euro, ist für eine Stunde gültig und kann für alle Verkehrsmittel der Gesellschaften Metropolitano de Lisboa und Carris eingesetzt werden. Ein Tagesticket kostet 6,45 Euro. Es gibt noch Tagestickets, die auch die Fähren (9,60 Euro) oder Nahverkehrszüge (10,70 Euro) einschließen. Hier eine aktuelle Preisübersicht. Wer eine Lisboa Card (s. unten) erworben hat, braucht sich um das Fahrscheinthema nicht mehr zu kümmern!

In Lissabon gibt es mittlerweile auch elektronische Fahrkarten. Man erwirbt für 50 Cent eine Via Viagem Karte, die man mit Einzelfahrscheinen, Tagestickets oder Guthaben (Zapping) aufladen kann. Jeder Fahrgast benötigt eine eigene Karte! Das Tagesticket rechnet sich ab ca. 5 Fahrten. Wer deutlich weniger Fahrten plant, könnte das sogenannte Zapping wählen. Das bedeutet, dass man ein Guthaben auf die Karte lädt. Am Automaten wählt man zu diesem Zweck erst die Option „Stored Value“ aus und dann den Betrag (zwischen 3, 5,10 bis 40 Euro). Später hält man das Ticket dann an das Lesegerät und der Betrag für eine Fahrt wird abgebucht. In der Metro muss man vor dem Einsteigen und nach dem Aussteigen scannen. Die Fahrtkarten sind beim Zapping etwas günstiger. Der Einzelfahrschein kostet zum Beispiel nur 1,35 Euro.

Lissabon auf eigene Faust mit einer Standseilbahn entdecken
Auch Standseilbahnen (Funicular) gehören zum Nahverkehr – Bild: MSC Cruises

Wir haben uns bisher immer für Tagestickets entschieden. Dafür gibt es zwei Gründe. Der Elevador da Santa Justa kostet separat bezahlt 5,30 Euro. Im Tagesticket ist der Fahrpreis enthalten, da der Aufzug ein reguläres Verkehrsmittel von Carris ist. Der zweite Grund ist das Restguthaben, das beim Zapping eigentlich immer auf der Karte verbleibt. Das ist zwar noch 12 Monate gültig. Aber ob man in diesem Zeitraum nochmal nach Lissabon kommt, ist fraglich.

Die Metro

Die moderne Metro mit ihren vier farbig gekennzeichneten Linien ist für Landausflügler, die Lissabon auf eigene Faust erkunden möchten, besonders interessant. Einen Netzplan haben wir hier hinterlegt. Die beiden Metrostationen „Santa Apolonia“ und „Terreiro do Paço“ an der blauen Linie sind von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe schnell zu Fuß erreichbar.

Straßenbahnen

Von den zahlreichen Straßenbahnlinien sind insbesondere die Linien 28 (historische Wagen) und 15 (nach Belem) für Landausflügler interessant.

Vorsicht vor Taschendieben in der historischen Straßenbahn
Vorsicht vor Taschendieben in der historischen Straßenbahn 28 – Bild: Tegeler

Historische Tram 28

Die historische Straßenbahn 28 ist ein Touristenmagnet. Trotzdem ist die Straßenbahnlinie ein normaler Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs und damit unter der Regie der Firma Carris. Die alten Wagen stammen ursprünglich aus den 1930er-Jahren und werden noch eingesetzt, da die schmale und kurvenreiche Strecke für moderne Straßenbahnen nicht geeignet ist. Man liest häufig 28E. Das E steht für Electrico, was einfach Straßenbahn bedeutet. Man kann für 3 Euro einen Einzelfahrschein beim Fahrer kaufen oder günstiger mit der Via Viagem Karte fahren. Wer einen Platz ergattern möchte, sollte an einer der beiden Endhaltestellen Martim Moniz oder Campo Ourique (Prazeres) einsteigen. Da die Fahrgäste an einer Endhaltestelle nicht sitzenbleiben dürfen, ist hier die Chance auf einen Sitzplatz etwas besser. Die kleinen Wagen sind häufig extrem voll und man muss sehr auf Taschendiebe aufpassen! Das kann man nicht genug betonen. Aus diesen Gründen können wir die Fahrt nur eingeschränkt empfehlen. Wenn man nur einen Stehplatz ergattert hat, sollte man sich zudem gut festhalten. Die alte Straßenbahn bremst oft abrupt.

Tram Nr. 15

Die moderne Straßenbahn der Linie 15 ist ein gutes Verkehrsmittel für die Fahrt nach Belem. Los geht es zum Beispiel am Platz Praça do Comércio, den man vom Hafen zu Fuß erreichen kann. Der Einzelfahrschein kostet an den Fahrscheinautomaten in der Straßenbahn 3 Euro. Günstiger ist auch hier ein Tagesticket. Zapping-Nutzer könnten natürlich den Einzelfahrschein von der Via Viagem Karte abbuchen lassen.

Kirche oder das Kloster von São Vicente de Fora
Kloster von São Vicente de Fora (von Deck aus gesehen) – Bild: MSC Cruises

Unser Tipp: Wir würden vom Hafen mit der Metro bis Rossio fahren. In der Metrostation kann man gleich die Via Viagem Karte kaufen und mit einem Tagesticket oder Guthaben aufladen. Von der Haltestelle Rossio sind es nur wenige Meter zur Straßenbahnhaltestelle an der Praça da Figueira, wo die Linie 15 startet. Man hat also bessere Chancen auf einen Sitzplatz. Wichtig ist, dass man sich auch hier der vielen Taschendiebe bewusst ist. Aussteigen könnte man an der Haltestelle „Mosteiro Jerónimos“ in Belem.

Stadtrundfahrten

Natürlich gibt es auch in Lissabon Stadtrundfahrten mit den sogenannten Hop-on Hop-off Bussen. Diese fahren auf verschiedenen Routen durch die Stadt. Die Fahrgäste können unterwegs an jeder Haltestelle aussteigen und mit einem der nachfolgenden Busse weiterfahren. Das ist sehr bequem, zumal die Busse immer an den Kreuzfahrt-Terminals halten. Allerdings ist diese Art der Stadtbesichtigung auch extrem zeitraubend. Zu Fuß und mit der Metro ist man oft schneller und flexibler. Es gibt in Lissabon sogar zwei verschiedene Anbieter von Stadtrundfahrten. Yellow Bus Tours (yellowbustours.com) der lokalen Nahverkehrsgesellschaft Carris und Grayline (grayline.com) konkurrieren um die vielen Besucher Lissabons.

Wir haben uns in Lissabon für das lokale Unternehmen Yellow Bus Tours entschieden, das man zum Beispiel auch von Madeira oder aus Porto kennt. Hier eine Broschüre. Angeboten wird eine Stadtrundfahrt mit 12 Haltestellen, die auch am Lisbon Cruise Terminal hält. Man kann also am Hafen zusteigen. Das Tagesticket kostet 20 Euro. Zusätzlich gibt es bei Yellow Bus Tours eine Stadtrundfahrt nach Belem, eine Fahrt mit einer historischen Straßenbahn und eine Bootstour nach Belem. Drehkreuz aller drei Stadtrundfahrten ist die Praça da Figueira. Wenn man ein 48-Stunden-Ticket für 25 Euro kauft, kann man alle vier Angebote nutzen. Da die Firma zur lokalen Verkehrsgesellschaft Carris gehört, sind zusätzlich alle öffentlichen Straßenbahnen und der Elevador de Santa Justa im Preis enthalten! Tickets bekommt man im Hafen oder vorab z.B. bei Tiqets*.

Lissabon auf eigene Faust
Blick vom Hafen auf den historischen Bezirk Alfama – Bild: Tegeler

Am Hafen waren zahlreiche Tuk Tuks auf Kundschaft. Die dreirädrigen Autorikschas haben sich in den letzten Jahren in Lissabon sehr ausgebreitet. Angeblich gibt es bereits mehr als 400 Fahrzeuge dieser Art mit 4 Sitzen und mit 7 Sitzen. Die Fahrer haben in der Regel ihre bewährten Rundfahrten mit einer Dauer von wahlweise 1 bis 4 Stunden. Pro Stunde kostet der Viersitzer ca. 50 bis 60 Euro und der Siebensitzer ca. 65 bis 75 Euro. Wir würden ein Tuk Tuk mit Elektromotor bevorzugen. Wer vor dem Cruise Terminal nicht mit den Fahrern verhandeln möchte, kann Tuk Tuk Touren auch vorab buchen. Vielen Angebote findet man bei GetYourGuide*.

Taxis

An den beiden Kreuzfahrt-Terminals gibt es natürlich Taxistände. Auch in der Stadt herrscht absolut kein Mangel an Taxis und die Fahrpreise sind niedriger als in Deutschland. Die portugiesischen Taxis sind meisten schwarz, mit einem mintfarbenen Dach. Es gibt aber bereits seit den 1990er-Jahren auch beigefarbene Taxis. Die Farbe macht aber keinen Unterschied.

Der Fahrpreis wird durch das Taxameter ermittelt. Eine Preisübersicht haben wir hier hinterlegt. Der jeweils gültige Tarif steht auf dem Taxischild. Es gibt zu viele Taxifahrer und kleinere Betrügereien kommen vor. Wir würden keinen Festpreis akzeptieren und auf das Taxameter bestehen. Es gibt alternativ die Möglichkeit, vorab Taxi-Voucher zu erwerben. Das sind Prepaid-Taxifahrten. Die sind aber teurer und unserer Meinung nach unflexibel. Verkaufsstellen sind wohl der Flughafen und Fremdenverkehrsbüros.

Lisboa Card

Linie 28E der Straßenbahn in Lissabon
Historische Linie 28 der Straßenbahn in Lissabon – Bild: Tegeler

Die Lisboa Card ist der offizielle Sightseeing Pass der lokalen Touristeninformation. Das 24-Stunden-Ticket kostet für Erwachsene 21 Euro und beinhaltet die freie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs (Metro, Busse, Straßenbahn, Elevadores und Nahverkehrszüge) sowie freien oder vergünstigen Eintritt bei vielen Sehenswürdigkeiten. Meistens sogar mit bevorzugtem Einlass ohne Warteschlangen. Kaufen kann man die Karte auf der Webseite der Touristeninformation oder bei Tiqets*.

Landausflüge in Lissabon buchen

Für den Tag in Lissabon werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es oben*. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Lissabon findet man bei GetYourGuide*.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Lissabon

„Wer Lissabon nie sah, sah nie etwas Gutes“. Dieses portugiesische Sprichwort drückt den Stolz aus, den die Portugiesen für ihre Hauptstadt empfinden. Mit Recht! Die Stadt ist wunderschön. Allerdings wundert man sich häufig über bröckelnde Bausubstanz auch in besten Lagen. Die Landausflügler konzentrieren sich in der Regel auf das historische Zentrum und den Stadtteil Belem. Manche verlassen das Stadtgebiet, um an die Atlantikküste zu fahren. Zum Beispiel nach Sintra. Dies sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Lissabon auf eigene Faust.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Lissabon
Sehenswürdigkeiten im Zentrum Lissabons – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Sehenswürdigkeiten auf der Karte: 1-Praça do Comércio, 2-Castelo de São Jorge, 3-Catedral Sé Patriarcal, 4-Elevador de Santa Justa, 5-Praça Dom Pedro IV (Rossio), 6-Miradouro de Santa Luzia, 7-Miradouro das Portas do Sol, 8-Time Out Market, 9-Panteão Nacional

Das historische Zentrum

Das historische Zentrum Lissabons besteht aus verschiedenen Stadtvierteln. Die zentrale Innenstadt und das geschäftliche Zentrum ist das Stadtviertel Baixa (Unterstadt). Dieses Stadtviertel musste nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 neu aufgebaut werden. Rund um die zentralen Plätze Praça do Comércio und Praça Dom Pedro IV (Rossio) gibt es viele schnurgerade Einkaufsstraßen und neoklassizistische Gebäude.

Östlich des Stadtviertels (Barrio) Baixa befindet sich die Altstadt Alfama auf einem Berg. Hier ist auch der Hafen. Die historische Straßenbahn 28 windet sich die schmalen Straßen hinauf. Es gibt viele tolle Aussichtspunkte. Die größten Sehenswürdigkeiten sind wohl die Kathedrale Se und das Castelo de São Jorge.

Praça do Comércio
Praça do Comércio fotografiert vom Arco da Rua Augusta – Bild: Pedro Grão auf Pixabay

Westlich der Baixa liegt weitere Altstadtviertel. Das Barrio Alto (Oberstadt) ist heute ein Szeneviertel der Stadt. Es gibt viele kleine Geschäfte, Bars, stylische Cafés und internationale Restaurants. Das Barrio Alto reicht im Süden bis zur zum Praça Luís de Camões. Südlich davon schließt sich das Viertel Chiado an. Dies ist ein Einkaufs- und Theaterviertel. Die wichtigste Einkaufsstraße ist die Rua Garrett. Der berühmte Elevador de Santa Justa verbindet die Innenstadt (Baixa) mit dem höher gelegenen Chiado.

Ganz im Westen der Stadt und ca. 10 Kilometer von der Innenstadt entfernt, lockt das Stadtvietel Belem viele Besucher an. Hier befinden sich einige berühmte Sehenswürdigkeiten wie der Torre de Belem oder das Kloster Mosteiro dos Jerónimos. Fährt man von der Innenstadt 10 Kilometer in die andere Richtung, kommt man zum Stadtviertel Parque das Nações. Hier befinden sich das Gelände der Expo 98 und das berühmte Aquarium Oceanário de Lisboa.

Castelo de São Jorge

Die historische Festung Castelo de São Jorge (castelodesaojorge.pt) thront auf einem Berg hoch über Lissabon. Die Anlage wurde bereits in maurischer Zeit erbaut und im 12. Jahrhundert von Kreuzrittern erobert. Später diente die Festung jahrhundertelang als Königsburg. Das verheerende Erdbeben von 1755 richtete große Schäden an. Die heutige Festung ist ein Resultat der Restaurierungsarbeiten ab 1938.

Am Castelo de São Jorge
Am Castelo de São Jorge ist mit Warteschlangen zu rechnen – Bild: Tegeler

Der Eintritt zur Festung liegt bei zehn Euro. Jugendliche zahlen die Hälfte und Kinder unter zehn Jahren haben freien Eintritt. Unserer Meinung nach reicht es aus, wenn man für die Besichtigung ca. 60 bis 90 Minuten einplant. Insbesondere die Aussicht über die Stadt und den Tejo ist wunderschön. In der Festung gibt es eine Camera Obscura und immer auch einige Ausstellungen.

Catedral Sé Patriarcal

Die Catedral Sé Patriarcal ist die Hauptkirche Lissabons. Sie entstand ab 1147 an der Stelle einer ehemaligen Moschee und befindet sich im Altstadtviertel Alfama oberhalb des Kreuzfahrthafens. Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit mit Notre Dame in Paris. Beide Gotteshäuser entstanden in etwa zur gleichen Zeit. Das große Erdbeben von 1755 hinterließ deutliche Spuren, hat die Kathedrale aber nicht zerstört.

Der Eintritt ist frei. Im Inneren der Kathedrale gibt es ein Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert, in dem angeblich der Heilige Antonius getauft wurde. Wer 2,50 Euro investiert, kann die Schatzkammer der Kathedrale besichtigen. Hier befinden sich zum Beispiel Reliquien des Heiligen Vinzenz, dem Schutzpatron von Lissabon.

Blick über die Alfama
Blick über die Alfama – Bild: MSC Cruises

Igreja de Santa Engrácia (Panteão Nacional)

Die riesige Barockkirche befindet sich ganz in der Nähe des Santa Apolónia Cruise Terminals in der Alfama. Sie dient heute als nationales Pantheon und wurde nie als Kirche benutzt. Das lag insbesondere daran, dass sie erst im Jahre 1966 fertig war. Es gibt eine schöne Aussichtsplattform in einer Höhe von 40 Metern. Der Eintritt liegt bei 4 Euro.

Aussichtspunkte (Miradouro)

Das Altstadtviertel Alfama erstreckt sich vom Kreuzfahrthafen am Tejo bis hinauf zur Festung Castelo de São Jorge. Bei dem katastrophalen Erdbeben im Jahre 1755 wurde dieser uralte Teil der Stadt kaum beschädigt. Man bummelt durch schmale Gassen und über steile Treppchen und bestaunt Erker, Giebel, Balkone und in die Wände eingelassene bunte Kacheln. Dabei kommt man in diesem steilen Viertel immer mal wieder an schönen Aussichtspunkten vorbei. Diese werden in Lissabon Miradouro genannt. Den besten Blick über die Stadt und den Fluss hat man von der Festung Castelo de São Jorge. Vom Miradouro das Portas do Sol kann man sehr schöne Fotos vom Schiff machen. Vom Miradouro de Santa Luzia nebenan genießt man den angeblich den schönsten Blick über die Altstadt. Hoch oben, noch oberhalb des Castelo, befindet sich der Miradouro da Graça mit einem tollen Blick über die Baixa (Unterstadt) und die große Brücke.

Elevador de Santa Justa

Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit dem 45 Meter hohen Personenaufzug Elevador de Santa Justa von 1902, der seit mehr als hundert Jahren die Baixa mit dem höher gelegenen Stadtteil Chiada verbindet. Es gibt zwei Kabinen für jeweils 29 Personen. Oben angekommen, kann man über Wendeltreppen höher gelegene Plattformen erreichen, die einen Traumblick über die Stadt ermöglichen.

Landausflüge in Lissabon zum elevador de San Justa
Blick vom Elevador de Santa Justa über die Baixa in Richtung Kathedrale – Bild: Tegeler

Der Elevador de Santa Justa ist Teil des Nahverkehrs und kann mit einem Tagesticket oder mit einer Lisboa Card kostenlos genutzt werden. Dazu mehr unter dem Menüpunkt „Öffentlicher Nahverkehr“ oben. Das Einzelticket kostet 5,30 Euro.

Der Elevador de Santa Justa ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Lissabons. Entsprechend lang können die Schlangen sein. Wer dem aus dem Weg gehen möchte, könnte die Spitzenzeiten (ca. 10 bis 15 Uhr) meiden, oder zu Fuß gehen. Man geht am Aufzug vorbei bis zur Rua do Carmo. Hier geht man einige Meter nach links, bis man auf der linken Seite Treppen entdeckt. Über diese Treppen erreicht man die Ruinen des Convento do Carmo. Von hier kann man die Aussichtsplattform des Elevador de Santa Justa erreichen. Der Eintritt liegt dann bei 1,50 Euro. Wenn man die Treppen nicht findet, kann man auf der Rua do Carmo auch weitergehen, bis man nach rechts in die Rua Garrett (die Einkaufsstraße des Viertel Chiado) und wieder nach rechts in die Calçada do Sacramento einbiegen kann. Nach vielleicht hundert Metern erreicht man die Ruinen des Convento do Carmo (heute ein Museum).

Eine weitere Alternative ist das Glória Funicular. Die Standseilbahn startet an der Praça dos Restauradores. Von der Bergstation läuft man dann ca. 450 Meter zum ehemaligen Kloster und zum Elevador de Santa Justa. Dabei passiert man die sehenswerte und sehr prunkvolle Igreja de São Roque.

Blick auf den Rossio
Blick auf den Rossio vom Elevador de Santa Justa – Bild: Tegeler

Von Rossio bis Praça do Comércio

Das Stadtviertel Baixa (Unterstadt) ist im Gegensatz zu den anderen Barrios flach und nicht auf einem Hügel erbaut. Das Viertel wurde 1755 durch das berühmte Erdbeben komplett zerstört und unter Leitung des Marquês de Pombal neu aufgebaut. Es gibt viele prachtvolle Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, wunderschöne Plätze und breite Boulevards. Aber erstaunlicherweise hier und da auch Verfall.

Bereits vom Kreuzfahrtschiff sieht man (kurz vor dem Anlegen) den Praça do Comércio. Das ist ein weitläufiger Platz, der sich nach Süden zum Tejo hin öffnet und auf den übrigen drei Seiten durch schöne, mit Bogengängen geschmückte Bauten aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begrenzt wird. Von hier führen mehrere Parallelstraßen mit eleganten Geschäften zur Praça de Dom Pedro IV. Dieser Platz, der allgemein als Rossio bekannt ist, war bis zum Erdbeben der Hauptplatz Lissabons. An der Nordseite steht das Teatro National de Dona Maria II, das portugiesische Nationaltheater.

Vom Rossio aus zieht sich in nordwestlicher Richtung die Prachtstraße Avenida da Liberdade hin. Diese ist mit 90 Metern einer der breitesten und imposantesten Boulevards Europas. Die Avenida da Liberdade endet nach anderthalb Kilometern an der Praça de Pombal mit einem Denkmal für den Minister, der die Stadt nach dem Erdbeben von 1755 wiederaufbaute.

Blick vom Schiff auf die Alfama
Blick vom Schiff auf die Alfama – Bild: MSC Cruises

Time Out Market

Der Time Out Market (Mercado da Ribeira) ist eine Markthalle mit über 30 Essensständen und 700 Sitzplätzen. Im Prinzip also kein Markt, sondern eine Art Foodcourt oder Streetfood-Market. Er befindet sich in direkter Nachbarschaft des Bahnhofs Cais do Sodre und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Ein schöner Ort für ein Mittagessen. Es kommen allerdings viele Touristen hierher, sodass man ein wenig auf die Preise achten muss.

Belem und die Ponte 25 de Abril

Das Stadtviertel Belem (deutsch: Bethlehem) liegt, von der Innenstadt aus gesehen, hinter der großen Hängebrücke direkt am Tejo. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war Belem eine selbständige Gemeinde. Das Erdbeben von 1755 hat hier wenige Schäden angerichtet. Von hier starteten die berühmten portugiesischen Seefahrer und Entdecker im 15. und 16. Jahrhundert zu ihren legendären Reisen.

In Belem befinden sich einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Lissabons. Dazu gehören der berühmte Torre de Belem, das Kloster Mosteiro dos Jerónimos oder das Denkmal Padrão dos Descobrimentos. Eine berühmte kulinarische Spezialität aus Belem sind die Pasteis de Belém, kleine Blätterteigtörtchen mit Pudding.

Landausflüge in Lissabon nach Belem
Belem und der Rio Tejo – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Sehenswürdigkeiten auf der Karte: 1-Torre de Belem, 2-Mosteiro dos Jerónimos, 3-Padrão dos Descobrimentos, 4-Pastéis de Belém, 5-Experiência Pilar 7, 6-Ponte 25 de Abril, 7-Cristo Rei

Torre de Belém

Der Torre de Belem ist wohl das Wahrzeichen von Lissabon. Das Bauwerk entstand in den Jahren 1515 bis 1521 am Ufer des Tejos, unweit von dessen Mündung in den Atlantischen Ozean. Der Turm wurde als Festung zum Schutz der Werften in dieser Gegend geplant und gehört seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Viele sagen, dass eine Besichtigung von Außen ausreicht. Man sieht das Bauwerk zweimal vom Kreuzfahrtschiff aus. Allerdings wirkt die kleine Festung von Deck aus winzig. Das Innere des Turms ist spärlich eingerichtet. Eine Besichtigung kostet 6 Euro. Kinder bis 14 Jahre zahlen keinen Eintritt. Tickets mit Schnelleinlass gibt es vorab bei Tiqets*.

Mosteiro dos Jerónimos
Mosteiro dos Jerónimos – Bild: MSC Cruises

Mosteiro dos Jerónimos

Das prachtvolle Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymitenkloster) mit seinem wunderbaren Garten ist ebenfalls seit 1983 Weltkulturerbe der UNESCO. Die reich verzierte Fassade des Gebäudes ist gut 300 Meter lang und kommt durch den Garten davor herrlich zur Geltung. Das Kloster wurde kurz nach der Rückkehr Vasco da Gamas errichtet. Der berühmte Entdecker hatte den Seeweg nach Indien entdeckt und ist im Kloster begraben. Der Gewürzhandel machte Portugal reich und ermöglichte diesen Prachtbau.

Die Besichtigung des Klosters kostet zehn Euro Eintritt. Die Kirche kann kostenlos besichtigt werden. Es bilden sich häufig lange Schlangen. Wer das Mosteiro dos Jerónimos in Lissabon auf eigene Faust besichtigen möchte, sollte über ein Ticket mit bevorzugtem Einlass nachdenken. Diese gibt es zum Beispiel bei Tiqets*. Mit einer Lisboa Card hat man ebenfalls bevorzugten Eintritt.

Padrão dos Descobrimentos

Auch das 56 Meter hohe Denkmal Padrão dos Descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen) sieht man bereits vom Schiff aus. Es wurde 1960 anlässlich des 500 Todestages von Heinrich dem Seefahrer erbaut. Im Inneren gibt es ein Museum und ein Auditorium, in dem ein Film gezeigt wird.

Pastéis de Belém
Pastéis de Belém – Bild: MSC Cruises

Das Highlight des Bauwerkes ist die Aussichtsterrasse. Man hat einen sehr schönen Blick auf das Bodenmosaik vor dem Denkmal (eine Windrose), das benachbarte Mosteiro dos Jerónimos und den Fluss. Der Eintritt liegt bei 6 Euro.

Pastéis de Belém

Eine besondere Spezialität sind die kleinen Blätterteigtörtchen, die bereits seit 1837 aus Mehl, Zucker, Ei, Milch und Butter hergestellt werden. Die Adresse der Bäckerei (pasteisdebelem.pt) ist die Rua de Belém 84 bis 92. Das ist nur wenige Meter vom Kloster Mosteiro dos Jerónimos entfernt. Man sollte sich auf Warteschlangen einrichten.

Ponte 25 de Abril

Die große Hängebrücke über den Tejo passierte man beim Ein- und beim Auslaufen. Das beeindruckende Bauwerk wurde 1966 fertiggestellt und hat optisch einige Ähnlichkeit mit der berühmten Golden Gate Bridge in San Francisco. Es handelt sich um die weltweit drittlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Eisenbahnverkehr.

MSC Meraviglia erreicht Lissabon
MSC Meraviglia erreicht Lissabon – Bild: MSC Cruises

Vom Kreuzfahrtschiff hat man einen tollen Blick auf die Brücke. Wem das nicht reicht, dem empfehlen wir die interaktive Ausstellung Experiência Pilar 7 in der Avenida da Índia in Alcântara. Es gibt einen Rundgang um den 7. Pfeiler der Brücke. Im Inneren des Pfeilers wartet eine Ausstellung über den Bau des Wahrzeichens. Der Höhepunkt ist die Fahrt mit dem Aufzug zu einer Aussichtsplattform. Der Eintritt liegt bei 5 Euro. Erreichen kann man die Sehenswürdigkeit mit der Straßenbahn der Linie 15.

Cristo Rei Statue

Wer beim Einlaufen an Deck ist, kann die riesige Cristo Rei Statue (cristorei.pt) nicht übersehen. Sie befindet sich von Lissabon aus gesehen auf der anderen Seite der Ponte 25 de Abril im Stadtteil Almada. Ähnlichkeiten mit der Christusstatue in Rio de Janeiro sind unverkennbar. Aber es fehlt natürlich der Zuckerhut. Erreichen kann man die berühmte Statue mit der Fähre von Cais do Sodré nach Cacilhas und dann mit Bus 101. Am Denkmal angekommen, fährt man mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform auf dem 82 Meter hohen Sockel der Statue. Die Gebühr liegt bei 6 Euro.

Das Umland

Beliebte Landausflüge in Lissabon auf eigene Faust führen ins Umland nach Sintra, Cascais und Estoril. Leicht zu erreichen ist der schöne Strand Praia de Carcavelos.

Abschied von Lissabon
Abschied von Lissabon – Bild: Tegeler

Sintra liegt rund 30 Kilometer westlich von Lissabon in den Bergen und war einstmals die Sommerresidenz der portugiesischen Könige. An Rande des historischen Stadtzentrums steht das Schloss Palácio Nacional de Sintra mit seinen charakteristischen kegelförmigen Schornsteinen. Das Innere ist sehr sehenswert. Das gilt ganz besonders auch für den vier Kilometer entfernten Palácio Nacional da Pena, der von 1840 bis 1850 an der Stelle eines alten Klosters als königliche Sommerresidenz erbaut wurde. Man erreicht Sintra mit einem Regionalzug, der am Bahnhof Rossio startet.

Südlich von Sintra liegt Cascais, ein mondänes Seebad an der Mündung des Tejos, das früher von der Lissabonner Oberschicht besucht wurde, wie man an den vielen Herrenhäusern erkennen kann. Es gibt eine wunderschöne Altstadt und herrliche kleine Strände. Heute ist Cacais ein beliebter Urlaubsort, der im Sommer in der Regel komplett ausgebucht ist. Von Lissabon fährt ein Regionalzug vom Bahnhof Cais do Sodre bis hierher. Den Bahnhof erreicht man vom Hafen aus mit der Metro. Der Nachbarort Estoril ist ebenfalls ein bekannter Badeort an der portugiesischen Riviera mit seinen Thermalbädern und Parkanlagen.

Palácio Nacional da Pena
Palácio Nacional da Pena – Bild: Oleg Shakurov auf Pixabay

Der schöne Strand Praia de Carcavelos hat eine Länge von 1,5 Kilometern und ist nur 20 Kilometer vom Hafen entfernt. Hier gibt es alles, was man für einen herrlichen Strandtag benötigt. Man kann die Praia de Carcavelos mit der S-Bahn erreichen. Los geht es am Bahnhof Cais do Sodre, der an das Metronetz angeschlossen ist. Der Ort Carcavelos liegt an der Linie nach Cascais. Zuständig ist die Verkehrsgesellschaft CP Urbanos de Lisboa (s. oben). Die Fahrt dauert 20 Minuten und kostet 1,95 Euro. Hier kommt wieder die Via Viagem Karte zum Einsatz.

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