Aruba auf eigene Faust

Aruba auf eigene Faust

Aruba im Überblick – Carnival Cruise Lines

Hier haben wir Anregungen Landausflüge auf Aruba auf eigene Faust zusammengetragen. Aruba gehört zu den drei so genannten ABC Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) und liegt nur ca. 30 Kilometer vor der venezolanischen Küste. Das Traumziel für Karibik Kreuzfahrten ist bei einer Fläche von 184 Quadratkilometern ca. 32 km lang und gut 10 km breit. Die karge und trockene Insel verfügt über wunderbare Strände und Natursehenswürdigkeiten. Die schnucke Hauptstadt Oranjestad mit ihren Bauten im niederländischen Kolonialstil lockt mit lebhaften Einkaufsstraßen, Restaurants und Kasinos. Die Landessprache ist Niederländisch. Aber fast jeder spricht auch Englisch. Die Umgangssprache der Menschen ist jedoch Papiamento. Das ist ein sympathischer Mix aus portugiesischen, spanischen, holländischen, englischen, afrikanischen und indischen Wörtern. Willkommen heißt zum Beispiel: Bon Bini. Mit US Dollar kommt man auf Aruba gut klar. Weitere Informationen gibt es auf der deutschsprachigen Webseite der Aruba Tourism Authority.

Transport in Aruba auf eigene Faust

Für große Kreuzfahrtschiffe gibt es zwei Liegeplätze und zwei Terminals in unmittelbarer Zentrumsnähe. Bei Bedarf können noch zwei weitere Kreuzfahrtschiffe im Containerbereich des Hafens. Das Bild wurde an einem sehr vollen Tag aufgenommen. In den klimatisierten Kreuzfahrt-Terminals gibt es Stände der Touristeninformation und viele Geschäfte. Wer vorab nichts gebucht hat, kann sich im Hafen meistens auch noch spontan entscheiden. In der Regel werben am Hafenausgang z.B. Anbieter von Inseltouren um Kreuzfahrtpassagiere.

Zu Fuß

Von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe sind es nur ca. 5 bis 10 Minuten zu Fuß ins Zentrum der Hauptstadt Oranjestad mit Ihren guten Einkaufsgelegenheiten. Wer möchte, kann zwischen zehn und siebzehn Uhr in einer historischen Straßenbahn (Oranjestad Trolley) auf einer 2,7 Kilometer langen Route durch die Stadt fahren. Der Service ist kostenlos. Man kann an den Haltepunkten aussteigen und mit einem der nachfolgenden Wagen weiterfahren. Alle 25 Minuten kommt ein Wagen.

Auf einen Blick

Auf einen Blick – Royal Caribbean

Taxen

Taxen warten in großer Zahl im Bereich des Hafens auf Gäste, die Aruba auf eigene Faust erkunden möchten. Taxameter sind nicht üblich. Die Fahrpreise sind festgelegt und jeder Fahrer hat eine Preisliste. Eine Preisübersicht haben wir hier hinterlegt. Die Preise gelten pro Taxi, nicht pro Person. Maximal 5 Fahrgäste können sich ein Taxi teilen. Der Fahrpreis vom Hafen zum Eagle Beach beträgt zum Beispiel 10 US $, zum Palm Beach 11 US $ und zum Baby Beach 38 US $. Die meisten Fahrer sprechen gutes Englisch und bieten sich gerne auch als Fremdenführer an. Dafür sind sie in der Regel auch ausgebildet. Eine Inseltour kostet ca. 45 $ pro Stunde. Die Taxipreise ändern sich natürlich von Zeit zu Zeit.

Mietwagen

Die wichtigsten Straßen sind zwar in einem ordentlichen Zustand, trotzdem ist ein Allradwagen eine Überlegung wert. Abseits der wichtigsten Straßen wird es holprig. Viele nationale und internationale Verleiher haben Niederlassungen am knapp fünf Kilometer entfernten Flughafen, in der Stadt oder bei den großen Hotels. Die meisten Verleiher bieten einen „Free pick-up and drop-off” Service an. Royal Car Rental und Smart Rent a Car hatten Niederlassungen im Bereich des Hafens. Ob das noch der Fall ist, wissen wir nicht. Natürlich kann man auf der Insel auch Quads, Buggy Autos, Motorräder oder Fahrräder mieten.

Busse

Der Busbahnhof (Oranjestad Bus Terminal) befindet sich in der Nähe des Kreuzfahrthafens (s. Karte oben). Die Busse und Fahrpläne von Arubus sind zuverlässig. Der Busservice wurde ursprünglich fast ausschließlich von den Einheimischen benutzt. Doch mittlerweile haben auch die Urlauber ihn als effizientes und sehr preiswertes Transportmittel zwischen der Innenstadt und den Stränden entdeckt. Bei Kreuzfahrern besonders beliebt sind Busse der Linien 10 (Richtung Malmok), 10 A (Richtung Arashi Beach) oder 10 B (Richtung Marriott-Hotel). Die Routen und Haltestellen kann man bei Google Maps nachvollziehen. Ein Tagesticket gibt es für 10 US Dollar. Ein Retour-Ticket für 2 Fahrten gibt es für 5 US Dollar.

Aruba im Detail

Aruba im Detail – Royal Caribbean

Landausflüge auf Aruba buchen

Aruba ist eine sichere und übersichtliche Insel. Wer jedoch keine Lust hat, sich um Urlaub mit Busfahrplänen oder lokalen Taxifahrern herumzuschlagen, kann aus einem großen Angebot an organisierten Landausflügen wählen. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Beispielhaft fügen wir hier das Landausflugsprogramm der beliebten Reederei MSC Kreuzfahrten für Aruba bei. Andere Reedereien haben ein sehr ähnliches Programm. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Angebote lokaler Veranstalter kann man bequem auf der Buchungsplattform von Viator vergleichen und sicher buchen. Weitere Angebote der Online-Plattform GetYourGuide finden Sie am Ende dieser Seite.

Im Arikok Nationalpark

Im Arikok Nationalpark – Bild: Aruba Tourism Authority

Highlights für Landausflüge auf Aruba

Aruba ist eine sehr trockene Insel. Ihr größtes Highlight ist das karibische Bilderbuchwetter und die endlosen, unglaublich feinsandigen Puderzuckerstrände. Das zweite große Highlight ist die Unterwasserwelt. Traumhafte Korallenriffe und 30 Meter glasklare Sicht! Aber es gibt auch einige Sehenswürdigkeiten.

Arikok Nationalpark

Raue, wilde Natur und eine Oase der Ruhe findet man im Arikok Nationalpark (arubanationalpark.org), der etwa ein Fünftel der Inselfläche einnimmt. Dieser eignet sich natürlich sehr gut für eine Tour per Geländewagen oder ausgedehnte Wanderungen. Es gibt ein Visitors Centre, dass von 8 bis 16 Uhr geöffnet ist. Der Zugang zum Nationalpark kostet derzeit 11 US $ pro Person. Es gibt Divi-Divi- und Kwihi-Bäume, exotische Kakteen, Aloe, exotische Blumen, Vögel und Leguane. Zudem kann man traditionellen Cunucu Arikok Häuser besichtigen.

Oranjestad

Die kleine Hauptstadt kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Die wichtigsten Straßen für Landausflügler sind die Havenstraat, die Schelpstraat und Caya G. F. Betico Croes. Hier fährt auch der Trolley (s. oben). Arubas Hauptstadt ist nicht nur ein Paradies für Shoppingfans und Glücksspieler. Sie ist auch wunderschön anzusehen. Die farbenprächtigen Kolonialbauten in alter holländischer Bauweise sind ein tolles Fotomotiv. Es gibt zahlreiche moderne Einkaufszentren mit unzähligen Boutiquen, Restaurants und Cafes. Beliebte Malls sind zum Beispiel die Royal Plaza Mall oder die Renaissance Mall.

Aber man findet auch einige Sehenswürdigkeiten. Das Archäologische Museum, die historische Festungsanlage Fort Zoutman mit dem historischen Museum, das Rathaus oder die protestantische Kirche zum Beispiel. Der schön angelegte Wilhelmina Park mit seinen frei lebenden Leguanen ist ideal für eine Pause.

Inselrundfahrt

Viele Sehenswürdigkeiten Arubas lassen sich bei einer etwa fünfstündigen Rundfahrt aneinanderreihen. Eine mögliche Route könnte wie folgt aussehen: Von Oranjestad fährt man in nordwestlicher Richtung am Strand entlang zur alten Mühle und weiter zum kleinen Ort Noord mit der St.-Anna-Kirche. Dann in östlicher Richtung zur Nordküste mit den Ruinen einer alten Goldschmelze bei Bushiribana und zum Haifischfutterplatz. Dieser befindet sich in der Nähe der Natural Bridge. Das war eine durch die starke Brandung entstandene Naturbrücke. 2005 ist die Natural Bridge zusammengebrochen. Das Füttern der Haie ist kein Märchen – die Raubfische bekommen dort seit Jahrzehnten täglich Abfall ins Meer geworfen. Sie haben sich so daran gewöhnt, dass an der entgegengesetzt im Südwesten gelegenen Badeküste seitdem nur selten Haie gesichtet werden. Den Rückweg nimmt man ein wenig südlicher und kommt dabei durch ländliche Gegenden (in Papiamento Cunucu genannt) mit typischen strohgedeckten, von Kakteen umzäunten Häusern. Haltepunkte sind die eigenartigen Felsformationen von Ayo und Casibari und die Höhle von Canashito, in der Ritzzeichnungen und Hieroglyphen der Ur-Arawaks zu sehen sind. Wer Lust hat, kann die Treppe zum 178 m hohen Hooiberg hinaufsteigen.

Divi Divi Bäume

Divi Divi Bäume – Bild: Aruba Tourism Authority

Aloe Vera

Im Jahre 1840 wurde die Aloe Vera Pflanze in Aruba eingeführt. Bald wuchsen die Pflanzen auf einem großen Teil der Insel und man wurde zum weltweit wichtigsten Exporteur von Aloe Produkten. Bei Aruba Aloe können Sie verfolgen, wie diese nützliche Pflanze verarbeitet wird.

Strände

Aruba ist ein Paradies für Strandliebhaber. Und alle Strände auf Aruba sind öffentlich. Aber die Liegestühle und Sonnenschirme gehören in der Regel den Hotels. Wer diese benutzt, sollte mit einer Gebühr rechnen. Aber das ist üblich. Die beliebtesten Strände befinden sich an der Westküste Arubas zwischen der Hauptstadt und der Nordspitze.

Zu Fuß kann man vom Hafen aus den Divi Beach erreichen. Man benötigt ca. 30 bis 40 Minuten. Da es mit Taxen und Bussen günstige Verkehrsmittel gibt, bevorzugen die meisten Urlauber Strände, die ein Stück weiter nördlich liegen. Insbesondere der Eagle Beach und der Palm Beach liegen hoch im Kurs.

Blick auf den Palm Beach

Palm Beach – Bild: Aruba Tourism Authority

Der Eagle Beach belegt häufig sogar einen Platz in den Top 10 der schönsten Strände der Welt. Der Weg vom Hafen ist mit 4,5 Kilometern immer noch kurz. Mit einem Bus oder Taxi kein Problem. Die für die Insel typischen Divi-Divi-Bäume spenden Schatten. Es gibt es aber natürlich auch mit Palmenwedel gedeckte Sonnenschirme und Liegestühle. Nur ein kurzes Stück weiter nördlich liegt der Palm Beach. Hier befindet sich das touristische Zentrum Arubas mit vielen internationalen Strandhotels. Hier warten zahlreiche Wassersportanbieter und Restaurants auf Urlauber. Es ist manchmal etwas voll und insgesamt ist hier auch lauter als an anderen Stränden auf Aruba. Schirme und Liegen kann man für ca. 20 US Dollar mieten. Die Preise sind jedoch von Hotel zu Hotel unterschiedlich.

Der Baby Beach an Arubas südöstlichem Ende ist wegen des flachen Wassers der Strand für Familien mit Kindern. Auch Schnorchler kommen auf ihre Kosten. Leider ist der Weg mit 25 Kilometern relativ weit. Die Infrastruktur ist mäßig.

Golfer, Taucher und Windsurfer

Golfer finden auf der Urlaubsinsel zwei interessante Golfplätze. Als bester Platz auf der Insel gilt der Tierra del Sol Golf Course. Dieser anspruchsvolle 6 Kilometer lange 18-Loch-Golfplatz (Par: 71) wurde von Robert Trent Jones II entworfen und hervorragend in die Natur eingebettet. Das kleine Vogelreservat beim vierten Loch ist ein Beweis dafür! Herrlich ist auch der Blick über das Meer. Auch der Aruba Golf Club in San Nicolas verfügt ebenfalls über einen 18-Loch Platz (Par: 72). Gäste sind willkommen. Verlangt werden $30 (25 €) / 18-Loch Runde. Der 9-Loch-Golfplatz „The Links at Divi“ bietet eine Golfschule mit Driving Range, Chipping Area und Übungsbunker.

Tauchen an einem Flugzeugwrack

Tauchen an einem Flugzeugwrack – Bild: Aruba Tourism Authority

Auf Aruba kommen Taucher ebenfalls auf Ihre Kosten. Es gibt zahlreiche interessante Tauchplätze. Die Insel bezeichnet sich selbst als die Wracktauch-Hauptstadt der Karibik. Das Wrack der California liegt zum Beispiel in einer Umgebung voller Korallen und tropischer Fische. Der Platz ist allerdings nur für erfahrene Taucher geeignet, da hier eine starke Strömung herrscht. Das 90 Jahre alte Wrack wurde weltweit berühmt, weil es 1912 ein S.O.S. Signal von der Titanic empfing und nicht reagierte. Eine anderes Wrack, das heute zahlreiche Taucher anzieht, ist das Wrack der 120 Meter langen Antilla. Es stammt aus dem 2. Weltkrieg und liegt in 18 Metern Tiefe. Riesige Röhrenschwämme und zahllose Meeresbewohner haben sich hier angsiedelt. Etablierte Anbieter auf Aruba sind zum Beispiel Pelican Adventures oder Red Sail Sports.

Windsurfer finden auf der Insel die besten Bedingungen vor. Der populärste Platz ist Malmok Beach. Die Profis unter Ihnen können sich auch zur Boca Grandi an der Ostküste begeben. Die beiden soeben genannten Wassersportveranstalter sind auch für Windsurfer eine guter Ansprechpartner.

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