Aruba auf eigene Faust

Hier haben wir Anregungen für Landausflüge auf Aruba auf eigene Faust zusammengestellt. Aruba ist eine der drei niederländischen ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) und liegt nur ca. 30 Kilometer vor Küste Venezuelas in der südlichen Karibik. Das beliebte Urlaubsziel der Amerikaner ist auch ein Traumziel für Karibik Kreuzfahrten. Aruba ist mit einer Länge von etwa 30 Kilometern und einer maximalen Breite von 9 Kilometern die kleinste der drei ABC-Inseln. Die karge und sehr trockene Insel verfügt über wunderbare Strände und Natursehenswürdigkeiten. Die schmucke Hauptstadt Oranjestad mit ihren Bauten im niederländischen Kolonialstil lockt mit lebhaften Einkaufsstraßen, Restaurants und Kasinos. Aruba ist ein autonomes Land des Königreichs der Niederlande mit eigener Regierung und Währung.

Landausflüge auf Aruba auf eigene Faust
Das grüne Stadhuis (Rathaus) in Oranjestad – Bild: Aruba Tourism Authority

Die Landessprache ist Niederländisch, aber fast jeder spricht auch Englisch. Die Umgangssprache (und neben Niederländisch auch Amtssprache) ist Papiamento. Das ist ein sympathischer Mix aus vielen Sprachen. Willkommen heißt zum Beispiel „Bon Bini“. Die Währung auf Aruba ist der Aruba-Florin, der mit mit einem festen Wechselkurs von 1 USD = 1,79 AWG an den US Dollar gekoppelt ist. Ein Euro sind derzeit 1,95 Afl. Allerdings kommt man mit US Dollar und Kreditkarten sehr gut klar, so dass man kein Geld wechseln muss. Weitere Informationen gibt es auf der deutschsprachigen Webseite der Aruba Tourism Authority. Stand: Mai 2020

Der Kreuzfahrthafen von Aruba

Für große Kreuzfahrtschiffe gibt es zwei Liegeplätze und zwei Kreuzfahrt-Terminals an der Weststraat im Zentrum von Oranjestad. Bei Bedarf können noch weitere Kreuzfahrtschiffe im Containerbereich des Hafens festmachen. In den klimatisierten Kreuzfahrt-Terminals gibt es Stände der Touristeninformation, Geldautomaten und einige Geschäfte. Auf der Webseite der Aruba Ports Authority kann man vorab erfahren, welche Schiffe an dem Tag noch im Hafen liegen.

Blick auf den Hafen
Blick auf den Hafen – Bild: Aruba Tourism Authority

Unmittelbar vor den Kreuzfahrt-Terminals an der Weststraat befinden sich Parkplätze für Taxis und Landausflugsbusse. Zudem gibt es ein kleines Einkaufszentrum. Wenn man durch das gesicherte Hafentor tritt, ist man fast am Lloyd G. Smith Boulevard mit dem Busbahnhof direkt auf der anderen Straßenseite. In der Regel werben direkt hinter dem Hafenausgang lokale Ausflugsanbieter um die Kreuzfahrtpassagiere. Wer vorab nichts gebucht hat, kann hier vielleicht noch fündig werden.

Mobil in Aruba auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf Aruba auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt:

Zu Fuß

Von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe sind es nur ca. 5 Minuten zu Fuß ins Zentrum der Hauptstadt mit Ihren guten Einkaufsgelegenheiten. Oranjestad kann man also bequem zu Fuß erkunden. Am Hafenausgang gibt es eine große Karte zur Orientierung.

Auf einen Blick
Auf einen Blick – Royal Caribbean

Aruba Streetcar

Wer möchte, kann zwischen zehn und siebzehn Uhr in einer historischen Straßenbahn (Oranjestad Trolley oder Street Car genannt) auf einer 1,9 Kilometer langen Route durch die Stadt fahren. Der Service ist kostenlos. Man kann an den insgesamt neun Haltepunkten aussteigen und mit einem der nachfolgenden Wagen weiterfahren. Eine Karte der Route gibt es bei Wikipedia.

Taxis

Taxis warten in großer Zahl im Bereich des Kreuzfahrthafens auf Landausflügler, die Aruba auf eigene Faust erkunden möchten. Taxameter sind nicht üblich. Die Fahrpreise sind festgelegt und werden auf Preisschildern im Hafen veröffentlicht. Die Preise gelten pro Taxi, nicht pro Person. Maximal 5 Fahrgäste können sich ein Taxi teilen. Diese Preisliste haben wir im März 2019 fotografiert.

Aruba auf eigene Faust mit einem Taxi
Taxipreise am Aruba Cruise Terminal – Bild: Tegeler

Mietwagen

Die wichtigsten Straßen sind zwar in einem ordentlichen Zustand, trotzdem ist ein Allradwagen eine Überlegung wert. Abseits der wichtigsten Straßen wird es teilweise sehr holprig. Das gilt insbesondere auch im Arikok Nationalpark.

Viele nationale und internationale Verleiher haben Niederlassungen am knapp fünf Kilometer entfernten Flughafen, in der Stadt oder bei den großen Hotels. Die meisten Verleiher bieten einen „Free pick-up and drop-off” Service an. Natürlich kann man auf der Insel auch Quads, Buggy Autos, Motorräder oder Fahrräder mieten. Eine Übersicht der Anbieter gibt es auf der Webseite der Touristeninformation (Link s. oben).

Öffentliche Busse

Die blauen Busse von Arubus sind ein zuverlässiges und günstiges Verkehrsmittel für den Tag auf Aruba auf eigene Faust. Insbesondere für Fahrten zu den Stränden im Nordwesten sind die Busse eine echte Alternative. Wer den Tag am Eagle Beach, Palm Beach, Malmok Beach oder Arashi Beach verbringen möchte, könnte den Bus nehmen.

Die Straßenbahn Oranjestad
Die kostenlose Straßenbahn in Oranjestad – Bild: Aruba Tourism Authority

Das Oranjestad Bus Terminal befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kreuzfahrthafens. Wenn man den gesicherten Bereich des Hafens verläßt, erreicht man nach wenigen Metern den L.G. Smith Boulevard. Hier wendet man sich nach rechts. Nach weniger als 50 Metern sieht man einen Zebrastreifen und einen Durchgang auf der anderen Straßenseite (links neben dem Pizza Hut). Hier steht der weiße Kiosk von Arubus. Dahinter befindet sich ein ein großer offener Parkplatz mit den Bussen.

Bei Landausflüglern besonders beliebt sind Busse der Linien 10 (bis Malmok Beach), 10 A (bis Arashi Beach) oder 10 B (bis Marriott-Hotel am Palm Beach). Der Fahrer ruft die Haltestelle aus. Entlang des langen Eagle Beach gibt es mehrere Haltestellen. Wir würden direkt am Anfang aussteigen. Dieser Strandabschnitt ist unserer Meinung nach besonders schön.

Eine Übersicht über Routen und Abfahrtszeiten haben wir hier hinterlegt. Diese Übersicht hängt auch am Busbahnhof aus. Wir würden uns vorab trotzdem sicherheitshalber auf der Webseite über die Abfahrtszeiten informieren. Insbesondere wenn man am Wochenende auf Aruba ist. Da ist der Fahrplan sehr ausgedünnt.

Tickets gibt es in dem kleinen weißen Kiosk (Ticket Booth) am Durchgang zum Busbahnhof. Ein Tagesticket kostet 10 US Dollar. Ein Retour-Ticket für 2 Fahrten gibt es für 5 US Dollar. Im Bus kostet der Einzelfahrschein 2,60 US Dollar. Große Scheine (ab 50 US Dollar) werden nicht akzeptiert, etwas anderes als Bargeld auch nicht. Der Kiosk schließt Freitags und Samstags bereits um 14 Uhr und ist an Sonntagen ganz geschlossen.

Aruba im Detail
Aruba im Detail – Royal Caribbean

Fahrräder

Am Hafenausgang gibt es eine Station von Green Bike. Das ist ein Fahrradverleihsystem mit insgesamt 8 Stationen in Oranjestad und an den Stränden. Man kann ein Fahrrad für 2 Stunden (15 US Dollar) oder 4 Stunden (18 US Dollar) mieten. Ein Tagesticket kostet 25 US Dollar. Wer Interesse hat, sollte sich vorab mit dem System vertraut machen. Unter der Rubrik „Popular Rides“ findet man verschiedene Routenvorschläge.

Landausflüge auf Aruba buchen

Für den Tag auf Aruba werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es oben. Die gebuchten Landausflüge können bis 15 Tage vorher ohne Angabe von Gründen kostenfrei storniert werden. Zu dem gibt es eine Geld-zurück-Garantie für den Fall, dass das Kreuzfahrtschiff einen Hafen nicht anlaufen kann. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge folgen am Ende dieser Seite.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Aruba

Aruba ist eine sehr trockene Insel mit herrlichen Stränden und einer wunderbaren Unterwasserwelt. Die attraktive Hauptstadt Oranjestad ist ein farbenfrohes Einkaufsparadies. Im Hinterland lockt eine raue Landschaft mit Kakteen, Aloe Vera und den berühmten windschiefen Fofoti-Bäumen viele Landausflügler an.

Oranjestad

Die kleine Hauptstadt kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Die Entfernungen sind nicht besonders groß. Direkt am Hafenausgang könnte man rechts abbiegen und dem L.G. Smith Boulevard folgen. Hier direkt am Wasser gibt es mehrere bekannte Einkaufszentren, wie die farbenfrohe Royal Plaza Mall, die Renaissance Mall und den Renaissance Marketplace. Nach etwa 800 Metern erreicht man den kleinen Wilhelmina Park. Wenn man Glück hat, sieht man in dem kleinen Park Leguane. Wenn man nicht viel Zeit hat, könnten man über Havenstraat zurücklaufen. Oder man geht noch etwas weiter stadteinwärts. Weitere Geschäfte gibt es in der Schelpstraat und der Hauptstraße (Caya C.F. Betico Croes).

Jeep Offroading
Jeeptour durch das karge Hinterland – Bild: Aruba Tourism Authority

Arubas Hauptstadt ist nicht nur ein Paradies für Shoppingfreunde und Glücksspieler. Sie ist auch wunderschön anzusehen. Die farbenprächtigen Kolonialbauten in alter holländischer Bauweise sind ein tolles Fotomotiv. Aber man findet auch einige Sehenswürdigkeiten. Das Archäologische Museum, die historische Festungsanlage Zoutman mit dem historischen Museum, das Rathaus oder die protestantische Kirche zum Beispiel. Vom Turm der Festung Zoutman kann man schöne Fotos machen.

Arikok Nationalpark

Eine raue und wilde Natur findet man im Arikok Nationalpark, der etwa ein Fünftel der Inselfläche einnimmt. Es gibt Fofoti-Bäume, exotische Kakteen, Aloe Vera, exotische Blumen, Vögel, Esel und Leguane. Zudem kann man die traditionellen Cunucu Arikok Häuser und diverse Höhlen (teilweise mit Felsmalereien der Arawak-Indianer) besichtigen. Schöne Strände gibt es natürlich auch. Der Nationalpark eignet sich gut für eine Tour mit einem Geländewagen oder für ausgedehnte Wanderungen. Auch Reitausflüge sind möglich. Am Hauptzugang (San Fuego Entrance) gibt es ein Visitors Center, dass von 8 bis 16 Uhr geöffnet ist. Der Zugang zum Nationalpark kostet derzeit 15 US $ pro Person.

Besonders beliebt ist ein Natur Pool, den man nur mit einem Geländewagen erreichen kann. Die Wellen der karibischen See schlagen in ein von Felsen geschütztes Becken. Badeschuhe sind daher wichtig. Der Conchi Natural Pool ist ein beliebtes Landausflugsziel auf Aruba und immer gut besucht. Nur gut 350 Meter (zu Fuß) entfernt lockt auch der Boca Keto Beach viele Besucher an. In der Mitte des Strandes liegt ein riesiger Felsen in der Form der Insel Aruba. Viele Besucher nutzen den Felsen als Sprungbrett. Die beste Stelle ist sogar markiert. Wiederum wenige hundert Meter weiter liegt der ebenfalls schöne Daimari Beach bei der Daimari Ranch (Pferde). Bei der Ranch kann man parken und die Strände sowie den Nature Pool auch zu Fuß erreichen. Allerdings kann man bei der Ranch keine Tickets für den Nationalpark erwerben.

Casibari Rock Formations
Casibari Rock Formations – Bild: Aruba Tourism Authority

Felsenformationen Ayo and Casibari

Ayo and Casibari Rock Formations liegen in einem Abstand von etwa vier Kilometern im Zentrum von Aruba. Die Natursehenswürdigkeiten gehen angeblich auf eine Kollision tektonischer Platten zurück und sind ein schönes Ziel für eine Inselrundfahrt. Auch auf dem Weg zum Arikok Nationalpark könnte man hier einen Zwischenstopp einplanen. Tonnenschwere Felsbrocken liegen hier in der Landschaft verstreut und bilden kleine Hügel, die man auch besteigen kann. Es handelt sich um große Tonalitblöcke. Die Aussicht über weite Teile der Insel lohnt sich. Die Ayo-Rocks waren den Arawak-Indianern heilig, wie Felszeichnungen beweisen.

In Sichtweite der Felsformationen erhebt sich der 165 Meter hohe Hooiberg. Der höchste Berg der Insel ist ein Vulkankegel. Das Wahrzeichen Arubas und kann über 562 Stufen erklommen werden und bietet ebenfalls eine schöne Aussicht. Egal, wo genau man sich auf Aruba befindet. Den Hooiberg sieht man fast immer.

California Lighthouse

Der etwa 30 Meter hohe Leuchtturm steht bereits seit 1916 an der Nordwestspitze Arubas. Der schlanke weiße Leuchtturm wurde nach dem britischen Dampfschiff California benannt, das 1891 vor der Küste gesunken war. Um solche Tragödien in Zukunft zu verhindern, wurde der Leuchtturm letztlich gebaut. Heute ist er eines der Wahrzeichen Arubas und ein beliebtes Ziel von Inselrundfahrten. Wer möchte, kann gegen eine Gebühr bis in die Spitze des Leuchtturms gelangen.

Landausflüge auf Aruba zum California Lighthouse
California Lighthouse – Bild: Aruba Tourism Authority

Am Fuß des Leuchtturms gibt es mit der Trattoria el Faro Blanco ein sehr gutes italienisches Restaurant. In der Nähe befinden sich zudem der beliebte Arashi-Beach und der elegante Golfclub „Tierra del Sol“.

Aloe Vera

Im Jahre 1840 wurde die Aloe Vera Pflanze in Aruba eingeführt. Bald wuchsen die Pflanzen auf einem großen Teil der Insel und man wurde zum weltweit wichtigsten Exporteur von Aloe Produkten. Bei Aruba Aloe Factory, Museum and Store (arubaaloe.nl) kann man verfolgen, wie diese nützliche Pflanze verarbeitet wird. Es gibt eine kurze Führung und ein Museum. Wer sich für Aloe Produkte interessiert, hat vielleicht Interesse an einer Führung. Aruba Aloe Factory, Museum and Store ist nur drei Kilometer vom Hafen entfernt und damit ein leicht erreichbares Ziel für Landausflüge auf Aruba.

Butterfly Farm

Schmetterlinge sind zauberhafte Tiere. Auch wenn es in Deutschland genug Schmetterlingshäuser gibt, lohnt sich ein Besuch auf der Butterfly Farm. Besonders natürlich, wenn man mit Kindern reist. Uns wurde empfohlen, bunte Kleidung in leuchtenden Farben zu tragen. Dann landen die Schmetterlinge darauf. Auch Zitronenduft soll helfen. Die Butterfly Farm ist etwa sechs Kilometer vom Hafen entfernt und bietet Führungen an, die circa 15 bis 20 Minuten dauern. Danach kann man bleiben solange man will.

Man kann den Besuch gut mit einem Strandaufenthalt kombinieren. Die Butterfly Farm befindet sich beim Bubali Bird Sanctuary zwischen dem Eagle Beach und dem Palm Beach. In der Nähe sind Bushaltestellen der hellblauen Linien 10, 10A und 10 B. Die Tickets kosten 16 US Dollar (Kinder zahlen die Hälfte). Man kann mit einem Ticket die Butterfly Farm mehrfach besuchen. Davon haben Landausflügler aber natürlich leider nichts.

Aruba's Natural Pool
Aruba’s Natural Pool im Arikok Nationalpark – Bild: Aruba Tourism Authority

Alto-Vista-Chapel

Die attraktive kleine Kapelle im Nordosten Arubas ist ein weiterer beliebter Haltepunkt auf Inselrundfahrten. Das kleine Gotteshaus stammt ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert und gilt als erste christliche Kirche Arubas. Die heutige Kapelle ist ein Neubau aus dem Jahre 1954 und ein schönes Fotomotiv. Zudem liegt die Kirche auf einem Hügel mit sehr schöner Aussicht.

Bushiribana Gold Mill Ruins

Die Ruine einer Goldschmelze aus dem Jahre 1872 befindet sich abgelegen an der Ostküste der Insel. Sie erinnert daran, dass auf Aruba Gold abgebaut wurde. Die ersten Goldfunde gab es 1824. Bis 1918 war die Goldindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig der Insel. Insgesamt wurden fast 2 Tonnen Gold produziert.

In unmittelbarer Nähe der Ruine befindet sich der New Small Natural Pool in einer Höhle. Eine kleine Alternative zum großen Conchi Natural Pool im Arikok Nationalpark. Die berühmte Natural Bridge Arubas ist 2,5 Kilometer entfernt. Sie war eine der größten nicht von Menschenhand geschaffenen Brücken der Welt und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel. Im Jahre 2005 ist die Brücke eingestürzt. Trotzdem kommen immer noch viele Landausflügler hierher.

Baby Beach in San Nicolas
Baby Beach in San Nicolas – Bild: Aruba Tourism Authority

San Nicolas

Die mit gut 15.0000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Insel liegt ganz im Süden Arubas. Nachdem im benachbarten Venezuela Öl gefunden worden war, errichtete die American Oil Company eine Erdölraffinerie und einen Hafen in San Nicolas. Das war im Jahre 1920. San Nicolas wuchs und wurde zur Industriestadt.

Für Landausflüge auf Aruba ist San Nicolas aus zwei Gründen interessant. Da ist zum einen der beliebte Baby Beach an der Südspitze der Insel. Zum anderen ist San Nicolas ein Zentrum für Street Art. Jedes Jahr findet die Aruba Art Fair statt und Künstler aus aller Welt haben die Fassaden der Industriestadt mit ihrer Kunst verschönert. Die Kunstwerke sind wirklich beeindruckend und wunderschön.

Die Strände

Aruba ist ein Paradies für Strandliebhaber. Und alle Strände auf der Insel sind öffentlich. Überall können Sonnenliegen gemietet werden. Allerdings sind die Gebühren für diesen Service auf Aruba höher als auf anderen Karibikinseln. Wer zwei Liegen und einen Sonnenschirm mietet, sollte mit 35 bis 45 US Dollar rechnen. Wenn es doch billiger wird, umso besser. Auch für ein Bier kann man am Eagle Beach 8 US Dollar ausgeben.

Eagle Beach
Eagle Beach – Bild: Aruba Tourism Authority

Die beliebtesten Strände befinden sich an der Westküste Arubas zwischen der Hauptstadt und der Nordspitze. Zu Fuß kann man vom Hafen aus den schmalen Druif Beach beim Divi Dutch Village Beach Resort erreichen. Man benötigt zu Fuß ca. 30 Minuten. Da es mit Taxis und Bussen günstige Verkehrsmittel gibt, bevorzugen die meisten Urlauber schönere Strände, die ein Stück weiter nördlich liegen. Insbesondere der Eagle Beach liegt hoch im Kurs.

Der Eagle Beach ist der breiteste Strand Arubas. Er belegt häufig sogar einen Platz in den Top 10 der schönsten Strände der Welt. Der Weg vom Hafen ist mit 4,5 Kilometern immer noch kurz. Mit einem Bus oder Taxi kein Problem. Hier gibt es die windschiefen Fofoti-Bäume, mit denen oft für Aruba geworben wird. Natürlich kann man am Strand Liegen und mit Palmenwedeln gedeckte Schirme mieten. Gastronomie und Wassersport sind vorhanden. Auf der anderen Straßenseite des J.E. Irausquin Boulevards befindet zahlreiche so genannte Low Rise Hotels.

Nur ein kurzes Stück weiter nördlich vom Eagle Beach liegt der 3 Kilometer lange Palm Beach. Hier befindet sich das touristische Zentrum Arubas mit vielen großen internationalen Urlaubshotels direkt am Strand. Der J.E. Irausquin Boulevards machten einen Schlenker landeinwärts und verläuft hinter den Hotels bevor er in der L.G. Smith Boulevard mündet. Am Palm Beach geht es lebhaft zu. Neben den Hotels gibt es Casinos, Wassersport-Anbieter, Piers, Strandbars, Restaurants und Shops. Am Abend wird hier auch in den Clubs gefeiert.

Fofoti-Bäume
Am Eagle Beach gibt es die typischen Fofoti-Bäume – Bild: Aruba Tourism Authority

Der weiter nördlich an der Straße zum California-Leuchtturm gelegene Arashi Beach ist ein auch bei Einheimischen sehr beliebter Strand. Der Arashi Beach (insbesondere der linke Abschnitt) gilt als hervorragende Schnorchel-Destination. Es gibt fest installierte und mit Palmwedeln gedeckte Strandhütten und eine Bar. Liegestühle können gemietet werden. Vom Hafen ist der beliebte Strand knapp zwölf Kilometer entfernt.

Zwischen dem Palm Beach und dem Arashi Beach gibt es weitere Strandabschnitte. Zum Beispiel den Malmok Beach, der bei Kitesurfern sehr beliebt ist. Oder den kleinen Boca Catalina Beach, der von Schnorchlern gerne besucht wird.

Der Baby Beach an Arubas südöstlichem Ende in der Nähe von San Nicolas ist wegen des flachen Wassers der Strand für Familien mit Kindern. Auch Schnorchler kommen auf ihre Kosten. Leider ist der Weg mit 25 Kilometern relativ weit. Die Infrastruktur ist mäßig. Es gibt aber einen Stand mit Erfrischungen und mit Big Mama’s Grill auch ein Restaurant. Sonnenliegen, Windschutz und Schnorchelausrüstung kann man mieten. Kostenlosen Sonnenschutz bilden kleine mit Palmwedeln bedeckte Unterstände.

Arubas Unterwasserwelt
Arubas Unterwasserwelt – Bild: Aruba Tourism Authority

Wracktauchen

Auf Aruba kommen Taucher besonders auf Ihre Kosten. Es gibt zahlreiche interessante Tauchplätze. Die Insel bezeichnet sich selbst als die Wracktauch-Hauptstadt der Karibik.

Das Wrack der California liegt zum Beispiel in einer Umgebung voller Korallen und tropischer Fische. Der Platz ist allerdings nur für erfahrene Taucher geeignet, da hier eine starke Strömung herrscht. Das 90 Jahre alte Wrack wurde weltweit berühmt, weil es 1912 ein S.O.S. Signal von der Titanic empfing und nicht reagierte. Ein anderes Wrack, das heute zahlreiche Taucher und Schnorchler anzieht, ist das Wrack der 120 Meter langen Antilla. Es stammt aus dem 2. Weltkrieg und liegt in 18 Metern Tiefe. Riesige Röhrenschwämme und zahllose Meeresbewohner haben sich hier angesiedelt.

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