Aruba auf eigene Faust

Landausflüge auf Aruba auf eigene Faust
Aruba im Überblick

Hier haben wir Anregungen für Landausflüge auf Aruba auf eigene Faust zusammengetragen. Aruba ist eine der drei niederländischen ABC Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) und liegt nur ca. 30 Kilometer vor der venezolanischen Küste. Das Traumziel für Karibik Kreuzfahrten ist bei einer Fläche von 184 Quadratkilometern circa 32 Kilometer lang und gut 10 Kilometer breit. Die karge und trockene Insel verfügt über wunderbare Strände und Natursehenswürdigkeiten. Die schmucke Hauptstadt Oranjestad mit ihren Bauten im niederländischen Kolonialstil lockt mit lebhaften Einkaufsstraßen, Restaurants und Kasinos. Aruba ist ein autonomes Land des Königreichs der Niederlande. Die Landessprache ist Niederländisch, aber fast jeder spricht auch Englisch. Die Umgangssprache (und neben Niederländisch auch Amtssprache) ist Papiamento. Das ist ein sympathischer Mix aus vielen Sprachen. Willkommen heißt zum Beispiel „Bon Bini“. Die Währung auf Aruba ist der Aruba-Florin, der mit mit einem festen Wechselkurs von 1 USD = 1,79 AWG an den US Dollar gekoppelt ist. Ein Euro sind derzeit 2,02 Aruba-Florin. Das hilft beim umrechnen. Allerdings kommt man mit US Dollar und Kreditkarten sehr gut klar. Weitere Informationen gibt es auf der deutschsprachigen Webseite der Aruba Tourism Authority. (Stand: Juli 2019)

Farbenfrohes Oranjestad
Farbenfrohes Oranjestad – Bild: Aruba Tourism Authority

Der Kreuzfahrthafen von Aruba

Für große Kreuzfahrtschiffe gibt es zwei Liegeplätze und zwei Kreuzfahrtterminals an der Weststraat in unmittelbarer Zentrumsnähe. Bei Bedarf können noch weitere Kreuzfahrtschiffe im Containerbereich des Hafens festmachen. In den klimatisierten Kreuzfahrt-Terminals gibt es Stände der Touristeninformation, Geldautomaten und viele Geschäfte. Auf der Webseite der Aruba Ports Authority kann man vorab erfahren, welche Schiffe an dem Tag noch im Hafen liegen.

Unmittelbar vor dem Kreuzfahrtterminals an der Weststraat findet man Parkplätze für Taxen und Landausflugsbusse. Zudem gibt es eine kleines Einkaufszentrum. Wenn man durch das gesicherte Hafentor tritt, ist man fast am Lloyd G. Smith Boulevard mit dem Busbahnhof direkt auf der anderen Straßenseite. In der Regel werben direkt hinter dem Hafenausgang lokale Ausflugsanbieter um die Kreuzfahrtpassagiere. Wer vorab nichts gebucht hat, kann hier vielleicht noch fündig werden.

Schiffe im Hafen
Blick auf den Hafen – Bild: Aruba Ports Authority

Mobil in Aruba auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf Aruba auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt:

zu Fuß

Von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe sind es nur ca. 5 Minuten zu Fuß ins Zentrum der Hauptstadt mit Ihren guten Einkaufsgelegenheiten. Oranjestad kann man gut zu Fuß erkunden. Am Hafenausgang gibt es ein große Karte zur Orientierung.

Oranjestad Trolley

Wer möchte, kann zwischen zehn und siebzehn Uhr in einer historischen Straßenbahn (Oranjestad Trolley) auf einer 2,7 Kilometer langen Route durch die Stadt fahren. Der Service ist kostenlos. Man kann an den Haltepunkten aussteigen und mit einem der nachfolgenden Wagen weiterfahren.

Auf einen Blick
Auf einen Blick – Royal Caribbean

Taxen

Taxen warten in großer Zahl im Bereich des Hafens auf Gäste, die Aruba auf eigene Faust erkunden möchten. Taxameter sind nicht üblich. Die Fahrpreise sind festgelegt und werden auf Preisschildern im Hafen veröffentlicht. Die Preise gelten pro Taxi, nicht pro Person. Maximal 5 Fahrgäste können sich ein Taxi teilen. Diese Preise haben wir im März 2019 notiert:

  • Arashi Beach: 26 US Dollar
  • Baby Beach: 47 US Dollar
  • Bushiri Beach: 12 US Dollar
  • Low Rise Hotels/Beaches: 14 US Dollar
  • Eagle Beach (Oceana to Amsterdam Manor): 15 US Dollar
  • High Rise Hotels/ Palm Beach (Phoenix Hotel bis Marriott): 16 US Dollar
  • San Nicolas: 35 US Dollar
  • Surfside Nikki Beach: 11 US Dollar

Mietwagen

Die wichtigsten Straßen sind zwar in einem ordentlichen Zustand, trotzdem ist ein Allradwagen eine Überlegung wert. Abseits der wichtigsten Straßen wird es teilweise sehr holprig.

Viele nationale und internationale Verleiher haben Niederlassungen am knapp fünf Kilometer entfernten Flughafen, in der Stadt oder bei den großen Hotels. Die meisten Verleiher bieten einen „Free pick-up and drop-off” Service an. Natürlich kann man auf der Insel auch Quads, Buggy Autos, Motorräder oder Fahrräder mieten. Eine Übersicht der Anbieter gibt es auf der Webseite der Touristeninformation (Link s. oben).

Der Trolley
Der Trolley – Bild: Aruba Tourism Authority

Öffentliche Busse

Der Busbahnhof (Oranjestad Bus Terminal) befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hafens. Auf der Karte oben ist er leider nicht eingezeichnet. Er befindet sich am L.G. Smith Boulevard/ Ecke Weststraat direkt gegenüber dem Port of Call Marketplace. Wenn man das Hafentor passiert hat, sind es vielleicht noch 100 Meter.

Die blauen Busse von Arubus sind zuverlässig. Der Busservice wurde ursprünglich fast ausschließlich von den Einheimischen benutzt. Doch mittlerweile haben auch die Landausflügler ihn als effizientes und sehr preiswertes Transportmittel zwischen der Innenstadt und den Stränden entdeckt.

Bei Landausflüglern besonders beliebt sind Busse der hellblauen Linien 10 (Richtung Malmok), 10 A (Richtung Arashi Beach) oder 10 B (Richtung Marriott-Hotel). Die Routen und Haltestellen kann man bei Google Maps nachvollziehen. Eine Übersicht über Routen und Abfahrtszeiten haben wir hier hinterlegt. Diese Übersicht hängt auch am Busbahnhof aus. Wir würden uns vorab trotzdem sicherheitshalber auf der Webseite über die Abfahrtszeiten informieren. Insbesondere wenn man am Wochenende auf Aruba ist.

Tickets gibt es in einem kleinen weißen Kiosk (Ticket Booth). Ein Tagesticket kostet 10 US Dollar. Ein Retour-Ticket für 2 Fahrten gibt es für 5 US Dollar. Wer nur eine Fahrt machten möchte, zahlt im Bus. Große Scheine (ab 50 US Dollar) werden nicht akzeptiert, etwas anderes als Bargeld auch nicht. Der Kiosk schließt Freitags und Samstags bereits um 14 Uhr und ist an Sonntagen ganz geschlossen.

Landausflüge auf Aruba mit Fahrrädern von Green Bike
Fahrräder von Green Bike – Bild: Tegeler

Fahrräder

Am Hafenausgang gibt es eine Station von Green Bike (greenbikearuba.com). Ein Fahrradverleihsystem mit insgesamt 8 Stationen in Oranjestad und an den Stränden. Man kann ein Fahrrad für 4 Stunden (24 US Dollar) oder 8 Stunden (29 US Dollars) mieten. Wer Interesse hat, sollte sich vorab mit dem System vertraut machen.

Landausflüge auf Aruba buchen

Aruba ist eine sichere und übersichtliche Insel. Wer jedoch keine Lust hat, sich um Urlaub mit Busfahrplänen oder lokalen Taxifahrern herumzuschlagen, kann aus einem großen Angebot an organisierten Landausflügen wählen. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Beispielhaft fügen wir hier das Landausflugsprogramm der beliebten italienischen Reederei MSC Kreuzfahrten für Aruba bei. Andere Reedereien haben ein sehr ähnliches Programm. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Weitere Angebote von Viator* gibt es am Ende dieser Seite.

Highlights für Landausflüge auf Aruba

Aruba ist eine sehr trockene Insel mit herrlichen Stränden und einer wunderbaren Unterwasserwelt. Die attraktive Hauptstadt Oranjestad ist ein farbenfrohes Einkaufsparadies. Im Hinterland lockt eine raue Landschaft mit Kakteen, Aloe Vera und den typischen windschiefen Divi-Divi-Bäumen viele Landausflügler an.

Oranjestad

Die kleine Hauptstadt kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Die Entfernungen sind nicht besonders groß. Direkt am Hafenausgang könnte man rechts abbiegen und dem L.G. Smith Boulevard folgen. Hier direkt am Wasser gibt es mehrere bekannte Malls, wie die farbenfrohe Royal Plaza Mall, die Renaissance Mall und den Renaissance Marketplace. Nach etwa 800 Metern erreicht man den kleinen Wilhelmina Park. Wenn man Glück hat, sieht man in dem kleinen Park Leguane. Wenn man nicht viel Zeit hat, könnten man über Havenstraat zurücklaufen. Oder man geht noch etwas weiter stadteinwärts. Weitere Geschäfte gibt es in der Schelpstraat und der Hauptstraße (Caya C.F. Betico Croes).

Aruba im Detail
Aruba im Detail – Royal Caribbean

Arubas Hauptstadt ist nicht nur ein Paradies für Shoppingfreunde und Glücksspieler. Sie ist auch wunderschön anzusehen. Die farbenprächtigen Kolonialbauten in alter holländischer Bauweise sind ein tolles Fotomotiv. Aber man findet auch einige Sehenswürdigkeiten. Das Archäologische Museum, die historische Festungsanlage Zoutman mit dem historischen Museum, das Rathaus oder die protestantische Kirche zum Beispiel. Vom Turm der Festung Zoutman kann man schöne Fotos machen.

Arikok Nationalpark

Raue, wilde Natur und eine Oase der Ruhe findet man im Arikok Nationalpark (arubanationalpark.org), der etwa ein Fünftel der Inselfläche einnimmt. Es gibt Divi-Divi-Bäume, exotische Kakteen, Aloe, exotische Blumen, Vögel, Esel und Leguane. Zudem kann man traditionellen Cunucu Arikok Häuser und diverse Höhlen besichtigen. Besonders beliebt ist ein Natur Pool, den man nur mit einem Geländewagen erreichen kann. Die Wellen der karibischen See schlagen in ein von Felsen geschütztes Becken. Badeschuhe sind daher wichtig.

Der Nationalpark eignet sich natürlich sehr gut für eine Tour mit einem Geländewagen oder ausgedehnte Wanderungen. Auch Reitausflüge sind möglich. Es gibt ein Visitor Center, dass von 8 bis 16 Uhr geöffnet ist. Der Zugang zum Nationalpark kostet derzeit 11 US $ pro Person. Bis zum Visitor Center fährt man vom Hafen aus 12 Kilometer.

Landausflüge auf Aruba zum Arikok Nationalpark
Im Arikok Nationalpark – Aruba Tourism Authority

Felsenformationen Ayo and Casibari

Tonnenschwere Felsbrocken liegen hier in der Landschaft verstreut und bilden kleine Hügel, die man auch besteigen kann. Die Aussicht über weite Teile der Insel lohnt sich. Die Ayo-Rocks waren den Arawak-Indianern heilig, wie Felszeichnungen beweisen.

In Sichtweite der Felsformationen erhebt sich der 165 Meter hohe Hooiberg. Der Vulkankegel ist ein Wahrzeichen Arubas und kann über 562 Stufen erklommen werden.

Aloe Vera

Im Jahre 1840 wurde die Aloe Vera Pflanze in Aruba eingeführt. Bald wuchsen die Pflanzen auf einem großen Teil der Insel und man wurde zum weltweit wichtigsten Exporteur von Aloe Produkten. Bei Aruba Aloe (arubaaloe.nl) kann man verfolgen, wie diese nützliche Pflanze verarbeitet wird. Es gibt eine kurze Führung und ein Museum. Wer sich für Aloe Produkte interessiert, hat vielleicht Interesse an einer Führung. Aruba Aloe ist nur drei Kilometer vom Hafen entfernt.

Bei den Schmetterlingen – Bild: Aruba Tourism Authority

Butterfly Farm

Schmetterlinge sind zauberhafte Tiere. Auch wenn es in Deutschland genug Schmetterlingshäuser gibt, lohnt sich ein Besuch auf der Butterfly Farm (thebutterflyfarm.com). Besonders natürlich, wenn man mit Kindern reist. Uns wurde empfohlen, bunte Kleidung in leuchtenden Farben zu tragen. Dann landen die Schmetterlinge darauf. Auch Zitronenduft soll helfen. Die Butterfly Farm ist etwa sechs Kilometer vom Hafen entfernt und bietet Führungen an, die circa 20 Minuten dauern. Danach kann man bleiben solange man will.

Man kann den Besuch gut mit einem Strandaufenthalt kombinieren. Die Butterfly Farm befindet sich beim Bubali Bird Sanctuary zwischen dem Eagle Beach und dem Palm Beach. In der Nähe sind Bushaltestellen der hellblauen Linien 10, 10A und 10 B.

Die Strände

Aruba ist ein Paradies für Strandliebhaber. Und alle Strände auf der Insel sind öffentlich. Überall können Sonnenliegen gemietet werden. Allerdings sind die Gebühren für diesen Service auf Aruba höher als auf anderen Karibikinseln. Wer zwei Liegen und einen Sonnenschirm mietet, sollte mit 35 bis 45 US Dollar rechnen. Wenn es doch billiger wird, umso besser.

Blick auf den Palm Beach
Der Palm Beach – Bild: Aruba Tourism Authority

Die beliebtesten Strände befinden sich an der Westküste Arubas zwischen der Hauptstadt und der Nordspitze. Zu Fuß kann man vom Hafen aus den Divi Beach erreichen. Man benötigt ca. 30 bis 40 Minuten. Da es mit Taxen und Bussen günstige Verkehrsmittel gibt, bevorzugen die meisten Urlauber schönere Strände, die ein Stück weiter nördlich liegen. Insbesondere der Eagle Beach und der Palm Beach liegen hoch im Kurs.

Der Eagle Beach ist der breiteste Strand Arubas. Er belegt häufig sogar einen Platz in den Top 10 der schönsten Strände der Welt. Der Weg vom Hafen ist mit 4,5 Kilometern immer noch kurz. Mit einem Bus oder Taxi kein Problem. Hier gibt es die windschiefen Fofoti-Bäume, mit denen oft für Aruba geworben wird. Natürlich kann man am Strand Liegen und mit Palmenwedeln gedeckte Schirme mieten. Gastronomie und Wassersport sind vorhanden. Auf der anderen Straßenseite des J.E. Irausquin Boulevards befindet zahlreiche so genannte Low Rise Hotels.

Nur ein kurzes Stück weiter nördlich vom Eagle Beach liegt der 3 Kilometer lange Palm Beach. Hier befindet sich das touristische Zentrum Arubas mit vielen großen internationalen Urlaubshotels direkt am Strand. Der J.E. Irausquin Boulevards machten einen Schlenker landeinwärts und verläuft hinter den Hotels bevor er in der L.G. Smith Boulevard mündet. Am Palm Beach gibt es lebhaft zu. Neben den Hotels gibt es Casinos, Wassersport-Anbieter, Piers, Strandbars, Restaurants und Shops. Am Abend wird hier auch in den Clubs gefeiert.

Der Eagle Beach
Der Eagle Beach – Bild: Aruba Tourism Authority

Der weiter nördlich an der Straße zum California-Leuchtturm gelegene Arashi Beach ist ein auch bei Einheimischen sehr beliebter Strand. Der Arashi Beach (insbesondere der linke Abschnitt) gilt als hervorragende Schnorchel-Destination. Es gibt fest installierte und mit Palmwedeln gedeckte Strandhütten und eine Bar. Liegestühle können gemietet werden. Vom Hafen ist der beliebte Strand knapp zwölf Kilometer entfernt. Wenn man schon einmal da ist, sollte man auch dem nahen California Lighthouse einen Besuch abstatten, von dem man eine schöne Aussicht hat. Am Fuß des Turmes gibt es ein sehr gutes italienisches Restaurant mit dem Namen Faro Blanco.

Zwischen dem Palm Beach und dem Arashi Beach gibt es weitere Strandabschnitte. Zum Beispiel den Malmok Beach, der bei Kitesurfern sehr beliebt ist. Oder den kleinen Boca Catalina Beach, der von Schnorchlern gerne besucht wird.

Der Baby Beach an Arubas südöstlichem Ende in der Nähe von San Nicolas ist wegen des flachen Wassers der Strand für Familien mit Kindern. Auch Schnorchler kommen auf ihre Kosten. Leider ist der Weg mit 25 Kilometern relativ weit. Die Infrastruktur ist mäßig. Es gibt aber einen Stand mit Erfrischungen und mit Big Mama’s Grill auch ein Restaurant. Sonnenliegen, Windschutz und Schnorchelausrüstung kann man mieten. Kostenlosen Sonnenschutz bilden kleine mit Palmwedeln bedeckte Unterstände.

Tauchen an einem Flugzeugwrack
Tauchen an einem Flugzeugwrack – Bild: Aruba Tourism Authority

Tauchen

Auf Aruba kommen Taucher besonders auf Ihre Kosten. Es gibt zahlreiche interessante Tauchplätze. Die Insel bezeichnet sich selbst als die Wracktauchhauptstadt der Karibik. Das Wrack der California liegt zum Beispiel in einer Umgebung voller Korallen und tropischer Fische. Der Platz ist allerdings nur für erfahrene Taucher geeignet, da hier eine starke Strömung herrscht. Das 90 Jahre alte Wrack wurde weltweit berühmt, weil es 1912 ein S.O.S. Signal von der Titanic empfing und nicht reagierte. Eine anderes Wrack, das heute zahlreiche Taucher anzieht, ist das Wrack der 120 Meter langen Antilla. Es stammt aus dem 2. Weltkrieg und liegt in 18 Metern Tiefe. Riesige Röhrenschwämme und zahllose Meeresbewohner haben sich hier angesiedelt.

Weitere Kreuzfahrtausflüge lokaler Anbieter

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