Fuerteventura auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge auf Fuerteventura auf eigene Faust zusammengetragen. Die zweitgrößte Insel der Kanaren liegt nur gut 10 Kilometer südlich von Lanzarote und nur etwa 100 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt. Auf der 98 Kilometer langen und maximal ca. 30 Kilometer breiten Urlaubsinsel leben ca. 110.000 Einwohner. Knapp 30.000 davon in der Inselhauptstadt Puerto del Rosario an der Ostküste. Hier befindet sich auch der moderne Hafen, in dem viele Kreuzfahrtschiffe im Rahmen von Kanaren Kreuzfahrten festmachen.

Landausflüge auf Fuerteventura auf eigene Faust
Strand in den Dünen von Corralejo – Bild: Tegeler

Das heutige Fuerteventura ist u.a. ein Produkt des spanischen Raubbaus im 15. Jahrhundert. Die Erosion hat erhebliche Veränderungen an der der früheren Inselstruktur ausgelöst. Fuerteventura ist deshalb eine windige, trockene und sehr karge Insel. Die meisten Urlauber kommen wegen der endlosen Sandstrände und herrlichen Dünen hierher. Die permanente Brise macht die Insel zudem zu einem Paradies für Surfer und Segler. Der Tourismus war der Rettungsanker für Fuerteventura. Viele Menschen, die vor der Armut nach Südamerika ausgewandert waren, kehrten wieder auf ihre Heimatinsel zurück. Weitere Informationen findet man auf der Webseite des Patronato de Turismo de Fuerteventura. Stand: März 2020

Der Kreuzfahrthafen in Puerto del Rosario

Kreuzfahrtschiffe machen an der Muelle de Cruceros in Puerto del Rosario fest. Das ist die rechte Mole auf dem Bild unten mit einem Schiff von AIDA Cruises. Wenn ein zweites Kreuzfahrtschiff angekündigt ist, besteht auch die Möglichkeit, die große Mole links zu nutzen. Hier befindet sich der Fährhafen.

Am Hafenausgang der Muelle de Cruceros gibt eine Niederlassung der Touristeninformation. Auf der Mole befinden sich farbige Verleih-Container für Roller und Mietwagen. Ein kleines Holzhaus dient als Büro für den Taxiservice. Die kleine Hauptstadt beginnt unmittelbar außerhalb des Hafengeländes.

Blick auf den Kreuzfahrthafen
Blick auf den Hafen – Bild: Autoridad Portuaria de las Palmas

Mobil auf Fuerteventura auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle, die Kreuzfahrtausflüge auf Fuerteventura auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommen kann. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Einen Stadtplan Puerto del Rosario und eine Karte von Fuerteventura kann hier heruntergeladen werden.

Zu Fuß

Die kleine Inselhauptstadt mit ihren knapp 30.000 Einwohnern hat sich in den letzten Jahren mächtig herausgeputzt. Hier kommt man zu Fuß gut zurecht, da die Wege kurz sind. Ziele sind zum Beispiel die Fußgängerzone Calle Primero del Maya, das moderne Einkaufszentrum Las Rotondas oder der schöne Stadtstrand Playa de los Pozos.

Mietwagen

Für Landausflügler, die Fuerteventura auf eigene Faust erkunden möchten, ist ein Mietwagen ein geeignetes Verkehrsmittel. Die meisten Mietwagenfirmen sind am sechs Kilometer südlich gelegenen Flughafen vertreten. Man kann aber bei einigen Firmen den Wagen auch direkt an der Muelle de Cruceros buchen bzw. in Empfang nehmen. Als Büro nutzen die Verleiher farbige Verleih-Container. Dort kann man dann den Schlüssel abholen. Der Wagen steht auf einem Parkplatz nördlich der Mole, vielleicht 200 Meter entfernt. Es gibt derzeit drei Container mit jeweils zwei Büros pro Container.

Landausflüge auf Fuerteventura mit einem Mietwagen
Verleihcontainer der Mietwagenfirmen am Hafen – Bild: Tegeler

Wir würden einen Wagen vorbestellen. Ein begrenztes Angebot gibt es aber manchmal auch noch im Hafen. Auf den Kanaren sehr bekannt (und von vielen Landausflüglern geschätzt) ist die Firma Cicar (cicar.com). Andere Anbieter mit „Büro“ im Container sind zum Beispiel die Firmen TopCar (top-car-hire.com) oder Plus Car (autospluscar.com). Wenn man mit einem großen Kreuzfahrtschiff unterwegs ist, bilden sich morgens schnell längere Schlangen. Insbesondere bei Cicar, dem beliebtesten Anbieter. Hier muss man etwas Geduld mitbringen.

Taxi

Die Taxen der lokalen Taxikooperative warten am Hafenausgang. Als Büro dient ein kleines Holzhaus mit einem Taxischild auf dem Dach. Auf einem großen Plakat werden die Fahrpreise für bestimmte Routen und Fahrziele veröffentlicht. Wir haben das Plakat im November 2019 fotografiert und hier hinterlegt. Wer eine eigene Route im Kopf hat, kann ein Taxi für 25 Euro pro Stunde mieten. Die Wartezeit kostet 15 Euro.

Der Verband der Taxiunternehmen Fuerteventuras hat eine informative Webseite (taxisfuerteventura.es), die es auch in deutscher Sprache gibt. Die Preise für verschiedenen Routen und Fahrziele werden auch hier veröffentlicht.

Verleihcontainer und Taxihäuschen
Verleihcontainer und Taxihäuschen

Öffentlicher Nahverkehr

Auf Fuerteventura gibt es gute und zuverlässige Busverbindungen. Der zentrale Busbahnhof Estación Insular de Guaguas befindet sich ca. 1.3 Kilometer von der Muelle de Cruceros entfernt in der Av. Diego Miller. Zu Fuß geht man ca. 20 Minuten. Die Verkehrsgesellschaft Thiadhe hat eine Webseite auch in deutscher Sprache. Es gibt insgesamt 18 Buslinien. Die Fahrkarten kann man im Bus erwerben. Natürlich nehmen die Busfahrer nur so viele Fahrgäste mit, wie Sitzplätze zur Verfügung stehen. Stehplätze gibt es keine. Man muss also damit rechnen, mal auf den nächsten Bus warten zu müssen, wenn zu viele Landausflügler mit dem Bus fahren möchten.

Besonders interessant für Landausflügler ist die Linie 6 von Puerto del Rosario nach Corralejo. Einen Fahrplan haben wir hier hinterlegt. Die Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten und das Ticket kostet 3,40 Euro pro Strecke. Von Montag bis Samstag gibt es zwei bis drei Busse pro Stunde. Am Sonntag nur einen. Wer an den Strand möchte, sollte an den RIU-Hotels (Riu Palace Tres Islas und Riu Oliva Beach Resort) aussteigen. Diese liegen vor Corralejo an einem wunderschönen Dünen-Strand. Die Haltestelle heißt „Los Hoteles“.

Bushaltestelle in den Dünen von Corralejo
Bushaltestelle „Los Hoteles“ – Bild: Tegeler

Leider reicht die Kapazität der öffentlichen Busse manchmal nicht aus, um alle Landausflügler zurück nach Puerto del Rosario zu fahren. Deshalb warten meistens auch einige Taxifahrer, um die zurückgebliebenen Urlauber aufzufangen. Wem das zu stressig und zu ungewiss ist, kann einen Strandtransfer bei der Reederei oder bei einem lokalen Veranstalter* buchen.

Landausflüge auf Fuerteventura buchen

Wer keine Lust hat, sich um Urlaub mit Fahrplänen oder Taxifahrern herumzuschlagen, kann aus einem großen Angebot an organisierten Landausflügen wählen. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Organisierte Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und deutschsprachigen Reiseleitern (bei den meisten Touren) gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Und bei Hafenausfällen erhalten Sie Ihr Geld zurück. Weitere Angebote findet man auch bei rent-a-guide*.

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Fuerteventura

Von See aus sieht man aus der Entfernung nur hellgelben Sand und Hügel. Fuerteventura wirkt von Deck aus gesehen ein wenig wie die Sahara. In der Tat reicht die Insel von allen Kanaren am nächsten an Afrika heran. Im Vergleich zu den Nachbarinseln gibt es so gut wie keine Sehenswürdigkeiten, keine üppige Pflanzenwelt, nichts Archäologisches oder Kunsthistorisches. Auch keine vulkanischen Attraktionen. Aber es gibt endlose Strände, herrliche Strände, die schönsten der Kanaren. Und viel Wind, der Windsurfer und Kitesufer aus aller Welt anlockt.

AIDAnova in Puerto del Rosario
AIDAnova in Puerto del Rosario – Bild: Tegeler

Fuerteventura ist eine große und vor allem lange Insel. Von Corralejo im Norden bis Morro Jable im Süden benötigt man mit dem Auto ca. 1 Stunde und 40 Minuten. Deshalb konzentrieren wir uns hier auf die Sehenswürdigkeiten im Norden und in der Mitte der Insel. Die Fahrt zur Halbinsel Jandia im Süden ist bei entsprechenden Liegezeiten möglich, aber sehr zeitaufwendig. Hier einige Entfernungen ab Puerto del Rosario:

  • Betancuria: 28 Kilometer
  • Morro Jable: 91 Kilometer
  • Corralejo: 33 Kilometer
  • Gran Tarajal: 49 Kilometer
  • Caleta de Fuste: 13 Kilometer
  • La Oliva: 23 Kilometer

Puerto del Rosario

Die kleine Inselhauptstadt kann man bequem zu Fuß erkunden. Dafür reichen auch noch ein oder zwei Stunden nach einem Landausflug. Die Promenade am Wasser wurde neu gestaltet und lädt zum Bummeln ein. Geschäfte findet man in der Fußgängerzone Calle Primero del Mayo und insbesondere in der modernen Mall Las Rotondas. Hier sind gleich hundert Ladenlokale beheimatet.

Playa de los Pozos
Playa de los Pozos in Hafennähe – Bild: Tegeler

Auch für Strandliebhaber hat die kleine Hauptstadt etwas zu bieten. Sehr schön ist die Playa de los Pozos (auch Playa Chica genannt) in unmittelbarer Hafennähe. Hier kann man problemlos ein paar Stunden am Strand verbringen. Immer noch in Sichtweite des Hafens, aber bereits 2,7 Kilometer südlich, befindet sich noch die Playa Blanca.

Corralejo

Corralejo befindet sich etwa 30 Kilometer von Puerto del Rosario entfernt an der Nordspitze von Fuerteventura und ist nach Jandia/Morro Jable das zweitgrößte Urlaubszentrum der Insel. Die Nachbarinsel Lanzarote liegt in Sichtweite und kann von hier aus mit der Fähre erreicht werden. Das gilt auch für die unbewohnte Insel Lobos.

Entlang der breiten und mehrere hundert Meter langen Hauptstraße Avenida Nuestra Señora del Carmen gibt es viele Geschäfte und Restaurants. An den Pubs erkennt man, dass viele Engländer in Corralejo Urlaub machen. Der Strand von Corralejo besteht aus zwei Bereichen und mehreren Strandabschnitten. Hier kann man auch sehr schön am Wasser entlanglaufen.

Corralejo auf Fuerteventura
Corralejo – Bild: Tegeler

AIDA Cruises bot einen Transfer nach Corralejo mit Stopp bei den Dünen von Corralejo an. Je nach Wetterlage konnte man an den Dünen aussteigen oder bis in Zentrum weiterfahren.

Dünen von Corralejo

Wenn man von Puerto del Rosario nach Corralejo fährt, passiert man kurz vor Corralejo das elf Kilometer lange Dünengebiet El Jable, das heute Nationalpark ist. Die beiden Riu-Hotels Tres Islas und Oliva Beach liegen im Parque Natural de las Dunas de Corralejo. Hier kann man ein paar schöne Stunden am Strand verbringen und den Windsurfern und Kitesufern zusehen.

Der Sand ist ganz fein und besteht wohl zum größten Teil aus zermahlenen Muschelschalen. Öffentliche Toiletten mit Duschen und Umkleiden sind vorhanden und an einigen Strandabschnitten kann man auch Liegen mit Sonnenschirmen mieten. Für das leibliche Wohl sorgen Strandlokale. Eigentlich ist der kilometerlange Strand in verschiedene Abschnitte mit eigenen Namen unterteilt. Meistens wird allerdings von den Grandes Playas de Corralejo gesprochen.

Isla de Lobos

Die Isla de Lobos (Insel der Robben) ist eine unbewohnte Insel vor der Küste von Corralejo. Die Fährüberfahrt dauert ca. 15 Minuten. Die Insel steht unter Naturschutz und darf seit Januar 2019 nur noch von 400 Menschen täglich besucht werden. Je 200 von 10 bis 14 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Der Zugang muss vorab über diese Webseite beantragt werden. Wenn man eine Genehmigung hat, kann man die Überfahrt buchen. Die Hin- und Rückfahrt ab/bis Corralejo kostet 15 Euro und kann vorab hier gebucht* werden. Man kann die schöne Insel umwandern, die ehemaligen Salinen bestaunen, den Vulkan erklimmen und in der schönen Badebucht Paso de la Orchilla baden.

Landausflüge auf Fuerteventura zur Insel Lobos
Blick von Corralejo zur Isla de Lobos – Bild: Tegeler

Mirador Morro Velosa

Der Mirador Morro Velosa liegt unweit von Betancuria und gilt als der schönste Aussichtspunkt der Insel. Er befindet sich in 650 Metern Höhe auf dem Berg Tegu und bietet einen fantastischen Rundblick. Falls es zu windig ist, kann man den Blick durch die Panoramafenster der Cafeteria genießen. Bei der Gestaltung hat der Künstler Cesar Manrique von der Nachbarinsel Lanzarote mitgewirkt. Wenn man schon auf Lanzarote war, erkennt man das auch. Wir würden uns vorab erkunden, ob der Mirador geöffnet ist. Das Areal wurde in den letzten Jahren immer mal wieder für Renovierungsarbeiten geschlossen.

El Cotillo

El Cotillo ist ein kleines Fischerdorf mit ca. 1.500 Einwohnern an der Nordwestküste von Fuerteventura unweit von Corralejo. Hier geht es noch sehr ursprünglich zu. Es gibt aber mittlerweile auch einige Restaurants und kleine Hotels. Wohlhabende Einheimische haben hier einen Zweitwohnsitz. Der kleine Ort ist das Zentrum der Surfer auf Fuerteventura. Dementsprechend gibt es einige Wellenreit- sowie Kitesurfschulen. Auch Windsurfer sind hier zuhause. Zwischen dem alten Hafen und dem El Toston Leuchtturm im Norden von El Cotillo erstrecken sich mehrere schöne Strände. Im Süden sind der Wehrturm Torre de Toston und das benachbarte Wal-Skelett (ein Kunstwerk) schöne Fotomotive. Südlich davon gibt es weitere Strandabschnitte.

Schöne Dörfer im Zentrum

Fuerteventura ist eine bergige, karge wüstenähnliche Insel. Trotzdem stößt man im Hinterland auf schöne Dörfer. Häufig liegen diese geschützt in Tälern und wirken wie Oasen in der unwirklichen Umgebung. Alte Kirchen und schöne Herrenhäuser prägen das Bild dieser geschichtsträchtigen Orte. Kunst und Landwirtschaft spielt hier ein große Rolle.

Trockenes Fuerteventura
Trockenes und karges Fuerteventura – Bild: MSC Cruises

Betancuria gilt als der historisch bedeutendste Ort der Insel und trägt den Namen des Eroberers Béthencourt, der Fuerteventura 1404 erobert hatte. Die Kirche Santa Maria de Betancuria entstand sechs Jahre später und wurde 1424 zur ersten Kathedrale der Kanaren. Die Casa Santa Maria (casasantamaria.net) ist ein ehemaliges Bauernhaus mit großem Garten, in dem heute ein Restaurant und eine Cafeteria untergebracht sind. Neben den leckeren Speisen kann man den Garten genießen und lokales Kunsthandwerk erwerben. Zudem gibt es in diesem abgelegenen Ort ein 3D-Kino mit Filmen über die Naturschönheiten Fuerteventuras. Rund um Betancuria gibt es zudem schöne Wanderwege.

Auch das kleine Dorf Pajara liegt in einem Tal im Hinterland. Viele Touristen kommen hierher, um die wunderschöne Kirche Nuestra Señora de Regla zu besichtigen. In den von Bäumen gesäumten Straßen des Ortes haben sich Cafes und Souvenirgeschäfte angesiedelt.

Kirche von Betancuria
Kirche von Betancuria – Bild: MSC Cruises

Wie Betancuria hatte auch La Oliva in der Vergangenheit ein bedeutende Rolle in der Inselpolitik. Bis 1859 wurde Fuerteventura etwa 150 Jahre lang von hier regiert. Eine Erinnerung an diese Zeit ist der Gutshof Casa de los Coroneles in dem heute ein Kulturzentrum und ein Museum untergebracht sind. Ganz im Zeichen der Kunst einheimischer Künstler steht das Centro de Arte – Casa Mané (centrodeartecanario.com). Mittelpunkt von La Oliva ist die Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Senora de la Candelaria mit ihrem mächtigen Glockenturm.

Das alte Dorf Tiscamanita besteht im Wesentlichen aus Bauernhöfen. Landausflügler kommen hierher um eine alte Mühe und das Mühlenmuseum zu besuchen. Noch bekannter ist der Ort für die älteste Aloe-Fabrik Europas.

Schöne restaurierte Windmühle im Inselinneren
Schöne restaurierte Windmühle im Inselinneren – Bild: MSC Cruises

Ein weitere netter Ort ist Antigua, der ziemlich genau in der Mitte der Insel liegt. Wer hier vorbeikommt, könnte sich die schöne Dorfkirche ansehen, die auf einem schönen Platz mit vielen Palmen steht. Sehenswert ist weiterhin eine schöne restaurierte Mühle, in der heute ein Kunsthandwerkszentrum untergebracht ist.

Caleta de Fuste

Nur gut zwölf Kilometer südlich des Hafens befindet sich das Urlaubszentrum Caleta de Fuste. Hier gibt es einige große Hotels, Geschäfte, Restaurants und noch mehr Ferienwohnungen. Der große Strand liegt sehr geschützt und ist deshalb auch für Familien gut geeignet. In Hafennähe befindet sich ein 18-Loch-Golfplatz. Aufgrund einer alten Befestigung zum Schutz gegen Piraten wird der Ort auch El Castillo genannt.

Cuevas de Ajuy

Die Cuevas de Ajuy beim Fischerdorf Ajuy sind große Felsenhöhlen an der Westküste der Insel, die angeblich früher von Piraten als Versteck für Beute genutzt wurden. Diese Geschichten dienen aber wohl nur dazu, die Höhlen für Touristen interessanter zu machen. Trotzdem sind die Höhlen, die über einen leichten Wanderweg zu Fuß erreichbar sind, ein schönes Ziel für eine Inselrundfahrt.

Atlashörnchen auf Fuerteventura
Mit etwas Glück sieht man Atlashörnchen – Bild: MSC Cruises

Oasis Park Fuerteventura

Der Oasis Park Fuerteventura (fuerteventuraoasispark.com) ist ein großer botanischer Garten und Zoo. Das Areal des Parks umfasst 800.000 Quadratmeter und beherbergt angeblich etwa 3.000 verschiedene Tiere von 250 verschiedenen Tierarten. Insbesondere für Familien ist der 60 Kilometer vom Hafen entfernte Oasis Park ein interessantes Ziel. Die Eltern zahlen 35 Euro Eintritt. Kinder bis elf Jahre 20,50 Euro. Für gewisse Attraktionen wie Kamelsafari oder die Interaktion mit Lemuren und/oder Seelöwen zahlt man extra. Der Oasis Park Fuerteventura ist ein Ziel für einen ganztägigen Landausflug.

Querfeldein

Wer immer schon einmal mit einem Quad oder Dune-Buggy durch die Landschaft heizen wollte, hat hier die Gelegenheit. Bei dieser Landschaft kann man nichts kaputtmachen. Die Auswahl an Gefährten ist groß und reicht vom Dune Buggy über Quads bis hin zu Geländewagen.

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