Hier finden Sie praktische Informationen für Landausflüge auf Fuerteventura auf eigene Faust. Die zweitgrößte Insel der Kanaren liegt nur gut 10 km von Lanzarote und etwa 100 km vor der Küste Afrikas. Auf der rund 100 km langen und maximal 31 km breiten Insel leben etwa 130.000 Einwohner. Knapp 45.000 davon in der Inselhauptstadt Puerto del Rosario an der Ostküste. Hier befindet sich auch der moderne Kreuzfahrthafen, den viele Kreuzfahrtschiffe im Rahmen von Kanaren-Kreuzfahrten anlaufen. Fuerteventura ist die trockenste und windreichste Insel der Kanaren. Weite Sandstrände, beeindruckende Dünenlandschaften und das ganzjährig milde Klima machen sie zu einem der beliebtesten Urlaubsziele des Archipels. Die beständige Brise lockt außerdem Surfer, Kitesurfer und Segler aus aller Welt an. Kreuzfahrer nutzen den Hafen häufig für Ausflüge in den Dünen-Nationalpark von Corralejo, zu den Traumstränden der Halbinsel Jandía oder in die ursprünglichen Bergdörfer im Inselinneren. Weitere Informationen findet man auf der Webseite Visit Fuerteventura. Letzte Aktualisierung: Juni 2026
Weitere Hafenporträts für Landausflüge auf den Kanaren, Madeira und den Azoren auf eigene Faust: Gran Canaria, La Gomera, La Palma, Lanzarote, Madeira, São Miguel (Azoren), Teneriffa, Terceira (Azoren)

Kurz & knapp für Kreuzfahrer
Wer Fuerteventura auf eigene Faust entdecken möchte, findet hier die wichtigsten Informationen für Kreuzfahrer auf einen Blick.
📍 Liegeplatz: Kreuzfahrthafen Puerto del Rosario, ca. 1 km vom Stadtzentrum
🚶♂️ Stadtzentrum: Puerto del Rosario in ca. 10–15 Gehminuten erreichbar
🏖️ Nächster Strand: Playa de los Pozos o Playa Chica (ca. 400 Meter)
✨ Highlights in Puerto del Rosario: Skulpturenpark, Playa Chica, Casa Museo Miguel de Unamuno, Einkaufszentrum Las Rotondas
✨ Highlights im Umland: Dünen von Corralejo, Isla de Lobos, El Cotillo, Betancuria, Cuevas de Ajuy, Mirador Guise y Ayose & Morro Velosa, Playa de Sotavento, Oasis Park
🗺️ Fortbewegung: Mietwagen, Linienbusse, Taxis oder organisierte Landausflüge
⏱️ Ideal für Erstbesucher: Dünen von Corralejo, Betancuria, Inselrundfahrt
💶 Gut zu wissen: Zahlungsmittel ist der Euro; Spanisch ist Amtssprache
📶 Internet: EU-Roaming ohne Zusatzkosten; kein WLAN im Hafen
👉 Fazit: Fuerteventura begeistert mit kilometerlangen Sandstränden, beeindruckenden Dünenlandschaften und kleinen historischen Orten im Inselinneren. Für Erstbesucher empfehlen sich eine Inselrundfahrt, die Dünen von Corralejo oder ein Ausflug zur wilden Westküste auf der Halbinsel Jandía.
Kreuzfahrthafen Fuerteventura
Kreuzfahrtschiffe machen am Fuerteventura Cruise Port in Puerto del Rosario fest. Der Hafen verfügt über einen Liegeplatz für ein großes Kreuzfahrtschiff mit einer Länge von bis zu 390 Metern oder alternativ für zwei mittelgroße Kreuzfahrtschiffe. Wenn die Muelle de Cruceros besetzt ist, weichen Kreuzfahrtschiffe gelegentlich auch auf den benachbarten Pier „Puerto del Rosario Port“ aus.
Die Global Ports Holding, der weltweit größte Betreiber von Kreuzfahrthäfen, hat den Hafen Ende 2022 übernommen. Im Frühjahr 2025 wurde das moderne Fuerteventura Cruise Terminal mit Gastronomie, Außenterrasse und Tourist-Information eröffnet.
Das Fuerteventura Cruise Terminal liegt sehr zentral. Die kleine Inselhauptstadt Puerto del Rosario und der Stadtstrand Playa Chica lassen sich bequem zu Fuß erkunden. Bis zum zentralen Busbahnhof sind es etwa 1,3 km. Taxis und Mietwagen stehen direkt am Hafen zur Verfügung.
Landausflüge auf Fuerteventura buchen
Für den Tag auf Fuerteventura werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.
Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge auf Fuerteventura findet man bei GetYourGuide*.
Mobilität auf Fuerteventura auf eigene Faust
Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle, die Kreuzfahrtausflüge auf Fuerteventura auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommen kann. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Fuerteventura:
- Castillo Caleta de Fuste: 13,2 km
- Dünen von Corralejo: 24,3 km
- Mirador Guise y Ayose: 25,8 km
- Betancuria: 29 km
- Corralejo: 31 km
- El Cotillo: 36,9 km
- Cuevas de Ajuy: 50,9 km
- Playas de Sotavento: 79,2 km
- Faro de Morro Jable (Jandía): 88,3 km

Karte von Puerto del Rosario: 1. Schriftzug „Puerto del Rosario“, 2. Playa de los Pozos (Playa Chica), 3. Centro Comercial Las Rotondas, 4. Calle Primero de Mayo, 5. Busbahnhof
Zu Fuß unterwegs
Die kleine Inselhauptstadt Puerto del Rosario kann man bequem auf eigene Faust zu Fuß erkunden. Ziele für einen Stadtbummel sind zum Beispiel die Fußgängerzone Calle Primero del Maya, das moderne Einkaufszentrum Centro Comercial Las Rotondas oder der schöne Stadtstrand Playa de los Pozos.
Mietwagen auf Fuerteventura
Ein Mietwagen ist auf Fuerteventura eine sehr gute Wahl. Die Straßen sind hervorragend ausgebaut und einfach zu befahren. Routenvorschläge findet man bei Hallo Kanarische Inseln (offizielle Tourismusplattform der Kanarischen Inseln) und auf den Webseiten vieler Verleiher. Wir waren in der Nordhälfte unterwegs und haben die Dünen von Corralejo, die Lagunen von El Cotillo, den Mirador de Morro Velosa, den Mirador de Guise y Ayose und Betancuria besucht.
Direkt am Fuerteventura Cruise Terminal gibt es farbige Verleihcontainer einiger Mietwagenfirmen. Diese befinden sich rechts neben der BP-Tankstelle. Vom Schiff geht man vielleicht 150 Meter. Hier gibt es zum Beispiel Container von Cicar, Cabrera Medina, TopCar oder West Atlantico. Große internationale Autovermietungen wie Sixt, Hertz, Europcar oder Avis haben keine Station und keinen Schalter im Hafen. Um Zeitverlust am kurzen Hafentag zu vermeiden, würden wir direkt bei den vier Anbietern buchen, die ihre Büros direkt an der Mole haben.
Auf den Kanaren sehr bekannt (und von vielen Landausflüglern geschätzt) ist die Firma Cicar. Im Preis ist immer eine echte Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbeteiligung (Vollkasko 100%) enthalten. Cabrera Medina ist die Muttergesellschaft von CICAR. Die beiden Marken teilen sich die Fahrzeugflotte und bieten exakt dieselben, kundenfreundlichen Konditionen. Die größte lokale Konkurrenz zu Cicar ist TopCar. Die Firma ist oftmals ein paar Euro günstiger als Cicar, hat eine moderne Fahrzeugflotte und ebenfalls eine sehr unkomplizierte Abwicklung ohne versteckte Kosten bei Wahl des Rundum-Schutzpakets. Die Firma West Atlantico rent a car ist ein beliebter Geheimtipp unter deutschsprachigen Kreuzfahrtgästen. Die Autovermietung wird seit über 25 Jahren von einem deutschen Team geführt. Ähnlich wie bei Cicar wird hier viel Wert auf Unkompliziertheit gelegt. Oft sind Vollkasko ohne Selbstbeteiligung und faire Tankregelungen direkt im Preis inbegriffen.
Die Anzahl der Mietwagen direkt am Hafenbüro ist streng limitiert. Wenn im Winterhalbjahr große Kreuzfahrtschiffe anlegen, sind die Stationen am Pier restlos ausgebucht. Spontanes Mieten am Schalter am Anreisetag ist so gut wie unmöglich. Wir würden das Fahrzeug online buchen, sobald die Kreuzfahrt feststeht. Wenn man mit einem großen Kreuzfahrtschiff unterwegs ist, bilden sich morgens schnell längere Schlangen. Hier muss man etwas Geduld mitbringen.
Öffentliche Busse
Auf Fuerteventura gibt es gute und zuverlässige Busverbindungen. Der zentrale Busbahnhof Estación Insular de Guaguas befindet sich ca. 1,3 km vom Kreuzfahrthafen entfernt in der Av. Diego Miller. Zu Fuß geht man ca. 20 Minuten. Die Webseite der Verkehrsgesellschaft Thiadhe ist auch in deutscher Sprache erreichbar. Es gibt insgesamt 16 Buslinien.
Besonders interessant ist die Linie 6 von Puerto del Rosario nach Corralejo. Die Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten und das Ticket kostet 3,40 Euro pro Strecke. Wer an den Strand möchte, sollte an den RIU-Hotels (Riu Palace Tres Islas und Riu Oliva Beach Resort) aussteigen. Diese liegen vor Corralejo an einem wunderschönen Dünen-Strand (Dünen von Corralejo). Wem das zu stressig und zu ungewiss ist, kann einen Strandtransfer bei der Reederei oder bei einem lokalen Veranstalter buchen. Ebenfalls interessant sind die Linie 7 nach El Cotillo und die Linie 3 nach Caleta de Fuste.
Taxis, Uber & Co
Am Hafenausgang gibt es einen großen Taxistand. Die lokale Taxikooperative pflegt eine Übersichtstafel mit Fahrpreisen und Inseltouren, die Kreuzfahrern ohne vorherige Buchung als verlässliche Orientierung dient. Wir haben das Plakat im Herbst 2023 fotografiert und hier hinterlegt. Die Tarife wurden in der Zwischenzeit durch die Regierung der Kanarischen Inseln leicht angehoben. Wir würden für Standard-Inseltouren und Transfers mit einem moderaten Aufschlag von etwa 5 bis 10 Prozent im Vergleich zu damals.
Zusätzlich zu dem physischen Schild wurde das System modernisiert. Man findet am Hafen nun häufig QR-Codes auf Flyern oder Schildern. Wenn man diese mit dem Smartphone scannt, landet man direkt auf der offiziellen Buchungs- und Tarifplattform von Puerto Taxi. Das ist die offizielle Buchungsplattform der lokalen Taxikooperative in Puerto del Rosario.
Es gibt auf Fuerteventura nach wie vor keinen Uber-Dienst. Das Gleiche gilt für ähnliche Fahrdienst-Plattformen wie Cabify oder Bolt.
Fuerteventura auf eigene Faust: Die besten Highlights für Kreuzfahrtgäste
Fuerteventura wirkt vom Kreuzfahrtschiff aus gesehen fast wie eine Wüstenlandschaft. Tatsächlich ist die älteste Kanareninsel deutlich trockener und karger als ihre Nachbarinseln. Berühmt ist sie vor allem für ihre kilometerlangen Sandstrände. Die Dünen von Corralejo gehören zu den schönsten Landschaften der Kanaren. Im windreichen Süden treffen sich Wind- und Kitesurfer aus aller Welt. Aber auch das Inselinnere lohnt einen Besuch. Kleine Dörfer, Aussichtspunkte und die ehemalige Inselhauptstadt Betancuria zeigen eine ganz andere Seite Fuerteventuras. Dies sind die beliebtesten Highlights für einen erlebnisreichen Tag auf Fuerteventura auf eigene Faust.

Karte der Highlights für Landausflüge auf Fuerteventura: 1. Naturpark Dünen von Corralejo, 2. Corralejo & Isla de Lobos, 3. El Cotillo, 4. Betancuria, 5. Cuevas de Ajuy, 6. Leuchtturm Entallada, 7. Oasis Park, 8. Playa de Sotavento, 9. Playa del Matorral in Morro Jable (Jandía), 10. Playa de Cofete
Orientierung für Kreuzfahrer
Viele Kreuzfahrer verbringen den Tag an einem der kilometerlangen Sandstrände, erkunden die Insel bei einer Rundfahrt oder besuchen die Dünen von Corralejo. Beliebt sind außerdem Ausflüge in die ehemalige Inselhauptstadt Betancuria, an die raue Westküste oder auf die Halbinsel Jandía. Die wichtigsten Landausflugsziele haben wir hier nach Interessen geordnet.
🏖️ Strände: Playas de Corralejo, Lagunen El Cotillo, Playa del Matorral
🌋 Landschaft: Ajuy Höhlen, Mirador Guise y Ayose, Cofete, Naturpark Corralejo
🏛️ Kultur: Betancuria, Museum La Alcogida, Museo del Queso Majorero, Aloe vera
🏙️ Puerto del Rosario: Skulpturenpark, Playa Chica, Einkaufszentrum Las Rotondas
🏄 Wassersport: Playa de Sotavento, Flag Beach, El Cotillo, Costa Calma
👨👩👧👦 Familien: Naturpark Corralejo, Oasis Wildlife Fuerteventura, Acua Water Park
🏜️ Abenteuer: Buggy-Touren, Jeep-Touren, Can-Am Spyder, Slingshot
⛴️ Bootsausflüge: Isla de Lobos, Katamaranfahrten
Puerto del Rosario
Vom Kreuzfahrtterminal erreicht man in wenigen Minuten die breite Uferpromenade von Puerto del Rosario. Die Inselhauptstadt ist überschaubar und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Für einen Stadtbummel mit Strandbesuch sollte man etwa zwei bis drei Stunden einplanen. Schnell fallen die zahlreichen Skulpturen auf, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Mehr als 150 Kunstwerke haben Puerto del Rosario den Beinamen „Stadt der Skulpturen“ eingebracht.
Biegt man am Hafenausgang links ab, erreicht man nach etwa 400 Metern die Playa Chica (Playa de los Pozos). Der geschützte Stadtstrand eignet sich gut für eine kurze Badepause. Er bietet feinen Sand und ruhiges Wasser. Duschen, Toiletten sowie einige Cafés und Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe. Direkt an der Strandpromenade befindet sich außerdem das große Puerto del Rosario-Welcome Sign, das zu den beliebtesten Fotomotiven der Inselhauptstadt gehört.
Von der Playa Chica sind es nur wenige Gehminuten bis zur großen und modernen Mall Las Rotondas. Hier gibt es zahlreiche Geschäfte, einen großen Supermarkt, Cafés und Restaurants. Die frühere Einkaufsstraße Calle Primero de Mayo wirkt dagegen heute eher ruhig und spielt als Einkaufsstraße nur noch eine untergeordnete Rolle.
Vom Einkaufszentrum läuft man etwa 350 Meter bis zum Casa Museo Miguel de Unamuno. Der berühmte spanische Schriftsteller lebte 1924 mehrere Monate im Exil auf Fuerteventura. Heute erinnern Originalmöbel, Fotografien und Dokumente an seinen Aufenthalt auf der Insel. Wer möchte, kann dieses Museum täglich bis 14 Uhr besuchen. Danach geht es ca. 400 Meter zurück zur Uferpromenade. Am Pavillon der Touristeninformation steht das Fuerteventura – La Playa de Canarias-Schild, das ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv ist. Von hier sind es nur noch 350 Meter zurück zum Hafen. Puerto del Rosario kann man bequem vor oder nach einem Landausflug erkunden.
Corralejo (Stadt, Strände und Shopping)
Corralejo liegt an der Nordspitze von Fuerteventura und ist nach Jandía/Morro Jable das zweitgrößte Urlaubszentrum der Insel. Hier gibt es Hotels, Einkaufsmöglichkeiten und schöne Strände. Die Nachbarinsel Lanzarote liegt in Sichtweite von Corralejo und kann von hier aus in einer knappen halben Stunde mit der Fähre erreicht werden. Das gilt auch für die unbewohnte Insel Lobos. Hier dauert die Überfahrt allerdings nur 15 Minuten.
Corralejo ist gut 30 km vom Hafen entfernt. Man erreicht die Stadt in einer guten halben Stunde mit einem Mietwagen. Alternativ könnte man ein Taxi oder einen Bus der Linie 6 nehmen. AIDA Cruises bietet oft einen Transfer nach Corralejo mit einem Stopp bei den Dünen von Corralejo an. Je nach Wetterlage konnte man an den Dünen aussteigen oder bis ins Zentrum weiterfahren.
Entlang der breiten und mehrere hundert Meter langen Hauptstraße Avenida Nuestra Señora del Carmen gibt es viele Geschäfte, Cafés und Restaurants. An den zahlreichen britischen Pubs erkennt man, dass Corralejo besonders bei Urlaubern aus Großbritannien beliebt ist. Wenn man am Ende der langen Einkaufsmeile von der Hauptstraße Richtung Meer abbiegt, kann man sehr schön am Wasser entlang zurücklaufen. Der Strand von Corralejo besteht aus mehreren Strandabschnitten, die durch kleine Felsen voneinander getrennt sind. Für Familien ist außerdem der Acua Water Park mit seinen Wasserrutschen und Kinderbecken ein beliebtes Ausflugsziel.
Naturpark Corralejo (Dünen und Strände)
Die Dünen von Corralejo gehören zu den bekanntesten Landschaften der Kanaren. Hier findet man endlose goldene Sanddünen und herrliche Strände. An vielen Stellen fällt der Strand sehr flach ins Meer ab. Ideal für Familien mit Kindern. Hier kann man einen schönen Strandtag verbringen und Wassersport treiben. Bei starkem Wind und Wellengang sollte man jedoch die Flaggen und Hinweise der Rettungsschwimmer beachten.
Die gute Busverbindung (Linie 6) macht die Dünen zu einem beliebten Ziel für einen Tag auf Fuerteventura auf eigene Faust. Die Bushaltestelle Los Hoteles liegt direkt an der Zufahrt zu den beiden großen RIU-Hotels, wo sich auch ein kleiner Supermarkt befindet. Von dort führt ein befestigter Weg in etwa fünf Minuten (rund 400 Meter) hinunter zum Strand. Im Bereich der Hotels stehen öffentliche Toiletten und Duschen sowie Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung. Wer einen Mietwagen hat, kann direkt am Straßenrand parken. Direkt bei der Bushaltestelle und dem Supermarkt gibt es zum Beispiel einen größeren Parkplatz. Alternativ könnte man direkt hinter dem ersten der beiden RIU-Hotels und kurz vor der Bushaltestelle „Los Hoteles“ rechts abbiegen. Hier gibt es Parkplätze in Strandnähe.
Außerhalb der beiden großen Hotels gibt es keine touristische Infrastruktur und der Strand ist nahezu komplett naturbelassen. Überall im Sand entdeckt man kleine halbkreisförmige Mauern aus schwarzem Lavagestein (Corralitos). Diese wurden von Einheimischen gebaut und bieten perfekten, kostenlosen Windschutz für das Handtuch. Der Wind ist ein Faktor an diesem Strand. Der Sand ist sehr fein und besteht wohl zum größten Teil aus zermahlenen Muschelschalen. Deshalb empfehlen wir aus eigener Erfahrung, ein Tuch, eine Sonnenbrille und empfindliche Kameraausrüstung gut vor dem feinen Flugsand zu schützen.
Isla de Lobos (Strände, Natur & Schnorcheln)
Die Isla de Lobos ist eine unbewohnte Insel vor der Küste des Urlaubsortes Corralejo im Norden von Fuerteventura. Hier gibt es herrliche Strände, sehr gute Möglichkeiten zum Schnorcheln und schöne Wanderwege. Die Insel hat den offiziellen Status eines Naturparks und ist als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen.
Die Fährüberfahrt dauert nur etwa 15 Minuten. Da die Insel unter Naturschutz steht, ist die Zahl der Besucher seit 2019 auf 400 Personen pro Tag begrenzt. Jeweils 200 Besucher dürfen die Insel zwischen 10 und 14 Uhr sowie zwischen 14 und 18 Uhr betreten. Der Zugang muss vorab über die Webseite Lobopass.com beantragt werden. Erst danach kann man die Fährüberfahrt buchen. Viele Anbieter wie GetYourGuide* übernehmen die Anmeldung und bieten Kombitickets inklusive Genehmigung an.
Das absolute Highlight ist El Puertito. Das ist ein winziges, ehemaliges Fischerdorf mit hölzernen Stegen, die über eine türkisblaue Lagune führen. Die glasklare Lagune eignet sich hervorragend zum Schnorcheln. Ein weiteres Highlight ist der Hauptstrand Playa de la Concha. Der wunderschöne, halbmondförmige Sandstrand befindet sich direkt in der Nähe des Fähranlegers. Das Wasser ist extrem ruhig und flach. Wer wandern möchte, kann den 127 Meter hohen Vulkanberg Montaña de la Caldera besteigen. Der Aufstieg dauert ca. 30 Minuten. Vom Kraterrand blickt man über die gesamte Insel sowie bis nach Corralejo und Lanzarote. Der klassische Rundweg ist ein Rundkurs von ca. 7 bis 8 km. Je nach Gehtempo und Badepausen sollte man dafür 3 bis 4 Stunden einplanen. Der Weg ist flach, gut markiert und führt über Schotter- und Sandpfade.
Es gibt in El Puertito ein einziges Restaurant namens Chiringuito Antoñito El Farero. Wenn man dort mittags frischen Fisch oder Paella essen möchte, sollte man sofort nach der Ankunft auf der Insel dorthin laufen und einen Tisch reservieren. Ansonsten muss man Wasser, Snacks und Sonnenschutz selber mitbringen.
El Cotillo (Strände, Surfer & Leuchtturm)
El Cotillo ist ein altes Fischerdorf im Nordwesten der Insel mit herrlichen Stränden. Im Norden des Ortes gibt es durch ein Riff geschützte Lagunen mit glasklarem Wasser und schönen Stränden. Ideal zum Schnorcheln und für Familien. Im Süden von El Cotillo trifft die Brandung ungehindert auf die Küste. Dies ist der Hotspot für Wellenreiter und Kitesurfer.
El Cotillo liegt etwa 37 km vom Kreuzfahrthafen in Puerto del Rosario entfernt. Mit dem Mietwagen benötigt man etwa 40 Minuten. Direkt an der Playa La Concha gibt es ein Strandbistro (Chiringuito) und Toiletten. Leider gibt es keinen kommerziellen Verleih von Sonnenliegen. Man kann aber die Corralitos nutzen. Die halbkreisförmigen Steinburgen aus schwarzer Lava sind typisch für Fuerteventura und ein guter Windschutz. Wer empfindlich auf Sonne oder Wind reagiert, sollte einen leichten Strandschirm oder eine Strandmuschel mitbringen. Viele Kreuzfahrer haben diese platzsparend im Koffer dabei.
Wenige Kilometer nördlich befindet sich der fotogene Faro de Tostón. Eigentlich stehen hier sogar drei Leuchttürme, die ein schönes Fotomotiv bilden. Der rot-weiß gestreifte Leuchtturm stammt aus dem Jahr 1986 und ist bis heute in Betrieb. Am Fuß des Faro del Tostón befindet sich ein kleines Museum, das sich der traditionellen Fischerei auf Fuerteventura widmet. Viele Kreuzfahrer verbinden El Cotillo mit einem Besuch der Dünen von Corralejo oder einer Inselrundfahrt durch den Norden Fuerteventuras.
Betancuria (Altstadt, Geschichte & Aussicht)
Ein Landausflug nach Betancuria, der historischen Wiege Fuerteventuras, bietet einen schönen Kontrast zu den Urlaubsorten an der Küste. Das Bergdorf liegt gut geschützt in einem Talkessel im Herzen Fuerteventuras und besticht durch seine koloniale Architektur und dichte Palmenvegetation. Viele Kreuzfahrer besuchen den Ort im Rahmen einer Rundfahrt. Die Anreise über die FV-20 und FV-30 dauert etwa 35 Minuten.
Der Ort trägt den Namen des Normannen Jean de Béthencourt, der Fuerteventura im Jahre 1404 erobert hatte. Die Kirche Santa Maria de Betancuria entstand sechs Jahre später und wurde 1424 zur ersten Kathedrale der Kanaren. Sie wurde später durch einen Piratenangriff zerstört. Die heutige Kirche wurde 1691 fertiggestellt und kann gegen eine kleine Gebühr besichtigt werden. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Ruinen des Klosters San Buenaventura und das Museo Arqueológico e Histórico. Das Museum zeigt anschaulich, wie die Ureinwohner (die Majos) vor der spanischen Eroberung gelebt haben.
Man kann in der kleinen, historischen Altstadt sehr schön bummeln. Der historische Kern von Betancuria ist komplett autofrei. Es ist hier erstaunlich grün und es gibt einige Restaurants und Cafés mit idyllischen Innenhöfen. Betancuria ist wohl die schönste Stadt der Insel und ein Topziel für Kreuzfahrtausflüge auf Fuerteventura auf eigene Faust. Für einen Bummel reichen in der Regel 45 bis 60 Minuten aus. Deshalb ist der Ort ein fester Bestandteil vieler Inselrundfahrten.
Rund um Betancuria gibt es zudem schöne Wanderwege und einige der bekanntesten Aussichtspunkte Fuerteventuras. Der Mirador de Guise y Ayose befindet sich an der FV-30 kurz vor Betancuria. Neben der schönen Aussicht kann man hier zwei 4,5 Meter hohe Statuen bewundern. Der Mirador de Morro Velosa ganz in der Nähe ist ein weiteres schönes Landausflugsziel. Hier befindet sich außerdem ein Café mit großen Panoramafenstern. An der Gestaltung des Gebäudes wirkte César Manrique mit.
Antigua (Ortskern & Ziegenkäse)
Ein weiterer schöner Ort im Inselinneren ist Antigua, das ziemlich genau in der Mitte Fuerteventuras liegt. Hier gibt es alte Windmühlen und eine schöne Kirche. Viele Landausflügler besuchen das Museum des Majorero Käse. Der Ziegenkäse ist das kulinarische Aushängeschild der Insel. Antigua befindet sich nur ca. 10 km von Betancuria entfernt. Beide Orte könnte man also gut nacheinander besuchen.
Sehenswert ist die Dorfkirche Iglesia de Nuestra Señora de Antigua, die an einem hübschen Platz mit hohen Palmen steht. Die eigentliche Hauptattraktion ist das Museo del Queso Majorero. Es befindet sich etwas nördlich von Antigua neben einer historischen Windmühle. Hier dreht sich alles um den berühmten Majorero-Ziegenkäse, der als erster Ziegenkäse Spaniens eine geschützte Ursprungsbezeichnung (DOP) erhielt. Der Eintritt kostet 4 Euro für Erwachsene. Für einen kleinen Aufpreis kann man im Café des Museums die Produkte probieren. Von November bis April ist das Museum von 9:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. Neben dem Museum kann man die restaurierte Windmühle und einen schönen Kakteengarten besichtigen.
Ajuy (Höhlen und Piraten)
Die Cuevas de Ajuy liegen an der wilden Westküste Fuerteventuras und gehören zu den geologisch ältesten Landschaften der Kanaren. An kaum einem anderen Ort Fuerteventuras lässt sich die Kraft des Atlantiks so eindrucksvoll erleben wie hier.
Von Ajuy führt ein in den Fels gehauener Klippenweg entlang einer Steilküste zu den Höhlen. Auf dem etwa 1,5 km langen Pfad wandert man vorbei an fossilen Sanddünen und den Ruinen alter Kalkbrennöfen. Das Ziel sind gigantische Naturhöhlen. Über in den Fels geschlagene Treppen kann man direkt in die Höhlen hinabsteigen. Man hört, wie die Wellen des Atlantiks mit voller Wucht in die Höhleneingänge schlagen. Die Höhlen sind von der Landseite nicht einsehbar und boten in früheren Zeiten ein perfektes Lager für geraubte Schätze und Vorräte. Von hier aus starteten Piraten ihre Raubzüge auf die Nachbarinseln.
Ajuy liegt gut 50 km südwestlich des Kreuzfahrthafens. Mit dem Mietwagen oder Taxi benötigt man für die einfache Strecke knapp ein Stunde. Wir würden hier insgesamt etwa eine Stunde einplanen und feste Schuhe mitbringen. Der Eintritt zu den Höhlen und der Klippenweg sind komplett kostenlos. Am Ortseingang von Ajuy gibt es einen großen Schotterparkplatz, der ebenfalls gratis ist. Wegen gefährlicher Strömungen ist das Baden an der schwarzen Playa de Ajuy verboten.
Caleta de Fuste (Strand, Golf & Festung)
Caleta de Fuste ist kein historisch gewachsener Ort. Das Urlaubszentrum wurde gezielt für den Tourismus entwickelt. Neben Hotels, Ferienwohnungen, Gastronomie, Golfplätzen und einem Yachthafen gibt es einen riesigen Sandstrand. Dieser wurde künstlich angelegt und ist wellenlos und flach abfallend. Für Familien mit kleinen Kindern ist es daher einer der sichersten Badeorte der Insel. Das Castillo de San Buenaventura ist ein runder Festungsturm aus dem 18. Jahrhundert. Er steht direkt am Hafen und diente dem Schutz vor Piraten. Wegen dieser Festung wird der Ort auch Castillo Caleta de Fuste genannt.
Castillo de Fuste liegt nur etwa 13 km südlich des Kreuzfahrthafens an der Ostküste Fuerteventuras. Nicht selten werden von den Reedereien Strandtransfers hierher angeboten. Man kann Caleta de Fuste aber auch auf eigene Faust mit einem öffentlichen Bus der Linie 3 erreichen. Von der Bushaltestelle an der FV-2 läuft man noch ca. 900 Meter bis zum Strand. Wer mit dem Mietwagen anreist, findet zum Beispiel einen großen Parkplatz beim Castillo de San Buenaventura.
Südlich von Caleta de Fuste befinden sich zwei Golfplätze sowie die Salinas del Carmen mit einem interessanten Salzmuseum. Direkt am Strand hinter den Salinen liegt das Skelett eines Pottwals, das ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv ist.
Ecomuseo La Alcogida (Handwerk & Kultur)
Das Freilichtmuseum La Alcogida in Tefía gehört zu den beliebtesten kulturellen Landausflugszielen auf Fuerteventura und wird von vielen Reedereien im Rahmen ihrer Inselrundfahrten besucht. Es besteht aus sieben liebevoll restaurierten Bauernhäusern und vermittelt einen guten Eindruck vom traditionellen Leben auf Fuerteventura im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In den einzelnen Gebäuden erfährt man viel über Landwirtschaft, Bäckerei, Töpferei, Stickerei und andere traditionelle Handwerksberufe. Außerdem werden alte Nutztierrassen gezeigt. Je nach Wochentag führen Handwerker ihre Arbeiten vor und backen Brot oder stellen Töpferwaren her.
Vom Kreuzfahrthafen in Puerto del Rosario benötigt man über die gut ausgebauten Straßen nur etwa 20 Minuten bis hierher. Direkt vor dem Museum gibt es einen großen, kostenlosen Parkplatz. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 5 Euro. Für den Besuch des Museums sollte man etwa eine Stunde einplanen. Es lässt sich gut mit Betancuria oder den Aussichtspunkten im Inselinneren verbinden.

Oasis Park (Tierpark & Botanischer Garten)
Der Oasis Wildlife Fuerteventura ist eine Kombination aus botanischem Garten und Zoo und eines der bekanntesten Landausflugsziele der Insel. Auf dem rund 800.000 Quadratmeter großen Gelände leben nach Angaben des Betreibers etwa 3.000 Tiere aus rund 250 verschiedenen Tierarten. Daneben gibt es weitläufige Gartenanlagen mit zahlreichen Kakteen, Palmen und anderen Pflanzen aus den unterschiedlichsten Klimazonen der Erde. Besucher können verschiedene Tierpräsentationen besuchen und viele Tiere aus nächster Nähe beobachten. Besonders beliebt sind die Giraffen, Elefanten, Lemuren, Seelöwen und die große Kamelherde.
Fährt man auf der FV-2 in Richtung Jandía, erreicht man nach knapp einer Stunde Fahrt den kleinen Ort La Lajita. Hier befindet sich der beliebte Oasis Wildlife Fuerteventura. Vor allem Familien mit Kindern planen hier gerne einen ganzen Urlaubstag ein. Erwachsene zahlen 41,50 Euro Eintritt, Kinder bis einschließlich elf Jahre 27,50 Euro. Für einzelne Erlebnisse, beispielsweise mit Lemuren oder Kamelen, wird ein zusätzlicher Aufpreis erhoben. Wir würden die Tickets vorab kaufen, um Warteschlangen zu umgehen.
Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Bauern- und Kunsthandwerkermarkt, der jeden Sonntag von 9 bis 14 Uhr auf dem Gelände stattfindet. Er gilt als einer der bekanntesten Märkte auf Fuerteventura.
Playa de Sotavento (Lagune, Strand & Wassersport)
Die kilometerlange Playa de Sotavento gehört zu den bekanntesten Stränden Fuerteventuras. Bei Ebbe bildet sich zwischen Strand und einer Sandbank eine flache Gezeitenlagune, die diesen Strand so berühmt macht. Wir würden vorab unbedingt online in einen aktuellen Tidenkalender für Sotavento schauen. Am beeindruckendsten ist die Lagune rund um die Voll- und Neumondphasen.
Die Playa de Sotavento ist besonders bei Wind- und Kitesurfern beliebt. Jedes Jahr werden an diesem Strand internationale Wettkämpfe im Wind- und Kitesurfen ausgetragen. Trotz der Wassersportler bietet der kilometerlange Strand auch genügend Platz für Badegäste und Strandläufer. Der Strand eignet sich hervorragend für lange Spaziergänge am Wasser.
Vom Kreuzfahrthafen in Puerto del Rosario benötigt man mit dem Mietwagen je nach Verkehr etwa 75 Minuten bis zur Playa de Sotavento. Parkplätze stehen in der Nähe der Hotels zur Verfügung. Bitte ausreichend Getränke, Sonnenschutz und gegebenenfalls Verpflegung mitbringen. Der Strand ist bis auf die Hotels komplett naturbelassen. Unser Tipp: Bei An- oder Abreise unbedingt am Mirador de Sotavento halten. Von diesem Aussichtspunkt oberhalb der Küste hat man einen herrlichen Postkartenblick über die gesamte Lagunenlandschaft.
Morro Jable (Traumstrand & Urlaubsort)
Die Playa Matorral beim Faro de Morro Jable ist mit einer Länge von 4,5 km einer der schönsten Strände der Insel. Wer von einem schönen Strandtag träumt, ist hier genau richtig. Der helle Sand fällt flach in das türkisfarbene Wasser ab. Direkt oberhalb des Strandes verläuft eine wunderschöne Promenade mit zahlreichen Restaurants, Cafés und Geschäften. Zudem ist es hier wegen eines besonderen Mikroklimas oft deutlich sonniger und windgeschützter als im Norden.
Die Playa del Matorral liegt an der äußersten Südsküste Fuerteventuras auf der Halbinsel Jandía. Vom Hafen in Puerto del Rosario ist man mit einem Mietwagen bereits ca. 75 Minuten unterwegs. Bei TUI Cruises und AIDA Cruises gibt es oft einen organisierten Strandtransfer hierher. Die Busse hielten zuletzt beim MUR Hotel Faro Jandía & Spa. Von dort führen gut ausgebaute Holzstege direkt zum Faro de Morro Jable und weiter zum Strand.
Der Faro de Morro Jable steht inmitten der Salzwiesen „Saladar de Jandia“, die sich oberhalb des Strandes ausbreiten und die unter Naturschutz stehen. Die Playa del Matorral ist ein feiner, heller Sandstrand und ideal zum Schwimmen und Sonnenbaden. Auf den Holzstegen und direkt am Sand gibt es mehrere nette Strandbars (Chiringuitos). Ein Set aus zwei Liegen und einem Sonnenschirm aktuell insgesamt 15 € pro Tag. Wir sind vom Leuchtturm einmal bis zum Ende des Strandes gelaufen. Hier kann man am Mirador de Morro Jable ein schönes Foto machen. Über die gut ausgebaute Strandpromenade geht es dann wieder zurück. Entlang der Promenade gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten und auch Gastronomie. Die „Letras de Morro Jable“ sind ein weiteres beliebtes Fotomotiv.
Querfeldein unterwegs
Wer schon einmal mit einem Quad oder Dune-Buggy über die Pisten Fuerteventuras fahren wollte, hat hier die Gelegenheit dazu. Die Auswahl an Fahrzeugen ist groß und reicht von Dune-Buggys und Quads über Jeeps bis hin zu Can-Am Spyder Roadstern und Polaris Slingshots. Die Touren führen meist durch die karge Vulkanlandschaft und vermitteln einen ganz anderen Eindruck der Insel als eine Fahrt auf den asphaltierten Straßen. Dabei sollte man allerdings stets auf den ausgewiesenen Strecken bleiben und die geschützte Natur respektieren. Entsprechende Landausflüge auf Fuerteventura findet man bei GetYourGuide*.
Fazit: Landausflüge auf Fuerteventura auf eigene Faust
Fuerteventura ist eine Insel der weiten Landschaften, Dünen und langen Sandstrände. Während andere Kanareninseln oft dunkle Vulkanstrände haben, glänzt Fuerteventura mit über 150 Kilometern hellem, feinem Sandstrand. Der stetige Passatwind macht die Insel zu einem der weltweit besten Reviere für Windsurfen, Kitesurfen und Wellenreiten. Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren und stark erodiert. Diese karge Schönheit strahlt eine enorme Ruhe aus. Hier verstecken sie schöne Orte wie die alte Hauptstadt Betancuria in Talmulden. Damals war es wichtig, von der Küste aus nicht sichtbar zu sein.
Vom Kreuzfahrthafen in Puerto del Rosario erreicht man viele Ziele auf eigene Faust mit dem Mietwagen, einem Taxi oder den öffentlichen Bussen. Wer nur wenige Stunden Zeit hat, bleibt am besten im Norden der Insel oder plant eine Rundfahrt im Inselinneren. Landausflüge zur Halbinsel Jandía kommen nur bei längeren Liegezeiten in Frage. Mit einer guten Vorbereitung lassen sich Landausflüge auf Fuerteventura auf eigene Faust gestalten. So bleibt genügend Zeit für die Orte und Strände, die einen persönlich am meisten interessieren.
Petra Tegeler ist Kreuzfahrtexpertin seit über 20 Jahren und teilt ihre Erfahrungen aus mehr als 200 Häfen weltweit.
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