Barcelona auf eigene Faust

Hier finden Sie Tipps für Ihren Landausflug in Barcelona auf eigene Faust. Die zweitgrößte Stadt Spaniens ist sicher eine der schönsten Städte Europas und zudem einer der wichtigsten Kreuzfahrthäfen der Welt. Die katalanische Metropole ist als Ziel und auch als Starthafen für Mittelmeer Kreuzfahrten überaus beliebt. Manche sprechen gar vom „Miami des Mittelmeeres“ in Anspielung auch die „Kreuzfahrthauptstadt der Welt“ in Florida. Für Landausflügler hat die Stadt viel zu bieten. Man bummelt über die Flaniermeile Las Ramblas und durch das Gewirr der mittelalterlichen Gassen des historischen Stadtviertels Barri Gotic. Bereits hier stößt man auf das eine oder andere Gebäude des berühmten Architekten Antoni Gaudi. Seine Kathedrale Sagrada Familia ist das Wahrzeichen Barcelonas und auch der von ihm gestaltete Park Güell lockt jedes Jahr unzählige Touristen an. Fußballfans zieht es natürlich zum Stadion Camp Nou, der Heimat des ruhmreichen FC Barcelona. Und auch am Strand liegen kann man in dieser Traumstadt am Mittelmeer. An den Stadtstränden des ehemaligen Fischerviertels Barceloneta. Weitere Informationen findet man auf der Webseite von Barcelona Turisme, die es unverständlicherweise leider in nicht deutscher Sprache gibt.

Landausflüge in Barcelona auf eigene Faust

La Sagrada Familia wird vollendet – Bild: Tegeler

Transport in Barcelona auf eigene Faust

Der große Kreuzfahrthafen von Barcelona liegt sehr zentral, wie man auf der Karte von Princess Cruises gut erkennen kann. Große Kreuzfahrtschiffe machen an einem der vier modernen Terminals (A bis D) am Quai Moll Adossat fest. Ein fünftes Terminal (E) für die Reedereien der Carnival Corporation (u.a. Costa und AIDA) und ein sechstes für MSC Kreuzfahrten sind in der Bau- bzw. Planungsphase.

Derzeit gibt noch weitere Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe beim World Trade Center und beim Aquarium. Hier machen derzeit kleinere und meist exklusive Kreuzfahrtschiffe fest. Der Weg ins Zentrum ist dann kürzer und kann ohne Taxi oder Hafenbus gut zu Fuß bewältigt werden. Die Zukunftsplanung des Hafens sieht jedoch vor, dass alle Kreuzfahrt-Terminals auf der langen Mole konzentriert werden. Dort wird es in einigen Jahren sechs Kreuzfahrt- und ein Fährterminal geben. Die zentrumsnahen Terminals werden dann geschlossen.

Barcelona auf einen Blick

Barcelona auf einen Blick

Zu Fuß

In einer Stadt wie Barcelona kann man gut Pflaster treten und sich zu Fuß fortbewegen. Den Marsch von den Kreuzfahrt-Terminals auf der Mole Quai Moll Adossat ins Zentrum sollte man allerdings möglichst vermeiden. Von Terminal A zum Kolumbus-Denkmal am Fuße der Flaniermeile Las Ramblas sind es bereits 3 Kilometer. Von den anderen Terminals ist der Weg nochmal deutlich weiter. Wir würden hier Kräfte sparen und die Shuttle- bzw. Hafenbusse nutzen. Diese fahren zur Placa del Portal de la Pau mit dem Kolumbus-Denkmal. Diese markante Landmarke ist ein guter Ausgangspunkt für einen Landausflug in Barcelona auf eigene Faust ist.

Man kann zum Beispiel den Boulevard La Ramblas hoch laufen und durch das historische Barri Gotic bummeln. Zu Fuß erreichbar ist auch das Viertel Barceloneta mit seinen Stränden. In unmittelbarer Nähe ist das bekannte Aquarium (aquariumbcn.com) der Stadt. Genau gesagt, auf der Moll d’Espanya in Port Vell. Und auch das Schiffsmuseum (Museu Maritim) ist vom Haltepunkt der Hafenbusse aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Historisch interessierte Landausflügler können hier einen Nachbau der „Real“ besichtigen. Die Galeere war das Flaggschiff in der Schlacht von Lepanto.

Shuttlebusse

Die blauen Hafenbusse (T3-Portbús) sieht man bereits vom Schiff. In kurzen Abständen fahren die Hafenbusse von Haltestellten an allen Kreuzfahrt-Terminals auf der Mole zur Placa del Portal de la Pau (Kolumbus-Denkmal) am Fuße der bekannten Einkaufsstraße Las Ramblas. Die Busse und Bushaltestellen sind wie gesagt nicht zu übersehen. Eine einfache Fahrt kostet derzeit (Feb. 2018) 3 Euro. Für das Retourticket zahlt man einen Euro mehr. Bezahlt wird im Bus. Wir haben beobachtet, dass die Hafenbusse auch für Rollstuhlfahrer gut nutzbar sind. Alternativ bieten auch viele Reedereien kosenpflichtige Shuttlebusse an. AIDA Cruises berechnete für den Service zuletzt 8 Euro.

Costa Fortuna an Terminal A

Costa Fortuna an Terminal A – Bild: Tegeler

Taxen

Die circa 11.000 schwarz gelben Taxen mit den grünen Taxischildern sind am Hafen und in Barcelona nicht zu übersehen. In der Stadt kann man freie Taxen heranwinken oder zum nächsten Taxistand gehen. Am Quai Moll Adossat hat jedes der bisher vier Terminals einen eigenen Taxistand (Terminal A, 20 Taxis; Terminal B, 36 Taxis; Terminal C, 48 Taxis; Terminal D, 58 Taxis).

Der Fahrpreis wird vom Taxameter ermittelt und ist insgesamt recht günstig. Eine aktuelle Preisübersicht haben wir hier hinterlegt. Für Fahrten vom Flughafen und Hafen gilt ein etwas erhöhter Grundpreis. Für die Fahrt vom Flughafen zum Hafen wird ein Festpreis von 39 Euro berechnet. Weitere Informationen und einen Preiskalkulator gibt es auf dieser Webseite.

Kolumbussäule am Hafenausgang

Das Kolumbus-Denkmal an der Plaça del Portal de la Pau – Bild: Tegeler

Stadtrundfahrten

Die Placa del Portal de la Pau mit dem Kolumbus-Denkmal ist auch ein Haltepunkt für Stadtrundfahrten mit beliebten Hop-on Hop-off Bussen. Diese starten also nicht an den Kreuzfahrt-Terminals. Man muss erst, zum Beispiel mit dem Portbus, aus dem Hafen heraus fahren.

Mit den Firmen Barcelona City Tour (rote Busse) und Barcelona Bus Turistic (grüne Busse) gibt es zwei konkurrierende Anbieter. Der Bus Turistic fährt auf drei Routen durch die Stadt. An insgesamt 44 Haltestellen können die Landausflügler aussteigen und mit einem der nachfolgenden Busse weiterfahren. Unterwegs gibt es über Kopfhörer Informationen auch in deutscher Sprache. Das Tagesticket kostet für Erwachsene ca. 30 Euro. Bei der Barcelona City Tour gibt es zwei Routen (West-Route und Ost-Route). Der Preis ist in etwa gleich. Fahrkarten für beide Anbieter kann man vorab z.B. bei Viator (Link s. unten) reservieren.

Die Metro

Mit der Metro kann man alle Bereiche der Stadt gut erkunden. Die Station Drassanes (Grüne Linie) befindet sich unweit der Kolumbus-Säule am Hafenausgang. Vom Haltepunkt der Hafenbusse läuft man nur wenige Meter.

Öffentlicher Nahverkehr am Hafen

Öffentlicher Nahverkehr am Hafen

Der Einzelfahrschein kostet 2,20 Euro. Wer vermutlich mehrere Fahrten machen wird oder mit mehren Personen unterwegs ist, sollte eine Zehnerkarte (T-10 Ticket) für 10,20 Euro erwerben. Diese Preise sind bis 31.12.2018 gültig. Die Fahrscheine der Zehnerkarte sind also viel günstiger und können von mehreren Personen genutzt werden. Die T-10 ist für andere öffentliche Verkehrsmittel gültig. Vor jeder Fahrt muss man ein Ticket entwerten. Dabei stempelt der Automat Datum und Uhrzeit auf das Ticket. Dann kann man das Drehkreuz passieren. Mit einem Ticket kann man 1 Stunde und 15 Minuten fahren und während dieser Zeit auf von der Metro zum Bus wechseln.

Anmerkungen zur Anreise

Der Flughafen von Barcelona (El Prat) liegt unweit des Zentrums. Es gibt aber keine direkte Verbindung zum Hafen. Wer mit Gepäck an reist und keinen Transfer über die Reederei gebucht hat, sollte ein Taxi nehmen. Die Fahrt zum Hafen dauert ca. 30 Minuten und kostet 39 Euro. Alternativ kann man einen Transfer zum Beispiel über Viator (Link s. oben) buchen. Alle anderen Verbindungen mit Flughafenbussen und Zügen sind mit Gepäck sehr mühsam, da man in der Stadt umsteigen muss.

Kreuzfahrer, die einen späten Rückflug gebucht haben und noch einige Stunden in die Stadt gehen möchten, können Sie das Gepäck von der Firma Bags & Go vom Hafen zum Flughafen transportieren lassen. Das Unternehmen ist in allen Terminals vertreten. Der Service kostet derzeit 12 Euro pro Gepäckstück. Alternativ kann man mit dem Taxi zur Placa Catalunya fahren. Dort gibt es in der Carrer Estruc 36 eine Gepäckaufbewahrung (Locker Barcelona). An der Placa Catalunya starten praktischerweise auch die blauen Aerobusse zum Flughafen.

Landausflüge in Barcelona buchen

Es ist nicht jedermanns Sache, sich in einer fremden Stadt auf eigene Faust durchzuschlagen. Manchmal gibt es Verständigungsprobleme. Englisch ist in Spanien nicht so verbreitet wie in anderen Ländern. Bequemer sind da natürlich geführte Landausflüge. Da ist der Transport organisiert und Stadtführer führen ja nicht nur, sie erklären auch das Gesehene. Entsprechende Angebote findet man an Bord jedes Kreuzfahrtschiffes oder bei einem der zahlreichen lokalen Veranstaltern in Barcelona.

An Bord jedes Kreuzfahrtschiffes werden zahlreiche organisierte Landausflüge in Barcelona angeboten. Beispielhaft hier das Angebot der Reederei MSC Kreuzfahrten. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Angebote lokaler Tourguides kann man bequem und sicher bei Buchungsplattformen wie Viator oder rent-a-guide vergleichen und buchen. Weitere Angebote von GetYourGuide gibt es am Ende dieser Seite.

Gebäude von Gaudi prägen die Stadt

Gebäude von Gaudi prägen die Stadt – MSC Kreuzfahrten

Tipps für Landausflüge in Barcelona

Barcelona ist zweifellos eine schöne und sehenswerte Stadt, die aber auch sehr sehr gut besucht ist. Zu den zahlreichen Landausflüglern von den Kreuzfahrtschiffen gesellen sich noch tausende Städtereisende. An vielen Hauptsehenswürdigkeiten kommt es zu langen Schlangen. Wer ein Bauwerk wie zum Beispiel die Basilika La Sagrada Familia oder die monumentale Zone im Park Güell besichtigen möchte, sollte sich vorab um Tickets kümmern. Angebote gibt es auf den Webseite der Monumente. Aber auch bei Viator oder Kreuzfahrtausflüge.de (Links .s oben) kann man so genannte „Keine-Warteschlangen-Touren“ (Englisch: Skip the line Tours) buchen.

La Sagrada Familia

Natürlich darf ein Besuch der Basilika La Sagrada Familia bei keinem Landausflug in Barcelona auf eigene Faust fehlen. Das Lebenswerk des berühmten Architekten Antoni Gaudí ist Welterbe der Unesco. Mit der Metro (Station: Sagrada Familia) oder einem Taxi ist das Wahrzeichen Barcelonas gut erreichbar.

Details an dem fertigen Bereich der Kathedrale

Details an dem fertigen Bereich der Kathedrale – Bild: Tegeler

Zwei Schaufassaden zieren das sich mit seinen filigranen Türmen gegen den Himmel erhebende Bauwerk. Richtung Osten liegt die Geburtsfassade, welche die Geburt Jesu in plastischen Figuren zeigt und noch zu Lebzeiten Gaudis vollendet wurde, im Westen die Passionsfassade, die durch eine geometrische Linienführung und große Figuren ins Auge fällt. Die Türme sind den Aposteln gewidmet und mit farbigen Tieren und Symbolen geschmückt. Seit einigen Jahren wird kräftig gebaut und es sieht tatsächlich so aus, als würde die Kathedrale wie geplant bis 2026 fertig sein. Die Schlangen für eine Besichtigung sind endlos. Auf der Webseite der Basilika kann man eine Besichtigung buchen. Entsprechende Landausflüge gibt es natürlich auch an Bord und bei lokalen Veranstaltern.

Park Güell

Wenn man von Gaudi spricht, darf man natürlich den Park Güell (parkguell.cat) nicht vergessen. Leider gibt es keine U-Bahn Station in der Nähe des Parks. Von der Station Lesseps läuft man etwa 1,5 Kilometer bergauf. Wir würden ein Taxi empfehlen. Auch die Hop-on hop-off Busse halten in der Nähe.

Der Park war ursprünglich als Gartenstadt mit über 60 Villen geplant. Letztlich wurden nur drei Villen gebaut. Darunter die Villa der Familie Güell und das Wohnhaus der Architekten Gaudi, in dem heute das Casa-Museu Gaudi zuhause ist. Der Park drumherum ist sehenswert und sehr gut besucht. Seit einigen Jahren benötigt man für den Hauptteil des Parks um den 3000 Quadratmeter großen ovalen Terrassenplatz eine Eintrittskarte. Diese kann man vorab auf der Webseite des Parks kaufen. Trotzdem kann es zu Wartezeiten kommen, da die Besucherzahl pro Stunde limitiert ist.

Boulevard Las Ramblas

Boulevard Las Ramblas – Bild: Petra Tegeler

Las Ramblas und Barri Gotic

Barcelonas berühmte Flaniermeile beginnt in etwa dort, wo die Hafenbusse halten und erstreckt sich über 1,2 Kilometer bis zur Placa de Catalunya. Ideal für einen Bummel in Barcelona auf eigene Faust. Die Schreibweise unterscheidet sich. Las Ramblas ist der spanische Plural. Die Katalanen würden Les Rambles sagen. La Rambla ist spanischer und katalanischer Singular. Aber das ist für einen Landausflug nebensächlich. Entlang des Boulevards gibt es neben prächtigen Gebäuden, Geschäften und Cafes auch einige Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel das Opernhaus Gran Teatre del Liceu oder der Markthallen des Mercat de la Boqueria. Hier findet man auch immer etwas zu Essen und Trinken.

Nordöstlich der Rambla kommt in das historische Viertel Barri Gotic. Einfach von der Rambla, zum Beispiel auf der Höhe des Mercat de la Boqueria, in eine der Gassen nach rechts abbiegen. Mit seinen Ruinen aus der Römerzeit, schmalen mittelalterlichen Gassen und der hoch aufragenden Kathedrale La Seu bildet das Barri Gotic den ältesten Teil Barcelonas. Hier befand sich einst auch das jüdische Viertel El Call, das im Mittelalter durch Mauern abgetrennt war. Im Barri Gotic kann man sich einige Stunden aufhalten und auch gut essen.

Placa Catalunya und Passeig de Gracia

Am Ende der Flaniermeile Las Ramblas befindet sich die Placa Catalunya, die als zentraler Platz der Stadt gilt. Er verbindet die Rambla und das Barri Gotic auf der einen Seite mit dem Boulevard Passeig de Gracia und dem Viertel Eixample auf der anderen Seite. Von hier fahren die Flughafenbusse Aerobus zum Airport.

Der 1,5 Kilometer lange Boulevard Passeig de Gracia ist im Prinzip die Fortsetzung der Rambla. Hier befinden sich elegante Geschäfte und gute Hotels. Aber auch wichtige Sehenswürdigkeiten wie die Casa Battlo und die Casa Mila von Gaudi. Es ist möglich, die berühmten Häuser des Stararchitekten zu besichtigen. Wenn die Zeit nur für ein Gebäude reicht, würden wir die Casa Battlo am Passeig de Grácia 43 wählen. Der Eintritt kostet 24,50 Euro (Stand Feb. 2018). Spontan und ohne Reservierung wird es wie überall in Barcelona schwer.

Der Stadtteil links und rechts des Passeig de Gracia heißt Eixample. Ein am Reißbrett geplantes Viertel mit großen Straßen und quadratischen Häuserblöcken mit abgeschrägten Ecken im katalanischen Jugendstil.

Das Barri Gotic - Petra Tegeler

Das Barri Gotic – Bild: Petra Tegeler

Hafenseilbahn, Barceloneta und die Strände

Bereits vom Kreuzfahrtschiff aus erkennt man die Hafenseilbahn (telefericodebarcelona.com) von Barcelona. Die Bahn startet in einem Turm am Passeig de Joan de Borbó (Zugang mit einem Fahrstuhl) und fährt hoch über dem Hafen zur Bergstation Miramar an der Avinguda Miramar auf dem Hausberg Montjuic. Unterwegs wird die Seilbahn vom 107 Meter hohen Torre Jaume I gestützt, wo eine kurze Pause eingelegt wird. Die Fahrt erfordert etwas Mut, bietet aber einen tollen Blick über Stadt und Hafen. Die Hinfahrt und Rückfahrt kosten derzeit 16,50 Uhr. Die Talstation am Passeig de Joan de Borbó ist 2,3 Kilometer vom Kolumbus-Denkmal am Hafenausgang entfernt. Man kann zu Fuß gehen oder mit der Metro zur Station Barceloneta fahren und von dort dann noch 15 Minuten laufen.

An der Beschreibung kann man bereits erkennen, dass der Turm der Talstation am Strand liegt. Die über einen Kilometer lange Playa de Sant Sebastià befindet sich nur wenige Meter entfernt. Dieser südlichste Strand von Barcelona geht fast übergangslos in den bekannteren Strand von Barceloneta über. Beide Strände sind sehr gut besucht und bieten alles, was man für einen gelungenen Tag am Meer braucht. Eine sehr schöne palmengesäumte Strandpromenade lädt zum Bummeln ein. Weitere Standabschnitte schließen nördlich an. Das Viertel Barceloneta mit seinen engen und geraden Straßen ist Teil der Altstadt von Barcelona. Vor den Olympischen Spielen wurde in dem ehemaligen recht armen Fischerviertel viel renoviert. Einen Besuch lohnt die zentral gelegenen Markthalle. Eine weithin sichtbare Landmarke ist seit 2009 das exklusive Hotel W Barcelona mit seinem segelförmigen Design.

Hausberg Montjuic

Der Hausberg Montjuic ist die grüne Lunge der Stadt. Durch die Weltausstellung von 1929 (Palau National und viele andere Paläste) und die Olympischen Spiele von 1992 (Olympiastadion und weitere Sportanlagen) gibt es in dem parkähnliche Areal schöne Gärten und einige Sehenswürdigkeiten. Darunter zum Beispiel das Freilichtmuseum Poble Espanyol, das Museu Nacional d’Art de Catalunya, die Fondacio Joan Miro, den Botanische Garten von Barcelona oder die alte Festung Castell de Montjuic aus dem 17. Jahrhundert, von der man einen Traumblick genießen kann.

Die vielleicht größte Sehenswürdigkeit ist das Transportmittel, die Luftseilbahn Teleferico Montjuic. Aus den geräumigen Glaskabinen hat man an klaren Tagen einen Traumblick über die ganze Stadt. Die Seilbahn führt von der Talstation „Parc de Montjuic“ über die Mittelstation „Mirado“r bis hin zur Gipfelstation „Castell de Montjuic“. Acht Menschen können in einer der geräumigen Glaskabinen fahren. Wie überall in Barcelona kann es sehr voll werden. Eine Reservierung vorab ist ratsam. Die Talstation befindet sich im Parc Montjuic in der Avenida Miramar 30. Diese erreicht man mit dem Bus Turistic (rote Linie), mit öffentlichen Bussen der Linien 55 und 150 oder mit der Metro über die Haltestelle Paral-lel und dem Funicular (eine Standseilbahn, die mit eine Metroticket benutzt werden kann).

Im Stadion

Im Stadion – Bild: MSC Kreuzfahrten

FC Barcelona

Der FC Barcelona ist sicher einer führenden Fußballclubs weltweit. Fans können im Rahmen des Camp Nou Experience das Stadion und das Museum besichtigen. Man sieht viele Pokale, das Stadion, den Spielertunnel und auch die Kabine der Gastmannschaften. Auch hier ist eine Vorabreservierung ratsam.

Das Stadion Camp Nou ist einige riesige Schüssel, die heutigen Ansprüchen an moderne Stadion bei weitem nicht mehr genügt. Der Club plant einen Totalumbau des Stadions. Da der Spielbetrieb weiterlaufen soll, werden sich die Arbeiten wohl bis 2023 hinziehen. Wir würden uns vorab informieren, wie sich der Umbau auf die Besichtigungsmöglichkeiten auswirkt.

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