Barcelona auf eigene Faust

Landausflüge in Barcelona auf einen Blick
Auf einen Blick – Carnival Cruise Lines

Hier haben wir Tipps für Landausflüge in Barcelona auf eigene Faust zusammengestellt. Die zweitgrößte Stadt Spaniens ist sicher eine der schönsten Städte Europas und zudem einer der wichtigsten Kreuzfahrthäfen der Welt. Die katalanische Metropole ist als Ziel und insbesondere auch als Starthafen für Mittelmeer Kreuzfahrten überaus beliebt. Manche sprechen gar vom „Miami des Mittelmeeres“ in Anspielung auch die „Kreuzfahrthauptstadt der Welt“ in Florida. Für Landausflügler hat Barcelona viel zu bieten. Man bummelt über die Flaniermeile Las Ramblas und durch das Gewirr der engen Gassen des mittelalterlichen Stadtviertels Barri Gotic. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist aber wohl die Kathedrale Sagrada Familia des berühmten Architekten Antoni Gaudi. Gaudi, der 1926 in Barcelona starb, war ein Vertreter des katalanischen Modernismus, einer Spielart des Jugendstils. Barcelona verdankt Gaudi einige der beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Neben der Kathedrale sind das zum Beispiel der Park Güell oder die Casa Battlo. Sportfans erinnern sich vielleicht an den Olympischen Spiele von 1992. In dem ehemaligen Olympiastation spielte danach noch lange Espanyol Barcelona in der Primera Division. Dieser Club steht natürlich klar im Schatten des großen FC Barcelona um den argentinischen Superstar Lionel Messi. Die Blaugrana spielen im Camp Nou. Das größte Fußballstadion Europas kann besichtigt werden. Und auch einen Tag am Strand kann man in dieser Traumstadt am Mittelmeer verleben. An den Stadtstränden des ehemaligen Fischerviertels Barceloneta. Weitere Informationen findet man auf der Webseite von Barcelona Turisme, die es unverständlicherweise leider in nicht deutscher Sprache gibt. (Stand: September 2019)

Landausflüge in Barcelona auf eigene Faust
Casa Battlo – Bild: Tegeler

Der Kreuzfahrthafen von Barcelona

Der große Kreuzfahrthafen von Barcelona liegt sehr zentral, wie man auf der Karte von Princess Cruises gut erkennen kann. Die meisten Kreuzfahrtschiffe machen an einem der mittlerweile fünf modernen Cruise Terminals (A bis E) an der sehr lange Mole Quai Moll Adossat fest. Diese sind mit allem Komfort ausgestattet. Vor jedem der fünf Kreuzfahrtterminals gibt es einen Taxistand und eine Bushaltestelle für den Hafenbus (Cruise Bus). Dieser verbindet die fünf Terminals mit der Stadt.

Das neue Terminal E (Helix Cruise Center) liegt am Ende der langen Mole und wurde im Mai 2018 eröffnet. Auf der Karte unten ist der Neubau nicht verzeichnet. Er befindet sich direkt hinter Terminal D. Das neue Helix Cruise Center ist ein Projekt der Carnival Corporation, die hier 46 Millionen Euro investiert hat. Hier werden die Schiffe der Carnival Gruppe festmachen, darunter auch die von AIDA Cruises. Das benachbarte Terminal D wird Palacruceros genannt und ist ebenfalls ein Terminal der Carnival Corporation. Dieses wurde 2014 erweitert und wie die eleganten Costa-Terminals in Savona von Studio Vinci gestaltet. Beide Terminals haben eine gemeinsame Webseite.

Barcelona auf einen Blick
Barcelona auf einen Blick – Princess Cruises

Kleine Kreuzfahrtschiffe können an den Terminals beim World Trade Center an der Moll de Barcelona festmachen. Von hier kann man den Platz Portal de la Pau mit dem Kolumbus-Denkmal sogar zu Fuß erreichen. Auf der Moll de Barcelona steht der Torre Jaume I der historischen Hafenseilbahn.

Eine Übersicht über den Kreuzfahrthafen von Barcelona und die Verkehrsverbindungen kann hier heruntergeladen werden. Es handelt sich um eine PDF-Datei.

Mobil in Barcelona auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Barcelona auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt:

Blick von Terminal D
Blick von Terminal D – Bild: Tegeler

Zu Fuß

In einer Stadt wie Barcelona kann man gut Pflaster treten und sich zu Fuß fortbewegen. Den Marsch von den Kreuzfahrt-Terminals auf der Mole Quai Moll Adossat ins Zentrum sollte man allerdings möglichst vermeiden. Von Terminal A zum Kolumbus-Denkmal am Fuße der Flaniermeile Las Ramblas sind es bereits 3 Kilometer. Von den anderen Terminals ist der Weg nochmal deutlich weiter. Wir würden hier Kräfte sparen und einen Shuttlebus der Reederei bzw. den Hafenbus (Cruise Bus) nutzen. Die Busse fahren zum Platz Portal de la Pau mit dem Kolumbus-Denkmal. Diese markante Landmarke ist ein guter Ausgangspunkt für einen Landausflug in Barcelona auf eigene Faust. Hier gibt es Haltestellen der Stadtrundfahrten und die Metrostation Drassanes liegt um die Ecke.

Man kann aber auch zu Fuß weitergehen. Zum Beispiel den Boulevard Las Ramblas entlang und durch das historische Barri Gotic. Zu Fuß erreichbar ist auch das Viertel Barceloneta mit seinen Stränden. In unmittelbarer Nähe ist das bekannte Aquarium (aquariumbcn.com) der Stadt. Genau gesagt, auf der Moll d’Espanya in Port Vell. Und auch das Schiffsmuseum (Museu Maritim) ist vom Haltepunkt der Hafenbusse nur einen Steinwurf entfernt. Historisch interessierte Landausflügler können hier einen Nachbau der „Real“ besichtigen. Die Galeere war das Flaggschiff in der Schlacht von Lepanto.

Costa Fortuna an Terminal A
Costa Fortuna in Barcelona – Bild: Tegeler

Shuttlebusse

Die Hafenbusse (cruisebus.barcelona/de/) sieht man bereits vom Schiff. In kurzen Abständen fahren die blauen Busse von Haltestellen an allen fünf Cruise Terminals auf der Mole zum Platz Portal de la Pau (mit dem Kolumbus-Denkmal) am Fuße der bekannten Einkaufsstraße Las Ramblas. Eine einfache Fahrt kostet derzeit 3 Euro. Für das Retourticket zahlt man einen Euro mehr. Bezahlt wird im Cruise Bus. Wir haben beobachtet, dass diese auch für Rollstuhlfahrer gut nutzbar sind. Das Ticket gilt natürlich nur für den Cruise Bus und nicht für öffentliche Verkehrsmittel.

Alternativ bieten auch viele Reedereien kostenpflichtige Shuttlebusse an. Bei den deutschen Reedereien werden dafür um die zehn Euro berechnet. Dabei handelt es sich um Tagestickets.

Taxen

Die circa 11.000 schwarz-gelben Taxen mit den grünen Taxischildern sind an den Kreuzfahrtterminals und in Barcelona nicht zu übersehen. An jedem Kreuzfahrtterminal gibt es einen Taxistand. In der Stadt kann man freie Taxen heranwinken oder zum nächsten Taxistand gehen.

Landausflüge in Barcelona mit einem Taxi
Taxipreise am Hafen 2018 – Bild: S. Beele

Der Fahrpreis wird vom Taxameter ermittelt und ist insgesamt recht günstig. Eine aktuelle Preisübersicht 2019 haben wir hier hinterlegt. Für Fahrten, die im Kreuzfahrthafen beginnen, gilt ein etwas erhöhter Grundpreis. Aber das ist überall so. Deshalb ist die Fahrt zurück zum Schiff meistens etwas billiger.

Für die Fahrt vom Flughafen zum Kreuzfahrthafen wird ein Festpreis von 39 Euro berechnet. Weitere Informationen und einen Preiskalkulator gibt es auf dieser Webseite. Im Kreuzfahrthafen hängen zudem „Circa-Preise“ für bestimmte Ziele (s. Bild oben) aus.

Stadtrundfahrten

Die Platz Portal de la Pau mit dem Kolumbus-Denkmal ist auch ein Haltepunkt für Stadtrundfahrten mit den beliebten Hop-on Hop-off Bussen. Diese starten in Barcelona also nicht an den Kreuzfahrt-Terminals auf der Mole. Man muss erst aus dem Hafen herausfahren.

Mit den Firmen Barcelona City Tour (rote Busse) und Barcelona Bus Turistic (grüne Busse) gibt es zwei konkurrierende Anbieter. Man entscheidet sich für einen der beiden Veranstalter und erwirbt ein Tagesticket. Die Barcelona City Tour bietet eine West-Route und eine Ost-Route. Der Barcelona Bus Turistic ist sogar auf drei verschiedenen Routen unterwegs. Eine Route dauert meistens ca. 2 Stunden. Wenn man bei einer Haltestelle aussteigt, braucht man bei beiden Veranstaltern nicht lange auf einen Anschlussbus waren. Es gibt je nach Route und Saison drei bis sechs Busse pro Stunde. Das ist ein großer Vorteil gegenüber vielen anderen Häfen, wo nur alle 30 Minuten ein Bus an einer Haltestelle vorbeikommt. Wir waren mal mit dem Bus Turistic unterwegs und damit zufrieden.

Die Metro

Mit der Metro kann man alle Bereiche der Stadt gut erkunden. Die Station Drassanes (Grüne Linie) befindet sich unweit des Kolumbus-Denkmals. Vom Haltepunkt der Hafenbusse läuft man nur wenige Meter. Der Einzelfahrschein kostet 2,20 Euro.

Wer vermutlich mehrere Fahrten machen wird oder mit mehren Personen unterwegs ist, sollte ein T-10 Ticket für 10,20 Euro (Zone 1) erwerben. Da es nur selten besetzte Schalter gibt, benötigt man Bargeld für die Automaten. Das T-10 Ticket beinhaltet zehn Einfahrscheine in der gewählten Zone. Diese können von verschiedenen Personen genutzt werden und gelten auch für andere öffentlichen Verkehrsmittel.

Vor jeder Fahrt muss man ein Ticket entwerten. Dabei stempelt der Automat Datum und Uhrzeit auf das Ticket und zeigt zugleich an, wieviele Tickets noch übrig sind. Dann kann man das Drehkreuz passieren. Mit einem Ticket kann man 1 Stunde und 15 Minuten fahren und dabei auch zum Beispiel von der Metro in einen Bus wechseln.

Das neue Kreuzfahrtterminal
Das neue Terminal E – Bild: Barcelona Cruise Terminal

Anmerkungen zur Anreise

Der Flughafen von Barcelona (El Prat) liegt unweit des Zentrums. Es gibt aber keine direkte Verbindung zum Kreuzfahrthafen. Wer mit Gepäck anreist und keinen Transfer über die Reederei gebucht hat, sollte ein Taxi nehmen. Die Fahrt zum Hafen dauert ca. 30 Minuten und kostet 39 Euro. Alternativ kann man einen Transfer zum Beispiel über Viator (Link s. unten) buchen. Alle anderen Verbindungen mit Flughafenbussen und Zügen sind mit Gepäck sehr mühsam, da man in der Stadt umsteigen muss.

Kreuzfahrer, die einen späten Rückflug gebucht haben und noch einige Stunden in die Stadt gehen möchten, können Sie das Gepäck von der Firma Bags & Go vom Hafen zum Flughafen transportieren lassen. Das Unternehmen ist in allen Terminals vertreten. Der Service kostet derzeit 12 Euro pro Gepäckstück. Alternativ kann man mit dem Taxi zur Placa Catalunya fahren. Dort gibt es in der Carrer Estruc 36 eine Gepäckaufbewahrung (Locker Barcelona). An der Placa Catalunya starten praktischerweise auch die blauen Aerobusse zum Flughafen.

Landausflüge in Barcelona buchen

Barcelona ist eine relativ sichere Stadt mit einem gut ausgebauten Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer jedoch keine Lust hat, sich um Urlaub mit Fahrplänen oder Taxifahrern herumzuschlagen, kann aus einem großen Angebot an organisierten Landausflügen wählen. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Beispielhaft hier das Angebot der beliebten deutschen Reederei AIDA Cruises. Da ist wohl für jeden etwas dabei. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Organisierte Landausflüge mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und meist deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Weitere Angebote von GetYourGuide* gibt es ganz unten am Ende dieser Seite.

Highlights für Landausflüge in Barcelona

Barcelona ist zweifellos eine schöne und sehenswerte Stadt, die aber auch sehr sehr gut besucht ist. Zu den zahlreichen Landausflüglern von den Kreuzfahrtschiffen gesellen sich noch zahllose Städtereisende. An vielen Hauptsehenswürdigkeiten kommt es zu langen Schlangen. Wer ein Bauwerk wie zum Beispiel die Basilika Sagrada Familia oder die monumentale Zone im Park Güell besichtigen möchte, sollte sich vorab um Tickets kümmern. Angebote gibt es auf den Webseiten der Monumente. Aber auch bei Viator oder GetyourGuide kann man so genannte Skip-the-Line-Ticktets (Tickets ohne Anstehen) buchen.

La Sagrada Familia

Natürlich darf ein Besuch der Basilika Sagrada Familia bei keinem Landausflug in Barcelona auf eigene Faust fehlen. Das Lebenswerk des berühmten Architekten Antoni Gaudi ist Welterbe der UNESCO. Mit der Metro (Station: Sagrada Familia) oder einem Taxi ist das Wahrzeichen Barcelonas gut erreichbar.

Landausflüge in Barcelona auf eigene Faust
La Sagrada Familia wird vollendet – Bild: Tegeler

Zwei Schaufassaden zieren das sich mit seinen filigranen Türmen gegen den Himmel erhebende Bauwerk. Richtung Osten liegt die Geburtsfassade, welche die Geburt Jesu in plastischen Figuren zeigt und noch zu Lebzeiten Gaudis vollendet wurde, im Westen die Passionsfassade, die durch eine geometrische Linienführung und große Figuren ins Auge fällt. Die Türme sind den Aposteln gewidmet und mit farbigen Tieren und Symbolen geschmückt. Seit einigen Jahren wird kräftig gebaut und es sieht tatsächlich so aus, als würde die Kathedrale wie geplant bis 2026 fertig sein. Die Schlangen für eine Besichtigung sind endlos. Auf der Webseite der Basilika kann man eine Besichtigung buchen. Entsprechende Landausflüge und Eintrittskarten ohne Anstehen gibt es natürlich auch an Bord und bei lokalen Veranstaltern.

Park Güell

Wenn man von Gaudi spricht, darf man natürlich den Park Güell (parkguell.cat) nicht vergessen. Leider gibt es keine U-Bahn Station in der Nähe des Parks. Von der Station Lesseps läuft man etwa 1,5 Kilometer bergauf. Wir würden ein Taxi empfehlen. Auch die Hop-on hop-off Busse halten in der Nähe.

Der Park war ursprünglich als Gartenstadt mit über 60 Villen geplant. Letztlich wurden nur drei Villen gebaut. Darunter die Villa der Familie Güell und das Wohnhaus der Architekten Gaudi, in dem heute das Casa-Museu Gaudi zuhause ist. Der Park drumherum ist sehenswert und sehr gut besucht. Seit einigen Jahren benötigt man für den Hauptteil des Parks um den 3000 Quadratmeter großen ovalen Terrassenplatz eine Eintrittskarte. Diese kann man vorab auf der Webseite des Parks kaufen. Trotzdem kann es zu Wartezeiten kommen, da die Besucherzahl pro Stunde limitiert ist.

Park Güell
Im Park Güell – Bild: Tegeler

Las Ramblas und Barri Gotic

Barcelonas berühmte Flaniermeile beginnt in etwa dort, wo die Hafenbusse halten und erstreckt sich über 1,2 Kilometer bis zur Placa de Catalunya. Ideal für einen Bummel in Barcelona auf eigene Faust. Die Schreibweise unterscheidet sich. Las Ramblas ist der spanische Plural. Die Katalanen würden Les Rambles sagen. La Rambla ist spanischer und katalanischer Singular. Aber das ist für einen Landausflug nebensächlich. Entlang des Boulevards gibt es neben prächtigen Gebäuden, Geschäften und Cafés auch einige Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel das Opernhaus Gran Teatre del Liceu oder die Markthallen des Mercat de la Boqueria. Hier findet man auch immer etwas zu Essen und Trinken.

Nordöstlich der Las Ramblas kommt man in das historische Viertel Barri Gotic. Einfach von dem Boulevard in eine der Gassen nach rechts abbiegen. Mit seinen Ruinen aus der Römerzeit, schmalen mittelalterlichen Gassen und der hoch aufragenden Kathedrale La Seu bildet das Barri Gotic den ältesten Teil Barcelonas. Hier befand sich einst auch das jüdische Viertel El Call, das im Mittelalter durch Mauern abgetrennt war. Im Barri Gotic kann man sich einige Stunden aufhalten und auch gut essen.

Boulevard Las Ramblas
Boulevard Las Ramblas – Bild: Tegeler

Placa Catalunya und Passeig de Gracia

Am Ende der Flaniermeile Las Ramblas befindet sich die Placa Catalunya, die als zentraler Platz der Stadt gilt. Er verbindet die Las Ramblas und das Barri Gotic auf der einen Seite mit dem Boulevard Passeig de Gracia und dem Viertel Eixample auf der anderen Seite. Von hier fahren die Flughafenbusse Aerobus zum Airport.

Der 1,5 Kilometer lange Boulevard Passeig de Gracia ist im Prinzip die Fortsetzung der Las Ramblas. Hier befinden sich elegante Geschäfte und gute Hotels. Aber auch wichtige Sehenswürdigkeiten wie die Casa Battlo (casabatllo.es) und die Casa Mila (lapedrera.com) von Gaudi. Es ist möglich, die berühmten Häuser des Stararchitekten zu besichtigen. Wenn die Zeit nur für ein Gebäude reicht, würden wir die Casa Battlo am Passeig de Grácia 43 wählen. Der Eintritt kostet 25 Euro. Spontan und ohne Reservierung wird es wie überall in Barcelona schwer.

Der Stadtteil links und rechts des Passeig de Gracia heißt Eixample. Ein am Reißbrett geplantes Viertel mit großen Straßen und quadratischen Häuserblöcken mit abgeschrägten Ecken im katalanischen Jugendstil.

Das Barri Gotic - Petra Tegeler
Das Barri Gotic – Bild: Tegeler

Hafenseilbahn, Barceloneta und die Strände

Bereits vom Kreuzfahrtschiff aus erkennt man die historische Hafenseilbahn (telefericodebarcelona.com) von Barcelona. Die Bahn startet in einem Turm am Passeig de Joan de Borbó (Zugang mit einem Fahrstuhl) und fährt hoch über dem Hafen zur Bergstation Miramar an der Avinguda Miramar auf dem Hausberg Montjuic. Unterwegs wird die Seilbahn vom 107 Meter hohen Torre Jaume I beim World Trade Center gestützt, wo eine kurze Pause eingelegt wird. Die Fahrt erfordert etwas Mut, bietet aber einen tollen Blick über Stadt und Hafen. Die Hinfahrt und Rückfahrt kosten derzeit 16,50 Uhr. Die Talstation am Passeig de Joan de Borbó ist 2,3 Kilometer vom Kolumbus-Denkmal am Hafenausgang entfernt. Man kann zu Fuß gehen oder mit der Metro zur Station Barceloneta fahren und von dort dann noch 15 Minuten laufen.

An der Beschreibung kann man bereits erkennen, dass der Turm der Talstation am Strand liegt. Die über einen Kilometer lange Playa de Sant Sebastià befindet sich nur wenige Meter entfernt. Dieser südlichste Strand von Barcelona geht fast übergangslos in den bekannteren Strand von Barceloneta über. Beide Strände sind sehr gut besucht und bieten alles, was man für einen gelungenen Tag am Meer braucht. Eine sehr schöne palmengesäumte Strandpromenade lädt zum Bummeln ein. Weitere Standabschnitte schließen nördlich an. Das Viertel Barceloneta mit seinen engen und geraden Straßen ist Teil der Altstadt von Barcelona. Vor den Olympischen Spielen wurde in dem ehemaligen recht armen Fischerviertel viel renoviert. Einen Besuch lohnt die zentral gelegenen Markthalle. Eine weithin sichtbare Landmarke ist seit 2009 das exklusive Hotel W Barcelona mit seinem segelförmigen Design.

Casa Mila
Casa Mila – Bild: Tegeler

Hausberg Montjuic

Der Hausberg Montjuic ist die grüne Lunge der Stadt. Durch die Weltausstellung von 1929 (Palau National und viele andere Paläste) und die Olympischen Spiele von 1992 (Olympiastadion und weitere Sportanlagen) gibt es in dem parkähnliche Areal schöne Gärten und einige Sehenswürdigkeiten. Darunter zum Beispiel das Freilichtmuseum Poble Espanyol, das Museu Nacional d’Art de Catalunya, die Fondacio Joan Miro, den Botanische Garten von Barcelona oder die alte Festung Castell de Montjuic aus dem 17. Jahrhundert, von der man einen Traumblick genießen kann.

Die vielleicht größte Sehenswürdigkeit ist das Transportmittel, die Luftseilbahn Teleferic de Montjuic (telefericdemontjuic.cat). Aus den geräumigen Glaskabinen hat man an klaren Tagen einen Traumblick über die ganze Stadt. Die Seilbahn führt von der Talstation „Parc de Montjuic“ über die Mittelstation „Mirador“ bis hin zur Gipfelstation „Castell de Montjuic“. Acht Menschen können in einer der geräumigen Glaskabinen fahren. Wie überall in Barcelona kann es sehr voll werden. Eine Reservierung vorab ist ratsam. Die Talstation befindet sich im Parc Montjuic in der Avenida Miramar 30. Diese erreicht man mit dem Bus Turistic (rote Linie), mit öffentlichen Bussen der Linien 55 und 150 oder mit der Metro über die Haltestelle Paral-lel und den Funicular (eine Standseilbahn, die mit eine Metroticket benutzt werden kann).

Im Stadion
Im Stadion – Bild: MSC Kreuzfahrten

FC Barcelona

Der FC Barcelona ist sicher einer der führenden Fußballclubs weltweit. Fans können im Rahmen des Camp Nou Experience das Stadion und das Museum besichtigen. Man sieht viele Pokale, das Stadion, den Spielertunnel und auch die Kabine der Gastmannschaften. Auch hier ist eine Vorabreservierung ratsam.

Das Stadion Camp Nou ist eine riesige Schüssel, die heutigen Ansprüchen an moderne Stadien nicht mehr genügt. Der Club plant einen Totalumbau des Stadions. Da der Spielbetrieb weiterlaufen soll, werden sich die Arbeiten wohl bis 2023 hinziehen. Wir würden uns vorab informieren, wie sich der Umbau auf die Besichtigungsmöglichkeiten auswirkt.

Weitere Kreuzfahrtausflüge lokaler Anbieter

Viele lokale Veranstalter bieten ihre Aktivitäten bei GetYourGuide* an. Das Angebot ist riesig und nicht nur für Landausflügler konzipiert. Hier findet man u.a. Tickets ohne Anstehen für berühmte Attraktionen, Führungen mit lokalen Guides, kulinarische Touren und vieles mehr. Eine Auswahl gibt es unten. Wenn man auf eines der Angebote klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit dem Gesamtprogramm für diesen Hafen.