Dubai auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Dubai auf eigene Faust zusammengetragen. Dubai ist eine Metropole der Superlative und Höhepunkt und Ausgangspunkt von Dubai Kreuzfahrten. Das fantastische Hotel Burj al Arab und der Wolkenkratzer Burj Khalifa, das mit 828 Metern höchste Gebäude der Welt, sind nur zwei Beispiele für die spektakuläre Architektur. Darüber hinaus, lockt Dubai mit feinsandigen Stränden, Sonnengarantie in Winter und riesigen Einkaufsparadiesen Besucher aus aller Welt. Die durch den Dubai Creek geteilte Metropole ist das touristische Zentrum der Emirate am Persischen Golf. Im Dubai Museum taucht man ein in die Vergangenheit der Region, die erst durch das Erdöl reich wurde. Ein Besuch der Großen Moschee im Stadtteil Bastakiya lohnt nicht nur wegen der kunstvollen Ausstattung, man lernt zugleich auch die Grundlagen der islamischen Religionsausübung kennen. Im Heritage Village, einem nachgebauten traditionellen Souk, in dem hauptsächlich Kunsthandwerk verkauft wird, finden regelmäßig Folklore-Veranstaltungen statt. Badespaß der Superlative bieten schöne Strände vor der Kulisse des Luxushotels Burj al Arab. Weitere Informationen gibt es bei Visit Dubai.

Landausflüge in Dubai auf eigene Faust

Volles Haus in Port Rashid – Bild: Dubai Cruise Terminal

Transport in Dubai auf eigene Faust

In Dubai wird immer gebaut. Heute gibt es in Port Rashid bereits sechs Liegeplätze und zwei Kreuzfahrt-Terminals. In den Terminals kann man Geld wechseln, kostenlos im Internet surfen und Informationen für die Besichtigung einholen. Zahlreiche Geschäfte sowie Cafés, Restaurants und Mini-Märkte gibt es natürlich auch. Ein drittes Kreuzfahrtterminal befindet sich in der Nähe des Hafenausgangs. Hier liegt derzeit dauerhaft die ehemalige Queen Elisabeth 2 (QE2) von Cunard Line.

An klaren Tagen, kann man die Skyline Dubai bereits vom Kreuzfahrtschiff aus sehr gut sehen. Das sollte nicht über die großen Entfernungen hinwegtäuschen. Der berühmte Burj Khalifa ist bereits 13 Kilometer entfernt. Zum Atlantis Hotel auf der Palme ist man bereits 35 Kilometer unterwegs. Hier die Transportmittel für Landausflügler, die Dubai auf eigene Faust erkunden möchten.

Zu Fuß

Es ist nicht gestattet, das abgesperrte Hafengelände zu Fuß zu verlassen. Aufgrund der Entfernung macht es eigentlich auch keinen Sinn. Trotzdem sieht man immer wieder Urlauber, die sich zu Fuß auf den Weg machen. Angeblich gibt es in der Nähe des Hafenausgangs eine Unterführung unter dem Dubai Creek, so dass man die Metrostation Al-Ras ist ca. 40 Minuten zu Fuß erreichen kann. Das haben wir persönlich aber nicht überprüft.

Costa Serena am Dubai Cruise Terminal

Costa Serena am Dubai Cruise Terminal – Bild: Petra Tegeler

Busse zu Einkauszentren

Eine kostenlose Möglichkeit, in die Stadt zu fahren, bieten die kostenlosen Shuttlebusse der zahlreichen Malls. Diese sind mit Ständen im Kreuzfahrtterminal vertreten. Hier bekommt man Informationen darüber, wer wann und wohin fährt. Von den meistens Malls kann man zum Beispiel mit der Metro oder einem Taxi weiterfahren. Für Metronutzer ist die BurJuman Mall der interessant, da sich hier die beiden Metrolinien kreuzen.

Taxen

Das beste und flexibelste Verkehrsmittel in Dubai sind die circa 7.000 elfenbeinfarbenen Taxen mit den Taxischildern auf dem Dach. Diese unterstehen der Aufsicht der Regierung und gelten als ein sichereres Verkehrsmittel. Alle Fahrer sprechen mehr oder wenig gut Englisch. Die Fahrpreise sind erheblich günstiger als bei uns in Deutschland.

Den Fahrpreis ermittelt der Taxameter, den es in jedem Taxi gibt. Der Kilometer kostet derzeit 1,60 Dirham. Der Zeitfaktor bleibt unberücksichtigt. Der Grundpreis liegt bei 3,50 Dirham. Ein Taxi am Kreuzfahrt-Terminal oder am Flughafen ist ein wenig teurer, da die Grundgebühr hier 20 Dirham (statt 3,50 Dirham in der Stadt) beträgt. Wie immer gilt. Das Taxameter ist entscheidend. Achten Sie vor Beginn des Fahrt darauf, dass es eingeschaltet ist. Bezahlt wird, was das Taxameter anzeigt. Fahrer, die Festpreise aushandeln möchten oder Aufschläge auf den Taxameterpreis (Port Charge o.ä.) vornehmen, verhalten sich nicht korrekt.

Es fällt schnell auf, dass die elfenbeinfarbenen Taxen Dächer in verschiedenen Farben haben. Die roten werden von der Dubai Taxi Corporation (DTC) betrieben, die mit blauen, grünen, gelben, braunen oder weißen Dächern gehören Franchise-Partnern der DTC. Ein Taxi mit einem rosafarbenen Dach ist für Frauen und Kinder gedacht. Diese werden auch nur von Frauen in rosafarbener Dienstkleidung gefahren.

Taxifahrer am Terminal

Taxifahrer am Terminal – Bild: Petra Tegeler

Die Metro

Die supermoderne Dubai Metro (dubaimetro.eu) ist ein voll automatisiertes und fahrerloses Verkehrsmittel. Derzeit gibt es mit der Red Line und der Green Line zwei Linien, die praktisch das gesamte Stadtgebiet abdecken. Die Haltestelle Al Ras der grünen Linie liegt in Hafennähe, ist aber nur mit einem Taxi erreichbar. Wenn es einen kostenlosen Bus zum BurJuman Shopping Centre gibt, ist dies die ideale Möglichkeit, die Metro zu erreichen. Die Metrostation BurJuman verbindet die rote und die grüne Linie, so dass man von dort aus überall hinfahren kann. Im Zentrum rund um den Dubai Creek ist die Metro eine richtige Untergrundbahn. In Richtung Burj Khalifa fährt die Red Line oberirdisch auf einem Viadukt die berühmte Sheikh Zayed Road mit ihren Wolkenkratzern entlang. Mit etwas Planung und einem Stadtplan kann die Metro ein günstiges und schnelles Verkehrsmittel auch für Touristen sein. Allerdings wird es in der Rush Hour schnell sehr voll.

Ein Zug besteht aus fünf Abteilen, davon ist je ein Abteil für Frauen und Kinder und für die Gold-Class (1. Klasse) reserviert. Die restlichen drei Abteile können von allen genutzt werden. Das vorderste Abteil, mit einem tollen Blick in Fahrtrichtung, ist den Fahrgästen der 1. Klasse (Gold Class) vorgesehen. Aufgrund der Aussicht auch für Urlauber eine Überlegung wert. Zumal es hier nie voll wird. Das Tagesticket (Red Card Tagespass für die Gold Class) kostet 16 Euro und kann auch vorab über Kreuzfahrtausflüge.de (Link s. unten) vorbestellt werden. Das normale Tagesticket (Red Card Tagespass für die Silver Class) ist mit 12 Euro günstiger und kann ebenfalls vorbestellt werden. Diese Red Card Tageskarte in der Silver Class rechnet sich bereits ab der 3. Fahrt. Einzeltickets richten sich nach Zonen und können direkt am Schalter erworben werden. Alternativ kann man Automaten nutzen. Hier gibt man die Zielstation an und der Fahrpreis wird angezeigt.

Die Metro ist auch mit der neuen Tram (Straßenbahn) und darüber sogar mit der Monorail auf der Palm Jumeirah verbunden. Letztere kostet aber extra und führt bis zum Hotel Atlantis auf der Spitze der riesigen Palme.

Stadtrundfahrten

Natürlich gibt es in Dubai Stadtrundfahrten bzw. Hop-on-Hop-off-Touren, wie Stadtrundfahrten heute in der Regel genannt werden. Am Kreuzfahrtterminal warten die Bussen der Firmen Big Bus Tours und City Sightseeing. Beide haben mehrere Routen zur Auswahl, die auch kombiniert werden können. Auch Nachtfahrten werden angeboten. Die Tickets kann man zum Beispiel über Viator (Link s. unten) vorab reservieren.

Während der Busfahrt werden die Urlauber mit Reiseinformationen in mehreren Sprachen versorgt. Auch kostenloses Internet gehört heute in der Regel zum Leistungsumfang. Man kann an jeder Haltestelle aussteigen und mit einem nachfolgenden Bus weiterfahren. Aufgrund der großen Entfernungen in Dubai sitzt man sehr lange im Bus.

Stadtrundfahrten ab Terminal

Stadtrundfahrten ab Terminal – Bild: Petra Tegeler

Landausflüge in Dubai buchen

Es ist nichts jedermanns Sache, sich in einer arabischen Stadt auf eigene Faust zu bewegen. Bequemer sind da natürlich geführte Landausflüge. Da ist der Transport organisiert und Stadtführer liefern Hintergrundinformationen. Entsprechende Angebote findet man an Bord oder bei lokalen Veranstaltern.

An Bord jedes Kreuzfahrtschiffes werden zahlreiche organisierte Landausflüge in Dubai angeboten. Beispielhaft hier das Angebot der beliebten Reederei TUI Cruises. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Angebote lokaler Veranstalter kann man bequem und sicher bei Buchungsplattformen wie Viator oder rent-a-guide vergleichen und buchen.

Tipps für Landausflüge in Dubai

Dubai ist eine große Stadt mit großen Entfernungen. Vom Kreuzfahrt-Terminal in Port Rashid bis zum Atlantis Hotel auf der Insel The Palm sind es ca. 35 Kilometer. Bis zum Burj al Arab fährt man immerhin noch 25 Kilometer. Wer Dubai auf eigene Faust erkunden möchte, benötigt also einen Stadtplan und etwas Planung. Zudem wächst die Stadt rasant. Überall wird gebaut. Trotzdem kann man Dubai sehr gut auf eigene Faust erkunden. Um die eigene Sicherheit braucht man sich hier nicht zu sorgen.

Am Dubai Creek

Die alte Stadtkern rund um den Dubai Creek befindet sich unweit des Hafens. Hier kann man problemlos einen Tag verbringen und viele Ziele zu Fuß oder mit der Metro erreichen. Der Dubai Creek wirkt wie eine Flussmündung, ist aber ein natürlicher, gut zehn Kilometer langer Meeresarm. Er teilt das alte Dubai in zwei Teile. Vom Meer aus gesehen rechts des Dubai Creek liegt das Stadtviertel Bur Dubai und auf der anderen (linken) Seite Deira. An Bord eines der kleinen Wassertaxen (Abras) über den Dubai Creek zu tuckern, gehört zu den schönsten Erlebnissen. Die würzige Meeresluft, das emsige Hin und Her der alten Dhauen und der Blick auf die Händlerviertel lassen den Puls des alten Orient fühlen.

Rund um den Dubai Creek gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie den berühmten Gold-Souk in Deira. Soviel Gold auf einmal gibt es wohl sonst nirgendwo. Sehenswert ist auch das Dubai Museum im historischen Al Fahidi Fort (Bur Dubai), in dem man eine faszinierende Zeitreise in die gar nicht so ferne beduinische Vergangenheit machen kann. Die Väter der heutigen Scheichs bauten noch Dhauen, ernteten Datteln und tauchten nach Perlen. Ganz in der Nähe kann man in den engen Gassen des Bastakiya Viertels (Bur Dubai) bummeln. Dies ist eines der ältesten Viertel in Dubai. Viele traditionelle Häuser mit Windtürmen sind erhalten geblieben.

Historisches Bastakiya Viertel

Historisches Bastakiya Viertel in Bur Dubai – Bild: Petra Tegeler

Sheikh Zayed Road

Die mehrspurige Sheikh Zayed Road ist die größte und wichtigste Verkehrsachse Dubais. Sie verläuft parallel zum Meer und verbindet die älteren mit den neuen Stadtvierteln Dubais. Je Fahrtrichtung gibt es, wenn wir richtig gezählt haben, mindestens sechs Fahrspuren. Einfach unglaublich. An beiden Seiten der Straße türmen sich die Wolkenkratzer. Eine Fahrt mit einem Taxi oder der Metro über die Sheikh Zayed Road ist ein tolles Erlebnis. Hier lohnt sich ein Gold Class Ticket für die Metro besonders, da man dann ganz vorne mit Blick in Fahrtrichtung sitzt. Direkt an der Sheikh Zayed Road erhebt sich seit 2010 das höchste Gebäude der Welt. 830 Meter hoch ist der gigantische Burj Khalifa.

Rund um den Burj Khalifa

Den knapp 830 Meter hohen Burj Khalifa sieht man natürlich bereits von Deck aus. Das höchste Gebäude der Stadt ist wohl die Sehenswürdigkeit Nr. 1 in Dubai. Da ist es praktisch, dass mit der Dubai Mall und den berühmten Wasserspielen weitere Attraktionen direkt nebenan gibt. In der Dubai Mall befindet sich zudem das Dubai Aquarium & Underwater Zoo, das ebenfalls viele Besucher anzieht. Der ganze Komplex ist ca. 13 Kilometer vom Hafen entfernt und mit einem Taxi gut und günstig zu erreichen.

Wer vom Burj Khalifa über die ganze Stadt schauen möchte, kann vorab Tickets auf der Webseite burjkhalifa.ae reservieren. Auch bei Viator und Kreuzfahrtausflüge.de (Links s. oben) gibt es Angebote. Die Fahrstühle starten in der Dubai Mall. At the Top, Burj Khalifa SKY im 148. Stock ist man 555 Meter über dem Meeresspiegel. Der Blick ist atemberaubend. Ein wenig wie aus einem Flugzeug. Um Details zu sehen, fast sogar schon zu hoch.

Am Fuß des Wolkenkratzer befindet sich ein See mit fantastischen Wasserspielen, die eine ebenso beliebte Touristenattraktion sind, wie der Turm selber. Gegen 18 Uhr startet die große Wasser- Licht- und Klangshow und wiederholt sich dann alle 30 Minuten. Die Länge einer Show bestimmt die Musik, die immer anders ist.

Die Dubai Mall am Fuße des Burj Khalifa gilt als das weltgrößte Einkaufszentrum mit über 1.200 Geschäften. In der Mall befindet sich auch das Dubai Aquarium. Ein Aquarium hat ein Fassungsvermögen von 10 Millionen Litern und beherbergt über 33.000 Meerestiere. Ein Welt für sich. Spannend ist der Spaziergang durch einen 48 Meter langen Glastunnel.

Nur wenige Kilometer weiter befindet sich mit der Mall of the Emirates übrigens eine weitere gigantische Mall. Deutlich sichtbares Markenzeichen ist die Indoor-Skianlage.

Auf dem Weg zu den Fahrstühlen

Auf dem Weg zu den Fahrstühlen – Bild: Petra Tegeler

Burj al Arab und Umgebung

Direkt am Meer erhebt sich seit 1999 das 321 Meter hohe Burj al Arab. Nach wie vor ist es wohl das Wahrzeichen Dubais und das attraktivste Bauwerk der Stadt. Die Ausstattung ist so außergewöhnlich, dass viele Medien von einem 7-Sterne-Hotel sprechen. Verdient hätte es die 7 Sterne vermutlich, aber die Kategorisierung endet nunmal mit 5 Sternen. Um das Luxushotel auf eigene Faust besichtigen zu können, benötigt man eine Reservierung in einem der Restaurants.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Hotels lockt der Wild Wadi Wasserpark und das Hotel-, Freizeit- und Geschäftszentrum Madinat Jumeirah zahlreiche Touristen an. Das Madinat Jumeirah ist insbesondere am Abend eines der meistbesuchten Ziele in der Stadt.

The Palm Jumeirah

Die Palm Jumeirah ist erste fertig gestellte Palmeninsel. Das Bauwerk besteht aus dem 4 Kilometer langen und 600 Meter breiten Stamm, den acht Palmwedeln auf jeder Seite und dem die Palme umgebenen Sichelmond, der das gesamte Bauwerk vor Sturmfluten schützt. Die Palmenwedel sind mit Luxusvillen bebaut und für Touristen gesperrt. Man kann allerdings mit der Palm Monorail (palm-monorail.com), einem Taxi oder im Rahmen einer Stadtrundfahrt über den 4 Kilometer langen Stamm bis zum Atlantis Hotel fahren. Wer im Rahmen einer Karibik Kreuzfahrt in Nassau (Bahamas) war, erkennt sofort die Ähnlichkeit mit dem Atlantis Paradise Island Resort. Zum Hotel gehört ein fantastischer Aquapark.

Blick vom Burj Khalifa

Blick vom Burj Khalifa – Bild: Petra Tegeler

Dubai Marina

Vom Hafen aus gesehen kurz hinter der Palm Jumeirah befindet sich die Dubai Marina mit ihren Wolkenkratzern. Dies ist nicht nur ein Yachthafen, sondern ein Stadtviertel, dass im Endausbau eine Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern sein wird. Ein fast vier Kilometer langer künstlicher Kanal mit schönen Uferpromenaden lädt zum Bummeln ein. Hier gibt es zahllose Geschäfte und Restaurants. Der so genannte Marina Walk entlang des Kanals ist insbesondere am Abend beliebt. Es gibt auch eine Mall (Marina Mall) und an der Meerseite einen schönen Strand (Marina Beach). Zum Strand weiter unten etwas mehr Information.

Wüstensafaris

An der Stadtgrenze Dubai beginnt die Wüste. Die Rub al-Chali ist die größte Sandwüste der Erde und Ziel vieler Landausflüge in Dubai. Beliebt sind Wüstensafaris mit Geländewagen. Die Fahrer lassen etwas Luft aus den Reifen um besser über die Dünen gleiten zu können. Angeboten werden auch Abende oder gar Übernachtungen in Wüstencamps mit viele Folklore.

Jeepsafari

Jeepsafari – Bild: Petra Tegeler

Die Strände

Es gibt in Dubai viele schöne Strände, die jedoch überwiegend zu Hotels gehören. Die Auswahl an öffentlichen Stränden ist begrenzt, reicht aber für ein paar schöne Stunden am Wasser aus.

Jumeirah Beach

Die meisten öffentlichen Strände findet man an der Jumeirah Street zwischen der Mündung des Dubai Canal und dem berühmten Burj al Arab Hotel. Insgesamt ist dieser Abschnitt sieben Kilometer lang. Es gibt eine schöne und ebenfalls kilometerlange Promenade, die mehrere öffentliche Strände verbindet und auch bei Joggern sehr beliebt ist.

Der Public Beach auf der Höhe des Umm Suqeim Park und in unmittelbarer des Nähe des Burj al Arab ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Leider kann man hier keine Sonnenschirme und Liegen ausleihen. Gastronomie ist aber vorhanden. Der Sand ist sehr weich und das Meer seicht. Ideal für Familien. Dazu genießt man die fantastische Kulisse des Burj al Arab direkt nebenan.

Gut drei Kilometer weiter in Richtung Hafen befindet sich der Kite Beach. Wie der Name schon sagt, sind hier viele Kite Surfer und Windsurfer unterwegs. Der Strand bietet alles, was man sich an Infrastruktur wünscht. Es gibt öffentliche Duschen, Liegen mit Sonnenschirmen und etwas Gastronomie. Ein Kletter- und Skatepark sorgt für Abwechslung.

Wiederrum vier Kilometer weiter in Richtung Hafen, bei der Mündung des Dubai Canal, liegt der bekannte Jumeirah Beach Park. Besucher zahlen 5 Dirham Eintritt. Hier wurde zuletzt gebaut und man sollte vorab prüfen, ob die Arbeiten mittlerweile beendet sich.

Jumeirah Beach am Burj al Arab bei Sandgestöber

Jumeirah Beach am Burj al Arab bei Sandgestöber – Bild: Petra Tegeler

La Mer

La Mer (lamerdubai.ae) ist ein neu angelegtes Stadtviertel mit Strand nur knapp 10 Kilometer südlich des Hafens. Der Strand ist 2,5 Kilometer lang. Liegen und Schirme können gemietet werden. Es gibt viel Gastronomie und Wassersport

Al Mamzar Beach Park

Der Al Mamzar Beach Park befindet sich auf der anderen Seite des Dubai Creek an der Grenze zum benachbarten Emirat Sharjah. Vom Hafen fährt man 16 Kilometer bis hierher. Der Komplex besteht aus mehreren Badebuchten, Grünanlagen und einen Poolbereich. Der Eintritt ist mit 5 Dirham recht günstig. Wer es exklusiver mag, kann Chalets mit Küche, Dusche, Toilette und einem kleinen Garten mieten.

Marina Beach

Das neue Stadtviertel Dubai Marina haben wir oben bereits erwähnt. Hier gibt es auch einen privaten und einen öffentlichen Strandabschnitt. Der Eintritt ist kostenlos. Es gibt moderne und aubere Umkleidekabinen und Waschräume. Strandliegen, Sonnenschirme und Handtücher können gemietet werden. An der Strandpromenade sorgen Cafés und Restaurants für die Versorgung der Urlauber. Leider ist dieser schöne Strand bereits nahezu 35 Kilometer vom Hafen entfernt. Nur für einige Stunden am Strand ist das etwas weit. Wenn man Nachmittags zum Strand geht und abends das Flair der Strandpromenade „The Walk“ mit ihren Boutiquen und Restaurants unter freiem Himmel genießt, lohnt sich die Fahrt aber allemal.

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