Martinique auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge auf Martinique auf eigene Faust zusammengestellt. Die „Insel der Blumen“ ist ein Übersee-Département Frankreichs und liegt zwischen Dominica und St. Lucia. Martinique ist mit einer Länge von 73 Kilometern und einer Breite von 39 Kilometern eine relativ große Insel der Kleinen Antillen. Wie ihr indianischer Name Madinina (Blumeninsel) andeutet, ist Martinique sehr fruchtbar. Kolumbus entdeckte die Insel erst 1502 während seiner vierten Reise. Er unternahm bei der heutige Gemeinde Carbet einen Landgang. Seit der Ankunft der Franzosen 1635 wurde hier sehr erfolgreich Landwirtschaft betrieben. 150 Jahre später gab es bereits 60.000 Sklaven, deren Nachfahren noch heute den Großteil der Bevölkerung stellen. Die Nachfahren der Plantagenbesitzer (etwa 30 Großfamilien) bilden noch heute die wohlhabende Oberschicht Martiniques, was immer mal wieder zu Spannungen mit der farbigen Mehrheit führt. Ackerbau und Fischfang sind immer noch bedeutend. Rohrzucker, Rum und Ananas sind wichtige Exportgüter.

Landausflüge auf Martinique auf eigene Faust
Pointe Simon Cruise Terminal – Bild: Martinique Tourism Authority

Natürlich ist der Tourismus ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig, wobei mehr als 80 Prozent der Urlauber aus Frankreich kommen. Andere Nationalitäten kommen im Wesentlichen im Rahmen von Karibik Kreuzfahrten auf die Insel. Im gebirgigen Norden ist der aktive Vulkan Montagne Pelee (1.397 Meter) der höchste Gipfel. Die Amtssprache ist Französisch und der Einfluss der Franzosen macht sich im Alltag überall bemerkbar. Aber es gibt auch eine lebendige kreolische Kultur und gute karibische Restaurants, Geschäfte und Bars. Die lokale Währung ist der Euro, man ist schließlich in Frankreich und damit in der EU. Weitere Informationen findet man auf der Webseite des Comité Martiniquais du Tourisme. Stand: Juli 2020

Der Kreuzfahrthafen von Martinique

Kreuzfahrtschiffe machen in der Inselhauptstadt Fort-de-France fest. Hier gibt es zwei mögliche Liegeplätze für drei bis vier Kreuzfahrtschiffe. Das Tourelles Cruise Terminal wird meistens von den Reedereien genutzt, die Karibik Kreuzfahrten ab/bis Martinique anbieten. Wie zum Beispiel MSC Cruises. Das neue Pointe Simon Cruise Terminal wurde vor wenigen Jahren in Betrieb genommen. Hier machen die Kreuzfahrtschiffe fest, die für einen Tag nach Martinique kommen. Einige Informationen findet man auf der Webseite Martinique Cruise von der lokalen Touristeninformation.

Tourelles Cruise Terminal
Tourelles Cruise Terminal – Bild: Martinique Hub Caraïbe

Tourelles Cruise Terminal

Dieser Teil des Hafens ist dafür ausgelegt, einen Passagierwechsel großer Kreuzfahrtschiffe zu bewältigen. Hier gibt es entsprechend große Terminalgebäude für Check-in und Security. Dazu Parkplätze für die Transferbusse. Zur weiteren Infrastruktur gehören Duty-free shops, ein kleiner Markt mit lokalem Kunsthandwerk, eine Touristeninformation oder Wi-Fi.

Dieser Hafen liegt etwa 2 Kilometer außerhalb. Das Stadtzentrum ist aber zu Fuß in etwa 20 Minuten erreichbar. Der Weg ist markiert. Ein Taxi mit bis zu vier Fahrgästen kostet 8 Euro. Größere Taxen mit bis zu acht Fahrgästen berechnen 2 Euro pro Person.

Pointe Simon Cruise Terminal

Das neue Pointe Simon Cruise Terminal liegt mitten in der Stadt und wurde erst vor wenigen Jahren fertiggestellt und später erweitert, um auch die größten Kreuzfahrtschiffe aufnehmen zu können. An dem langen Pier können zwei Kreuzfahrtschiffe nebeneinander festmachen. Man geht über den farbenfrohen blau-grünen Pier an Land und ist bereits im Zentrum von Fort-de-France. Dabei passiert man das Martinique Cruise Village mit vielen kleinen Ständen. Mehrsprachige Hostessen stehen für Fragen der Urlauber bereit. Im Bereich des Hafens gibt es zudem Taxis und Stände der Touristeninformation.

Der Hafen auf einen Blick
Der Hafen auf einen Blick – Bild: Port Martinique Hub Caraïbe

1-Pointe Simon Cruise Terminal, 4-Tourelles Cruise Terminal

Mobil auf Martinique auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf Martinique auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben (ab Pointe Simon Cruise Terminal) zu beliebten Sehenswürdigkeiten auf Martinique:

  • Sainte-Pierre: 30 km
  • Jardin de Balata: 11 km
  • La Savane des Esclaves: 31 km
  • Gorges de la Falaise: 38 km
  • Plage de Salines: 52 km
  • Chateau Dubuc auf der Halbinsel Caravelle: 39 km
  • Habitation Clément: 25 km
  • Le Francois (Fonds Blancs): 27 km

Zu Fuß

Ein Stadtrundgang auf eigene Faust ist in Fort-de-France problemlos möglich. Die Entfernungen sind nicht sehr groß, insbesondere wenn das Kreuzfahrtschiff am Pointe Simon Cruise Terminal liegt. Die Stadt wurde wie am Reißbrett geplant, was die Orientierung erleichtert. Einen Stadtplan haben wir hier hinterlegt. Eine Karte von Martinique beinhaltet die PDF-Datei mit den Taxipreisen unten.

Taxis

An beiden Kreuzfahrt-Terminals warten Taxis auf Kundschaft. Die Fahrer wurden von der Touristeninformation speziell geschult und sollten zumindest etwas Englisch verstehen. Man kann ein Taxi stundenweise mieten und es gibt Routenvorschläge für Inselrundfahrten. Diese Übersicht mit Routen und Preise vom Terminal des Tourelles kann hier heruntergeladen werden. Ein ähnliches Schild gibt es auch am Pointe Simon Terminal.

Der Stundenpreis für ein Taxi für bis zu vier Fahrgäste liegt bei 40 Euro. Bei größeren Taxis ab 5 Fahrgästen werden pro Fahrgast zehn Euro verlangt. Manchmal werden die Preise auch in US Dollar angegeben, weil die meisten Landausflügler aus den USA kommen. Man kann aber immer auch in Euro bezahlen.

Martinique auf eigene Faust
Fahrradrikscha am Hafen – Bild: EcoTaxi 972

Fahrradrikscha

Es gibt zwei verschiedene Anbieter, die Stadtrundfahrten mit einer Fahrradrikscha anbieten. Es handelt sich um die Firmen CyclO’comm (cyclocomm.com) und EcoTaxi 972 (ecotaxi972.com). EcoTaxi 972 verlangt für eine vierzigminütige Rundfahrt 10 Euro. Die Rikschas warten im Bereich der beiden Kreuzfahrtfhäfen auf Kundschaft. Wir haben Rikschas auch auf dem Pier gesehen. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann sich mit dem Verkehrsmittel an Land fahren lassen.

Öffentliche Busse

Im Großraum Fort-de-France gibt es ein gut ausgebautes Busnetz, das von der Verkehrsgesellschaft Mozaik betrieben wird. Ergänzt wurde das Angebot durch den modernen straßenbahnähnlichen TCSP, der eine gute Verbindung zum Flughafen darstellt. Einen Netzplan haben wir hier hinterlegt. Ohne Kenntnisse der französischen Sprache ist der öffentliche Nahverkehr kaum nutzbar.

Für Fahrten zu Zielen außerhalb der Hauptstadt gibt es die Taxis Collectifs (Kleinbusse). Auf dem kurzen Stück zwischen dem Pointe Simon Terminal und der parkähnlichen Place de la Savane im Zentrum von Fort-de France befindet sich der Busbahnhof (Gare Routiere). Die Ziele werden irgendwo an den Bussen angezeigt. Meistens findet man ein kleines Schild hinter der Frontscheibe oder der Tür. Die Fahrpreise sind sehr niedrig. Angesichts überfüllter Busse und unsicherer Fahrpläne (es gibt keine) sind Busse für Landausflügler ein echtes Abenteuer.

Das neue Verkehrsmittel TCSP
Das neue Verkehrsmittel TCSP – Bild: tcsptoutsavoir.com

Fähren

Wenn das Kreuzfahrtschiff in Pointe Simon liegt, sieht man die drei Fähranleger bereits vom Schiff. Auf dem Bild ganz oben, sind sie ebenfalls zu sehen. Wenn man am Fuß des Piers nach rechts abbiegt, ist man nach vielleicht 200 Metern da. Die kleinen Fähren der Firmen Vedettes Madinina und Vedettes Tropicales fahren über die Bucht zu den Urlaubsorten Pointe du Bout, Anse-Mitan und Anse à l’Ane (s. Karte unten). Die schöne Überfahrt dauert ca. 20 Minuten und kostet mit Rückfahrt 7 Euro. Tickets gibt es an Bord bzw. am Liegeplatz.

Mietwagen

Martinique verfügt über recht gute Straßen und Rechtsverkehr. Ein Mietwagen ist deshalb eine gute Wahl. Leider gibt es wenige Angebote in Hafennähe, nachdem Europcar seine Niederlassungen an beiden Kreuzfahrthäfen offenbar geschlossen hat.

Die großen internationalen Verleiher haben Niederlassungen am etwa zehn Kilometer entfernten internationalen Flughafen. Wer kein Taxi zum Flughafen bekommt, kann einen Schnellbus TCSP (tcsptoutsavoir.com) nehmen, der auf einer eigene Route neben der Straße fährt.

Fährverbindungen Vedettes Tropicales
Fährverbindungen Vedettes Tropicales

Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Martinique

Martinique ist eine fruchtbare und landschaftlich schöne Insel mit Bergen, Wäldern und herrlichen Stränden. Bei einem Stadtbummel in Fort-de-France merkt man sofort, dass man sich in Frankreich befindet. Das gilt auch für die schönen Badeorte auf der anderen Seite der Bucht von Fort-de-France mit ihren schönen Stränden. Man kann den Tag auf Martinique gut auf eigene Faust gestalten. Allerdings sollte man sich für einen Teil der Insel entscheiden. Martinique ist zu groß, um an einem Tag erkundet zu werden. Hier ein Überblick über beliebte Sehenswürdigkeiten auf Martinique.

Fort-de-France

Die Hauptstadt von Martinique liegt in einer Bucht an der ruhigen karibischen Küste der Insel. Sie ist mit ca. 85.000 Einwohnern eine der größeren Städte der Karibik. Ein Stadtrundgang lohnt sich durchaus. Dafür reichen auch zwei Stunden vor oder nach einem Landausflug auf Martinique.

Vom Kreuzfahrt-Terminal Pointe Simon sind es nur wenige Gehminuten zur Place de la Savane am südliche Ende der Altstadt. Hier haben früher die Soldaten exerziert. In einer Ecke des rechteckigen Platzes bieten Händlerinnen einheimisches Kunsthandwerk an. Ein mittlerweile kopfloses Denkmal erinnert an die 1763 auf einer Plantage in Martinique geborene Kaiserin Josephine (Ehefrau von Napoleon Bonaparte). Die Place de la Savane ist eine gute Drehscheibe für eine Stadtbesichtigung.

Wenn man am Südende des Platzes über den Boulevard geht, erreicht man den kleinen Strand „La Francaise“ und die Halbinsel mit der Festung Fort Saint Louis. Die Festung wird teilweise noch militärisch genutzt und kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

An der nordwestlichen Ecke der Place de la Savane befindet sich die Bibliotheque Schoelcher. Dies ist ein beeindruckender Kuppelbau aus farbigem Eisen und Glas, der für die Pariser Weltausstellung 1889 erbaut wurde. Heute wird hier an Victor Schoelchers Kampf gegen die Sklaverei erinnert. In den Nebenstraßen findet man schöne Häuser aus der Kolonialzeit.

Sanctuaire diocésain du Sacré-Coeur
Sanctuaire diocésain du Sacré-Coeur – Bild: MSC Cruises

Die Rue Victor Hugo ist die Hauptgeschäftsstraße von Fort-de-France. Sie beginnt man westlichen Rand der Place de la Savane und verläuft parallel zum Meer. Immer wieder sieht man den Turm der schönen Kathedrale Saint-Louis von 1895. Es handelt sich um einen feuer- und erdbebensicheren Metallskelettbau. Die Einzelteile wurden in Frankreich produziert und in Fort-de-France zusammengesetzt. Die Straßen bilden ein Gitternetz in dem man sich leicht orientieren kann. Ein lohnender Stopp ist der überdachte Markt (Marche Couvert) in der Rue Blenac. Geöffnet ist täglich außer Sonntags.

Jardin de Balata

Gut zehn Kilometer von Fort-de-France entfernt befindet sich der botanische Garten Jardin de Balata auf eine Fläche von etwa 2 Hektar. Dieser gilt als einer der schönsten Gärten in der Karibik. Für Gartenfreunde ein lohnendes Ziel. Hier erkennt man schnell, dass Martinique Ihren Beinamen „Isle des Fleurs“ zu Recht trägt. An Sirup-Spendern kann man die zauberhaften Kolibris beobachten. Es gibt schöne Aussichtspunkte mit Blick auf die Hauptstadt und das Carbet-Massiv. Der Eintritt kostet 13 Euro.

Der Jardin de Balata liegt an der N-3, die von Fort-de-France in Richtung Norden führt. Wenige Kilometer bevor man den Garten erreicht, passiert man die eindrucksvolle Sanctuaire diocésain du Sacré-Coeur. Die Sacré Coeur de Balata erinnert an die Sacré Coeur in Paris und ist ein schönes Fotomotiv.

Botanical Garden
Jardin de Balata – Bild: MSC Cruises

La Montagne Pelée

Die Montagne Pelée (auch Mont Pelé genannt) ist ein knapp 1.400 Meter hoher Stratovulkan und der höchste Berg Martiniques. Seit 1932 ist der Vulkan nicht aktiv und heute grün. Bei Wanderern sind die Flanken des Vulkans nicht zuletzt wegen der vielen Aussichtspunkte sehr beliebt. Leider liegt der Berg oft in den Wolken. Der Aufstieg kann über mehrere Routen bewältigt werden. Der mit 2 Stunden kürzeste Weg beginnt in Grande Savanne.

Saint-Pierre

St. Pierre war einmal die eleganteste Stadt in der östlichen Karibik und die Hauptstadt von Martinique. Sie rühmte sich eines Theaters und einer Kathedrale und die Einwohner gingen mit der Pariser Mode. Als die Stadt am 8. Mai 1902 von dem Ausbruch des Mont Pelée fast ganz zerstört wurde, starben 28.000 bis 40.000 Menschen. Nur drei Menschen konnten sich retten. Der bekannteste Überlebene heißt Louis-Auguste Cyparis. Er hatte die Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen müssen, die man noch heute besichtigen kann. Die Zellenwände schützten ihn vor der Hitze und den Gasen der Explosion. Später schloss er sich einem Zirkus in den USA an, wo er in einem Nachbau der Zelle auftrat und seine Brandwunden vorführte.

Die Stadt ist inzwischen wieder bewohnt und viele ihrer alten Gebäude, wie das Theater und einige Lagergebäude im Hafen, stehen noch, wenn auch als Ruinen. Andere wurden wieder aufgebaut. Im Musée Volcanologique de Franck Perret werden düstere Andenken an den Tag der Zerstörung ausgestellt, so Uhren, die bei der Eruption stehenblieben. Im Hafenbecken liegen einige Wracks, die bei dem Ausbruch untergegangen sind. Sie sind heute ein beliebtes Ziel für Taucher.

Saint-Pierre
Saint-Pierre – Bild: MSC Cruises

La Savane des Esclaves

La Savane des Esclaves in Les Trois-Îlets ist ein etwa 2 Hektar großer Park in dem an die Sklaverei auf Martinique erinnert wird. In dem Park wurde ein traditionelles Dorf aufgebaut, in dem man das Leben der Menschen nachvollziehen kann. Leider gibt es nur Führungen in französischer Sprache.

Ganz in der Nähe befindet sich die Ruine der Plantage La Plagerie, von der Kaiserin Joséphine de Beauharnais stammt. Die Ehefrau Napoleons wurde 1763 auf Martinique geboren. Nachdem die Sklaverei während der französische Revolution abgeschafft worden war, setzte sich die Kaiserin bei ihrem Mann für die Wiedereinführung ein. Eine Zuckerplantage funktioniert nur mit Sklaven. Sie ist deshalb auf Martinique nicht sonderlich beliebt, wie die kopflose Statue in Fort-de-France belegt. Das Musée de la Pagerie kann besichtigt werden.

Gorges de la Falaise

Die Schlucht (Klamm) von Falaise befinden sich bei der Ortschaft L’Ajoupa-Bouillon am Hang des Vulkans. Am Eingang zahlt man eine Gebühr (10 Euro). Wer möchte, kann hier auch die Autoschlüssel deponieren oder Badeschuhe und wasserfeste Rucksäcke ausleihen. Dann kann man über einen ziemlich steilen Pfad zum Fluss absteigen. Unten angekommen, geht es nur mit Guide weiter und es wird nass. Man benötigt unbedingt rutschfeste Badeschuhe und ein Handtuch für später. Dann geht es durch den Fluss mal schwimmend, mal über Leitern kletternd in Richtung Wasserfall, den man nach etwa 15 Minuten erreicht. Auf dem Rückweg kann man von den Leitern springen. Insgesamt dauert das schöne Naturerlebnis etwa 90 Minunten.

La Plage des Salines

Die mehr als einen Kilometer lange Plage des Salines liegt unweit von Sainte-Anne ganz im Süden von Martinique und gilt als einer der schönsten Strände der Insel. Liegestühle und Sonnenschirme gibt es nicht, dafür viel natürlichen Schatten. In der Mittagszeit kann man an einigen kleinen Strandrestaurants essen. Am Wochenende sind sehr viele Einheimische am Strand, so dass die Parkplätze auch mal knapp werden können.

Ganz in der Nähe verläuft der beliebte 28 Kilometer lange Wanderweg „La Trace des Caps“.

Halbinsel La Caravelle

Die 12 Kilometer lange Halbinsel La Caravelle befindet sich an der Atlantikküste von Martinique bei der Gemeinde La Trinité . Eine Besuch wert ist das kleine Fischerdorf Tartane mit seinen schönen Stränden und guten Restaurants. Am Ende der Halbinsel befindet sich das 400 Hektar große Naturschutzgebiet, das durch zwei Wanderwege erschlossen wird. Diese beginnen am Parkplatz von Schloss Dubuc sind 1,5 Stunden bzw. 3,5 Stunden lang. Schloss Dubuc ist die Ruine einer ehemaligen Zuckerplantage.

Habitation Clément
Habitation Clément – MSC Cruises

Habitation Clément

An die ehemalige Zuckerplantage erinnert das schöne Herrenhaus auf dem 18. Jahrhundert. Ab 1917 wurde hier der berühmte Rhum Clément produziert. Heute kann man das Herrenhaus, den wunderschönen Garten und die alte Rumbrennerei besichtigen. Darüber hinaus, gibt es auch wechselnde Kunstausstellungen. Der Rum wird heute nicht mehr hier gebrannt, aber noch in Reifefässern gelagert. Natürlich haben die Besucher auch die Möglichkeit, die Produkte des Hauses zu verkosten. Ein Eintritt liegt bei 13 Euro. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite.

Natürlich gibt es auf Martinique noch weitere bekannte Rumbrennereien. Rhum Saint James oder die Distillerie Depaz zum Beispiel. Rum wird in der französischen Karibik mit „H“ geschrieben (Rhum).

Les Anses-d’Arlet

Der malerische kleine Badeort Les Anses-d’Arlet mit seinen drei Buchten befindet sich im Süden von Martinique. Die kleine Kirche, der Sandstrand und die kreolischen Häuser sind eines der beliebtesten Fotomotive von Martinique. Die besten Fotos gelingen vom Anlegesteg aus. Hier kann man einige schöne Stunden am Strand verbringen und die lokale Küche probieren.

Schnorcheln bei den Inseln von Francois
Schnorcheln bei den Inseln von Francois – Bild: MSC Cruises

Les îlets du François

Die Inseln von Francois liegen vor der Küste von Le Francois im Atlantik. Insgesamt umfasst der Archipel acht Inseln, die man von Le Francois aus mit einem Boot erreichen kann. Hier gibt es hervorragende Schnorchelgründe. Besonders bekannt ist die so genannte Badewanne von Joséphine (La Baignoire de Josephine). Zwischen den Inseln Oscar und Thierry ist das türkisfarbene Wasser so flach, dass man auf dem schneeweißen Sand stehen kann. Auf der Insel werden diese herrlichen Sandbänke Fonds Blancs (weiße Hintergründe) genannt.

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