Tortola auf eigene Faust

Hier haben wir Informationen für Landausflüge auf Tortola auf eigene Faust zusammengestellt. Die größte Insel der Britischen Jungferninseln ist ein beliebtes Ziel für Karibik Kreuzfahrten. Nach der Entdeckung durch Kolumbus waren die Niederländer ab 1621 die ersten Kolonialherren. Aber seit 1672 sind die Inseln durchgängig in britischer Hand. Heute ist die ehemalige Kronkolonie ein britisches Überseegebiet in der Karibik. König Charles III. wird durch einen Gouverneur vertreten. Road Town dient als Hauptstadt und Verwaltungszentrum der Britischen Jungferninseln. Hier befindet sich neben dem Kreuzfahrthafen auch das Fährterminal. Insbesondere die Fähren nach Virgin Gorda sind für einen Tag auf Tortola auf eigene Faust interessant. Tortola ist etwa 19 Kilometer lang und 5 Kilometer breit und liegt nur wenige Kilometer östlich von St. Thomas. Besucher werden von den wunderschönen Stränden, Schnorchel- und Tauchplätzen, Segelmöglichkeiten und der entspannten Atmosphäre angezogen. Zu den beliebten Stränden Tortolas gehören Cane Garden Bay, Smuggler’s Cove und Long Bay Beach. Landausflügler können auch Attraktionen wie den Sage Mountain National Park erkunden, der Wanderwege und Panoramablicke auf die umliegenden Inseln bietet. Für die Wirtschaft der Britischen Jungferninseln spielt der Tourismus eine führende Rolle. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Offshore-Finanzbranche. Die Inseln sind eine Steueroase.

Landausflüge auf Tortola auf eigene Faust
Blick auf den Hafen – Bild: Tortola Pier Park

Auf Tortola wird natürlich Englisch gesprochen. Die große Mehrheit der ca. 23.500 Einwohner stammt ganz oder zum Teil von afrikanischen Sklaven ab, die von den Briten ab dem 17. Jahrhundert auf die Insel verschleppt worden waren, um auf den Zuckerrohrplantagen zu arbeiten. Die Währung ist der US-Dollar, wegen der wirtschaftlichen Bindung an die amerikanischen Jungferninseln. Weitere Informationen findet man auf der Webseite des British Virgin Islands Tourist Board. Stand: Juli 2023

Tortola Cruise Terminal

Kreuzfahrtschiffe machen in der hübschen kleinen Hauptstadt Road Town fest. Der Pier, an dem zwei Kreuzfahrtschiffe anlegen können, wurde kürzlich verlängert und bietet Platz für zwei große Kreuzfahrtschiffe. Ein weiteres Kreuzfahrtschiff kann in der Bucht ankern und tendern.

Der Hafen aus der Luft
Der Hafen aus der Luft – Bild: Tortola Pier Park

Die Urlauber laufen vom Pier direkt in den neuen Tortola Pier Park. In dem Open Air Terminal mit über 50 Geschäften haben auch die Touristeninformation und die Autovermieter ein Büro. Speziell für Bootsausflüge wurde ein kleiner Anleger gebaut. Zudem gibt es einen großen Taxistand.

Landausflüge auf Tortola buchen

Für den Tag in Road Town auf Tortola werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine „Geld-zurück“-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 15 Tage vor dem Ausflugsdatum. Mit extra buchbarer Flex-Option sogar bis 60 Minuten vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge auf Tortola findet man bei Viator*.

Mobil auf Tortola auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf Tortola auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Tortola:

  • JR O’Neal Botanical Gardens: 1,7 km
  • Ferry Terminal: 650 Meter
  • Sunny Caribbee Spice Shop & Art Gallery: 800 Meter
  • Cane Garden Bay: 7,5 km
  • Smuggler’s Cove: 16,7 km
  • Long Bay Beach: 15 km
  • Brewers Bay: 6,8 km
  • Callwood Rum Destillery: 7,5 km
  • Soper’s Hole Wharf and Marina: 15,4 km
  • Mount Sage National Park: 9 km

Zu Fuß

Es ist kein Problem, sich in der Hauptstadt Tortolas mit ihren 3.500 Einwohnern zu orientieren. Viel zu sehen gibt es nicht. Im ehemaligen Sitz des Gouverneurs ist heute ein Museum. Ein kleiner botanischer Garten lockt Gartenfreunde. Jede Menge Geschäfte und viel Gastronomie findet man im Tortola Pier Park am Hafen und in der Main Street.

Road Town auf einen Blick
Road Town auf einen Blick – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Road Town auf einen Blick: 1-Tortola Pier Park am Hafen, 2-JR O’Neal Botanical Gardens, 3-Main Street, 4-Old Government House Museum

Taxis

Taxis sind das wichtigste Transportmittel für Kreuzfahrer, die ihre Landausflüge auf Tortola auf eigene Faust gestalten möchten. Es dominieren Minivans und halboffene Safaribusse, die zu Stränden oder Inseltouren aufbrechen. Privattaxis gibt es kaum. Alle Fahrpreise wurden durch die Inselregierung festgelegt und werden im Hafen auf Schildern veröffentlicht.

Ziel1 Person2 Personen3 Personen
Cane Garden Bay24 US$16 US$12 US$
Smuggler’s Cove32 US$18 US$15 US$
Long Bay Beach27 US$14 US$12 US$
Brewers Bay24 US$16 US$12 US$
Sage Mountain24 US$12 US$10 US$
City/Botanic Gardens5 US$5 US$5 US$
Zip Lining25 US$12 US$8 US$
Stand: Februar 2023

Das sind Fahrpreise für eine einfache Fahrt. Je mehr Fahrgäste mitfahren, desto günstiger wird es. An den Stränden warten die Sammeltaxis für die Rückfahrt zum Schiff. Zudem werden Inselrundfahrten angeboten, deren Fahrpreis von der Dauer und der Personenzahl abhängt. Wenn man als Ehepaar eine z.B. eine vierstündige Inselrundfahrt machen möchte, kann man 220 US-Dollar bezahlen oder darauf hoffen, dass sich weitere Interessenten einfinden.

Dauer2 Pers.3 Pers.4 Pers.5 Pers.6 Pers.
1 Stunde70 US$85 US$100 US$115 US$135 US$
2 Stunden110 US$130 US$150 US$170 US$195 US$
3 Stunden165 US$190 US$215 US$240 US$270 US$
4 Stunden220 US$250 US$280 US$310 US$345 US$
Strand: Februar 2023
Road Town
Sunny Caribbee Spice Shop & Art Gallery in der Main Street – Bild: neufal54 auf Pixabay

Mietwagen

Wie auf vielen Inseln in der Karibik wird auch auf Tortola auf der linken Seite gefahren. Den britischen Kolonialherren sei Dank. Und angesichts der engen Straßen gehört durchaus etwas Mut dazu, die Insel mit einem Auto zu durchqueren. Deshalb nutzen die meisten Landausflügler, die Tortola auf eigene Faust erkunden möchten, Taxis. Eine Liste der lokalen Verleiher findet man auf der Webseite des BVI Tourist Board. Direkt im Tortola Pier Park gibt es mindestens zwei Autovermieter (Avis und Aaron Rentals).

Fähren

Die Überfahrt mit einer Fähre von Road Town nach Spanish Town auf Virgin Gorda dauert ca. 30 Minuten. Los geht es am Ferry Dock in Road Town, den man vom Tortola Cruise Terminal aus in ca. 10 bis 15 Minuten zu Fuß erreicht. Weitere Informationen und Fahrpläne gibt es auf der Webseite von Speedy’s Ferry Services oder bei Sensation Ferries. Vom Ferry Dock in Spanish Town auf Virgin Gorda werden die ankommenden Urlauber in einem halboffenen Safaribus in gut 10 Minuten zum The Bath National Park gefahren. Entsprechende Pauschalangebote, bestehend aus Fähre und Taxi, gibt es bei beiden Fährgesellschaften in der Rubrik „Excursions“.

Highlights für Landausflüge auf Tortola auf eigene Faust

Tortola lockt mit einigen wunderschönen Stränden, die fast alle an der Nordwestküste der Insel zu finden sind. Der Weg von Road Town an der Südküste Tortolas führt über den Gebirgskamm und teilweise über die Ridge Road. Hier gibt es einige Aussichtspunkte, die einen wundervollen Blick über die Inselwelt der Jungferninseln ermöglichen. Der höchste Berg der Insel ist der Sage Mountain. Das Gebiet rund um den Gipfel ist heute Nationalpark. Viele Landausflügler verbringen den Tag auf den Nachbarinseln Virgin Gorda oder Jost van Dyke. Dies sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Tortola.

Ziele für Landausflüge auf Tortola
Landausflugsziele auf Tortola

Landausflugsziele auf Tortola: 1-Smuggler’s Cove, 2-Long Bay Beach, 3-Cane Garden Bay, 4-Callwood Rum Distillery, 5-Mount Sage National Park, 6-Soper’s Hole Wharf & Marina, 7-Brewers Bay, 8-Jost van Dyke, 9-Norman Island, 10-Peter Island, 11-Rhone Marine Park, 12-The Bath (Virgin Gorda)/ Saint-John gehört zu den amerikanischen Jungferninseln und kann im Rahmen von Landausflügen auf St. Thomas besucht werden.

Road Town

Die keine Hauptstadt Roadtown ist mit ihren zahlreichen kolonialen Bauten, dem farbenfrohen karibischen Markt und den J.R. O’Neal Botanic Gardens durchaus sehenswert. Das Städtchen liegt von Hügeln umrahmt an der Südküste von Tortola. Roadtown ist Gouverneurs- und Verwaltungssitz der British Virgin Islands. Das Old Government House ist ein schönes Fotomotiv und heute ein Museum. Wenn man nach einem Landausflug noch Zeit hat, ist der Botanische Garten im Zentrum ein schönes Ziel. Der wunderschöne Garten beheimatet eine Fülle von einheimischen und exotischen, tropischen Pflanzen. Vom Hafen läuft man ca. 1,7 Kilometer.

Schöne Ausblicke auf der Fahrt zum Strand
Schöne Ausblicke vom Sage Mountain National Park – Bild: MSC Cruises

Smuggler’s Cove

Smuggler’s Cove ist ein wunderschöner Strand auf der Insel Tortola. Er ist bekannt für seinen makellosen weißen Sand, sein kristallklares türkisfarbenes Wasser und seine abgeschiedene Atmosphäre. Smuggler’s Cove wird oft als einer der malerischsten und ruhigsten Strände der Britischen Jungferninseln angesehen. Um nach Smuggler’s Cove zu gelangen, fahren Besucher normalerweise mit einem Taxi eine malerische Küstenstraße entlang, die zu einem kleinen Parkplatz führt. Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Spaziergang über einen Pfad, der sich durch üppige Vegetation schlängelt und Einblicke auf den atemberaubenden Strand und die umliegenden Klippen bietet.

Der Strand selbst besteht aus weichem Sand und ist von Kokospalmen gesäumt. Das Wasser ist ruhig und perfekt zum Schwimmen, Schnorcheln oder einfach zum Entspannen. Das Fehlen großer Menschenmengen trägt zum Gefühl der Gelassenheit und Abgeschiedenheit bei, das Smuggler’s Cove bietet. Es ist wichtig zu beachten, dass Smuggler’s Cove ein relativ unerschlossener Strand mit begrenzten Einrichtungen ist. Es gibt aber viel natürlichen Schatten durch Palmen oder Bäume und zwei Strandbars.

Cane Garden Bay
Cane Garden Bay – Bild: MSC Cruises

Cane Garden Bay

Cane Garden Bay ist wohl der beliebteste Strand für Landausflüge auf Tortola. Es handelt sich um einen wunderschönen halbmondförmigen Strand, mit klarem, türkisfarbenem Wasser und einer lebendigen Atmosphäre. Der Strand selbst ist von Kokospalmen gesäumt und lädt zum Schwimmen und Sonnenbaden ein. Das ruhige Wasser eignet sich auch hervorragend für Wassersportarten wie Paddeln, Kajakfahren und Schnorcheln. Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden.

Die Cane Garden Bay ist übersät mit Restaurants, Strandbars und Geschäften, die für eine lebhafte Atmosphäre sorgen. Besucher können köstliche karibische Küche und tropische Cocktails genießen. Die Bucht liegt an der Nordküste von Tortola und ist vom Hafen aus mit einem Sammeltaxi gut zu erreichen. Während der Fahrt über den Höhenzug kann man malerische Ausblicke auf die üppig grünen Hügel und die Küste der Insel genießen.

Long Bay Beach

Der Long Bay Beach ist ein weiterer atemberaubender Strand an der Nordwestküste von Tortola. Es ist bekannt für seinen langen Sandstrand, sein kristallklares Wasser und seine malerische Umgebung. Der Long Bay Beach bietet im Vergleich zu einigen der beliebtesten Strände der Insel ein abgeschiedeneres und ruhigeres Erlebnis. Für Landausflügler, die auf der Suche nach einem ruhigen Stranderlebnis abseits der Menschenmassen sind, ist Long Bay Beach eine wunderbare Wahl.

Bomba’s Surfside Shack
Bomba’s Surfside Shack hat leider geschlossen – Bild: MSC Cruises

Der Strand ist von grünen Hügeln gesäumt, die eine malerische Kulisse bieten und die allgemeine Schönheit der Umgebung unterstreichen. Das üppige Grün und die ruhige Atmosphäre machen Long Bay Beach zu einem hervorragenden Ort zum Entspannen. Während Long Bay Beach in Bezug auf Annehmlichkeiten und Einrichtungen weniger entwickelt ist, gibt es in der Nähe einige Strandbars und Restaurants, in denen man etwas essen oder ein erfrischendes Getränk genießen kann.

Ridge Road

Die Ridge Road ist eine der bekanntesten Straßen auf der Insel Tortola. Sie verläuft entlang des Gebirgskamms und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft und das karibische Meer. Die Ridge Road schlängelt sich durch grüne Hügel, vorbei an üppiger Vegetation, kleinen Siedlungen und einigen Aussichtspunkten. Auf dem Weg von Road Town zu den Stränden an der Nordküste kommt man hier vorbei.

Soper’s Hole Wharf & Marina

Die Soper’s Hole Wharf & Marina ist ein beliebtes Landausflugsziel am westlichen Ende von Tortola. Der Ort ist bekannt für seinen malerischen Hafen, seine lebendige Atmosphäre und viele schöne Fotomotive. Der Kaibereich ist von farbenfrohen Gebäuden gesäumt, die eine Vielzahl von Geschäften, Boutiquen und Kunstgalerien beherbergen. Hier können Landausflügler eine große Auswahl an Artikeln durchstöbern und kaufen, darunter Kleidung, Schmuck, lokales Kunsthandwerk und Souvenirs. Es ist ein großartiger Ort, um einzigartige Geschenke oder Erinnerungsstücke zu erwerben. Außerdem gibt es in Soper’s Hole Wharf mehrere Restaurants und Bars.

Soper's Hole Marina ist ein Ziel für Landausflüge auf Tortola
Soper’s Hole Marina – Bild: MSC Cruises

Mount Sage National Park

Der Mount-Sage-Nationalpark ist ein Schutzgebiet und ein beliebtes Ziel für Landausflüge auf Tortola. Der Nationalpark ist nach dem Mount Sage benannt, dem höchsten Gipfel der BVI, der etwa 523 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von etwa 37 Hektar und ist für seine vielfältigen Ökosysteme, Wanderwege und atemberaubenden Panoramablicke bekannt. Die Hauptattraktion des Mount Sage Nationalparks ist seine reiche Artenvielfalt. Der Park umfasst eine Vielzahl von Lebensräumen, darunter feuchter Tropenwald, trockenes Buschland und Bergregenwald. Diese Lebensräume beherbergen eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten, von denen einige auf den Britischen Jungferninseln endemisch sind. Der Park ist die Heimat zahlreicher Vogelarten, darunter der Nationalvogel der Britischen Jungferninseln, die Sage Mountain Dove.

Besucher des Mount Sage National Park können ein Netz gut gepflegter Wanderwege erkunden, die sich durch die üppige Vegetation des Parks schlängeln. Während Ihrer Wanderung haben die Landausflügler die Möglichkeit, einheimische Flora und Fauna wie epiphytische Orchideen, Bromelien und Baumfarne zu entdecken. Auf dem Gipfel des Mount Sage werden Wanderer mit einem atemberaubenden Panoramablick auf die umliegenden Inseln und das Karibische Meer belohnt. An einem klaren Tag kann man benachbarte Inseln wie St. John und St. Thomas auf den amerikanischen Jungferninseln sehen. Die Aussicht vom Mount Sage macht ihn zu einem beliebten Ort für Naturliebhaber, Fotografen und diejenigen, die einen ruhigen Rückzugsort in der Natur suchen.

Ziel vieler Landausflüge auf Tortola ist das Mountain View Restaurant. Hier gibt es einen Parkplatz und einen wunderbaren Aussichtspunkt. Dieser Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark.

AIDAmar auf Tortola
AIDAmar auf Tortola – Bild: Photosforyou auf Pixabay

Virgin Gorda

Virgin Gorda ist eine Nachbarinsel von Tortola. Sie ist die drittgrößte Insel der Britischen Jungferninseln und bekannt für ihre atemberaubende Naturschönheit, unberührte Strände und einzigartige geologische Formationen. Die Insel ist mit der Fähre erreichbar und ein Topziel für Landausflüge auf Tortola.

Eine der berühmtesten Attraktionen auf Virgin Gorda sind „The Baths“. Die Bäder sind eine Ansammlung massiver Granitblöcke, die eine Reihe von Gezeitentümpeln, Höhlen und Grotten entlang der Südwestküste der Insel bilden. Besucher können diese einzigartige Formation erkunden, indem sie durch enge Gänge laufen, über Felsen klettern und in kristallklaren Becken schwimmen. Aufgrund ihrer dramatischen und malerischen Landschaft sind die Bäder ein beliebter Ort zum Schnorcheln und Fotografieren. Vom Fähranleger fahren Sammeltaxis zum Restaurant „Top of the Baths“. Hier zahlt man 3 US-Dollar Eintritt für die Natursehenswürdigkeit.

Neben The Baths bietet Virgin Gorda eine Reihe wunderschöner Strände, von denen jeder seinen eigenen Charme hat. Ein weiteres Highlight von Virgin Gorda ist der Gorda Peak National Park. Der Park liegt im Zentrum der Insel und beherbergt den Gorda Peak, der etwa 420 Meter hoch ist und einen Panoramablick auf die umliegenden Inseln bietet. Der Park verfügt über Wanderwege, auf denen Besucher den üppigen Tropenwald erkunden und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten entdecken können.

In Tortola auf eigene Faust nach Virgin Gorda
Virgin Gorda – Bild: Joann auf Pixabay

Jost van Dyke

Jost Van Dyke ist eine weitere kleine Insel der Britischen Jungferninseln. Sie ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände, lebhafte Strandbars und die entspannte Inselatmosphäre. Landausflüge auf Tortola beinhalten die Überfahrt mit einem Motor-Katamaran (45 Minuten). Die Erkundung von Jost Van Dyke mit dem Boot ist eine beliebte Aktivität, bei der Besucher versteckte Buchten, Schnorchelplätze und andere Inseln entdecken können.

Die White Bay ist der berühmteste Strand auf Jost Van Dyke. Strandausflüge kommen hierher. Die White Bay verfügt über puderweißen Sand, kristallklares türkisfarbenes Wasser und Palmen, die sich im Wind wiegen. Der Strand ist gesäumt von Strandbars, darunter die berühmte Soggy Dollar Bar, der die Erfindung des berühmten Painkiller-Cocktails zugeschrieben wird. Die Landausflügler können schwimmen, sich sonnen oder die köstlichen Speisen und Getränke genießen, während sie die idyllische Strandkulisse genießen.

Segeln, Schnorcheln, Tauchen

Die Britischen Jungferninseln bestehen aus mehr als 60 Inseln und Inselchen, von denen viele relativ nah beieinander liegen. Ideal für Landausflüge auf Tortola mit dem Segelboot. Man kann verschiedene Inseln besuchen, in malerischen Buchten ankern und die Schönheit der Inselgruppe genießen.

Landausflüge auf Tortola mit dem Segelboot
Bootsausflug auf Tortola – Bild: Photosforyou auf Pixabay

Besonders beliebt bei Schnorchlern und Tauchern ist Norman Island und der Rhône Marine Park. Norman Island ist eine unbewohnte Insel südwestlich von Tortola. Die Gewässer um Norman Island sind für ihre vielfältige Meeresfauna und -flora bekannt. Schnorchler und Taucher können dort Korallenriffe erkunden und verschiedene Fischarten beobachten. Eine der bekanntesten Tauchstellen in der Nähe der Insel sind die „Indians“, ein Riff mit farbenfrohen Korallen und einer reichen Unterwasserwelt.

Der Wreck of the Rhône Marine Park ist ein ebenfalls beliebtes Ziel für Taucher und Schnorchler. Das Highlight des Parks ist das Wrack des britischen Schiffs „Rhône“, das 1867 vor Salt Island gesunken ist. Das Wrack liegt in relativ flachem Wasser und ist von einer reichen maritimen Tier- und Pflanzenwelt umgeben. Es bietet Tauchern und Schnorchlern die Möglichkeit, die Überreste des historischen Schiffs zu erkunden und die Unterwasserwelt zu genießen.

Dead Chest Island

„Fünfzehn Mann auf des toten Manns Kiste, Jo-ho-ho, und ’ne Buddel voll Rum!“ Das kennt man auch aus dem Roman „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson. Den Ort gibt es wirklich. Dead Chest Island ist eine weitere kleine Insel in den Britischen Jungferninseln. Sie liegt östlich von Peter Island und südwestlich von Salt Island. Die Insel ist berühmt für ihre Verbindung zur Piraterie und hat in der Karibik eine gewisse Bekanntheit erlangt. Der Name „Dead Chest“ geht auf eine Legende zurück, die sich auf den berüchtigten Piraten Blackbeard (Edward Teach) bezieht. Es wird behauptet, dass er 15 seiner treulosen Crewmitglieder auf der Insel ausgesetzt hat, nachdem sie seinen Befehlen nicht gefolgt waren. Ohne Proviant und nur mit einer Flasche Rum.

Farbenfrohe Gebäude in Road Town
Farbenfrohe Gebäude in Road Town – Bild: MSC Cruises

Callwood Rum Distillery

Die Callwood Rum Distillery ist eine historische Destillerie, die für die Herstellung von handgemachtem Rum bekannt ist. Sie befindet sich in Cane Garden Bay und ist eine der ältesten Rumdestillerien in der Karibik. Die Callwood-Familie betreibt die Destillerie seit über 200 Jahren und hat eine lange Tradition in der Rumherstellung. Der Rum wird auf traditionelle Weise hergestellt, wobei alte Kupferbrennblasen und Holzfässer verwendet werden. Die Callwood Rum Distillery ist nicht nur für ihre handgefertigten Rumsorten bekannt, sondern insbesondere auch für ihren historischen Wert. Den Gebäuden sieht man ihr Alter an. Für 5 US-Dollar kann man die Destillerie besichtigen. Für 1 US-Dollar kann man verschiedene Produkte kosten.

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