Lanzarote auf eigene Faust – Landausflüge für Kreuzfahrer

Landausflüge auf Lanzarote individuell planen – die besten Tipps für Kreuzfahrtgäste

Hier finden Sie praktische Informationen für Landausflüge auf Lanzarote auf eigene Faust. Die beliebte Kanareninsel liegt nur wenige Kilometer nördlich von Fuerteventura. Weite Teile Lanzarotes sind von Vulkankratern und Lavafeldern bedeckt. Der Nationalpark Timanfaya erinnert an die gewaltigen Vulkanausbrüche des 18. und 19. Jahrhunderts. Überall auf Lanzarote begegnet man den Spuren des einheimischen Künstlers César Manrique, der das Bild der Insel bis zu seinem Tod im Jahr 1992 entscheidend geprägt hat. Lanzarote ist etwa 60 km lang und maximal 34 km breit. Von den rund 177.000 Einwohnern leben gut 70.000 in der Inselhauptstadt Arrecife, wo auch die Kreuzfahrtschiffe anlegen. Die Einwohnerzahlen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Weitere Informationen findet man auf der Webseite von Turismo Lanzarote. Letzte Aktualisierung: Juli 2026

Weitere Hafenportraits für Landausflüge auf den Kanaren auf eigene Faust: Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera, La Palma, Madeira, São Miguel (Azoren), Teneriffa, Terceira (Azoren)
Landausflüge auf Lanzarote auf eigene Faust
Karte der Kanaren mit Lanzarote – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Kurz & knapp für Kreuzfahrer

Wer Lanzarote auf eigene Faust entdecken möchte, findet hier die wichtigsten Informationen für Kreuzfahrer auf einen Blick.

📍 Liegeplatz: Los Marmoles Terminal & Naos Terminal in Arrecife
🚶‍♂️ Stadtzentrum: Je nach Liegeplatz zwischen 1,3 km und 3,8 km
🏖️ Nächster Strand: Playa del Reducto
Highlights in Arrecife: Castillo de San Gabriel, Charco de San Ginés, Playa del Reducto, Castillo de San José, Iglesia de San Ginés, Marina Lanzarote
Highlights auf Lanzarote Timanfaya-Nationalpark, Jameos del Agua, Cueva de los Verdes, Mirador del Río, Jardín de Cactus, El Golfo, Los Hervideros, Playa de Papagayo, Fundación César Manrique, La Geria Weinbau
🗺️ Fortbewegung: Mietwagen, Linienbusse, Taxis oder organisierte Landausflüge
⏱️ Ideal für Erstbesucher: Nationalpark Timanfaya; Werke von César Manrique
💶 Gut zu wissen: Zahlungsmittel ist der Euro; Spanisch ist Amtssprache
📶 Internet: EU-Roaming ohne Zusatzkosten; kostenloses WLAN im Cruise Terminal

👉 Fazit: Lanzarote begeistert mit einer einzigartigen Vulkanlandschaft, den beeindruckenden Werken César Manriques und einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Kanaren. Die Insel lässt sich auf eigene Faust hervorragend mit dem Mietwagen, einem Taxi oder im Rahmen einer Inselrundfahrt erkunden.

Kreuzfahrthafen Lanzarote

Kreuzfahrtschiffe laufen den Lanzarote Cruise Port in der Inselhauptstadt Arrecife an. Seit einigen Jahren stehen mit dem Los Marmoles Terminal und dem Naos Terminal zwei Cruise Terminals mit bis zu vier Liegeplätzen für Kreuzfahrtschiffe zur Verfügung. Die Häfen werden von der Global Ports Holding betrieben und 2025 mit modernen Terminalgebäuden ausgestattet. Auf der Webseite des Hafens findet man einen aktuellen Cruise Schedule.

Blick auf den Kreuzfahrthafen von Arrecife
Die Muelle de Cruceros Naos und (oben) die Muelle de los Mármoles – Bild: Autoridad Portuaria de las Palmas

Die mehr als 1,2 km lange Muelle de los Mármoles liegt am nördlichen Stadtrand von Arrecife und ist der traditionelle Liegeplatz für Kreuzfahrtschiffe auf Lanzarote. Sie wurde im Jahre 2018 nochmal verlängert, sodass heute zwei bis drei große Kreuzfahrtschiffe hintereinander festmachen können. Ein neues Cruise Terminal wurde im Frühjahr 2025 eröffnet. Bis zur Fußgängerzone im Zentrum von Arrecife sind es etwa 3,8 km. Deshalb setzen die Reedereien in der Regel kostenpflichtige Shuttlebusse ein. Es gibt aber auch einen ausgeschilderten Fußweg und eine Busverbindung. Das Terminal bietet grundlegende Services wie Taxistände, Autovermietungen und Souvenirläden, wirkt jedoch eher industriell.

Das Naos Terminal mit einem Liegeplatz für ein großes Kreuzfahrtschiff wurde zusammen mit der eleganten Marina erst vor wenigen Jahren gebaut. Das Naos Terminal liegt deutlich näher am Stadtzentrum. Kreuzfahrtgäste laufen zunächst durch die moderne Marina und erreichen anschließend bequem die Innenstadt von Arrecife. Seit Frühjahr 2025 gibt es hier auch ein neues Lanzarote Cruise Terminal. Direkt am Schiff gibt es einen großen Parkplatz für Ausflugsbusse und Taxis. Einige Mietwagenfirmen (Cicar und TopCar) und ein Fahrradverleiher (Draisana) haben hier Büros. Die Landausflügler laufen durch die moderne Marina in Richtung Zentrum.

Landausflüge auf Lanzarote buchen

Für den Tag auf Lanzarote werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge auf Lanzarote findet man bei GetYourGuide*.

Mobilität auf Lanzarote auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge auf Lanzarote auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Lanzarote ab/bis Naos Terminal und (in Klammern) ab Los Marmoles Terminal.

  • Arrecife Fußgängerzone: 1,8 km (3,8 km)
  • Fundación César Manrique: 6,7 km (5,6 km)
  • Costa Teguise: 8,7 km (6,5 km)
  • Lagomar: 12,1 km (11 km)
  • Bauerndenkmal (Monumento al Campesino): 12,2 km (13 km)
  • Puerto del Carmen: 17,6 km (18,9 km)
  • Jardín de Cactus: 18 km (16,8 km)
  • Weinbaugebiet La Geria: 22,7 km (24 km)
  • Jameos del Agua: 28,9 km (27,8 km)
  • Timanfaya-Nationalpark (Islote de Hilario): 35,2 km (36,5 km)
  • Playa de Papagayo: 40,6 km (41,9 km)
Karte von Arrecife mit den Sehenswürdigkeiten und Kreuzfahrthäfen
Karte von Arrecife mit den beiden Kreuzfahrthäfen – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte von Arrecife und den beiden Kreuzfahrthäfen: 1. Naos Terminal, 2. Los Marmoles Terminal, 3. Fußweg in Richtung Zentrum, 4. Castillo de San José (Kunstmuseum), 5. Marina, 6. Charco de San Ginés, 7. Fußgängerzone, 8. Castillo de San Gabriel, 9. Playa del Reducto

Zu Fuß unterwegs

Wer möchte, kann die Hauptstadt von Lanzarote auf eigene Faust zu Fuß erkunden. Wenn man am Naos Terminal startet, braucht man nur durch die neue Marina zu gehen und erreicht nach ca. 1,8 km das Zentrum von Arrecife. Die meisten Kreuzfahrer werden diese Strecke problemlos zu Fuß schaffen. In der Marina gibt es Geschäfte, Restaurants und Stände von Händlern, die den Weg kurzweilig machen. Zudem kann man viele elegante Yachten bestaunen.

Vom Los Marmoles Terminal gibt es einen gut ausgeschilderten Fußweg in Richtung Zentrum. Die Entfernung ist mit 3,8 km deutlich größer. Früher war der Fußweg noch deutlich länger. Die Stadt hat jedoch investiert und für Fußgänger eine praktische Abkürzung geschaffen. Wenn man vom Schiff kommend die Muelle de los Mármoles hochläuft und am ersten Kreisverkehr links in die Avenida de los Mármoles einbiegt, erreicht man bald einen Fußgängerweg, der (vorbei an der kleinen Playa de la Arena) zur Carretera de los Castillos führt. Bei Google Maps ist diese Abkürzung gut zu erkennen. Zudem gibt es im Hafen an beiden Liegeplätzen eine sehr gute Beschilderung (blaue Schilder).

Gibt es Shuttlebusse?

Die Reedereien bieten in beiden Häfen in der Regel einen kostenpflichtigen Shuttlebus ins Zentrum an. Informationen dazu bekommt man bei der Reederei. Mit 7 bis 10 Euro für einen Tagesticket sollte man rechnen. Früher hielten die Shuttlebusse an einem Parkplatz beim Charco de San Ginés. Die Haltestelle befindet sich heute meist im Bereich Parque Islas Canarias / Gran Hotel Arrecife. Von dort sind es zu Fuß etwa 15 Minuten zum Charco de San Ginés, 5 Minuten zur Playa del Reducto und 8 Minuten zum Castillo de San Gabriel.

Mit dem Bus über die Insel

Auf der Insel gibt es ein gut ausgebautes öffentliches Busnetz. Die Busse sind sauber, modern und preiswert. Auf der Webseite der Busgesellschaft Intercity Lanzarote findet man Fahrplan-Informationen auch in deutscher Sprache. Der zentrale Busbahnhof Estación de Guaguas liegt an der Calle Rambla Medular und ist von beiden Kreuzfahrthäfen relativ weit entfernt. Je nach Liegeplatz beträgt der Fußweg etwa 2,5 bis 4,2 km. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich viele der wichtigsten Landausflugsziele nur mit Umsteigen, längeren Fußwegen oder einem zusätzlichen Taxi erreichen lassen.

Trotzdem gibt es für Kreuzfahrer, die am Los Marmoles Terminal ankommen, einige wenige Möglichkeiten. Die Bushaltestelle „Los Mármoles Ida“ ist je nach Liegeplatz ca. 1 bis 1,5 km entfernt. Hier halten z.B. die Busse der Linie 3 nach Costa Teguise mit seinen Stränden. Man fährt ca. 25 Minuten. In Gegenrichtung braucht ein Bus der Linie 03 ca. 45 Minuten bis zum Urlaubsort Puerto del Carmen. Das Ticket kauft man beim Busfahrer. Seit März 2024 kann man in vielen Bussen auch kontaktlos bezahlen.

Der Fußweg vom Los Marmoles Terminal vorbei an der Playa de la Arena in Richtung Zentrum von Arrecife
Die Playa de la Arena liegt am Fußweg vom Los Marmoles Terminal in die Stadt – Bild: Tegeler

Mietwagen auf Lanzarote

Man kann Lanzarote sehr gut auf eigene Faust mit einem Mietwagen erkunden. Die Straßen sind gut ausgebaut und die Entfernungen überschaubar. Es gilt wie in Deutschland Rechtsverkehr und ein deutscher EU-Führerschein genügt. Die wichtigsten Parkmarkierungen sollte man kennen: Weiß bedeutet kostenlos, Blau gebührenpflichtig und Gelb absolutes Halteverbot.

Viele Kreuzfahrer entscheiden sich für die großen kanarischen Autovermieter Cicar/Cabrera Medina oder TopCar. Diese sind auf Kreuzfahrtgäste eingestellt und bieten eine unkomplizierte Fahrzeugübernahme.

  • Cicar und Cabrera Medina sind ein Unternehmen und der Marktführer auf den Kanaren. Sie besitzen feste Stationen an beiden Liegeplätzen in Arrecife. Man wählt bei der Buchung die Station „Büro Lanzarote Kreuzfahrthafen“ und gibt im Buchungsprozess den Namen des Schiffes an. Die Buchung wird dann automatisch an den richtigen Liegeplatz weitergeleitet. Im Mietpreis ist immer eine echte Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung enthalten. Da man vollständig abgesichert ist, wird in der Regel keine hohe Kaution auf der Kreditkarte blockiert.
  • TopCar ist neben der Cicar-Gruppe der zweite große, rein kanarische Autovermieter, der sich auf den Tourismus und die Logistik an den Kreuzfahrthäfen der Inseln spezialisiert hat. TopCar besitzt nur am Kreuzfahrthafen Naos Terminal eine physische Station. Wenn das Kreuzfahrtschiff am Los Marmoles Terminal anlegt, muss man bei diesem Anbieter entweder mit dem Shuttlebus/Taxi zur Marina fahren oder der Anbieter organisiert die Fahrzeugübergabe an einem Treffpunkt vor Ort. TopCar ist im reinen Basispreis oft ein paar Euro günstiger. Wenn man jedoch den Premiumschutz „Super Cover“ hinzurechnet, um ohne Risiko zu fahren, sind beide Anbieter preislich meist fast gleichauf.

Da sich die Sehenswürdigkeiten über die gesamte Insel verteilen, würden wir uns für eine der folgenden Schwerpunkt-Routen entscheiden:

🚗 Route Mitte (Vulkane, Wein & César Manrique): Hafen → Timanfaya-Nationalpark → La Geria → Monumento al Campesino → Hafen.

🏖️ Route Süden (Vulkanküste & Traumstrände): Hafen → Los Hervideros & Salinas de Janubio → El Golfo → Papagayo-Strände → Hafen.

🌿 Route Norden (Lavaröhren, Aussichtspunkte & Palmenoase): Hafen → Jameos del Agua / Cueva de los Verdes → Mirador del Río → Haría → Teguise → Hafen.

Blick vom Castillo de San José zur Muelle de los Marmoles
Blick vom Castillo de San José zum Los Marmoles Terminal – Bild: Tegeler

Taxis, Uber & Co

Die Taxis am Lanzarote Cruise Port sind sehr gut organisiert und eine bequeme Möglichkeit, um auf eigene Faust vom Schiff in die Stadt oder zu anderen Ausflugszielen zu kommen. Auch wenn ein großes Kreuzfahrtschiff anlegt, stehen morgens in der Regel ausreichend Taxis bereit. Die Fahrzeuge sind weiß und tragen das Stadtwappen von Arrecife sowie eine gut sichtbare Lizenznummer auf den Vordertüren. Alle Fahrer nutzen dieselbe, vom Rathaus genehmigte Preisliste für Ausflüge und dieselben Taxameter-Tarife.

Für reine Punkt-zu-Punkt-Verbindungen schaltet der Fahrer regulär das Taxameter ein. Je nach Liegeplatz und Verkehr kostet eine Fahrt ins Zentrum von Arrecife meist etwa 10 bis 15 Euro. Die Taxifahrer bieten direkt am Hafen auch feste Touren an, was bei mehreren Personen eine gute Alternative zum Busausflug der Reederei sein kann. Einige Routen und Preise findet man auf der Webseite von Taxi de Arrecife. Auch wenn immer mehr Taxis Kartenzahlung anbieten, ist es auf Lanzarote am Hafen ratsam, ausreichend Bargeld dabeizuhaben. Wer eine längere Inselrundfahrt plant, sollte den Preis vor der Abfahrt vereinbaren.

Klassische App-Fahrdienste wie Uber, Bolt oder Cabify gibt es auf Lanzarote nicht. Das lokale Transportgesetz schützt das Taximonopol auf der Insel. Zusätzlich zu den regulären Taxizentralen gibt es mit Guido einen deutschen Taxifahrer, der Inselrundfahrten und Flughafentransfers anbietet.

AIDAnova und die Marina vin Arrecife
AIDAnova und die Marina – Bild: Tegeler

Fahrradverleih

Die Firma Draisana Bikes Rental bietet direkt am Naos Terminal Mietfahrräder an. Am Los Marmoles Terminal ist Draisiana inzwischen leider nicht mehr vertreten. Citybikes, Trekkingräder und Mountainbikes kosten ab 10 Euro pro Tag. Auch Kinderräder und Kindersitze können gemietet werden. E-Bikes werden auf der Webseite derzeit nicht angeboten. Am Ende des Tages schließt man das Fahrrad an einem der Draisiana-Ständer ab und wirft den Schlüssel in eine Sammelbox. Auf der Webseite des Anbieters gibt es außerdem Tourenvorschläge und Streckenbeschreibungen.

Wer lieber mit einem E-Bike unterwegs ist, wird bei Tribike Marina fündig. Das Fachgeschäft liegt nur etwa 350 Meter vom Naos Terminal entfernt und vermietet E-Bikes ab 26 Euro pro Tag.

Lanzarote auf eigene Faust: Die besten Highlights für Kreuzfahrtgäste

Lanzarote, die Insel der Feuerberge, ist für uns eines der schönsten Ziele auf Kanaren-Kreuzfahrten. Die Insel wurde vor allem durch zwei Dinge geprägt: den Vulkanismus und die Werke des Künstlers César Manrique. Viele Kreuzfahrer sind beeindruckt von der wilden Vulkanlandschaft, allen voran von den faszinierenden, in vielen Farben schimmernden Feuerbergen im Timanfaya-Nationalpark. Trotz der Vulkane gibt es auf Lanzarote auch helle Sandstrände. Die Inselhauptstadt Arrecife liegt etwa in der Mitte der Ostküste. Dadurch sind die Entfernungen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten angenehm kurz. Bis zum Mirador del Río im Norden fährt man nur gut eine halbe Stunde, nach Playa Blanca im Süden etwa 40 Minuten. Das macht Lanzarote zu einem idealen Ziel für Landausflüge auf eigene Faust.

Ziele für Landausflüge auf Lanzarote
Karte der wichtigsten Ziele für Landausflüge auf Lanzarote – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Lanzarote: 1. Costa Teguise (Strände), 2. Lagomar, 3. Jardín de Cactus, 4. Jameos del Agua, 5. Cueva de las Verdes, 6. Mirador del Río, 7. La Graciosa, 8. Fundación César Manrique, 9. Tal der tausend Palmen in Haria, 10. Timanfaya Nationalpark, 11. La Geria, 12. Caldera de Los Cuervos, 13. Los Hervideros, 14. El Golfo, 15. Playa de Papagayo, 16. Playa Blanca (Strände), 17. Puerto del Carmen (Strände)

Orientierung für Kreuzfahrer

Viele Kreuzfahrer besuchen den Timanfaya-Nationalpark, erkunden die Werke von César Manrique oder verbringen den Tag an einem der schönen Strände der Insel. Beliebt sind außerdem Inselrundfahrten zu Aussichtspunkten, Vulkanlandschaften und den berühmten Lavahöhlen im Norden. Die wichtigsten Landausflugsziele haben wir hier nach Interessen geordnet.

🌋 Vulkanismus: Timanfaya-Nationalpark, Cueva de los Verdes, Jameos del Agua, El Golfo mit dem Charco de los Clicos, Los Hervideros
🎨 César Manrique: Jameos del Agua, Cueva de los Verdes, Mirador del Río, Fundación César Manrique, Jardín de Cactus, Museo del Campesino
🏖️ Strände: Playa Blanca, Playa Papagayo, Costa Teguise, Puerto del Carmen
🏙️ Arrecife: Castillo de San Gabriel, Charco de San Ginés, Marina, Castillo de San José
🍷 Genuss & Kultur: La Geria Weingüter, Teguise (Markt)
👨‍👩‍👧‍👦 Familien: Rancho Texas Park, Aquapark Costa Teguise, Kamele
🚤 Bootsausflüge: Katamaranfahrten, Delfinbeobachtung, Kajak-Tour
🏜️ Abenteuer: Buggy-Touren, Jeep-Touren, Can-Am Spyder, Slingshot
🥾 Aussichtspunkte: Mirador del Río, Mirador del Risco de Famara, Mirador de la Ermita de las Nieves

Landausflüge in Arrecife

Die Inselhauptstadt lässt sich gut in zwei bis drei Stunden vor oder nach einem Landausflug erkunden. Arrecife ist keine klassische Touristenstadt, besitzt aber einige reizvolle Ecken, die sich hervorragend auf eigene Faust entdecken lassen. Wer am Naos-Terminal ankommt, kann durch die Marina in Richtung Altstadt spazieren und erreicht diese am Charco de San Ginés, der als Herz der Stadt gilt. Vom Los-Mármoles-Terminal führt der Weg – sofern man gut zu Fuß ist – vorbei am Castillo de San José ebenfalls zum Charco de San Ginés. Die Shuttlebusse der Reedereien halten heute meist am Parque Islas Canarias, unweit der Playa del Reducto. Von dort beginnt der Stadtrundgang gewissermaßen auf der anderen Seite des Zentrums – man „rollt die Stadt von hinten auf“ und erreicht die Altstadt nach wenigen Gehminuten.

Karte der Landausflugsziele in Arrecife
Karte der Landausflugsziele in Arrecife – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Highlights von Arrecife: 1. Charco de San Ginés, 2. Castillo de San Gabriel, 3. Calle León y Castillo (Fußgängerzone), 4. Parroquia de San Ginés, 5. Playa del Reducto, 6. Marina Lanzarote, 7. Castillo de San José, 8. Naos Terminal (Kreuzfahrthafen), 9. Parque Islas Canarias (Shuttlebushaltestelle). Das Los Marmoles Terminal befindet sich rechts kurz außerhalb des Kartenausschnitts.

Charco de San Ginés

Der Charco de San Ginés ist eine natürliche Meereslagune, die in das Stadtzentrum der Hauptstadt Arrecife hineinreicht. Ein verkehrsberuhigter Fußgängerweg führt einmal um das gesamte Becken herum. Insbesondere von der Puente Charco San Guines kann man sehr schöne Fotos machen. Die alten, weiß getünchten Fischerhäuser am Ufer wurden in lebendige Tapas-Bars, Cafés und Restaurants mit Außenterrassen umgewandelt. Der Markt am Charco de San Ginés findet jeden Mittwoch und Donnerstag jeweils von 09 bis 14 Uhr statt.

Castillo de San Gabriel

Schöne Fotomotive liefert auch das Castillo de San Gabriel, das auf einer vorgelagerten Insel liegt und durch zwei Steinbrücken mit dem Festland verbunden ist. Man kann die Festung deshalb trockenen Fußes erreichen. Aber Vorsicht bei Seegang! Dann schlagen die Wellen manchmal überraschend über die Mauer und man kann sehr nass werden. In der Festung befindet sich das kleine Museo de Historia de Arrecife. Hier kann man alte Landkarten, archäologische Funde der Ureinwohner sowie Werkzeuge und Waffen zur Abwehr von Piraten anschauen. Vom Dach der alten Festung hat man einen tollen Blick auf die Stadt und den Hafen.

Charco de San Ginés
Charco de San Ginés – Bild: Tegeler

Calle León y Castillo

Die Calle León y Castillo ist die Fußgängerzone der Stadt. Neben den bekannten Modemarken findet man hier traditionelle Parfümerien, Aloe-Vera-Shops und kleine Boutiquen. Einige Läden stammen noch aus der Zeit um 1900. Sie wirken zwar etwas antiquiert, sind aber sehr hübsch anzuschauen. Ehrwürdige Kaufmannsläden, die im Inneren noch hölzerne Balkone besitzen, über die man an die oberen Regale und Schränke gelangt. Ein sehr schönes altes Gebäude in der Fußgängerzone ist die La Casa Amarilla. Das markante Gebäude mit seiner gelb-weißen Fliesenfassade war einst der Sitz der Inselregierung. Heute gibt es hier wechselnde Ausstellungen.

Parroquia de San Ginés

Die Parroquia de San Ginés ist die älteste und bedeutendste Kirche von Arrecife. Sie befindet sich zwischen dem Charco de San Ginés und der Fußgängerzone. Auffällig ist der Kontrast zwischen weißen Kalkwänden und dunklem Vulkangestein an den Fenster- und Türrahmen. Sehenswert im Inneren ist zum Beispiel eine dunkle Holzdecke im Mudéjar-Stil. Der Zugang ist für alle Besucher kostenlos.

Playa del Reducto

Die Playa del Reducto ist der Strand von Arrecife. Dieser ist etwa 500 Meter lang und befindet sich am westlichen Ende der Stadt, etwa 1 km vom Stadtzentrum entfernt. Der Strand liegt also genau entgegengesetzt zum großen Kreuzfahrthafen Los Marmoles Terminal, der sich am nordöstlichen Ende der Stadt befindet. Als Orientierung kann das einzige Hochhaus der Hauptstadt dienen, in dem ein Grandhotel untergebracht ist.

Blick auf Arrecife
Blick vom Castillo de San Gabriel auf Arrecife – Bild: Tegeler

Durch ein vorgelagertes Riff ist die Bucht optimal vor starkem Wellengang geschützt, was sie zu einem besonders sicheren Ort zum Schwimmen macht. Es gibt Toiletten und Duschen sowie die Möglichkeit, eine Liege mit Schirm zu mieten. Rettungsschwimmer haben ein Auge auf die Badenden. Holzstege führen barrierefrei direkt bis auf den Sand. Trotzdem sind Badeschuhe empfehlenswert. Entlang der modernisierten Promenade gibt es zahlreiche Cafés.

Marina Lanzarote

Etwas östlich des Stadtzentrums entstand mit der Marina Lanzarote ein moderner Yachthafen. Luxusyachten, kleine Boutiquen, Restaurants und Bars sorgen für ein maritimes Ambiente. Von hier kann man auch entlang der Promenade zurück zum Kreuzfahrtschiff spazieren. Das Naos Terminal befindet sich am Ende der Marina.

Castillo de San José

Wer von der Los Marmoles Terminal zu Fuß in Richtung Arrecife läuft, kommt direkt am Castillo de San José vorbei, in dem heute das Internationale Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) untergebracht ist. Es liegt am östlichen Stadtrand und ist bereits 1,7 km vom Charco de San Ginés entfernt. In den alten Gewölben werden abstrakte Gemälde und Skulpturen aus den 1950er bis 1970er Jahren gezeigt. Vertreten sind Künstler wie Antoni Tàpies, Joan Miró und natürlich César Manrique. Die Festung wurde zwischen 1776 und 1779 erbaut, um die Bucht vor Piratenangriffen zu schützen. Das Ticket kostet 5,40 Euro.

Landausflüge im Norden Lanzarotes

Der Norden Lanzarotes ist die grüne und künstlerische Seite der Insel. Kaum ein anderer Ort auf den Kanaren trägt die Handschrift eines einzelnen Menschen so deutlich wie diese Region: César Manrique hat hier einige seiner bekanntesten Werke geschaffen und in seinen letzten Lebensjahren in Haría gewohnt. Wer seine Spuren sucht, wird im Norden am meisten davon finden. Daneben locken der Urlaubsort Costa Teguise mit seinen ruhigen Stränden und die schroffen Klippen von Famara, die zu den eindrucksvollsten Aussichten der ganzen Insel zählen.

Karte der Landausflugsziele im Norden von Lanzarote
Karte der Landausflugsziele im Norden von Lanzarote – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Landausflugsziele im Norden von Lanzarote: 1. Costa Teguise, 2. Kaktusgarten, 3. Jameos del Agua, 4. Cueva de los Verdes, 5. Órzola Lagunen, 6. Mirador del Río, 7. Haría und das Tal der tausend Palmen, 8. Teguise, 9. Lagomar Museum, 10. Fundación César Manrique

Costa Teguise

Costa Teguise ist eines von drei großen Urlaubszentren auf Lanzarote. Der Ort entstand Anfang der 1970er-Jahre als geplanter Ferienort und liegt nur wenige Kilometer nordöstlich von Arrecife. Wegen seiner schönen Strände und der Hafennähe ist Costa Teguise ein beliebtes Landausflugsziel für Kreuzfahrer. Wer am Los Marmoles Terminal ankommt, kann sogar auf eigene Faust mit dem Bus fahren. Rechts neben dem Kreisverkehr an der Ctra. las Caletas befindet sich eine Bushaltestelle. Von dort fährt zum Beispiel die Linie 03 in wenigen Minuten nach Costa Teguise. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, findet entlang der Straßen zahlreiche kostenfreie Parkplätze. Es gibt zudem einen riesigen Parkplatz.

Costa Teguise ist eines der Urlaubszentren auf Lanzarote
Costa Teguise ist eines der Urlaubszentren auf Lanzarote – Bild: lapping auf Pixabay

Es gibt in Costa Teguise mehrere schöne Strände sowie eine lange Promenade mit Restaurants und Geschäften. Die Playa de las Cucharas ist der Hauptstrand und ein Mekka für Windsurfer. Hier weht häufig eine kräftige Brise. Die Playa del Jablillo eignet sich dagegen besonders gut für Familien. Durch eine hufeisenförmige Steinbarriere ist die kleine Bucht fast vollständig vor Wind und Wellen geschützt. Bei ruhigem Wasser kann man hier auch gut schnorcheln. Am Ortsrand befindet sich außerdem der Aquapark Costa Teguise, der größte Wasserpark Lanzarotes und ein beliebtes Ausflugsziel für Familien.

Jardín de Cactus

Von Costa Teguise erreicht man den Jardín de Cactus in ca. 15 Minuten über die LZ-14 und die LZ-1. Der Kaktusgarten wurde 1990 eingeweiht und stellt das letzte größere Projekt von César Manrique dar. Er nutzte dafür das Areal eines aufgelassenen Steinbruchs und legte den Garten terrassenförmig an. 4.500 Kakteen von 450 verschiedenen Arten aus 13 Gattungen von fünf Kontinenten sind hier beheimatet. Eine restaurierte alte Mühle fügt sich harmonisch in das Bild ein. Unser Tipp: Wenn man die Treppen zur alten Maismühle hinaufsteigt, hat man von oben den besten Panoramablick über das gesamte, terrassenförmig angelegte Amphitheater.

Manriques Kaktusgarten auf Lanzarote
Manriques Kaktusgarten – Bild: Neufal54 auf Pixabay

Der Jardín de Cactus liegt am nördlichen Ortsrand von Guatiza an der Ostküste Lanzarotes. Der Eintritt kostet 9 Euro. Für den Rundgang durch die liebevoll gestaltete Anlage mit über 4.500 Kakteen aus aller Welt sollte man etwa 1 bis 1,5 Stunden einplanen. Außerdem gibt es eine historische Windmühle, eine schöne Cafeteria und ein Souvenirgeschäft.

Jameos del Agua

Vom Jardín de Cactus fährt man wieder nur eine Viertelstunde über die LZ-1 bis Jameos del Agua. Die Kunst- und Kulturstätte wurde 1966 eröffnet und war das erste große Projekt von César Manrique. Heute ist es eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge auf Lanzarote. Es kann deshalb auch voll werden, wenn viele Busgruppen eintreffen. Jameos del Agua liegt nur wenige hundert Meter von der Cueva de los Verdes entfernt. Beide Sehenswürdigkeiten nutzen dieselbe Lavaröhre, die bei den Ausbrüchen des Vulkans La Corona entstanden ist. Der Eintritt kostet ab 17 Euro. Tickets können auf der Webseite von Cact Lanzarote gekauft werden. Für den Besuch sollte man etwa 1 bis 1,5 Stunden einplanen.

Man geht zunächst eine steile Steintreppe hinab in eine üppig grün bepflanzte Höhle, in der sich ein Restaurant und eine Bar direkt unter den Felsen befinden. Anschließend führt der Weg an einem natürlichen, vom Meer gespeisten See vorbei. Das einfallende Licht sorgt für ein tiefblaues Leuchten des Wassers. Wenn man genau auf den dunklen Höhlenboden im Wasser schaut, sieht man tausende winzige, weiße Punkte. Es sind die nur hier vorkommenden Albinokrebse. Dann geht es wieder ans Tageslicht zu einer strahlend weißen Pool-Oase mit einer türkisblauen Lagune. Die schwarzen Lavawände sind sehr schön bepflanzt. Man geht am Pool vorbei und betritt die nächste Höhle am Ende des Gartens. Hier gibt es einen großen Konzertsaal, der für seine Akustik berühmt ist. Im oberen Bereich gibt es eine moderne Ausstellung über die Entstehung Lanzarotes und weltweite Tektonik.

Jameos del Agua auf Lanzarote
Jameos del Agua – Bild: Tegeler

Cueva de los Verdes

Die Cueva de los Verdes ist Teil einer rund sieben Kilometer langen Lavaröhre und nur 800 Meter von Jameos del Agua entfernt. Seit 1964 ist die Cueva de los Verdes für Besucher zugänglich. Ein Freund von César Manrique sorgte mit seiner raffinierten indirekten Beleuchtung für eine besondere Atmosphäre. Tickets kosten 17 Euro und müssen vorab über das offizielle CACT-Ticketportal reserviert werden. Man entscheidet sich für ein Zeitfenster. Vor Ort werden keine Eintrittskarten verkauft.

Am Eingang sammeln sich die Besucher und treffen den Guide. Ein Alleingang ist in dieser Höhle verboten. Die Touren starten etwa alle 20 Minuten auf Spanisch und Englisch. Über Treppensteine geht es hinab in die Röhre. Der Rundweg ist etwa 1 Kilometer lang. Man wandert etwa 45 bis 50 Minuten durch verschiedene Ebenen des Vulkantunnels. Die Wege sind befestigt, aber uneben. Nach etwa der Hälfte des Weges erreicht man ein natürliches Auditorium mit Sitzreihen im Fels, in dem regelmäßig Konzerte stattfinden. Am tiefsten Punkt führt der Guide die Gruppe an eine vermeintlich gähnende, hunderte Meter tiefe Klippe. Es handelt sich um eine spektakuläre optische Täuschung durch eine spiegelglatte Wasseroberfläche. Der Guide bittet alle Gäste traditionell, dieses Geheimnis nicht im Internet zu verraten, um künftigen Besuchern den Überraschungsmoment nicht zu nehmen. Über ein anderes Treppensystem verlässt man die Höhle und tritt ans Tageslicht.

Órzola und seine Lagunen

Órzola ist ein kleiner Fischerort an der Nordspitze von Lanzarote. Von Jameos del Agua fährt man nur 10 Minuten über die LZ-1. Viele Individualtouristen starten von Órzola zu einem Tagesausflug nach La Graciosa. Für Kreuzfahrer ist dafür allerdings meist zu wenig Zeit. Der Ort selbst ist deutlich ruhiger als die bekannten Touristenorte der Insel. Weiße Häuser, kleine Fischrestaurants und der Blick auf den Atlantik prägen das Bild. Wer den Norden Lanzarotes mit dem Mietwagen erkundet, kann hier gut eine Pause einlegen oder in einem der Fischrestaurants einkehren.

Charcones de Órzola im Norden von Lanzarote
Charcones de Órzola – Bild: wurliburli auf Pixabay

Ganz in der Nähe liegen die Lagunen von Órzola. Dabei handelt es sich um natürliche Meerwasserbecken, die in den schwarzen Lavaküsten entstanden sind. Je nach Gezeiten verändern sich Größe und Wassertiefe der einzelnen Lagunen. Wir empfehlen, vorab die Gezeiten für Órzola zu prüfen und die Lagunen nur bei Ebbe zu besuchen. Die flachen, geschützten Lagunen und Pools füllen sich erst bei Niedrigwasser mit ruhigem, klarem Wasser. Das Vulkangestein ist extrem scharfkantig und im Wasser lauern oft Seeigel. Barfußlaufen führt hier schnell zu Schnittwunden. Deshalb bitte die Badeschuhe nicht vergessen. Die Lagunen sind frei zugänglich und über einen kurzen Fußweg von der Küstenstraße aus erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es direkt an der LZ-1.

Mirador del Río

Der Mirador del Río gehört zu den bekanntesten Aussichtspunkten auf Lanzarote. Von Órzola fährt man ca. 15 Minuten. Er liegt rund 475 Meter über dem Meeresspiegel am Rand des Famara-Massivs im äußersten Norden Lanzarotes. Von hier bietet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa.

Der Aussichtspunkt wurde in den 1970er-Jahren von César Manrique entworfen. Sein Ziel war es, das Gebäude möglichst unauffällig in die Vulkanlandschaft einzufügen. Von außen ist der Mirador kaum als Bauwerk zu erkennen. Erst im Inneren öffnen sich große Panoramafenster, die den Blick auf die Küste freigeben. Neben der Aussichtsterrasse gibt es ein Café und einen kleinen Souvenirshop.

Blick auf La Graciosa Lanzarote
Blick auf La Graciosa – Bild: Tegeler

Der Mirador del Río kostet 8 Euro Eintritt. Direkt vor dem Besucherzentrum befindet sich ein großer Parkplatz. Für den Besuch sollte man etwa 45 bis 60 Minuten einplanen. Da der Aussichtspunkt auf einer hohen Steilküste liegt, weht hier häufig ein kräftiger Wind. Eine leichte Jacke ist deshalb selbst an warmen Tagen oft sinnvoll. Oft hängen die Klippen komplett in den Wolken. Bei schlechter Sicht lohnt sich der Eintritt nicht.

Haría, Palmen und das Cesar Manrique Haus Museum

Vom Mirador del Rio fährt man ca. 15 Minuten bis nach Haría. Das ist eine ruhige, grüne Gemeinde mit ca. 1.100 Einwohnern. Das „Tal der tausend Palmen“ (Valle de las Mil Palmeras) umgibt die Stadt. Es ist ein fruchtbares Tal mit ungewöhnlich viel Grün für das sonst so karge Lanzarote. Für jedes neugeborene Kind im Ort wurde eine Palme gepflanzt. Wanderungen sind eine beliebte Aktivität im Tal der tausend Palmen. Man findet zudem schöne Fotomotive.

Tal der tausend Palmen in Haría
Im Tal der tausend Palmen – Bild: Tegeler

In Haría befindet sich das Casa-Museo César Manrique, in dem der Künstler bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Hier ist sein großes Atelier noch völlig unangetastet erhalten. Da die Räume authentisch und eng sind, ist die Besucherzahl streng limitiert. Die Eintrittskarten (10 Euro) sollte man deshalb online auf der offiziellen Webseite der Fundación César Manrique kaufen. Unser Tipp: Für 17 Euro gibt es ein kombiniertes Ticket für die Stiftung César Manrique (Tahíche) und das Museumshaus (Haría). Für Haus und den wunderschönen Garten in Haría sollte man etwa 60 bis 90 Minuten einplanen. Der berühmte Künstler und Umweltschützer César Manrique starb am 25. September 1992 im Alter von 73 Jahren bei einem tragischen Autounfall.

Teguise

Die Ortschaft Teguise liegt im Landesinneren in der Nordhälfte von Lanzarote und ist ca. 25 Autominuten von Haría entfernt. Die alte Stadt war bis 1862 die Hauptstadt der Insel und gilt als eines der ältesten und am besten erhaltenen Kolonialdörfer der Kanaren. Die geschichtsträchtige Altstadt rund um die Kirche Nuestra Señora de Guadalupe steht unter Denkmalschutz. Jeden Sonntag von 09:00 bis 14:00 Uhr verwandelt sich Teguise in den größten Open-Air-Markt der Insel. Die Straßen sind sonntags deshalb stark überlastet. Wer mit dem Mietwagen anreist, sollte möglichst vor 09:30 Uhr dort sein. Parken kann man gegen eine kleine Gebühr auf den umliegenden Brachflächen.

Der Kirchturm von Teguise
Teguise – Bild: Tegeler

In Nazaret, einem kleinen Ort vor den Toren von Teguise, befindet sich das Museo Lagomar. Es handelt sich um eine wundervolle Villa, die Jesús Soto (ein Freund Manriques) vor ca. 50 Jahren in einem ehemaligen Steinbruch erbaut hat. Die staunenden Besucher machen im Prinzip eine Hausbesichtigung (und Gartenbesichtigung). Es gibt allerdings auch eine Bar und ein Restaurant. Man erfährt natürlich auch, dass der berühmte Schauspieler Omar Sharif das Anwesen angeblich beim Bridge gewonnen und wieder verloren hat.

Fundación César Manrique (Tahíche)

Von Teguise fährt man weniger als 10 Minuten nach Tahíche. Hier befindet sich das spektakuläre erste Wohnhaus des Künstlers Manrique, das direkt in fünf unterirdische Vulkanblasen hineingebaut wurde und heute besichtigt werden kann. Es gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel und beherbergt neben den Wohnräumen auch eine beeindruckende Kunstsammlung. Der Eintritt liegt bei 10 Euro und wir würden etwa 1 bis 1,5 Stunden für den gesamten Rundgang durch das Haus, den Garten und die Kunstausstellungen einplanen. Für 17 Euro gibt es ein Kombiticket, das auch den späteren Wohnsitz in Haría beinhaltet.

Fundación César Manrique auf Lanzarote
Fundación César Manrique – Bild: Tegeler

Jetzt nähert sich ein schöner Landausflug in Lanzarote auf eigene Faust langsam dem Ende. Von Tahíche fährt man (je nach Liegeplatz) nur 10 bis 15 Minuten zurück zum Schiff in Arrecife.

Landausflüge im Süden von Lanzarote

Im Süden von Lanzarote gibt es etwas weniger Sehenswürdigkeiten als im Norden. Dafür befinden sich hier mit dem Timanfaya-Nationalpark und dem ikonischen Weinbaugebiet La Geria zwei der bekanntesten Landausflugsziele der Insel. Zudem liegen mit Puerto del Carmen und Playa Blanca zwei der drei wichtigsten Urlaubszentren Lanzarotes im Süden.

Karte der Landausflugsziele im Süden von Lanzarote
Karte der Landausflugsziele im Süden von Lanzarote – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Landausflugsziele im Süden von Lanzarote: 1. Casa Museo del Campesino, 2. Timanfaya Besucher- und Interpretationszentrum, 3. Islote de Hilario – Parque Nacional de Timanfaya, 4. Echadero de Los Camellos, 5. Los Hervidores, 6. El Lago Verde / Charco de los Clicos, 7. La Geria Weinbau, 8. Puerto del Carmen, 9. Playa de Papagayo

Der Süden lässt sich hervorragend auf eigene Faust mit dem Mietwagen erkunden. Eine schöne Rundtour für Erstbesucher führt vom Hafen zunächst zum Casa Museo del Campesino, bevor man den Timanfaya-Nationalpark erreicht. Danach geht es weiter zur spektakulären Lavalküste von Los Hervideros und zum grünen See in El Golfo. Über das Weinbaugebiet La Geria und den Urlaubsort Puerto del Carmen mit seinen schönen Stränden geht es dann zurück zum Hafen. Bei längeren Liegezeiten könnte man einen Abstecher zum Papagayo-Strand einbauen.

Monumento al Campesino

Vom Hafen in Arrecife fährt man ca. 20 Minuten zum Casa Museo del Campesino von César Manrique. Es liegt ziemlich genau in der Mitte der Insel. Der Blickfang ist die 15 Meter hohe Skulptur Fecundidad (Fruchtbarkeit) aus alten Wassertanks. Zum Komplex gehört ein weißes, traditionelles Dorf mit Handwerksstätten und einem Restaurant. Es gibt einen großen, kostenlosen Parkplatz direkt vor dem Eingang. Der Eintritt ist frei. Für das Fotografieren der Skulptur und einen Spaziergang durch die Innenhöfe reichen 30 Minuten völlig aus.

Casa Museo del Campesino
Casa Museo del Campesino – Bild: Neufal auf Pixabay

Timanfaya-Nationalpark

Das nächste Ziel ist bereits der berühmte Timanfaya-Nationalpark. Die Landschaft des Nationalparks mit seinen Feuerbergen ist das Ergebnis der verheerenden Vulkanausbrüche in den Jahren 1730 bis 1736. Der Besuch des Timanfaya-Nationalparks gliedert sich in mehrere Etappen:

  • Besucherzentrum
  • Islote de Hilario mit den geothermischen Vorführungen
  • Busfahrt durch den Nationalpark
  • Kamelritt (optional)

Centro de visitantes e interpretación de Timanfaya

Vom Monumento al Campesino fährt man nur ca. 15 bis 20 Minuten bis zum Besucherzentrum des Nationalparks (Centro de visitantes e interpretación de Timanfaya). Es liegt etwas außerhalb der kostenpflichtigen Hauptattraktion direkt an der Straße LZ-67. Hier erfährt man viel über die gewaltigen Vulkanausbrüche des 18. Jahrhunderts, die Entstehung der Lavalandschaften und die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks. Modelle, Filme und interaktive Stationen machen den Besuch abwechslungsreich. Ein besonderes Highlight ist die Eruptions-Simulation (El Simulacro). Mithilfe von Licht-, Ton- und Spezialeffekten wird ein Vulkanausbruch eindrucksvoll nachgestellt. Wer den Timanfaya-Nationalpark besser verstehen möchte, sollte hier vor dem eigentlichen Nationalparkbesuch einen kurzen Stopp einlegen. Für den Besuch reichen etwa 30 bis 45 Minuten. Der Besuch ist kostenlos.

Entrada Parque Timanfaya

Weiter geht es über die LZ-67 in Richtung Yaiza. Hier sieht man am Wegesrand auch den Feuerteufel, das von Manrique entworfene Markenzeichen des Nationalparks. Nach 4 km erreicht man eine Abzweigung zur LZ-602 mit einem größeren Parkplatz. Das ist die Zufahrt zum kostenpflichtigen Bereich des Nationalparks.

Grillen mit Erdwärme im Timanfaya Nationalpark Lanzarote
Grillen mit Erdwärme im Timanfaya-Nationalpark – Bild: Tegeler

Mittlerweile kauft man das Ticket für 30 Euro (Kinder 15 Euro) vorab online bei CACT Lanzarote und entscheidet sich für ein bestimmtes Zeitfenster. Ein spontaner Ticketkauf direkt aus dem Autofenster ist nicht mehr möglich. Aber jeder Mietwagen muss weiterhin am Kassenhäuschen stoppen, damit das Personal den QR-Code des Online-Tickets scannen und validieren kann. Zudem ist der Parkplatz oben am Vulkan (Islote de Hilario) relativ klein. Wenn oben alles voll ist, müssen Autos an der Schranke warten, bis ein anderes Auto den Parkplatz verlässt. Unabhängig vom Zeitfenster.

Islote del Hilaro

Man fährt mit dem Mietwagen in den Nationalpark und parkt am Besucherzentrum Islote de Hilario. Hier beginnen die berühmten geothermischen Vorführungen. Nur wenige Meter unter der Oberfläche herrschen noch immer Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius. Die Ranger demonstrieren eindrucksvoll, wie trockenes Gestrüpp innerhalb weniger Sekunden Feuer fängt oder wie Wasser als meterhohe Fontäne aus einem Bohrloch schießt. Die Vorführungen dauern nur wenige Minuten und gehören zu den Höhepunkten eines Besuchs. Das Fleisch für das rundum verglaste Restaurant El Diablo wird hier mit Erdwärme gegrillt.

Ruta de los Volcanes

Im Anschluss startet die etwa 35 bis 40 Minuten lange Busfahrt auf der Ruta de los Volcanes. Sie ist im Eintrittspreis enthalten und für Individualbesucher die einzige Möglichkeit, das Innere des Nationalparks zu erkunden. Das Verlassen des Busses ist während der Fahrt nicht erlaubt, da die empfindliche Vulkanlandschaft unter strengem Naturschutz steht. Unser Tipp: Ein Sitzplatz am Fenster auf der rechten Busseite ist vorteilhaft. Während der Fahrt läuft ein aufgezeichneter Audio-Guide (auch auf Deutsch). Er erklärt die historische Entstehung der Landschaften durch die Eruptionen zwischen 1730 und 1736 und zitiert aus den historischen Tagebüchern des damaligen Pfarrers von Yaiza.

Timanfaya Nationalpark
Bustour durch den Timanfaya-Nationalpark – Bild: Tegeler

Echadero de Los Camellos

Wenn man die Besichtigung abgeschlossen hat, fährt man mit dem Mietwagen zurück zur LZ-67. Wenn man hier rechts abbiegt, erreicht man nach wenigen Kilometern den Echadero de los Camellos. Der etwa 20-minütige Ritt führt auf einem Rundweg durch die Vulkanlandschaft am Rand des Nationalparks. Das kostet 11 Euro pro Person. Da die Tiere (Dromedare) immer paarweise zwei Personen in den seitlichen Körben tragen, belaufen sich die Kosten auf 22,00 € pro Kamel.

Los Hervideros

Von der Islote de Hilario fährt man über die LZ-67 und die LZ-703 in etwa 20 Minuten nach Los Hervideros. Die spektakuläre Steilküste entstand, als glühende Lavaströme ins Meer flossen und dort schlagartig erkalteten. Über gut angelegte Wege und Aussichtspunkte kann man die zerklüfteten Lavafelsen aus nächster Nähe erkunden. Bei starkem Wellengang schlagen die Atlantikwellen mit großer Wucht in die Felsspalten und Höhlen. Dabei entstehen meterhohe Gischtfontänen und ein lautes Tosen, das den Felsen seinen Namen „Los Hervideros“ (die Siedenden) gegeben hat. Direkt an der Küstenstraße gibt es einen kostenlosen Parkplatz. Für den Besuch reichen meist 20 bis 30 Minuten.

Charco de los Clicos

Nur wenige Minuten weiter nördlich liegt das kleine Fischerdorf El Golfo mit dem berühmten Charco de los Clicos. Die grün schimmernde Lagune befindet sich in einem halb geöffneten Vulkankrater und zählt zu den bekanntesten Fotomotiven Lanzarotes. Die außergewöhnliche Farbe entsteht durch Algen und andere Mikroorganismen im salzhaltigen Wasser. Vom Parkplatz führt ein kurzer, gut ausgebauter Weg zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Lagune, den schwarzen Lavastrand und den Atlantik. Baden ist hier nicht erlaubt, da das Gebiet unter Naturschutz steht.

Landausflüge auf Lanzarote nachLos Hervideros
Los Hervideros – Bild: Tegeler

Weinbaugebiet La Geria

Von Los Hervideros fährt man in etwa 20 Minuten in das Weinbaugebiet La Geria. Die Landschaft gehört zu den außergewöhnlichsten Weinregionen Europas. Nach den gewaltigen Vulkanausbrüchen des 18. Jahrhunderts bedeckte eine meterdicke Schicht aus Lapilli (kleine Lavasteine) das Land. Die Winzer entwickelten daraufhin eine einzigartige Anbaumethode: Jede Rebe wächst einzeln in einer trichterförmigen Mulde, die von einer halbkreisförmigen Steinmauer vor dem Wind geschützt wird. Der Lavakies speichert die nächtliche Feuchtigkeit und versorgt die Pflanzen auch in den trockenen Sommermonaten mit Wasser. Gute Geschäfte machten die Insulaner auch mit Läusen. Das tiefe Rot der Cochenilleschildlaus ist als natürlicher Farbstoff begehrt. Unter anderem für Lippenstifte und farbenfrohe italienische Aperitifs.

Heute ist La Geria das wichtigste Weinanbaugebiet Lanzarotes. Entlang der LZ-30 liegen zahlreiche Bodegas, die zu einer Weinprobe einladen. Besonders bekannt sind die Bodegas Rubicón, El Grifo und La Geria. Viele Weingüter bieten Führungen, Verkostungen und einen Direktverkauf an. Parkplätze sind in der Regel vorhanden. Aber auch ohne Weinprobe lohnt sich die Fahrt durch La Geria. Die schwarzen Vulkanfelder, die unzähligen Steinmauern und die leuchtend grünen Reben bilden eine Landschaft, die es so nur auf Lanzarote gibt. Mehrere Aussichtspunkte entlang der Straße laden zu einem kurzen Fotostopp ein.

Weinbau auf Lanzarote
Weinbau in La Geria – Bild: Tegeler

Puerto del Carmen

Von La Geria erreicht man Puerto del Carmen in etwa 15 Minuten. Der beliebte Urlaubsort ist das größte Ferienzentrum Lanzarotes und erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang der Küste. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Geschäfte prägen die lebhafte Strandpromenade Avenida de las Playas. Direkt an der Strandpromenade und in den Seitenstraßen stehen zahlreiche öffentliche Parkplätze zur Verfügung. In der Hauptsaison kann die Parkplatzsuche allerdings etwas Geduld erfordern.

Viele Kreuzfahrer verbinden einen Besuch in Puerto del Carmen mit einem Spaziergang an der Promenade, einem Restaurantbesuch oder einer Badepause, bevor es zurück zum Schiff geht. Die Playa Grande und die Playa de los Pocillos sind die größten und meistbesuchten Strände und bestens ausgestattet mit Liegen, Schirmen und sanitären Einrichtungen. Die Playa Chica ist eine kleinere, geschützte Bucht und bestens geeignet zum Schnorcheln und Tauchen.

Die Playa Grande in Puerto del Carmen
Die Playa Grande in Puerto del Carmen – Bild: Tegeler

Von Puerto del Carmen fährt man ca. 20 bis 25 Minuten zurück zum Schiff in Arrecife. Ein schöner Landausflug auf eigene Faust geht zu Ende. Wer den Schwerpunkt lieber auf einen Strandtag legen möchte, kann statt Puerto del Carmen auch die berühmten Papagayo-Strände im Süden Lanzarotes ansteuern. Die naturbelassenen Sandbuchten gehören zu den schönsten Stränden der Insel und liegen im Naturpark Los Ajaches. Vom Parkplatz führt ein etwa 10- bis 15-minütiger Fußweg zu den einzelnen Buchten.

Fazit: Landausflüge auf Lanzarote auf eigene Faust

Lanzarote zählt zu den Kanarischen Inseln, die sich besonders unkompliziert auf eigene Faust erkunden lassen: gut ausgebaute Straßen, überschaubare Entfernungen und Sehenswürdigkeiten, die sich problemlos an einem Tag verbinden lassen. Mit einem Mietwagen ist man am flexibelsten unterwegs und kann den Tag ganz nach eigenen Interessen planen. Auch ohne Mietwagen lässt sich ein gelungener Tag gestalten: Arrecife erschließt sich gut zu Fuß, Busse verbinden unter anderem mit Costa Teguise und Puerto del Carmen, und am Hafen stehen jederzeit Taxis bereit. Wer möglichst viele Highlights an einem Tag sehen möchte, ist mit einem organisierten Landausflug oft am besten beraten. Auf Lanzarote wechseln sich Vulkanlandschaften, Weinberge, die Werke von César Manrique und schöne, helle Sandstrände auf engem Raum ab. Deshalb gehört Lanzarote für viele Kreuzfahrer zu den abwechslungsreichsten Häfen der Kanaren.

Petra auf Antigua

Petra Tegeler ist Kreuzfahrtexpertin seit über 20 Jahren und teilt ihre Erfahrungen aus mehr als 200 Häfen weltweit.

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