Civitavecchia auf eigene Faust

Hier haben wir Tipps für Landausflüge in Civitavecchia auf eigene Faust zusammengestellt. Da Rom nicht am Meer liegt, steuern Kreuzfahrtschiffe den weitläufigen Hafen der Stadt Civitavecchia an. Dieser ist sowohl Ziel als auch Ausgangspunkt von Mittelmeer Kreuzfahrten. Leider ist die italienische Hauptstadt etwa 80 Kilometer von diesem Kreuzfahrthafen entfernt. Man muss also erst ein gutes Stück über Land reisen. Aber die Verkehrsverbindungen sind gut und die Kreuzfahrtschiffe bleiben häufig bis spät abends im Hafen. Man hat also ausreichend Zeit für die ewige Stadt. Landausflüge in Civitavecchia führen aber nicht notwendigerweise nach Rom. Die kleine Hafenstadt hat selber einige Sehenswürdigkeiten zu bieten und lädt zu einem Bummel ein. Zudem locken die etruskischen Ausgrabungsstätten in Tarquinia Landausflügler an. Trotzdem ist der Hafen von Civitavecchia in erster Linie Ausgangspunkt für interessante Landausflüge nach Rom. Die Webseite von Turismo Roma gibt es auch in deutscher Sprache. (Stand: Oktober 2019)

Landausflüge in Civitavecchia auf eigene Faust
Das Kolosseum – Bild: Tegeler

Der Kreuzfahrthafen von Civitavecchia

Civitavecchia ist mit ca. 2,5 Millionen Passagieren und ca. 750 Schiffsanläufen im Jahr einer der größten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeer. Deshalb sind nicht selten mehrere Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig im Hafen, die sich auf mehrere Liegeplätze und Kreuzfahrtterminals verteilen. An Spitzentagen können schonmal sieben Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen. Betrieben wird der Kreuzfahrthafen von der Firma Roma Cruise Terminal (RCT), die ein Gemeinschaftsunternehmen viele großer Kreuzfahrtkonzerne ist.

Die meisten Kreuzfahrtschiffe machen an der langen Mole fest, die nahezu parallel zur Stadt verläuft. Hier befinden sich mehrere Liegeplätze, die mit 10 bis 13 nummeriert sind. Es gibt in diesem Teil des Hafens gleich drei Kreuzfahrtterminals. Eines bei Liegeplatz 10/11 und zwei bei den Liegeplätzen 12 und 12b. Bei den beiden letztgenannten Liegeplätzen hat man die Mole deutlich verbreitert und viel in eine neue Infrastruktur investiert. Dabei ist insbesondere das moderne neue Kreuzfahrtterminal Amerigo Vespucci zu nennen, das im Mai 2018 eröffnet wurde.

Aber auch an der Landseite des Hafens gibt es einen Liegeplatz mit der Nummer 25 und ein Kreuzfahrtterminal. Eine Detailkarte des Hafens haben wir hier hinterlegt.

Die Liegeplätze im Hafen von Civitavecchia
Die Liegeplätze im Hafen von Civitavecchia

Neben den Kreuzfahrtterminals ist das zentrale Portmobility-Servicecenter Largo della Pace in der Via Prato del Turco von großer Bedeutung. Dies ist die zentrale Drehscheibe für Kreuzfahrttouristen. Hierher pendeln die Shuttlebusse von den Kreuzfahrtterminals und Busse starten in Richtung Bahnhof, Rom und Tarquinia. Man kann Bus- und Zugtickets erwerben und jedwede Information bei der Touristeninformation einholen.

Mobil Civitavecchia auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Civitavecchia auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt.

Diese Grafik des Portmobility-Servicecenters fasst die Verkehrsverbindungen (der Hafen ist oben links) zusammen. Wenn man sich ein wenig einliest, ist die Grafik sehr informativ. Man erkennt schnell, dass Rom auf eigene Faust etwas Vorbereitung erfordert.

Costa Diadema am neuen  Amerigo Vespucci Terminal
Costa Diadema am neuen Amerigo Vespucci Terminal – Bild: Roma Cruise Terminal

Die Shuttlebusse

Kostenlose Shuttlebusse verbinden die Liegeplätze und Kreuzfahrt-Terminals mit dem Portmobility-Servicecenter Largo della Pace in der Via Prato del Truco am Hafenausgang. Dabei unterscheidet man die Shuttlebusse der Green Line für alle Kreuzfahrt-Terminals auf der Mole und die Busse der Blu Line für das Kreuzfahrt-Terminal bei Liegeplatz 25.

Hier haben wir eine Grafik hinterlegt, die den Shuttlebus-Service in Civitavecchia verdeutlicht. Dabei fällt auf, dass die Green Line von der Mole nicht immer direkt zum Portmobility-Servicecenter Largo della Pace fährt. Laut Grafik ist zwischen 11.30 Uhr und 14.30 Uhr ein Stopp bei der Festung Michelangelo am Fuß der Mole vorgesehen. Die Haltestelle heißt „Bramante“. Von hier ist der Hauptbahnhof nur noch 600 Meter entfernt. Ideal für alle die zum Bahnhof wollen.

Kostenlose Shuttlebusse für einen Tag in Civitavecchia auf eigene Faust
Shuttebusse kommen und gehen – Bild: Portmobility-Servicecenter Largo della Pace

Portmobility-Servicecenter Largo della Pace

Das Portmobility-Servicecenter Largo della Pace ist eine Besonderheit in diesem Hafen. Es ist die Drehscheibe für alle Kreuzfahrer, die auf eigene Faust an Land gehen oder (zurück) zum Schiff fahren möchten. Hier einige Möglichkeiten, die diese Einrichtung am Hafenausgang bietet:

  • Man kann man relativ bquem und schnell in Richtung Zentrum (ca. 800 Meter) oder in Richtung Bahnhof (ca. 1,5 Kilometer) laufen.
  • Wer bei einem lokalen Veranstalter einen Landausflug gebucht hat, trifft diesen in der Regel beim Portmobility-Servicecenter. Es gibt auch Veranstalter, die hier noch um Kunden werben. Wer nichts geplant hat, wird vielleicht noch fündig.
  • Es gibt derzeit gleich zwei Busverbindungen zum Bahnhof. Das sind zum einen die regulären Busse der lokalen Verkehrsgesellschaft CSP (civitavecchiaservizipubblici.it). Diese CSP Busse fahren etwa alle zehn Minuten und kosten 2 Euro. Und dann gibt es noch den PortLink Bus von Trenitalia, der ebenfalls 2 Euro kostet. Dieser gehört zu der neuen Zugverbindung „Civitavecchia Express“ von Trenitalia (s. unten), die sich noch in der Erprobungsphase befindet und bis zum 14. Dezember 2019 befristet ist.
  • Der SIT Bus (sitbusshuttle.com) verbindet das Portmobility Servicecenter mit Rom. Es gibt in der ewigen Stadt zwei Haltestellen bei den Bahnhöfen San Pietro (Via Crescenzio 2) und Termini (Piazza Indipendenza). Der Fahrpreis beträgt 20 Euro und die Fahrzeit liegt planmäßig bei ca. 75 Minuten. Der SIT Bus dient auch als Busverbindung zum Flughafen. Leider gibt es relativ wenige Verbindungen pro Tag und die letzte Rückfahrt in Rom ist relativ früh.
  • Laut Webseite von Flixbus (flixbus.de) fährt auch der Flixbus von Civitavecchia Porto nach Roma Piazza Indipendenza und zurück. Die Fahrt dauert planmäßig 1 Stunde und 15 Minunten und kostet zehn Euro pro Strecke. Auch hier gibt es wenige Verbindungen und die letzte Rückfahrt ist relativ früh. Es könnte sein, dass die Flisbusverbindung und der SIT Bus identisch sind.
  • Die Linea L von Eusepi Trasporti (eusepitrasporti.it) mehrmals am Tag mit Tarquinia. Eine Strecke kostet derzeit 2 Euro.
  • Rund um das Portmobility-Servicecenter gibt es einige Mietwagenverleiher. Darunter Avis bzw. Budget an der Via 16 Settembre Nr. 46 und Europcar an der Via Tarquinia Nr. 19.
Portmobility Servicecenter Largo della Pace
Landausflügler auf dem Rückweg – Bild: Portmobility Servicecenter Largo della Pace

Der Weg zum Bahnhof

Viele Landausflügler möchten mit dem Zug nach Rom fahren. Da stellt sich natürlich die Frage, wie man zum Bahnhof Civitavecchia Centrale kommt. Leider gibt es keine direkte Verbindung von den Kreuzfahrt-Terminals zum Bahnhof. Man nimmt erst den Shuttlebus zum Portmobility-Servicecenter. Dort angekommen kann entweder laufen (ca. 1,5 Kilometer) oder einen Bus nehmen (s. oben). Taxen stehen auch bereit. Mit etwas Glück hält der Shuttlebus von der Mole (Green Line) bei der Festung Michelangelo. Von hier ist der Bahnhof nur 600 Meter entfernt.

Wer einen günstigen Liegeplatz an der Mole erwischt hat, kann auch direkt loslaufen und sich den Shuttlebus sparen. Am Fuß der Mole einfach rechts an der Festung Michelangelo vorbeigehen. Die Mole selber ist etwa einen Kilometer lang. Vom neuen Kreuzfahrtterminal Amerigo Vespucci (Liegeplatz 12 B) sind es ca. 1,5 Kilometer bis zum Bahnhof.

Civitavecchia auf eigene Faust
Civitavecchia auf einen Blick – Karte aus Tagesprogramm von Royal Caribbean

Zugverbindungen nach Rom

Vom Bahnhof in Civitavecchia gibt es zuverlässige und günstige Zugverbindungen nach Rom.

Neu ist seit 2019 der so genannte Civitavecchia Express, der vom Bahnhof Civitavecchia nach Roma San Pietro (ca. 40 Minuten) und Roma Ostiense (ca. 55 Minuten) fährt. Sehr schnelle Verbindungen also. Es gibt pro Tag zwei Abfahrten am Vormittag nach Rom und zwei Abfahrten am Nachmittag zurück nach Civitavecchia. Der Fahrpreis für die Hin- und Rückfahrt liegt bei 15 Euro und beinhaltet einen garantierten Sitzplatz. Der öffentliche Nahverkehr in Rom ist in diesem Fahrpreis jedoch leider nicht enthalten. Tickets gibt es im Bahnhof von Civitavecchia und bei Trenitalia. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das erst einmal am 14. Dezember 2019 endet.

Civitavecchia Express

Die klassische Möglichkeit sind die Regionalzüge (Regionale), die auf ihrer gut einstündigen Fahrt zum Hauptbahnhof Roma Termini an für Touristen interessanten Bahnhöfen wie Roma San Pietro (Petersplatz), Roma Trastevere und Roma Ostiense (Kolosseum) halten. Informationen über Zugverbindungen gibt es, auch in deutscher Sprache, auf der Webseite von Trenitalia.com. Hier kann man die Suche auf Regionalzüge begrenzen. Wir würde bereits vor der Kreuzfahrt nachsehen und die Zugnummern und Zeiten notieren. Die Regionalzüge können mit einem so genannte BIRG-Ticket (5 Zonen) für 12 Euro genutzt werden. Das ist ein Tagesticket, das neben der Bahnfahrt auch für den öffentlichen Nahverkehr in Rom eingesetzt werden kann, was ein großer Vorteil ist. Vor der ersten Fahrt muss das Ticket entwertet werden. Das BIRG-Ticket gibt es am Schalter im Bahnhof. Auch der Zeitungskiosk und die Bar im Bahnhof verkaufen diese Fahrkarten. Für 12 Euro nach Rom (und zurück) fahren und noch die öffentlichen Verkehrsmittel in Rom nutzen. Günstiger geht es kaum. Dafür muss man im Zug manchmal stehen.

Mit dem BIRG-Ticket nach Rom
Das BIRG-Ticket wird im Bahnhof beworben – Bild: Tegeler

Wer einen Schnellzug nutzen möchte, kann das BIRG-Ticket nicht nutzen. Der Intercity fährt mit nur einem Zwischenstopp (Roma Ostiense) direkt zum Hauptbahnhof Roma Termini. Dabei ist er oftmals nicht entscheidend schneller als die Regionalzüge. Die Hochgeschwindigkeitszüge „Le Frecce“ fahren ohne Halt in 47 Minuten bis zum Hauptbahnhof. Dabei sind diese Züge mit ca. zehn Euro für eine einfache Fahrt gar nicht so teuer. Es gibt allerdings deutlich weniger Verbindungen. Aber wenn es passt. In diesem Fall, muss man den öffentlichen Nahverkehr in Rom separat zahlen.

Mobil in Rom auf eigene Faust

Die wichtigsten Zielbahnhöfe sind Rom sind Roma San Pietro (Nähe Petersdom), Roma Ostiense (Kolosseum) und Roma Termini (Spanische Treppe und Trevi-Brunnen). Von hier kann man sich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich in oder in der Nähe der historischen Altstadt und sind gut zu Fuß erreichbar. Das wird durch die Karten unten deutlich. Neben den drei genannten Bahnhöfen, eignen sich auch die Metrostationen Colosseo and Ottaviano als Start für eine Stadtbesichtigung.

Die Bahnhöfe in Rom
Von den Bahnhöfen in Rom zu den Sehenswürdigkeiten

Wenn man mal eine Wegstrecke in Rom überbrücken möchte, bietet sich die Metro an. Es gibt derzeit drei Metrolinien. Zur Erinnerung: Mit einem BIRG-Ticket fährt man kostenlos Metro! Wer kein BIRG-Ticket hat, zahlt in Rom 1,50 Euro für einen Einzelfahrschein (100 Minuten) bzw. 7 Euro für ein Tagesticket (Roma 24 ore). Diese gelten für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Das Einzelticket muss vor jeder Fahrt entwertet werden. Auch beim Umsteigen.

Natürlich gibt es in Rom auch viele öffentliche Buslinien. Der Busbahnhof Roms mit einem Informationsbüro der Verkehrsbetriebe Atac (atac.roma.it) befindet sich am Hauptbahnhof Roma Termini. Für Inhaber eines BIRG-Tickets ist ein öffentlicher Bus der Linie 64 eine kostenlose Alternative zu den kostenpflichtigen Stadtrundfahrten. Der Bus 64 startet am Bahnhof Termini und fährt zum Beispiel über die Haltestellen „Piazza Venezia“ (Kapitol, Forum Romanum, Kolosseum und Trevi-Brunnen) und „Torre Argentina“ (Pantheon und Piazza Navona) zum Petersplatz. Und natürlich wieder zurück.

Selbstverständlich gibt es auch die bekannten Hop-on Hop-off Stadtrundfahrten, die von mehreren Veranstaltern angeboten werden. Die bekanntesten Anbieter City Sightseeing und Big Bus Tours kennt man auch aus anderen Häfen. Der Hauptbahnhof Roma Termini ist der wichtigste Knotenpunkt aller Anbieter. Man kann sich im Rahmen einer Stadtrundfahrt einen guten Überblick verschaffen. Tickets kann man am Bus oder vorab z.B. bei GetYourGuide* reservieren.

Landausflüge in Civitavecchia buchen

Wer keine Lust hat, sich um Urlaub mit Fahrplänen und Stadtplänen herumzuschlagen, kann aus einem großen Angebot an organisierten Landausflügen wählen. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Beispielhaft fügen wir hier das Landausflugsprogramm der Reederei MSC Kreuzfahrten für Civitavecchia bei. Andere Reedereien haben ein mehr oder weniger ähnliches Programm. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Natürlich gibt es gute Alternativen zu den häufig recht kostspieligen Kreuzfahrtausflügen an Bord. Ausflüge ab/bis Civitavecchia kann bequem und sicher bei GetYourGuide* (s. oben) oder rent-a-guide* buchen. Meist deutschsprachige Landausflüge mit Hafenabholung von Meine Landausflüge* gibt es ganz unten am Ende dieser Seite.

Und auch wenn man auf eigene Faust nach Rom fährt, sollte sich mit dem Angebot von GetYourGuide* oder Viator* für Rom befassen, wenn man berühmte Sehenswürdigkeiten nicht nur von außen sehen will. Ein Besuch des Petersdoms und der Sixtinischen Kapelle ist ohne „Führung ohne Anstehen“ oder ein Vorzugsticket schwierig. Die Schlangen sind endlos. Das gilt auch für das Kolosseum. Hier werden seit dem 1. Januar 2019 so genannte Time Slots (Zeitfenster) vergeben. Wenn man sich erst vor Ort anstellt, kann man sich auf eine lange Wartezeit gefasst machen und dann auch nur die Time Slots buchen, die gerade noch frei sind. Für spontane Landausflügler ist Rom einfach zu überlaufen.

Highlights in Civitavecchia auf eigene Faust

Die meisten Landausflügler zieht es natürlich nach Rom. Abgesehen von einem Verbleib in Civitavecchia sind die etruskischen Ausgrabungsstätten von Tarquinia eine interessante Alternative.

Rom auf eigene Faust

Man könnte Goethe zitieren. Aber man muss nicht. Es hat sich schon herumgesprochen: Rom ist eine der bedeutendsten, schönsten, ältesten, modernsten, aufregendsten Städte der Welt. Man kann die Stadt gut auf eigene Faust erkunden. Schöner ist es aber mit einem kundigen Stadtführer. Es sei denn, man kennt Rom von früheren Reisen sehr gut. Diese Stadt hat unendlich viele Sehenswürdigkeiten. Und alles ist ohne Abgrenzung miteinander verflochten: Das Rom der Antike, des Mittelalters, der Renaissance, des Barock und das moderne Rom. Höhepunkte des antiken Roms sind natürlich das Kolosseum und das Forum Romanum. Highlights des Roms der Renaissance und des Barock sind unter anderem die Piazza Navona, der Palazzo Farnese, die Via Giulia, die Piazza del Popolo oder der Trevi-Brunnen. Das kirchliche Rom mit dem Petersburg und dem Vatikan nicht zu vergessen. Und das mittelalterliche Rom gibt es natürlich auch noch.

Links des Tiber
Links des Tiber – Royal Caribbean

Sehenswürdigkeiten auf den Karten oben und unten: A-Kolosseum, B-Konstantinsbogen, C-Forum Romanum, D-Pantheon, E-Engelsburg, F-Petersdom/Vatikan, G-Trevi-Brunnen, H-Spanische Treppe

Rechts des Tiber
Rechts des Tiber – Royal Caribbean

Wenn man Rom auf eigene Faust erkunden möchte, könnte man mit dem Petersdom beginnen. Vormittags ist es mit etwas Glück noch nicht so voll. Wir würden vorab ein „ohne Anstehen“-Tickets kaufen. Dieses gibt es zum Beispiel bei Viator (Link s. oben). Man fährt also mit dem Zug mit zum Bahnhof San Pietro. Von dort kann man bequem zum Petersdom laufen. Man kann in die Kuppel und hat von dort einen sehr schönen Blick. Unmittelbar neben dem Petersdom befindet sich die Sixtinische Kapelle. Hier tritt das Konklave zusammen, wenn ein neuer Papst gesucht wird. Ihren Ruhm verdankt die Kapelle jedoch den Gemälden. Zugänglich ist der Prachtraum über die Vatikanischen Museen.

Vom Vatikan sind es nur ein paar hundert Meter zur Engelsburg am Tiber. Man kann heute 58 Säle der Burg besichtigen. Neben päpstlichen Gemächern führt ein Rundgang durch eine Waffensammlung und ein ehemaliges Gefängnis. Von der Aussichtsplattform auf der Engelsburg genießt man einen tollen Blick über Rom. Von hier sieht man auch bereits das Centro Storico auf der anderen Seite des Tiber. Man überquert den Tiber über die Engelsbrücke und schon ist man mittendrin. Die Altstadt Roms ist sehr überschaubar und mit Sehenswürdigkeiten gespickt. Hier befindet sich die Spanische Treppe, das Pantheon und viele andere schöne Gebäude, Kirchen und Plätze. Ein Highlight ist die Piazza Navona und der Trevi Brunnen. Ein wenig außerhalb der Altstadt warten dann noch das Forum Romanum und das berühmte Kolosseum auf die Landausflügler. Vom Hauptbahnhof Roma Termini könnte man dann abends wieder zurückfahren. Der direkt Fußweg vom Petersdom zum Kolosseum ist 3,4 Kilometer lang. Die Entfernungen sind nicht allzu groß.

Forum Romanum
Forum Romanum – Bild: Tegeler

Tarquinia

Wenn man Rom bereits gut kennt, könnte man nach Tarquinia fahren. Tarquinia ist das Tarquinii der Etrusker und Römer, aus dem das altrömische Königsgeschlecht der Tarquinier stammte. Die heutige Stadt hat mit ihrer Mauer noch stark mittelalterliches Gepräge. In der ehemaligen päpstlichen Residenz, dem Palazzo Vitelleschi, befindet sich heute das Museo Nazionale Tarquiniese. In ihm sind alle etruskischen Funde untergebracht worden, die man nicht in der außerhalb der Stadt gelegenen Nekropole und an den anderen Fundstellen belassen konnte. Die große Gräberstadt macht die führende Rolle deutlich, die Tarquinia unter den Städten der Etrusker gespielt hat. Auf dem Monterozzi genannten Gelände der Totenstadt gibt es neben Massengräbern eine große Anzahl von in den Fels gehauenen Einzel- oder Familiengräbern, die zum Teil wundervoll ausgemalt sind. Die bis 2.500 Jahre alten Bilder vermitteln einen Einblick in das Leben und die Religion der Etrusker und können vom Thema her mit den Darstellungen in den ägyptischen Mastabas verglichen werden. 40 dieser mit Wandmalereien ausgestatteten Gräber sind im Rahmen von Führungen (Dauer zwei Stunden) zu besichtigen

Civitavecchia

Natürlich kann man den Tag auch einfach in Civitavecchia verbringen. Das Zentrum um die Piazza Vittorio und die Kathedrale San Francesco d’Assisi ist bequem zu Fuß erreichbar. Hier kann man schön bummeln und etwas essen gehen. Wer möchte, kann das Museo Nazionale Archeologico besuchen. Direkt hinter der mächtigen Festung Michelangelo am Hafen beginnen sogar einige recht schöne Strandabschnitte mit einer netten Promenade. Man benötigt aber Badeschuhe.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der im 2. Weltkrieg stark zerstörten Stadt gehören die Terme Taurine die auch Terme Trajan genannt werden. Die archäologische Ausgrabungsstätte ist gut 5 Kilometer vom Hafen entfernt. Man benötigt also ein Verkehrsmittel. Laut Grafik des Portmobility-Servicecenters läuft man 10 Minuten zur Piazza V. Emanuele und kann dort einen Bus nehmen.

Weitere Kreuzfahrtausflüge lokaler Anbieter

Meist deutschsprachige Landausflüge mit Hafenabholung von Meine Landausflüge* gibt es ganz unten am Ende dieser Seite. Hier ist eine Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie im Preis der Landausflüge enthalten.