Athen auf eigene Faust

Karte mit Zielen für Landausflüge in Athen
Auf einen Blick – Karte: Carnival Cruise Lines

Hier haben wir Tipps für Landausflüge in Athen auf eigene Faust zusammengestellt. Die griechische Hauptstadt ist ein beliebtes Ziel von Mittelmeer Kreuzfahrten im östlichen Mittelmeer. Als der Ort, an dem vor rund 2.500 Jahren viele Entwicklungen, die Europa bis heute prägen, begannen, hat Athen eine ähnliche Strahlkraft wie Rom. Steinernes Symbol dieser großen Geschichte ist natürlich die Akropolis. Wie kein anderes Baudenkmal symbolisiert dieses hoch über der Stadt auf einem Felsplateau thronende Ensemble von Tempelruinen das antike Griechenland, das als Geburtsstätte der Demokratie und als Wiege europäischer Wissenschaft und Philosophie gilt. Unserer Erfahrung nach kann man die Akropolis gut im Laufe des Nachmittags besuchen. Morgens wird es schnell sehr voll. Athen hat aber mehr und anderes zu bieten als die Akropolis. Die Altstadt Plaka zum Beispiel oder den Syntagma-Platz. Dazu einige weltbekannte Museen, in denen man Kunstschätze aus allen Epochen der griechischen Geschichte besichtigen kann. Kreuzfahrtschiffe laufen den Hafen der Stadt Piräus an. Eine Großstadt mit 160.000 Einwohnern, die heute praktisch mit dem circa zehn Kilometer entfernten Athen zusammengewachsen ist. Der Hafen von Piräus gilt als größter Passagierhafen Europas. Neben Kreuzfahrtschiffen tragen dazu natürlich insbesondere auch die zahlreichen Fähren zu den den griechischen Inseln bei. Griechenland ist bekanntlich Teil der EU, mit allen Vorteilen, die das für die Landausflügler aus Deutschland mit sich bringt. Weitere Informationen gibt es auf der offizielle Webseite This is Athens. (Stand: September 2019)

Landausflüge in Athen auf eigene Faust
Die Akropolis – Bild: MSC Kreuzfahrten

Der Kreuzfahrthafen von Athen (Piräus)

Athen/Piräus ist einer der größten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeer. An den drei Kreuzfahrtterminals im Hafen von Piräus machen jedes Jahr mehrere hundert Kreuzfahrtschiffe fest. An zusätzlichen Kapazitäten wird gearbeitet. Auf der Karte unten kann man die Lage der Kreuzfahrtterminals und die nächstgelegene Metrostation gut erkennen. Wer möchte, kann auf der Webseite der Piraeus Port Authority vorab den Liegeplatz des eigenen Kreuzfahrtschiffes in Erfahrung bringen.

Terminal A Miaoulis

Das 8.000 m² große Terminal A bietet Platz für zwei Kreuzfahrtschiffe, die links und rechts des Gebäudes anlegen. Die klimatisierten Räumlichkeiten sind unter anderem mit kostenlosem Internet, einigen Geschäften und ein wenig Gastronomie ausgestattet. Vor dem Kreuzfahrtterminal gibt es einen Taxistand und Parkplätze für 80 Landausflugsbusse.

Kreuzfahrtterminals in Piräus
Blick auf den Kreuzfahrtterminals in Piräus – Bild: Piraeus Port Authority

Terminal B Themistocles

Dieses Kreuzfahrtterminal wurde 2013 fertiggestellt. Es gibt zwei Liegeplätze, die auch von den ganz großen Pötten genutzt werden können. Terminal B wurde für Passagierwechsel ausgelegt. Kreuzfahrtschiffe, deren Mittelmeer Kreuzfahrt in Athen beginnt, können hier abgefertigt werden. In und vor dem modernen Gebäude gibt es kostenloses Internet, einen Duty-Free-shop und einen Taxistand.

Terminal C Alkimos

Cruise Terminal C „Alkimos“ wurde im Jahre 2003 fertiggestellt und 2016 renoviert und erweitert. Trotzdem wirkt dieses Kreuzfahrtterminal ein wenig wie ein Provisorium. Das liegt wohl an der zeltartigen Konstruktion. Ein großes Kreuzfahrtschiff kann hier anlegen. Es liegt in der Mitte zwischen Terminal A und Terminal B, wie man auf dem Bild oben gut erkennen kann. Zu den Einrichtungen gehören kostenloses Internet und ein Taxistand.

Mobil in Piräus und Athen auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Athen auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt.

Vom Kreuzfahrthafen von Piräus Athen auf eigene Faust erkunden
Blick vom Schiff auf Terminal C (im Hintergrund Terminal A) – Bild: Tegeler

Die meisten Passagiere nutzen ihren Aufenthalt in Piräus zu einem Landausflug nach Athen.

Zu Fuß

Man kann in diesem Hafen zu Fuß wenig ausrichten. In Piräus gibt es relativ wenig lohnende Ziele und selbst die sind für Fußgänger schon relativ weit entfernt. Rund um die Metrostation findet man ein Geschäftsviertel mit vielen Läden. Wer bereit ist, mehrere Kilometer zu laufen, könnte das Archäologische Museum erreichen. Der Hafen Mikrolimano mit seinen guten Restaurants ist von Terminal A bereits ca. 3,5 Kilometer entfernt.

Öffentliche Busse

Ein besonders hilfreicher Service ist der X80 Piraeus-Akropolis-Syntagma Express der Athener Verkehrsbetriebe (oasa.gr). Dieser startet während der Hauptreisezeit (ca. Mai bis Oktober) alle 30 – 40 Minuten von Haltestellen an den Port Gates E11 und E12. Das ist bei Terminal A und C. Bis in die Stadt benötigt der Bus bei normalen Verkehrsverhältnissen ca. 30 bis 40 Minuten. Wenn man die Haltestelle nicht gleich sieht, einfach fragen oder vorab auf dieser Karte nachsehen.

Auf der Strecke gibt es mehrere Haltestellen, wie die Metrostation Syngrou Fix (Linie 2), das Archäologisches Museum in Piräus, den Syntagma Platz oder die Akropolis. Der Fahrpreis lag 2019 bei 4,50 Euro. Es handelt sich dabei um ein Tagesticket, das auch für die Metro und für alle öffentlichen Busse gilt.

Karte des Hafens von Piräus
Karte des Hafens von Piräus

Die Alternative ist ein Bus der Linie 40, der 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 12 Monate im Jahr von Piräus nach Athen (Syntagma-Platz) und wieder zurück fährt. Auch außerhalb der Hauptreisezeit. Während des Tages gibt es meistens vier Verbindungen pro Stunde. Der Bus benötigt knapp 50 Minuten für die Strecke. Wenn alles planmäßig verläuft. Los geht es in der Nähe von Port Gate E12. Das bei Terminal C. Man kann die Haltestellen bei Google Maps erkennen.

Stadtrundfahrten

Eine gute und bequeme Möglichkeit sind die beliebten aber auch sehr zeitaufwendigen Stadtrundfahren. Nach dem bewährten Hop-on Hop-off Prinzip kann man unterwegs an zahllosen Haltestellen und Sehenswürdigkeiten aussteigen und mit einem der nachfolgenden Busse weiterfahren. Meisten fahren die Busse alle 30 Minuten. Man kauf ein Ticket für 24 oder 48 Stunden und kann während der Gültigkeitsdauer alle Linien des Anbieters nutzen.

Es gibt mehrere Anbieter, darunter die roten Busse der Firma City Sightseeing, die gelben Busse von Athens Open Tour (Grey Line) und die blauen Busse von Sights of Athens. Alle drei Anbieter haben wiederum mehrere Linien im Programm. Man fährt meistens erst einmal mit der Piräus Linie durch Piräus und erst dann weiter in Richtung Athen, wo man die Stadtlinie umsteigen kann. Während der Fahrt bieten die Unternehmen kostenloses Internet. Über Kopfhörer gibt es zudem touristische Informationen in vielen Sprachen, darunter auch in Deutsch.

Die Busse stehen außerhalb des Hafengeländes unweit von Terminal A und B und beim so genannten Lions Gate (Hafenausgang E12) gegenüber von Terminal C. Genaue Informationen dazu gibt es auf den Webseiten der Anbieter. Die Firma Sights of Athens betreibt neben den Buslinien noch eine kleine Touristenbahn (Bimmelbahn), die ihre Runden in Piräus dreht.

Taxi

Alternativ kann man sich von einer der zahllosen gelben Taxen fahren lassen, die an den großen Taxiständen vor jedem Kreuzfahrtterminal warten. Die Taxen sind mit Taxametern ausgerüstet und müssen diese auch einschalten. Die Grundgebühr liegt bei 1,70 Euro und in der Stadt kommen pro Kilometer 0,74 Cent hinzu. Außerhalb der Stadtgrenze sind es 1,29 Euro. Bei Stau oder Stop-and-Go-Verkehr wird pro Minute noch 20 Cent berechnet. Nach der Fahrt bekommt man auf Wunsch eine Quittung. Der Fahrpreis gilt für bis zu vier Personen.

Wir haben im Sommer 2017 ca. 25 Euro für eine Fahrt ins Zentrum bezahlt. Wie überall auf der Welt ist auch in Athen eine gewisse Vorsicht im Umgang mit Taxifahrern geboten. Bei der Firma Athens Welcome Pickups (welcomepickups.com) kann man ein Taxi auch online vorbestellen. Der Fahrer wartet dann mit einem Namensschild am Terminal. Angeblich unterscheidet sich der Fahrpreis nicht von den Taxen am Taxistand.

Mein Schiff 4 an Terminal B
Mein Schiff 4 an Terminal B – Bild: Tegeler

Die Metro

Die Metrostation in Piräus ist von den Kreuzfahrtterminals zu Fuß in ca. 20 bis 30 Minuten erreichbar. Auf dem Lageplan der Terminals (s. oben) ist die Metrostation markiert (links oben). Man folgt einfach der Hauptstraße Akti Miaouli, die um das Hafenbecken herumführt. Vom Port Gate E12 (Lions Gate) bei Terminal C sind es 2,3 Kilometer. Wer nicht laufen mag, kann auf der Straße Akti Miaouli auch einen öffentlichen Bus nehmen.

Wenn eine Fußgängerbrücke auftaucht ist man fast am Ziel. Direkt dahinter befindet sich die Bahnstation (Metro). Von der Metrostation fahren die Züge der grünen Linie in die Innenstadt von Athen. Es gibt nur diese eine Linie. Zudem ist dies die Endhaltestelle. Einfacher geht es also nicht. Einen Plan der Metro haben wir hier hinterlegt. Das Tagesticket kostete zuletzt 4,50 Euro.

Interessant für Athen Besucher sind insbesondere die Metrostationen Monastiraki (Monastiraki, Plaka, Ermou-Einkaufsstraße), Acropli (Neues Akropolis Museum, Akropolis, Plaka), Syntagma (Syntagma-Platz, Parlament, Nationalgarten, Panathinaiko-Stadion, Olympiaion) und Omonia (Archäologisches Nationalmuseum).

Landausflüge in Athen buchen

Wer keine Lust hat, sich um Urlaub mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einheimischen Taxifahrern herumzuschlagen, kann aus einem großen Angebot an organisierten Landausflügen wählen. Entsprechende Angebote findet man an Bord des Kreuzfahrtschiffes oder bei lokalen Veranstaltern. Beispielhaft fügen wir hier das Landausflugsprogramm der beliebten deutschen Reederei AIDA Cruises für Athen bei. Da ist wohl für jeden etwas dabei. Andere Reedereien haben ein mehr oder weniger ähnliches Programm. Für die Reedereien sind diese Kreuzfahrtausflüge ein wichtiges Geschäft. Entsprechend intensiv wird geworben.

Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen. Diese kann man bequem und sicher bei Viator* (s. oben) buchen. Deutschsprachige Landausflüge mit Hafenabholung von Meine Landausflüge* gibt es oben. Hier ist eine Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie im Preis der Landausflüge enthalten. Geführte Fahrradtouren findet man zudem bei Baja Bikes*.

Highlights für Landausflüge in Athen

Das Zentrum Athens kann man in 5 bis 8 Stunden gut zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Es gibt eine kleine rote Bimmelbahn (athenshappytrain.com), die durch das historische Zentrum Athens fährt. Das Areal ist relativ kompakt und wird im Norden durch die Haupteinkaufsstraße Ermou, im Süden durch die Dionysiou-Areopagitou-Straße (ebenfalls eine beliebte Fußgängerzone), im Osten durch den Syntagma-Platz/Nationalgarten und im Westen durch die Akropolis begrenzt. Auf Karte unten ist der Bereich gut zu erkennen.

Das Zentrum von Athen auf eigene Faust zu Fuß erkunden
Das Zentrum auf einen Blick – Royal Caribbean

Die Zahlen stehen für wichtige Sehenswürdigkeiten. 1-Akropolis, 2-Antike Agora, 3-Plaka Altstadtviertel, 4-Panathinaiko-Stadion, 5-Nationalgarten, 6-Odeon des Herodes Atticus, 7-Hadrian-Bogen, 8-Parlament und Syntagma-Platz.

Syntagma-Platz und Parlament

Einer der zentralen Plätze der Stadt ist der Syntagma-Platz. Der Name des Platzes erinnert an die griechische Verfassung vom März 1844, die vom Balkon des klassizistischen Königspalastes an seiner Ostseite proklamiert wurde. Seit 1935 hat in dem Palast das griechische Parlament seinen Sitz. Vor dem Gebäude befindet sich das Denkmal des Unbekannten Soldaten, an dem die Evzonen (die königliche Leibgarde) in traditioneller Uniform Wache halten. Die Wachablösung, die jede Stunde (sonntags nur einmal) stattfindet, ist ein beliebter Touristenmagnet. In einer Nebenstraße (Vasilissis Sofias 22), nur wenige hundert Meter vom Parlament entfernt, widmet sich das Byzantinische Museum der byzantinischen Kultur.

Nationalgarten und Zappeion

Hinter dem Parlament befindet sich der wunderschöne Nationalgarten mit seinen exotischen Pflanzen und Zierteichen. Der Garten umfasst gut 15 Hektar und wurde im 19. Jahrhundert als Schlossgarten und Botanischer Garten geplant. Eine grüne Oase mitten in der hektischen Stadt. Im Süden wird der Park durch das Zappeion begrenzt. Das klassizistische Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Hier werden heute Tagungen und Messen veranstaltet.

Panathinaiko-Stadion
Panathinaiko-Stadion – Bild: Tegeler

Panathinaiko-Stadion

Unweit des Zappeion lohnt das weiße Panathinaiko-Stadion einen Besuch. Dieses wurde 1890 auf den Fundamenten eines antiken Stadions für ersten olympischen Spiele der Neuzeit (im Jahre 1896) gebaut. Es ist sozusagen das erste Olympiastadion. Bei den Olympischen Spielen von 2004 war es das Ziel des Marathonlaufs. Die griechische Fußballnationalmannschaft hat im Sommer 2004 nach dem Gewinn des Europameistertitels hier mit den Fans gefeiert.

Tempel des Olympischen Zeus

Der Tempel des Olympischen Zeus, auch Olympiaion genannt, war einer der größten Tempel im antiken Griechenland. Er wurde durch ein Erbeben zerstört und später als Quelle für Baumaterial missbraucht. Heute kann man die gewaltigen Säulen besichtigen, die auf einer grünen Rasenfläche stehen.

Neues Akropolis Museum

Das fantastische neue Akropolis Museum beherbergt seit 2009 mehr als 4.000 Fundstücke und Objekte von der Akropolis. Der Eintritt ist mit 5 Euro moderat. Es gibt ein schönes Café mit einem Glasboden, der den Blick auf Ausgrabungen freigibt. Das Museum liegt an der Dionysiou-Areopagitou-Straße, die als eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Athens gilt. Unweit des Museums ist auch einer der Zugänge zur Akropolis.

Odeon des Herodes Atticus
Odeon des Herodes Atticus – Bild: Tegeler

Die Akropolis

Das Felsplateau der Akropolis war die Keimzelle des antiken Athen und ist natürlich der Höhepunkt eines Landausflugs in Athen auf eigene Faust. Zu den berühmten Bauwerken gehören die Propyläen, der Nike-Tempel, das Erechtheion und natürlich der berühmten Parthenon. Letzterer ist 69 Meter lang und 31 Meter breit. Neben den berühmten Bauwerken bietet die Akropolis einen fantastischen Rundblick über Athen. Von der Südmauer fällt der Blick auf das antike Dionysos-Theater mit 17.000 Plätzen.

Wer mit der Metro unterwegs ist, erreicht die Zugänge der Akropolis über die Metrostationen Acropolis oder Monastiraki. Der Eintritt liegt bei 20 Euro. Rentner aus EU-Ländern zahlen die Hälfte. Vielleicht erwischt man auch einen der Tage mit kostenlosem Eintritt. Am 6. März, 18. April, 18. Mai, 28. Oktober, am letzten Wochenende im September oder am ersten Sonntag in den Monaten November bis März ist der Eintritt frei. Für den Aufstieg sind feste Schuhe hilfreich, insbesondere wenn man einen Regentag erwischt hat. An heißen Tag ist ein Wasserflasche sehr nützlich.

Die Sehenswürdigkeit ist im Sommer von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Im November bis März von 8.30 Uhr bis 17 Uhr. Voll ist es fast immer. Vor zehn Uhr und nach fünfzehn Uhr ist es meistens etwas günstiger. An sehr heißen Tagen kann die Akropolis zwischen 13 und 17 Uhr geschlossen werden.

Parthenon auf der Akrpolis
Der Parthenon auf der Akropolis – Bild: Tegeler

Odeon des Herodes Atticus

Das Odeon des Herodes Atticus ist ein weiteres antikes Theater am Fuße des Felsplateaus der Akropolis. Es handelt sich um ein Theater nach römischer Bauart und bietet Platz für 5.000 Zuschauer. Seit knapp hundert Jahres wird es für Konzerte genutzt. Hier traten berühmte Künstler wie Maria Callas oder Herbert von Karajan mit den Wiener Philharmonikern auf.

Ermou-Straße

Dies ist die Haupteinkaufsstraße Athens. Die moderne Ermou-Straße erstreckt sich auf einer Länge von 3 Kilometern zwischen Plätzen Syntagma und Monastiraki. Hier gibt es vor allem Mode, Schuhe und Schmuck.

Plaka und Monastiraki

Diese Viertel zwischen den Metrostationen Acropoli und Monastiraki gehören zu den ältesten Athens. Die jetzige Anlage geht größtenteils auf die türkische Zeit zurück. Antike Ruinen, byzantinische Kirchen, Museen, Läden, Bars, Nachtklubs und Tavernen sind hier auf vielleicht einem Quadratkilometer zusammengedrängt. Die Atmosphäre der Gegend mit ihren engen Gassen lockt sehr viele Touristen an.

Archäologische Nationalmuseum

Einige Straßen nördlich des Omonia-Platzes wartet das Archäologische Nationalmuseum mit seiner einzigartigen Sammlung der großen Kulturen des antiken Griechenlands. Der Omonia-Platz ist ca. 1,5 Kilometer vom Syntagma-Platz entfernt und kann zu Fuß oder mit der Metro erreicht werden. Zu den kostbarsten Schätzen des Museums gehört die goldene Totenmaske eines Achäerkönigs, die der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann 1876 in Mykene zutage förderte.

Tempel des olympischen Zeus
Tempel des olympischen Zeus (fotografiert von der Akropolis) – Bild: Tegeler

Landausflüge ins Umland

Wer Athen schon kennt, könnte einen Landausflug ins Umland unternehmen. Beliebte Ziele sind das knapp 70 Kilometer entfernte Kap Sounion und natürlich der berühmte Kanal von Korinth, der ebenfalls gut 70 Kilometer vom Hafen entfernt ist.

Das Kap Sounion mit dem berühmten Marmortempel des Gottes Poseidon ist für seinen Panoramablick berühmt. Von hier sieht man viele Inseln der Ägäis. Besonders schön ist der Besuch zum Sonnenuntergang. Der Poseidontempel stammt in etwa aus der Zeit als auch der Phartenon auf der Akropolis gebaut wurde.

Der Kanal von Korinth war früher häufiges Ziel von Kreuzfahrtschiffen. Nach dem diese mittlerweile viel zu groß für eine Kanalpassage geworden sind, bleibt ein schöner Landausflug und eine Fahrt mit einem Touristenboot. Der Kanal wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und trennt das griechische Kernland von der Halbinsel Peloponnes. Der Kanal ersparte der Schifffahrt die Fahrt rund um den Peloponnes, was ca. 325 Kilometer ausmacht. Noch heute wird der Kanal von vielen Yachten und Fähren durchquert. Ein Bedeutung für die Handelsschifffahrt hat er heute nicht mehr.

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