Bonaire auf eigene Faust

Bonaire auf eigene Faust

Bonaire

Das „B“ der niederländischen ABC Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) ist 39 km lang und bis zu 11 km breit. Die karge und trockene Insel ist politisch eine „Besondere Gemeinde“ der Niederlande und wird abgesehen von den ca. 19.000 Einwohnern auch von mehr als 10.000 Flamingos und vielen freilaufenden Eseln bewohnt. Die gemütliche kleine Hauptstadt Kralendijk und hat sehr viel Charme. Besonders schön sind die bunt bemalten Häuser im holländischen Kolonialstil. Auf Bonaire wird Niederländisch und Englisch gesprochen. Wie auf Aruba und Curacao unterhalten sich die Menschen auf der Straße in Papiamentu. Ein sympathischer Mix vieler Sprachen. Der Währung auf der Insel ist der US Dollar. Hier finden Sie Anregungen für Ihren Landausflug auf Bonaire auf eigene Faust. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Tourism Corporation Bonaire. Hier gibt es auch zahlreiche gute Tipps für Kreuzfahrttouristen, die Bonaire auf eigene Faust erkunden möchten. Geprüfte Landausflüge und Aktivitäten regionaler Veranstalter finden Sie bei Viator.

Transport in Bonaire auf eigene Faust

Blick auf Hafen und Stadt

Blick auf Hafen und Stadt

Kreuzfahrtschiffe legen direkt in der kleinen Hauptstadt Kralendijk an. Der Town Pier (auch Northern Pier genannt) und der Customs Pier (auch Southern Pier) liegen zentral. Die Urlauber können bequem an Land und in die kleine Hauptstadt hinein laufen. Terminals gibt ges nicht.

Der Town Pier führt direkt zum kleinen Wilhelmina Park. Hier sind ist immer Markttag wenn ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt. Hinter dem Park gibt ein Büro der Touristeninformation. Einen Block vom Meer entfernt, an der Kaya Grandi, befinden sich meisten Geschäfte in dieser sympathischen kleinen Hauptstadt.

Taxen warten im Bereich des Hafens auf Fahrgäste. Nach Angaben der Touristeninformation kosten Fahrten in den Süden oder Norden der Insel ca. 25 US Dollar. Das ist wohl so ziemlich der höchste Preis, den man auf der Insel für eine Taxifahrt zahlen kann. Auf der Webseite der Touristeninformation (Link s. oben) gibt es eine Tabelle mit Fahrpreisen vom nahen Flughafen zu zahlreichen Zielen. Die Fahrpreise werden von der Regierung vorgegeben.

Der Bereich um den Hafen

Der Bereich um den Hafen

Das Wassertaxi Kantika di Amor (watertaxikleinbonaire.com) fährt von Kralendijk zur kleinen Nachbarinsel Klein-Bonaire. Vom Kreuzfahrtschiff läuft man vielleicht 5 Minuten zum Anleger beim Restaurant „It Rains Fishes“. Los geht es um 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr. Für einen Roundtrip bezahlte man 2016 15 US Dollar.

Shopping am Hafen

Shopping am Hafen

Scooter oder Fahrräder sind auf der kleinen und relativ flachen Insel eine gute Alternative. Bei Rento Fun Bonaire (rentofunbonaire.com) gibt es Fahrräder ab 10 US Dollar pro Tag und einen Roller am 26 US Dollar pro Tag. Eine Alternative ist u.a. die Firma Scooters Bonaire (scootersbonaire.com) in der Kaya Grandi 72.

Auch Mietwagen sind interessant. Die Straßenverhältnisse und die Beschilderung sind gut und es wird wie bei uns auf der rechten Seite gefahren. Die Firma Rento Fun hat neben Fahrrädern und Rollern auch Autos. Die Firma Bonaire Rent a Car (bonairerentacar.com) hat ein Büro in der Kaya Industria unweit des Hafens. In dieser Straße, aber ein Stück weiter entfernt, ist die Firma Fox Bonaire Car Rental ansässig. Die großen internationalen Verleiher wie Hertz, Avis oder Budget haben Niederlassungen am 3 Kilometer vom Hafen entfernten Flamingo Airport.

Highlights für Ihre Landausflüge auf Bonaire

In der kleinen Hauptstadt

In der kleinen Hauptstadt

Auf Bonaire kommen Schnorchler und Taucher auf Ihre Kosten. Die Insel gehört zu den besten Tauchrevieren der Welt. Es gibt zudem auch einige schöne Strände und ein bizarres aber schönes Hinterland.

In der attraktiven kleinen Hauptstadt Kralendijk kann man nach einem Landausflug noch ein wenig bummeln und sich an den bunten Gebäuden im niederländsichen Kolonialstil erfreuen. Eine gute Möglichkeit zur Gestaltung des Tages in Bonaire auf eigene Faust ist eine Inseltour. Beliebt sind auch Ausflüge nach Klein Bonaire.

Der Norden: Washington-Slagbaai National Park

Washington Slagbaai National Park

Washington Slagbaai National Park

Der Nationalpark Washington-Slagbaai befindet sich im Norden von Bonaire. Man fährt eine gute halbe Stunde bis hierher. Der Eintritt beträgt 25 US Dollar. Am Eingang gibt es ein kleines Museum mit einer Bar. Für Fahrten durch den Nationalpark wird ein Allradfahrzeug empfohlen. Der Nationalpark besticht durch seine bizarre und felsige Landschaft. Die Straßen sind nicht befestigt. Fahren Sie langsam durch die Park. Gerade die geringe Geschwindigkeit ermöglicht es Ihnen, Umgebung und Tierwelt auch wirklich in sich aufnehmen und genießen zu können. Für die Vogelbeobachtung wurden eigens zwei Aussichtstürme errichtet.

Der Süden: Salz und Flamingos

Wilder Esel

Wilder Esel

Eine Tour durch den Inselsüden sollte immer auch den Besuch der natürlichen Bassins der Salzwasserverdunstung einschließen. Die strahlend weißen Salzberge glitzern in der Sonne. Inmitten der Salzbecken befindet sich auch das Schutzgebiet für die Flamingos.

Ein schönes Ziel ist auch das Donkey Sanctuary (donkeysanctuary.org). In der Zufluchtstätte für die frei auf der Insel lebenden Esel werden mehr als 60 Tiere beherbergt und versorgt. Darunter sowohl Jungtiere also auch ältere Esel. Sie können sogar eines der Tiere „adoptieren“.

Die ausgedehnten Mangrovenwälder der Lac Bay sind ein weiteres Highlight auf dieser kleinen Karibikinsel. Hier kann man sehr schöne Kayaktouren unternehmen.

Klein Bonaire

Wassertaxi nach Klein Bonaire

Wassertaxi nach Klein Bonaire

Knapp einen Kilometer vor der Küste (in Höhe der Hauptstadt) liegt die unbewohnte Insel Klein Bonaire. Man kann mit dem Wassertaxi übersetzen. Die kleine Insel ist Teil des Bonaire Marine Parks und ein beliebtes Ziel für Taucher und Schnorchler.

Der No Name Beach ist ein knapp dreihundert Meter langer Sandstrand. Ein weiterer toller Platz für Taucher und Schnorcheler. Aber es gibt es keine Infrastruktur und keinen Schatten. Ohne Getränke, Badeschuhe und Sonnenschutz wird es ein harter Tag.

Tauchen und Schnorcheln

Taucherparadies Bonaire

Tauchen und Schnorcheln auf Bonaire

Für Taucher gehen im Bonaire National Marine Park Träume in Erfüllung. Die Insel gehört zu den besten Tauchrevieren weltweit. Sie benötigen kein Boot. Man kann an vielen Stellen direkt vom Strand aus tauchen. Dive Operators werden auf der Webseite der Touristeninformation (s. Link oben) aufgeführt. Auch Schnorchler werden auf der Insel auf ihre Kosten kommen. Wer möchte, kann sich einem geführten Schnorchelausflug anschießen. Mit Renee’s Snorkel Trips (reneesnorkeltrips.com) kann man in einer kleinen Gruppe von maximal 5 Personen die Unterwasserwelt rund um Bonaire erforschen. Ein Schnorchelausflug mit zwei Stopps kostet zum Beispiel 40 US Dollar pro Person. Enthalten ist der Transport, eine Einführung, die Ausrüstung sowie etwas zu trinken. Eine Alternaive ist die Firma Woodwind Cruises, die einen Segeltörn mit Schnorchelstopps anbietet.

Die Strände

Coco Beach Club

Coco Beach Club

Die Strände auf Bonaire sind relativ schmal und voller Korallen (Badeschuhe!). Aber sie sind sauber und nur selten überfüllt. Sehr gut schwimmen können Sie an den Stränden entlang der Westküste. An der Ostküste ist die See oft rau und es gibt gefährliche Strömungen.

In der des Hafens befinden sich die Strände des Divi Flamingo Beach Resort & Casino (10 Minuten zu Fuß) und des Plaza Resort Bonaire (15 Minuten zu Fuß). An beiden Hotelstränden kann man Liegen und Sonnenschirme mieten. Viel Wassersport gibt es am Strand des Eden Beach Resorts und des benachbarten Coco Beach Clubs (cocobeachbonaire.com). Vom Hafen läuft man ca. 25 Minuten hierher.

Sehr schön ist der Sorobon Beach (am Lac Bay). Mit dem Taxi fährt man ca. 15 Minuten bis hierher. Der Fahrpreis liegt bei ca. 20 US Dollar. Es gibt Liegen und Sonnenschirme und auch sonst viele Infrastruktur. Aufgrund der geringen Wassertiefe können Sie hier auch mit Ihrer Familie einen Strandtag verleben.

Eine Reihe schöner Strände finden Sie auf dem Gelände des Washington Slagbaai National Parks. Zum Beispiel die Playa Funchi und Boca Slagbaai, die auch sehr gut zum Tauchen und Schnorcheln geeignet sind.

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