Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Piräus (Athen) auf eigene Faust zusammengestellt. Piräus ist die Hafenstadt von Athen und einer der wichtigsten Passagierhäfen Europas. Die Stadt ist heute mit dem rund 10 km entfernten Athen zusammengewachsen und deshalb ein beliebtes Kreuzfahrtziel im östlichen Mittelmeer. In Athen begannen vor rund 2.500 Jahren viele Entwicklungen, die Europa bis heute prägen. Steinernes Symbol dieser großen Geschichte ist natürlich die weltberühmte Akropolis. Die griechische Hauptstadt hat aber mehr zu bieten als den berühmten Burgberg mitten in Athen. Die Altstadt Plaka zum Beispiel oder den Syntagma-Platz. Dazu einige weltbekannte Museen, in denen man Kunstschätze aus allen Epochen der griechischen Geschichte besichtigen kann. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite This is Athens. Letzte Aktualisierung: September 2026
Kurz & knapp für Kreuzfahrer
Wer Piräus (Athen) auf eigene Faust entdecken möchte, findet hier die wichtigsten Informationen für Kreuzfahrer auf einen Blick.
📍 Liegeplatz: Cruise Terminals A, B und C im großen Hafen von Piräus
🚶♂️ Entfernung nach Athen: ca. 10–14 km, je nach Ziel und Cruise Terminal
✨ Top-Highlights: Akropolis, Akropolis-Museum, Plaka, Monastiraki, Syntagma-Platz und Antike Agora
🏖️ Strand: Athener Riviera mit mehreren Stränden (z.B. Paralia Varkiza)
🗺️ Umland: Kap Sounion, Kanal von Korinth, Antikes Korinth und Mykene
⏱️ Fortbewegung: Metro, Expressbus X80, Taxi/Uber und Hop-on-Hop-off-Busse
💶 Gut zu wissen: Griechenland gehört zur EU – bezahlt wird mit dem Euro und EU-Roaming gilt ebenfalls
👉 Unsere Einschätzung: Wer zum ersten Mal in Piräus ist, sollte den Kreuzfahrttag für Athen nutzen. Die Akropolis würden wir möglichst früh am Morgen besuchen und anschließend Plaka, Monastiraki und den Syntagma-Platz zu Fuß erkunden. Wer Athen bereits kennt, findet mit Kap Sounion und dem Kanal von Korinth interessante Ziele im Umland.
Kreuzfahrthafen Piräus
Der Kreuzfahrthafen in Piräus ist der größte Passagierhafen Griechenlands und einer der wichtigsten Kreuzfahrthäfen im östlichen Mittelmeer. Im Jahr 2025 wurden hier rund 1,85 Millionen Kreuzfahrtpassagiere gezählt. Kreuzfahrtschiffe nutzen drei Terminals im südlichen Bereich des großen Hafens. Terminal A wird über Gate E11 erreicht, die Terminals B und C über Gate E12. Welches Terminal ein Kreuzfahrtschiff nutzt, hängt unter anderem von der Größe des Schiffes und der aktuellen Hafenbelegung ab.

Terminal A – Miaoulis: Das große Hauptterminal liegt an der Akti Miaouli und ist für Landausflügler am günstigsten gelegen. Das Terminal verfügt unter anderem über Check-in- und Ankunftsbereiche, kostenloses WLAN, Geschäfte, ein Café, Geldwechsel sowie Taxi- und Busbereiche.
Terminal B – Themistocles: Terminal B liegt weiter südlich an der Hafeneinfahrt und wurde für die Abfertigung großer Kreuzfahrtschiffe gebaut. Das Terminal verfügt über große Check-in- und Ankunftsbereiche, kostenloses WLAN, Duty-free sowie Taxi- und Busbereiche.
Terminal C – Alkimos: Terminal C befindet sich ebenfalls im Bereich von Gate E12 und ist deutlich kleiner als die beiden anderen Terminals. Zur Ausstattung gehören Check-in- und Ankunftsbereiche, kostenloses WLAN sowie Taxi- und Busbereiche. Geschäfte und Gastronomie gibt es hier nicht.

Die Wege innerhalb des Kreuzfahrthafens können je nach Liegeplatz recht weit sein. Die Hafenbehörde setzt deshalb kostenlose Shuttlebusse ein, die Passagiere von weiter entfernten Liegeplätzen zu den Kreuzfahrtterminals bringen.
Landausflüge in Piräus (Athen) buchen
Für den Tag in Athen werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.
Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Piräus und Athen findet man auch bei GetYourGuide*.
Mobil in Piräus (Athen) auf eigene Faust
Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Piräus (Athen) auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Piräus (ab Cruise Terminal A):
- Akropolis: 12,0 km
- Panathinaiko Stadion: 12,1 km
- Syntagma-Platz: 12,4 km
- Plaka: 13,5 km
- Antike Agora: 13,8 km
- Lykabettus-Hügel Standseilbahn: 14,4 km
- Kap Sounion: 66,3 km
- Kanal von Korinth: 79,1 km
- Antikes Korinth: 90 km
Karte des Kreuzfahrthafens von Piräus: 1. Metrostation „Piraeus“ (M1, M3), 2. Metrostation „Dimotiko Theatro“ (M3), 3. Cruise Terminal B, 4. Cruise Terminal C, 5. Cruise Terminal A
Zu Fuß unterwegs
Wenn das Kreuzfahrtschiff am Cruise Terminal A liegt, kann man einige Ziele in Piräus auf eigene Faust zu Fuß erreichen. Dazu gehören zum Beispiel das Archäologische Museum, der Yachthafen Zea Marina und die Kirche Agios Nikolaos. Von Terminal C und insbesondere von Terminal B sind die Wege länger. Wer ohnehin nach Athen möchte, sollte deshalb nicht erst zu Fuß durch Piräus laufen, sondern direkt eine der Verkehrsverbindungen nach Athen nutzen.
Das Stadtzentrum Athens kann man ebenfalls sehr gut zu Fuß erkunden. Das historische Zentrum zwischen dem Syntagma-Platz und der Akropolis ist recht kompakt. Wenn man hier und da öffentliche Verkehrsmittel einplant, vergrößert sich die Reichweite. Weitere Informationen haben wir unten zusammengestellt.
Taxis, Uber & Co
In Piräus und Athen gibt es sehr viele Taxis, die an ihrer gelben Farbe gut zu erkennen sind. Vor den Cruise Terminals stehen normalerweise zahlreiche Taxis bereit. Die Fahrpreise werden mit dem Taxameter berechnet. Für die Fahrt vom Kreuzfahrthafen ins Zentrum von Athen kann man derzeit mit etwa 25 bis 30 Euro rechnen. Bei starkem Verkehr kann es entsprechend teurer werden. Wir würden darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet wird, und nach der Fahrt eine Quittung verlangen.
Auch Uber und FREENOW können in Piräus und Athen genutzt werden. Allerdings funktionieren die Apps hier anders als in vielen anderen Ländern. Uber vermittelt keine privaten UberX-Fahrer, sondern reguläre lizenzierte Taxis. Auch über FREENOW werden Taxis bestellt. Die Apps sind trotzdem praktisch, weil man das Ziel direkt eingeben, die Fahrt verfolgen und bargeldlos bezahlen kann. Bei FREENOW fällt für Fahrten ab dem Hafen von Piräus derzeit eine zusätzliche Buchungsgebühr von 5,65 Euro an.
X80 Expressbus
Ein besonders hilfreicher Service für den Tag in Piräus auf eigene Faust ist der X80 Piraeus–Acropolis–Syntagma Expressbus der Athener Verkehrsbetriebe OASA. Der Expressbus fährt saisonal von Mai bis Oktober und verbindet den Kreuzfahrthafen direkt mit der Akropolis und dem Syntagma-Platz. 2026 wurde der Betrieb am 23. Mai aufgenommen. Die Busse fahren täglich etwa alle 30 Minuten. Bis ins Zentrum von Athen benötigt der X80 bei normalen Verkehrsverhältnissen ca. 35 Minuten. Haltestellen gibt es unter anderem an den beiden Ausgängen des Kreuzfahrtbereichs, an der Akropolis und am Syntagma-Platz.
Für den X80 benötigt man mindestens das reguläre 24-Stunden-Ticket des Athener Nahverkehrs für 4,10 Euro. Der normale 90-Minuten-Fahrschein für 1,20 Euro gilt hier nicht. Das Tagesticket ist 24 Stunden gültig und kann auch für Metro, Tram und die normalen Stadtbusse genutzt werden. Dank Tap2Ride muss man heute nicht mehr unbedingt vorher ein Ticket kaufen. Man kann eine kontaktlose Visa- oder Mastercard oder ein damit verbundenes Smartphone bzw. eine Smartwatch direkt an den Entwerter halten. Weitere Informationen und die aktuellen Fahrzeiten findet man auf der Webseite der Verkehrsgesellschaft OASA.
Wo findet man den X80 am Hafen? Man orientiert sich an den Schildern mit dem blau-weißen OASA-Logo und der Aufschrift X80 Express. Wer am Cruise Terminal A (Miaoulis) ankommt, findet die Haltestelle an der Akti Xaveriou direkt am Kreuzfahrthafen. An Tagen, an denen Cruise Terminal B (Themistocles) genutzt wird, verlegt OASA die Starthaltestelle sogar in den Hafenbereich zwischen Gate E12 und Terminal B. Für Passagiere von Terminal C gibt es keine eigene ausgewiesene X80-Haltestelle direkt am Terminal. Hier orientiert man sich am besten an der ausgeschilderten X80-Haltestelle am Kreuzfahrtausgang.
Die Alternative: Der X80 fährt nur im Sommerhalbjahr. Eine ganzjährige Alternative ist die reguläre Buslinie 040. Sie fährt 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche und das ganze Jahr über zwischen Piräus und dem Syntagma-Platz im Zentrum von Athen. Die Linie startet an der Akti Xaveriou im Bereich des Kreuzfahrthafens und fährt anschließend über die Akti Miaouli. Die passende Haltestelle findet man auch bei Google Maps. Die Linie 040 ist ein normaler Stadtbus und benötigt wegen der vielen Haltestellen länger als der X80. Dafür gilt hier der normale Tarif des Athener Nahverkehrs. Dank Tap2Ride kann man eine kontaktlose Bankkarte oder ein Smartphone bzw. eine Smartwatch direkt an den Entwerter halten. Anders als beim X80 reicht für die Linie 040 auch der normale 90-Minuten-Tarif.
Metro
Die Metro ist eine schnelle und zuverlässige Möglichkeit, um von Piräus nach Athen zu fahren. Zuständig für die Metro ist die Firma Stasy. Hier ein Überblick über die drei Metrolinien im Großraum Athen und Piräus. Für Kreuzfahrer kommen vor allem die Stationen „Dimotiko Theatro“ und „Piraeus“ infrage. Dimotiko Theatro ist die Endstation der Metrolinie 3 und liegt ca. 1,5 km vom Cruise Terminal A entfernt. Die Metrostation Piraeus liegt ca. 1,8 km entfernt und wird von den Linien 1 und 3 bedient. Von den weiter außen gelegenen Cruise Terminals B und C sind die Fußwege zur Metro entsprechend länger.
Besonders praktisch ist die Linie 3. Von Dimotiko Theatro fährt man ohne Umsteigen in ca. 22 Minuten nach Monastiraki und in ca. 24 Minuten zum Syntagma-Platz. Monastiraki ist ein guter Ausgangspunkt für die Altstadt Plaka und die Akropolis. Am Syntagma-Platz kann man zudem in die Metrolinie 2 umsteigen.
Ein normaler 90-Minuten-Fahrschein kostet 1,20 Euro und gilt auch für die Metro. Dank Tap2Ride kann man alternativ eine kontaktlose Bankkarte oder ein Smartphone bzw. eine Smartwatch direkt an den Zugangsschranken verwenden. Dabei muss man beim Betreten und Verlassen der Metro jeweils dieselbe Karte bzw. dasselbe Gerät an den Kartenleser halten (Tap-in/Tap-out).
Stadtrundfahrten
Eine bequeme Möglichkeit für Landausflüge in Piräus auf eigene Faust sind die Hop-on-Hop-off-Busse. Mehrere Anbieter verbinden den Kreuzfahrthafen mit Athen und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der griechischen Hauptstadt. Tickets können direkt vor Ort, online bei GetYourGuide* oder bei verschiedenen Verkaufsstellen in der Stadt gekauft werden.
Sights of Athens fährt mit der Blue Line direkt an den Cruise Terminals A, B und C ab. Die Haltestellen befinden sich laut Anbieter nur wenige Gehminuten von den Ankunftsausgängen entfernt. Die Route führt über Piräus und unter anderem über Pasalimani und Mikrolimano zur Akropolis. Dort kann man in die Stadtrundfahrt durch Athen umsteigen. Für die Fahrt vom Kreuzfahrthafen bis zur Akropolis nennt der Anbieter ca. 30 Minuten. Auch Big Bus fährt den Kreuzfahrthafen direkt an. Die Purple Route hält am Cruise Terminal A bei Gate E11 sowie bei den Cruise Terminals B und C an Gate E12. Von dort geht es über Piräus nach Athen, wo man auf weitere Routen des Anbieters umsteigen kann. City Sightseeing fährt mit der Piraeus Line vom Kreuzfahrthafen zur Akropolis. Dort kann man in die Athens Line umsteigen und die Stadtrundfahrt durch Athen fortsetzen. Die Fahrt vom Kreuzfahrthafen bis zur Akropolis dauert ca. 40 Minuten. Für Kreuzfahrtpassagiere gibt es ein spezielles Angebot mit Transfer vom und zum Cruise Terminal sowie der Nutzung der Piraeus Line, Athens Line und Beach Riviera Line.
Mietwagen
Für einen Landausflug nach Athen würden wir in Piräus keinen Mietwagen nehmen. Mit Metro, Expressbus, Taxi oder den Hop-on-Hop-off-Bussen erreicht man das Zentrum einfacher und muss sich dort nicht um Verkehr und Parkplatz kümmern. Interessant ist ein Mietwagen eher für individuelle Landausflüge ins Umland, zum Beispiel zum Kap Sounion oder für eine Rundfahrt durch Attika.
Mietwagen gibt es direkt im Bereich des Hafens. Europcar befindet sich an der Akti Miaouli gegenüber dem Kreuzfahrtbereich. Auch Hertz hat eine Mietwagenstation in Hafennähe. Wer nur einen Tag Zeit hat, sollte den Mietwagen vorab reservieren und auf die Öffnungszeiten der Station sowie ausreichend Zeit für die Rückgabe achten.
Highlights für Landausflüge in Piräus auf eigene Faust
Vom Kreuzfahrthafen in Piräus zieht es die meisten Landausflügler nach Athen. Die Akropolis ist dabei natürlich das wichtigste Ziel. Rund um den Burgberg liegen mit Plaka, der antiken Agora, Monastiraki und dem Syntagma-Platz viele weitere Sehenswürdigkeiten, die man an einem Tag gut miteinander verbinden kann. Wer Athen bereits kennt, findet auch außerhalb der Stadt interessante Ziele. Besonders beliebt sind das Kap Sounion und der Kanal von Korinth. An der Athener Riviera gibt es zudem schöne Strände. Dies sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Piräus auf eigene Faust.

Orientierung für Kreuzfahrer
Von Piräus aus stehen Kreuzfahrer vor allem vor der Entscheidung, ob sie den Tag in Athen verbringen oder ein Ziel im Umland ansteuern möchten. Wer zum ersten Mal hier ist, wird normalerweise Athen wählen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum liegen relativ dicht beieinander und lassen sich gut zu Fuß und mit Metro, Bus oder Taxi kombinieren.
⭐ Erstbesucher: Akropolis, Plaka, Monastiraki und Syntagma-Platz lassen sich gut zu einem Stadtbummel verbinden. Wer früh startet, kann zusätzlich die antike Agora oder das Akropolis-Museum einplanen.
🏛️ Geschichte & Museen: Für die Akropolis sollte man ausreichend Zeit einplanen und die Eintrittskarten möglichst vorab reservieren. Wer sich besonders für die Antike interessiert, kann anschließend das Akropolis-Museum oder die antike Agora besuchen.
🚶 Stadtbummler: Plaka, Monastiraki, die Ermou Street und der Syntagma-Platz liegen relativ nah beieinander. Diese Bereiche eignen sich auch gut, wenn man Athen ohne ein umfangreiches Besichtigungsprogramm erleben möchte.
🌊 Küste: Wer Athen bereits kennt, kann Piräus und die Athener Riviera erkunden. Hier stehen weniger antike Sehenswürdigkeiten und mehr Häfen, Küstenorte und Meer im Mittelpunkt. Die Reedereien bieten oft Strandtransfers zum Paralia Varkiza an.
🏛️ Umland: Der Poseidontempel am Kap Sounion ist ein schönes Ziel für einen halben Tag. Korinth und Mykene liegen deutlich weiter entfernt. Hier würden wir wegen der begrenzten Liegezeit einen Mietwagen, ein Taxi oder einen organisierten Landausflug wählen.
Stadtbummel in Athen
Das historische Zentrum von Athen kann man gut auf eigene Faust erkunden. Wir würden möglichst früh an der Akropolis beginnen und uns anschließend zu Fuß durch die Innenstadt arbeiten. Die Route führt von der Akropolis und dem Akropolis-Museum über den Areopag und die antike Agora nach Monastiraki und weiter durch Plaka zum Syntagma-Platz. Wer anschließend noch Zeit und Energie hat, kann durch den Nationalgarten bis zum Panathinaiko-Stadion und zum Olympieion weiterlaufen. Für den Stadtbummel sollte man einen großen Teil des Tages einplanen. Wie viel man tatsächlich schafft, hängt vor allem davon ab, welche Sehenswürdigkeiten man von innen besichtigen möchte. Allein für die Akropolis und das Akropolis-Museum kann man mehrere Stunden benötigen.
Karte der Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Athen: 1. Akropolis, 2. Akropolis-Museum (daneben die Metrostation „Acropoli“), 3. Syntagma-Platz (daneben die gleichnamige Metrostation), 4. Nationalgarten, 5. Panathinaiko-Stadion, 6. Tempel des Olympischen Zeus, 7. Odeon des Herodes Atticus, 8. Antike Agora, 9. Plaka. Die schwarze Linie markiert die Ermou-Straße (Haupteinkaufsstraße). Darunter die Metrostation „Monastiraki„.
Akropolis
Direkt neben dem Akropolis-Museum befindet sich die Metrostation „Acropoli“ (M2). Für unseren Stadtbummel würden wir morgens direkt hierher fahren und zuerst die Akropolis besuchen. Von Piräus erreicht man den Bereich mit der Metro, dem X80 Expressbus oder mit einem Taxi. Wer mit der Metro fährt, nimmt die M3 bis zum Syntagma-Platz und steigt dort in die M2 um. Der X80 fährt vom Kreuzfahrthafen direkt zur Akropolis. Der Südeingang der Akropolis ist von der Metrostation „Acropoli“ weniger als 200 Meter entfernt.
Vom Südeingang geht es hinauf auf das Felsplateau der Akropolis. Auf dem Weg kommt man zunächst am Theater des Dionysos vorbei. Oben erreicht man durch die Propyläen den eigentlichen Burgberg. Hier stehen der kleine Tempel der Athena Nike, das Erechtheion mit den berühmten Karyatiden und natürlich der Parthenon. Neben den antiken Bauwerken lohnt sich auch der Blick über Athen.
Karte der Akropolis: 1. Südeingang, 2. Nordeingang, 3. Odeon des Herodes Atticus, 4. Parthenon, 5. Erechtheion, 6. Akropolis-Museum, 7. Plaka. Die Metrostation „Acropoli“ befindet sich beim Südeingang.
Der reguläre Eintritt für die Akropolis beträgt derzeit 30 Euro. Die Tickets werden für bestimmte Zeitfenster verkauft und können vorab über Hellenic Heritage gekauft werden. Wir würden das Ticket unbedingt vorher reservieren und ein möglichst frühes Zeitfenster wählen. Tickets und Führungen gibt es auch bei GetYourGuide*. Für die Besichtigung der Akropolis sollte man etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen.
Akropolis-Museum
Nach dem Besuch der Akropolis kann man das direkt unterhalb gelegene Akropolis-Museum besuchen. Das Museum zeigt ausschließlich Funde von der Akropolis und ihren Hängen. Besonders sehenswert sind die Karyatiden des Erechtheions und die Parthenon-Galerie mit dem Fries und den erhaltenen Skulpturen des Tempels. Durch Glasböden blickt man zudem auf die ausgegrabenen Reste eines antiken Stadtviertels unter dem Museum.
Für einen ausführlichen Besuch würden wir etwa zwei Stunden einplanen. Kreuzfahrer sollten deshalb überlegen, ob sie diese Zeit investieren oder lieber den Stadtbummel fortsetzen möchten. Wer Athen zum ersten Mal besucht und möglichst viel von der Stadt sehen möchte, kann das Museum auch auslassen.
Gut zu wissen: Auch ohne Museumsticket kann man das Restaurant (Acropolis Museum Cafe and Restaurant) im zweiten Obergeschoss besuchen. Besonders schön ist die große Außenterrasse mit direktem Blick auf die Akropolis. Wer nach dem Besuch des Burgbergs eine Pause einlegen möchte, findet hier einen guten Platz.
Areopag
Vom Akropolis-Museum geht es über die Fußgängerzone Dionysiou Areopagitou weiter zum Areopag auf der nordwestlichen Seite der Akropolis. Der Fußweg ist etwa 850 Meter lang. Von dem felsigen Hügel hat man einen schönen Blick zurück auf die Akropolis und hinunter auf die antike Agora. Der Zugang ist kostenlos. Beim Aufstieg sollte man etwas aufpassen. Die blank polierten Felsen und Steinstufen können sehr glatt sein.
Antike Agora
Direkt unterhalb des Areopags erstreckt sich die Antike Agora, die über viele Jahrhunderte das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum Athens war. Hier wurde gehandelt, diskutiert und über die Geschicke der Stadt entschieden. Heute kann man durch das weitläufige Ausgrabungsgelände spazieren und bekommt dabei einen guten Eindruck vom antiken Athen. Besonders sehenswert ist der Hephaistos-Tempel, der zu den am besten erhaltenen griechischen Tempeln überhaupt gehört. Auf der gegenüberliegenden Seite steht die rekonstruierte Stoa des Attalos mit ihren langen Säulengängen. In dem Gebäude befindet sich heute das Agora-Museum mit Fundstücken aus dem Ausgrabungsgelände.
Der reguläre Eintritt kostet derzeit 20 Euro. Tickets können vorab über Hellenic Heritage gekauft werden. Für die Besichtigung würden wir etwa eine bis eineinhalb Stunden einplanen.
Plaka und Monastiraki
Von der Antiken Agora geht es über die Adrianou-Straße weiter zum Monastiraki-Platz. Rund um den Platz beginnt eines der lebhaftesten Viertel der Athener Innenstadt. Hier findet man zahlreiche kleine Geschäfte, Souvenirläden, Tavernen und die Marktgassen rund um den bekannten Monastiraki-Flohmarkt. Vom Platz hat man zudem einen schönen Blick hinauf zur Akropolis.
Vom Monastiraki-Platz kann man zunächst einen kurzen Abstecher in die Ifestou-Straße machen. Sie ist die bekannteste Marktgasse des Monastiraki-Flohmarkts mit zahlreichen kleinen Geschäften, Souvenirs und Antiquitäten. Anschließend geht es zurück zum Monastiraki-Platz und durch die Pandrossou-Straße weiter in Richtung Plaka.
Wer noch etwas mehr von der Plaka sehen möchte, kann einen Abstecher nach Anafiotika machen. Das winzige Viertel liegt etwas oberhalb der Plaka am nordöstlichen Hang der Akropolis. Es wurde im 19. Jahrhundert von Handwerkern von der Kykladeninsel Anafi erbaut. Mit seinen weißen Häusern, engen Gassen und blauen Türen erinnert Anafiotika tatsächlich ein wenig an die Kykladen.
Wer vom Monastiraki-Platz lieber direkt zum Syntagma-Platz weitergehen möchte, kann stattdessen der Ermou-Straße folgen. Die große Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften verbindet die beiden Plätze auf direktem Weg. Sie sind etwa 750 Meter voneinander entfernt.
Syntagma-Platz
Von der Plaka geht es weiter zum Syntagma-Platz, einem der zentralen Plätze Athens. An seiner Ostseite steht der ehemalige Königspalast, in dem heute das griechische Parlament seinen Sitz hat. Davor befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten, das von den Evzonen der Präsidentengarde bewacht wird. Besonders sehenswert ist der Wachwechsel, der zu jeder vollen Stunde stattfindet. Wer an einem Sonntag in Athen ist, kann um 11 Uhr die große Wachablösung mit einer größeren Formation der Präsidentengarde und Militärkapelle erleben.
Für viele Kreuzfahrer kann der Stadtbummel hier bereits enden. Die Metrostation „Syntagma“ wird von den Linien M2 und M3 bedient. Mit der M3 fährt man ohne Umsteigen zurück nach Piräus. Auch der X80 Expressbus hält am Syntagma-Platz.
Ergänzung zum Stadtbummel
Wer am Syntagma-Platz noch Zeit und Energie hat, kann den Stadtbummel durch den Nationalgarten verlängern. Der große Park beginnt direkt hinter dem Parlamentsgebäude und bietet nach den belebten Straßen der Innenstadt eine angenehme Abwechslung. Der Eintritt ist kostenlos. Durch den Nationalgarten läuft man in etwa 15 Minuten zum Panathinaiko-Stadion.
Das hufeisenförmige Stadion aus weißem Marmor wurde für die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahr 1896 wiederaufgebaut. Man kann einen Blick von außen hineinwerfen oder das Stadion besichtigen. Der Eintritt von 12 Euro kann vor Ort bezahlt werden. Manchmal muss man etwas anstehen. Wer hineingeht, kann auch die Tribünen hinaufsteigen und durch den ehemaligen Athletentunnel gehen. Für Kreuzfahrer reicht je nach Zeit vielleicht bereits der Blick von außen.
Vom Panathinaiko-Stadion sind es etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß zum Olympieion. Die gewaltigen Säulen des ehemaligen Tempels des Olympischen Zeus vermitteln noch heute einen Eindruck von den Dimensionen der Anlage. Direkt daneben steht der Hadriansbogen. Der reguläre Eintritt kostet derzeit 20 Euro. Tickets kann man vorab online über Hellenic Heritage kaufen. Wer die vergleichsweise hohe Eintrittsgebühr nicht bezahlen möchte, kann einen Teil der Tempelanlage auch von außen sehen.
Weitere Highlights in Athen
Neben unserem Stadtbummel gibt es in Athen weitere Ziele, die man während eines Kreuzfahrttages besuchen kann. Dafür sollte man allerdings zusätzliche Zeit und teilweise auch eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Taxi einplanen.
Lykabettus-Hügel
Der Lykabettus ist mit 277 Metern die höchste Erhebung im Zentrum von Athen und einer der besten Aussichtspunkte der Stadt. Vom Gipfel reicht der Blick über die Innenstadt und die Akropolis bis zum Meer. Ganz oben stehen die kleine Kirche Agios Georgios und ein Café beziehungsweise Restaurant.
Man kann den Lykabettus zu Fuß besteigen oder die Standseilbahn nehmen. Die Talstation befindet sich in der Aristippou-Straße im Stadtteil Kolonaki. Von dort fährt die Bahn durch einen Tunnel hinauf zum Gipfelbereich. Ganz ohne Fußweg geht es allerdings auch mit der Standseilbahn nicht – bis zur Talstation muss man bereits ein gutes Stück bergauf laufen.
Für Kreuzfahrer würde ich deshalb ein Taxi zur Talstation empfehlen, wenn der Lykabettus während eines Hafentages eingeplant werden soll. Das spart Zeit und Kräfte. Für den Rückweg kann man anschließend wieder ein Taxi nehmen oder zu Fuß hinunter Richtung Kolonaki und Syntagma laufen.
Archäologisches Nationalmuseum
Das Archäologische Nationalmuseum ist das größte archäologische Museum Griechenlands und besonders für Kreuzfahrer interessant, die sich intensiv für die griechische Antike interessieren. Die Sammlung reicht von der Vorgeschichte über die mykenische und klassische Zeit bis in die Spätantike. Zu den bekanntesten Ausstellungsstücken gehören die sogenannte Maske des Agamemnon, die Bronzestatue des Zeus oder Poseidon vom Kap Artemision und der Mechanismus von Antikythera.
Das Museum liegt außerhalb unseres Stadtbummels. Von Piräus erreicht man es aber recht einfach mit der Metro. Ab der Station „Piraeus“ fährt die M1 ohne Umsteigen in ca. 21 Minuten bis „Victoria“. Von dort läuft man noch etwa 8 Minuten zum Museum.
Der reguläre Eintritt kostet derzeit 20 Euro. Tickets kann man vorab online kaufen. Für einen Besuch sollte man mindestens zwei Stunden einplanen. Wer Athen zum ersten Mal besucht und möglichst viel von der Stadt sehen möchte, muss deshalb überlegen, ob das Museum in den Tagesplan passt. Für Antike-Fans oder Wiederholungsbesucher ist es dagegen ein interessantes Ziel.
Landausflüge im Umland
Wer Athen schon kennt, könnte einen Landausflug ins Umland unternehmen. Beliebte Landausflugsziele sind das ca. 66 km entfernte Kap Sounion mit dem wunderschönen Marmortempel und natürlich der berühmte Kanal von Korinth, der ca. 80 km vom Hafen entfernt ist. In der Nähe des berühmten Kanals sind auch das antike Korinth und die bronzezeitliche Festung Mykene beliebte Landausflugsziele. Die Reedereien bieten oft Strandtransfers zum Strand Paralia Varkiza an. Dieser liegt an der Athener Riviera und ist ein beliebter Sandstrand mit Liegen, Sportmöglichkeiten und Beachbars. Dies sind die beliebten Landausflugsziele im Umland von Piräus auf eigene Faust.
Karte der Landausflugsziele im Umland von Piräus: 1. Athen, 2. Kanal von Korinth, 3. Antikes Korinth, 4. Kap Sounion, 5. Paralia Varkiza
Kap Sounion
Kap Sounion ist ein Kap an der südlichsten Spitze der griechischen Region Attika und ein Topziel für Landausflüge in Piräus in Eigenregie. Hier steht der berühmte Marmortempel des Gottes Poseidon. Von den ursprünglich 34 Marmorsäulen stehen heute noch 15 aufrecht. Kap Sounion ist für seinen Panoramablick weltbekannt. Von hier sieht man viele Inseln der Ägäis. Besonders schön ist der Besuch zum Sonnenuntergang. Der Poseidontempel stammt in etwa aus der Zeit, als auch der Parthenon auf der Akropolis gebaut wurde.
Von Piräus sind es auf der Straße ca. 66 km bis zum Kap Sounion. Für die Fahrt sollte man mit etwa 90 Minuten pro Strecke rechnen. Für Kreuzfahrer würden wir einen Mietwagen, ein Taxi mit vereinbartem Festpreis oder einen organisierten Landausflug wählen. Die Fahrt mit öffentlichen Bussen über Athen dauert für einen Kreuzfahrttag zu lange. Der reguläre Eintritt zum Poseidontempel kostet derzeit 20 Euro. Die Anlage ist täglich ab 9.30 Uhr bis zum Sonnenuntergang geöffnet.
Paralia Varkiza
Paralia Varkiza ist ein langer, gut erschlossener Strand an der Athener Riviera. Auch Reedereien bieten Strandtransfers hierher an. Von Piräus dauert die Fahrt etwa 45 Minuten. Es handelt sich um einen breiten, überwiegend feinen Sandstrand mit flach abfallendem Wasser. Ideal für Familien, Kinder und unsichere Schwimmer. Ein Teil des Strandes ist bewirtschaftet und bietet Liegen und Sonnenschirme, Restaurants, Strandbars und Wassersportangebote. Umkleidekabinen und Duschen sind ebenfalls vorhanden. Bei einem Strandtransfer der Reederei können Liegen und Sonnenschirme je nach gebuchtem Ausflug bereits enthalten sein.
Kanal von Korinth
Der Kanal von Korinth war früher sogar Ziel kleinerer Kreuzfahrtschiffe. Für die großen Kreuzfahrtschiffe von heute ist der nur gut 24 Meter breite Kanal allerdings zu schmal. Als Landausflugsziel ist er weiterhin interessant. Man kann den Kanal von den Brücken aus sehen oder mit einem Ausflugsboot durchfahren. Der Kanal wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und trennt das griechische Kernland von der Halbinsel Peloponnes. Er ersparte der Schifffahrt die lange Fahrt rund um den Peloponnes. Noch heute wird der Kanal von zahlreichen kleineren Schiffen und Yachten durchquert.
Von Piräus dauert die Fahrt zum Kanal von Korinth etwa 75 bis 90 Minuten. Wegen der Entfernung würden wir für einen Kreuzfahrttag einen Mietwagen oder einen organisierten Landausflug wählen. Besonders interessant sind Landausflüge, bei denen eine Bootsfahrt durch den Kanal bereits zum Programm gehört.
Mykene und Alt-Korinth
An Bord gibt es Landausflüge zum Kanal von Korinth, die oft auch einen Besuch in Mykene und Korinth beinhalten. Das sind zwei der wichtigsten antiken Stätten auf dem Peloponnes. Korinth kontrollierte den schmalen Isthmus zwischen Peloponnes und Festland und war in Antike und Römerzeit eine der reichsten Handelsstädte Griechenlands. In Alt-Korinth kann man über die große Agora mit ihren römischen Bauten spazieren und die Überreste von Thermen, Läden und öffentlichen Gebäuden sehen. Mykene ist eine bronzezeitliche Zitadelle auf dem Peloponnes, UNESCO-Weltkulturerbe und mythischer Sitz von Agamemnon, berühmt für das Löwentor, die zyklopischen Mauern und die reichen Schachtgräber mit ihren Goldfunden.
Beide Ziele lassen sich gut mit dem Kanal von Korinth verbinden. Alt-Korinth liegt nur etwa 15 Minuten vom Kanal entfernt. Bis Mykene fährt man vom Kanal noch etwa 40 Minuten. Wer alle drei Ziele an einem Kreuzfahrttag besuchen möchte, sollte wegen der langen Gesamtstrecke einen Mietwagen oder einen organisierten Landausflug wählen. Der reguläre Eintritt kostet derzeit 15 Euro in Alt-Korinth und 20 Euro in Mykene. In beiden Fällen ist das jeweilige archäologische Museum im Eintritt enthalten.
Weitere Kreuzfahrthäfen im Mittelmeer
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Fazit – Landausflüge in Piräus auf eigene Faust
Piräus ist ein sehr guter Ausgangspunkt für Landausflüge in Athen auf eigene Faust. Mit der Metro, dem X80 Expressbus, Taxis und den Hop-on-Hop-off-Bussen gibt es mehrere Möglichkeiten, um vom Kreuzfahrthafen ins Zentrum zu kommen. Wer zum ersten Mal hier ist, kann an der Akropolis starten und anschließend zu Fuß durch die historische Innenstadt bis zum Syntagma-Platz bummeln. Für diesen Stadtbummel würden wir einen großen Teil des Tages einplanen.
Wer Athen bereits kennt, findet auch im Umland interessante Möglichkeiten. Das Kap Sounion mit dem Poseidontempel ist für uns eine schöne Alternative zur Großstadt. Für einen Strandtag bietet sich die Athener Riviera an. Der Kanal von Korinth lässt sich mit Alt-Korinth oder Mykene verbinden. Wegen der längeren Fahrzeiten würden wir dafür aber einen Mietwagen oder einen organisierten Landausflug wählen. Piräus bietet damit sehr viele Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Kreuzfahrttag auf eigene Faust.
Petra Tegeler ist Kreuzfahrtexpertin seit über 20 Jahren und teilt ihre Erfahrungen aus mehr als 200 Häfen weltweit.
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