Haugesund auf eigene Faust – Landausflüge für Kreuzfahrer

Landausflüge in Haugesund individuell planen – die besten Tipps für Kreuzfahrtgäste

Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Haugesund auf eigene Faust zusammengestellt. Die kleine Stadt liegt an der Westküste Norwegens zwischen Bergen und Stavanger und ist ein beliebter Kreuzfahrthafen. Die großen Fjorde liegen hier zwar nicht direkt vor der Tür, dafür bietet die Umgebung einige interessante Landausflugsziele. Dazu gehören die Wanderung zur Himakånå, der mächtige Langfossen am Åkrafjord, das historische Skudeneshavn und die Wikingergeschichte rund um Avaldsnes. Auch Haugesund selbst lässt sich gut zu Fuß erkunden. Wer seinen Landgang vorab plant, findet deshalb sowohl für einen Stadtbummel als auch für längere Ausflüge interessante Möglichkeiten. Letzte Aktualisierung: September 2026

Kurz & knapp für Kreuzfahrer

Wer Haugesund auf eigene Faust entdecken möchte, findet hier die wichtigsten Informationen für Kreuzfahrer auf einen Blick.

📍 Liegeplatz: Haugesund Cruise Terminal auf der Insel Risøy
🚶‍♂️ Entfernung ins Stadtzentrum: ca. 1,1 km bis zur Fußgängerzone Haraldsgata
✨ Highlights in Haugesund: Stadtzentrum, Haraldshaugen, Kyststien und Smedasundet
🏔️ Highlights im Umland: Avaldsnes, Skudeneshavn, Himakånå und Langfossen
🗺️ Fortbewegung: zu Fuß, Shuttlebus, öffentliche Busse und Schnellboote, Stadtrundfahrten, Taxi und Mietwagen
🏖️ Strand: Åkrasanden auf der Insel Karmøy
💶 Gut zu wissen: Norwegen gehört nicht zur EU – bezahlt wird mit Norwegischen Kronen; EU-Roaming gilt dennoch

👉 Unsere Einschätzung: Für einen ersten Besuch würden wir Haugesund mit dem Haraldshaugen und dem Kyststien verbinden. Wer einen ganzen Hafentag zur Verfügung hat, findet auf Karmøy besonders viele Möglichkeiten für einen individuellen Landausflug. Himakånå und Langfossen sind dagegen Ziele für Kreuzfahrer, die ihren Schwerpunkt auf Natur und Landschaft legen möchten.

Kreuzfahrthafen Haugesund

Kreuzfahrtschiffe machen in Haugesund am Garpeskjærskaien auf der Insel Risøy fest. Der Kreuzfahrtkai ist 297 Meter lang und kann auch sehr große Kreuzfahrtschiffe aufnehmen. Haugesund ist noch eine vergleichsweise junge Kreuzfahrtdestination. Das erste Kreuzfahrtschiff wurde hier 2013 begrüßt.

Die Bimmelbahn von Bytoget am Cruise Terminal. Hier liegt AIDAsol
Die Bimmelbahn von Bytoget am Cruise Terminal – Bild: Bytoget

Der Haugesund Harbour Park am Kreuzfahrtkai wurde in den vergangenen Jahren deutlich aufgewertet. Zum Areal gehören ein Kreuzfahrtterminal, Verkaufsstände und Grünflächen. Direkt am Kai steht außerdem Landstrom für Kreuzfahrtschiffe zur Verfügung. Das Stadtzentrum liegt nur etwa einen Kilometer entfernt und ist über die Risøybrua gut zu Fuß erreichbar.

Am Cruise Terminal starten bei Schiffsanläufen verschiedene Angebote für Kreuzfahrer. Dazu gehören unter anderem Shuttlebusse, Hop-on Hop-off Busse und die Bimmelbahn. Weitere Informationen findet man auf der Webseite von Karmsund Havn.

Landausflüge in Haugesund buchen

Für den Tag in Haugesund werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Haugesund findet man bei GetYourGuide*.

Mobilität in Haugesund auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Haugesund in Eigenregie planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Haugesund (ab Haugesund Cruise Terminal):

  • Touristeninformation & Fußgängerzone: 1,1 km
  • Vår Frelsers Church: 1,4 km
  • Rathaus: 1,6 km
  • Freilichtmuseum Dokken: 2,1 km
  • Haraldshaugen: 3,3 km (zu Fuß)
  • Avaldsnes/Wikingerhof: 10,7 km
  • Strand Åkrasanden: 25,8 km
  • Skudeneshavn: 37,6 km
  • Himakånå (Kleine Trollzunge): 50,7 km
  • Langfossen Wasserfall: 96,1 km
Karte von Haugesund mit dem Kreuzfahrthafen
Karte von Haugesund mit dem Kreuzfahrthafen – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte von Haugesund mit dem Kreuzfahrthafen: 1. Risøybrua (Brücke ins Zentrum), 2. Vår Frelsers kirke (Shuttlebushaltestelle), 3. Haraldshaugen Nationaldenkmal

Zu Fuß unterwegs

Man kann das Stadtzentrum von Haugesund auf eigene Faust gut zu Fuß erreichen. Der ausgeschilderte Weg führt vom Cruise Terminal über die Risøybrua, die die Insel Risøy mit dem Stadtzentrum verbindet. Die Brücke hat eine merkliche Steigung. Nach ca. 1,1 km erreicht man die Fußgängerzone Haraldsgata mit vielen Geschäften und Cafés. Wer nur einen Stadtbummel in Haugesund plant, benötigt kein Verkehrsmittel.

Shuttlebusse

Bei Kreuzfahrtschiffanläufen gibt es in der Regel einen Shuttlebus zwischen dem Cruise Terminal und der Vår Frelsers Kirke im Stadtzentrum. Die Busse fahren während der Liegezeit regelmäßig und sind besonders für Menschen interessant, denen der Fußweg über die relativ steile Risøybrua zu beschwerlich ist. Der Shuttle ist kostenpflichtig. Die Preise haben sich in den vergangenen Jahren mehrfach verändert und werden am Hafen bekannt gegeben. Alternativ kann man direkt am Cruise Terminal auch einen Hop-on-Hop-off-Bus oder die Bimmelbahn nehmen. Beide Angebote verbinden die Fahrt ins Zentrum mit einer Stadtrundfahrt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Busunternehmen Kolumbus betreibt den öffentlichen Nahverkehr in Haugesund und der Region. Die grünen Busse fahren innerhalb der Stadt und zu verschiedenen Zielen im Umland. Fahrpläne und Verbindungen findet man auf der Webseite von Kolumbus oder in der Kolumbus-App. Eine Einzelfahrkarte innerhalb der Nahzone Haugesund kostet 28 NOK. Am einfachsten kauft man das Ticket vorab über die App. Beim Kauf im Bus fällt ein Zuschlag an. Leider kann man nicht kontaktlos bezahlen. Einige Landausflugsziele lassen sich gut mit öffentlichen Bussen erreichen. Die Linie 201 kann man zum Beispiel für die Fahrt in Richtung Haraldshaugen nutzen.

Kolumbus betreibt neben den Stadtbussen auch Schnellboote zu den vorgelagerten Inseln. Für Kreuzfahrer interessant ist insbesondere die Linie 700 nach Røvær. Die Boote starten am Anleger Indre kai im Stadtzentrum und benötigen für die direkte Überfahrt etwa 25 Minuten. Einige Verbindungen fahren zusätzlich über Vibrandsøy oder Feøy und sind entsprechend länger unterwegs. Tickets und Platzreservierungen sind vorab über das Online-Buchungssystem von Kolumbus erhältlich. Wer einen Inselausflug plant, sollte wegen der begrenzten Liegezeit unbedingt auch die Rückfahrt im Voraus reservieren.

Hop-on Hop-off Busse

In Haugesund gibt es bei Kreuzfahrtschiffanläufen zwei verschiedene Hop-on-Hop-off-Angebote. Die roten Doppeldeckerbusse von Hop On AS starten direkt am Cruise Terminal und fahren etwa alle 30 Minuten. Eine komplette Runde dauert ca. 50 Minuten und führt unter anderem durch das Stadtzentrum, zum Haraldshaugen und in die Nähe des Dokken-Freilichtmuseums. Das Tagesticket kostet für Erwachsene 446 NOK. Während der Fahrt gibt es einen Audioguide in mehreren Sprachen.

Eine weitere Möglichkeit bietet City Sightseeing von Stromma. Diese Route führt deutlich weiter ins Umland und verbindet das Cruise Terminal unter anderem mit dem Stadtzentrum, Haraldshaugen, dem Visnes Gruvemuseum und dem Wikingerhof in Avaldsnes. Die komplette Runde dauert etwa 60 Minuten. Gerade für Kreuzfahrer, die Avaldsnes oder Visnes auf eigene Faust besuchen möchten, ist diese Verbindung interessant.

Blick von Deck über Haugesund
Blick von Deck über Haugesund – Bild: Rob Barber auf Unsplash

Bimmelbahnen

Wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, fährt die Bimmelbahn von Bytoget alle 20 Minuten direkt am Cruise Terminal auf Risøy ab. Die Rundfahrt dauert 70 Minuten und beinhaltet einen 10-minütigen Fotostopp am Haraldshaugen. Während der Fahrt gibt es einen Audioguide in neun Sprachen. Das Ticket kostet für Erwachsene 360 NOK. An der Vår Frelsers Kirke kann man aussteigen und Haugesund anschließend auf eigene Faust zu Fuß erkunden. Mit einer späteren Bimmelbahn kann man zum Cruise Terminal zurückfahren. Die letzte Rückfahrt sollte man dabei im Blick behalten.

Mietwagen

Ein Mietwagen ist in Haugesund besonders interessant für längere Landausflüge nach Karmøy, zur Himakånå oder zum Langfossen. Sixt bietet speziell für Kreuzfahrtpassagiere eine Mietwagenstation am Haugesund Cruise Port an. Dabei handelt es sich um einen Meet-&-Greet-Service: Ein Mitarbeiter erwartet die Kunden im Haugesund Harbour Park beim Gebäude der Touristeninformation, nur wenige Meter vom Liegeplatz entfernt. Die Mietwagen stehen direkt am Terminal. Eine vorherige Reservierung ist empfehlenswert.

Eine weitere lokale Autovermietung ist Bookbil AS (bookbil.no) in Haugesund. Bei längeren Fahrten sollte man berücksichtigen, dass in Norwegen je nach Strecke zusätzlich Maut- und Fährkosten anfallen können.

Kreuzfahrtschiffe von AIDA Cruises sieht man oft in Haugesund
Kreuzfahrtschiffe von AIDA Cruises sieht man oft in Haugesund – Bild: Jannik auf Pixabay

Taxis, Uber & Co

Uber ist in Haugesund derzeit nicht verfügbar. Es gibt aber mehrere Taxizentralen und bei Kreuzfahrtschiffanläufen warten in der Regel auch Taxis am Hafen. Ein bekannter Anbieter ist Haugesund Taxi. Die Fahrzeuge bieten je nach Größe Platz für bis zu 16 Personen. Bestellen kann man telefonisch oder über die App Taxifix.

Taxifahrten werden nach Taxameter abgerechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit müssen norwegische Taxiunternehmen einen sogenannten Jamførpris angeben. Dieser Vergleichspreis basiert auf einer standardisierten Fahrt von 8 km und 13 Minuten. Bei Haugesund Taxi liegt der Jamførpris für ein Taxi mit bis zu vier Fahrgästen werktags tagsüber derzeit bei 351 NOK. Abends, nachts und am Wochenende gelten höhere Tarife.

Highlights für Landausflüge in Haugesund auf eigene Faust

Haugesund bietet eine interessante Mischung aus Stadt, Küstenlandschaft, Wikingergeschichte und Natur. In der Stadt kann man durch die Fußgängerzone und entlang des Smedasundet bummeln oder das Nationaldenkmal Haraldshaugen besuchen. Im Umland gehören Avaldsnes mit seiner Wikingergeschichte und das historische Skudeneshavn auf Karmøy zu den beliebtesten Zielen. Naturfreunde können zur Felsformation Himakånå wandern oder einen längeren Ausflug zum Langfossen am Åkrafjord unternehmen. Dadurch gibt es sowohl für einen kurzen Stadtbummel als auch für einen ganzen Hafentag verschiedene Möglichkeiten.

Norwegens Nationaldenkmal Haraldshaugen
Norwegens Nationaldenkmal Haraldshaugen – Bild: graycaption from Pixabay

Orientierung für Kreuzfahrer

Haugesund kann man vom Kreuzfahrthafen gut auf eigene Faust erkunden. Das Stadtzentrum liegt nur gut einen Kilometer vom Cruise Terminal entfernt. Für Ziele auf Karmøy oder in der weiteren Umgebung sollte man dagegen einen größeren Teil des Hafentages einplanen. Besonders Himakånå und Langfossen erfordern eine längere Anfahrt.

⭐ Für Erstbesucher: Wer Haugesund zum ersten Mal besucht, kann durch die Haraldsgata und entlang des Smedasundet bummeln und den Stadtbesuch mit Haraldshaugen verbinden. So bekommt man ohne lange Anfahrt einen guten Eindruck von Haugesund.

⚔️ Für Wikingerfans: In Haugesund kann man das Nationaldenkmal Haraldshaugen und das moderne digitale Museum The Viking Planet besuchen. Noch mehr Wikingergeschichte bietet Avaldsnes mit dem Nordvegen Historiesenter, der St.-Olav-Kirche und dem Wikingerhof auf Bukkøy.

🥾 Für Aktive: Die Wanderung zur Himakånå gehört zu den bekanntesten Naturerlebnissen rund um Haugesund. Wer weniger Zeit hat, kann auf dem Kyststien am Haraldshaugen wandern oder die Wanderwege der Byheiene erkunden.

🌊 Für Naturfreunde: Der Langfossen am Åkrafjord ist das bekannteste Naturziel im weiteren Umland. Wer lieber auf dem Wasser unterwegs ist, kann eine Bootstour vor Haugesund unternehmen oder mit dem öffentlichen Schnellboot zur Insel Røvær fahren.

🚗 Für Wiederholungsbesucher: Eine Rundfahrt über Karmøy verbindet sehr unterschiedliche Ziele wie Avaldsnes, Visnes, Åkrasanden und das historische Skudeneshavn. Dafür bietet sich ein Mietwagen an.

Landausflüge in Haugesund

Haugesund selbst lässt sich vom Kreuzfahrthafen aus gut auf eigene Faust erkunden. Neben einem Stadtbummel durch die kleine Innenstadt bieten sich das Nationaldenkmal Haraldshaugen mit dem Kyststien und der Aussichtspunkt Steinsfjellet mit den Wanderwegen der Byheiene an. Wer die Küstenlandschaft vom Wasser aus erleben möchte, kann außerdem eine rasante RIB-Tour zu den Inseln vor Haugesund unternehmen. So lässt sich der Hafentag je nach Interesse sehr unterschiedlich gestalten.

Karte für einen Stadtbummel im Zentrum von Haugesund
Karte für einen Stadtbummel im Zentrum von Haugesund – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte für einen Stadtbummel im Zentrum von Haugesund: 1. Risøybrua, 2. Rathaus, 3. Haraldsgata (Fußgängerzone), 4. Vår Frelsers kirke, 5. Dokken (Freilichtmuseum), 6. Indre Kai am Smedasundet, 7. The Viking Planet

Stadtbummel im Zentrum

Die Innenstadt von Haugesund lässt sich vom Kreuzfahrthafen aus gut auf eigene Faust zu Fuß erkunden. Unser Stadtbummel führt vom Cruise Terminal auf Risøy über die Risøybrua ins Zentrum und verbindet Rathaus, Haraldsgata und Vår Frelsers Kirke mit dem Freilichtmuseum Dokken. Von dort geht es am Smedasundet und Indre Kai zurück in Richtung Kreuzfahrthafen. Wer noch Zeit hat, kann zum Abschluss The Viking Planet besuchen.

Das Rathaus in Haugesund
Das Rathaus von Haugesund – Bild: MisjeCollection – Visit Haugesund

Vom Cruise Terminal geht man zunächst über die Insel Risøy zur markanten Risøybrua. Der Anstieg ist etwas steil, dafür lohnt sich oben ein kurzer Stopp. Von der Brücke hat man einen schönen Rundblick über den Smedasundet, die Innenstadt und den Hafen. Vom Cruise Terminal bis zur Risøybrua sind es etwa 800 Meter.

Nach der Brücke führt unser Stadtbummel weiter zum Rathaus von Haugesund. Von der Risøybrua sind es etwa 650 Meter. Das 1931 fertiggestellte Gebäude gehört zu den Wahrzeichen der Stadt und fällt vor allem durch seine ungewöhnliche rosafarbene Fassade auf. Entworfen wurde der neoklassizistische Bau von den norwegischen Architekten Gudolf Blakstad und Hermann Munthe-Kaas. Für Kreuzfahrer ist das Rathaus vor allem ein schöner Fotostopp auf dem Weg durch die Innenstadt.

Vom Rathaus sind es nur etwa 130 Meter bis zur Haraldsgata, der zentralen Fußgängerzone von Haugesund. Sie erstreckt sich über rund 500 Meter durch die Innenstadt und ist von Geschäften, Cafés und Restaurants gesäumt. Hier befindet sich auch die Touristeninformation von Haugesund. Einen Blick wert ist der Lille Bokbutikken i Haugesund in der Haraldsgata 153. Die kleine Buchhandlung verkauft neben Büchern auch viele Harry-Potter- und Geschenkartikel.

Den lille bokbutikken og den lille barnebutikken
Den lille bokbutikken og den lille barnebutikken – Bild: Visit Norway

Von der Haraldsgata sind es nur wenige hundert Meter bis zur Vår Frelsers Kirke. Die neugotische Backsteinkirche wurde 1901 eingeweiht und gehört mit ihrem hohen Turm zu den markanten Gebäuden der Innenstadt. Der Platz vor der Kirche ist zugleich ein wichtiger Orientierungspunkt für Kreuzfahrer. Hier halten während der Liegezeiten häufig auch die Shuttlebusse vom Cruise Terminal.

Von der Vår Frelsers Kirke sind es etwa 900 Meter bis nach Dokken. Das kleine Freilichtmuseum liegt direkt am Smedasundet und zeigt, wie die Menschen in Haugesund im 19. und frühen 20. Jahrhundert lebten. Mehrere historische Holzhäuser wurden erhalten und mit Werkstätten, Wohnräumen und Gegenständen aus dem Alltag eingerichtet. Dabei geht es vor allem um das Leben der Fischer, Handwerker und Kaufleute zur Zeit der Heringsfischerei, die Haugesund einst groß gemacht hat.

Auch ohne Museumsbesuch lohnt sich der Weg nach Dokken. Die historischen Holzhäuser und die Lage am Wasser bilden einen schönen Kontrast zur modernen Innenstadt. Von hier führt unser Stadtbummel anschließend am Smedasundet entlang zurück in Richtung Zentrum.

Vår Frelsers Kirke in Haugesund (Drohnenfoto)
Die Kirche ist Wegmarke und Shuttlebushaltestelle – Bild: Visit Haugesund

Von Dokken führt unser Stadtbummel am Smedasundet zurück in Richtung Stadtzentrum. Die Meerenge zwischen Haugesund und der Insel Risøy war für die Entwicklung der Stadt von großer Bedeutung. Im 19. Jahrhundert sorgten insbesondere Heringsfischerei und Schifffahrt für einen raschen Aufschwung. Heute ist der Indre Kai eine beliebte Hafenpromenade mit Freizeitbooten, Restaurants und Cafés.

Auf dem Rückweg erreicht man schließlich The Viking Planet in der Strandgata 130. Das moderne digitale Museum beschäftigt sich mit der Wikingergeschichte der Region und setzt dabei auf Filme, 3D-Präsentationen und interaktive Elemente. Für einen Besuch sollte man etwa eine Stunde einplanen. Wer das Museum nicht besuchen möchte, kann von hier direkt über die Risøybrua zum Kreuzfahrtschiff zurückgehen. Bis zum Cruise Terminal ist es nur noch ca. 1 km.

Dronenpanorama von Haugesund
Dronenpanorama von Haugesund – Bild: NordicDrone – Visit Haugesund

Für den gesamten Stadtbummel in Haugesund auf eigene Faust sollte man mit einer Gehstrecke von etwa 5 bis 6 km rechnen. Ohne längere Stopps benötigt man dafür ungefähr 1,5 Stunden bis 2 Stunden. Mit Fotostopps, einem Bummel durch die Haraldsgata und einer Pause am Indre Kai würden wir etwa 2,5 bis 3 Stunden einplanen. Wer zusätzlich das Museum in Dokken oder The Viking Planet ausführlich besichtigen möchte, sollte entsprechend mehr Zeit vorsehen.

Haraldshaugen & Kyststien

Der Haraldshaugen ist das norwegische Nationaldenkmal und erinnert an die Einigung Norwegens unter König Harald Hårfagre. Das Monument wurde 1872 anlässlich der Tausendjahrfeier der norwegischen Reichseinigung errichtet. Im Mittelpunkt steht ein 17 Meter hoher Granitobelisk, der von 29 Bautasteinen umgeben ist. Sie symbolisieren die historischen norwegischen Provinzen. Vier Bronzetafeln am Sockel zeigen Szenen aus dem Leben Harald Hårfagres. In unmittelbarer Nähe steht mit dem Krosshaugen außerdem ein altes Steinkreuz aus der frühen christlichen Zeit Norwegens.

Haraldshaugen Denkmal aus der Luft
Nationaldenkmal Haraldshaugen – Bild: NordicDrone – Visit Haugesund

Besonders schön lässt sich der Besuch mit einer Wanderung auf dem Kyststien verbinden. Der ganzjährig begehbare Küstenweg führt direkt am Haraldshaugen vorbei und verläuft über Schotterwege, Felsen und leicht hügelige Heidelandschaft. Unterwegs öffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Nordsee und die vorgelagerten Inseln Røvær und Vibrandsøy. Weiter nördlich passiert man den Leuchtturm Kvalen fyr und erreicht schließlich den Badeplatz von Kvalsvik. Nur ein kurzes Stück weiter stehen direkt im Meer die Skulpturen The Rising Tide von Jason deCaires Taylor.

Der eigentliche Kyststien ist hin und zurück etwa 6 km lang und als leichte Wanderung eingestuft. Kreuzfahrer müssen aber nicht die gesamte Strecke laufen. Man kann am Haraldshaugen starten und je nach verfügbarer Zeit nur ein Stück an der Küste entlanggehen oder bis Kvalsvik und The Rising Tide wandern. Bei stürmischem Wetter sollte man auf den Abstecher hinunter zum Kvalen fyr verzichten.

Haraldshaugen erreicht man vom Stadtzentrum aus in etwa 30 Minuten zu Fuß. Alternativ fährt die Buslinie 201 ab Haugesund Zentrum bis zur Haltestelle „Gard“ oder „Dukkelunden“. Auch die Bimmelbahn und die Hop-on-Hop-off-Busse halten am Nationaldenkmal.

Wandern an der Küste bei Haugesund
Wandern an der Küste – Bild: Gunnar Breistein auf Unsplash

Steinsfjellsutsikten & Byheiene

Der Steinsfjellet ist ein beliebter Aussichtspunkt oberhalb von Haugesund. Von hier reicht der Blick über die Stadt, die Nordsee und die vorgelagerten Inseln. Mit dem Auto kann man fast bis zum Aussichtspunkt fahren. Der Parkplatz liegt nur etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels.

Steinsfjellet ist gleichzeitig ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in den Byheiene. Das weitläufige Naherholungsgebiet östlich von Haugesund bietet zahlreiche markierte Wanderwege, kleine Gipfel und Aussichtspunkte. Die Länge der Wanderung kann man deshalb gut an die verfügbare Zeit anpassen. Ein einfacher Weg führt vom Steinsfjellet in etwa 15 Minuten durch leichtes Gelände zur Kringsjå-Hütte.

Bootstouren in Haugesund

Haugesund lässt sich auch sehr gut vom Wasser aus entdecken. Eine gemütliche Möglichkeit ist die geführte Rundfahrt mit einem Elektroboot*. Die etwa 30-minütige Tour führt durch den Hafen und rund um die kleinen Stadtinseln. Unterwegs sieht man Haugesunds historische Hafenbebauung, moderne Werften und das Kreuzfahrtschiff einmal aus einer ganz anderen Perspektive. Ein Guide erzählt dabei über die Heringsgeschichte und die maritime Entwicklung der Stadt. Die kurze Rundfahrt lässt sich gut mit einem Stadtbummel verbinden.

Fjordsafari with RIB
RIB-Safari zu den Inselgemeinden – Bild: Ernst Furuhatt – www.nordnorge.com

Deutlich rasanter ist die etwa zweistündige RIB-Safari* in die Inselwelt vor Haugesund. Nach der Ausgabe der Schutzkleidung und einer Sicherheitseinweisung geht es mit einem schnellen Schlauchboot durch die Meerengen und Kanäle rund um Haugesund bis hinaus in die vorgelagerte Inselwelt. Der Kapitän erzählt unterwegs über die Küstenkultur und das Leben auf den Inseln. Mit etwas Glück kann man auch Seeadler beobachten.

Beide Bootstouren starten nur wenige Gehminuten vom Kreuzfahrtterminal entfernt. Die RIB-Safari ist wegen der schnellen Fahrt und der möglichen Stöße bei Wellengang nicht für Schwangere sowie für Menschen mit Rücken- oder Mobilitätsproblemen geeignet.

Landausflüge im Umland

Auch das Umland von Haugesund bietet sehr unterschiedliche Möglichkeiten für einen ganztägigen Landausflug auf eigene Faust. Auf der Insel Karmøy kann man Avaldsnes mit seiner Wikingergeschichte, das ehemalige Bergbaugebiet Visnes, den Sandstrand Åkrasanden und das historische Skudeneshavn miteinander verbinden. Für eine solche Rundfahrt bietet sich ein Mietwagen an. Eine ganz andere Möglichkeit ist die kleine Insel Røvær, die man mit dem öffentlichen Schnellboot direkt vom Stadtzentrum erreicht. Weiter im Landesinneren stehen Naturerlebnisse im Mittelpunkt. Die Himakånå ist ein beliebtes Wanderziel mit weitem Blick über Seen, Berge und Fjordlandschaft. Deutlich weiter entfernt liegt der Langfossen am Åkrafjord. Für beide Ziele sollte man wegen der längeren Anfahrt einen größeren Teil der Liegezeit einplanen.

Karte der Landausflugsziele im Umland von Haugesund
Karte der Landausflugsziele im Umland von Haugesund – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Landausflugsziele im Umland von Haugesund: 1. Røvær, 2. Trollzunge Himakånå, 3. Avaldsnes Wikingerhof, 4. Visnes Gruvemuseum, 5. Skudeneshavn, 6. Strand Åkrasanden. Der Langfossen am Åkrafjord liegt außerhalb dieser Karte.

Langfossen am Åkrafjord

Der Langfossen am Åkrafjord gehört zu den eindrucksvollsten Wasserfällen Westnorwegens. Das Wasser stürzt rund 600 Meter über den steilen Berghang bis hinunter zum Fjord. Besonders schön ist die Lage: Die E134 führt direkt am Wasserfall vorbei und am Fuß des Langfossen befindet sich ein Rastplatz mit Aussichtspunkt, Parkplatz, Kiosk und Toiletten.

Von Haugesund fährt man etwa 1,5 Stunden bis zum Langfossen. Für einen Landausflug auf eigene Faust bietet sich deshalb vor allem ein Mietwagen an. Schon vom Rastplatz kann man den Wasserfall sehr gut sehen. Wer mehr Zeit hat, kann auf einem markierten Wanderweg am Wasserfall aufsteigen. Das bekannteste Ziel ist der Aussichtspunkt Varahaugen auf etwa 640 Metern Höhe mit weitem Blick über den Åkrafjord. Die anspruchsvolle Wanderung dauert hin und zurück ungefähr vier Stunden und ist für einen normalen Kreuzfahrttag wegen der langen Anfahrt nur bedingt geeignet.

Der Langfossen am Åkrafjord
Der Langfossen am Åkrafjord – Bild: Wildman–stock.adobe.com

Eine weitere Möglichkeit ist eine Bootsfahrt auf dem Åkrafjord, bei der man den Langfossen vom Wasser aus erlebt. Für Kreuzfahrer werden solche Fahrten häufig im Rahmen organisierter Landausflüge angeboten. Wer den Langfossen auf eigene Faust besuchen möchte, sollte wegen der langen Fahrstrecke ausreichend Zeitreserve für die Rückfahrt zum Schiff einplanen.

Felsformation Himakånå

Etwa 50 Autominuten von Haugesund entfernt liegt bei Nedstrand die Felsformation Himakånå. Sie wird häufig als „kleine Schwester der Trolltunga“ bezeichnet, ist aber wesentlich leichter erreichbar. Von der Felszunge hat man einen weiten Blick über den Lysevatnet, den Nedstrandsfjord und die umliegende Landschaft.

Die Wanderung ist insgesamt etwa 5,8 km lang und dauert hin und zurück rund zwei Stunden. Dabei sind gut 300 Höhenmeter zu überwinden. Die Route ist blau markiert und gilt als mittelschwer. Einige Abschnitte sind relativ steil und können bei feuchtem Wetter matschig sein. Feste Schuhe sind deshalb sinnvoll. Wer die Himakånå auf eigene Faust besuchen möchte, fährt am besten mit einem Mietwagen nach Hinderåvåg. Am Joker-Supermarkt gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Von dort läuft man zunächst etwa 550 Meter auf Asphalt, bevor der ausgeschilderte Wanderweg beginnt.

Haugesund hiking Himakånå
Haugesund hiking Himakånå – Bild: Mattias Fredriksson/Visit Norway

Für die Anfahrt, die Wanderung und eine Pause am Aussichtspunkt sollte man insgesamt mindestens vier Stunden einplanen. Alternativ werden ab Haugesund geführte Wanderungen mit Transfer angeboten.

Avaldsnes – Wikingergeschichte

Etwa 10 km südlich von Haugesund liegt Avaldsnes, einer der bedeutendsten historischen Orte Norwegens. Schon lange vor der Wikingerzeit kontrollierten Herrscher von hier den Schiffsverkehr durch den schmalen Karmsund. Auch Harald Hårfagre, der als erster König Norwegens gilt, hatte in Avaldsnes einen seiner Königshöfe. Die strategisch wichtige Schifffahrtsroute entlang der norwegischen Küste wurde als „Nordvegen“ bezeichnet und gab Norwegen seinen Namen.

Einen guten Einstieg bietet das Nordvegen Historiesenter. Das moderne Geschichtszentrum wurde zum Schutz der historischen Landschaft größtenteils unterirdisch gebaut. Die Ausstellung erzählt von den Herrschern, die von Avaldsnes aus die norwegische Küste kontrollierten, und verbindet archäologische Funde mit Überlieferungen aus Sagen und alten Gedichten. Direkt daneben steht die St.-Olav-Kirche, die König Håkon Håkonsson um 1250 errichten ließ. Sie gehörte zum mittelalterlichen Königshof von Avaldsnes. In unmittelbarer Nähe wurden 2017 außerdem die Mauern einer großen Königshalle aus der Zeit um 1300 freigelegt.

The Viking farm at Avaldsnes aus der Luft
Der Wikingerhof in Avaldsnes – Bild: Visit Haugesund

Vom Geschichtszentrum führt ein schöner Spazierweg durch die historische Kulturlandschaft zum Wikingerhof auf der kleinen Insel Bukkøy. Dort wurden unter anderem ein Langhaus, ein Rundhaus und ein Bootshaus nach historischen Vorbildern rekonstruiert. Während der Sommersaison vermitteln Führungen und Aktivitäten einen Eindruck vom Alltag in der Wikingerzeit. Außerhalb der Sommersaison ist der Wikingerhof für Individualbesucher nicht regulär geöffnet.

Avaldsnes lässt sich auf eigene Faust gut mit einem Mietwagen besuchen und mit weiteren Zielen auf Karmøy verbinden. Besonders naheliegend sind das ehemalige Bergbaugebiet Visnes und der Strand Åkrasanden.

Visnes Gruvemuseum

Das ehemalige Bergbaugebiet Visnes liegt an der Westküste von Karmøy, etwa 20 Autominuten von Avaldsnes entfernt. Im 19. Jahrhundert befand sich hier eine der bedeutendsten Kupferminen Europas. Das Kupfer aus Visnes gilt auch als wahrscheinliche Quelle für Teile der Außenhaut der Freiheitsstatue in New York. Das Visnes Gruvemuseum erzählt die Geschichte des Kupferbergbaus und des Lebens der Bergarbeiter. Sehenswert ist auch das weitläufige ehemalige Minengelände mit historischen Gebäuden und Spuren des früheren Bergbaus. Visnes lässt sich bei einer Rundfahrt über Karmøy gut mit Avaldsnes, Åkrasanden und Skudeneshavn verbinden.

Malerisches Skudeneshavn mit seinen weißen Holzhäusern
Malerisches Skudeneshavn – Bild: iStock.com/mrpluck

Skudeneshavn

An der Südspitze von Karmøy liegt das historische Hafenstädtchen Skudeneshavn. Im 19. Jahrhundert sorgten Heringsfischerei und Segelschifffahrt für einen raschen Aufschwung. Aus dieser Zeit sind in der Altstadt Gamle Skudeneshavn rund 130 weiße Holzhäuser und Speicher erhalten geblieben. Besonders schön ist ein Bummel durch die schmalen Gassen rund um die Søragadå mit ihren kleinen Gärten, Cafés und Galerien.

Von Haugesund fährt man mit dem Auto etwa 45 bis 50 Minuten nach Skudeneshavn. Für Kreuzfahrer bietet sich das Städtchen deshalb vor allem als Teil einer Rundfahrt über Karmøy an. Mit einem Mietwagen lassen sich beispielsweise Avaldsnes, Visnes, Åkrasanden und Skudeneshavn zu einem abwechslungsreichen Tagesausflug verbinden.

Åkrasanden

Der Åkrasanden bei Åkrehamn gehört zu den bekanntesten Stränden auf Karmøy. Mehrere weiße Sandstrände ziehen sich über insgesamt mehr als einen Kilometer an der Westküste entlang. Der helle Sand und das bei Sonnenschein türkis schimmernde Wasser wirken beinahe mediterran – nur die Wassertemperaturen sind typisch norwegisch.

Der Strand Åkrasanden
Åkrasanden – Bild: Christine Baglo/Visitnorway.com

Von Haugesund fährt man mit dem Auto etwa 30 Minuten zum Åkrasanden. Der Strand eignet sich gut für einen Spaziergang oder eine Pause während einer Rundfahrt über Karmøy und lässt sich beispielsweise mit Visnes, Skudeneshavn und Avaldsnes verbinden.

Insel Røvær

Eine schöne Alternative für einen Landausflug auf eigene Faust ist die kleine Insel Røvær vor der Küste von Haugesund. Vom Stadtzentrum fährt man mit dem öffentlichen Schnellboot in etwa 25 Minuten auf die autofreie Insel, auf der weniger als 100 Menschen leben. Mehrere Verbindungen täglich ermöglichen grundsätzlich auch einen Besuch während eines Kreuzfahrtaufenthalts.

Røvær lässt sich gut zu Fuß erkunden. Sehenswert ist unter anderem das kostenlose Røvær Havbrukssenter, das über Fischerei und moderne Aquakultur informiert. Ansonsten liegt der Reiz vor allem in der ruhigen Inselwelt und dem Einblick in das Leben einer kleinen norwegischen Küstengemeinde. Vor der Fahrt sollte man unbedingt den aktuellen Fahrplan prüfen und für die Rückfahrt zum Kreuzfahrtschiff ausreichend Zeitreserve einplanen.

Die Schnellboote nach Røvær starten am Indre kai
Die Schnellboote nach Røvær starten am Indre kai – Bild: Gunnar Breistein auf Unsplash

Weitere Kreuzfahrthäfen in Norwegen

Unsere Hafenportraits für Ihre Landausflüge in Norwegen: Ålesund, Alta, Åndalsnes, Bergen, Eidfjord, Flåm, Geiranger, Hellesylt, Honningsvåg, Kristiansand, Leknes, Longyearbyen, Molde, Narvik, Nordfjordeid, Olden, Oslo, Stavanger, Tromsø, Trondheim, Vik

Fazit – Landausflüge in Haugesund auf eigene Faust

Haugesund ist ein angenehmer Kreuzfahrthafen für Landausflüge auf eigene Faust. Das Stadtzentrum liegt nur einen kurzen Spaziergang vom Kreuzfahrthafen entfernt und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Neben einem Stadtbummel bieten sich der Küstenweg zum Haraldshaugen, die Aussichtspunkte in den Byheiene und Bootstouren vor der Küste an. Mit dem öffentlichen Schnellboot kann man sogar einen individuellen Ausflug auf die Insel Røvær unternehmen.

Auch das Umland bietet sehr unterschiedliche Möglichkeiten. Mit einem Mietwagen lässt sich die Insel Karmøy mit Avaldsnes, Visnes, Åkrasanden und Skudeneshavn gut auf eigene Faust erkunden. Aktive Kreuzfahrer können zur Himakånå wandern. Der weiter entfernte Langfossen am Åkrafjord gehört zu den eindrucksvollsten Naturzielen der Region, erfordert wegen der langen Anfahrt aber eine sorgfältige Zeitplanung.

Haugesund bietet damit eine interessante Mischung aus Stadt, Küstenlandschaft, Wikingergeschichte und Natur. Viele Ziele lassen sich individuell erreichen. Für weiter entfernte Ziele wie den Langfossen oder für geführte Wanderungen und Bootstouren sind organisierte Landausflüge eine bequeme Alternative.

Über mich. Petra auf dem Preikestolen

Petra Tegeler ist Kreuzfahrtexpertin seit über 20 Jahren und teilt ihre Erfahrungen aus mehr als 200 Häfen weltweit.

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