Osaka auf eigene Faust – Landausflüge für Kreuzfahrer

»Landausflüge in Osaka auf eigene Faust planen und buchen«

Viele Kreuzfahrtgäste sind auf der Suche nach kostengünstigen Alternativen zu den Landausflügen der Reedereien. In diesem Beitrag zeigen wir, wie man Landausflüge in Osaka auf eigene Faust gestalten kann. Mit Hafeninformationen, Verkehrsoptionen, lohnenswerten Landausflugszielen und Angeboten lokaler Landausflugsveranstalter. Vorab einige Informationen zu diesem schönen Kreuzfahrtziel. Osaka ist eine Millionenstadt im Westen Japans und ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Asien. Sie ist mit rund 2,7 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Japans (nach Tokio und Yokohama) und das wirtschaftliche Zentrum der Kansai-Region. Zu diesem Ballungsgebiet mit etwa 24 Millionen Menschen gehören auch die Städte Kyoto und Kobe. Osaka ist besonders bekannt für das Viertel Dotonbori mit seinen grellen Reklametafeln, Leuchtschildern und der Promenade am Kanal. Das Wahrzeichen der Stadt ist die mächtige Osaka-Burg. Osaka trägt den Beinamen „Küche Japans“, weil die Stadt für ihre vielfältige Straßenküche und Restaurants berühmt ist. Weitere Informationen findet man bei Osaka.info. Letzte Aktualisierung: März 2026

Landausflüge in Osaka auf eigene Faust
Der Glico Running Man in Dotonburi ist ein Wahrzeichen von Osaka – Bild: cegoh auf Pixabay
Unsere Hafenportraits für Ihre Landausflüge in Asien auf eigene Faust: Bangkok, Busan, Chan May, Colombo, Da Nang, Ha Long, Hambantota, Hongkong, Phu My (Saigon), Kaohsiung, Keelung (Taipeh), Kobe, Koh Samui, Port Klang (Kuala Lumpur), Langkawi, Nha Trang, Penang, Phuket, Phu Quoc, Shanghai, Singapur, Tokio, Yokohama

Kreuzfahrthafen Osaka: Wo legen die Schiffe an?

Osaka besitzt mit dem Tempozan Osaka Cruise Terminal einen modernen Kreuzfahrthafen mit mehreren Liegeplätzen für große Kreuzfahrtschiffe. Das Cruise Terminal wurde 2024 deutlich vergrößert und bietet jetzt rund 5.780 m² Fläche und eine Kailänge von 450 Metern. Es gibt ein modernes Terminalgebäude mit Touristeninformation, kostenlosem WLAN, Geldwechselmöglichkeiten und einem Taxistand. Die Metro-Station „Osakako“ ist nur etwa 400 Meter entfernt.

Tempozan Osaka Cruise Terminal
Tempozan Osaka Cruise Terminal – Bild: Dong In Ham auf Unsplash

Das Osaka Cruise Terminal befindet sich an der Tempozan Wharf, mitten im Tempozan Harbor Village, nur wenige Schritte vom Osaka Aquarium Kaiyukan, dem Tempozan-Riesenrad und dem Einkaufs- und Restaurantkomplex Tempozan Marketplace entfernt. Gegenüber, auf der anderen Hafenseite, befindet sich der Vergnügungspark Universal Studios Japan, der mit Shuttlebooten in etwa 10 Minuten erreichbar ist.

Landausflüge in Osaka buchen

Für den Tag in Osaka werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Osaka findet man bei GetYourGuide*.

Der Frühling naht und mit ihm eine besondere Oster-Aktion bei Meine Landausflüge* (s. oben): Vom 23. März bis zum 6. April erhalten Sie bis zu 15 % Rabatt auf ausgewählte Landausflüge.

Mobil in Osaka auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Osaka auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben für beliebte Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Osaka:

  • Osaka Aquarium: 300 Meter
  • Universal Studios: 5,6 km
  • Vergnügungsviertel Dotonbori: 11,3 km
  • Umeda Sky Building: 11,6 km
  • Vergnügungsviertel Shinsekai: 12,8 km
  • Shitenno-ji Tempel: 13,0 km
  • Namba Yasaka Schrein: 13,1 km
  • teamLab Botanical Garden Osaka: 19,1 km
  • Fushimi Inari Taisha Schrein Kyoto: 57,4 km
  • Arashiyama Bambuswald Kyoto: 67,8 km
Karte der Tempozan Wharf mit dem Kreuzfahrtterminal
Karte der Tempozan Wharf mit dem Kreuzfahrtterminal – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Tempozan Wharf mit dem Kreuzfahrtterminal: 1. Cruise Terminal, 2.
Tempozan Marketplace mit Riesenrad, 3. Aquarium, 4. Fähre zu den Universal Studios, 5. Osaka Culturarium at Tempozan, 6. Metro Osakako Station

Osaka zu Fuß erkunden

Rund um den Hafen kann man einige Ziele zu Fuß erkunden. Tempozan ist ein touristisches Hafenviertel direkt an der Osaka Bay. Direkt nebenan befindet sich der Tempozan Marketplace mit Geschäften, Restaurants, einem Riesenrad und einem modernen Aquarium.

Shuttlebusse für Kreuzfahrer

Die Reedereien bieten gelegentlich auch Shuttlebusse ins Zentrum an. Informationen dazu bekommt man an Bord. Mögliche Ziele sind das Unterhaltungsviertel Namba oder die Osaka Station.

Osaka mit der Metro entdecken

Die Metro Osaka ist das wichtigste Verkehrsmittel für den Tag in Osaka auf eigene Faust. Sie umfasst 9 Linien und rund 120 Bahnhöfe, die quer durch die Stadt und angrenzende Gemeinden führen. Nur etwa 400 Meter vom Cruise Terminal entfernt befindet sich die Metrostation „Osakako Station“ an der grünen Chuo Line. An der Hommachi Station kann man in die Midosuji Linie (rote Linie) und die Yotsubashi Line (blaue Linie) umsteigen.

Mit der Metro durch Osaka
Mit der Metro durch Osaka – Bild: arielphoto auf Pixabay

Neuerdings kann man mit einer normalen Kreditkarte oder einem Smartphone (z.B. Apple Pay) an den Schranken der Chuo Line oder allen anderen Metro-Linien in Osaka bezahlen. Alternativ kann man natürlich ein Ticket am Automaten kaufen. Es gibt auch ein Tagesticket (Osaka Subway 1-Day Pass). Ab ca. 4 Fahrten pro Tag fährt man damit günstiger. Welche Alternativen gibt es noch? Die ICOCA-Karte ist eine wiederaufladbare IC-Karte für den öffentlichen Nahverkehr und bargeldloses Bezahlen in Japan, die vor allem im Großraum Kansai (Osaka, Kyoto, Kobe, Nara, Hiroshima usw.) verwendet wird. Wenn man vorher in Tokio oder Yokohama war und eine Suica oder Pasmo Card hat, kann man die natürlich auch in Osaka verwenden.

Taxis, Uber & Co

Am Cruise Terminal gibt es einen großen Taxistand. Die schwarzen oder farbigen Taxis mit einer gelben Lampe auf dem Dach sind leicht zu erkennen und ein beliebtes Verkehrsmittel für Landausflüge in Osaka. Taxis sehr zuverlässig, sauber und sicher. Die Fahrer fahren immer nach Taxameter und die üblichen Betrügereien gibt es hier in der Regel nicht. Viele Fahrer sprechen nur wenig oder gar kein Englisch. Man sollte das Ziel in japanischer Schrift auf einem Zettel oder im Handy bereithalten. Zudem ist es nicht üblich, dass Fahrgäste Türen selbst öffnen oder schließen. Das macht der Fahrer automatisch. Man steigt hinten links ein. Trinkgelder sind unbekannt und schaffen nur Verwirrung. Bargeld und Kreditkarten sind die üblichen Zahlungsmittel.

Wer möchte, kann in Osaka die Uber App nutzen. Damit ruft man allerdings nur reguläre Taxis. Wer möchte, kann auch vorab ein Taxi reservieren. Ein bekanntes Unternehmen ist die Firma Ken’s Osaka Taxi.

Osaka auf eigene Faust mit einem Taxi erkunden
Taxis in Osaka – Bild: Y S auf Unsplash

Fähren zu den Universal Studios

Die Fähre der Captain Line fährt von Kaiyukan West Pier (beim Aquarium) zum Universal City Port bei den Universal Studios und kostet aktuell 900 ¥ pro Fahrt für Erwachsene. Das ist ein schneller und schöner Weg zu den Universal Studios. Es gibt auch noch eine kostenlose Fähre. Hier muss man allerdings 1,9 km zu den Universal Studios laufen.

Währung & Internet in Japan

Im Cruise Terminal kann man Bargeld in Landeswährung abheben. Das ist auch sinnvoll, da Bargeld in Osaka immer noch weit verbreitet ist. Viele kleine Läden, Streetfood-Stände, Tempel oder lokale Märkte akzeptieren nur Yen. Airalo bietet eSIM-Pakete für Landausflüge in Japan.

Highlights für Landausflüge in Osaka auf eigene Faust

Die Region Osaka bietet Kreuzfahrern eine Vielzahl interessanter Landausflugsziele. Das mächtige Osaka Castle mit seinem Museum und Panoramablick ist ein Topziel. Die umliegenden Gärten sind insbesondere zur Kirschblüte wunderschön. Das Vergnügungsviertel Dotonbori liegt gar nicht weit entfernt und lockt mit Neonlichtern, Streetfood und dem ikonischen Glico-Sign. Das Kuchu Teien Observatory ist die Aussichtsplattform im Umeda Sky Building und bietet einen herrlichen Blick über die Stadt. Osaka ist auch ein Ausgangspunkt für Landausflüge nach Kyoto mit seinen Tempeln und Schreinen. Der ikonische Arashiyama Bambuswald in Kyoto ist bekannt für seine gigantischen Bambus-Stängel, die einen magischen Pfad bilden. Dies sind die beliebtesten Highlights für Landausflüge in Osaka auf eigene Faust.

Karte der Highlights für Landausflüge in Osaka
Karte der Highlights für Landausflüge in Osaka – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Highlights für Landausflüge in Osaka: 1. Osaka Burg, 2. Dotonbori Unterhaltungsviertel, 3. Umeda Sky Building, 4. Shitenno-ji Tempel, 5. Universal Studios, 6. Shinsekai & Tsutenkaku-Turm, 7. Namba Yasaka Schrein, 8. Kuromon Market, 9. teamLab Botanical Garden Osaka

Tempozan: Hafen, Riesenrad & Aquarium entdecken

Das Cruise Terminal befindet sich in Tempozan, einer künstlichen Insel im Hafen von Osaka. Das gesamte Areal ist als Unterhaltungsviertel geplant und zählt zu den beliebtesten Vergnügungszonen der Stadt. Direkt neben dem Cruise Terminal befindet sich das Tempozan Giant Ferris Wheel (Riesenrad). Es ist etwa 112,5 Meter hoch und eines der größten Riesenräder der Welt. Die Fahrt dauert ungefähr 15 Minuten und bietet einen weiten Panoramablick über die Bucht von Osaka. Direkt hinter dem Riesenrad befindet sich der Tempozan Marketplace. Das ist ein Einkaufs- und Freizeitkomplex mit vielen Geschäften und Restaurants. Ein Highlight ist das LEGOLAND Discovery Center Osaka. Das ist ein Indoor-Freizeitpark für Kinder, der in den Tempozan Marketplace integriert ist.

Das nächste Highlight für den Tag in Osaka auf eigene Faust ist wieder nur einen Katzensprung entfernt. Das Osaka Aquarium Kaiyukan ist eines der größten öffentlichen Aquarien der Welt mit rund 30.000 Meerestieren. Der Rundgang führt Stockwerk für Stockwerk an großen, thematisch gestalteten Becken vorbei und ist sehr familienfreundlich aufgebaut. Hinter dem Aquarium kann man eine Hafenrundfahrt mit der „Santa Maria“ machen. Der Nachbau des Flaggschiffs von Kolumbus ist etwa doppelt so groß wie das Original und bietet Rundfahrten (45 Minuten) in der Bucht von Osaka an. Dabei sieht man auch den markanten Betonbau neben dem Aquarium. Das moderne Osaka Culturarium at Tempozan wurde von Tadao Ando entworfen und zeigt wechselnde Ausstellungen von zeitgenössischer Kunst bis Design und Popkultur.

Rundfahrten mit der Santa Maria von Kolumbus
Rundfahrten mit der Santa Maria von Kolumbus – Bild: Arthur Tseng auf Unsplash

Osaka Burg: Historische Mauern & traumhafte Aussichten

Die Burg Osaka ist ein historisches Wahrzeichen und eine der berühmtesten Festungen Japans. Sie ist heute ein Wahrzeichen der Stadt und ein Topziel für Landausflüge in Osaka auf eigene Faust. Der mehrstöckige Hauptturm mit weißen Wänden, grünen Dächern und goldenen Ornamenten ist innen als Burgmuseum ausgebaut. Von der Aussichtsplattform oben hat man einen herrlichen Rundblick über Osaka. Die Burg ist von einem weitläufigen Burgpark mit Wassergräben und hohen Steinmauern umgeben.

Wie komme ich hin? Man läuft ca. 400 Meter zur Osakako Station und nimmt eine Metro der Chuo Line (grün). Sieben Haltestellen später (ca. 15 Minuten) steigt man an der Tanimachi 4-chome Station aus und geht 600 Meter zum Ōte-mon Gate.

Unser Tipp: Zur Kirschblüte ist der Burgpark ein Traum und der Andrang recht groß.

Osaka Castle zur Zeit der Kirschblüte
Osaka Castle zur Zeit der Kirschblüte – Bild: tawatchai1990 –stock.adobe.com

Dotonbori erleben: Leckeres Essen & bunte Lichter

Dotonbori ist das lebhafteste Vergnügungsviertel im Zentrum von Osaka. Es erstreckt sich entlang des gleichnamigen Kanals und ist für seine grellen Neonlichter, riesigen Werbeschilder und Streetfood bekannt. Berühmte Motive sind das Glico Sign, die gigantische Krabbe vom Kani Doraku-Restaurant und endlose Neonreklamen mit Oktopussen oder Fischen, die nachts am besten zur Geltung kommen.

Wie komme ich hin? Man läuft ca. 400 Meter zur Osakako Station und nimmt eine Metro der Chuo Line (grün). Fünf Haltestellen später steigt man an der Hommachi Station in die Midosuji Line (rot) um und fährt noch zwei Haltestellen bis zur Namba Station. Von hier ist die Ebiso Bridge nur noch ca. 350 Meter entfernt. Von der Brücke hat man einen tollen Blick auf die Reklametafeln.

Unser Tipp: Abends zwischen 18 und 21 Uhr ist Dotonbori besonders schön, wenn die Neonlichter erstrahlen und die Streetfood-Stände am heißesten brodeln.

Unterhaltungsviertel Dotonbori
Unterhaltungsviertel Dotonbori bei Tag – Bild: cegoh auf Pixabay

Umeda Sky Building: Osaka von oben bestaunen

Das Umeda Sky Building ist ein ikonisches Hochhausduo im Umeda-Viertel und ein Topziel für Landausflüge in Osaka auf eigene Faust. Die beiden 40-stöckigen Türme sind oben durch ein kreisförmiges Floating Garden Observatory (Kuchu Teien Observatory) verbunden. Die lange Außen-Rolltreppe führt spektakulär zur Aussichtsplattform in 173 Meter Höhe.

Wie komme ich hin? Man läuft ca. 400 Meter zur Osakako Station und nimmt eine Metro der Chuo Line (grün). Fünf Haltestellen später steigt man an der Hommachi Station in die Midosuji Line (rot) um und fährt noch zwei Haltestellen bis zur Umeda Station. Von hier läuft man noch ca. 900 Meter.

Unser Tipp: Besonders beeindruckend ist die Aussichtsplattform bei Sonnenuntergang oder nachts mit funkelnder Skyline. Der Boden im Indoor-Bereich leuchtet mit Sternen- und Planenmustern unter Schwarzlicht, während eine lange Glas-Rolltreppe spektakulär zwischen den Türmen führt.

Umeda Sky Building
Umeda Sky Building – Bild: pen_ash auf Pixabay

Shitenno-ji Tempel: Traditionelles Osaka entdecken

Der Shitenno-ji ist der älteste staatlich geförderte buddhistische Tempel Japans. Er wurde im Jahre 593 von Prinz Shotoku im Tennoji-Viertel von Osaka gegründet. Landausflügler können die fünfstöckige Pagode besteigen oder den paradiesischen Gokuraku-jodo-Garten genißen. Ein besonderes Highlight ist das steinerne Torii-Tor am Westeingang, das eine seltene Verbindung von Buddhismus und Shintoismus zeigt. Das Schatzhaus zeigt Tempelschätze wie Kunstwerke und Schriftrollen.

Wie komme ich hin? Man läuft ca. 400 Meter zur Osakako Station und nimmt eine Metro der Chuo Line (grün). Nach 7 Haltestellen steigt man an der Tanimachi 4-chome Station in die Tanimachi Line (lila) um. Drei Haltestellen weiter steigt man an der Shitennōji-mae Yūhigaoka Station aus und läuft noch 300 Meter.

Unser Tipp: Jeden Monat am 21. und 22. verwandelt ein riesiger Flohmarkt das Gelände in ein lebhaftes Zentrum für Antiquitäten und Streetfood.

Shitennō-ji in Osaka auf eigene Faust besuchen
Shitennō-ji in Osaka – Bild: Sarmat Batagov auf Unsplash

Universal Studios Osaka: Action & Shows erleben

Die Universal Studios in Osaka sind ein riesiger Freizeitpark, der 2001 als erster Universal-Studios-Park außerhalb der USA eröffnet wurde und jährlich Millionen Besucher anzieht. Auf 54 Hektar verteilt sich ein Hollywood-Drehort mit neun Themenwelten zu Filmen, Spielen und Anime, inklusive Achterbahnen, Shows und interaktiver Erlebnisse. Highlights sind die Wizarding World of Harry Potter, der Minion Park und der Hollywood & Jurassic Park.

Wie komme ich hin? Vom Kaiyukan West Pier (direkt beim Tempozan Aquarium) fährt eine Fähre der Captain Line zum Universal City Port. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten und bietet eine tolle Aussicht auf die Bucht von Osaka. Man fährt am Kreuzfahrtschiff vorbei.

Unser Tipp: Die Universal Studios sind sehr gut besucht und die Wartezeiten an den Attraktionen können endlos sein. Der Universal Express Pass ist ein Add-on-Ticket, das einen schnellen Zugang zu 4, 7 oder mehr ausgewählten Top-Attraktionen bietet. Je nach Variante. Er umgeht die normalen Schlangen und enthält meist zeitlich festgelegten Eintritt zu Super Nintendo World und/oder Harry Potter. Das ist sehr teuer, aber nur so hat man etwas davon.

Hogwarts in den Universal Studios Osaka
Hogwarts in den Universal Studios Osaka – Bild: pen_ash auf Pixabay

Shinsekai: Retro-Charme in Osaka

Shinsekai ist ein nostalgisches Retro-Viertel in Osaka, das 1912 als futuristisches Vergnügungsviertel nach der Weltausstellung entstand und heute für seine Showa-Ära-Atmosphäre mit Neonlichtern, engen Gassen und Kitsch bekannt ist. Das Wahrzeichen ist der 103 Meter hohe Tsutenkaku-Turm mit einer Aussichtsplattform. Die Yokocho-Straße ist eine Fressmeile, an der Landausflügler die berühmten Spießchen-Gerichte (Kushikatsu) kosten können.

Wie komme ich hin? Man läuft ca. 400 Meter zur Osakako Station und nimmt eine Metro der Chuo Line (grün). Nach 2 Haltestellen wechselt man an der Bentencho Station in die Osaka Loop Line (rot) und fährt 4 Haltestellen bis zur Shin-Imamiya Station. Von hier sind es noch 700 Meter zu Fuß.

Unser Tipp: Shinsekai wird als einer der wenigen Orte in Japan angesehen, an denen man sich nachts nach Mitternacht bis morgens besser nicht allein aufhalten sollte. Aus Sicherheitsgründen!

Shinsekai & Tsutenkaku-Turm
Shinsekai & Tsutenkaku-Turm – Bild: jackmac34 auf Pixabay

Namba Yasaka Schrein mit Löwenkopf: Geheimtipp für Kreuzfahrer

Der fotogene Namba Yasaka-Schrein ist ein Shinto-Schrein im Herzen des Namba-Viertels in Osaka. Die riesige Löwenstatue mit offenem Maul dient als Bühne für Rituale und soll böse Geister verschlucken. Jedes Jahr am 3. Sonntag im Januar findet am Namba Yasaka-Schrein ein Tauzieh-Ritual mit einem handgefertigten Reisstrohseil statt. Es soll Susanoos Sieg über den achtköpfigen Drachen Yamata feiern.

Wie komme ich hin? Man läuft ca. 400 Meter zur Osakako Station und nimmt eine Metro der Chuo Line (grün). Fünf Haltestellen später steigt man an der Hommachi Station in die Midosuji Line (rot) um und fährt noch zwei Haltestellen bis zur Namba Station. Die Anreise gleicht also der Fahrt nach Dotonburi. Von der Namba Station läuft man 750 Meter.

Unser Tipp: Wir empfehlen, auch den ca. 1 km entfernten Kuromon-Markt zu besuchen. Der Kuromon-Markt ist ein überdachter Food-Markt im Namba-Viertel von Osaka, der seit der Edo-Zeit (ca. 200 Jahre) existiert und als „Küche von Osaka“ gilt.

Namba Yasaka Schrein
Namba Yasaka Schrein – Bild: Wenhao Ruan auf Unsplash

Digitale Wunderwelt: teamLab Botanical Garden Osaka entdecken

Der teamLab Botanical Garden ist eine permanente immersive Kunstinstallation im Nagai Botanical Garden und ein Topziel für Landausflüge in Osaka auf eigene Faust. Der 240.000 m² große Park wird nachts durch digitale Projektionen, leuchtende Skulpturen und interaktive Lichtinstallationen in einen surrealen Kunstraum verwandelt.

Wie komme ich hin? Man läuft ca. 400 Meter zur Osakako Station und nimmt eine Metro der Chuo Line (grün). Nach 5 Haltestellen steigt man an der Hommachi Station in die Midosuji Line (rot) um. Jetzt fährt man noch 8 Haltestellen bis zur Nagai Station (Osaka Metro) und läuft noch ca. 700 Meter.

Landausflüge nach Kyoto: Berühmte Schreine und ein Bambuswald

Kyoto ist Japans ehemalige Kaiserstadt und ein Topziel für Landausflüge in Osaka auf eigene Faust. Die Stadt ist das kulturelle Herz Japans mit über 2000 Tempeln, Schreinen und Gärten. Neben dem goldenen Pavillon (Kinkaku-ji) ist der Kiyomizu-dera-Tempel mit seiner Holzterrasse berühmt. Der Fushimi-Inari-Schrein ist für tausende zinnoberrote Torii-Tore bekannt. Weitere Highlights sind das Gion-Viertel (ein Geisha-Distrikt mit traditionellen Teehäusern) und der ikonische Arashiyama Bambuswald. Wir würden Kyoto im Rahmen eines organisierten Landausflugs besuchen. Die Stadt hat 1,5 Millionen Einwohner und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen überwiegend verstreut in den Bergen am Stadtrand.

Der Goldene Pavillon Kinkaku-ji in Kyoto
Der Goldene Pavillon Kinkaku-ji in Kyoto – Bild: Nataliya Hora–stock.adobe.com

Im Rahmen eines ganztägigen Landausflugs werden in der Regel die weltberühmten Tempel Fushimi Inari-Taisha und Kinkaku-ji besucht. Das sind die wohl bekanntesten der zahlreichen Tempel in Kyoto.

Der Fushimi Inari-Taisha ist der Hauptschrein des Gottes Inari und die vielleicht wichtigste Sehenswürdigkeit Kyotos. Er ist berühmt für die Tausenden roten Torii-Tore, die als Tunnelwege den 233 m hohen Inari-Berg hinaufführen. Um den Berg zu besteigen, braucht man ca. 2 bis 3 Stunden. Nach ca. 30 bis 45 Minuten erreicht man die Aussichtsebene Yotsutsuji, die an klaren Tagen eine tolle Aussicht über Kyoto bietet. Kinkakuji, der Goldene Pavillon, ist ein Zen-Tempel im Nordwesten Kyotos, dessen obere zwei Stockwerke mit purem Blattgold überzogen sind und sich wunderschön im Kyoko-chi-Teich spiegeln. Der dreistöckige Pavillon war ursprünglich 1397 als Villa des Shogun Ashikaga Yoshimitsu gebaut worden und verkörpert drei Baustile. Der japanische Garten mit Moos, Pinien und Felsen verstärkt die paradiesische Ruhe.

Ein weiteres Highlight ist das historische Gion-Viertel, Kyotos berühmtes Geisha-Viertel. Die Hanamikoji-Straße ist das Herzstück und bekannt für ihre traditionelle Atmosphäre mit hölzernen Machiya-Häusern, Laternen und exklusiven Teehäusern. Dies ist der beste Ort, um abends Geishas (in Kyoto Geiko genannt) oder Maikos (Lehrlinge) auf dem Weg zu Terminen zu sehen.

Kobe Landausflüge
Arashiyama Bambuswald Kyoto – Bild: tawatchai1990 –stock.adobe.com

Der ikonische Arashiyama Bambuswald im Westen Kyotos ist ein dichter Hain aus bis zu 30 m hohen Bambusstämmen, die einen 500 m langen Pfad bilden. Ein besonderes Erlebnis ist das Rauschen des Bambus im Wind, das zu den „100 Geräuschkulissen Japans“ zählt. Der Arashiyama Bambuswald ist eine der bekanntesten und fotogensten Sehenswürdigkeiten Japans und ein Topziel für Landausflüge in Osaka.

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