Viele Kreuzfahrtgäste sind auf der Suche nach kostengünstigen Alternativen zu den Landausflügen der Reedereien. In diesem Beitrag zeigen wir, wie man Landausflüge in Tokio auf eigene Faust gestalten kann. Mit Hafeninformationen, Verkehrsoptionen, lohnenswerten Landausflugszielen und Angeboten lokaler Landausflugsveranstalter. Vorab einige Informationen zu diesem schönen Kreuzfahrtziel. Tokio ist eine der größten Metropolen der Welt und die Hauptstadt Japans. Die Stadt ist für einen außergewöhnlichen Mix aus Neonlichtern, Wolkenkratzern, Tempeln und traditioneller Kultur bekannt. Dieser Gegensatz zwischen Vergangenheit und Zukunft ist eines der wichtigsten Merkmale der Stadt. Trotz der enormen Größe funktioniert Tokio und ist sehr sauber und effizient. Tokio hieß früher Edo. 1868 wurde die Stadt zur Hauptstadt Japans und löste Kyoto ab. Tokio ist ein Topziel für Landausflüge in Asien. Weitere Informationen findet man bei Go Tokyo. Letzte Aktualisierung: März 2026
Unsere Hafenportraits für Ihre Landausflüge in Asien auf eigene Faust: Bangkok, Busan, Chan May, Colombo, Da Nang, Ha Long, Hambantota, Hongkong, Phu My (Saigon), Kaohsiung, Keelung (Taipeh), Kobe, Koh Samui, Port Klang (Kuala Lumpur), Langkawi, Nha Trang, Penang, Phuket, Phu Quoc, Shanghai, Singapur, Yokohama
Kreuzfahrthafen Tokio: Wo legen die Schiffe an?
Im September 2020 wurde das moderne neue Tokyo International Cruise Terminal auf der Insel Odaiba eröffnet. Direkt an der Tokyo Bay gelegen, bietet das Terminal einen beeindruckenden Blick auf die Rainbow Bridge und die umliegenden Hafenanlagen. Das moderne Kreuzfahrtterminal ist hell, geräumig und alles ist bestens organisiert. Es gibt viele Serviceeinrichtungen wie eine Touristeninformation und kostenloses WLAN. Englischsprachige Mitarbeiter helfen bei der Kommunikation mit Taxifahrern.
Das neue Cruise Terminal auf der Insel Odaiba ist etwa 8 bis 10 km vom Stadtzentrum entfernt. Wer möchte, kann mit den Bahnlinien Rinkai Line und Yurikamome Line auf eigene Faust in die Stadt fahren. Die Yurikamome Line ist eine unbemannte Monorail, die Odaiba mit anderen Teilen von Tokio verbindet. Sie bietet spektakuläre Ausblicke auf die Tokyo Bay, die Rainbow Bridge und die Skyline von Tokio. Einige Reedereien bieten außerdem Shuttlebusse an, die den Transfer ins Stadtzentrum erleichtern.
In der Umgebung des Tokyo International Cruise Terminals gibt es bereits einige Sehenswürdigkeiten. Odaiba ist ein lebendiges Freizeitviertel mit moderner Architektur, Einkaufszentren, Museen, Parks und Uferpromenaden. In der vierten Etage des Cruise Terminals gibt es eine Aussichtsplattform mit einem schönen Ausblick.
Landausflüge in Tokio buchen
Für den Tag in Tokio werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.
Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Tokio findet man bei GetYourGuide*.
Der Frühling naht und mit ihm eine besondere Oster-Aktion bei Meine Landausflüge* (s. oben): Vom 23. März bis zum 6. April erhalten Sie bis zu 15 % Rabatt auf ausgewählte Landausflüge.
Mobil in Tokio auf eigene Faust
Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Tokio auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben für beliebte Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Tokio:
Tokyo International Cruise Terminal auf der Insel Odaiba: 1. Tokyo International Cruise Terminal Station (Hochbahn Yurikamome), 2. Tokyo Teleport Station (Rinkai Line), 3. Aqua City Odaiba, 4. Statue of Liberty an der Meerespromenade, 5. Odaiba Beach, 6. Miraikan Wissenschaftsmuseum, 7. Telecom Center Observatory
Tokio zu Fuß erkunden
Die künstliche Insel Odaida, auf der das Cruise Terminal liegt, ist ein modernes Unterhaltungs- und Einkaufsviertel. Hier kann man sich hervorragend zu Fuß fortbewegen. Das gilt auch für bestimmte Bereiche Tokios. So kann man zum Beispiel von der Shibuya Station viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.
Shuttlebusse für Kreuzfahrer
Es gibt einen kostenlosen Shuttlebus des Hafens zur 1,5 km entfernten Tokyo Teleport Station. Hier hat man Zugang zu den Zügen der Rinkai Line. Einige Reedereien bieten außerdem Shuttlebusse an, die den Transfer ins Stadtzentrum erleichtern. Informationen dazu bekommt man an Bord.
Tokio mit Bahn und Metro entdecken
Der öffentliche Nahverkehr in Tokio ist sehr effizient und für Landausflügler meist die beste Art, sich in Tokio auf eigene Faust fortzubewegen. Allerdings ist es nicht einfach, sich in dem System aus Bahnlinien und Bahnhöfen zurechtzufinden. Zwei Bahnlinien eignen sich für die Fahrt in die Stadt:
- Rinkai Line: Am Bahnhof Tokyo Teleport Station (hierher fährt ein Shuttlebus) kann man einen Zug der Rinkai Line nehmen und in 19 Minuten bis zur Shibuya Station fahren. Rund um diesen Bahnhof gibt es viele bekannte Sehenswürdigkeiten. Das Ticket kauft man am Automaten oder mit der Suica Card.
- Yurikamome Line: Die Yurikamome Line ist eine fahrerlose, automatisierte Hochbahn und selbst schon eine Sehenswürdigkeit. Besonders bekannt ist sie für die Fahrt über die Rainbow Bridge mit schönem Blick auf die Bucht und die Skyline. Von der nur ca. 500 Meter entfernten Tokyo International Cruise Terminal Station kann man in 17 Minuten bis zur Shimbashi Station fahren. Von hier aus erreicht man viele Ziele in Tokio. Der Hauptbahnhof ist zum Beispiel nur zwei Minuten entfernt.
Im Zentrum von Tokio angekommen, ist die Yamanote Line ist eine wichtigsten U-Bahn-Linien. Sie bildet eine Ringstrecke um das Stadtzentrum und verbindet zentrale Viertel wie Shinjuku, Shibuya und Tokyo Station. Die Linie ist 34,5 km lang, hat 30 Bahnhöfe und wird von JR East betrieben. Züge fahren im 2- bis 4-Minuten-Takt, eine komplette Runde dauert etwa 60 Minuten. Sehr viele Sehenswürdigkeiten kann mit dieser Linie gut erreichen.
Tickets kauft man an Ticketautomaten. Wenn man die Linie wechselt, braucht man ein neues Ticket. Die Bezahlkarten Suica und PASMO sind die praktischsten Optionen, wenn man mehrere Züge oder Bahnen in Tokio nutzen möchte. Man kann diese Karten auch für den Kauf von Snacks oder Souvenirs in vielen Geschäften und an Automaten in Bahnhöfen verwenden. Wer ein iPhone hat, kann die Karte ganz einfach zur Apple Wallet hinzufügen und einen entsprechenden Betrag über Apple Pay hinzuladen. Wer kein iPhone hat, braucht eine physische Karte. Diese kann man in den Bahnhöfen erwerben. Die Welcome Suica Card ist eine spezielle Suica-Karte für Touristen, die in Tokio für bis zu 28 Tage gültig ist.
Taxis, Uber & Co
Am Tokyo International Cruise Terminal warten Taxis, wenn ein Schiff im Hafen liegt. Englischsprachige Mitarbeiter helfen bei der Kommunikation. Viele Fahrer verstehen wenig Englisch. Man zeigt die Adresse am besten auf Japanisch mit dem Handy. Die Fahrten werden über das Taxameter abgerechnet. Der Preis ist fair und wird transparent angezeigt. Man kann bar oder mit einer Kreditkarte bezahlen. Suica und PASMO Karten werden in einigen Taxis ebenfalls akzeptiert, aber nicht überall. Trinkgeld ist in Japan absolut unüblich und wird oft höflich abgelehnt. In Japan ist es Standard, dass die hintere linke Tür (Beifahrerseite) von Taxis automatisch durch den Fahrer geöffnet und geschlossen wird. Fahrgäste sollten die Tür nicht selbst anfassen. Ein kurzes Konnichiwa (Guten Tag) beim Einsteigen und ein Arigatou gozaimasu (Vielen Dank) beim Aussteigen werden sehr geschätzt.
Wer eine App nutzt, ruft in der Regel ein professionell lizenziertes Taxi. Uber ist in Japan eher eine Taxi-Ruf-App. Neben normalen Taxis gibt es „Uber Premier“ (Luxuslimousinen) und „Premier Van“ für Gruppen. Die GO App ist die unangefochtene Nummer 1 in Japan mit dem größten Netzwerk. Hier kann man Vorabbuchungen vornehmen (AI Reservation) und Festpreise für Flughafenfahrten vereinbaren. Manchmal gibt es eine geringe Servicecharge für ausländische Nutzer. Eine stabile Internetverbindung ist für beide Apps unbedingt nötig.
Währung & Internet in Japan
Die Landeswährung ist japanische Yen (JPY). 1000 japanische Yen entsprechen aktuell etwa 5,43 bis 5,46 Euro. Bargeld ist in Japan nach wie vor sehr beliebt und weit verbreitet. Man sollte also Landeswährung dabei haben. Geldautomaten findet man in den sogenannten Konbinis. Das sind 24/7 geöffnete Nachbarschaftsläden. Die führenden Ketten sind Seven-Eleven, FamilyMart und Lawson, die oft an jeder Ecke zu finden sind. Geldautomaten findet man zudem im Kreuzfahrtterminal.
Airalo ist eine der beliebtesten Optionen für den eSIM-Kauf und nutzt Netze wie KDDI au und SoftBank. Es wird empfohlen, die eSIM bereits vor der Abreise zu kaufen und zu installieren, damit das Internet direkt bei Ankunft in Tokio funktioniert.
Highlights für Landausflüge in Tokio auf eigene Faust
Tokio hat kein einziges klares Stadtzentrum wie viele andere Städte, sondern mehrere Zentren mit eigenem Charakter. Für Landausflügler sind vor allem Shibuya, Shinjuku, Ginza, Asakusa, Akihabara und der Bereich um den Kaiserpalast wichtig, weil es dort viele bekannte Sehenswürdigkeiten und gute Verkehrsanbindungen gibt. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge in Tokio auf eigene Faust.
Karte der Highlights für Landausflüge in Tokio: 1. Rainbow Bridge, 2. Toyosu-Markt, 3. teamLab Planets TOKYO DMM, 4. Shibuya Crossing, 5. Meiji-Schrein, 6. Takeshita Street, 7. Shinjuku Gyoen Park, 8. Tokyo Skytree, 9. Tokyo Tower, 10. Kaiserpalast, 11. Senso-ji Tempel & Asakusa-Schrein, 12. Ginza-Viertel, 13. Akihabara-Elektronikviertel, 14. Ueno Park
Odaiba entdecken: Freizeitinsel im Hafen
Das Kreuzfahrtterminal befindet sich auf der künstlichen Insel Odaiba. Diese ist vor allem Tokios Unterhaltungs- und Freizeitinsel und ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Tokio auf eigene Faust. Die Wege sind kurz und man kann alle Attraktionen zu Fuß erreichen. Zu den Highlights gehören die Rainbow Bridge, die Gundam-Statue bei DiverCity, die schöne Uferpromenade und die vielen Einkaufszentren.
Sehenswert ist das futuristische Nationalmuseum für Zukunftsforschung Miraikan. Die Tokyo Joypolis ist Japans größter Indoor-Freizeitpark von SEGA mit 4D-Kinos und rasanten Fahrgeschäften. Die Aqua City Odaiba ist eine Mehrzweck-Einrichtung voll mit Unterhaltung, Einzelhandelsgeschäften und Restaurants. Hier gibt es ein Legoland Discovery Center und Madame Tussauds. Auf Odaiba gibt es sogar einen künstlich angelegten Strand. Vom Telecom Center Observatory hat man einen tollen Blick über die Stadt.
Yurikamome Line: Aussichtsreiche Fahrt über die Rainbow Bridge
Die Yurikamome Line ist eines der wichtigsten Transportmittel und zugleich eine Sehenswürdigkeit. Los geht es an der Tokyo International Cruise Terminal am Hafen. Man läuft vielleicht 500 Meter. Da die Bahn vollautomatisch ohne Fahrer fährt, gibt es kein Cockpit. Touristen stürmen oft die erste Reihe, um durch die riesige Panoramafrontscheibe den Blick auf die Skyline zu genießen. Um die Höhe der Rainbow Bridge zu überwinden, fährt die Bahn eine riesige 270-Grad-Schleife (den Loop). Man hat dabei einen fantastischen Rundumblick auf den Hafen und die Hochhäuser. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Brücke und die Stadt beleuchtet sind, ist die Fahrt eine der günstigsten und schönsten Arten, das nächtliche Panorama zu erleben.
Unser Tipp: Man kann mit der Yurikamome Line in wenigen Minuten die Shin-Toyosu Station neben dem teamLab Planets TOKYO DMM erreichen. Das immersive Kunstmuseum ist eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit für den Tag in Tokio auf eigene Faust. Landausflügler spazieren durch riesige, interaktive digitale Installationen. In der Nachbarschaft befindet sich zudem der neue Fischmarkt (Toyosu-Markt) mit der berühmten Thunfischauktion.
Shibuya Crossing: Das berühmteste Zebrastreifen-Erlebnis
Die Shibuya Crossing ist die weltberühmte Kreuzung vor dem Bahnhof Shibuya in Tokio. Sie gilt als eine der meistfrequentierten Fußgängerquerungen der Welt. Wenn die Ampel auf Grün springt, strömen Menschen aus allen Richtungen. Die Kreuzung liegt mitten in einem sehr lebendigen Viertel mit Hochhäusern, Leuchtreklamen und Geschäften. Die Ähnlichkeit zum Times Square in New York ist gegeben und auch hier wurden bereits viele Filmszenen gedreht.
Wie komme ich hin? Mit den Zügen der Rinkai Line kann man in knapp 20 Minuten hier sein. Los geht es an der Tokyo Teleport Station, die man vom Cruise Terminal aus mit einem kostenlosen Shuttlebus erreicht. Die Shibuya Station liegt an der Ringlinie JR Yamanote line.
Unser Tipp: Rund um die Shubiya Station gibt es weitere bekannte Sehenswürdigkeiten, wie die Aussichtsplattform Shibuya Sky auf dem Wolkenkratzer Shibuya Scramble Square mit dem vielleicht besten Blick auf Tokio. Der Meiji-Schrein und die Takeshita Street sind ebenfalls nicht weit entfernt und sogar auf eigene Faust zu Fuß erreichbar.
Tokyo Skytree: Aussichtsplattform & Sehenswürdigkeit
Der Tokyo Skytree ist ein 634 Meter hoher Fernsehturm und ein markantes Wahrzeichen Tokios. Es gibt zwei Aussichtsplattformen in 350 und 450 Metern Höhe mit weitem 360-Grad-Blick über die Stadt. Bei klarem Wetter kann man sogar bis zum Fuji schauen. Unten gehört ein großes Einkaufs- und Freizeitareal dazu, sodass der Skytree mehr als nur ein Aussichtsturm ist. Für viele Landausflügler ist der Blick von den Plattformen das Highlight, weil man Tokio aus großer Höhe überblicken kann. Auf der Webseite kauft man die Tickets günstiger vorab. Es gibt aber auch „Same Day Tickets“.
Wie komme ich hin? Der Tokio Skytree ist mehr als 16 km vom Hafen entfernt. Wer kein Taxi nehmen möchte, fährt mit der Hochbahn Yurikamome Line bis zur Shimbashi Station und steigt dort in die Asakusa Line um. Es gibt eine Haltestelle neben dem Skytree.
Unser Tipp: Wegen des großen Andrangs würden wir die Tickets vorab reservieren. Wer vor Sonnenuntergang kommt, kann auch Tokio bei Nacht sehen.
Tokyo Tower: Klassiker unter den Aussichtstürmen
Der Tokyo Tower ist ein Fernsehturm im Bezirk Minato in Tokio, der 1958 nach dem Vorbild des Eiffelturms gebaut wurde. Er ist knapp 333 Meter hoch und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Der Tokyo Tower dient bis heute als Sendeanlage für Radio und Fernsehen und ist zugleich ein beliebtes Landausflugsziel mit zwei Aussichtsplattformen in 150 und 250 Metern Höhe. Der Turm ist aus Stahl gefertigt und in „International Orange“ und Weiß gestrichen, um den Flugsicherheitsvorschriften zu entsprechen. Er wird alle fünf Jahre neu gestrichen. Bei Nacht ist der Turm sehr schön beleuchtet. Am Fuße des Turms befindet sich ein mehrstöckiges Gebäude mit Restaurants und Souvenirshops.
Wie komme ich hin? Wer kein Taxi nehmen möchte, fährt mit der Hochbahn Yurikamome Line bis zur Shiodome Station und steigt dort in die Oedo Line um. An der Akabanebashi Station steigt man aus und läuft noch 600 Meter. Wenn man auf der Ringlinie (Yamanote Line) unterwegs ist, steigt man an der Hamamatsucho Station aus und läuft 1,2 km.
Unser Tipp: Den Besuch des Top-Decks in 250 Metern Höhe unbedingt vorab reservieren.

Senso-ji & Asakusa: Historisches Tokio
Der Senso-ji ist der älteste und bekannteste buddhistische Tempel Tokios und liegt mitten im Stadtteil Asakusa. Direkt daneben befindet sich der Asakusa-Schrein. Das ist ein Shinto-Schrein aus dem Jahr 1649, der eng mit der Entstehung des Tempels verbunden ist. Der Senso-ji ist farbenfroh und gehört zu den meistbesuchten religiösen Orten Japans. Berühmt ist der Zugang über das Kaminarimon-Tor mit seiner großen roten Laterne und die Nakamise Shopping Street. Der buddhistische Glauben spielt eine wichtige Rolle im Leben vieler Japaner. Deshalb haben die Tempel eine enorme Bedeutung für die sonst so moderne Stadt.
Wie komme ich hin? Mit dem Taxi ist man in einer guten halben Stunde vor Ort. Wer kein Taxi nehmen möchte, fährt mit der Hochbahn Yurikamome Line bis zur Shimbashi Station und steigt dort in die Ginza Line um. Man steigt an der Asakusa Station aus und läuft 200 Meter bis zum Tor Kaminari-mon.
Kaiserlicher Palast von Tokio
Der Kaiserpalast von Tokio ist die Residenz des japanischen Kaisers und ein Topziel für Landausflüge in Tokio auf eigene Faust. Er liegt im Zentrum der Stadt, unweit des Hauptbahnhofs, auf dem Gelände der ehemaligen Burg Edo. Die Anlage wirkt wie eine grüne, von Wassergräben und dicken Mauern geschützte Oase mitten in der riesigen Großstadt. Zum Komplex gehören der eigentliche Kaiserpalast, Verwaltungsgebäude, Gärten und weitere Gebäude der kaiserlichen Familie. Große Teile des Inneren sind nicht öffentlich zugänglich, aber einige Außenbereiche wie der Ostgarten und bestimmte Parkflächen können besucht werden.
Wie komme ich hin? Mit einem Taxi ist man in ca. 20 Minuten vor Ort. Wer kein Taxi nehmen möchte, fährt mit der Hochbahn Yurikamome Line (in die andere Richtung) bis zur Toyosu Station und steigt dort in die Yurakucho Line um. An der Sakuradamon Station steigt man aus und läuft noch 600 Meter. Man kann alternativ auch zur Tokyo Station (Hauptbahnhof) fahren und ca. 750 Meter laufen.
Unser Tipp: Täglich um 10:00 Uhr und 13:30 Uhr gibt es Führungen durch das Palastgelände. Auf der Webseite des Kaiserpalastes sollte man sich vorab online registrieren. Die Tour ist kostenlos.
Ginza: Luxus-Shopping & Cafés
Ginza ist Tokios elegantes Luxus- und Einkaufsviertel und bekannt für Edelboutiquen, Kaufhäuser, Restaurants, Galerien und die höchsten Immobilienpreise der Stadt. An den Wochenenden wird die Hauptstraße Chuo-dori oft zur Fußgängerzone, was das Einkaufen besonders angenehm macht. Es ist weniger ein Ort für Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinn, sondern eher ein Viertel, das man zum Spazieren, Schauen und Einkaufen erlebt.
Wie komme ich hin? Mit einem Taxi ist man in 15 bis 20 Minuten vor Ort. Wer kein Taxi nehmen möchte, fährt mit der Yurikamome Line bis zum Bahnhof Shimbashi Station und läuft 700 Meter.
Unser Tipp: Das Ginza Six ist ein riesiges Einkaufszentrum mit moderner Architektur, einer Dachterrasse und Kunstinstallationen.
Shinjuku Gyoen: Grünes Herz Tokios
Der Shinjuku Gyoen ist einer der größten und schönsten Parks in Tokio und liegt nahe dem Bahnhof Shinjuku. Er verbindet japanische, englische und französische Gartenelemente. Der Park ist sehr weitläufig, mit Teichen, breiten Rasenflächen, Spazierwegen und vielen Bäumen. Besonders schön ist er natürlich im Frühling zur Kirschblüte und im Herbst, wenn sich das Laub verfärbt. Es gibt viele schöne Parks in Tokio. Beispielhaft haben wir den größten hier beschrieben.
Wie komme ich hin? Man könnte mit der Rinkai Line vom Bahnhof Tokyo Teleport Station bis zum Bahnhof Shinjuku fahren und dann noch etwa 600 Meter laufen.
Unser Tipp: Direkt südlich befindet sich das Nationalstadion, in dem die Olympischen Spiele 2020 eröffnet wurden. Und auch der Meiji-Schrein ist nur 1 km entfernt.
Toyosu Markt: Frischer Fisch und Thunfisch-Auktion hautnah
Der Toyosu-Fischmarkt ist Tokios neuer Großmarkt und liegt auf einer künstlichen Insel in der Bucht von Tokio. Er ist der Nachfolger des berühmten Tsukiji-Markts und gilt als einer der größten Fischmärkte der Welt. Berühmt ist vor allem die Thunfischauktion am frühen Morgen, die in einem der Hauptgebäude stattfindet. Besucher können das Geschehen heute meist von Beobachtungsbereichen aus verfolgen. Man muss allerdings früh da sein. Einlass ist ab ca. 5 Uhr. Toyosu ist kein nostalgischer Markt, sondern ein moderner Blick in Japans Fischhandel. Es gibt zudem viele Restaurants.
Wie komme ich hin? Mit der Hochbahn Yurikamome Line ist man in ca. 25 Minuten vor Ort. Man steigt an der Shijo-mae Station aus und läuft noch gut 200 Meter.
Unser Tipp: Das teamLab Planets TOKYO DMM befindet sich ganz in der Nähe und kann sogar zu Fuß erreicht werden.
Akihabara: Elektronik & Popkultur
Akihabara ist Tokios bekanntes Elektronik- und Popkulturviertel und ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Tokio auf eigene Faust. Früher war es vor allem für günstige Elektronik, Computerteile und Haushaltsgeräte berühmt. Heute ist es zugleich ein Zentrum für Anime, Manga, Games, Retro-Konsolen und Maid Cafés. Das Viertel ist bunt und sehr futuristisch, mit vielen Leuchtreklamen, großen Fachgeschäften und vollen Straßen.
Wie komme ich hin? Mit einem Taxi ist man in knapp 20 Minuten vor Ort. Wer kein Taxi nehmen möchte, fährt mit der Hochbahn Yurikamome Line bis zur Shimbashi Station und steigt dort in die Keihin-Tōhoku Line um. Ziel ist die Akihabara Station. Von hier läuft man ca. 200 Meter bis zur Chuo-dori, der Hauptstraße des Viertels. Direkt am Bahnhof befindet sich das Elektronikkaufhaus Yodobashi Akiba. In den Nebenstraßen rund um die Akihabara Station findet man viele kleinere Anime-, Manga- und Gebrauchtwarenläden.
Unser Tipp: Der Kanda Myojin Schrein bietet eine ruhige Pause vom Trubel. Auch das Manseibashi Bridge-Areal bietet nette Cafés und Aussichten.
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