Yokohama auf eigene Faust – Landausflüge für Kreuzfahrer

»Landausflüge in Yokohama auf eigene Faust planen und buchen«

Viele Kreuzfahrtgäste sind auf der Suche nach kostengünstigen Alternativen zu den Landausflügen der Reedereien. In diesem Beitrag zeigen wir, wie man Landausflüge in Yokohama auf eigene Faust gestalten kann. Mit Hafeninformationen, Verkehrsoptionen, lohnenswerten Landausflugszielen und Angeboten lokaler Landausflugsveranstalter. Vorab einige Informationen zu diesem schönen Kreuzfahrtziel. Yokohama ist Japans zweitgrößte Stadt mit rund 3,8 Millionen Einwohnern. Die Stadt liegt etwa 35 km südlich von Tokio und ist bekannt für ihren riesigen Containerhafen. Bis zur Eröffnung des Seehafens 1859 war hier nur ein kleines Fischerdorf. Damals zwangen die USA das isolierte Japan zur Öffnung. Yokohama wuchs schnell und wurde zu einem Handelszentrum für Seide und Technologie. Heute ist Yokohama ein beliebtes Ziel für Asien Kreuzfahrten mit einer modernen Skyline, einer Chinatown, westlichen Villen und schönen Gärten. Weitere Informationen gibt es beim Yokohama City Visitors Bureau. Letzte Aktualisierung: März 2026

Landausflüge in Yokohama auf eigene Faust
Yokohama Cosmo World Riesenrad – Bild: Andy Bridge auf Unsplash
Unsere Hafenportraits für Ihre Landausflüge in Asien auf eigene Faust: Bangkok, Busan, Chan May, Colombo, Da Nang, Ha Long, Hambantota, Hongkong, Phu My (Saigon), Kaohsiung, Keelung (Taipeh), Kobe, Koh Samui, Port Klang (Kuala Lumpur), Langkawi, Nha Trang, Penang, Phuket, Phu Quoc, Shanghai, Singapur

Kreuzfahrthafen Yokohama: Wo legen die Schiffe an?

In Yokohama gibt es gleich drei mögliche Häfen für Kreuzfahrtschiffe mit einfachem Zugang zur Stadt. Die meisten Kreuzfahrtschiffe nutzen den Osanbashi Pier im Zentrum. Einen Cruise Schedule für 2026 gibt es hier.

Der Osanbashi Pier dient seit seiner Fertigstellung im Jahre 1894 als Japans Tor zum Meer. Das heutige Osanbashi Yokohama International Passenger Terminal wurde 2002 eröffnet. Es zeichnet sich durch ein wellenförmiges Holzdesign mit Grünflächen aus, das wie ein schwimmender Park wirkt. Im Erdgeschoss gibt es Parkplätze für 400 Autos. Das erste Obergeschoss beherbergt CIQ-Bereich (Zoll, Einreise, Quarantäne), Empfangshalle, Restaurants und Shops. Oben lockt eine Aussichtsplattform viele Landausflügler an. Dank der zentralen Lage sind viele Highlights der Stadt fußläufig erreichbar.

Kreuzfahrtschiff am Osanbashi Pier
Kreuzfahrtschiff am Osanbashi Pier – Bild: Yoshiharu Tsuyuki auf Pixabay

Der Shinko Pier liegt ebenfalls zentral im Hafen von Yokohama und war der erste moderne Pier der jungen, aufstrebenden Stadt. Daran erinnert der historische 50-Tonnen-Kranausleger (Hammerhead Crane). Das Shinko Pier Cruise Terminal wurde 2019 eröffnet und ist Japans erstes internationales Passagierterminal mit integriertem Hotel. Hier machen heute überwiegend kleinere Luxuskreuzfahrtschiffe fest. Durch die zentrale Lage sind viele Highlights von Yokohama fußläufig erreichbar.

Da immer größere Passagierschiffe unter der Yokohama Bay Bridge nicht mehr durchpassen, entstand 2019 das Daikoku Pier Cruise Terminal auf der Außenseite der Brücke. Es bietet Anlegeplätze für sehr große Kreuzfahrtschiffe bis 220.000 Tonnen. Kostenlose Shuttlebusse fahren zur Sakuragicho Station in Yokohama. Hier hat man Zugang zur Metrolinie Blue Line und kann viele Ziele von Yokohama zu Fuß erreichen. Zudem gibt es manchmal Shuttlebusse der Reedereien und natürlich einen Taxistand.

Landausflüge in Yokohama buchen

Für den Tag in Yokohama werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Yokohama findet man bei GetYourGuide*.

Mobil in Yokohama auf eigene Faust

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Yokohama auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Wir empfehlen auch die Webseite des Yokohama Official Visitors Guide (Get Around Yokohama). Vorab einige Entfernungsangaben für beliebte Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Yokohama (ab/bis Osanbashi Pier):

  • Chinatown: 800 Meter
  • Red Brick Warehouse: 1,2 km
  • Yokohama Landmark Tower: 2,1 km
  • Yokohama Station: 3,8 km
  • Sankei-en (Garten): 4,6 km
  • Kamakura: 30 km
  • Tokio: 35 km
  • Hakone: 75 km
Karte von Yokohama für Kreuzfahrer
Karte von Yokohama für Kreuzfahrer – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte von Yokohama für Kreuzfahrer: 1. Osanbashi Pier (Hauptliegeplatz), 2. Daikoku Pier Cruise Terminal für große Kreuzfahrtschiffe, 3. Shinko Pier, 4. Sakuragicho Bahnhof, 5. Yokohama Station Hauptbahnhof (Fahrten nach Tokio oder Kamakura)

Yokohama zu Fuß erkunden: Sehenswürdigkeiten vom Hafen

Von den Liegeplätzen Osanbashi Pier und Shinko Pier kann man viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Yokohamas zu Fuß erreichen. Das gilt zum Beispiel für die Chinatown, das historische Red Brick Warehouse und das moderne Viertel Minato Mirai 21.

Shuttlebusse in Yokohama: Infos für Kreuzfahrtgäste

Wenn das Kreuzfahrtschiff am Daikoku Pier Cruise Terminal liegt, gibt es in der Regel kostenlose Shuttlebusse zur Sakuragicho Station in Yokohama. Die anderen beiden Liegeplätze liegen so zentral, dass man keine Shuttlebusse benötigt.

Yokohama Metro: Linien, Tickets und Nutzung

Die Minatomirai Line ist eine moderne U-Bahn-Linie in Yokohama. Sie ist die bequemste Verbindung für Landausflügler, die Yokohamas Waterfront erkunden wollen. Auch den Hauptbahnhof Yokohama Station kann man mit dieser Linie erreichen. Die nächstgelegene Haltestelle ist die Nihon-Odori Station, die ca. 550 Meter vom Hauptliegeplatz am Osanbashi Pier entfernt ist.

Die Blue Line ist die Haupt-U-Bahn-Linie der Yokohama Municipal Subway und mehr als 40 km lang. Sie durchquert die Yokohama Station. Vom Osanbashi Pier läuft man 1,3 km zur Kannai Station an der Blue Line. Auch die Sakuragicho Station (Ziel der Shuttlebusse vom Daikoku Pier Cruise Terminal) liegt an der Blue Line. Wer hier ankommt, fährt mit dieser Metrolinie nur eine Haltestelle bis zum Hauptbahnhof Yokohama Station.

Standard in Japan ist der Kauf eines Einzeltickets am Automaten. Man wählt das Ziel aus, bezahlt den Fahrpreis (meist nur Bargeld) und bekommt das Ticket. Das muss man beim Ein- und Aussteigen in die Bahnschranken stecken. Die kontaktlose Zahlung ist bisher leider nicht möglich. Stattdessen sind elektronische Bezahlkarten wie Suica und Pasmo verbreitet. Man lädt einen Geldbetrag auf die Karte, den man dann abfahren kann. Kleine Einkäufe in Zügen, an Automaten oder in Minimärkten kann man damit ebenfalls bezahlen. Für Landausflügler eignet sich die 28 Tage gültige Welcome Suica-Karte besonders gut. Hier gibt es kein Pfand und der Restbetrag wird nicht erstattet. Die Suica-App ist eine Alternative für iPhone-Nutzer. Kaufen kann man die Bezahlkarten zum Beispiel an der Kannai Station (Blue Line) oder an den Bahnhöfen Yokohama Station und Sakuragicho Station.

Blick auf den Hafen und die Brücke in Yokohama
Blick auf den Hafen und die große Brücke in Yokohama – Bild: Fumiaki Hayashi auf Pixabay

Mit dem Taxi durch Yokohama: Infos für Kreuzfahrer

An allen drei Kreuzfahrtterminals warten Taxis, wenn ein Schiff im Hafen liegt. Die Fahrten werden über das Taxameter abgerechnet. Die Uber App funktioniert ebenfalls in Yokohama. Allerdings bestellt man über die App hier immer ein normales Taxi. Die Go App ist die größte Taxi-App in Japan und funktioniert ähnlich wie Uber. In Japan ist es Standard, dass die hintere linke Tür (Beifahrerseite) von Taxis automatisch durch den Fahrer geöffnet und geschlossen wird. Fahrgäste sollten die Tür nicht selbst anfassen.

Ein Sightseeing-Taxi eignet sich ideal für alle, die Yokohama auf eigene Faust erkunden möchten, ohne weite Weg zu laufen zu müssen. Der ortskundige Fahrer schlägt passende Routen vor. Eine Standard 4-Stunden-Tour kostet für bis zu 6 Personen zum Beispiel ca. 28.000 Yen. Es gibt eine Reihe von Unternehmen wie Taxi Jun oder Sun Taxi Yokohama. Natürlich sind auch Taxitouren nach Kamakura möglich.

Stadtrundfahrten in Yokohama: Die besten Touren

Der rote Retro-Bus Akai Kutsu startet an der Sakuragicho Station und fährt auf einem Rundkurs an vielen Sehenswürdigkeiten von Yokohama vorbei. Am Osanbashi Pier und am Shinko Pier gibt es Haltestellen, sodass man direkt am Hafen zusteigen kann. Der Bus hält auch an der Sakuragicho Station, wo die Shuttlebusse ankommen. Alle 15 Minuten soll ein Bus an jeder Haltestelle vorbeikommen. Der Fahrpreis liegt bei 220 Yen.

Der rote Retro-Bus Akai Kutsu in Yokohama
Der rote Retro-Bus Akai Kutsu in Yokohama – Bild: oga3 auf Pixabay

Der Bayside Blue ist eine Buslinie, die im Juli 2020 eingeführt wurde und eine bequeme Verbindung zu bekannten Sehenswürdigkeiten bietet. Zudem hält der Bus an der Yokohama Station. Einsteigen kann man an den beiden Cruise Terminals im Stadtzentrum. Die Busse fahren alle 30 bis 40 Minuten und kosten 220 Yen.

Von Yokohama nach Tokio: Anreise mit der Bahn

Wer möchte, könnte in Yokohama auf eigene Faust mit der Bahn nach Tokio fahren. Los geht es an der Yokohama Station. Von hier erreicht man den Shibuya Bahnhof in Tokio in ca. 30 bis 40 Minuten, zum Beispiel mit der Tokyu Toyoko Line. Die Fahrkarten kauft man an Automaten. Oder man nutzt die Bezahlkarten Suica oder Pasmo. Diese funktionieren bei allen in Frage kommenden Bahnlinien. Man hält die Karte einfach beim Ein- und Ausstieg an die gelben Lesegeräte der Schranken. Von der Shibuya Station kann man viele Highlights Tokios zu Fuß erreichen.

Währung & Internet in Japan

Die Landeswährung ist japanische Yen (JPY). 1000 japanische Yen entsprechen aktuell etwa 5,43 bis 5,46 Euro. Bargeld ist in Japan nach wie vor sehr beliebt und weit verbreitet. Man sollte also Landeswährung dabei haben. Geldautomaten findet man in den sogenannten Konbinis. Das sind 24/7 geöffnete Nachbarschaftsläden. Die führenden Ketten sind Seven-Eleven, FamilyMart und Lawson, die oft an jeder Ecke zu finden sind. Geldautomaten findet man zudem in den Kreuzfahrtterminals.

Die Konbinis haben immer geöffnet
Die Konbinis haben immer geöffnet – Bild: Siddhesh Mangela auf Unsplash

Airalo ist eine der beliebtesten Optionen für den eSIM-Kauf und nutzt Netze wie KDDI au und SoftBank. Es wird empfohlen, die eSIM bereits vor der Abreise zu kaufen und zu installieren, damit das Internet direkt bei Ankunft in Yokohama funktioniert.

Highlights für Landausflüge in Yokohama auf eigene Faust

Yokohama ist ein attraktiver Kreuzfahrthafen mit vielen spannenden Landausflugszielen. Das sind unsere Empfehlungen für einen erlebnisreichen Landausflug in Yokohama auf eigene Faust:

  • Von Yokohama fährt man mit dem Zug in etwa 30 bis 40 Minuten nach Tokio (60 Minuten mit dem Ausflugsbus) und erlebt dort das typische Großstadtchaos und die ikonische Atmosphäre.
  • Vom Hafen erreicht man Kamakura in etwa 45 Minuten und kann dort mit dem Großen Buddha eines der bekanntesten Wahrzeichen Japans sehen.
  • Vom Hafen erreicht man Hakone in etwa einer Stunde und kann dort die spektakuläre Natur rund um den Lake Ashi erleben. Bei klarem Wetter sieht man den ikonischen Berg Fuji.
  • Yokohama ist eine große, aber angenehmere Stadt mit Meer, Parks und breiten Promenaden. Viele Highlights kann man bequem zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Wenn einem Tokio etwas zu hektisch erscheint, findet man hier eine schöne Alternative.
Karte der Highlights für Landausflüge in Yokohama
Karte der Highlights für Landausflüge in Yokohama – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Highlights für Landausflüge in Yokohama: 1. Osanbashi Pier (Hauptliegeplatz und Aussichtspunkt), 2. Yamashita Park, 3. Marine Tower Yokohama, 4. Chinatown, 5. Yokohama Motomachi Shopping Street, 6. Europäerviertel Yamate, 7. Red Brick Warehouse, 8. Cup Noodles Museum, 9. Yokohama Cosmo World Riesenrad, 10. Kishamichi Promenade, 11. Landmark Tower, 12. Yokohama Air Cabin Seilbahn

Sehenswürdigkeiten in Yokohama

Die zweitgrößte Stadt Japans ist deutlich entspannter und weniger überlaufen als Tokio. Yokohama ist eine Mischung aus moderner Skyline und historischen Hafenbereichen. Zusätzlich gibt es schöne Parks und Gärten. Sehenswert ist die größte Chinatown Japans und das Viertel der Europäer, die sich nach der erzwungenen Öffnung Japans ab 1853 dort niederließen. Dies sind die Top-Highlights für Landausflüge in Yokohama auf eigene Faust.

Osanbashi Terminal: Architektur-Highlight & Hauptliegeplatz

Der Osanbashi Pier ist ein modernes Kreuzfahrtterminal und der Hauptliegeplatz für Kreuzfahrtschiffe in Yokohama. Gleichzeitig ist er eine Sehenswürdigkeit mit einer frei zugänglichen Aussichtsplattform, die einen der besten Blicke auf Hafen und die Skyline bietet. Auf dem wellenförmigen Dach kann man über ein großes Holzdeck spazieren und dabei schöne Fotos machen.

Wie komme ich hin? Viele Landausflügler kommen hier an. Wenn das Kreuzfahrtschiff außerhalb am Daikoku Pier Cruise Terminal liegt, nimmt man zuerst den kostenlosen Shuttlebus zur Sakuragicho Station und fährt dann mit der Metro (Minatomirai Line). Dazu läuft man 640 Meter zur Bashamichi Station und fährt eine Haltestelle bis zur Nihon-Odori Station. Von hier geht man nochmal gut 500 Meter zu Fuß. Der Zugang zum Osanbashi Pier in Yokohama ist kostenlos.

Diamond Princess am Osanbashi Pier
Diamond Princess am Osanbashi Pier – Bild: takewata69 auf Pixabay

Yamashita Park & Marine Tower

Nur ca. 500 Meter vom Hauptliegeplatz Osanbashi Pier entfernt befindet sich der Yamashita Park. Das ist ein beliebter Küstenpark, der 1930 nach dem Great Kanto Earthquake auf Schutt errichtet wurde. Der etwa 750 Meter lange Park bietet Grünflächen, Denkmäler und tolle Ausblicke auf die Bucht. Ein schönes Fotomotiv ist das Museumsschiff Hikawa Maru. Der Future Rose Garden ist ein Rosengarten im Yamashita Park mit über 160 Rosensorten und ca. 1900 Pflanzen. Auf der anderen Straßenseite befindet sich der riesige Marine Tower Yokohama. Das ist ein 106 Meter hoher Aussichtsturm, der früher als Leuchtturm diente und heute vor allem für seinen 360°-Blick über Hafen und Stadt bekannt ist.

Wie komme ich hin? Vom Osanbashi Pier läuft man ca. 500 Meter bis zum Anfang des Parks. Wenn das Kreuzfahrtschiff außerhalb am Daikoku Pier Cruise Terminal liegt, nimmt man zuerst den kostenlosen Shuttlebus zur Sakuragicho Station und fährt dann mit der Metro (Minatomirai Line). Dazu läuft man 640 Meter zur Metrostation Bashamichi Station und fährt eine Haltestelle bis zur Nihon-Odori Station. Von hier geht man nochmal gut 500 Meter zu Fuß.

Was kostet das? Der Yamashita Park kann kostenlos besucht werden. Wer das Museumsschiff Hikawa Maru besichtigen möchte, zahlt ein kleines Eintrittsgeld (300 Yen). Der Marine Tower Yokohama kostet umgerechnet ca. 5 Euro. Am Abend ist es minimal teurer.

Hikawa Maru im Yamashita Park
Museumsschiff Hikawa Maru im Yamashita Park – Bild: PHUONG VAN PHUONG from Pixabay

Yokohama Chinatown: Die größte Chinatown Japans erleben

Die Chinatown ist das größte Chinesenviertel Japans und ist ein Topziel für Landausflüge in Yokohama auf eigene Faust. Es gibt zehn Paifang-Tore, die das Viertel rundherum umschließen. Das bekannteste Eingangstor ist das Zenrinmon Gate. Über 500 chinesische Restaurants bieten in der Chinatown u.a. Nudeln, Dumplings, Bao-Buns und japanisch-chinesische Kreationen.

Wie komme ich hin? Vom Osanbashi Pier läuft man ca. 1 km. Wenn das Kreuzfahrtschiff außerhalb am Daikoku Pier Cruise Terminal liegt, nimmt man zuerst den kostenlosen Shuttlebus zur Sakuragicho Station. Hier nimmt man dann eine Metro (Blue Line) und fährt eine Haltestelle weiter zur Kannai Station. Dann geht man noch etwa 1 km zu Fuß.

Was kostet das? Der Zugang zur Chinatown in Yokohama ist kostenlos.

Yokohama Chinatown
Yokohama Chinatown – Bild: Meguraw645 from Pixabay

Red Brick Warehouse: Historische Lagerhäuser entdecken

Das Red Brick Warehouse besteht aus zwei historischen Zolllagern am Hafen. Die beiden langen, roten Backsteingebäude haben das große Erdbeben von 1923 überstanden und gelten heute als Wahrzeichen der Stadt. Gebäude 1 dient vor allem als kulturelle Veranstaltungsstätte und in Gebäude 2 findet man einen kompakten Einkaufsbereich mit Boutiquen, Kunsthandwerk, Souvenirläden. Dazwischen liegt die große Event Plaza. Hier findet zum Beispiel der Weihnachtsmarkt von Yokohama statt.

Wie komme ich hin? Vom Osanbashi Pier läuft man ca. 750 Meter. Wenn das Kreuzfahrtschiff außerhalb am Daikoku Pier Cruise Terminal liegt, nimmt man wieder zuerst den kostenlosen Shuttlebus zur Sakuragicho Station. Von hier läuft man 1,2 km und passiert dabei die schöne Kishamichi Promenade. Oder man nimmt an der Sakuragicho Station die Seilbahn Yokohama Air Cabin und läuft noch 600 Meter.

Was kostet das? Die beiden ehemaligen Zolllager können kostenlos besichtigt werden. Wer die Yokohama Air Cabin nutzt, zahlt 1.000 Yen.

Red Brigg Warehouse
Red Brigg Warehouse – Bild: glutamine1962 from Pixabay

Cup Noodles Museum: Erlebnis für die ganze Familie

Das Cup Noodles Museum interaktives, familienfreundliches Museum rund um die Instant-Nudeln und ihren Erfinder Momofuku Ando. Es gibt kurze Filme, historische Utensilien, eine Nudeltunnel-Wand und zahlreiche Fotospots. Wer möchte, kann in der My Cup Noodles Factory selbst einen Cup-Noodle-Becher gestalten und auch die Gewürze und Toppings wählen.

Wie komme ich hin? Vom Osanbashi Pier läuft man ca. 1,4 km. Wenn das Kreuzfahrtschiff außerhalb am Daikoku Pier Cruise Terminal liegt, nimmt man wieder zuerst den kostenlosen Shuttlebus zur Sakuragicho Station. Von hier läuft man 1,1 km und passiert dabei die schöne Kishamichi Promenade. Oder man nimmt an der Sakuragicho Station die Seilbahn Yokohama Air Cabin und läuft noch 350 Meter.

Was kostet das? Erwachsene zahlen 1.000 Yen Eintritt. Das Museum ist sehr beliebt. Man kauft zeitgebundene Tickets auf der Webseite.

Cup Noodles sind in Japan extrem beliebt
Cup Noodles sind in Japan extrem beliebt – Bild: Auntmasako from Pixabay

Minato Mirai 21: Yokohamas modernes Stadtviertel

Minato Mirai 21 ist das moderne Herz der Stadt und ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Yokohama auf eigene Faust. Das futuristische Hafenviertel liegt am Wasser und ist für seine Skyline bekannt. Hier gibt es Hochhäuser, Shopping-Malls und ein großes Messegelände. Das bekannteste Gebäude ist der Yokohama Landmark Tower, von dessen Aussichtsplattform man einen spektakulären Blick über die Bucht von Yokohama genießen kann. Direkt daneben befindet sich das Riesenrad Cosmo Clock 21, das besonders abends mit Beleuchtung ein Highlight ist.

Wie komme ich hin? Vom Osanbashi Pier läuft man ca. 500 Meter zur Metrostration Nihon Odori Station. Hier nimmt man eine Metro der Minatomirai Line und fährt zwei Haltestellen bis zur Minatomirai Station. Wenn das Kreuzfahrtschiff außerhalb am Daikoku Pier Cruise Terminal liegt, nimmt man wieder zuerst den kostenlosen Shuttlebus zur Sakuragicho Station. Von hier läuft man nur 300 Meter zum Yokohama Landmark Tower.

Was kostet das? Das Stadtviertel ist natürlich kostenlos. Die Aussichtsplattform auf dem Yokohama Landmark Tower und das Riesenrad kosten Eintritt. Die Aussichtsplattform auf dem Landmark Tower ist derzeit (2026) temporär wegen Renovierung geschlossen und soll voraussichtlich erst wieder rund 2028 öffnen.

Der Landmark Tower hat eine beliebte Aussichtsplattform
Der Landmark Tower hat eine beliebte Aussichtsplattform – Bild: FranckinJapan from Pixabay

Motomachi & Yamate: Shopping und Geschichte

Die Motomachi Shopping Street ist eine rund 600 Meter lange Fußgängerzone zwischen Chinatown und Yamate mit mehr als 200 Geschäften, Cafés und Restaurants. Hama-Tra steht für „Yokohama Traditional Fashion“ und bezeichnet einen klassischen, eleganten Frauenstil, der in den 1970er Jahren in Yokohama entstand. Direkt angrenzend liegt Yamate (The Bluff). Das war nach der erzwungenen Öffnung Japans in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Wohnviertel für ausländische Kaufleute und Diplomaten. Es hat bis heute einen exklusiven, grünen Charakter mit vielen Parks, Gärten, Kirchen und historischen Gebäuden. In Yamate verstreut liegen historische Gebäude und Villen wie die Berrick Hall, die Ehrisman Residence oder das British House. Sehr schön ist der Harbor View Park mit Blick über die Bucht.

Wie komme ich hin? Vom Osanbashi Pier läuft man ca. 500 Meter zur Metrostation Nihon Odori Station. Hier nimmt man eine Metro der Minatomirai Line und fährt eine Haltestelle bis zur Motomachi-Chukagai Station. Von hier kann man die Einkaufsstraße und das Villenviertel zu Fuß erreichen. Wenn das Kreuzfahrtschiff außerhalb am Daikoku Pier Cruise Terminal liegt, nimmt man wieder zuerst den kostenlosen Shuttlebus zur Sakuragicho Station. Hier nimmt man einen Zug der Negishi-Line und steigt 2 Haltestellen später an der Ishikawacho Station aus. Von hier ist es nicht weit zur Einkaufsstraße und ca. 1 km nach Yamate.

Was kostet das? Die Einkaufsstraße und das Stadtviertel Yamate kann man kostenlos nutzen. Auch die Berrick Hall und der Harbour View Park sind kostenlos.

Europäische Villen in Yamate
Europäische Villen in Yamate – Bild: Ken Hori from Pixabay

Sankei-en: Traditionelle japanische Gartenkunst

Sankei-en ist ein großer, klassischer japanischer Stadtpark mit Teichen, Wegen und vielen historischen Gebäuden aus verschiedenen Teilen Japans. Der ruhige Rückzugsort fernab der Hektik der Stadt ist ein Topziel für den Tag in Yokohama auf eigene Faust. Das zentrale Wahrzeichen ist die dreistöckige Pagode, ein 500 Jahre altes Holzgebäude, das aus verschiedenen Teilen des Gartens sichtbar ist. Ein kleiner Teich, ein Flusslauf, Brücken und ansteigendes Gelände sorgen für einen typischen japanischen Wandelgarten.

Wie komme ich hin? Vom Osanbashi Pier fährt man 4,6 km mit einem Taxi und ist nach einer knappen Viertelstunde vor Ort. Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist langwierig und beinhaltet längere Fußmärsche. Wenn das Kreuzfahrtschiff außerhalb am Daikoku Pier Cruise Terminal liegt, nimmt man zuerst den kostenlosen Shuttlebus zur Sakuragicho Station und dann ein Taxi. Man kann natürlich auch direkt am Cruise Terminal ein Taxi nehmen, was natürlich etwas teurer ist.

Was kostet das? Der wunderschöne Garten kostet umgerechnet knapp 5 Euro Eintritt. Tickets kann man zum Beispiel bei Klook kaufen.

Sankei-en in Yokohama
Sankei-en – Bild: Jonathan Kim auf Unsplash

Kamakura: Tempel, Schreine und der Große Buddha

Kamakura ist eine kleine Küstenstadt in der Präfektur Kanagawa, knapp 30 km südwestlich von Yokohama. Die alte Stadt war von 1185 bis 1333 das politische Zentrum Japans und gilt heute als Tempelstadt mit vielen antiken Tempeln und Schreinen. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist Kotoku-in, der Tempel des großen Buddha. Die gut 11 Meter hohe Statue aus dem 13. Jahrhundert ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Japans. Der Hasedera Tempel ist ein wunderschöner buddhistischer Tempel in Kamakura. Besonders beeindruckend ist die Aussicht von der Tempelplattform. Außerdem beherbergt der Tempel zahlreiche kleine Jizo-Statuen, die dem Schutz von Kindern und Reisenden gewidmet sind. Die Komachi-dori Shopping Street ist eine etwa 360 Meter lange Einkaufsstraße, die vom Bahnhof zu einem Schrein führt. Die Straße wimmelt von kleinen Läden, Bäckereien, Souvenirläden, Shops und Restaurants. Kamakura ist ein schönes Ziel für Landausflüge in Yokohama auf eigene Faust.

Wie komme ich hin? An der Yokohama Station nimmt man einen Zug der Yokoshuka Line und ist nach einer knappen halben Stunde in Kamakura. Der Bahnhof liegt zentral in dem kleinen Ort und die Komachi-dori Shopping Street beginnt hier. Den Großen Buddha und den Hasedera-Tempel kann man zu Fuß oder mit der historischen Enoden Line erreichen. Das ist eine Schmalspurbahn.

Was kostet das? Viele kleinere Schreine und Parks sind kostenfrei oder sehr günstig zugänglich. Für die großen Sehenswürdigkeiten zahlt man 300 bis 400 Yen Eintritt. Kotoku-in (der große Buddha) kostet zum Beispiel 300 Yen.

Tempel des großen Buddha in Kamakura
Tempel des großen Buddha – Bild: darkness_s from Pixabay

Hakone: Natur, Onsen und Fuji-Blick

Hakone ist eine malerische Region und liegt etwa 75 km südwestlich von Yojohama. Sie gehört zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark und ist bekannt für ihre vulkanischen Landschaften, heißen Quellen und spektakulären Ausblicke auf den Mount Fuji. Hakone ist ein beliebtes Ziel für organisierte Landausflüge in Yokohama.

In Hakone besucht man den berühmten Hakone-Schrein, der sehr idyllisch am Ufer des Ashi-Sees liegt. Das Heiligtum bietet bei klarer Sicht einen tollen Blick auf den majestätischen Mount Fuji. Besonders eindrucksvoll ist auch das leuchtend rote Torii-Tor, das direkt am Seeufer steht und den Übergang zwischen der Welt der Menschen und der Götter symbolisiert.

Im Anschluss geht es weiter in das Owakudani-Tal. Das ist eindrucksvolles vulkanisches Gebiet, das durch aufsteigende Dämpfe, heiße Schwefelquellen und brodelnde Fumarolen geprägt ist. Hier werden die berühmten Kurotamago, die schwarzen Eier, in den heißen Quellen gekocht. Durch Schwefel und Eisen färbt sich ihre Schale tiefschwarz. Der Legende nach soll der Verzehr eines dieser Eier das Leben um sieben Jahre verlängern. Am Ende des Landausflugs wird dann manchmal noch das beeindruckende Odawara Castle besichtigt.

Blick auf den Berg Fuji von Hakone
Blick auf den Berg Fuji von Hakone – Bild: c7corvette1327 from Pixabay

Tokio: Schreine, Architektur und eine berühmte Kreuzung

Tokio ist die pulsierende Hauptstadt Japans mit rund 9,6 Millionen Einwohnern und über 37 Millionen in der Metropolregion. Sie verbindet futuristische Hochhäuser, Neonlichter und High-Tech mit traditionellen Tempeln und Gärten. Die Megastadt ist nur ca. 35 km von Yokohama entfernt und kann auf eigene Faust mit der Bahn erkundet werden (s. Oben).

Sehr gut erreichbar ist die Shibuya-Station, die auch ein guter Ausgangspunkt für einen Stadtbummel in Tokio auf eigene Faust ist. Man könnte den Tag auf der Shibuya Sky Aussichtsplattform beginnen. Diese befindet sich auf dem Wolkenkratzer Shibuya Scramble Square direkt am Bahnhof und bietet den beliebtesten 360°-Panoramablick auf Tokio. Man schaut auf die Shibuya Kreuzung und sieht den Skytree, den Tokyo Tower und bei klarem Wetter sogar den Mount Fuji am Horizont. Besser geht es nicht.

Shibuya Crossing in Tokio
Shibuya Crossing in Tokio – Bild: cegoh from Pixabay

Jetzt ist es nur einen Katzensprung zur Shibuya Crossing. Das ist die weltberühmte Fußgängerampel in Tokio, wo bis zu 3.000 Menschen gleichzeitig die Straße überqueren. Ein ikonisches Chaos der Moderne und ein Topziel für Landausflüge in Yokohama auf eigene Faust. Direkt daneben steht die Hachiko-Statue, ein bronzenes Denkmal für den treuen Akita-Hund, der 10 Jahre auf sein verstorbenes Herrchen wartete.

Jetzt könnte man 1,5 km zum Meiji-Schrein laufen. Das ist Tokios größter und bekanntester Shinto-Schrein und ein Topziel für Landausflüge in Japan. Er liegt mitten in einem 70 Hektar großen Waldgelände. Direkt angrenzend befindet sich die Takeshita Street. Das ist die ikonische, 400 m lange Fußgängerzone im Herzen von Harajuku. Sie ist das Zentrum der japanischen Jugendmode und Street-Fashion. Die Takeshita-Straße ist auch für ihre Crêpes bekannt, die es an jeder Ecke gibt. Von hier sind es wieder weniger als 500 Meter zur Omotesando Avenue. Das ist Tokios eleganter Einkaufsboulevard, der oft als „Japanische Champs-Élysées“ bezeichnet wird. Die alleeartige Straße mit Ulmenbäumen ist gesäumt von Luxusgeschäften und avantgardistischer Architektur.

Von der Shibuya Station aus kann man also viel von Tokio erleben. Man hat die beliebteste Aussicht über die Stadt genossen, die weltberühmte Kreuzung erlebt und einen der meistbesuchten Schreine gesehen. In der Takeshita Street konnte man das farbenfrohe, laute und verrückte Tokio der japanischen Jugend kennenlernen. Nicht schlecht für einen kurzen Abstecher in eine der größten Metropolen weltweit.

Rund um die Shibuya Station
Rund um die Shibuya Station – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Rund um die Shibuya Station: 1. Shibuya Sky Aussichtsplattform, 2. Shibuya Crossing, 3. Meiji-Schrein, 4. Takeshita Street, 5. Omotesando Avenue (japanische Champs-Élysées)

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