Cobh (Cork) auf eigene Faust – Landausflüge für Kreuzfahrer

»Landausflüge in Cobh (Cork) auf eigene Faust planen und buchen«

Viele Kreuzfahrtgäste sind auf der Suche nach kostengünstigen Alternativen zu den Landausflügen der Reedereien. In diesem Beitrag zeigen wir, wie man Landausflüge in Cork (Cobh) auf eigene Faust gestalten kann. Mit Hafeninformationen, Verkehrsoptionen, lohnenswerten Landausflugszielen und Angeboten lokaler Landausflugsveranstalter. Vorab einige Informationen zu diesem schönen Kreuzfahrtziel. Cobh ist ein kleiner, sehr malerischer Hafenort an der Südküste Irlands und gleichzeitig das „Tor“ zur Stadt Cork, die nur etwa eine halbe Stunde entfernt liegt. Das Stadtbild wird von bunten Reihenhäusern an den steilen Hängen und der hoch über dem Ort thronenden St. Colman’s Cathedral geprägt. Cobh hieß früher Queenstown und spielte eine wichtige Rolle als Auswandererhafen. Die Stadt war 1912 der letzte Hafenstopp der RMS Titanic. Das nahe Cork ist eine lebendige, studentisch geprägte Stadt und gilt als zweitgrößte Stadt des Landes. Die Innenstadt mit St. Patrick’s Street, Grand Parade und den Brücken über den River Lee lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden. Viele Cafés, Pubs und kleine Läden verleihen Cork ein junges Flair. Blarney Castle mit dem berühmten Blarney Stone liegt nur wenige Kilometer außerhalb. Cork (Cobh) ist ein Highlight für Landausflüge auf den Britischen Inseln. Letzte Aktualisierung: März 2026

Landausflüge in Cobh (Cork) auf eigene Faust
Blick vom Magic View Point auf Cobh – Bild: Jason Murphy auf Unsplash
Weitere Hafenportraits für Ihre Landausflüge auf den Britischen Inseln auf eigene Faust: Aberdeen, Belfast, Dublin (Dún Laoghaire), Edinburgh, Greenock, Invergordon, Isle of Portland, Kirkwall (Orkney), Liverpool, Newcastle, Southampton

Wo legt mein Kreuzfahrtschiff in Cork (Cobh) an?

Der Cork Harbour ist der natürliche Hafen von Cork und der zweitgrößte schiffbare Naturhafen der Welt (nach Sydney). Der Hafen erstreckt sich von Cork City über den Upper Harbour (mit Lough Mahon) bis zum Lower Harbour bei Cobh. Hier gibt es gleich drei mögliche Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe. Auf der Webseite des Port of Cork gibt es einen Cruise Schedule. Hier kann man vorab nachlesen, wo das eigene Kreuzfahrtschiff ankommen wird.

MSC Splendida in Cobh (Cork)
MSC Splendida in Cobh – Bild: Cristian Mihart–stock.adobe.com

Kleine Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von bis zu 152 Metern fahren den River Lee hinauf und machen an den Cork City Quays im Stadtzentrum von Cork fest. Hier ist man gleich mitten in der Stadt.

Die Stadt Cobh verfügt über einen Liegeplatz für Kreuzfahrtschiffe bis zu einer Länge von 265 Metern. In den vergangenen zwanzig Jahren hat der Port of Cork rund 10 Millionen Euro in die Kreuzfahrtanlagen in Cobh investiert. Heute werden dort jährlich etwa 50 oder mehr Kreuzfahrtschiffe begrüßt. Das Heimatmuseum Cobh Heritage Centre fungiert auch als Kreuzfahrtterminal.

Das Ringaskiddy Deepwater Terminal ist der Ausweichhafen für den Fall, dass der Liegeplatz in Cobh besetzt ist. Hier können sogar Kreuzfahrtschiffe bis zu einer Länge von 295 Metern festmachen. Das Ringaskiddy Deepwater Terminal ist ein Industriehafen bzw. ein Hafen für Fähren aus Frankreich.

Landausflüge in Cork (Cobh) buchen

Für den Tag in Cork (Cobh) werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.

Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie (inkl. ERGO Reiseversicherung) und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine Geld-zurück-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 24 Stunden vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Cork (Cobh) findet man bei GetYourGuide*.

Unterwegs auf eigene Faust: Mobilität in Cork (Cobh)

Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Cork (Cobh) auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Cork (Cobh) (ab/bis Cobh Cruise Terminal):

  • Cork: 24,3 km
  • Blarney Castle: 33,2 km
  • Jameson Experience, Midleton: 20,1 km
  • Charles Fort: 47,9 km
  • Kinsale: 51,3 km
  • Lismore Castle: 54,4
Karte der Kreuzfahrthäfen in Cobh (Cork)
Karte der Kreuzfahrthäfen in Cobh (Cork) – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte der Kreuzfahrthäfen in Cobh (Cork): 1. Cobh Cruise Terminal, 2. Ringaskiddy Deepwater Terminal, 3. Cork City Quays

Zu Fuß

Die kleine Stadt Cobh kann man vom Hauptliegeplatz am Cobh Cruise Terminal hervorragend zu Fuß erkunden. Die Entfernungen sind kurz.

Das historische Zentrum von Cork liegt auf einer Insel zwischen zwei Armen des River Lee und kann ebenfalls bequem zu Fuß erkundet werden. Shuttlebusse halten oft im Bereich der Cork City Hall. Kleine Kreuzfahrtschiffe liegen mitten in der Stadt.

Blick auf den Kreuzfahrthafen von Cobh (Cork)
Blick auf den Kreuzfahrthafen von Cobh – Bild: Michaelquinn194 auf Pixabay

Gibt es Shuttlebusse?

Wenn das Kreuzfahrtschiff in Cobh oder am Ringaskiddy Deepwater Terminal liegt, gibt es in der Regel kostenpflichtige Shuttlebusse. Aufgrund der Entfernung gibt es stattdessen manchmal auch spezielle Landausflüge, die aus den Transfers und einigen Stunden Aufenthalt bestehen. Bei AIDA Cruises kostete der Landausflug „Cork auf eigene Faust“ 42 Euro.

Wenn Kreuzfahrtschiffe zum Ringaskiddy Deepwater Terminal ausweichen müssen, gibt es manchmal auch Fährtransfers nach Cobh.

Die Bahn

Der Bahnhof von Cobh befindet sich direkt neben dem Kreuzfahrthafen. Von hier aus erreicht man den Bahnhof „Cork Kent“ in nur 25 Minuten. Die Züge fahren zumindest einmal die Stunde und kosteten zuletzt 7 Euro. Wer möchte, kann auch die Midleton Whisyk Experience (Jameson) mit dem Zug erreichen. In diesem Fall steigt man in Glounthaune um. Bahnverbindungen findet man bei Irish Rail.

Wenn man am Ringaskiddy Deepwater Terminal ankommt, ist der Weg etwas aufwendiger. Der Hafen empfiehlt ein Taxi nach Passage West (ca. 9 km), eine Fähre über den Fluss und dann die Fahrt vom Bahnhof „Carrigaloe“ nach Cork. Die Fähre über den River Lee braucht nur wenige Minuten und kostet 3 Euro.

Taxis, Uber & Co

Am Cobh Cruise Terminal oder am Ringaskiddy Deepwater Terminal warten in der Regel Taxis unweit des Kreuzfahrtschiffes und am Bahnhof. Eine bekannte Taxizentrale ist die Firma A Cabs Cobh (acabscobh.ie). Man kann wohl auch Uber nutzen, aber mit der App nur ein Taxi rufen. Die Taxifahrer in Cobh warben auch für Taxi-Touren.

Highlights für Landausflüge in Cobh (Cork) auf eigene Faust

Die meisten Landausflügler gehen in Cobh von Bord. Die kleine, farbenfrohe Hafenstadt ist bekannt für bunte Häuserreihen, die St. Colman’s Cathedral und die Titanic. Wer möchte, fährt mit einem Boot nach Spike Island. Cork ist die zweitgrößte Stadt Irlands am River Lee mit studentischem Flair und einer schönen Altstadt. Blarney Castle ist eine Burg nahe Cork mit dem legendären Blarney Stone. Und dann gibt es in Irland natürlich auch Whiskey. Die Jameson Distillery Midleton ist Irlands größte aktive Whiskey-Brennerei. Dies sind die beliebtesten Ziele für Landausflüge in Cobh (Cork) auf eigene Faust.

Karte für einen Stadtbummel in Cobh
Karte für einen Stadtbummel in Cobh – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte für einen Stadtbummel in Cobh: 1. Bahnhof, 2. Heritage Centre, 3. Magic View Point, 4. „Deck of Cards“ Houses, 5. St. Colman’s Cathedral, 6. Titanic Experience, 7. Fähre nach Spike Island

Ein Stadtbummel in Cobh

Die kleine Stadt Cobh kann man hervorragend zu Fuß erkunden, da das Kreuzfahrtschiff mitten in der Stadt liegt. Eine mögliche Route für einen Stadtbummel in Cobh auf eigene Faust stellen wir jetzt vor.

Cobh Heritage Centre

Das Cobh Heritage Centre ist ein faszinierendes Museum im restaurierten viktorianischen Bahnhof direkt am Cruise Terminal. Es erzählt die Geschichte der irischen Auswanderung nach Amerika, der Titanic und der Lusitania. Der Eintritt liegt bei gut angelegten 15 Euro. Vor dem Museum steht eine Statue von Annie Moore. Sie war eine 15-jährige Irin aus Cork, die am 1. Januar 1892 als erste Einwanderin durch die neu eröffnete Einrichtung auf Ellis Island in New York ging. Sie steht für 2,5 Millionen Iren, die über Cobh nach Amerika auswanderten.

Blick auf Cobh
Blick auf Cobh – Bild: Urs Widmer auf Pixabay

Deck of Cards Houses & St. Colman’s Cathedral

Unser nächstes Ziel ist der 500 Meter entfernte Magic View Point. Der Weg führt bergauf. Aber das lohnt sich. Hier genießt man den ikonischen Ausblick auf die Deck of Cards Houses mit der St. Colman’s Cathedral im Hintergrund. Um das Privatgrundstück betreten zu können, zahlt man 2 Euro an den netten Besitzer des Gartens. Die Deck of Cards Houses sind 23 farbenfrohe viktorianische Reihenhäuser an der steilen West View in Cobh, die wie ein Kartenhaus den Hang hinaufgestapelt wirken. Man ist sicher: Wenn das unterste Haus fällt, fallen alle.

Jetzt laufen wir ca. 250 Meter zur Kathedrale. Die St. Colman’s Cathedral ist die höchste Kirche Irlands mit einem 91 Meter hohen Kirchturm. Sie wurde 1868–1919 im neugotischen Stil nach französischen Vorbildern (Chartres, Amiens) gebaut. Wer möchte, kann kostenlos einen Blick ins Innere werfen.

Titanic

Jetzt gehen wir hinunter zum Ortskern am Hafen. Hier befindet sich die Titanic Experience Cobh. Das ist ein beeindruckendes Museum im originalen White Star Line Ticket Office und ein Topziel für den Tag in Cobh auf eigene Faust. Es widmet sich den 123 Passagieren, die hier am 11. April 1912 als letzte an Bord der Titanic gingen. Es gibt nachgebaute Kabinen der Titanic, persönliche Geschichten der Familien aus Cobh und verschiedene Filme. Das Museum ist sehr gut besucht. Wer möchte, reserviert auf der Webseite zeitgebundene Tickets für 13 Euro. Wer von der Geschichte der Titanic fasziniert ist, könnte zusätzlich einen Rundgang auf dem Titanic Trail buchen. Der Historiker Jim Martin (in Kostüm) führt durch originale Titanic-Orte. Mit Humor und Insiderwissen. Die Tour dauert 1 Stunde und kostet 25 Euro.

Blick auf Cobh und das Cruise Terminal
Blick auf Cobh und das Cruise Terminal – Bild: Cruise Europe/Port of Cork

Spike Island

Wer möchte, könnte jetzt mit einer Fähre nach Spike Island fahren. Das ist eine 42 Hektar große Insel im Cork Harbour, die nur 15 Minuten per Fähre von Cobh entfernt ist. Spike Island ist als „Irlands Alcatraz“ bekannt geworden. Ihre 1300-jährige Geschichte umfasst ein Kloster, eine britische Festung (Fort Mitchel) und das weltgrößte Strafgefangenenlager. Das Spike Island Experience umfasst die Fähre und eine Führung und kostet 27,95 Euro.

Ein Stadtbummel in Cork

Cork ist eine Stadt im Süden Irlands und ein Topziel für Landausflüge in Cobh (Cork) auf eigene Faust. Die Stadt liegt auf einer Insel im Fluss Lee, hat etwas über 200.000 Einwohner und gilt nach Dublin als zweitgrößte Stadt der Republik Irland. Cork ist eine kompakte und gemütliche Studentenstadt mit einer lebendigen Kulturszene und vielen Pubs und Cafés. Vom Bahnhof in Cobh kann man in ca. 25 Minuten mit dem Zug nach Cork fahren. Eine mögliche Route für einen Stadtbummel in Cork auf eigene Faust stellen wir jetzt vor. Los geht es am Bahnhof „Cork Kent“.

Karte für einen Landausflug in Cork
Karte für einen Landausflug in Cork – © mapz.com – Map Data: OpenStreetMap OdbL

Karte für einen Landausflug in Cork: 1. Bahnhof „Cork Kent“, 2. St. Anne’s Church Shandon Bells & Tower, 3. Butter Museum, 4. Franciscan Well Brewery & Brewpub, 5. Saint Fin Barre’s Cathedral, 6. Elizabeth Fort, 7. The English Market, 8. St. Patrick Street

St. Anne’s Church & Shandon Bells

Zuerst laufen wir ca. 1,4 km zur St. Anne’s Church & Shandon Bells. Die Kirche wurde 1722 erbaut und die acht Glocken aus Gloucester hat man 1750 installiert. Sie wurden durch das Gedicht „The Bells of Shandon“ von Father Prout (Francis Sylvester Mahony) berühmt, der auf dem Friedhof begraben liegt. Landausflügler können den Turm besteigen und einen Panoramablick über Cork genießen. Wer möchte, kann sogar selbst die Glocken läuten. Die Kirche selbst ist kostenlos zugänglich, aber der Turmaufstieg (132 Stufen) und das persönliche Läuten der Shandon Bells sind in einem gebührenpflichtigen Paket enthalten. Informationen dazu findet man auf der Webseite.

Butter Museum

Das nächste Ziel unseres Landausfluges in Cork ist nur 100 Meter entfernt. Das Butter Museum in Cork ist ein einzigartiges Museum, das die Geschichte der irischen Butterproduktion feiert. Es liegt im historischen Shandon-Viertel, direkt neben dem ehemaligen Cork Butter Exchange. Das Gebäude aus dem Jahr 1849 war Teil des weltweit größten Buttermarkts im 19. Jahrhundert, als Cork Butter nach Amerika, Australien und Europa exportierte. Der Eintritt liegt bei 5 Euro.

Cork ist eine Universitätstadt
Cork ist eine Universitätsstadt – Bild: Derek O’Keeffe auf Unsplash

Franciscan Well Bar & Brewery

Jetzt laufen wir 500 Meter zur Franciscan Well Bar & Brewery. Das ist ein ikonisches Craft-Bier-Lokal am River Lee. Es liegt auf dem Gelände eines uralten alten Franziskanerklosters mit originalen Mauern und einer heiligen Quelle im Biergarten. Der gemütliche Gewölbe-Pub serviert frisches Bier aus Sichtbrauanlagen, Pizzen, Snacks und Livemusik.

St. Fin Barre’s Cathedral

Jetzt laufen wir 1 km zur St. Fin Barre’s Cathedral. Das ist eine beeindruckende neugotische Kathedrale der Church of Ireland im Herzen von Cork. Der Grundstein wurde 1865 gelegt, die Konsekration erfolgte 1870, die Türme und Spitzen standen 1879. Ursprünglich hat man mit einem Budget von 15.000 £ kalkuliert. Aber die Kathedrale kostete letztlich über 100.000 £. Budgetüberschreitungen sind also keine Erfindung unserer Zeit. Die Besichtigung der Kathedrale kostet 8 Euro Eintritt.

English Market

Jetzt gehen wir 700 Meter vorbei am Elizabeth Fort zum English Market. Das ist einer der ältesten überdachten Lebensmittelmärkte der Welt. Über 50 Stände bieten Käse, Wurst, Fisch, frisches Gemüse, Brot, Schokolade und traditionelle Speisen wie Drisheen oder Tripe. Beliebt sind Stände wie Farmgate Café (traditionelle Küche) und Artisan-Produkte von lokalen Produzenten.

Ein Stadtbummel in Cork
Ein Stadtbummel in Cork – Bild: Andrei Nekrassov–stock.adobe.com

St. Patrick Street

Über die Einkaufsmeile St. Patrick Street bummeln wir langsam zurück in Richtung Bahnhof. Von der breiten Einkaufsstraße (keine Fußgängerzone) biegen viele kleine Gassen mit weiteren Geschäften ab. Der Weg zum Bahnhof ist ca. 1 km lang.

Blarney Castle

Blarney Castle liegt etwa 8 km nordwestlich von Cork und ist eine der bekanntesten Burgen Irlands. Erbaut um 1446 von Cormac MacCarthy, ersetzte sie ältere Holzbauten aus dem 10. Jahrhundert und diente als Festung der MacCarthy-Familie. Sie ist seit dem 19. Jahrhundert Touristenattraktion, vor allem wegen des Blarney Stone. Das ist ein berühmter Kalksteinblock in der oberen Mauer des Bergfrieds. Blarney Castle umfasst ausgedehnte Gärten auf über 24 Hektar, die ein Highlight für viele Landausflügler sind.

Blarney Castle
Blarney Castle – Bild: Emily Miller auf Pixabay

Um den berühmten Stein zu küssen, besteigt man zuerst den Bergfried über 127 Stufen. Dann lehnt man sich rücklings über einen Abgrund und berührt ihn mit den Lippen. Der Kuss des Blarney Stone soll dem Küsser die Gabe der Eloquenz verleihen. Also die Fähigkeit zu wortgewandter, überzeugender Rede. Helfen halten die Küssenden und machen auch ein Foto.

Jameson Experience, Midleton

Die Jameson Experience in Midleton ist ein berühmtes Besucherzentrum der Jameson Whiskey-Destillerie. Es ist etwa 20 km vom Hafen entfernt und ist ein Topziel für Landausflüge in Cobh (Cork) auf eigene Faust. Man kann das Besucherzentrum vom Hafen aus mit der Bahn erreichen, muss aber einmal umsteigen. Landausflügler sehen die weltgrößte Kupferbrennblase, alte Mühlen, Mälzereien, ein Wasserrad von 1825 und Lagerräume. Die geführte Tour endet mit einem Tasting von Jameson, Redbreast und anderen Marken.

Charles Fort & Kinsale

Das Charles Fort bei Kinsale ist eine der besterhaltenen sternförmigen Festungen Europas. Erbaut wurde die Anlage von 1677 bis 1682 unter Charles II. zur Verteidigung des Hafens. Der sternförmige Grundriss hat 5 Bastionen, bis zu 16 Meter hohe Mauern mit Schießscharten und ein Labyrinth aus Baracken, Lagern und Geschützbatterien. Landausflügler können die Ramparts, Brücken und Innenräume per Selbstführung. Das Charles Fort wird oft zusammen mit Kinsale besucht.

Bummel durch Kinsale
Bummel durch Kinsale – Bild: Klaus Hausmann auf Pixabay

Kinsale ist ein malerisches Hafenstädtchen und liegt etwa 27 km südlich von Cork an der Südküste Irlands. Es ist bekannt als „Gourmet-Hauptstadt“ Irlands mit bunten Häuserfassaden, engen Gassen und einem lebendigen Yachthafen. Über 50 Restaurants bieten frischen Fisch, Meeresfrüchte und lokale Produkte. Perfekt für Spaziergänge im Rahmen eines geführten Landausflugs.

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-/Werbelinks. Wenn Sie bei uns buchen, bekommen wir einen kleinen Dankeschön-Bonus. Dieser hat keinen Einfluss auf den Preis, den Sie zahlen, und hilft uns, diese Website zu betreiben.