Malaga auf eigene Faust

Malaga auf eigene Faust

Kathedrale von Malaga

Das andalusische Malaga ist mit mehr als 900.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Spaniens und das Tor zu den Urlaubszentren an der Costa del Sol. Marbella liegt nur 50 km, Torremolinos ganze 6 km vom Flughafen Malaga entfernt. Die Stadt liegt auf der Route vieler Mittelmeer Kreuzfahrten. Leider bleiben viele Kreuzfahrtschiffe nur für einen halben Tag in der Stadt. Die Geburtsstadt Pablo Picassos kann mit einer facettenreichen Kulturlandschaft, einigen interessanten Museen und einer heiteren Atmosphäre punkten. Hier laden von schmucken Geschäften gesäumte historische Gassen und prächtige Alleen zu einem ausgiebigen Bummel ein. Beliebte Landausflugsziele in der Umgebung sind Nerja und natürlich Grenada. Grenada ist allerdings schon zwei Busstunden entfernt. Hier finden Sie Tipps für Ihren Landausflug in Malaga auf eigene Faust. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Malaga Turismo. Angebote lokaler Landausflugsveranstalter finden Sie bei Viator oder Kreuzfahrtausflüge.de.

Transport in Malaga auf eigene Faust

Blick auf den Hafen von Malaga

Blick auf den Hafen von Malaga

Das moderne Maritime Terminal wurde 2007 in Dienst gestellt. Die Terminals A bund B liegen am Ende einer langen Kaizunge am östlichen Rand des Hafens. Die Reedereien bieten in der Regel einen kostenpflichtigen Shuttle-Service ins Zentrum an. Wir haben zuletzt 6 Euro pro Person bezahlt. Vor dem Terminal gab es auch einen privaten Shuttlebus, der mit 4 Euro etwas günstiger war.

Alle Busse halten in unmittelbarer Nähe der Plaza de la Marina und der Touristeninformation. Das ist im Bild ganz rechts am Ende des Grünstreifens. Man kann von den Terminals aus auch in ca. 20 Minuten die Stadt laufen. Die Entfernung bis zur Plaza de la Marina beträgt ca. 2 Kilometer. Da im Anschluss noch ein Stadtbummel folgt, würden wir den Shuttlebus empfehlen.

Bus an der Plaza Marina

Stadtrundfahrt an der Plaza de la Marina

Beliebt sind auch in diesem Hafen die roten Sightseeing-Busse (s. Bild) der Firma City Sightseeing, die auf einem achtzigminütigen Rundkurs durch die Stadt fahren. Der Fahrpreis lag 2016 bei 18 Euro. Tickets können Sie z.B. bei Viator bestellen. Es gibt auch eine kombinierte Tour mit Bus und zu Fuß. Eine gute Alternative zu den zeitaufwendigen Hop-On Hop-Off Tours sind geführte Fahrradrundfahrten, die in Malaga von verschiedenen Firmen angeboten werden. Angeboten finden Sie zum Beispiel bei Viator (s. Link oben). Geführte Stadtrundgänge sind die Spezialität der Firma We love Malaga (welovemalaga.com/). Es gibt bei diesem Anbieter u.a. auch eine interessante (und sehr leckere) Tapas Tour.

Der Stadtstrand La Malangueta reicht fast bis an den Hafen heran und ist bequem zu Fuß erreichbar. Sie brauchen keinen Shuttle, um den Strand zu erreichen! Liegen können gemietet werden. Duschen gibt es ebenfalls. Viel Freude bei Ihrem Landausflug in Malaga auf eigene Faust.

Tipps für Ihren Landausflug in Malaga

Platz in Malaga

Platz in Malaga

In der sehr schönen Innenstadt kann man sich gut zu Fuß fortbewegen. Die Entfernungen sind nicht sehr groß. Malaga ist eine schöne Stadt in der man herrlich bummeln kann. Mit einem Stadtplan der Touristeninformation findet man sich leicht zurecht. Beliebte Ziele im Zentrum sind die Markthalle Mercado Central de Atarazanas, die Kathedrale, das Picasso-Museum und die maurischen Festungen Alcazaba und Gibralfaro. Die riesige Festung Alcazaba wurde über einer römischen Stadt errichtet. Ein teilweise ausgegrabenes römisches Amphitheater liegt gleich außerhalb des Zugangs. Von den Wällen der Festung hat man einen schönen Blick auf Stadt und Hafen. Traumhaft schön ist die Promenade Paseo del Parque am Hafen. In den Palmen und Bäumen leben grüne Papageien. Die Calle Marqués de Larios ist eine beliebte Einkaufsstraße. Im Zentrum bieten Kutschen und Fahrrad-Rikschas ihre Dienste an.

Maurische Festung

Maurische Festung

Bei längeren Hafenzeiten ist ein Besuch der berühmten Alhambra im Osten der andalusischen Stadt Granada möglich. Das Weltkulturerbe der Unesco wurde unter der Nasriden-Dynastie (1238-1492) von drei Herrschern erbaut. Um ihre schwindende Macht zu verdecken, schufen sie ihre Vorstellung vom Paradies auf Erden. Man verwendete einfache Materialien (Kacheln, Gips, Holz), aber sie wurden hervorragend verarbeitet. Der Bau überstand Verfall, Plünderungen und Napoleons Versuch, ihn zu sprengen, und wurde in letzter Zeit eingehend restauriert Die großartige Handwerkskunst verschlägt einem noch immer den Atem.

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