Icy Strait Point auf eigene Faust

Icy Strait Point auf eigene Faust

Blick von der Zip-Line auf Icy Strait Point

Der neueste Hafen für Alaska Kreuzfahrten befindet sich auf der Chichagof Insel an der Einfahrt zur Glacier Bay. Die Einrichtungen gehören der Huna Totem Corporation, befinden sich also in Privatbesitz der Ureinwohner. Obwohl immer nur ein Kreuzfahrtschiff festmachen kann, sorgt der Kreuzfahrttourismus für mehr als die Hälfte der lokalen Wirtschaft. Viele Indianer haben durch den Hafen Arbeit gefunden. Hoonah, das größte Dorf der einheimischen Tlingit-Idianer, ist nur etwa 2,5 Kilometer entfernt. Den Glacier Bay National Park erreicht man nach ca. 40 Kilometern. Hier finden Sie Tipps für Ihren Landausflug in Icy Strait Point auf eigene Faust. Darüber hinaus, gibt es auf der Webseite des Hafens weitere wertvolle Informationen. Ausgewählte Aktivitäten kann man Sie z.B. bei Viator buchen.

Transport in Icy Strait Point auf eigene Faust

Kreuzfahrtschiffe machen an einem neuen schwimmenden Pier (SeaWalk) fest und die Urlauber können an Land laufen. Der Hafen ist klein und übersichtlich. Alle Einrichtungen sind in maximal zehn Minuten zu Fuß erreichbar.

Icy Strait Point auf einen Blick

Icy Strait Point auf einen Blick

Das Zentrum von Icy Strait Point bilden die restaurierten Gebäude der Hoonah Packing Company, die hier ab 1912 eine Konservenfabrik betrieb. Rund um die Fabrik herum gibt es heute einige Restaurants, schöne Wanderwege und die weltweit größte Zip-Line (Seilrutsche). Eine kleine Bimmelbahn, die sich Forest and Nature Tram nennt, fährt Runden in der Umgebung.

Taxen oder Mietwagen gibt es nicht. Wer einen Landausflug in die Umgebung unternehmen möchte, muss einen organisierten Landausflug an Bord oder auf der Webseite des Hafens (Link s. oben) buchen. Auch die Mietfahrräder sind für geführte Fahrradausflüge reserviert. Wanderungen sind natürlich auf eigene Faust möglich und sehr schön. Wanderwege sind ausgeschildert.

Tipps für Landausflüge in Icy Strait Point

Kayak Tour vor der alten Konservenfabrik

Kayak Tour vor der alten Konservenfabrik

Auf eigene Faust kann man auf dem Gelände des Hafens einiges unternehmen. Die alte Konservenfabrik war früher eine der produktivsten Lachsfabriken der Welt. Heute ist sie eine Attraktion mit Geschäften, Restaurants, einem Museum und einigen Geschäften. Eine Produktionslinie aus den 30er Jahren erweckt die Vergangenheit auf wundervolle Weise wieder zum Leben. Das Native Theater nebenan ermöglicht einen Blick auf die Kunst der Tlingit Indianer. Durch Ausstellungen und Live-Aufführungen bekommt man einen Einblick in die Geschichte und Kultur der Tlingit.

Tlingit Indianer

Tlingit Indianer

Rund um die alte Konservenfabrik wurden schöne Wanderwege (Hiking Trails) angelegt. Wer möchte kann die ca. 2,5 Kilometer bis zum Dorf Hoonah zurücklegen. Der Name des Ortes heißt soviel wie „Dorf auf den Klippen„. Das größte Tlingit-Dorf in Alaska hat ca. 1.000 Einwohner. Schöner sind die dichten Wälder rund um die Hafen. Nicht selten sieht man unterwegs Wale im Meer. Nirgendwo kann man Buckelwale und Orcas besser beobachten als hier.

Wale gesehen von der Terrasse des Cookhouse Restaurant

Wale gesehen von der Terrasse des Cookhouse Restaurant

Wer etwas Nervenkitzel sucht, kann die Zip-Line ausprobieren. Der „World’s Largest ZipRider“ ist 1,6 Kilometer lang. Die Fahrt kann wie alle anderen Aktivitäten und Touren in die Umgebung an Bord oder über die Webseite des Hafens gebucht werden und kostet bei Celebrity Cruises ca. 140 US Dollar pro Person. Die hohen Preise findet man bei allen Landausflügen, die durch die lokalen Indianer organisiert werden. Das Angebot reicht von Angelfahrten, Whale-Watching bis hin zu Rundflügen. Ziel der Flüge und viele Bootsausflüge ist der Glacier Bay Nationalpark. Hier werden alle Alaskaträume wahr! Mehr als zehn Gletscher fließen in die über 100 Kilometer lange und weit verästelte Meeresbucht. Und über allem schwebt die Silhouette des gewaltigen Mount Fairweather (4.663 Meter). Ein unvergleichliches Naturerlebnis.

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