Genua auf eigene Faust

Genua auf eigene Faust

MSC Kreuzfahrtschiff in Genua

Genua war jahrhundertelang eine unabhängige Adelsrepublik die ihren Reichtum dem Handel verdankte. Nach Jahren der Vernachlässigung wurde das historische Zentrum der ligurischen Kapitale im Zuge ihrer Kür zur europäischen Kulturhauptstadt 2004 aufwendig restauriert. Der Vergleich mit Marseille ist angebracht. Ein Landausflug in Genua auf eigene Faust lohnt sich. Die schöne Altstadt mit prunkvollen Renaissance- und Barockpalästen erstreckt sich zwischen dem alten Hafen Porto Antico und den Strade Nuove. Dank einer umfassenden Sanierung wirkt sie heute sehr gepflegt. Genuas alter Hafen, der Porto Antico, wurde bereits 1992 im Zuge der Kolumbus-Feiern rundum erneuert. Heute ist das Quartier ein beliebtes Ausgehviertel und eine Touristenattraktion. Auch die Galeone Neptune, ein viel fotografiertes altes Segelschiff, und das riesige Aquarium locken viele Touristen an. Die Kreuzfahrtterminals befindet sich in Sichtweite des Porto Antico. Man kann zu Fuß gehen. Das Wahrzeichen von Genua ist seit der 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas der fächerartige Bigo, eine Art Ladekran, mit Panoramaaufzug. Hier finden Sie Tipps für Ihren Landausflug in Genua auf eigene Faust. Weitere Informationen finden Sie hier. Geprüfte Landausflüge lokaler Anbieter können Sie z.B. bei Viator oder Kreuzfahrtausflüge.de buchen.

Anreise und Transport in Genua auf eigene Faust

Stazione Marittima Genua

Stazione Marittima Genua

Die Stazione Marittima in Genua zählt zu den wichtigsten Kreuzfahrthäfen am Mittelmeer. Hier starten und enden viele Mittelmeer Kreuzfahrten. Insbesondere MSC Kreuzfahrten nutzt die traditionsreichen Terminals Ponte Andrea Doria und Ponte dei Mille. Die Möglichkeit für Landausflüge in Genua auf eigene Faust ergeben sich in der Regel nur am Anfang oder Ende einer Kreuzfahrt. Es lohnt sich , einen Tag früher anzureisen. Genua und die nahe Umgebung sind ein lohnendes Ziel.

Die meisten Kreuzfahrtgäste reisen mit dem Flugzeug an und nutzen wegen der geringen Bedeutung des Flughafens von Genua auch die Airports in Mailand und Nizza. Mit Bussen geht es dann in Richtung Genua. Auch wer den Flug in Eigenregie plant, kann den Transfer in der Regel über die Reederei buchen. Darüber hinaus, bieten die Veranstalter eine organisierte Busanreise von vielen deutschen Städten an. Bei MSC Kreuzfahrten beinhaltet eine Busanreise auf der Hinfahrt immer auch eine Vorübernachtung. Es geht also einen Tag früher los. Wer mit dem eigenen Auto anreist, kann Parkplätze über die Reederei oder über private Anbieter vor Ort buchen. Eine Woche kostet derzeit 90 Euro. Wer mit der Bahn anreist, kommt im Bahnhof Genova P. Principe an. Von hier kann man mit dem Taxi in 2 Minuten zum Kreuzfahrtschiff fahren. Sie können die Kreuzfahrtschiffe vom Bahnhof bereits sehen. Wenn das Gepäck nicht zu schwer ist, können Sie sogar zu Fuß gehen. Der Bahnhof Genua Brignole ist circa 5 km vom Hafen entfernt. Von dort fahren die öffentlichen Busse Nr. 13 und 19. zum Kreuzfahrtterminal.

Tipps für Ihren Landausflug in Genua

Bigo

Bigo

Der Hafen von Genua ist in erster Linie ein Start- und Zielhafen. Wenn Sie vor dem Auslaufen noch etwas Zeit haben, können Sie das Zentrum von Genua auf eigene Faust erkunden. Die Busse der Firma City Sightseeing starten direkt an der Stazione Marittima zu ihren Rundfahrten durch die Stadt. Wie gewohnt, können Sie an vielen Haltpunkten aussteigen und mit einem der nächsten Busse weiterfahren. Ein Rundgang zu Fuß ist aber auch problemlos möglich. Die Entfernungen sind nicht sehr groß. Das touristische Herz der Stadt ist der Porto Antico mit dem Bigo und dem Aquarium. Hierher laufen Sie etwa 1 Kilometer. Das historische Zentrum mit der Kathedrale und der Via Garibaldi befindet sich dann auf der anderen Seite der breiten Küstenautobahn.

Kathedrale San Lorenzo

Kathedrale San Lorenzo

Die Kathedrale San Lorenzo mit ihrer schwarzweiß geslreillen gotischen Fassade ist eine Mixtur aus Romanik und Barock. Sehenswert sind die vergoldete Decke des Schiffs mil Szenen des Martyriums des hl. Lorenzo, die Kapelle Johannes des Täufers mit einem Sarkophag, der einst die Geheine des Heiligen enthielt, und der Kirehenschatz. Sehenswert sind auch die Palazzi, zum Beispiel in der via Garibaldi. Die so genannten Palazzi dei Rolli gehören zum Weltkulturerbe der Unesco und können teilweise besichtigt werden. Es handelt sich private Nobelresidenzen, die aber auch zur Unterbringung von Staatsgästen genutzt wurden. Genua hatte keinen Königspalast und so wurde die Gäste nach einem festgelegten System bei Privatleuten einquartiert.

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